Milliardenschäden durch Zigarettenschmuggel
Das Marktforschungsinstitut Ipsos ermittelt in regelmäßigen Abständen, wie viele Zigaretten in Deutschland geraucht werden, die nicht in Deutschland versteuert sind (Rauchernews berichtete). Dazu werden weggeworfene Zigarettenschachteln repräsentativ untersucht und die entsprechenden Steuerbanderolen ermittelt. Darunter fallen legal im Ausland erworbene Zigaretten genauso wie Schmuggelware. Im Jahre 2011 ist die Zahl nicht versteuerter Zigaretten erneut gestiegen. Darauf wies der Deutsche Zigarettenverband (DZV) hin.
1,5 Milliarden Zigaretten mehr als im Vorjahr wurden nicht in Deutschland versteuert – damit schnellt die Zahl der nicht versteuerten Zigaretten auf 23,5 Milliarden hoch. Der DZV bezifferte den Schaden für Staat und Wirtschaft auf 5,5 Milliarden Euro. 4,2 Milliarden trägt dabei der Staat, den Rest von 1,3 Milliarden die Wirtschaft. Im Vergleich zu den Vorjahren werden immer mehr Schmuggel-Zigaretten aus den östlichen EU-Staaten nach Deutschland gebracht. “Wir vermuten, dass der massiv verbesserte Schutz der EU-Außengrenzen dazu führt, dass sich Zigarettenschmuggler auf den illegalen Transfer innerhalb der EU fokussieren”, so Marianne Tritz, Geschäftsführerin des DZV.
Am meisten am Fiskus vorbei wird in den östlichen Bundesländern geraucht. In Berlin ist mittlerweile fast jede zweite gerauchte Zigarette nicht in Deutschland versteuert, in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind es 48 Prozent und in Sachsen und Thüringen 45 Prozent. Von den übrigen Bundesländern liegt Bayern mit 27 Prozent nicht versteuerter Zigaretten an der Spitze, Schlusslicht ist Baden-Württemberg, hier rauchen nur 9,5 Prozent am Fiskus vorbei.
Norbert Scheithauer vom Zoll Berlin-Brandenburg erklärt das verstärkte Rauchen, ohne dafür Steuern zu zahlen, damit, dass die hohen Steuern auf Tabak der Hauptgrund sind. “Hier spielt auch die persönliche finanzielle Lage eine Rolle”, so Scheithauer. In einkommensschwächeren Gegenden würden seiner Erfahrung nach deutlich mehr Menschen zu unversteuerten Zigaretten greifen.
Reemtsma-Manager Marcus Schmidt lobte zwar die Arbeit des Zolls (“hervorragende Arbeit”), kritisierte aber, dass aufgrund begrenzter Ressourcen die Arbeit erheblich erschwert sei. Sebastian Blohm von Reemtsma forderte überdies einen schnelleren Informationsaustausch zwischen Behörden und Herstellern. Die Industrie ermittelt selbst illegale Fabriken und würde sich wünschen, dass durch einen direkten Draht zu den Behörden die Hintermänner schneller ermittelt werden würden.
Der DZV fordert eine konsequentere Verfolgung der Straßenhändler. Man könne sich direkt vor Ort ausgestellte Ordnungsgelder, ähnlich wie ein “Ticket beim Falschparken”, vorstellen. Allerdings hätten, so Tritz, die seit zwei Jahren andauernden Gespräche mit der Politik bisher noch keinen Erfolg gezeigt.
Durch die ständigen Steuererhöhungen auf Tabakwaren wurde längst ein Punkt überschritten, den die Menschen noch akzeptieren. Der richtige Weg wäre es, die Steuern auf ein erträgliches Niveau zu senken. Damit würde man dem organisierten Verbrechen den Hahn zudrehen und der Zoll könnte sich verstärkt um andere Delikte kümmern.














Nurmit Wasser ist in vielen Ländern lebensnotwendig,wie kann man nur Zigaretten wo nicht lebensnotwendig sind damit vergleichen. Nur vergiftete Wasser oder Hochwasser ist gefährlich.
