Weltnichtrauchertag: Paranoia, Verschwörungstheorien, Angstmacherei

Der "Teufel Tabak" soll mit allen Mitteln ausgetrieben werden

Jedes Jahr zum 31. Mai, dem von der WHO erfundenen “Weltnichtrauchertag”, überschlagen sich militante Antiraucher mit immer absurderen Verschwörungstheorien, immer dümmlicherer Angstmacherei, immer abwegigerer Paranoia und immer abartigeren Verbotsforderungen.

Über die Presseagentur dpa wurde die Horrormeldung verbreitet, dass das Rauchen Frauen weit mehr schade als Männern. Während, so die Meldung, rauchende Männer im Durchschnitt 2,9 Jahre früher sterben würden, würde sich das Leben rauchender Frauen im Durchschnitt um 10,5 Jahre verkürzen. Zwar hat man – wie bei Aussagen der Antiraucherlobby üblich – keine genauen Zahlen oder aussagekräftige Statistiken, lediglich Vermutungen. “Darüber gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung”, so Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft gegenüber der dpa. “Hormonelle Schwankungen” oder der “weibliche Zyklus” könnten die Ursache für diese Zahlen sein, so Bruns weiter.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), behauptet zum 31. Mai dreist, “Wer lange raucht, verliert etwa zehn Jahre seiner Lebenserwartung”. Sie unterschlägt dabei, dass dies – vorausgesetzt die entsprechenden Zahlen stimmen – nur für Frauen zutrifft. Für alle Menschen sind das gemittelt 6,7 Jahre, und dabei wurde noch nicht einmal gewichtet, dass etwa ein Drittel der Frauen und zwei Drittel der Männer rauchen.

Der Berliner Antiraucher Johannes Spatz, dessen Lebensziel allem Anschein nach die WHO-Vorgabe “Dämonisiert die Tabaklobby” ist, verfasste ein Pamphlet, das, wie üblich bei Herrn Spatz, neben Verschwörungstheorien und WHO-Propaganda auch sachliche Falschinformationen verbreitet. So behauptet Spatz unter dem Titel “Politik im Griff der Tabakindustrie”:

“Die Zentrale des Widerstandes gegen die Tabakproduktrichtlinie in Deutschland ist der „Verband der Cigarettenindustrie“ (VdC). In diesem Verband sind alle größeren Zigarettenfirmen organisiert. Die internationalen Tabakkonzerne Philip Morris, British American Tobacco (BAT), Imperial Tobacco (mit Reemtsma) und Japan Tobacco International sind tonangebend. Dieser Lobbyverband hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Regierung zu vertreten.”

Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) löste sich im Jahre 2007, also vor fünf Jahren,  auf, was Spatz später in einem Nebensatz auch zugibt. Wie aber kann ein Verband, der seit fünf Jahren aufgelöst ist, eine “Zentrale des Widerstandes” sein? Der Nachfolge-Verband, der “Deutsche Zigarettenverband” (DZV), wurde ohne den Branchenführer Philip Morris gegründet und ist, nicht nur durch diese Schwächung, mittlerweile ein zahnloser Tiger geworden. Aber wenn Spatz das zugeben würde, müsste er ja sein sicher mit viel Liebe zum Detail entworfenes Logo “Sponsored by Philip Morris” entfernen. Im beim Deutschen Bundestag akkreditieren Lobbyverband der Tabakindustrie DZV ist Philip Morris nach wie vor nicht vertreten.

Ernst-Günther Krause, Boss der Nichtraucher-Initiative München, forderte ein Rauchverbot in Sport-Stadien und Außenbereichen von Gaststätten, später milderte er diese Forderung dahingehend ab, dass rauchende Menschen in Biergärten noch ein letztes Refugium behalten dürften: “Raucher sollen an bestimmte Stellen gehen, um dort qualmen zu können. Jeder muss mal zum WC. Daneben können sich ja die Raucher hinstellen.” Wie die Münchner Boulevardzeitung “tz” berichtete, hat Krause noch eine andere Schnapsidee: Man solle in Biergärten eine Plexiglaswand zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich installieren. “Die Abtrennung müsste aber mindestens zwei Meter hoch sein, denn der Qualm steigt ja nach oben”, so Krause.

Die als äußerst militant geltende Antirauchergruppe “Pro Rauchfrei”, die ihren ehemaligen Vorstand Patrick Kast, der übrigens auch als Mitautor des Spatzschen Pamphlets angegeben ist, schon einmal Gewaltdrohungen veröffentlichen ließ (Rauchernews berichtete), gibt sich gewohnt militant und aggressiv. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband wird als “Helfershelfer der Tabakindustrie” bezeichnet. Die Justiz wird aufgefordert, rauchende Nachbarn zu kriminalisieren und “Kinder Passivrauch auszusetzen” soll den Tatbestand “körperlicher Misshandlung” erfüllen. Lediglich in einer Forderung kann man “Pro Rauchfrei” zustimmen: Die Medien sollen “ausgewogen und unvoreingenommen über Rauchverbote berichten”.

Lediglich “der Freitag” erkennt die Panikmache und Propaganda hinter dem sogenannten “Weltnichtrauchertag” der WHO. Der Germanist und Nichtraucher Magnus Klaue schrieb zum 31. Mai 2012: “Das diesjährige Werbeplakat zeigt einen in ein Tabakblättchen eingerollten, von den Händen eines Finsterlings zerquetschten Menschen, darüber die Parole: „Lass dich nicht einwickeln! Rauchen kennt nur einen Gewinner: die Tabakindustrie.“ Dass auch Genuss ein Gewinn sein kann und Genuss und Gesundheit nicht das gleiche sind, wird dabei vergessen. Man sollte sich also nicht einwickeln lassen von den Gesundheitsschützern.

