Hans-Joachim H., Lehrer einer Grundschule, hat beim Berliner Verwaltungsgericht Klage gegen das Land Berlin eingereicht (Aktenzeichen: VG 26A 205.08). Mit seiner Klage will er erreichen, dass in der Schule ein Raucherzimmer eingerichtet wird. Das teilte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts heute mit. Der Pädagoge sieht in dem grundsätzlichen totalen Rauchverbot an Schulen eine nicht gerechtfertigte Einschränkung
Der Verbotswahn nimmt immer groteskere Ausmaße an. Nun wollen einige Schulen ihren Schüler – auch den über 18-jährigen – das Rauchen auf den öffentlichen Zufahrtsstraßen verbieten. Dabei wird mit drakonischen Strafen gedroht. Im bayerischen Cham, nahe der Grenze zu Tschechien, soll auf dem “Chamer Schulberg” nicht mehr geraucht werden dürfen. Darauf einigten sich alle Schulen
Das Heise eZine “Telepolis” hat sich mit den Nebenwirkungen des Rauchverbots beschäftigt – und das mit erstaunlich sachlichen Argumenten. Mehrere Aspekte des Rauchverbots werden beleuchtet und die daraus resultierenden Folgen beschrieben. Da gibt es zum Beispiel das Schulzentrum an der Münchener Schlierseestraße. Seit der Durchsetzung des bayerischen Rauchverbots, welches unter anderem das Rauchen an Schulen
Dass das Rauchverbot nicht nur bei Wirten und Gästen Ärger hervorruft, zeigt ein Beispiel aus Düsseldorf. Wie der “Express” berichtete, bezieht sich ja das Rauchverbot auch auf Schulen. Die Konsequenz daraus ist, dass die Schüler das Schulgelände verlassen um zu rauchen und dann ihre Kippen einfach auf der Straße entsorgen. Tina Simic, Schülersprecherin der Albrecht-Dürer-Berufskolleg,