Thüringen: Keine Verschärfung des Rauchverbots
Das bis 2012 befristete Rauchverbot in Thüringen gilt auch über dieses Jahr hinaus. Das beschloss der Landtag in Erfurt. Gesundheitsstaatssekretär Hartmut Schubert begründete die Entscheidung damit, dass sich die geltenden Regelungen bewährt hätten.
In Thüringen gelten folgende Regeln: Es herrscht ein grundsätzliches Rauchverbot in öffentlichen Räumen mit folgenden Ausnahmen: In Einraumgaststätten bis zu 75 Quadratmetern darf das Rauchen gestattet werden, wenn Personen unter 18 Jahren keinen Zutritt erhalten und keine zubereiteten Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle angeboten werden. Weiter muss das Lokal deutlich als Rauchergaststätte gekennzeichnet sein. Das Rauchen kann außerdem in Lokalen über 75 Quadratmetern in Nebenräumen erlaubt werden, wenn der Nebenraum als Raucherraum gekennzeichnet ist und baulich von den übrigen Räumen so abgetrennt ist, dass kein Luftaustausch stattfindet.
Die Grünen hatten bis zuletzt versucht, diese Regelung zu verhindern und ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zu installieren. Die “Argumente” der von vielen als “Volkserzieher” bezeichneten Partei waren dabei so populistisch wie falsch. Anja Siegesmund, gesundheitliche Sprecherin der Grünen, behauptete, drei Viertel der Bevölkerung würden ein totales Rauchverbot in der Gastronomie wollen. Quellen zu dieser Behauptung konnte sie nicht vorlegen. Auch die Lüge, in Bayern würde das totale Rauchverbot “gut funktionieren”, verbreitete Siegesmund. Studien haben ergeben, dass das totale Rauchverbot in Bayern Existenzen vernichtet, zu Umsatzeinbußen führt und die Bevölkerung spaltet (Rauchernews berichtete). Die FDP bezeichnete den Vorschlag der Grünen als “Weltverbesserungsregime”.
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Marian Koppe, sagte: “Wir sagen ja zum Rauchverbot überall dort, wo ich mich als Bürger bewegen muss, ohne dass mir die Möglichkeit gegeben ist auszuweichen”. Der Besuch von gastronomischen Einrichtungen sei aber keine unabdingbare bürgerliche Pflicht. Was die Grünen vorgelegt haben, sei “kein Nichtraucherschutz, sondern ein Raucherdiskriminierungsgesetz”, verdeutlichte der Liberale, der selbst Nichtraucher ist. Recht und individuelle Freiheit würden sich für ihn gerade in der Toleranz gegenüber denjenigen beweisen, die eben ein anderes Leben führen.
Der Entwurf sei vor allem überflüssig, weil beispielsweise Hotels und Gaststätten schon ausreichend Nichtraucherzimmer anböten. Außerdem sei das Thüringer Nichtraucherschutzgesetz verfassungskonform. Dies habe das Bundesverfassungsgericht bereits im Juli 2008 bestätigt. Der Arbeitnehmerschutz sei wichtig, aber es sei Sache des Bundes und nicht des Landes, auch wenn man sich hier offensichtlich profilieren wolle. “Es zeigt sich erneut, dass mit Ideologie kein guter Staat zu machen ist”, so Koppe abschließend.














Anti-Raucher-Hysterie http://www.pawek.de/Anti-Raucher-Hysterie.htm
hier einige gut gemachte beiträge über die lügen der antiraucher bewegung http://www.orwell-staat.de/wp/?page_id=2
Zuerst finde ich sehr gut, dass den Grünen-Verbotsfanatikern nicht gelungen ist, in Thüringen ein totales Rauchverbot zu installieren. Besser als in Bayern ist das schon!
Sicher ist das “Essverbot” in einem Raucherlokal eine traurige Lachnummer. Logik sieht ganz anders aus…
Raucher, die den Rauch anderer Menschen beim Essen nicht vertragen können (soweit es solche Exemplare überhaupt gibt – nach so viel Gehirnwäsche kann ich das leider nicht ganz ausschließen…), sollen doch in NR-Restaurants gehen… oder ganz aufhören zu rauchen.
Der normale Raucher will nach dem Essen eine rauchen und nicht darauf warten, bis niemand mehr im Lokal ißt (dann kann er ewig warten).
In der Küche ist das Rauchen schon lange verboten, also die Köche, die nicht selber rauchen wollen, müssen das auch “passiv” nicht.
Die Kellner in einem R-Lokal sind normalerweise mehrheitlich Raucher.
Aber auch für die NR-Kellner ist es irrelevant, ob sie nur Getränke oder auch Speißen zu den Gästen bringen. Genau so irrelevant für den sogenannten “Nichtraucherschutz” ist, ob diese Speisen “einfach” oder “kompliziert” zubereitet sind.
Hier handelt sich um eine reine Schikane gegen die Raucher, für die überhaupt keine logische und vernünftige Begründung gefunden werden kann.
Bei immer mehr Verboten, Bevormundung u. freiheitsfeindlichen Gesetzen avanciert das Rauchen langsam aber sicher wieder zu einem Zeichen für Freiheit, für selbständiges Denken und Eigenverantwortlichkeit. Für Individualität.