Herr Nurmit sie können mich gerne als Primitivling bezeichen.aber eine Chemotherapie würde ich nicht zu den Gesundsheitsgefahren zählen. Wenn sie die vielleicht selber mal brauchen dann reden sie darüber keinen Unsinn mehr.Jedesfalls fühle ich mich nicht als primitiv. Was kann man von Leuten die Tabakrauch zum Allerheiligsten erklärt haben anders erwarten.Der letzte Satz keine Verallgemeinerung.
Genau meine Meinung. Aber wenn der Herr Nurmit Charakter hat, dann wird er die Chemo dann ablehnen.
BS ich bin Nichtraucher und kein Anti.Ich mach mir selber ein Bild. Sie vertreten die Raucher,und ich Nichtraucher sie habe ihre Ansichten und ich meine. Und das wirt von mir akzeptiert.
und ich Nichtraucher sie habe ihre Ansichten und ich meine.
Und so soll es auch sein. Jedem das Seine. Da gibt es nichts zu diskutieren.
Als naechster Schritt waere es angebracht, eine FUER ALLE zufriedenstellende Loesung (effektiv getrennte Bereiche; Wirt entscheidet; Belueftung etc) zu finden.
Wenn man manche Art von Verbrechen und sieht wie mit Opfern umgegangen wird,man braucht nur Sendungen anschauen wie Aktenzeichen XY dann wäre bei klarem und sicheren Beweis die Todesstrafe schon angebracht. Weil der Täterschutz bei uns mehr gilt als der Opferschutz.
dann wäre bei klarem und sicheren Beweis die Todesstrafe schon angebracht.
Ja, so schaetze ich Euch ein. Es gibt allerdings noch MENSCHEN auf diesem Planeten. Ihr gehoert nicht dazu.
Wenn sie gegen jede Art von Bevormundung sind, meinen sie wirklich das Leben würde ohne Verbote funktionieren. Oder haben sie Probleme nur mit dem Rauchverbot.Bei einem Verbot tabakkritischer Aüsserungen da wären sie sicher gleich an erster Stelle.
Deine Mutmaßungen sind dummes zusammenfantasiertes Geschwätz. Auf solchen Blödsinn geh ich nicht mehr ein.
einen sie wirklich das Leben würde ohne Verbote funktionieren.
Ja. Man nennt das VERANTWORTUNG. Aber ihr hinkt der Menscheit zu sehr hinterher….. Immer Andere fuer Krankheiten etc. beschuldigen ist halt sooooooo viel leichter und bequemer.
Herr Schneeadler sie hetzen sowieso gegen jeden Art von Nichtraucherschutz.Geggen das vorige Gesetz in Bayern genauso ,das war ihnen sicher auch ein Dorn im Auge. Ihre Ansichten sind genauso gefährlich wie die der von ihnen als Faschisten bezeichneten Antiraucher.
Was Du nicht so alles weißt oder zu wissen glaubst …
Mit EINER Deiner Mutmaßungen liegst allerdings tatsächlich richtig: Mir ist in der Tat JEDE Art von Bevormundung ein Dorn im Auge, den dort zu lassen mir jede Bereitschaft abgeht. ;-)
Mir ist in der Tat JEDE Art von Bevormundung ein Dorn im Auge
Mir auch.
Das bedeutet im Umkehrschluss, sie fühlen sich an Gesetze grundsätzlich nicht gebunden.
Fahren unter Alkoholeinfluss? Geschwindigkeitsbeschränkungen? Nächtliche Ruhestörung? Alle Regelungen hierzu nichts als Bevormundungen?
Na Großartig. Sie sind ein Held!
Sie sind ein Held!
Nein, ich bin nur ein Mensch, dem viel an WAHRHEIT liegt. Und ihr luegt.