 


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47 Kommentare

  1. Die WHO hat festgestellt, daß Dieselrauch krebserregende Substanzen enthält. Normal denkende Menschen fragen sich aber, ob der Rauch der Kamine der Privathaushalte, der Fabrikschlote, der Benzinauspuffe usw. keine Schadstoffe enthalten? Last not least, was ist mit dem Dreck, den die Flugzeuge die von der vielfliegenden Oberschicht gebucht werden, über die Köpfe der wenig fliegenden Unterschicht verteilen?

    Verbände wie Pro rauchfrei, die Nichtraucherinitiative München und andere werden demnächst Rauchverbote für Kamine und LKW/PKW-Auspuffe usw. fordern müssen, um glaubwürdig zu bleiben. Der alte Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel von der NIM behauptete vor dem Volksentscheid, die Lungen der lieben Kleinen leiden am meisten unter dem Passivrauch und Kinder würden rauchfreie Festzelte wählen. Diesen Herrn bleibt auf Grund der neuen Tatsachen, doch nur noch über, den Nachwuchs bis zur Volljährigkeit in den weniger belasteten bayerischen Wäldern zu sperren, den Verkehr-, Gebäude- und Industrieabgase sind viel zu gefährlich für die zarten Lungen der Kinderlein.

  2. Stephan

    BTW: hierzu passt jetzt grad prima die neue Studie und Aussage der WHO: Dieselabgase (vergleichbar mit Asbest, Senfgas und nochwas…)sind für LKW-FAHRER und AUTO-Fahrer (und natürlich auch für die Fußgänger und sonstige “Einatmer”) mindest. genauso “gefährlich” wie Passivrauch…….AHJA

    Achja – die Städte führen Feinstaubplaketten ein – kassieren hier kräftig mit (obwohl sich für dich einatmenden Fußgänger Null gesundheitl. verbessert – WEIL, lt. WHO Benzinabgase mind. doch auch genauso gesundheitsschädigend sind, nur haben sie noch nicht “soviele Daten”, umd dies “Benzintoten” zu benennen …. AHJA….Die Dieseltoten sind auch noch nicht bekannt, NUR unsere lieben Passivrauchtoten….seltsam…

    • UweM

      Ein Gutachten des Deutschen Forschungszentrums für Gesundheit und Umwelt (GSF) hat für das Umweltbundesamt ergeben, dass es allein in Deutschland jährlich zu etwa 10.000 bis 19.000 “vorzeitigen” Todesfällen aufgrund von Feinstaub- und Stickoxidemissionen aus Dieselfahrzeugen komme. Damit wäre das sogar gefährlicher als Passivrauch.
      Da Statistiken zum Passivrauch aber hier ja nicht geglaubt werden, ist wohl folgerichtig anzunehmen, dass man Studien zu Gefahren von Dieselabgasen hier auch nicht glaubt. Warum sollte man?

      • Nansy

        Richtig Uwe, warum sollte man überhaupt dem ganzen Studien-Quatsch glauben schenken, oder wenn man es etwas feinfühliger ausdrückt: wie soll man die Vielzahl absurder Studien von den scheinbar seriösen Studien überhaupt noch unterscheiden?
        Und wir wollen hier doch nicht eine Auswahl von “idiotischen” Studien aufführen, die es wöchentlich in die pharmabhängige Presse schafft, oder?

      • UweM

        Man kann nur versuchen, sich selbst ein Bild von der jeweiligen Plausibilität zu machen. Oftmals sind Daten ja offensichtlich widersprüchlich wie z.B. die Forsa-Umfrage des Dehoga in NRW (zumindest die Berichte darüber. Möglicherweise kommt man zu einem anderen Fazit wenn man die Rohdaten kennt, die nie veröffentlicht wurden)

    • B.S.

      AHJA….Die Dieseltoten sind auch noch nicht bekannt, NUR unsere lieben Passivrauchtoten….seltsam…

      Soweit ich weiss, wurden nur die fiktiven “Passivrauchtoten” Studien von Rauch-und Raucherhassern finanziert.  

      • UweM

        Die “Dieseltoten” sind sehr wohl bekannt. Sind diese Studien denn von Dieselhassern finanziert?

      • Nansy

        Uwe, das interessiert mich jetzt doch. Die Dieseltoten sind bekannt? Wie hat man das denn festgestellt? Vielleicht durch Fragen an die Hinterbliebenen: “wie oft hat ihr Mann eine LKW gefahren” oder “haben sie in der Nähe einer von Dieselfahrzeugen vielbefahrenen Straße gelebt”?
        Das ist jetzt nicht Ironie, sondern Interesse.

      • Nansy

        Ah ja, das Wort “Abschätzungen” fällt zuerst einmal auf. Und dann kommen wir wieder zu epidemiologischen Studien mit all ihren Problemen. Keine epidemiologische Studie allein kann Kausalität beweisen. Ein weites Feld. Wenn dann noch der Begriff “WHO-Modell” auftaucht, spare ich mir den Rest. Sorry.
        Ich kürze das nur für mich einmal ab: Kaffeesatzleserei!

      • UweM

        Ich weiß ja, das man sich hier mit Statistiken und Studien schwer tut, die nicht die eigenen Hoffnungen erfüllen. Aber wenn man sie nicht liest und zu versuchen versteht, kann man auch nicht sinnvoll dagegen argumentieren und damit schwächt man die eigene Position.

