Auch CSU-Politiker gegen Rauchverbot im Biergarten

Konrad Kobler (CSU) wehrt sich gegen militante Antiraucher

Nachdem Finanzminister Markus Söder ein totales Rauchverbot auf den Schiffen der Bayerischen Seenschifffahrt verhängt hatte (Rauchernews berichtete), meldete sich die militante Antiraucherorganisation “Nichtraucher-Initiative München” zu Wort. Ernst-Günther Krause, Boss der Initiative, forderte die Staatsregierung Bayerns auf, auch das Rauchen in Biergärten und Sportstadien zu verbieten. Wörtlich sagte Krause: “Ich denke, dass dieses Rauchverbot auf den Außendecks der bayerischen Seenschifffahrt dazu beitragen wird, dass sich die Menschen und auch der Gesetzgeber entschließen, das Rauchen auch im Außenbereich von Gaststätten nicht mehr zuzulassen.”

Nachdem sich in Umfragen und Kommentaren in diversen Medien bereits massiver Unmut über Söders Verbotswahn zeigte, regt sich nun sogar bei der CSU Widerstand gegen diesen Verbotsfetischismus und die völlig übertriebene Gängelung rauchender Menschen. Wie die Passauer Neue Presse berichtete, wehrt sich der Passauer CSU-Landtagsabgeordnete Konrad Kobler (der übrigens selbst nicht raucht) gegen die Forderungen der militanten Antiraucher. Kobler warnte in einem Schreiben an Ministerpräsident Horst Seehofer vor erneuten Turbulenzen in der CSU wegen des Rauchverbots.

Dabei fand Kobler klare Worte gegen diese “erneute Hetzjagd auf friedliebende Menschen”. Die Forderung der militanten Antiraucher spalte “die Gemütlichkeit liebende Gesellschaft”. Man würde einen weiteren Teil “bayerischer Lebensqualität” zerstören. “Die Bayern benötigen in Biergärten keine Totalbevormundung”, so der CSU-Landtagsabgeordnete. Seehofer solle jetzt “die richtigen Signale aussenden” und dafür sorgen, dass die Biergartenbesucher nicht auch noch wie die Kneipenbesucher ins Ausland oder angrenzende Bundesländer vertrieben werden, was die Wirte noch weiter schädigen würde. Kobler abschließend: “Es gibt wichtigere Dinge als die Menschen zu bevormunden, zu drangsalieren und zu schikanieren.”

 


38 Kommentare

  1. Nansy

    Es gibt ja hier im Forum immer noch Leute, die allen Ernstes behaupten, ihnen ginge es nur um ein Rauchverbot in der Gastronomie (der angebliche Nichtraucherschutz)! Nach dem Verbot des Rauchens auf Ausflugsdampfern soll jetzt nach den Vorstellungen von militanten Anti-Rauchern auch in Sportstadien und Biergärten das Rauchen verboten werden. Der Luftkampf auf Balkonen hat schon angefangen.
    http://www.zeit.de/2012/14/WOS-Rauchfrei

  2. Dampflok

    Ich stelle mir vor: Wir gehen zum Rauchen aus dem Biergarten raus, stehen am Zaun und genießen unsere Zigarette. Das funktioniert max. für einen Sommer. Dann kommt die nächste Verschärfung: Raucher haben beim Rauchen außerhalb der Biergärten auf die Windrichtung zu achten, um sicherzustellen, daß der Luftraum über der Freischankfläche nicht kontaminiert wird. Nur so ist ein lückenloser Schutz von Frauen, Kindern und Nichtrauchern zu gewährleisten. Bei der Gelegenheit: Selbstverständlich ist es nicht gestattet, die Kippen in die Freischankfläche hineinzuschnippsen! In der folgenden Saison verlangen dann die Vegetarier eine fleischfreie Zone… oder gleich einen fleischfreien Tag, den die Veganer auch für sich in verschärfter Form einfordern. Später möchten dann die Schwulen einen frauenfreien Tag und die Lesben hätten auch gern…. fehlt noch der Familientag, die Seniorenzone und ein Platz für trockene Alkoholiker.