Wo lüge ich denn? Ich kann praktisch alles mit Quellen belegen, was ich schreibe. Auch wenn manches davon (sogar links zu Rauchernews) hier nicht gezeigt werden darf.
Ich kann praktisch alles mit Quellen belegen, was ich schreibe
Wer hat diese “Quellen” finanziert?
Ich kann ALLES belegen, sogar die Tatsache, dass wir Raucher gut leben – und wenn es wieder gemuetliche Raucherbereiche in Kneipen gibt, koennt ihr unter Euch ja in den Nichtraucherlokalen bleiben.
Es gibt unter Rauchern auch verschiedene Leute.Andere gehen raus zum rauchen ;andere in einen Raucherraum. Also bei uns bei einem Faschingsball vom 4 Februar wurde den Rauchern das Rauchen gestattet unten in der Gastätte weil es drausen so eisig kalt war. Das geht in Ordnung.Der Wirt hält Absprache mit den Nichtraucher und Raucher. Früher gab es auch schon Raucher wo rausgingen zum Rauchen ohne Rauchverbote.
Früher gab es auch schon Raucher wo rausgingen zum Rauchen ohne Rauchverbote.
Und die Raucher sehen nun den Respekt der Antiraucher.
Es ist doch eine klare Regel, die sich schon so oft in verschiedenen Bereichen bewahrheitet hat: Wenn der legale Preis zu hoch wird (durch unangemessene Steuer z.B.) oder /und wenn man den Produkt gar nicht mehr legal erwerben kann, dann floriert der “Schwarzmarkt”, mit möglichen kriminellen Ausprägungen. Das war schon immer so.
Da hilft nicht, noch mehr Polizei und Zoll-Beamten zu beschäftigen, auch nicht der “Zusammenschluss” der Tabakproduzenten mit dem Zoll und gegen ihre Kunden!
Das alles bekämpft, mehr oder weniger ineffizient, nur die Symptomen. Um das Problem zu lösen muss man aber die Ursache beseitigen.
In diesem Fall haben wir zwei Ursachen: Die zu hohe Steuer + die ungerechte Behandlung der Raucher.
Wenn man die Zigaretten nirgendwo mehr unter menschlichen Bedingungen konsumieren darf, dann sinkt auch die Bereitschaft, dem Staat noch mehr Steuer für die Zigaretten zu zahlen. Der Staat ist schließlich verantwortlich für die unfaire Behandlung der Raucher, für die ganze verlogene Propaganda und für immer mehr sinnlose Freiheitseinschränkungen. Wer zahlt schon gerne dafür?
Ist “der Staat” auch für eine verlorene Volksabstimmung verantwortlich?
Kann man Zigaretten wirklich “nirgendwo” mehr konsumieren?
Das nicht, aber ein Volksbegehren ist zeitlich nicht bindend, theoretisch hätte die bayerische Regierung schon einen Tag später wieder das alte Gesetz (oder ein anders) in Kraft setzen können. Passiert ist aber rein gar nichts in der Richtung.
Die Anzahl der Orte schrumpft und schrumpft zumindest. Rauchverbote im Freien und in der Wohnung sowie im Auto werden ja auch schon gefordert. Wo darf man dann noch rauchen, wenn das alles mal kommt?
Warum sollte sich der Staat gegen einen Volksentscheid stellen, der letztlich demokratischer Ausdruck des Willens einer Mehrheit ist? Genau das ist doch der Sinn von Volksentscheiden, dass eben nicht wie zu oft über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden wird!
Den VE gleich wieder zu kassieren wäre höchst politische Dummheit und spätestens bei der nächsten Wahl brutal abgestraft worden.
Außer einzelner unerheblicher Meinungsäußerungen gibt es keine Ernst zu nehmende und aussichtsreiche Bestrebungen, das Rauchen im Freien oder zu Hause zu verbieten. Ich sehe keinen daher keinen Sinn, darüber zu debattieren. Blaudunst machte den Ist-Zustand der Rauchverbote (und Steuern) für die mangelnde Bereitschaft, Tabaksteuern zu entrichten verantwortlich. Meine Frage bezog sich also ebenfalls auf den Status Quo nicht auf das, was vielleicht in zehn Jahren mal in Betracht gezogen wird.
