Das absolute Antiraucherparadies ist das Königreich Bhutan. Es ist weltweit das Land mit den härtesten, widerlichsten und strengsten Antirauchergesetzen. Im Jahre 2010 wurde das bereits bestehende strengste Antirauchergesetz noch weiter verschärft. So dürfen pro Kopf und Monat gerade einmal 200 Gramm Tabak und 200 Zigaretten importiert werden, wobei der Staat hier 200 Prozent Zollgebühr einstreicht.
Im Zuge der Rauchverbote tummelt sich allerlei abstruses Gesindel. Ob militante Antiraucher, die nicht verarbeitete Jugenderlebnisse in Gewaltphantasien gegen rauchende Menschen eskalieren lassen, ob mediengeile Politiker, die meinen, im Sog von Rauchverboten ihre eigene Karriere zu pushen, oder Populisten, die immer undemokratischere Verbote fordern – die Liste ist lang. Jetzt hat es einen Abzocker erwischt,
Das Oberlandesgericht Koblenz hat das Essverbot in Lokalen, in denen geraucht werden darf, bestätigt. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil vom 27. Januar (Aktenzeichen des Falles: 2 SsBs 120/09) hervor. Eine Gastwirtin hatte Pfefferlendchen serviert. Diese Mahlzeit bestand aus drei kleinen Schweinsmedaillons, Prinzessbohnen und Kroketten. Weil die Wirtin eine Rauchergaststätte betreibt, wurde sie