Hamburger Rauchverbot von Verfassungsgericht gekippt

Das Verfassungsgericht kippt unsinniges Rauchverbot in Hamburg

Das Hamburger Rauchverbot ist verfassungswidrig. Das entschied das höchste deutsche Gericht nach der Klage der Hamburger Wirtin Bärbel Uliczka, die eine Autobahnraststätte betreibt (Rauchernews berichtete). Das Rauchverbot in Hamburg gestattete zwar Raucherräume in kleinen Kneipen, nicht aber in Restaurants. Diese Ungleichbehandlung wurde jetzt auch vom Verfassungsgericht in Karlsruhe beanstandet. Die Einschränkung für Speiselokale kann “erhebliche wirtschaftliche Nachteile” mit sich bringen, so das höchste Gericht. Außerdem gebe es keinerlei sachliche Gründe, dass der angebliche Passivrauch beim Essen schädlicher sei als dort, wo nicht gegessen werde.

Uliczka hatte vor dem Hamburger Verwaltungsgericht gegen diese Ungleichbehandlung geklagt, weil die Stadt ihr nicht erlaubte, einen separaten Raucherraum einzurichten. Das Verwaltungsgericht wandte sich daraufhin an das höchste Deutsche Gericht, um eine Grundsatzentscheidung herbeizuführen. Die Karlsruher Richter gaben der Klägerin nun recht. Das bedeutet, dass bis zu einer gesetzlichen Neuregelung auch in Restaurants und Bistros abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen.

Eine gesetzliche Neuregelung könnte so aussehen, dass das Rauchen in abgeschlossenen Räumen in jedem Gastronomiebetrieb wieder erlaubt wird. Diese Regelung wird von allen großen Parteien, den Verbänden wie dem Hamburger Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga)  und den Bürgern bevorzugt. Möglich wäre aber auch die totale Lösung, nämlich ein existenzvernichtendes totales Rauchverbot in der Gastronomie. Dieser Irrsinn wird aber ausschließlich von wenigen Antiraucherlobbyisten gewünscht, also zum Beispiel von den Grünen (GAL). Die unbedeutende christlich-konservative Splitterpartei ÖDP hatte bereits vor einem Jahr versucht, in Hamburg durch einen Volksentscheid ein totales Rauchverbot in der Gastronomie einzuführen und scheiterte jämmerlich mangels Unterstützung in der Bevölkerung (Rauchernews berichtete).

Gregor Maihöfer vom Dehoga kommentierte das Urteil gegenüber “Welt Online” mit folgenden Worten: “Die Entscheidung hat uns überhaupt nicht überrascht.” Die Warnungen des Verbandes habe der damalige Senat “einfach in den Wind geschlagen. Hierfür gibt es jetzt die Quittung aus Karlsruhe”. Der Dehoga kündigte an, Schadensersatzansprüche gegen die Stadt Hamburg zu prüfen.

Die SPD wollte sich zwar noch nicht festlegen und das Urteil erst genauer ansehen und prüfen, war aber in Oppositionszeiten ein Befürworter einer Raucherraumregelung. Ein Umschwenken auf ein Totalverbot in der Gastronomie wäre Gift für die Glaubwürdigkeit der Genossen. Auch die CDU, die für die nun beanstandete Lösung mitverantwortlich war, gab Hinweise darauf, für die faire Lösung und gegen ein unsinniges Totalverbot in der Gastronomie zu sein. Die FDP in Hamburg will eine liberale Lösung, die die Menschen selbst entscheiden lässt: Ein Hinweisschild am Eingang, ob im Lokal geraucht werden darf oder nicht, sei ein ausreichender Schutz.

 


115 Kommentare

  1. SH

    @UweM

    ganz einfach: ich gehe ganz gemütlich zum Essen und dann gehe ich mit meinen Leuten in die Havanabar (Art Coctailbar), trinken noch was und r… ein paar Zigaretten!
    Früher war’s anders: da sind wir im Restaurant, bis zu 1-2 Stunden länder geblieben. Genau, das sind die 30% weniger Umsatz.

    Es sei denn, wir sitzen in ein Restaurant mit Raucherraum, dann gehen wir nicht in die Kneipe.

    2+2= ? 4 Oder?
    Ich habe rechnen gelernt.
    Und ich arbeite in der Gastronomie. Ich kann’s bestätigen.

    • UweM

      Wenn sie das, was sie vorher in einem Lokal konsumiert haben, nun auf zwei Lokale verteilen, müsste der Gesamtumsatz der Gastronomie gleich bleiben. Ich kann auch rechnen.
      Interessanterweise sind es aber nicht die Restaurants, die sie heute früher als gewohnt verlassen, welche über Umsatzrückgänge klagen, sondern angeblich doch die getränkegeprägte Gastronomie, die sie umständehalber jetzt häufiger besuchen. Wie passt denn das zusammen?

  2. SH

    @ Peterle

    Es gibt auch so viele Kneipen, die nicht aussterben!!!!
    Es gibt auch Bars (Coctailbars, Weinlokale, Havanabars), die tatsächlich von der Ausnahmeregelung (75qm-Regelung) profitieren!!!
    Es gibt einige Bars, die 60qm haben, und trotzdem zu je 30qm/30qm einen Raucherraum und ein Nichtraucherraum eingerichtet haben!
    Diese Lokale laufen gut!!!
    Das herkömliche Kneipensterben, lässt zur Zeit etwas nach!
    Es gibt in Schleswig-Holstein im letzten Jahr, etwas mehr angemeldete
    Kneipen und Bars! als die Jahre zuvor.
    Zumal ich sagen muß, SH hat ein unwahrscheinlichen Tourismus-Aufschwung, in den letzten 3 Jahren!
    Es haben in SH zur Zeit, viele Casinos aufgemacht, weil es in Spielstätten, grundsätzlich in SH keinen Rauchverbot.
    (Die Planungen, laut Medien, sie einzuführen- sind nur Gerüchte bzw. Vermutungen!).
    Außerdem, wurde in SH, das Glückspielgesetz, auch Spielhallen, geändert. Hat aber nichts mit der Nichtrauschutzgesetz zu tun!

  3. Rauchzeichen

    Wahlfreiheit für Wirte und Belüftungsanlagenpflicht. Speisegastronomie komplett rauchfrei. Und wären dann die Raucher zufrieden.

    • Peterle

      Wahlfreiheit für alle Gaststätten jeglicher Art, denn es ist deren Unternehmen. Es ist deren Entscheidung, welches Publikum sie haben wollen. Punkt! Maximal eine Kennzeichnungspflicht.

      Dies sind alles Orte, die nicht aufgesucht werden müssen!

      Orte, die aufgesucht werden müssen können über eine Belüftungsanlage oder über Raucherzimmer, das Rauchen gestatten. Gleiches gilt für Flugzeug, Bahn oder Firmen.

      Wenn jemand das Nichtrauchen für das Nonplusultra hält, kann er damit werben. Auf jeden Fall heißt hier die Devise, selber machen!

      Man kann doch nicht einen rauchenden Wirt dazu zwingen, sein gstronomisches Angebot für einen Nichtraucher rauchfrei zu gestalten, wenn der mal zu faul zum Kochen ist?

      • UweM

        Aber man kann die Bahn oder die Lufthansa dazu zwingen Raucherabteile einzurichten?
        Dürfen die sich ihr Publikum nicht aussuchen?

      • Liberaler

        “Aber man kann die Bahn oder die Lufthansa dazu zwingen Raucherabteile einzurichten?
        Dürfen die sich ihr Publikum nicht aussuchen?”

        Bei der Bahn wird es schwer, da alternative Unternehmen zur Deutschen Bahn rar sind, in vielen Staaten gibt es gar keine Alternativen zur jeweiligen Staatsbahn. Zum Thema Fliegen: Flugziele oft nur durch eine oder wenige Fluggesellschaften bedient. Der Wettbewerb kann es oft hier nicht richten, auch wenn bei den Zügen das Beispiel der österreichischen Westbahn zeigt, dass Bedarf für Raucherabteile da ist und Unternehmen diesen Bedarf auch umzusetzen bereit sind (wie ist bei der Westbahn eigentlich der aktuelle Stand, habe nichts mehr davon gehört?).
        Als Lösung bei öffentlichen Verkehrsmitteln wären Quoten denkbar – in Gestalt gut abgeschirmter Raucherabteile, durch die im Normalfall nur selten jemand durchgehen muss , der diese am Zuganfang oder am Ende liegen. In der Trambahn könnte man das Rauchen im Beiwagen freigeben, wo solche noch vorhanden sind. Ganze Züge für Raucher freizugeben, würde nur schlecht Akzeptanz bei den meisten Nichtrauchern finden. In der Trambahn hält man sich aber nur kurz auf, da sehe ich keine echte Notwendigkeit. Vor allem ist das Problem bei Langstreckenflügen existent. Wer kann/will schon so lange auf seine Zigarette verzichten? Spezielle Raucherairlines können in Einzelfällen eine Lösung sein (einen Versuch gab es ja mal in jüngster Vergangenheit, was ist da eigentlich daraus geworden?), aber raucherfreundlicher wären natürlich feste Quoten an Raucherbereichen – das Minimum wären (kleine) Raucherkabinen an Bord, die man kurz zum Rauchen nutzen kann. Wichtig sind Lösungen, die Nichtraucher nicht oder so gut wie gar nicht beeinträchtigen.

      • Liberaler

        sollte heißen: “Flugziele werden oft nur durch eine”
        ((Kommentar ließ sich nicht mehr nachträglich bearbeiten.))

      • UweM

        Die Begründung, mit welcher die Bahn die Raucherabteile abgeschafft hat, war nicht der Nichtraucherschutz sondern dass man massiv Reinigungs- und Instandhaltungskosten sparen wollte. Ähnliches danach betreffend das weitgehende Rauchverbot an Bahnsteigen.
        Im Grunde hat die Bahn damit genau das umgesetzt, was der geplante Volksentscheid für Bayerns Gastronomie fordert: Die Wahlfreiheit des Unternehmers.
        Da sich Einsparungen wohl tatsächlich eingestellt haben, ist wohl nicht damit zu rechnen, dass die Maßnahmen jemals wieder Rückgängig gemacht werden.

        Die Gesetzgebung in Österreich kenne ich nicht, daher kann ich nichts dazu sagen, warum die Westbahn die geplante Einführung von Raucherabteilen auf Eis gelegt hat. In Deutschland wäre die Einführung vermutlich zulässig. Hier in Rauchernews wurde von Rauchern schon vermutet, dass es sich bei der Ankündigung nur um eine Werbemaßnahme gehandelt haben könnte.