      • Nansy

        Ein kausaler Zusammenhang zwischen einem Risikofaktor und einer Erkrankung kann durch epidemiologische Studien allein grundsätzlich nicht bewiesen werden. Man erhält als Ergebnis immer nur mehr oder weniger große und je nach Aufwand und Studientyp mehr oder weniger sichere Wahrscheinlichkeiten. Der Beweis eines kausalen Zusammenhangs erfordert zusätzliche nicht-epidemiologische Forschungsergebnisse zum betreffenden Problem.

        Wer tut sich hier mit epidemiologischen Studien schwer? Die Wissenschaft selber! Aber natürlich bieten sich solche Studien besonders da an, wo man etwas “beweisen” will, was durch zusätzliche nicht-epidemiologische Forschungsergebnisse kaum zu beweisen ist. Das Mittel der Wahl für Gesundheitsideologen ist deshalb die Epidemiologie.

      • UweM

        Was ist an Wahrscheinlichkeiten denn schlecht? Damit wird in allen Bereichen des Lebens erfolgreich gearbeitet.

        Die zitierte Studie benennt sogar selbst die Unsicherheitsfaktoren, die zu einer großen Bandbreite des Studienergebnisses führen. Diese zu benennen und zu berücksichtigen nenne ich seriös.

        Wer mit einem Studienergebnis nicht einverstanden ist, sollte bitte erklären, an welcher Stelle methodisch nicht sauber oder gar mit falschen Voraussetzungen gearbeitet wurde. Mit pauschalisierender Ablehnung gegenüber Statistiken, insbesondere verbunden mit Polemik die sich auf Personen oder Organisationen bezieht, wird man keinen Entscheidungsträger beeindrucken.
        Muss man sich da wundern, dass Aktionen gegen Gesetzgebungen zum Nichtraucherschutz so erfolgsarm sind, wenn das einzige Gegenargument in einem „der WHO glaube ich sowieso nichts“ besteht?

      • B.S.

        Uwe, das interessiert mich jetzt doch. Die Dieseltoten sind bekannt? Wie hat man das denn festgestellt? Vielleicht durch Fragen an die Hinterbliebenen: “wie oft hat ihr Mann eine LKW gefahren” oder “haben sie in der Nähe einer von Dieselfahrzeugen vielbefahrenen Straße gelebt”?
        Das ist jetzt nicht Ironie, sondern Interesse.

        Natuerlich darf man den Dieseltoten keine Beachtung schenken.  Schliesslich wurden Studien diesbezueglich NICHT von den Rauch – und Raucherhassern finanziert.

  3. Blaudunst

    @Nansy,
    ja, die angeblich “vermeidbaren” Todesursachen werden immer mehr und auch die “Nr.1″ wird von der WHO mehrmals belegt… Irgendwann werden mehr “vermeidbare Toten jedes Jahr” von der WHO “gezählt” werden, als die Welt überhaupt pro Jahr anzubieten hat.
    So nach dem Motto: War der alte Opa, der beim Stürzen auf die Treppe leider ums Leben kam, vielleicht Raucher? Hurra, da haben wir noch einen Rauchertoten mehr! Hat er gerne auch mal Alkohol getrunken? Gleich in der Statistik mit den vermeidbaren Alkohol-Toten rein! Und stark übergewichtig war er auch? Sagten wir doch, Fettleibigkeit ist (auch!) die Nr. 1 der vermeidbaren Todesursachen!

    Und schon haben wir mindestens 3 “vermeidbaren” Toten! Wenn der alte Opa Nichtraucher, schlank und Teetotaler gewesen wäre, hätte er in dreifacher Ausführung noch ewig lange gelebt!
    Na ja, das mit dem Sturz auf die Treppe, das vergessen wir lieber, es ist für die WHO -Politik nicht statistisch relevant …
    Ich gebe zu, das ist nur Sarkasmus… Bei so viel “Zahlen-Ungenauigkeit”, wie die WHO anzubieten hat, kann man eigentlich nur sarkastisch werden. Besonders wenn sich aus ihrem Zahlenverhau und die daraus erzeugter Propaganda, Gesetze in der ganzen Welt beschlossen werden, die tiefst ungerecht sind und normalen Bürgern die Freiheit und die Entscheidungsfähigkeit absprechen.

    In Wirklichkeit zählt die WHO (und ihre “Kollaborationszentren”) die Toten gar nicht, sie “schätzt ” sie nur, und zwar genau so, wie ihr und den Lobbyisten, die sie unterstützt, gerade passt. Mal um 100 Millionen mehr, mal 20-30 Millionen weniger, je nach Lust und Laune…

    Es soll den Menschen das Gefühl vermittelt werden, dass sie selber schuld sind, wenn sie krank werden und deshalb “für ihre Gesundheit” dauerhaft etwas machen müssen (vor allem zahlen!). Denn nur so können die BigPharma und die Gesundheitslobby sehr lange sehr viel Geld verdienen.

    Der Begriff “Gesundheitsprävention” (wie absurd er sich auch anhört) ist schon wörtlich gemeint: Mit wirklich gesunden Menschen ist kein Geld zu verdienen, mit Leuten, die relativ früh und schnell sterben auch nicht.
    Aber mit Menschen, die so “halb krank” sehr alt werden und immer wieder Ärzte, Medikamente, Pflege und Prothesen brauchen, schon. Dazu kann man alte Menschen auch recht schnell entmündigen und ihnen einen Betreuer mit Vollmacht aufzwingen, noch eine boomende Branche…

    Das Geschäft mit der Gehirnwäsche, Bevormundung und Entmündigung bringt schon Unmengen Geld, sonst würden die Lobbyisten nicht so enorm viel in die verlogene Gesundheitspropaganda investieren.