  3. Blaudunst

    Absolut richtig Nansy!
    Die Fanatiker und die Gesundheitslobbyisten kennen keine Grenzen. Sie wollen kein “Nichtraucherschutz”, sie wollen nicht nur die öffentlichen Räume, sie wollen den Endsieg, die Vernichtung der Raucher!
    Sie werden auch in unseren Autos und in unseren Wohnungen eindringen und die Straßen und die Parks und die Strände wollen sie uns auch noch klauen! In manchen Ländern ist das schon bittere Realität.
    Sie werden immer unverschämter werden, solange wir uns nicht massiv und dauerhaft zur Wehr setzen! Manchmal frage ich mich wirklich was muss noch sonst passieren oder noch krasser gelogen werden, damit alle Raucher und alle freiheitsliebenden Menschen endlich aufstehen und sich wehren…

    • Peterle

      Welches Schweinderl hättens denn gern?

      Das sehr gute NPD Hausrechtschweinderl, das ganz böse Ausländerausdemhauswerfrechtschweinderl oder das öffentlicheNichtraucherhausrechtsschweinderl?

      Wir haben hier mehrere Ebenen! Die Politiker, die Presse und die Justizebene! Auf allen Ebenen wird je nach Gusto entschieden! Denn gleiches Recht für alle auf allen 3 Ebenen gibt es erkennbar nicht immer, weil meist mindestens jeweils eine Ebene stets aus dem Ruder läuft, ebenfalls je nach Gusto.

      Die angeblich unabhängige Justiz hätte ganz klar dem Freistaat Bayern oder der wählenden “Mehrheit” die Rote Karte zeigen müssen, wie sie dem NPD Mann gezeigt wurde. Kein Eintritt für NPDler, kein Eintritt für Ausländer und kein Eintritt für NR!

      Fertig!

      Stattdessen!

      Kein Zutritt für NPDler!

      Unbedingter Zutritt für Ausländer > ansonsten Rassist

      Unbedingter Zutritt für NR > sonst können die nicht am öffentlichen Leben teilnehmen

      Rechtsstaatler und Demokraten, die o.g. halten sich alles dafür bzw. geben sich als solche aus, auch die militanten NR, vertreten alles gleichzeitig, als sog. Einzelfälle.

      Fertig hat das Ganze dann, wenn offenbar wird, daß das Geld schon lange weg ist! Wobei, wenn ich nach Goebbels gehe da durchaus noch Spielraum ist! Junckers hat sich 1999 ähnlich dazu geäußert!

      Es bleibt daher spannend! Wäre ich konsequenter Boykotteur, würde mir manche Realsatire entgehen!

  4. Nichtraucherorganisationen wie der „Pro Rauchfrei e.V.“ feiern die Maßnahme – und fordern weitere Rauchverbote für Biergärten und Balkone von Mietshäusern. Mehr hier: http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim/artikel/rauchverbot_an_deck_nicht_in_s/766132/rauchverbot_an_deck_nicht_in_s.html#766132

    • B.S.

      Natuerlich hoeren die nicht auf, mehr Rauchverbote zu fordern. Hat das etwa jemand erwartet?

      Es wird also hoechste Zeit, diesen Unfug zu stoppen!!!!

      • KlausB

        Und wer soll das stoppen? Herr Cerveny etwa?

      • Liberaler

        “Und wer soll das stoppen? Herr Cerveny etwa?”

        Warum nicht? Die Antwort ist: Herr Cerveny und die zunächst 25.000 Mitstreiter, die im ersten Schritt des Volksbegehrens es ihm gleichtun. Laut Herrn Cerveny sind schon einige Hundert Unterschriften eingegangen, was nach so kurzer Zeit über den Erwartungen liegt. Die 25.000 Unterschriften sollten zu schaffen sein, wenn wir alle mithelfen. Der nächste Schritt wird dann richtig schwer, zugegeben. Da aber auch in der Presse so langsam ein Umdenken stattfindet und nun sogar das Rauchen in Talkshows wieder normal zu werden scheint, ist nichts unmöglich.

      • UweM

        Ein Umdenken in der Presse kann ich nicht nachvollziehen. Von einem geplanten neuen Volksentscheid habe ich bisher noch ein keiner Zeitung gelesen, ja noch nicht mal in irgendeiner Gaststätte einen Hinweis darauf gefunden. Da ist noch verdammt viel zu tun.