        Wenn es darum geht, wie lange ein Raucher auf eine Zigarette verzichten „kann“, tue ich mir mit solcher Art Argumentation schwer. Wie oft steht man denn nachts zum Rauchen auf?

        Smintair, (Smoker’s International Airways) hat nicht mal mehr eine eigene homepage. Ich weiß nicht, ob da jemals ein Flugzeug abgehoben hat. Zwei weitere Versuche, in den USA Raucherfluggesellschaften zu etablieren (Great American Smokers’ Club und Smokers Express) sind bereits an der Finanzierung bew. Zulassung gescheitert.

      • B.S.

        Smintair, (Smoker’s International Airways) hat nicht mal mehr eine eigene homepage. Ich weiß nicht, ob da jemals ein Flugzeug abgehoben hat. Zwei weitere Versuche, in den USA Raucherfluggesellschaften zu etablieren (Great American Smokers’ Club und Smokers Express) sind bereits an der Finanzierung bew. Zulassung gescheitert.

        Ja, das liebe Geld….. Die Rauch-und Raucherhasser haben es drauf, sich die Finanzierung ihrer Wunschgedanken von diversen Laendern zusammenzuschnorren. “Money talks” – die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei….

      • KlausB

        bei smintair hat nie ein Raucherflieger abgehoben. Wie hieß dieser Herr doch gleich wieder? Ach ja, Alexander Schoppmann. Der hat da wohl kläglich versagt.

      • UweM

        Dieser Schoppmann (seines Zeichens Börsenmakler) wollte die Economyklasse abschaffen, die Anzahl der Sitzplätze drastisch reduzieren und ein Fliegen der Luxusklasse anbieten.

        Dabei hat er wohl vergessen, dass nur wenige Raucher bereit sind, etliche tausend Euro (!!!) Aufpreis für ein Ticket zu bezahlen nur um einige Stunden nicht auf Tabak verzichten zu müssen. Geschäftsreisende, die sonst für eine gute Auslastung der Flieger sorgen fallen als Kunden ebenfalls aus, da sie den Schmarrn bei ihrer Firma nicht abrechnen können.

        Der Mann ist gescheitert, weil er Markt und Kunden nicht kennt.

        Eine der amerikanischen Versuche wollte eine art „fliegender Raucherclub“ werden mit fester Mitgliederstruktur. Ca. 6000 Leute haben wohl Interesse angemeldet, aber das ist bei weitem zu wenig, um einen regelmäßigen Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können. Wie viel dieser über ganz Amerika verteilten 6000 werden wohl regelmäßig am gleichen Tag die gleiche Strecke fliegen wollen? Da kriegt man nicht mal die Bordküche voll.

        Die Finanzierung scheitert hier ganz einfach an zu geringem Raucherinteresse.

      • Christoph Suter

        @UweM: Und was wollen Sie uns nun damit sagen? Die «Schoppmann-Geschichte» ist eine uralte Kamelle. Wir reden hier über Passivrauch und Gastronomie. Das sich Rauchverbote negativ auswirken, können wir hier in Basel zur Zeit an der Basler Fasnacht 2012 feststellen:

        http://tinyurl.com/7j7xfhy

      • UweM

        Die Fluggesellschaften habe ich nicht ins Spiel gebracht.
        Allerdings scheint mir das Thema dennoch symptomatisch für die grundsätzliche Schwierigkeit, eine große Anzahl von Rauchern unter einen Hut zu bekommen.

        Meiner Ansicht nach sieht die Masse der Raucher Rauchverbote weitaus gelassener, als es Diskussionen in Raucherforen vermuten lassen.

      • Peterle

        @ Uwe M.

        Genau darum geht es, was nicht nur für die Raucher gilt.

        Die Manipulation und das Folgen aus den falschen Interessen heraus führt zu Schwachsinn. Die Omi, sofern sie überhaupt verstand, wo das Kreuzchen richtig zu setzen war, meinte vielleicht ihren Enkel am Rauchen hindern zu können, wenn in der Kneipe nicht mehr geraucht werden darf. Oder wenn man einmal im Jahr Geburtstag feiert, dann soll die Kneipe rauchfrei sein.

        Um das eigene Ego zu päppeln, sind diese bereit das ganze Umfeld wirtschaftlich zu vernichten. Hauptsache ich muß keinen Rauch riechen, wenn ich mal…

        Die USA haben mit dem Rauchverbot im Flieger angefangen, wer rauchte durfte nicht mehr landen etc. Hier wurde ebenfalls mit wirtschaftlichen Druck gearbeitet. Lange nach diesem Verbot durfte auf anderen Strecken noch geraucht werden. Erst die politische Krake sorgte dann auf anderen Strecken für das gleiche Ergebnis.

        Allerdings führt einiges auch zu Widerstand, in dem Direktflüge bevorzugt werden, oder in die USA nicht mehr gereist wird.

        Im übrigen gibt es nach wie vor Alternativen, wo noch geraucht wird. Hängt von der Menge der Denunzianten ab.

      • B.S.

        Meiner Ansicht nach sieht die Masse der Raucher Rauchverbote weitaus gelassener, als es Diskussionen in Raucherforen vermuten lassen.

        Meiner Ansicht nach sieht die Masse der Raucher Rauchverbote als Greuel, das wieder verschwinden muss; vermutlich funktioniert der Antiraucher “Confidence Trick” nur in Antiraucherforen.

      • UweM

        @ Peterle: Die nette Omi, die den Überblick verloren hat, war sicher nicht prägend für den Ausgang des VE in Bayern.
        Und wer die USA wegen eines Rauchverbotes in Flugzeugen nicht bereisen will, kann auch in andere Länder nicht mehr fliegen.

      • Peterle

        Ich kenne Nichtraucher, die für die Raucher gestimmt haben, ich kenne Raucher die bei der Wahl waren und sogar ihre Eltern motiviert haben, also noch Stimmen mitgebracht haben. ich kenne Raucher und Nichtraucher, die nicht bei der Wahl waren.

        Wer war wählen? Und vor allem, WARUM? Was war deren Motivation? Rentner? Frauen mit Kinderwagen?

        Ein Volksentscheid mit paaren 30 % Beteiligung ist ohnehin nicht ernst zu nehmen. Nur Hohlköpfe und Politiker fühlen sich bei solchen Ergebnissen noch wohl und geben sich als Sieger aus. Alles mehr Schein als sein!

      • B.S.

        @ Peterle: Die nette Omi, die den Überblick verloren hat, war sicher nicht prägend für den Ausgang des VE in Bayern.

        Komisch. Wurden vor diesem “VE” nicht Altersheime mit Antiraucher organisatierten Kaffeenachmittagen ueberrannt? Und jetzt sinds “die netten Omis, die den Ueberblick verloren haben”, die mal gar nicht wichtig waren.

        (Vielleicht waers unterhaltsam, zu hoeren, was “Die nette Omi, die den Überblick verloren hat” ihrem “Wohltaeter” jetzt zu sagen hat. )

      • UweM

        @B.S.: wenn sie der Meinung sind, dass die Senioren in der Masse leicht in der Meinung beeinflussbar wären, dann kennen Sie wohl sehr wenig alte Menschen.

        Hat nicht einer ihrer Mitstreiter hier kürzlich mehrmals gejammert, dass Senioren unter den Rauchverboten besonders zu leiden hätten? Und jetzt wiederum sollen sie nur wegen eines Gratiskaffees für Rauchverbote gestimmt haben?

      • B.S.

        @ Peterle: Die nette Omi, die den Überblick verloren hat, war sicher nicht prägend für den Ausgang des VE in Bayern.

        Herr Uwe hat das gesagt, ich zitiere nur.

        Aber da wir gerade bei dem Thema Volksentscheid sind:

        Stimmt es, dass Frankenberger fuer sein Rauchverbot mal grad ueber 2000 Stimmen bekam?

        Wieso sollten dann 47.211 Leute gegen ein Rauchverbot stimmen? (Und da gabs, soweit ich weiss, KEINE Kaffeefahrten fuer Altersheime).

      • UweM

        Weder die 2000 noch die 47000 sind Bestandteil eines Volksentscheides.
        Einen VE zum Thema hat es bisher nur ein einziges Mal gegeben und der fiel eindeutig pro Rauchverbot aus.

      • B.S.

        Weder die 2000 noch die 47000 sind Bestandteil eines Volksentscheides.

        Na, wenn 2000 Stimmen einen “Volksentscheid” hervorrufen koennen, was koennen dann 47 000 Stimmen tun?

      • UweM

        Wie kommen sie darauf, dass „2000 Stimmen einen “Volksentscheid” hervorrufen koennen“?
        Nirgendwo ist das möglich.

        Die in NRW gesammelten Stimmen sind in der durchgeführten Form formal nicht geeignet, einen Antrag auf ein Volksbegehren stellen zu können. Das war auch nicht beabsichtigt.

      • Liberaler

        Es sind in Bayern mindestens 25.000 Unterschriften stimmberechtigter Bürger für ein Volksbegehren erforderlich.
        Die rund 50.000 Unterschriften bei der aktuellen Petition in NRW ziehen keinerlei Verpflichtung nach sich. Da es eine private Petition ist, kann sich der Landtag damit beschäftigen, aber er muss es nicht. Vermutlich wird er sich damit befassen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, die Stimme des Volkes zu ignorieren. Ich gehe davon aus, dass es keine großartige Verschärfung bei den Rauchverboten geben wird – das Rauchen in Eckkneipen und in Fest-/Schützenzelten wird erlaubt bleiben. Bei Speiselokalen kann es eine Verschärfung geben. Da diese Ausnahmen im Sinne der Gleichbehandlung aber rechtlich äußerst problematisch sind (man beachte diverse Gerichtsurteile, etwa Hamburg), ist es denkbar, dass das neue Gesetz den Wirten generell freistellt, ob sie das Rauchen erlauben. Damit könnten wir alle leben…

      • Peterle

        Kann mich noch gut erinnern wie die Suffköppe vom Christkindelmarkt mit Hilfe des Radios in ein extra länger geöffnetes Rathaus gelockt wurden um ihre Unterschrift zu leisten. Ob man sich auf solche Leute verlassen kann? Ich glaube nicht, daher haben sich auch schon viele verabschiedet!