    PS: Ich habe inzwischen eine ganz merkwürdige Allergie bekommen: Wenn ich das Wort “Gesundheit” höre, sehe ich plötzlich rot und kriege so einen dicken Hals, dass ich ganz schnell eine rauchen muss…

  4. B.S.

    Der Berliner Antiraucher Johannes Spatz, dessen Lebensziel allem Anschein nach die WHO-Vorgabe “Dämonisiert die Tabaklobby” ist, verfasste ein Pamphlet, das, wie üblich bei Herrn Spatz, neben Verschwörungstheorien und WHO-Propaganda auch sachliche Falschinformationen verbreitet. So behauptet Spatz unter dem Titel “Politik im Griff der Tabakindustrie”:

    Politik im Griff der Tabakindustrie?  Das waere wirklich eine Ueberraschung.  Dank Tabakkontrolle Lobbyarbeit ist dieses unmoeglich!

    Die WHO…

    The World Health Organization estimates that one-third of the world is well-fed, one-third is under-fed one-third is starving- Since you’ve entered this site at least 200 people have died of starvation. Over 4 million will die this year.

    koennte durchaus die Gelder, die an Rauch-und Raucher verteufelung aus dem Fenster geschmissen wird, investieren, um die Zahl der Hungertoten zu reduzieren.  Oder gilt fuer die “egal von was die sterben, solange man Tabak nicht beschuldigen kann, ist das unwichtig”.       ? 

    • Blaudunst

      Ja, das ist der WHO eindeutig unwichtig. Sonst würde sie das viele Geld, das sie hat, nicht für den “Krieg gegen den Tabak”, sondern für die Gesundheit dieser Menschen benutzen…
      Aber was würde dann die Firma Pfizer sagen? Kein Champix mehr verkaufen können, obwohl sie die gewünschten Pseudostudien über die Gefährlichkeit des Passivrauchens und sonstige Unterstützung für die “Tabakkontrolle” der WHO geliefert hat?

  5. UweM

    Dass zwei Drittel aller Männer und ein Drittel der Frauen rauchen, stimmt schon mal nicht. Laut statistischem Bundesamt (Mikrozensus 2009) sind es 31% der Männer und 21% der Frauen.

  6. Der Weltnichtrauchertag ist zwar schon vorbei, dennoch habe ich gestern im Radio schon wieder einen nervigen Nachtrag desselben gehört, weshalb ich gleich den Sender wechselte.

    Also im Ernst, lästige Hausierer sind eine direkte Wohltat gegenüber diesen Missionaren und Gutmenschen. Aber wie kann man nur diesen Rauchverbotsfanatikern beibringen, daß sie ihren “Stuß” lieber ihrer Oma erzählen und uns normale Leute damit in Ruhe lassen sollen? Aber leider werden sich diese Gesundheitsapostel in nächster Zeit nicht abwimmeln lassen.

  7. G-H-L

    @Blume
    Und was ist mit den Gesundheitskosten der Sport-Junkies? Die durch übermässigen Sport ihre Gelenke zerstören? Sich regelmässig beim Skifahren die Beine brechen und mit dem Hubschrauber abtransportiert werden müssen? Was ist mit den Kosten für Alkohol-Entzüge? Die Magenbandoperationen für extrem Übergewichtige?

    Es scheint auch niemandem aufzufallen, dass es die sog. Raucherkrankheiten überhaupt nicht gibt, sondern nur, dass Raucher ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten hat.

    Ja man sollte wirklich mal aufwachen und all die manipulierten Studien und Statistiken mal kritischer hinterfragen. Aber so etwas tun die militanten Nichtraucher nicht. Warum wohl?

  8. Wie ich so mitbekommen habe, sind sowohl Nichtraucher, als auch Raucher von der ständigen Berieselung der Medizin und Gutmenschen in den Zeitungen, im Radio, im Fernsehen und anderen Medien am Weltnichtrauchertag gewaltig genervt. Wenn der “Schmarrn” im Radio oder im Fernsehen zu hören und zu sehen ist, wird häufig einfach umgeschaltet.

    Die Leute fragen sich immer häufiger, weshalb eine kleine Zigarette laut Studien hunderte von Schadstoffen enthält, aber warum man von keiner Studie liest, die die Schadstoffbelastung des dichten Autoverkehrs, der Industrie, der Atomkraft, der Raffinerien usw. aufzeigt. Immer mehr Menschen kommen zu der Einsicht, daß sie nur verarscht werden.

    Am besten wäre es, wenn wir uns alle gemeinsam wehren würden und den Weltnichtrauchertag, der uns aufgezwungen wurde, wieder abschaffen.

    • G-H-L

      Aber auch wenn immer mehr Menschen merken, dass sie verarscht werden, so lieben sie es auf den Rauchern herumzuhacken. Sie lieben es, wenn ihre Klamotten nach einem Gaststättenbesuch nicht nach Tabak, sondern nach Urin, Schweiß, Küchengestank und allerlei Anderem stinkt. Sie lieben es den – in den Raucherbereichen herumstehenden Rauchern – mal so richtig zeigen zu können.

      • barniko

        Ok, dass die Klamotten nach einem Gastättenbesuch nach Schweiss, Küchengestank und allerlei Anderem stinkt ist ja nachvollziehbar, aber nach Urin? Wieso denn nach Urin?

      • B.S.

        Aber auch wenn immer mehr Menschen merken, dass sie verarscht werden, so lieben sie es auf den Rauchern herumzuhacken. Sie lieben es, wenn ihre Klamotten nach einem Gaststättenbesuch nicht nach Tabak, sondern nach Urin, Schweiß, Küchengestank und allerlei Anderem stinkt.