        Wenn ich auf der homepage zum VE lese: „In den letzten Monaten hat sich ein gewaltiges Netzwerk an Gastronomen und Verbänden zusammengeschlossen, das intensiv am Volksbegehren 2013 gearbeitet und die Weichen gestellt hat“, dann sind ein paar Hundert Stimmen zum jetzigen Zeitpunkt keine gute sondern eine schwache Leistung. Man sollte doch annehmen, dass wenigstens die Teilnehmer des „gewaltigen Netzwerks“ unterschrieben haben.

        Dennoch halte ich es ebenfalls für möglich, die 25.000 Stimmen zu erreichen, zumal die Gesetzgebung in Bayern hier kein Zeitlimit vorgibt. Wie man danach aber eine knappe Million Unterschriften innerhalb von 14 Tagen zusammenkratzen will, bleibt rätselhaft.

      • Liberaler

        Die “ein paar Hundert Unterschriften” sind ja nur diejenigen, die bereits eingegangen sind. In ganz Bayern zirkulieren Listen, die von den Sammelnden erst abgegeben werden, wenn sie eine schöne Anzahl zusammen haben. Tatsächlich werden wohl schon weit über 1.000 unterschrieben haben. Bei der Petition in NRW stieg ja die Zahl gerade in der Endphase stark an, die letzten Tage ging die Kurve fast senkrecht rauf. Es ist noch so viel Zeit, das Volksbegehren ist ja erst für nächstes Jahr geplant. Dieses Mal macht man es erst gründlich, ohne Hektik und Fehler am Anfang. Aus Fehlern lernt man. Die Presse wird mit Sicherheit im großen Stil darüber berichten, aber vermutlich erst dann so richtig, wenn die 25.000 Unterschriften zusammen sind. Rauchverbote sind doch “der” Aufreger, ein erfolgreiches “Gegen-Volksbegehren” wäre eine Sensation.

      • KlausB

        “Warum nicht? Die Antwort ist: Herr Cerveny und die zunächst 25.000 Mitstreiter, die im ersten Schritt des Volksbegehrens es ihm gleichtun. Laut Herrn Cerveny sind schon einige Hundert Unterschriften eingegangen, was nach so kurzer Zeit über den Erwartungen liegt. Die 25.000 Unterschriften sollten zu schaffen sein, wenn wir alle mithelfen. ”

        Ok, dann frage ich mich aber, warum Herr Niedermeier nicht längst einen deutlichen Hinweis auf die Startseite gesetzt hat, um dieses gemeinsame Anliegen zu unterstützen?

      • UweM

        Ich habe gerade mal nachgesehen, welche Verbände und Organisationen denn den neuen VE unterstützen:

        DEHOGA – Fehlanzeige, der VE wird mit keiner Silbe erwähnt
        BFT – dito, kein Wort davon, man konzentriert sich auf die NRW-Petition, die ja gar nicht zu einem VE führen soll.
        VEBWK – ist zwar gegen Rauchverbote, doch kein Wort über den geplanten Volksentscheid (den letztjährigen Versuch hatte man wenigstens erwähnt, um sich jedoch gleich davon zu distanzieren)
        Bayernpartei – wird immer wieder hier gelobt, da anscheinend (?) gegen Rauchverbote, jedoch offiziell keine Unterstützung auch von dieser Seite.

        Ich finde es befremdlich, dass von dieser Seite der geplante VE regelrecht totgeschwiegen wird und dies von Organisationen, die sonst kaum eine Gelegenheit auslassen, gegen Rauchverbote zu wettern. Wie lässt sich das erklären?

        Dass ein erfolgreicher Gegen-VE eine Sensation wäre, sehe ich auch so.

      • Liberaler

        “Ok, dann frage ich mich aber, warum Herr Niedermeier nicht längst einen deutlichen Hinweis auf die Startseite gesetzt hat, um dieses gemeinsame Anliegen zu unterstützen?”

        Herr Niedermeier hat groß über das Volksbegehren berichtet:

        http://www.rauchernews.de/news/2012/02/03/volksbegehren-gegen-bayerisches-rauchverbot-geplant/

        Das ist recht viel, auch wenn sich die großen Medien wie der SPIEGEL derzeit leider noch eher zurückhalten. Kommt aber noch, da bin ich mir sicher.