  4. Rauchzeichen

    Blaudunst meinen sie wirklich das es früher keine Probleme wegen dem Rauchen gab. Sicher auch .

    • Peterle

      Dabei ging es aber einzig und allein um den Geruch. Ich kenne genügend Nichtraucher, die froh sind, daß ihre Klamotten oder die Haare nicht mehr stinken. Dennoch machen sie sich rar.

      Von der Problematik verschwitzter oder überparfümierter Körperdünste, nebst Pommesbudengeruch und Modergeruch, der sich aufgrund mangeldner Lüftung etc. einstellen kann, ganz zu schweigen. Das riechen manche nichtrauchende Promillejäger jedoch nicht mehr.

      Insofern halte es ich für klar falsch, sich auf ein Rauchverbot aus anderen (falschen) Gründen zu stützen, da es (falsche) Gewinner produziert. So auch das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshof, welcher die Nichtraucher in eine Ecke stellte, wo ich als Nichtraucher nie stehen wollen würde.

    • Blaudunst

      Es gab früher sehr wenige Leute, die etwas gegen rauchen oder gegen die Raucher hatten. Sonst wären schon längst Lokale für Nichtraucher entstanden, so wie für Vegetarier oder für Schwule das auch der Fall ist (auch wenn letztere nicht ganz “offiziell”, aber jeder weiß, dass es solche Lokale gibt) .
      Die “Vegis” haben doch auch kein gesetzliches Fleischverbot gebraucht, um Restaurants zu bekommen, wo man ausschliesslich vegetarisch essen kann, oder? Obwohl es deutlich weniger Vegetarier und Veganer als Nichtraucher gibt! Warum hat es hier funktioniert und bei den Nichtrauchern nicht? Ganz einfach, weil die meisten Nichtraucher so was gar nicht wollten…

      • UweM

        vielleicht liegt das daran, dass der Vegetarier eine fleischlose Mahlzeit ohnehin in fast jedem Restaurant findet, der Nichtraucher vor Einführung entsprechender Verordnungen rauchfreie Luft nur in wenigen Lokalen und dies obwohl Nichtraucher eine Bevölkerungsmehrheit stellen, Vegetarier nicht.

      • Servaxx

        Der Hauptunterschied ist der, daß das vegetarische Essen nicht quer durch den ganzen Raum stinkt und sich in der Kleidung einhängt, wie der Zigarettenrauch. Und auch früher hat es Leute gegeben, denen das “gestunken” hat, aber wenn man was gesagt hat, hieß es lapidar: Dann bleib halt Zuhause! Ich habs oft genug gehört!!! (Stichwort Toleranz!!!!)

      • Peterle

        Dann nennen Sie mir bitte ein paar fleischlose Gerichte, die es vor ca. 10 Jahren gegeben haben soll? Erst als ein Markt entdeckt wurde entstanden vegetarische Restaurants und vegetarische Gerichte in merklicher Zahl, wobei die Zahl der Gerichte nach wie vor unterrepräsentiert ist. Wohl der Nachfrage angepaßt?

        Die Mehrheit der Nichtraucher war eben nicht in der Lage für sich selbst ein Angebot zu schaffen? Die Raucherlokale verzichteten eben auf die Klientel Nichtraucher. Hätten die NR die Raucherkneipen gemieden, wie jetzt auch die Nichtraucherkneipen, dann hätte sich eben nix geändert, weil die NR eben unterrepräsentiert waren und sind. Demnach nicht ins Gewicht fielen.

        Einige hatten es nach dem ersten Deppengesetz noch versucht, allerdings mußten sie auch auf die Clublösung umsteigen, weil es einfach nicht reichte. Nach dem 2ten Deppengesetz haben mindestens 2 aufgehört. Mit Raucher reichte es für die Pacht, ohne eben nicht.

        Dieses Deppengesetz ist ja nicht das einzige, derer gibt es viele. Alles eine Frage der Zeit, bis die BRD absäuft.

      • UweM

        Suppen, Getreide, Teigwaren, Käse, Knödel, Gemüse, Obst und Salate waren von je her Bestandteil der heimischen Gastronomie. Selbst wenn die Speisekarte keine eigene „Vegetarier-Rubrik“ hatte, war es nie ein Problem, den Wirt zu bitten statt einem Stück Fleisch eine größere Portion Kartoffeln oder Gemüse zu erhalten.
        Warum hätte sich ein Wirt dagegen verwahren sollen?
        Nein – für Vegetarier hat sich heute die Vielfalt sicher gesteigert, aber ausgeschlossen waren sie nie.

        Genau so wenig wie es je für einen Antialkoholiker ein Problem war, in einer Kneipe ein Nichtalkoholisches Getränk zu erhalten.

        Nur mit der Atemluft haperte es gewaltig.

      • Peterle

        Schön zu hören, daß Wirte der Bitte nur Knödel oder so zu servieren erhört haben! Allerdings, und dies haben sie richtig erkannt, sind die genannten Dinge alles nur Beilagen gewesen. Von der Soßenproblamtik mal abgesehen, hat sich dies richtigerweise geändert.

        Es gibt vegetarische Gastronomie und es gibt erweiterte Karten zugunsten der Vegetarier. Komisch warum dies bzgl. dem Nichtrauchen irgendwie nicht funktioniert hat?

        Wie in einem Kommentar genannt, scheinen die Raucher noch solidarisch zu sein, wobei ich dies durch “eingeschränkt” ergänzen würde. Zahlreiche Raucher haben ihren Gaststättenbesuch im Winter deutlich reduziert. Sollte der Freibereich einbezogen werden, würde dies schnell auf den Sommer erweitert werden.

        Dann ist Schicht im Schacht für viele Betriebe, da man sein Bierchen aus der Kühlbox dann auch um die “Ecke” genießen kann, sofern man als Wirt nicht auf Nachbars Garten zugreifen kann.

        Viele bestehen nur noch, weil sie illegal rauchen lassen, tricksen, oder auf Geschlossene umsteigen, was Politiker / Schönredner zum größten Teil leider nicht wahrhaben wollen.

      • UweM

        Nur Beilagen?

        Haben sie schon mal beim Italiener um die Ecke (den es hier wirklich in jedem Kaff gibt) nachgesehen, welche fleischlose Vielfalt bei Pizza und Pasta als Standard zu finden ist?
        Von leckeren Antipasti vorher und einer Tiramisu zum Abschluss ganz zu schweigen?

        Es ist mir klar, dass man nur einen eingeschränkten Überblick hat, wenn der kulinarische Horizont beim panierten Schnitzel endet.

        Ist ihnen entgangen, welche Vielfalt auch die einheimische Küche an Gemüsesorten bietet? Von traditionellen Gerichten wie Kartoffel- und Gemüseaufläufen, Pilzgerichten, Maultaschen, Pfannkuchen, Getreidesuppen oder einem Kaiserschmarren brauchen wir da noch gar nicht zu reden.
        So lange ist es noch gar nicht her, als Fleisch auch bei uns etwas Besonderes war, welches sich viele Familien allenfalls am Sonntag leisten konnten und sich trotzdem gesund und ausgewogen ernährten. Da braucht man sich gar nicht erst über Tofuburger oder Sojabrätlinge lustig zu machen.

      • Peterle

        @UweM

        Ich weiß, die Gedanken sind frei! Deshalb können Sie durchaus alles an den Haaren herbeiziehen was sie wollen. An der Realität ändert sich dadurch rein gar nichts. Insofern haben die Politiker / Schönwetterredner das Problem an der Backe, daß zwar alles schön geredet werden kann, Umsätze steigen etc., aber die Realität einfach nicht mithalten kann.

        Die Realität ist einfach die, daß die Nichtraucher rein gar nichts auf die Reihe bekommen haben, obwohl sie die Mehrheit stellen. Sogar Vegetarier haben dies bzgl. mehr geleistet. Das einzige Fleischlose Gericht beim Italiener waren früher die Margerita, das Pizzabrot und die Tomatensoße. Wenn man den Käse noch abziehen würde, bleibt nicht mehr viel, außer die Wahl zwischen den Nudelsorten! Alles andere war mit Fleisch, Schinken oder Fisch / Meeresfrüchten durchsetzt. Erst in den letzten Jahren setzten sich auch einige vegetarische Gerichte Kartenmäßig durch, was ich durchaus gut finde.

        Zu essen bestellen konnte man durchaus alles, auch in Kombination, aber bei den Nichtraucher Thema war scheinbar Schluß?

        Realität ist, daß die Betriebe, die ich kenne, dringendst auf die Raucher angewiesen sind und im Moment noch auf eine eingeschränkte Solidarität setzen können. Umsatzverluste durch Raucher müssen aber hingenommen werden, weil im Winter einige Besuche nicht oder nur verkürzt vorgenommen werden. Gäbe es nicht die illegale Möglichkeiten und würde ein RV auch auf den Außenbereich erweitert werden, sind neben den 2 Betrieben die bereits fertig haben, mindestens 3 weitere fällig.

        Die Raucher sind noch solidarisch mit ihren Wirten, während sich die Nichtraucher äußerst unsolidarisch verhalten, sie kommen einfach nicht. Aber deren Ego scheint befriedigt, wenn sie denn einmal zum Essen gehen…

        Ist wie in der Politik, wo immer mehr gegen das Volk durchgesetzt wird. Dies führt aufgrund der geschaffenen Zustände zu immer mehr Widersprüchen und Irrsinn, was über kurz oder lang zu kollektivem Irresein geführt hat und noch extremer führen wird.

        z.B. Hotelverbot für NDP, für NDP kann ich alles setzen, womit wir wieder beim Hausrecht wären. Insofern ist die Entscheidung richtig, es kommt nur auf die Begründung an. In anderer Richtung ist allerdings mit Pressehetze zu rechnen. Deutsche Nationalelf soll Auschwitz besuchen. Wer soll sich denn die Erbverantwortung ans Bein binden? Die Liste könnte beliebig verlängert werden. Von den finanziellen Problemen ganz zu schweigen.

      • UweM

        Jede Argumentation kommt immer wieder auf dem Punkt zurück, dass Rauch sich nun mal gleichmäßig in Räumen verteilt und somit jeden Anwesenden betrifft ob er das mag / erträgt oder nicht, während spezielle Nahrungsmittel oder Getränke problemlos nebeneinander genossen werden können ohne dass es den Nachbarn betrifft.