Übrigens: Zigarettenschmuggel gab es schon immer. Auch zu Zeiten ohne Rauchverbote und bei deutlich geringerem Steueranteil. Wie kommt das denn?
Die Mehrheit gegen den Willen einer Minderheit. Die Raucher hatten nie eine Chance, daher sehe ich auch das aktuelle Volksbegehren von Wenzel Vaclav Cerveny durchaus kritisch. Wir werden hier viel Überzeugungsarbeit leisten müssen!
Rauchverbote am Strand und in Parks gibt es bereits in zahlreichen Orten, wenngleich mehr im Ausland. So abwegig ist das also nicht.
Der Zigarettenschmuggel steigt mit wachsendem Steueranteil. Ich sehe da keinen Widerspruch. Mit einem mäßigen Steueranteil würde der Schmuggel fast verschwinden.
Schauen wir uns noch mal den Satz von Blaudunst an:
In Lokalen darf man nicht mehr rauchen, dafür aber bei minus 10 Grad draußen. Beides ist nicht menschlich. Blaudunst hat m.E. nur mäßig übertrieben.
Jawohl die Mehrheit gegen den Willen einer Minderheit! So ist das nun mal in Demokratien.
Was das neue Volksbegehren angeht: Vielleicht schafft man die ersten 25.000 Stimmen, aber das wird schon schwer genug werden.
Ich habe ganz bewusst in den letzten Tagen mal in Kneipen und Restaurants darauf geachtet, ob irgendein Wirt dafür Werbung macht.
Nichts – überhaupt niemand, nicht ein einziger! Wenn ich nicht hier bei Rauchernews unterwegs wäre, wüsste ich nicht einmal, dass ein Volksbegehren geplant ist.
Rauchverbote im Freien gibt es bei uns z.B. auch an Bahnsteigen. Solche Verbote (wie auch diese an Stränden) entstehen aber meist aber nicht aus Gründen des Nichtraucherschutzes sondern wegen der Verschmutzung mit Kippen. Hier darf man sich also bei den Rauchern bedanken, die es als ihr selbstverständliches Recht betrachten, ihre Abfälle überall dort fallen zu lassen wo sie gehen und stehen.
Wie oft hält man sich denn tatsächlich in Kneipen auf? Einige Stunden pro Woche vielleicht, während derer man nicht permanent rauchen darf. Und das ist dann schon unmenschlich? Ich kenne viele Raucher, die freiwillig nicht in der eigenen Wohnung rauchen sondern dazu bei jedem Wetter vor die Tür gehen. Keiner von denen hat je mangelnde Menschlichkeit beklagt.
Sachfragen sind bei Volksabstimmungen immer kritisch. Da kommen dann so Dinge wie das Schweizer Minarettverbot raus. Wollen wir eigentlich Minderheiten schützen oder sie per Mehrheit überstimmen und ihnen Rechte, Selbstbestimmung, Freiheit und Würde nehmen?
Minderheitenschutz bedeutet nicht, dass die Minderheit alles überall tun und lassen kann, was sie will. Dieses Argument zieht nicht.
Mir ist nicht bekannt, dass in der Schweiz Moslems an ihrer Religionsausübung behindert würden und auch eine christliche Gemeinde kann hierzulande nicht beliebig Glockentürme aufstellen. Da gibt es Bebauungspläne einzuhalten und massenhaft andere Vorschriften
Und Selbstbestimmung hört dort auf, wo es an Rücksicht auf andere mangelt.
Minderheitenschutz heißt aber erst recht nicht, dass eine Mehrheit alles ÜBERALL tun bzw. einfordern kann. Die Rauchverbotsgesetze tun z.B. in Bayern aber genau DAS: Sie verbieten Rauchern das Rauchen in ALLEN Gastronomiebetrieben, egal, ob deren Inhaber ihr Angebot ausschließlich Rauchern zur Verfügung stellen wollen oder nicht. – Und diese totalitäre Verbotspraxis hat mit freiheitlicher Demokratie absolut nichts zu tun, sie ist faschistisch bis ins innerste Mark!