      • UweM

        In Rauchernews gab es einen ausführlichen Bericht, das stimmt. Dieser ist aber mittlerweile durch aktuellere Themen aus dem Blickfeld verschoben worden.
        Einen deutlichen, unübersehbaren Hinweis an prominenter Stelle gibt es nicht einmal hier.

        Ist das Thema denn so unwichtig?

      • Liberaler

        “VEBWK – ist zwar gegen Rauchverbote, doch kein Wort über den geplanten Volksentscheid”

        Das stimmt schon mal nicht, der VEBWK berichtete groß darüber:

        http://www.vebwk.com/2012/02/03/das-bayerische-volksbegehren-2013-wahlfreiheit-fur-gaste-und-wirte/

        Und man darf nicht so ungeduldig sein, das Ganze läuft doch gerade erst an. Jetzt wird es draußen wärmer, und die Zeit zum Sammeln auch über Infostände der Bayernpartei ist gekommen. Über die Infostände wird ja bereits für das Volksbegehren “Freiheit für Bayern” gesammelt, da kann man Kräfte bündeln und für beide Volksbegehren parallel werben.

      • UweM

        Stimmt der vebwk berichtete. Aber den Bericht muss man gezielt suchen. Wenn man auf die Hauptseite des vebwk landet, findet man keinen dezidierten Hinweis auf einen VE.

      • Liberaler

        “Stimmt der vebwk berichtete. Aber den Bericht muss man gezielt suchen. Wenn man auf die Hauptseite des vebwk landet, findet man keinen dezidierten Hinweis auf einen VE.”

        Das ist sicher verbesserungswürdig. Aber die Erfahrung zeigt, dass man die Stimmen kaum über das Internet sammeln kann, sondern mehr vor Ort, indem man mit den Unterschriftslisten durch die Lokale zieht. Solche Volksbegehren sind Selbstläufer – auch wenn zusätzliche PR auch wichtig ist. Die 25.000 Unterschriften sind das kleinste Problem, Sorge bereitet mir der nächste Schritt. Auch wenn die Presse wieder etwas tabakfreundlicher geworden ist, wird das sehr hart. Ohne die Medien mit Aufrufen, sich in den Rathäusern einzutragen, geht gar nichts.

      • UweM

        Stimmt, man muss da „auf der Straße arbeiten“. Dass die PR aber dermaßen gegen Null konvergiert wundert mich trotzdem, zumindest wenn man die Aussagen der Homepage für bare Münze nimmt.
        Es könnte aber leichtsinnig sein, darauf zu hoffen, dass ein VE zum Selbstläufer wird. Gerade die Bayernpartei exerziert ja vor, dass das Stimmensammeln eine außerordentlich zähe Angelegenheit sein kann, wenn an die Bestrebungen zur Souveränität Bayerns denkt.

      • Liberaler

        “Gerade die Bayernpartei exerziert ja vor, dass das Stimmensammeln eine außerordentlich zähe Angelegenheit sein kann, wenn an die Bestrebungen zur Souveränität Bayerns denkt.”

        Der Unterschied ist, dass viele Bayern Angst vor einem Ausstieg Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland haben und sich entsprechend nicht überzeugen lassen.
        Dagegen ist es ein Leichtes, vor dem Lokal stehende, rauchende Gäste zur Unterschrift zu bewegen, mit der sie bewirken, wieder drinnen rauchen zu dürfen. Da unterschreibt gleich die versammelte Mannschaft!

  5. Erfreulich, daß sich der CSU-ler Konrad Kobler gegen ein Rauchverbot in Biergärten ausgesprochen hat, aber Herr Kobler ist eben auch nur ein kleines Rad in der CSU.

    Zur Erinnerung:
    Im Jahre 2007 hatte der Schüttelschorsch Georg Schmid die glorreiche Idee in Bayern das strengste Rauchverbot von Deutschland einzuführen. Kaum ein Parteifreund widersprach dem Schorsch. Die SPD und die Grünen waren begeistert und unterstützten Georg Schmid. Die CSU bekam zwar bei den Wahlen im Jahre 2008 die Quittung in Form von Wahlniederlagen, aber diese gibt bis heute noch nicht zu, daß zu einem großen Teil das Rauchverbot dafür verantwortlich war.
    Nach langen Hickhack setzte sich schließlich Schüttelschorschs Vision beim Volksentscheid 2010 durch. Die Auswirkungen dieses “Kasperlgesetzes” spüren momentan das Saarland und NRW.