        Wieso stellen Nichtraucher „rein gar nichts auf die Beine“?
        In Bayern haben Nichtraucher es geschafft, die komplette Gastronomie umzustellen – ist das denn „nichts“?
        In vielen anderen Bundesländern sind zumindest weite Teile der Gastronomie mittlerweile rauchfrei. Wie viele vegetarische Restaurants gibt es dagegen denn?

        Es wundert mich, dass sie von uneingeschränkter Solidarität der Raucher sprechen, während alleine hier in diesem vergleichsweise kleinen Forum schon ein halbes Dutzend Teilnehmer damit prahlen, seit Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes die Gastronomie grundsätzlich zu meiden und gleichzeitig angeblich 30% Umsatzrückgang in Kneipen zu vermelden ist und dies auch bei guter Witterung. Wie passt denn das zusammen?

      • Peterle

        @UweM

        Sie haben leider die Pressehetze, also die Medien mit ihrer Propagandafront im Rücken vergessen! Ohne ging es scheinbar nicht! Sicher half diese “Hetze” auch bei den Vegetarischen Gerichten mit, ohne jedoch gleich ins absurde abzugleiten.

        Daß die Bayern in Summe so bleed sind, hätte ich nicht gedacht! Gab für mich persönlich ein paar positive, allerdings auch negative Überraschungen.

        D.h. die Nichtraucher haben sich nur mit auf ein Pferd gesetzt, das bereits geritten wurde. Jeder aus seinem ureigenen Motiv heraus, ebenso wie die Wähler. Ob die darüber nachgedacht haben, ob sich dieses Geschäftsmodell wirtschaftlich trägt?

        Ich habe es mit “eingeschränkt” solidarisch ergänzt, insofern muß ich Ihre Lesekompetenz anzweifeln oder Sie behaupten schlichtweg die Unwahrheit.

        Ich kann nur von dem mir Bekannten berichten und dieser Schluß ist eindeutig. Wären die Raucher konsequent unsolidarisch, die es zweifelsfrei auch gibt, wäre bereits 50 % der Gastronomie verschwunden und vieles mehr in den privaten Bereich verlagert. So wird er von mir bekannten P. nur erheblich gekürzt und z.B. nach dem Essen gehen auf den privaten Bereich oder auf die illegale Kneipe verlegt. Früher wäre dieser Umsatz, Cafe, Schnäpse etc. im Restaurant verblieben. Manche mögen dies noch kompensieren können, indem sie sich ständig was neues einfallen lassen, aber auch dies hat seine Grenzen. Spätestens mit dem Freibereich, sofern nicht auf Nachbars Garten zugegriffen werden kann.

        Wir haben also Raucher die nicht mehr die Gastronomie nutzen und wir haben Raucher, die sie nur noch begrenzt nutzen, vor allem im Winter. Hier könnte man in diversen Betrieben durchaus locker 30 % Umsatzverlust sehen.

        Mir stellt sich nur noch die Frage, wie lange das tote Pferd noch geritten wird!.

      • UweM

        Sie haben auch geschrieben „Die Raucher sind noch solidarisch mit ihren Wirten…“ das habe ich so übernommen.
        Die Aussage, dass 30% Umsatzrückgang zu verzeichnen wäre, stammt aus Umfragen die von Raucherorganisationen veranstaltet und in diesem Forum heftig gefeiert wurden. Im gleichen Atemzug wurden Daten des statistischen Bundesamtes, die ein anderes Bild zeichnen, als unzureichend bezeichnet. Wenn sie mir also vorwerfen, hier Unwahrheiten zu verbreiten, dann müssen sie diesen Vorwurf an die Raucherorganisationen richten, die mit solchen Zahlen argumentieren, nicht an mich.

        Dass Raucher konsequent unsolidarisch wären, habe ich auch nicht behauptet. Im Gegenteil, mein Eindruck ist viel mehr, dass die Rauchverbote für die meisten Raucher weniger problematisch sind als es Diskussionen in den einschlägigen Foren vermuten lassen. Und für mich erklärt dies auch die geringe Beteiligung an Demonstrationen und Petitionen gegen Rauchverbote.

      • Peterle

        @ UweM

        Das Problem ist einfach, daß Sie entweder zu wenig lesen oder zu wenig beachten. Am 12. März 2012 um 01:40 Uhr habe ich die “Einschränkung” vorgenommen.

        Dies ist die Realität, wobei ich konsequente Verweigerer nicht ausschließen kann. Erhebliche Reduzierungen und Ausweichen ins Private oder ins illegale kann ich jedoch vielfach bestätigen.

        Ausweichen und kuschen ist einfach der leichtere und bequemere Weg. Auch viele Wirte meinen, den Untergang durch dieses oder jenes Konzept noch hinausschieben zu können. Manche warten auch nur auf einen Käufer, der ihnen den mittlerweile ungeliebten Klotz abnimmt. Auch wüßten einige nicht, was sie sonst tun sollen. Irgendwie muß der Lebensunterhalt verdient werden, selbst zum Preis erheblicher Verluste oder Verschuldung.

        Viele Deutsche sind einfach der Meinung, wenn man aufstehen würde, bedeutet es Krieg. Hinzu kommt, daß bei den Meisten am Ende des Monats noch eine Gutschrift erscheint, selbst wenn das von ihnen Ersparte schon längst weg ist.

        Verstehens mich nicht falsch. Das Rauchverbot, speziell jenes in Bayern, ist nur ein Detail der Geschichte. Derer gibt es zuhauf. Politiker und Nichtraucherfreaks reden sich die Welt schön. Auch viele Raucher sind davon bereits angesteckt.

        Das schönreden oder die Propaganda hat nur einen Haken! Sie führen regelmäßig zu Widersprüchen und sind in der Regel auf Dauer nicht tragfähig. Hierzu einfach mal nach Goebbels – Nürnberger Gesetze ’35 September (deutsches gurgel) suchen und entsprechend durch Raucher oder andere ersetzen.

        Der BGH hat das Hausrecht gestärkt. Insofern kann jeder Ausländer und Nichtraucher der Tür verwiesen werden. Damit auch ganz klar privat! Bleibt nur noch die Pressehetze oder deren Lob abzuwarten, wobei es sich bei den meisten Pressefuzzis um abhängige Lohnschreiber handelt, die sich auch ihre Brötchen verdienen müssen.

      • UweM

        Korrekt, erst haben sie von eingeschränkter Solidarität geschrieben. Aber einige Stunde später kommt dann der Satz „Die Raucher sind noch solidarisch mit ihren Wirten“
        Ich gebe zu, mir schwer zu tun, korrekt zu antworten, wenn sie mal so, mal so schreiben. Das liegt aber eher nicht an meiner Lesekompetenz

        Einige konsequente Verweigerer haben sich ja hier im Forum geoutet, wobei ich aber nicht sicher bin, ob diese wirklich so konsequent sind wie sie behaupten.

        Wenn ich sie richtig verstehe dann sehen sie Rauchverbote eher als eine geschichtliche Randerscheinung die von selbst wieder verschwindet? Dann ist doch alles in Butter, warten wir es ab…!

  5. Rauchzeichen

    Genau Wirklicher Gastwirt was es nicht früher so das Raucher ihre Verhaltensregeln anderen Leute aufzwangen ,wo von Nichtraucherschutz noch keine Rede war.

    • juso92

      sehr richtig Rauchzeichen. Schade, dass ich hier nicht bewerten darf !

    • Blaudunst

      Falsch, die Raucher haben niemand gezwungen, zu rauchen! Sie haben auch keinem verboten, eine NR-Gaststätte zu öffnen!
      Die meisten Nichtraucher hatten aber früher kein Problem mit dem Rauch, bis die verlogene Propaganda der Antiraucher-Lobby bei manchen Gehirnwäsche ausgelöst hat.

  6. Rauchzeichen

    Ja Herr Niedermeier wieso wurde der Beitrag des Köllsche Wirt entfernt.

    • Auch wenn es Sie nichts angeht: Offensichtliche Fakes, die ausschließlich dazu benutzt werden, Propaganda der Tabakkontrolle hier zu verbreiten, sind hier unerwünscht und verstoßen gegen die Regeln. Einen Account toleriere ich bis zu einem gewissen Grad, aber zwei Fakes zu Propagandazwecken ist dann doch zu viel.

    • Blaudunst

      Weil Herr Niedermeier der Betreiber dieser Seite ist und die Verantwortung für diese Seite trägt. Er DARF das!
      PS: Genau so wie Sie einen betrunkenen Gast, der Sie beleidigt, aus Ihre private Wohnung oder aus Ihr privates Auto rausschmeissen dürfen.
      Ich verstehe so wie so nicht, was Sie hier suchen. Es gibt doch so viele Seiten, die miese Propaganda gegen die Raucher machen, dort würden Sie bestimmt besser aufgehoben.
      Oder öffnen Sie eine eigene Web-Seite, auf Ihre Kosten und Verantwortung. Dort dürfen Sie auch unvernünftige Kommentare löschen :-)

  7. Rauchzeichen

    http://www.facebook.com/gegennichtraucherlokale Herr Kölsche Schmidt schauen sie mal auf diese Seite. Da sind Raucher gegen Nichtraucherlokale, da frage ich mich die müssen diese nicht betreten. Raucher behaupten ja auch immer es gibt kein muss in eine Raucherkneipe. Kölsche Schmidt es passt den Leuten hier nicht in ihr Weltbild weil ihre Gaststätte auch ohne Rauchen erfolgreich ist.

  8. juso92

    Hier eine sehr interessante Stellungnahme der Hamburger Linkspartei zum Rauchverbot. Hier wird auch Kritik an der DEHOGA laut, und insbesondere bezogen auf den letzten Satz dieser Stellungnahme muss ich den Hamburger Linken absolut Recht geben.

    ” Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtraucherschutz: Hamburg braucht Rechtssicherheit

    Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Nichtraucherschutz erklärt Kersten Artus, gesundheits- und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Wenn Schwarz-Grün und Teile der SPD gehofft hatten, mit dem Hamburger Nichtraucherschutzgesetz den Frieden in der Stadt herzustellen, haben sie von Anfang an geirrt.
    Es war absehbar, dass gegen dieses Gesetz geklagt werden würde.“ Schließlich habe der DEHOGA seinen juristischen Feldzug gegen die Regelungen, die das Rauchen in gastronomischen Betrieben drastisch einschränken, ja bereits angekündigt.“

    Zur Wahrheit gehöre aber auch: „Die Umsätze in Kneipen gehen seit Jahren zurück. Man kann dies anhand der Statistiken, die die Brauereien regelmäßig veröffentlichen, nachvollziehen. Denn es wird immer weniger Bier getrunken. Oder anders gesagt: Die Eckkneipe ist ein gesellschaftliches Auslaufmodell. Der DEHOGA hat es bis heute nicht geschafft, eine seriöse Statistik vorzulegen, die die Umsatzrückgänge aufgrund von Nichtraucherschutzgesetzen nachweist. Er stützt sich – wie auch viele seiner Mitglieder – auf nicht-repräsentative Umfragen und individuelle Einschätzungen.“

    Klar sei aber: „Wenn in dem einen Etablissement geraucht werden darf und in dem anderen nicht, dann ergeben sich Konkurrenzen mit wirtschaftlichen Folgen. Deswegen hat DIE LINKE stets darauf hingewiesen, dass das Nichtraucherschutzgesetz wettbewerbsverzerrend ist.“

    Was nun kommen werde, sei höchstwahrscheinlich ein totales Rauchverbot für alle Gastronomie-Betriebe. Denn: „Noch einmal wird es sich die Bürgerschaft nicht leisten können, ein nicht rechtssicheres Gesetz zu erlassen. DIE LINKE will kein Hühott. Der Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen hat höchste Priorität. DIE LINKE will niemandem das Rauchen verbieten. Das Rauchverbot wird für gastronomische Einrichtungen hingegen unvermeidlich kommen. Darauf kann und muss sich die Bevölkerung bereits jetzt einstellen.“ “

    • Peterle

      Ja und, wo liegt das Problem? Wenn die Eckkneipe ein Auslaufmodell sein sollte, dann sollen doch die Nichtraucher und die LINKEN das Supermodell eines Nichtraucherlokals SELBST eröffnen und die Eckkneipen und die Rauchen lassen wollen einfach in Ruhe lassen.

      Das Nichtraucher Waschlappen sind, hat der Bay. Verfassungsgerichtshof kürzlich erst festgestellt. Nichtraucher lügen und betrügen sogar um in Raucherclubs zu ihren Freunden zu gelangen oder ein gastronomisches Angebot nutzen zu können.

      Gehts noch armseliger? Jeden denkenden Menschen mit Bewußtsein sträuben sich bei der Lektüre dieses Urteils die Nackenhaare, auch den bewußten Nichtrauchern. Das Linke diese Ausgeburt der Hölle begrüßen würden, versteht sich von selbst! Selbst wenn die Bayerische Verfassung mit Füßen getreten wird.

      • SH

        Herr Peterle,

        ich wohne in Schleswig-Holstein.
        Und ich muß Ihn leider das Gegenteil bestätigen, das die Menschen oder Ausländer immer mehr rausgehen.
        Bei uns in Glückstadt gibt es gerade 2 Imbiß und Dönerladen, die tatsächlich in 2 Räume investiert haben!!!
        In einem Raum, ist der Imbiß, mit Tische und Stühle (12 Plätze) und im anderen Raum stehen auch 12 Stühle, 3Tische, Skyfernsehen und ein Kickergerät. Total neu renoviert und super! Was meinen Sie, wie die Gäste, auch einheimische gestaunt haben? Mir hat letztesmal einer gesagt, man darf in Imbisse keine Raucherräume einrichten… der andere sagt: Huch Raucherraum? So lange ich auf mein Essen warte, Rauch ich eine. Draußen regnete und das Wetter war ungemütlich.
        Komisch, dann rauchen sie alle doch drinnen.
        Ein ganz anderer hat gesagt: Ausländer haben Sonderrechte. Was für ein Quatsch!!! Ich wollte Ihnen nur das Gegenteilige erwähnen. Es ist unglaublich, was im WW-Web für frei erfundene Argumente, nicht nur hier, in unsere Welt berichtet wird. Ich kenne mich mit der Thematik gut aus.
        Was ich beruflich mache, erzähle ich Ihnen nicht.
        Mein Arbeigeber, ist öffentlich, im Land Schleswig-Holstein.

      • B.S.

        Und ich muß Ihn leider das Gegenteil bestätigen, das die Menschen oder Ausländer immer mehr rausgehen.

        Der Spruch ist gut!!!! Die Menschen, sowie die Auslaender, gehen also gerne zum Rauchen vor die Tuer.

        *Groehl*

        (Danke fuer die Unterhaltung!!!! )

      • Peterle

        @SH

        Sie sollten alles lesen, bevor Sie antworten. Ich kann Ihnen genug von Russen oder Türken vor oder an der Tanke erzählen. Auch in Parks findet man sie rauchend, trinkend und grölend. Allenfalls noch in Spielcasinos, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

        Kann ich mir vorstellen, wie die Einheimischen gestaunt haben? Wer hats bezahlt? Ich kenne folgende Tour, Steuern etc. werden nicht bezahlt, wird einer erwischt, machts ein anderer aus der Familie und immer so weiter. Spielcasino, ganze Woche nix los, Sonntag fette Schlitten vor der Tür aus allen Richtungen!

        Beim Armenier stehen die Aschenbecher am Tisch, beim Türken bis vor kurzem, allerdings finden sich auch Gott sei Dank noch Deutsche und Italiener, die dem Wahnsinn nicht folgen.

        Den Eckkneipen sterben ganz einfach die Gäste weg, oder sie wurden durch das Rauchverbot vertrieben. Zunächst durch die Raucherclublösung, wobei sich einige da etwas ungeschickt angestellt haben, dann durch das komplette Rauchverbot, indem die Eckkneipe nicht mehr da war. Beides betrifft auch Nichtraucher, die das Rauchen nie gestört hat.

        Die Leutchen im öffentlichen Dienst leben von den arbeitenden Menschen, nicht von diversen anderen Scherzen. Oder warum sieht es in diversen Heimatländern so aus, wie es aussieht?

      • UweM

        Warum beklagt man dann auch z.B. in Berlin das Sterben der Eckkneipen, wo es doch für diese dort gar keine Regelungen gibt, die das rauchen verbietet?

      • B.S.

        Beim Armenier stehen die Aschenbecher am Tisch, beim Türken bis vor kurzem, allerdings finden sich auch Gott sei Dank noch Deutsche und Italiener, die dem Wahnsinn nicht folgen.

        Bei den Armeniern stehen Aschenbecher auf den Tischen? Nichts wie hin!!!!

        Die Berliner Eckkneipen, die Aschenbecher auf die Tische stellen, beklagen sich nicht. (War vor kurzem In Berlin) Es sind die, die ein Rauchverbot vorgeahnt haben und deswegen umstellen wollten, die Probleme haben. Alle Antiraucher, die schon beim Anblick einer Zigarette krank werden, gehen nun in Stroemen die Rauchfreien Eckkneipen…….

    • Nansy

      Die von juso92 zitierte Stellungnahme der Hamburger Linkspartei zum Rauchverbot ist ein klassisches Beispiel für die inzwischen zur Selbstverständlichkeit gewordenen Arroganz linker Politik.

      Zitat: “Wenn in dem einen Etablissement geraucht werden darf und in dem anderen nicht, dann ergeben sich Konkurrenzen mit wirtschaftlichen Folgen”
      Typisch für linke Ideologen, sie fürchten die Abstimmung mit den Füssen! Nichts hassen sie so sehr, wie die Entscheidungsfreiheit der Bürger, was sie kaufen, essen, trinken oder wohin sie gehen wollen. Und damit diese Wahlfreiheit nicht ausgeübt werden kann, muss man die Lebensführung zwangsweise vorgeben. Typisch linke Erziehungsdiktatur halt.

      Und weil ihnen die wirtschaftlichen Nöte der Kneipenbesitzer herzlich am Ars.. vorbeigehen, wird die Eckkneipe einfach zum gesellschaftliches Auslaufmodell erklärt.
      Damit die Bürger auch wissen, wer hier das sagen hat und wer sich nicht um demokratische Prinzipien kümmert, wird die Parole verkündet: “Darauf kann und muss sich die Bevölkerung bereits jetzt einstellen.”

      Diese Art von linkem Demokratieverständnis wurde uns ja schon von der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Frau Kraft (SPD), vorgeführt: Für sie ist, so ihre Aussage im Bonner Generalanzeiger, die “Schlacht geschlagen” wenn es um die Einführung des totalen Rauchverbots in NRW geht. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass man sich wohl die Debatten im Parlament ersparen kann, dass man kein Geld für Anhörungen ausgeben muss und dass im Parlament ihrer Auffassung nach nur Grüßauguste sitzen.

      Und man darf annehmen, dass diese Art von Erziehungsdiktatur und Politik „par ordre du mufti“ das volle Einverständnis von juso92 findet, denn er hält diese Stellungnahme ja für “interessant”. Dabei ist er auf Nachfrage zu ängstlich, die Verbindung seiner Partei mit der Tabakkontrolle zuzugeben. Lieber geht er den Weg über die Zwangsvorstellungen der Partei “Die Linke”. So kann man auch um den heißen Brei herumtanzen.

      • UweM

        Das sterben der Eckkneipen findet seit vielen Jahren statt. Wenn man den Begriff googelt stößt man massenhaft auf Berichte aus allen Städten, auch aus der Zeit bevor Rauchverbote installiert wurden.
        Was mich interessieren würde, wäre eine Satistik, die den Kneipenbestand z.B. in den letzten 20 Jahren auflistet, damit man erkennen könnte, ob durch regionale Rauchverbote merkliche “Knicke” entstehen. So was habe ich aber bisher nicht gefunden.

      • Peterle

        @UweM

        In o.g. Sinne spielt es keine Rolle seit wann und ob Eckkneipen aussterben. Es stünde jedem Nichtraucher frei den Pachtvertrag zu übernehmen und eine Rauchfreie Gaststätte zu eröffnen, was sie aber nicht tun. Sie zwingen stattdessen einer aussterbenden Art ihr eigenes Konzept auf, ohne selbst zu leisten.

        Eine Eckkneipe, die ich kannte, mußte definitiv wegen dem Rauchverbot schließen. Allerdings entstand eine neue, mit anderem Konzept, die im Moment läuft. Dennoch habe ich sie während der Kälteperiode gemieden, da es Alternativen gibt.

        Die Bevölkerungsstruktur hat sich geändert. Ausländer eröffnen z.B. ihre Dönerbuden und Kulturvereine oder trinken einfach draußen. Die Jugend glüht auch lieber zuhause oder an der Tanke vor, da aufgrund des veränderten Konsumverhaltens das Geld nicht mehr reicht.