        Hier scheint es gar nicht so viele Menschen zu geben, die es lieben, nach Allem, ausser Tabak zu riechen, oder gar auf den Rauchern rumzuhacken.  Das Pubsterben geht weiter und Clubs (Discotheken) muessen sich nun sehr um den Schweissgestank, den auch die Nichtraucher ekelhaft finden, dort kuemmern.  Der “kuenstliche” Rauch, der in diesen Clubs eine Atmosphaere schaffen soll, nimmt den Gestank nicht und nervt nur.  Man hoert sehr oft: ” Oh, for goodness’ sake – bring back the smokers!”

        Es ist nur lachhaft, wie ernst sich diese Rauch-und Raucherhasser nehmen, wenn keiner mehr was von denen hoeren will.

      • G-H-L

        @barniko
        Ganz einfach, weil z.B. auf dem Oktoberfest so mancher viel zu faul ist auf´s WC zu gehen und einfach unter den Tisch pinkelt. Und schon so mancher hat im Vollrausch vergessen, dass er nicht auf dem Klo, sondern immer noch am Thresen sitzt während er pinkelt. Ganz zu schweigen von den Leuten, die in der Kneipe anfangen ihren Mageninhalt auf die Theke oder den Fußboden zu verteilen.

        Viele der Gerüche hat der Tabak-Geruch gnädig überdeckt. Jetzt, dank der Rauchverbote kann man die Gestanknuancen in allen Facetten genießen. ;-)

        Man muß nur mal beim Gang zur Toilette mal so richtig nah an der Garderobe vorbeigehen und an den Mänteln schnuppern. Der Geruch ist oft noch viel schlimmer als der auf dem Klo.

      • pengertz

        @GHL
        ich weiß ja nicht in welchen Lokalen Sie verkehren, aber solche Zustände sind mir bislang noch nicht aufgefallen. Solche Äußerungen dienen m.E. auch nicht unserer gemeinsamen Sache. Wohlgemerkt bin ich schon seit der Verschärfung der unsäglichen Debatte gegen staatlich verordnete Rauchverbote!

      • G-H-L

        @pengertz
        wie ich schon schrieb wird gegen den Körper- und Schweißgeruch, sowie dem Uringestank beim Oktoberfest mit Chemie angekämpft. Und in den allseitig geschlossenen Bierzelten halten sich solche Körperausdünstigen sehr hartnäckig.

        Mit den Äußerungen will ich eigentlich nur darauf hinweisen, dass die Begründung wegen der nach Tabak stinkenen Klamotten an den Haaren herbeigezogen ist.

      • pengertz

        @ghl
        Mein Beitrag bezog sich auf Lokale und die geschilderten Zustände musste ich Gott sei Dank noch nicht einmal ansatzweise sehen bzw., erleiden.

      • UweM

        Ich weiß nicht, in welchen Kneipen sie verkehren. In den von mir besuchten Lokalen stinkt es mitnichten nach Küche, Schweiß und Urin und seit einiger Zeit nun auch nicht mehr nach Rauch. Vom Unter-den-Tisch-Pinkeln und rumkotzen ganz zu schweigen.
        Ist dort, wo sie bevorzugt verkehren, rudimentäre Hygiene und zivilisiertes Verhalten so wenig ausgeprägt?

    • B.S.

      Am besten wäre es, wenn wir uns alle gemeinsam wehren würden und den Weltnichtrauchertag, der uns aufgezwungen wurde, wieder abschaffen.

      Bei uns gibts schon einige Jahre einen sogenannten “National Non-Smoking Day”; die ersten 2 Jahre gab es tatsaechtlich Leute, die das lauthals vekuendeten und dafuer mit den Worten: “es gibt 364 National Smoking days pro Jahr…” kraeftig ausgelacht wurden.  Heute weiss kaum einer, wann dieser Tag ist und es juckt auch keinen.  

      Diesem “Weltnichtrauchertag” wirds auch nicht anders ergehen.  

    • Blaudunst

      Weil die WHO nur an die Tabakbekämpfung interessiert ist (der Pharmalobby und Co zu Liebe).
      Mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat die WHO z. B. ein Abkommen seit 1959: Die gesundheitlichen Risiken durch die Nutzung der Atomenergie werden von IAEA selbst überwacht. Deshalb ist die von der WHO geschätzte Anzahl der Tschernobyl-Opfer seit 25 Jahren nur 4000 (!!!), aber die angebliche Anzahl der Passivrauchtoten wird von der selben WHO auf 600000 (pro Jahr!!!) beziffert….

      Na ja, die Tabakindustrie hat einfach versäumt, ein Abkommen mit der WHO abzuschließen… Sonst könnte auch die Tabak-Industrie selbst die möglichen Gefahren des Rauchens einschätzen und wir hätten mindestens unsere Ruhe!

      Einzelheiten über das Thema in das Buch von Prof. Grieshaber “Passivrauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft”, Seite 78-79 und hier:
      http://www.n-tv.de/Spezial/IAEA-und-WHO-halten-Berichte-zurueck-article2990161.html

    • G-H-L

      @UweM
      Dann gehen Sie doch mal in ein Fischlokal. Am nächsten morgen werden die Klamotten natürlich nach Fett und Fisch riechen. Genauso ist es nach einem Besuch einer Döner-Bude oder in einem griechischen Lokal.
      Und klar, die eigenen Ausdünstungen riecht man selber nicht.