    Fazit: Mich als Raucher haben die CSU, die SPD und die Grünen quasi aus dem Wirtshaus “rausgschmissn”. Aus diesem Grunde bekommt bis zu meinem Lebensende keine dieser 3 Parteien auch nur eine Stimme mehr von mir. Ich wähle in Zukunft die Bayernpartei, die eigentlich immer auf der Seite der Raucher war.

    • Blaudunst

      @ simmerl
      Absolut richtig, die Grünen, die SPD und die CSU in keinem Fall mehr!
      Sicher ist es sehr lobenswert, dass ein Nichtraucher von der CSU sich traut, die Wahrheit laut zu sagen. Ab und zu gibt es auch SPD Politiker, die gegen diesen Wahn sind und das auch sagen.
      Leider können sie sich in Parteien wie CSU oder SPD nicht durchsetzen, bei den Grünen schon gar nicht. Was man wählt ist aber die Partei (also ihre offizielle, auch wenn nicht einstimmige Position). Bei den Grünen, SPD und CSU ist die offizielle Position eindeutig raucherfeindlich, diskriminierend und sehr ungerecht.
      Wir brauchen eine Partei, die sich dauerhaft für Freiheit und Selbstbestimmung und gegen die Gängelung, und Zwangserziehung der Bevölkerung einsetzt.
      Bis jetzt war, außer BmB, nur die Bayernpartei konsequent gegen diesen Verbotswahn. Auch beim Volksentscheid und auch danach. Das werde ich bei den nächsten Wahlen bestimmt nicht vergessen!

      • UweM

        Macht die Bayernpartei auf ihrer homepage denn Werbung für den geplanten Volksentscheid? Ich finde, dass es in der bayerischen Gaststättenlandschaft bemerkenswert ruhig um das Thema ist.

      • KlausB

        Ich finde auf deren Homepage keinen Hinweis. So sieht also die Unterstützung durch die Bayernpartei aus?

      • UweM

        Umso verwunderlicher als doch der Initiator des neuen VEs Mitglied der Bayernpartei ist (Kassenprüfer Kreisverband Ebersberg)

      • Peterle

        Dies könnte daran liegen, daß auch die Bayernpartei, die ich durchaus einige Male gewählt habe, in einer vergifteten Presselandschaft auf PC macht. PC und F…book sind Gründe, weshalb ich auch bei BFT kaum mehr vorbei schaue.

        Mit dem Willen es allen Recht und Frieden zu machen, kommt man leider nicht weit. Daher ist auch der VE ohne Presseunterstützung und Millionenaufwand zum Scheitern verurteilt. Die meisten Wirte und Raucher, viele andere Bürger aber auch, haben die Schnauze einfach gestrichen voll, sind der Meinung, man könne eh nix machen oder kuschen vor der Staatsmacht, obwohl die bisherigen Gerichtsentscheidungen durchaus geeignet sind die Damen und Herren in schwarz und rot voll auf die Schippe zu nehmen.

        Die politische Entscheidungen und die Gerichtsentscheidungen waren falsch und rechtswidrig im Sinne des GG und der Bayerischen Verfassung, wie soviele andere Entscheidungen auch. Jede Entscheidung kann auch anderweitig verwendet werden. Ist sie dann politisch nicht korrekt, hetzt zwar die Presse, aber die Justiz steht vor Problemen. Entweder wird dann auch darüber gehetzt oder man übt Verbalakrobatik. Ist zwar rechtswidrig, aber wird geduldet.

        Die Politik und Justiz ist mittlerweile in einem sinnlosen Teufelskreislauf gefangen, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Entweder wird es noch extremer und zerfällt, oder es zerfällt gleich.

        Denn es wird sinnlos Geld, Arbeitskraft und Kreativität Geld gebunden oder gar erstickt, womit hervorragend gelebt werden könnte.