        Insofern würde es nicht ausreichen allein auf einen Knick wegen des Rauchens zu sehen, sondern auch andere Parameter, wie Ausländer etc. auf dem Schirm zu haben.

      • Nansy

        @Peterle,

        Ich bin nicht bereit die “Schätzungen” und sonstigen absurden Vermutungen von Leuten wie UweM, denen es nur auf ständige umfangreiche Präsenz in einem Blog ankommt, weiterhin beständig zu kommentieren.

        Interessant für mich sind die ideologischen Verrenkungen dieser Leute und ihrer politischen Handlanger, die zu zuerst behauptet haben, Rauchverbote würden nicht zu Kneipenschließungen führen, jetzt aber ihre Position überdacht haben und die Kneipe einfach zum gesellschaftliches Auslaufmodell erklären.
        Das ist an Zynismus und Kaltschnäuzigkeit kaum mehr zu überbieten.

      • UweM

        Man kann sich natürlich auch Augen und Ohren zuhalten. Das ändert aber nichts an Tatsachen.

        Wer nach „Kneipensterben“ googelt findet über ein Jahrzehnt hinweg massenhaft Berichte aus der ganzen Republik zu diesem Thema.
        Die genannten Gründe für die Schließungen sind vielfältig:

        - gestiegene Mieten
        - Parkplatzrestriktionen in Altstädten
        - Umwandlung von „Kiezen“ in „Szeneviertel“ verbunden mit dem Wegzug der ursprünglichen Bevölkerung und deren Traditionen
        - Überalterung und teilweises „Wegsterben“ der traditionellen Kundschaft während der “Nachwuchs” preisgünstig zu Hause oder an der Bushaltestelle “vorglüht”
        - Grundsätzlich verändertes Konsumverhalten. Auch der Bierkonsum inklusive des rein privaten Pro-Kopf-Verbrauches ist seit 20 Jahren rückläufig, was natürlich Kneipen besonders trifft.
        - „Schwarzgastronomie“ wie Vereins- oder Waldfeste
        - Gesunkene Kaufkraft der üblichen Klientel durch Reallohneinbußen, Hartz IV, Teilzeitarbeitsverträge, nicht erfolgte Rentenerhöhungen etc. von denen alle Bevölkerungsschichten betroffen sind

        Und nun ist natürlich das böse Nichtraucherschutzgesetz an allem Schuld und dies bequemerweise sogar in Bundesländern, in welchen es Rauchverbote für typische Eckkneipen gar nicht gibt, diese aber trotzdem reihenweise schließen und dies erwiesenermaßen seit Jahren
        So bequem kann man es sich natürlich auch machen

      • Peterle

        @ Nansy

        Exakt, um “die ideologischen Verrenkungen dieser Leute und ihrer politischen Handlanger” geht es!

        Der Bay. Verfassungsgerichtshof wußte sich auch nicht mehr anders zu helfen. Nur versteh ich nicht, wo die hinwollen?

      • B.S.

        Eine Eckkneipe, die ich kannte, mußte definitiv wegen dem Rauchverbot schließen.

        Ich kenne (kannte!!) viel traditionelle, englische Pubs, die wegen dem Rauchverbot schliessen mussten……. Sobald die Verteurung des sowieso ueberteurten Alkohols noch dazu kommt, brauen die Englaender wieder selbst. (Die “home brew” shops machen jetzt schon Umsatz, da die Raucher schon lange auf die Idee kamen….. Kumpel von mir hat’s Bier brauen echt gut drauf!)

    • B.S.

      Das Rauchverbot wird für gastronomische Einrichtungen hingegen unvermeidlich kommen. Darauf kann und muss sich die Bevölkerung bereits jetzt einstellen.“

      Das wird nicht bleiben. Gewoehnt Euch dran.

  9. Rauchzeichen

    GHL ich vermeide hämische Kommentare gegeüber Rauchern. Nur in meinen Besitz da wer das Rauchen tabu.

  10. Rauchzeichen

    Man kann ohne Rauchen auch gemütlich sein.

  11. SH

    Wenn ich das alles so lese, wird mir k… Übel!
    Ich mache jedes Jahr Silvester auf 3-4 Tage Urlaub auf Sylt.
    Meisten’s gibt es in dem Restaurant, wo ich hingehe “Fondue”.
    Ich durfte dieses mal, wieder im Raucherraum sitzen. Sogar mit zwei
    Promis. (Es ist kein Nobel Schuppen! Sondern, ein gehobenes Lokal).
    Aber wenn ich sehe, wie die Feiern und lustig sind beim Fondue-Essen, mit Sprühfontehnen und Tischfeuerwerk herumspielen, zwischendurch mal kleines Päuschen machen, eene schmöken (heißt: rauchen). Rumalbern, lachen usw. Auf Sylt ist die Mentalität noch in Ordnung, wenn man die Promis aber auch einheimische oder andere akzeptiert. Auf Sylt wird noch gefeiert, wie in den 80er, 90er und Anfang!! 2000er!
    In Schleswig-Holstein, wird der Nichtraucherschutz, noch von Sylt beeinflußt. Wir dürfen bei Veranstaltungen in Gaststätten rauchen, in Festzelte usw. Es klappt gut bei uns.
    Nur, mittlerweile habe ich das Gefühl, die Menschen meckern schon aus Langeweile. Mein Arzt sagt auch: meckern, egal wie, ist ne Volkskrankheit geworden!!!
    Man läuft heutzutage nur noch mit Mesgeräte herum. Erbsenzähler usw.
    Wo soll das noch hinführen?
    Lebt doch mal wie zu Helmut Schmidt’s Zeiten!
    Nein, das können wir nicht mehr!
    Wir sind zu technisch, modern und zu perfekt. Basta!

    • Blaudunst

      Technisch ja, aber modern und perfekt? Nein, Gesundheitsfanatismus, Bevormundung und Angstmacherei sind nicht modern, nur aktuell…
      Und so weit entfernt von Perfektion (und Seriösität!) war die Wissenschaft seit dem Mittelalter nicht mehr.
      Erbsenzähler und Spießer ja, das haben wir in Übermaß…
      Sylt ist aber ein guter Tipp :-)

  12. RaucherHB

    Den meisten Nichtrauchern ist es völlig wurscht ob in den Kneipen geraucht wird oder nicht. Nur einige extreme Antiraucher fühlen sich dazu berufen sich künstlich aufzublasen.
    http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Raucher-in-Kneipen-werden-nicht-verpfiffen;art766,6631600

    • juso92

      Nur weil sich keiner über illegale Raucherkneipen beschwert, heißt das noch lange nicht, dass sie nichts dagegen haben, die Leute halten sich nur raus, um Auseinandersetzungen zu vermeiden. Ich bin in Ingolstadt auch nicht gegen die Eckkneipe, in der geraucht wurde vorgegangen, das heißt noch lange nicht, dass ich es deshalb gut finde. Interesssant ist aber doch, dass in der andere rauchfreien Eckkneipe gegenüber sehr viele Gäste waren, während in der anderen illegalen Raucher-Eckkneipe nur 3 Leute saßen.
      Im übrigen weiß ich von Freunden aus Bad Kissingen, dass die Wirtin aus der Wagner Bierstube (die kam im Bericht aus deinem Link vor) zu ihren Gästen schon immer sehr unfreundlich gewesen sein soll.

      • B.S.

        Im übrigen weiß ich von Freunden aus Bad Kissingen, dass die Wirtin aus der Wagner Bierstube (die kam im Bericht aus deinem Link vor) zu ihren Gästen schon immer sehr unfreundlich gewesen sein soll.

        Und ich weiss, dass ANTIRAUCHER das als armseliges letztes Hilfsmittel benutzen.

        Vielleicht sollte man das der Wirtin mitteilen damit sie Schritte einleiten kann.

      • RaucherHB

        “Interesssant ist aber doch, dass in der andere rauchfreien Eckkneipe gegenüber sehr viele Gäste waren, während in der anderen illegalen Raucher-Eckkneipe nur 3 Leute saßen.”
        Ein gutes Argument für die Wahlfreiheit, nach Ihren eigenen Feststellungen werden die Rauchergaststätten nicht überleben können. Lassen sie also den Markt abstimmen.

    • B.S.

      Den meisten Nichtrauchern ist es völlig wurscht ob in den Kneipen geraucht wird oder nicht.

      Richtig! Die wollen naemlich die Gemuetlichkeit wieder. Ausserdem kapieren die, dass die von den Antirauchern mur verarscht werden.

  13. B.S.

    Uliczka hatte vor dem Hamburger Verwaltungsgericht gegen diese Ungleichbehandlung geklagt, weil die Stadt ihr nicht erlaubte, einen separaten Raucherraum einzurichten. Das Verwaltungsgericht wandte sich daraufhin an das höchste Deutsche Gericht, um eine Grundsatzentscheidung herbeizuführen. Die Karlsruher Richter gaben der Klägerin nun recht. Das bedeutet, dass bis zu einer gesetzlichen Neuregelung auch in Restaurants und Bistros abgeschlossene Raucherräume eingerichtet werden dürfen.

    Rauch-und Raucherhasser muessen in die abgeschlossenen Raucherraeume NICHT HINEINGEHEN- es sei denn, sie wollen sich ueber “Passivrauch” beschweren, oder sie werden von zornigen Rauchern dort hingetragen…..

    Sieht man nun endlich auch in Deutschland – am Beispiel Bayern – wie gross der Schaden in einer Gesellschaft, den die Handvoll Antiraucher mit ihrer Forderung fuer ein totales Rauchverbot anrichten, ist? Raus mit denen!!!
    Nichtraucher sind vollkommen zufrieden mit abgetrennten Raucherraeumen/gut belueftete Kneipen!

    • Charlynbg

      Nein. Das sieht man in Deutschland noch nicht.

      Die Nebelkerzen der bewussten Tabakkontrolle sorgen gezielt dafür das die Sichtweite nicht über 5 Meter geht.

      Das sieht man in Deutschland erst wenn:

      - In Bayern CSU / SPD und Grüne im einstelligen Prozent bereich sind.
      - Die FDP und Freie Wähler die Regierung stellen.
      - Und es Bier 10€ der Schoppen kosten weil Alkohol auch auf den Schrim der Gesundheitsfanatiker gelangt ist.