      Hier am Ort wurde ein Einkaufszentrum umgebaut. Da sind nun in direkter Nachbarschaft eine Sushi-Bar, ein Fischladen und eine Bratwurtbraterei angesiedelt. Jedesmal wenn ich daran vorbei gehe weht mir ein Geruch entgegen der stark an Klosteine erinnert.

      • UweM

        Wir haben einen Griechen am Ort und dort gibt es auch Fisch und ich war erst im letzten Monat dort. Aber so ein Geruch wie von ihnen beschrieben ist mir weder im Lokal noch an Kleidung aufgefallen. Hapert es woanders mit der Lüftung in der Küche?

        Ein Lokal das so stinkt wie von ihnen beschrieben könnte in unserer Gegend nach kurzer Zeit wieder zusperren. Das würden die Gäste hier nicht akzeptieren (und schon hätten wir wieder einen Kandidaten für die Kneipentod-Liste und natürlich ist dann das Rauchverbot schuld).

      • Stephan

        Und wieso hat es “IHRE” Gegend dann nicht geschafft – die NR-Kundschaft, bei angeblich soviel Nachfrage von NR aus Ihrer Gegend, schon vor einem RV zu befriedigen? …….wie konnten die bloss mit 30% Raucher überleben…

      • B.S.

        Hier am Ort wurde ein Einkaufszentrum umgebaut. Da sind nun in direkter Nachbarschaft eine Sushi-Bar, ein Fischladen und eine Bratwurtbraterei angesiedelt. Jedesmal wenn ich daran vorbei gehe weht mir ein Geruch entgegen der stark an Klosteine erinnert.

        Vielleicht sollte man die Entwicklung von Belueftungsanlagen nicht boykottieren, sondern darin investieren?  
        Fisch, Brat- und RAUCHgerueche, sowie viele andere, waeren kein Problem mehr.  Auch die, die an die (fiktive) Schaedlichkeit von “Passivrauch” glauben, koennten wieder ganz beruhigt in ihr Nichtraucherlokal gehen, ohne dass sie an den Rauchern vor der Tuer vorbei muessen.
        Dass die Rauch-und Raucherhasser selbst nicht an den “Dritt-hand Rauchschaden” glauben, ist offensichtlich.  Die diversen Antirauchervereine nehmen noch immer mein (und Euer) Geld, an dem massenhaft “Dritthandrauch” klebt, ohne Beschwerden an. 

      • UweM

        In “meiner” Gegend gab es schon Jahre vor der Einführung des Rauchverbotes keine typische Kneipe mehr. Hier dominiert die sog. speisegeprägte Gastronomie – und hält sich gut. Nicht ein einziges Lokal ist seit 2010 verwaist.
        Hier halten Stammkunden ihrem Wirt die Treue solange Bier und Essen schmecken. Raucher und Nichtraucher gleichermaßen.

      • B.S.

        Meinem Gastwirt wurde – gegen seinen Willen – 2007 verboten, mir, als Kunde, die Treue zu halten.  

        Mein Wirt nimmt es mir (und sehr vielen anderen) nicht uebel; Wir treffen uns nur noch privat, da sein Pub schon seit 4 Jahren geschlossen ist.  
        Er hatte keine Lust darauf,  Kinder in seinem Pub rumzurennen sehen, wenn die Eltern sich 1 Portion pub lunch und 1 Wasser teilen und Abends der Pub leer ist.

      • UweM

        Lebt dieser Gastwirt vom Verkauf von Speisen und Getränken oder vom Verkauf von Zigaretten? Es würde mich sehr wundern, wenn man ihm ersteres verboten hätte.

      • B.S.

        Nein, er hat seinen alten Beruf wieder aufgenommen und laesst es sich gutgehen.
        Als er den Pub hatte, lebte er von Beidem; Speissen und Getraenken.   Zigaretten gab es in Pubs nur aus dem Zigarettenautomaten.  Der Zigarettenautomat stand auch bis zur Schliessung des Pubs dort.  Die Kunden blieben weg, als er die Aschenbecher von den Tischen raeumen musste.  

        Leider sind nicht alle Pubbetreiber, die seit  der Einfuehrung des Rauchvebotes schliessen mussten, in dieser gluecklichen Lage.  Diese freuen sich ganz besonders ueber die Antiraucher, die sagen, dass sie selbst schuld seien.
         
        Eine immerwachsende Anzahl von Menschen der Bevoelkerung hat genug von dem Rauchverbotsunsinn.

      • UweM

        dann kann es ja nur eine Frage der Zeit sein, bis Gegen-Volksentscheide Rauchverbote wieder zu Fall bringen, oder?

      • B.S.

        Ja.  Gott-sei-Dank!   Und nicht nur in Deutschland.

        In Californien wurde gerade ein Gesetz, welches 1Dollar mehr Steuer auf ein Paeckchen Zigaretten dem Staat und weiteren Antirauchermassnahmen (Verboten) zur Verfuegung gestellt werden sollte, von der Bevoelkerung abgelehnt.

  9. B.S.

    Jedes Jahr zum 31. Mai, dem von der WHO erfundenen “Weltnichtrauchertag”, überschlagen sich militante Antiraucher mit immer absurderen Verschwörungstheorien, immer dümmlicherer Angstmacherei, immer abwegigerer Paranoia und immer abartigeren Verbotsforderungen.

    Eine sehr gute Zusammenfassung!

    Laut Spatz:

    “Die Zentrale des Widerstandes gegen die Tabakproduktrichtlinie in Deutschland ist der „Verband der Cigarettenindustrie“ (VdC).