      • KlausB

        Uwe, du meinst doch nicht diesen Herrn Cerny oder wie der heißt? In dem Fall stünde der Ausgang der Angelegenheit schon fest. Denn der Name dieses Herrn steht für Qualität und Erfolg.

      • UweM

        Cerveny heißt der Mann. Trotz seiner vom Scheitern geprägten Vita komme ich nicht umhin, den Mann für seine ungebrochene Hartnäckigkeit zu bewundern.

      • B.S.

        Oh, hier unterhalten sich gleich 2 Anti-raucher miteinander. Anscheinend ist denen deren Forum zu wenig besucht…

  6. B.S.

    meldete sich die militante Antiraucherorganisation “Nichtraucher-Initiative München” zu Wort. Ernst-Günther Krause, Boss der Initiative, forderte die Staatsregierung Bayerns auf, auch das Rauchen in Biergärten und Sport-Stadien zu verbieten.

    So, nun hat Muenchen ein Rauchverbot drinnen, und schon plaerren die (?15) fanatischen Rauchphobier nach einem Rauchverbot draussen.

    Sehr gut, dass ein NICHTRAUCHER (!!) dieses

    Seehofer solle jetzt “die richtigen Signale aussenden” und dafür sorgen, dass die Biergartenbesucher nicht auch noch wie die Kneipenbesucher ins Ausland oder angrenzende Bundesländer vertrieben werden, was die Wirte noch weiter schädigen würde.

    und dieses

    Dabei fand Kobler klare Worte gegen diese “erneuten Hetzjagd auf friedliebende Menschen”. Die Forderung der militanten Antiraucher spalte “die Gemütlichkeit liebende Gesellschaft”. Man würde einen weiteren Teil “bayerischer Lebensqualität” zerstören. “Die Bayern benötigen in Biergärten keine Totalbevormundung”, so der CSU-Landtagsabgeordnete.

    erkannt hat.

  7. G-H-L

    Dem Herrn Kobler dürfte klar sein, daß ein Rauchverbot im Biergarten der Gastronomie den Todesstoß versetzen wird. Gerade in dieser Zeit können manche Gaststätten die Umsatzverluste, die sie im Winter erleiden, wieder wettmachen.
    Die Forderung nach weiteren Rauchverboten zeigt ganz deutlich, es ging nie um den Nichtraucherschutz, sondern nur darum Macht auszuüben. Aus diesem Grund ist auch jeder Versuch Kompromisse zu finden von vornherein zum scheitern verurteilt.

  8. Liberaler

    Ich halte es wie Helmut Schmidt. Rauchverbote sind nur eine Modeerscheinung. Sie sind ja jetzt schon auf dem Rückzug. Immer mehr Politiker lehnen Rauchverbote ab. Ein strenges Rauchverbot hätte auch in Bayern keine Chance mehr, und das Volksbegehren zur Abschaffung der Rauchverbote in Bayern läuft ja schon.

    • Blaudunst

      @Liberaler,
      ich glaube diese”Mode-Theorie” nicht, bei allem Respekt für Helmut Schmidt (und ich respektiere und mag ihn wirklich sehr!),
      Ich kenne sonst keine “Mode”, die von der WHO- und Pharma-Lobby initiert und mit enorm viel Geld für Propganda und falsche Studien am Leben erhalten würde.
      Ich kenne auch keine “Mode”, die per Gesetz, merkwürdige Rechtssprechungen und Schikanierung der Wirte durch die Behörden aufrecht erhalten werden muss.

      Eine wirkliche Mode entsteht normalerweise “von selbst”: Manche Leute machen, sagen, singen, malen oder tragen etwas neues, außergewöhnliches und viele andere Leute finden das gut. und machen mit.
      Rauchen war wahrscheinlich so eine Mode, eine sehr weit verbreitete und beliebte.

      Die rabiaten Rauchverbote, die Diskriminierung und Diffamierung der Raucher, die stetige Lügenpropaganda und das Missbrauchen der Staatsgewalt um eine “rauch(er)freie Welt zu erreichen, das alles hat aber eine ganz andere “Qualität” und grenzt schon scharf an Menschenverachtung. Ich will das alles nicht als “Mode” verniedlichen.
      Hysterie, Gesundheitsreligion, Gesundheitsdiktatur oder knallharte Profitgier kommen mir da eher auf die Zunge…

  9. Servaxx

    Oiso ois erklärter Rauchverbotsbefürworter muaß i a moi sogn: Irgendwann hod a jede Gaudi a Loch und irgendwann soid ma´s a moi guad sei lossn, sonst macht ma se bloß no zum Deppen!!!!!