  14. juso92

    Ich denke es wird Zeit, dass mal in ganz Deutschland ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie eingeführt wird. Denn es ist auch ungerecht, wenn Kneipen mit Speisen das Rauchen verboten wird, die Eckkneipenbesitzer ihre Gäste aber einfach rauchen lassen dürfen. Mit einem totalen Rauchverbot (was ja in den anderen Ländern Europas wunderbar funktioniert) wären alle im Gesetz gleich. Ein seperater Raucherraum sollte nur dann erlaubt sein, wenn in ihm keine Speisen oder Getränke serviert werden dürfen. Die Mehrheit der Deutschen ist für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie, also sollte ein solches Gesetz als einheitliches Gesetz in ganz Deutschland eingeführt werden. Den Unsinn, den die FDP fordert, ist sowieso verfassungswidrig, ein solches Gesetz würde von der EU gekippt werden.

    • G-H-L

      Was in anderen Ländern ja so wunderbar funktioniert, funktioniert eben doch nicht. Die Pub-Besitzer in Irland können ein Lied davon singen. Wenn alle Deutschen ein totales Rauchverbot haben wollten, warum haben dann Unterschriftensammlungen in Berlin oder z.T. anderen Bundeländern keine Chance gehabt?
      Lediglich in Bayern wurde ein totales Rauchverbot per Volksentscheid durchgesetzt. Und dabei haben viele Nichtraucher viel zu spät gemerkt, daß sie verarscht wurden.

      Genauso, wie es jedem Wirt erlaubt ist, über sein Sortiment selbst zu entscheiden, müsste es ihm erlaubt sein, selber darüber zu entscheiden ob bei ihm geraucht werden darf oder eben auch nicht.

      • juso92

        In allen Bundesländern haben Umfragen ergeben, dass die Mehrheit der Bürger ein Totales Rauchverbot will. Und auch zu Karneval gab es im Rheinland eine Umfrage vzum Rauchverbot in Karneval, und selbst dort haben sich 54% der Bürger für ein Rauchverbot in den Kneipen an Karneval ausgesprochen !
        Die meisten Pubs können in Irland gut mit dem Rauchverbot geben. Und dass es Pubs gab, die ganz einsam mitten auf dem Land nicht genug Gäste haben und deshalb pleite gingen, war auch schon vor dem Rauchverbot so. Es wird andererseits auch immer Kneipen geben, die z.B. auf Grund schlechter Küche, unfreundlichem Service usw pleite gehen, da machen es sich manche Leute dann natürlich sehr leicht und schieben die gesamte Schuld auf das Rauchverbot, jetzt haben Wirte, die schlecht wirtschaften, im Gegensatz zu früher ja die perfekte Ausrede.

      • Was für ein Unsinn. In Hamburg ist der Volksentscheid für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie jämmerlichst gescheitert. In Berlin konnte der Antiraucherlobbyist Spatz trotz Verlängerung und massiver Unterstützung der Medien gerade einmal 23.000 Fanatiker für seine Lobbyarbeit gewinnen. Sind das Ihre “Mehrheiten”? Die Menschen sind nicht so dämlich wie sie glauben. Sie sehen, was in Bayern passiert und wollen diesen Irrsinn in ihrem Bundesland nicht haben.

        Ihre Arroganz (oder Dummheit), nicht einsehen zu können dass Totalitarismus Gift für die Gesellschaft ist, wirkt auf mich äußerst erschreckend. Das passt ziemlich gut zu den Leuten, die Nazi-Begriffe wieder benutzen, um rauchende Menschen zu stigmatisieren (wie das ein “Hui-Buh” im Forum der Piratenpartei getan hat).

        Zum Glück sehen die meisten Genossen die Sache mittlerweile anders. Gehen Sie doch zu den Grünen, dort können Sie Ihren puritanischen Verbotsfetischismus und Ihre Lobbyarbeit für die Tabakkontrolle weit besser ausleben. Hier verstößt das Verbreiten der Propagandalügen der WHO/Tabakkontrolle gegen die Regeln.

      • juso92

        Bei Unterstützungsunterschriften ist es nicht immer leicht, alle Befürworter zusammenzukriegen, weil für so etwas nicht so viel Publicity gemacht wird und viele Leute gar nichts über die Möglichkeit zur Unterschrift wissen. Und daher sind 23.000 Unterstützungsunterschriften nicht unbedingt wenig, bei anderen Sachen erhalten Organisationen oft wesentlich weniger Unterschriften. Interessant ist aber doch, dass viele Umfragen ergeben haben, dass die Mehrheit für ein Totales Rauchverbot ist.
        Ihr “Empfehlung” an mich, zu den Grünen zu wechseln ist lächerlich. Die Mehrheit der SPD-Mitglieder sind Nichtraucher und ich kenne viele Genossen in der SPD und auch bei den Jusos, die das geplante Rauchverbot von rot-grün gut finden, selbst unter den Rauchern gibt es hier Befürworter für dieses Gesetz. Und auch in der Linkspartei kenne ich Mitglieder, die für das Totale Rauchverbot sind. Und außerdem: Glauben Sie ernsthaft, ich würde mir die Partei nur nach dem Rauchverbot aussuchen ? Es gibt auch andere sehr wichtige Punkte wie z.B Bildung, Arbeitspolitik, Haushaltspolitik usw. Es gibt also überhaupt keine Gründe für mich, zu den Grünen zu wechseln.

      • B.S.

        selbst unter den Rauchern gibt es hier Befürworter für dieses Gesetz.

        WIRKLICH? Fragen se mal RAUCHER…..!

        Bitte lasst die alten, abgedroschenen, ineffektiven Sprueche weg. Habt Ihr nichts NEUES?

      • B.S.

        Die meisten Pubs können in Irland gut mit dem Rauchverbot geben.

        Wirklich???? Dann gehen se mal nach Irland und sagen ganz laut, wie sehr ihnen das Rauchverbot gefaellt……. (Ich uebernehme KEINE Verantwortung fuer die Reaktion der Iren – ich weiss nur, dass die wesentlich rabiater als die Englaender reagieren sollen…..)
        Viel Spass!!!

        Es wird andererseits auch immer Kneipen geben, die z.B. auf Grund schlechter Küche, unfreundlichem Service usw pleite gehen, da machen es sich manche Leute dann natürlich sehr leicht und schieben die gesamte Schuld auf das Rauchverbot, jetzt haben Wirte, die schlecht wirtschaften, im Gegensatz zu früher ja die perfekte Ausrede.

        Das ist die perfekte Antiraucherausrede. Den Gastwirten die Schuld in die Schuhe schieben. Wenn dem so ist, lasst diese “schlecht wirtschaften Gastwirte” doch das Rauchverbot aufheben….. Eurer Meinung nach machen die ja trotzdem zu, ODER?????

        Ganz ehrlich gesagt – Antiraucherjusos braucht kein Mensch, am wenigsten eine Partei, die um Stimmen kaempft.

      • RaucherHB

        “In allen Bundesländern haben Umfragen ergeben, dass die Mehrheit der Bürger ein Totales Rauchverbot will.”
        Wenn es immer nach den Mehrheiten gehen würde, hätten Ausländer, Schwule, Andersgläubige in unserem Land keine Chance.

      • UweM

        @RaucherHB: das bezweifle ich ganz massiv. Sie sollten nicht ihren Stammtisch als Maßstab für die Meinung der Bevölkerungsmehrheit ansetzen.

      • RaucherHB

        Was hat das nun mit Stammtisch zu tun?

        Ich sage nur Burka Verbot – Ich würde es nicht auf einen Volkentscheid ankommen lassen. Das Ergebnis wäre auch in Deutschland fatal. Ich kann schon zwischen öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung unterscheiden.

    • B.S.

      Mit einem totalen Rauchverbot (was ja in den anderen Ländern Europas wunderbar funktioniert)

      *LAUTLACH* Sagen se das mal den Briten….. (Ich uebernehme keine Verantwortung fuer die etwas heftige (koennte fuer Antiraucher etwas peinlich sein) Reaktion von den Bewohnern dieser Insel.
      Sogar die Nichtraucher hassen Euch!

    • RaucherHB

      Es ist Aufgabe der Politik Lösungen herbeizuführen, die auf die Bedürfnisse aller eingeht. Als Raucher muss man sich ja bald noch einen Migrationshintergrund zulegen um überhaupt noch irgendwie akzeptiert zu werden. In allen Bereichen findet man Kompromisslösungen, nur beim Thema Rauchen ist alles “alternativlos”. Tabakrauch ist ein legales Genussmittel, wie Kaffee Tee und Bier.
      Eine Raucherkneipe ist der richtige der richtige Ort dafür um all diese Dinge zu konsumieren, als Wellnesstempel und Luftkurort waren diese Einrichtungen nie vorgesehen.

    • Blaudunst

      Meine Güte, juso92, etwas anderes als übelste Antiraucher-Propaganda können Sie wirklich nicht? Sie schaden Ihrer Partei! Gerade in dem Wähler-Kreis der SPD (der so wie so schon stark geschrumpft ist) sind überdurchschnittlich viele Raucher.
      Und Deutschlands bester Raucher (Altkanzler Helmut Schmidt) ist sogar in der SPD! Schämen Sie sich denn nicht? Nehmen Sie sich lieber ein gutes Beispiel von ihm, statt hier dauerhaft Blödsinn zu schreiben!

      Die Mehrheit der Deutschen ist NICHT für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie! Das hat man bestens in Bayern, beim Volksentscheid gesehen: 62% der Bevölkerung hat sich an diesem Unsinn gar nicht beteiligt, also gar nicht abgestimmt. Dort hat nur die Minderheit der Antiraucher der Minderheit der Raucher alle Räumlichkeiten geklaut.
      Es funktioniert in keinem EU-Land “wunderbar”,überall gibt es Proteste, Wut und viele Kneipen, die deshalb Pleite sind. Den Unsinn kann man nur mit sehr viel Gewalt und noch mehr Geld durchsetzen.

  15. Liberaler

    Lasst den Wirt das entscheiden! Wie wäre es mit einer Lösung, die jetzt in Bayern angestrebt wird? Demnach kann jeder Wirt sein Lokal zum Raucherclub machen, er muss es nur bei der zuständigen Behörde anzeigen, aber nicht genehmigen lassen. Er muss dann allerdings auf Kinder und Jugendliche als Gäste verzichten. Dies kann er umgehen, indem er eine Lüftungsanlage anschafft. Dann dürfen auch Unter-18-Jährige in ein Raucherlokal. In beiden Fällen muss das Lokal außerdem mit einem Schild am Eingang als Raucherclub gekennzeichnet werden. Bei Volksfesten würde es dann so gehandhabt werden, dass mindestens jedes zweite Zelt rauchfrei wäre. Wenn nur ein einziges Zelt vorhanden ist, müsste dieses rauchfrei sein.