    Der Verband der Cigarettenindustrie (VdC) löste sich im Jahre 2007, also vor fünf Jahren,  auf, was Spatz später in einem Nebensatz auch zugibt. Wie aber kann ein Verband, der seit fünf Jahren aufgelöst ist, eine “Zentrale des Widerstandes” sein?

    Dass ein vor 5 Jahren aufgeloester Verband “eine Zentrale fuer Widerstand” ist, ist nur fuer die Rauch- und Raucherhasser logisch.  In der Realitaet hat die Lobbyarbeit der TABAKKONTROLLE uns nicht nur dieses unsinige Rauchverbot beschert, TABAKKONTROLLE hat auch keine Angst vor “Dritthandrauch”, da sie unsere Steuergelder sehr gerne annimmt.  

    Ernst-Günther Krause, Boss der Nichtraucher-Initiative München, forderte ein Rauchverbot in Sport-Stadien und Außenbereichen von Gaststätten, später milderte er diese Forderung dahingehend ab, dass rauchende Menschen in Biergärten noch ein letztes Refugium behalten dürften: “Raucher sollen an bestimmte Stellen gehen, um dort qualmen zu können. Jeder muss mal zum WC. Daneben können sich ja die Raucher hinstellen.” Wie die Münchner Boulevardzeitung “tz” berichtete, hat Krause noch eine andere Schnapsidee: Man solle in Biergärten eine Plexiglaswand zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich installieren. “Die Abtrennung müsste aber mindestens zwei Meter hoch sein, denn der Qualm steigt ja nach oben”, so Krause.

    Nichtrauchenbesessenheit  fuehrt zu Antirauchenbesessenheit und verursacht den Tod des gesunden Menschenverstandes.
    Herr Krause, ich rauche im Biergarten an dem Tisch an dem ich sitze und wenn mein Rauch sie stoert, duerfen sie sich gerne woanders hinsetzen.  Die 3 Schritte tun ihrer Gesundheit bestimmt gut!

    Lediglich “der Freitag” erkennt die Panikmache und Propaganda hinter dem sogenannten “Weltnichtrauchertag” der WHO. Der Germanist und Nichtraucher Magnus Klaue schrieb zum 31. Mai 2012: “Das diesjährige Werbeplakat zeigt einen in ein Tabakblättchen eingerollten, von den Händen eines Finsterlings zerquetschten Menschen, darüber die Parole: „Lass dich nicht einwickeln! Rauchen kennt nur einen Gewinner: die Tabakindustrie.“ Dass auch Genuss ein Gewinn sein kann und Genuss und Gesundheit nicht das gleiche sind, wird dabei vergessen. Man sollte sich also nicht einwickeln lassen von den Gesundheitsschützern.”

    Mit der ewig ansteigenden Tabaksteuer gibt es einen weiteren Gewinner: Vater Staat.

  10. Charlynbg

    Bin ich der einzige der sich an das Plakat, das mit dem eigewickelten Raucher, aus den Siebziger und Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnern kann?

    Das war damals schon an Schulen gang un gäbe.

    Also auch nur aufgewärmt.

  11. Nansy

    Lieber Herr Blume,

    Zitat: “Ja so eine Sucht vernebelt sogar das Gehirn…” – und Vorurteile machen offenbar anfällig für die Propaganda der Tabak-Kontrolle!

    In welch zweifelhafte Gesellschaft sie sich mit diesen Sprüchen begeben, können Sie hier nachlesen: http://www.rampant-antismoking.com/

    Schon auf der dritten „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit“ unter der Leitung des britischen Mediziners George Godber hat man die Strategien entwickelt, mit denen unsere Gesellschaft heute auseinanderdividiert wird (Nichtraucher gegen Raucher). Eingeleitet wurde dort eine Erziehungsdiktatur, die Raucher zunehmend ins Abseits der Gesellschaft verbannt. Die Taktik, Tabakrauch als Gefährdung für die Gesundheit und das Leben der Nichtraucher darzustellen, wurde auf dieser Konferenz weiter entwickelt . Als weitere Ziele wurden u.a. genannt:

    - Ein soziales Umfeld sollte geschaffen werden, in dem Rauchen nicht akzeptiert wird (Create a social environment in which smoking is unacceptable),

    - Rauchen sollte in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert werden (..we can and should make it more and more difficult for the individual to smoke cigarettes in public),

    - Das Personal im Erziehungs- und Gesundheitswesen sollte einer Gehirnwäsche gegen das Rauchen unterzogen werden (Those in education and public health will be the first to be brainwashed into antismoking)

    - Die Tabakindustrie sollte verteufelt werden (Demonize the tobacco industry)

    - Sogar die Frauenemanzipationsbewegung sollte für die Zwecke der Antiraucherbewegung eingespannt werden (The utilization of the women’s liberation movement to encourage rebellion against the old social systems by the act of not smoking ).

    Wenn Sie sich in der Gesellschaft dieser Propagandisten wohlfühlen, nur zu….

    • Blaudunst

      @ Nancy,
      ja, und was Margaret Chan, die Generaldirektorin der WHO auf der 15. “World Conference on Tobacco and Health” in Singapur am 20.03.2012 von sich gegeben hat, das ist an Fanatismus und Unverscämtheit kaum mehr zu topen.

      Die “Pro… was auch immer…frei” haben sogar eine deutsche Übersetzung auf ihre Seite publiziert (linken mag ich das aber hier nicht, wer kotzen will, muss sich das Kotzmittel selber suchen…).
      Übrigens: Vielleicht sollte man lieber doch das Original lesen, die “Pro_xx” übersetzen “and” mit “oder” (Tabak oder Gesundheit). “And” heißt aber eindeutig “und” und keineswegs “oder”….