    • juso92

      In Biergärten finde ich ein Rauchverbot auch übertrieben, die sind schließlich im Freien. Im Stadien dagegen fände ich es angenehmer, wenn dort nicht mehr geraucht wird, aber ein Rauchverbot im Stadion sehe ich jetzt auch nicht als zwingend notwendig an, dort ist es mit dem Tabakqualm nicht so schlimm wie in den Kneipen. Aber in der Gastronomie finde ich ein Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen optimal, und ein solches Gesetz sollte jetzt endlich mal einheitlich in ganz Deutschland umgesetzt werden

      • Stephan

        Deshalb bekommen die sozis auch keine Stimmen mehr…… bei solch gesellschaftsfremden und realitätsfremden Äusserungen (sie sagens ja immer wieder, den Jusos gehts nur ums “angenehmer”, nicht um NR-Schutz)

      • Nansy

        Man kann es nicht mehr hören, dieses “Wir wollen ja nur ein Rauchverbot in der Gastronomie, sonst nichts” Diese Heuchelei ist unerträglich!
        Es ist doch kaum noch glaubhaft, dass sich die Rauchverbotsbefürworter in den Parteien (SPD,Grüne) unwissend darüber geben, mit welchen “Beratern” sie sich hier einlassen, wenn sie die Positionen der WHO und ihres deutschen Ablegers (Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im DKFZ) übernehmen und unterstützen.
        Als Beispiel hier nur eine Meldung aus Honduras: Dort wurde vor einem Jahr ein Gesetz verabschiedet, dass es Leuten erlaubt ihre Verwandten anzuzeigen, wenn diese in der Wohnung rauchen. Armando Peruga von der WHO lobte das neue Gesetz, bemerkte aber, es wäre besser gewesen, Rauchen zu Hause gleich ganz zu verbieten: http://www.mb.com.ph/node/305750/hondura

        Und das ist nur ein Beispiel für die diktatorischen Tendenzen der WHO. Denunziation, Überwachung, Ausgrenzung und Diskriminierung u.s.w. sind die Mittel der WHO im Kampf um eine gesunde Welt nach ihren Vorstellungen. Und dann gibt es noch Leute in der SPD und bei den Jusos, die davon nichts gewusst haben wollen!

      • Und ich bin für ein einheitliches Juso-Verbot in ganz Deutschland. Okay, auf innerparteilicher Ebene find ich ein Juso-Verbot übertrieben, dort können die ja eh nichts verrichten. Auf Hochschulebene fände ich es angenehmer, wenn dort nicht mehr dumm rumgeschwurbelt würde, aber ein Juso-Verbot im Studenten-Parlament sehe ich jetzt auch nicht als zwingend notwendig an, dort ist das mit den sinnfreien Sprüchen nicht so schlimm wie in den Rathäusern. Aber auf Kommunal-, Landes- und erst recht auf Bundesebene finde ich ein absolutes Juso-Verbot ohne Ausnahmen optimal, und ein solches Verbot sollte jetzt endlich mal einheitlich in ganz Deutschland umgesetzt werden.

  10. Nansy

    Das zeigt mal wieder, wie verlogen die Diskussion auf seiten der Antiraucher geführt wird. Während in Leserbriefen und Kommentaren immer wieder behauptet wird, man sei nur an einem totalen Rauchverbot in Restaurant und Lokalen interessiert und an sonst nichts, arbeiten die geistigen Vordenker dieser Leute weiter an der totalen Ausgrenzung der Raucher in der Öffentlichkeit. Natürlich streng nach den Vorgaben der Tabakkontrolle, die die Ziele bereits vorgegeben hat:

    - Ein soziales Umfeld sollte geschaffen werden, in dem Rauchen nicht akzeptiert wird (Create a social environment in which smoking is unacceptable),

    - Rauchen sollte in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert werden (..we can and should make it more and more difficult for the individual to smoke cigarettes in public)

    Volksverarschung pur.

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