    • juso92

      Diese Lösung mit den Raucherclubs, die irgend ein Irrer in Bayern anstrebt, ist aber verfassungswidrig. Das Oberverwaltungsgericht hat bereits geurteilt, dass Gaststätten keine Raucherclubs sein können !

      • Liberaler

        Beleidigungen wie “Irrer” müssen echt nicht sein, schade, wenn man sich auf ein solches Niveau herablässt.
        Der Verfassungsgerichtshof hat Raucherclubs nicht generell für unzulässig erklärt, sondern nur in Verbindung mit dem aktuellen bayerischen Nichtraucherschutzgesetz.

      • juso92

        @ Liberaler, falsch, das Verbot der Raucherclubs in Bayern hat das Gericht bereits ein Jahr VOR dem Volksentscheid entschieden !

      • Liberaler

        Das stimmt einfach nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat das bayerische Nichtraucherschutzgesetz vom 1.1.2008 eindeutig bestätigt. Und genau dieses Gesetz ist zwar streng, erlaubt aber Raucherclubs!!!
        http://www.sueddeutsche.de/bayern/klagen-abgewiesen-verfassungsgericht-bestaetigt-rauchverbot-1.575653
        Zitat aus dem Artikel:

        “Die Karlsruher Richter sehen in den in Bayern verbreiteten “Raucherclubs” keine Ungleichbehandlung der Gastwirte. Ihre Berufsfreiheit werde dadurch nicht verletzt, weil jeder Betreiber eines Lokals die gleiche Möglichkeit habe, einen solchen Club einzurichten.”

        Also wäre es eine Möglichkeit, zu diesem Gesetz zurückzukehren. Was Ähnliches hat ja Wenzel vor.

  16. Rauchzeichen

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/wirtschaft/rauchfrei-am-arbeitsplatz-wir-mussen-nach-draussen-1.1866395
    Da steht auch drin das 40 % der Raucher nicht mal auf ihre eigene Kinder Rücksicht nehmen in ihren Wohnungen. Genuss auf Kosten der eigenen Kinder

    • Genauer Beobachter

      Was schwallst du wieder für einen Unsinn daher. Generationen vor dieser haben ihre Kinder erzogen, es wurde so gut wie überall geraucht. Der Unterschied war, dass es nicht ein paar durchgeknallte Passivrauchgläubige gab, die ihren Glauben über jeden gesunden Menschenverstand stellen. Was seid ihr nur für dumme, arme Würstchen. Gefangen in eurem Irrsinn.

      • juso92

        @ Genauer Beobachter, du findest es also richtig, dass der Vater beispielsweise am selben Tisch direkt neben seiner 3-Jährigen Tochter raucht ?!

      • RaucherHB

        @juso92 Ist ja doll, wenn Sie sich verpflichtet fühlen, sich um das Wohl fremder Kinder zu kümmern. Ich hoffe sie halten auch so eine lockere Haltung ein, wenn Kinder unter ihrem Fenster lärmen. Wollen Sie sich auch noch um deren richtigen Ernährung, Bildung und Erziehung kümmern?
        Im übrigen haben Kinder auch Erziehungsberechtigte, warum maßen Sie sich an, denen die Qualifikation zur Kindeserziehung abzusprechen, nur weil Sie andere Idealvorstellungen haben?

        Pardon, aber ich halte Ihr Argument für vorgeschoben und scheinheilig.

    • G-H-L

      Dabei stellt sich die Frage, inwieweit eine Umfrage auf einem Internetportal aussagekräftig genug ist. Von daher sind die 40% mit Vorsicht zu genießen. Die Schädlichkeit des Passivrauchens, dieser Nachweis wurde bisher noch nicht erbracht. Vielmehr ersehnt man sich diese Schädlichkeit durch Statistiken. Obwohl die Statistik über sog. 3301 Passivrauchtote mittlerweile als Lüge entlarvt wurde, wird dennoch mit aller Macht und mit allen Mitteln daran festgehalten.

      Und gerade diejenigen, die den Rauchern mangelnde Rücksicht gegenüber ihren Kindern vorwerfen, sind plötzlich ganz still, wenn Kinderwagen durch den dichten Stadtverkehr geschoben werden, oder wenn Kinder im Qualm von Feuerwerkskörpern oder am Holzkohlegrill stehen.

      • RaucherHB

        Gefahr durch Passivrauch ist nur eine moderne Erfindung. Jede Zeit hat so seine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich im Nachhinein als Blödsinn herausstellen. In meiner Kindheit war Eisenmangel so ein großes Problem. Als Kinder wurden wir von unseren verängstigten Eltern mit Multi Sanostol und Rotbäckchen abgefüllt und sollten viel Spinat essen. Macht heute kein Mensch mehr. Der hohe Eisengehalt im Spinat hat sich als Rechenfehler herausgestellt.
        Die Passivrauchlüge wird sicher, früher oder später, auch noch als grober Unfug und große Übertreibung entlarvt.

    • B.S.

      Da steht auch drin das 40 % der Raucher nicht mal auf ihre eigene Kinder Rücksicht nehmen in ihren Wohnungen. Genuss auf Kosten der eigenen Kinder

      Auf den abgedroschenen Spruch hab ich gewartet. Die Kinder, die in den 1940-igern + geboren wurden, leben – sehr zu eurem Leidwesen – noch viel zu gesund. Ihr muesst deren Rente nun bezahlen…. – Und….. *wow* von denen leben die Meissten ja noch!!!! Diese “armen Kiiiiiiinder” muessten doch schon lange am “Passivrauchschaden” gestorben sein….. Oder????
      Ach-ja, und wenn man mal vergleicht; wieviele Menschen dieser Generation sind Asthmatiker? Und wie sieht mit Euch “Jungens” aus? Es stellt sich die Frage, ob ihr ueberhaupt lebensfaehig seid!

  17. Rauchzeichen

    Dann wird es bald wieder Zustände wie früher geben. Raucher im Recht,wer dagegen daheim bleiben oder ertragen.

    • pengertz

      nein, mein liebervolli… – es bestehen natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten: eigene Kneipen aufmachen oder Raucherlokale meiden z.B

    • G-H-L

      Na jetzt ist es doch umgekehrt. Wer zum Rauchen rausgeht muß die hämischen Kommentare der Nichtraucher und zur Zeit noch die Eiseskälte draußen ertragen oder aber zu Hause bleiben.
      Dem mündigen Nichtraucher ist es ja offensichtlich nicht zuzumuten, frei zu entscheiden, ob er ein ein Raucherlokal oder ein Nichtraucherlokal geht.
      Der Arbeitnehmerschutz ist nur eine Ausrede, denn ein Schweißer darf per Gesetz wesentlich höhere Rauchemissionen (absolut legal) einatmen als mittlerweile die Bedienungen in einem Lokal.

      Der eigentliche Sinn und Zweck der Rauchverbote ist nicht der Nichtraucherschutz, sondern einzig und allein, das Rauchen generell einzudämmen. Genau aus diesem Grund wird ja auch weiter gegen das Rauchen gehetzt.

      • B.S.

        Na jetzt ist es doch umgekehrt. Wer zum Rauchen rausgeht muß die hämischen Kommentare der Nichtraucher und zur Zeit noch die Eiseskälte draußen ertragen oder aber zu Hause bleiben.

        G-H-L; Es sind nicht die Nichtraucher; es sind die Rauch-und Raucherhasser, die die bloeden Kommentare loslassen wollen. Einfach zurueckkoddern. Meine englischen Mitraucher haben mir da einiges beigebracht….. Und es gibt immer mehr von denen hier! Das Rauchverbot funktioniert …

        Der eigentliche Sinn und Zweck der Rauchverbote ist nicht der Nichtraucherschutz, sondern einzig und allein, das Rauchen generell einzudämmen. Genau aus diesem Grund wird ja auch weiter gegen das Rauchen gehetzt.

        Richtig. So ist es. Und die Antiraucher, die hier munter posten, wollen verhindern, dass sich eine grosse Gruppe von Rauchern zusammenfindet. Weil die ANGST DAVOR HABEN! Warum? WEIL DIE ANTIRAUCHER LUEGEN.
        Die Loesung des Antiraucherproblems ist ganz einfach; denen den Geldhahn zudrehen!!!!
        Habt ihr auch ein “Gibs-Rauchen-auf-Programm”? Bei uns scheint dieses nichts Aktuelles mehr zu sein. Keiner geht hin – besonders nicht, seit man erfahren hat, dass die “Gesundheitsapostel”, die einen Raucher ueberreden fuer 4 Wochen nicht zu Rauchen, £45 bekommen……
        Wie sieht das bei Euch damit aus?

  18. B.S.

    Aber es klappt wunderbar, die Raucher kommen weiterhin und haben kein Problem, draußen zu rauchen und die Nichtraucher bleiben jetzt länger oder kommen öfter. Ich wäre dafür, dass auch in Eckkneipen ein Rauchverbot eingeführt wird, denn nur so ein Gesetz ist gerecht, wenn nämlich alle gleichberechtigt sind. Ich würde an Hamburg plädieren, auch ein Absolutes Rauchverbot wie in Bayern einzuführen !

    Was sagen die WIRKLICHEN Gastwirte dazu?

    (Sorry, aber der Spruch “die Gastwirte sehen die vielen Nichtraucher kommen” ist zu alt und zu dumm)

  19. RaucherHB

    Es steht Ihnen doch völlig frei ihr Lokal rauchfrei zu führen. Was spricht denn dagegen? Hier befürwortet doch jeder die Wahlfreiheit. Ich verstehe nur nicht warum Sie sich mehr rauchfreie Konkurrenz wünschen, statt sich über ihr Erfolgsmodell zu freuen ???

  20. Wirklicher Gastwirt

    Die Diskusion wird wie immer viel zu oberflächig geführt. Diese unsägliche Gesetz ist im Kern antikapitalistisch (Vertragsfreiheit, einschränkung des Nutzungsrechts), antifreiheitlich (Wahlfreiheit des Betretens), verlogen (Gaststätten sind keine öffentlichen Räume, da ich niemanden bedienen muss) und am Ende somit faschistisch, da ich einer Gruppe, der ich nicht angehöre, meine Verhaltensregeln aufzwingen will. Deshalb wird es ja auch vorallem von “Grünen” gutgeheissen.

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