      Dort sind Aussagen wie diese zu finden:
      “Der Gebrauch von Tabak ist weltweit die Nummer Eins bei den vermeidbarenTodesursachen. Wir wissen dies aus der Statistik, ohne den Hauch eines Zweifels.”

      Aus Eueren gefälschten Statistiken und Studien? Bezahlt mit unseren Steueregeldern?

      “Wir wissen, dass der Konsum von Tabak nicht auf einer freien Entscheidung beruht. Es handelt sich um eine machtvolle Sucht.”

      Die Unverschämtheit, vielen Millionen Menschen die Fähigkeit einer freien Entscheidung abzusprechen, ist nicht mehr zu topen!

      Weiter Begriffe wie Feind, Kampf und Krieg, eine Sprache wie bei der Planung eines Luftangriffes:

      “Und wir haben einen Feind, einen skrupellosen und hinterhältigen Feind, der uns eint und ein leidenschaftliches Engagement entfacht, die Oberhand zu gewinnen.

      Der Feind, die Tabakindustrie, hat sich ein neues Gesicht zugelegt und eine neue Taktik. Der Wolf trägt keinen Schafspelz mehr und er zeigt seine Zähne.

      Die Taktiken, die darauf zielten, Anti-Tabakkampagnen zu unterminieren, und das
      Rahmenübereinkommen zu zersetzen, sind nicht mehr verdeckt oder in das Image der Corporate Social Responsibility gekleidet. Sie liegen offen und sie sind extrem aggressiv.”

      Dazu eine Menge Diffamierungen:
      “Die Vorstellung, dass eine Industrie, die für ihre schmutzigen Tricks und für ihre schmutzige Wäsche bekannt ist, die Oberhand behält über das, was im Interesse der Allgemeinheit liegt, ist erschreckend..

      Ich forderte Staats- und Regierungschefs auf, den verabscheuungswürdigen Versuchen der Tabakindustrie, diesen Vertrag zu untergraben, mit aller Härte zu begegnen.”

      Und zum Schluß nioch eine unverholte (Mord?-) Drohung:
      “„Wir haben es weit gebracht, ihr Fieslinge. Wir lassen uns von euren Belästigungen nicht beunruhigen. Eure Produkte töten jedes Jahr fast 6 Millionen Menschen. Ihr betreibt eine Industrie, die tötet und einschüchtert, aber nicht in einer drucksicheren Hardbox. Tabakindustrie: die Anzahl und die Stärke eurer Feinde im Gesundheitswesen wird eurer Gesundheit schaden“.

      Und ich dachte, das macht die Gesunfdheitslobby und nicht die Tabak-Industrie…
      Der Ergebnissen nach zu beurteilen, könnte ich richtig liegen:

      “Leute dafür zu bezahlen, das Rechtssystem eines Landes zu benutzen, um die Rechtmäßigkeit von Maßnahmen zum Schutz der Öffentlichkeit anzufechten, ist ein empörender Missbrauch dieses Rechtssystems und ein empörender Affront gegen die Souveränität eines Landes. Dies ist eine direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes.”

      Man könnte auch sagen, die Frau spinnt. Wenn sie nicht die Direktorin der WHO wäre. In diese Position sind aber so extrem fanatische Ansichten und diffamierende Aussagen viel zu gefährlich. Jemand der (die) so spricht, gehört NICHT auf diesem Posten.

      Dort muss endlich jemand sitzen, der vernünftig und nicht von der BigPharma abhängig ist. Der sich tatsächlich um die Gesundheit und nicht um “Kriege” kümmert. Jemand. der die Freiheit und die Menschenwürde aller Bürger respektiert und die realen Gesundheitsprobleme dieser Welt anpackt!

    • Nansy

      @Blaudunst,

      vielleicht nur zu Ergänzung deiner Ausführungen. Zu den folgenden Aussagen der “WHO-Dame” läßt sich auch anmerken:

      “Der Gebrauch von Tabak ist weltweit die Nummer Eins bei den vermeidbaren Todesursachen. Wir wissen dies aus der Statistik, ohne den Hauch eines Zweifels.”

      Was müssen wir nicht alles an WHO-Verlautbarungen zum Thema “Nummer Eins bei den vermeidbaren Todesursachen” über uns ergehen lassen:

      “Fettleibigkeit ist derzeit Nummer 1 der vermeidbaren Todesursachen”
      “Alkoholkonsum die drittgrößte vermeidbare Todesursache” u.s.w.
      Das kann dann auch mal in der Rangfolge variieren, je nach gewünschter Aufmerksamkeitsstufe. Wer diesen gesundheitspolitischen Zweckmeldungen glauben schenkt, der ist schon auf den WHO-Leim gegangen.

      “Wir wissen, dass der Konsum von Tabak nicht auf einer freien Entscheidung beruht. Es handelt sich um eine machtvolle Sucht.”

      Die alte Taktik, wer süchtig ist, der kann nicht selbst frei entscheiden und muß deshalb zwangsbeglückt werden. Die Standardbegründung aller Prohibitionisten und Puritaner….

      “Der Feind, die Tabakindustrie, hat sich ein neues Gesicht zugelegt und eine neue Taktik. Der Wolf trägt keinen Schafspelz mehr und er zeigt seine Zähne.”

      Hier wir immer noch ganz klassisch die Uralt-Taktik angewandt: “die Tabakindustrie soll verteufelt werden (Demonize the tobacco industry)” ganz so, wie es in den Papieren der dritten „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit“ beschrieben wird. Funktioniert leider immer noch, weil die Leute einfach uninformiert sind…

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