Ich empfehle, diesen Artikel zu lesen, insbesondere die Kommentare:
http://bazonline.ch/basel/stadt/FuemoarModell-rechtlich-unzulaessig/story/10416289
Niemand wird unfreiwillig Passivrauch ausgesetzt, trotzdem finden einige Korinthenkacker, dem Gesetz werde nicht Genüge getan.
Sorry nach ein paar Kommentaren mußte ich aufhören. Das gejammere der Nichtraucher ist ja nicht mehr auszuhalten. Da wird gestritten ob so ein Raucherverein öffentlich ist oder nicht. VERDAMMT NOCHMAL! Niemand zwingt mich in ein solches Lokal zu gehen, wenn ich nicht will. Und wenn es mir nicht passt, dann kann ich auf der Stelle kehrtmachen und das Lokal verlassen. Auch bin ich nicht gezwungen Mittglied in einem solchen Verein zu werden.
Bei all der Streiterei wird völlig vergessen, dass in Gaststätten seit mehreren Jahrhunderten geraucht wurde. Von daher gehört eigentlich das Essen und Trinken, sowie auch das Rauchen in Gaststätten dazu wie das Salz in der Suppe.
@G-H-L: die antiraucher treiben es im moment so dolle, dass sie sich selber ins fleisch schneiden werden. bei deren forderungen geht es der mehrheit der menschheit schon jetzt auf den geist. hier ein beispiel, vor allem die kommentare sind grösstenteils zum kotzen http://www.taz.de/Kommentar-zum-Nichtraucherverbot-auf-Neukoellner-Spielplaetzen/!95230/
Petra, diese “Kommentare” werden immer und ueberall wiederholt, wenn das Thema auf das Rauchen im Freien kommt um den Eindruck zu erwecken, dass die Bevoelkerung das Rauchen gerne generell verbieten wuerde.
Die Welt soll ja total RAUCHFREI werden, egal was es kostet. Ah, die Kosten dafuer…. ein ganz interessantes Thema!
Ich verstehe es immer noch nicht. Warum darf man in Kneipen, in denen das Rauchen erlaubt ist keine zubereiteten Speisen anbieten? Der Fisch, bzw. das Tier von dem die Wurst oder das Fleisch stammt ist doch schon tot. Wenn es noch leben würde, dann würde ich sofort das Gesundheitsamt anrufen!
Jeder, der eine Gaststätte aufsucht, tut dies nicht, weil er sonst verhungern würde, sondern weil er seinen Hunger genußvoll stillen will. Dem Raucher geht es ebenfalls um den Genuß wenn er nach dem Essen rauchen möchte.
Alle bestehenden Nichtraucherschutzgesetze dienen nur dem einzigen Zweck: Den Raucher zu diskriminieren und das Rauchen generell zu verleiden. Für mich gibt es nur einen einzigen sinnvollen Kompromiß:
In größeren Gaststätten soll der Wirt die Möglichkeit haben getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher einzurichen. Bei kleinen Wirtschaften oder Kneipen soll der Wirt allein darüber entscheiden dürfen ob er eine reine Nichtraucher- oder eine reine Rauchergaststätte betreiben will.
Ginge es tatsächlich um den Nichtraucherschutz, dann müsste man konsequent jegliches Grillen (Holzkohlegrill) in Parks – also öffentlichen Grünflächen – und auf Volksfesten verbieten. Ebenso die Zubereitung von Pizza im holzbefeuerten Steinbackofen, sowie die Aufstellung von Räucherstäbchen und Kerzen.
Rauchverbote unter freiem Himmel – wie z.B. in Biergärten, oder in teilweise offenen Bierzelten – lehne ich generell ab, da diese in keinster Weise dem Nichtraucherschutz dienen.
@G-H-L: ich weiss zwar nicht, warum das esen in einer R-Kneipe verboten ist, vermute aber mal, dass dies ein kompromiss ist. ich selbst habe die diskusion in privaten bereich einmal geführt, und alle NR waren der meinung, dass beim essen nicht geraucht werden soll..auf meine frage: und wieso darf ein raucher nix essen, wenn er sich in einer gekennzeichneten R-Kneipe befindet? wurden selbst die eingefleischesten NR nachdenklich..und genau diese frage müsste man den entscheidern mal stellen, und dann käme auch der blödeste ans denken..es geht, wie du richtig schreibst, schon lange nicht mehr um nichtraucherschutz, sondern einzig und alleine darum, mündige bürger zu bevormunden.wie politiker das volk für ihre zwecke sonst noch verarschen, kannst du hier lesen http://www.lokalkompass.de/gladbeck/politik/wahlrecht-aber-rauchverbot-d176176.html
Wieso sollte man beim Essen nicht rauchen? Klar, man ist ja mit essen beschäftigt. Aber andererseits gibt es Zeitgenossen, die nebenbei auch noch Konversation treiben und dabei ganz das essen vergessen. Und auf die darf der Raucher warten bis der Zuende gegessen hat.
Ein weiteres Problem ist natürlich, wenn die Gruppe am Tisch fertiggegessen hat und rauchen möchte, die Gruppe am Nebentisch aber später gekommen ist und jetzt erst anfängt zu essen. Nur ist das ein Problem der Raucher?
Dank der Rauchverbote hat es sich ja nun eingebürgert, dass die Leute zum Essen gehen, bezahlen und das Lokal wieder verlassen. Die Zeiten wo noch sitzengeblieben wurde und noch die eine oder andere Runde getrunken wurde, ist vorbei.
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Marian Koppe, hat Format!