Und genau deshalb ist dagegen auch Widerstand angesagt und der wird nicht aufhören, bevor die Verbotsfanatiker nicht in die Knie gezwungen sein werden. – Es ist dies der Kampf gegen den neuen, den Systemfaschismus!
Korrekt, auch eine Mehrheit kann nicht beliebiges einfordern, sondern nur Dinge die Verfassungskonform sind. Bei einem Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen ist dies der Fall. Dies wurde höchstrichterlich ausdrücklich festgestellt.
Wer sich dagegen zur Wehr setzt, sollte sich auf eine Reihe von Enttäuschungen gefasst machen und auf das ein oder andere Bußgeld, es sei denn er tut dies mit den Mitteln der Demokratie wie z.B. einem Gegen-Volksentscheid, der einen akzeptablen Kompromissvorschlag beinhaltet.
Der Widerstand, den sie erwähnen, wie stark ist der denn? Die „Groß“demonstrationen“ gegen das Rauchverbot in Bayern waren so groß, dass sie von der Öffentlichkeit nicht einmal bemerkt wurden. Selbst innerhalb der Bevölkerungsminderheit der Raucher ist das Interesse an dem Thema zu gering (oder die Bequemlichkeit, aktiv zu werden zu groß. Ich bin nicht sicher, was stärker wiegt).
Was die Menschen tatsächlich interessiert, sieht man an der Teilnehmerzahl anderer Demos: Stuttgart 21 oder ACTA (100.000 Demonstranten alleine in Deutschland).
Gegen Rauchverbote ist nur ein Bruchteil davon aktiv. Und diese haben es schwer, Anhänger zu finden insbesondere wenn sie mehr durch Pöbeleien als durch seriöses Auftreten auffallen.
Nö, das ausnahmslose Rauchverbot ist eben NICHT verfassungskonform. Da hat das BVG mit seiner per vorauseilendem Gehorsam abgesonderten Entscheidung, wonach sogar ein absolutes Rauchverbot “verfassungsgemäß” sei und mit der zusätzlichen Schikane, dem Essverbot in Rauchergastro, aus meiner Sicht gleich mehrere Grundrechte mit Füßen getreten und somit jeden Anspruch auf Achtung und Respekt verwirkt. Dieser “Urteil” war und ist nach meiner Meinung ein Unrechtsurteil, dem es sich entschieden zu widersetzen gilt.
Im Übrigen halte ich persönlich nichts von Volksentscheiden, die sich anmaßen über Grundrechte “abzustimmen”. Denn wenns SO in Ordnung wär, wären wir auch längst wieder in die Barbarei der Todesstrafe zurückgekehrt.
Om Übrigen magst DU das nennen wie Du willst. Widerstand gegen schreiendes Unrecht funktioniert nunmal nicht mit schaumgebremstem “BitteBitte”, sondern nur mit Klartext: Wenn Recht verweigert wird, muss man sichs halt nunmal erkämpfen!
Selbstverständlich ist das Gesetz verfassungskonform. Daran gibt es nichts mehr zu deuteln. Die Privatmeinung eines Schneeadlers, der zudem von Jura keine Ahnung hat, tut da überhaupt nichts zur Sache. Niemand, der an maßgeblicher Stelle sitzt, interessiert sich dafür.
Rauchen ist kein Grundrecht.
Und die Todesstrafe ist nicht wieder einführbar da es erstens dafür keine Mehrheit gäbe (jedenfalls nicht außerhalb einiger unmaßgeblicher Stammtischkreise) und sie zweitens dem Grundgesetz widerspricht weshalb ein entsprechender VE daher gar nicht zugelassen würde. So etwas sollte man eigentlich wissen (Sozialkunde 7. Klasse)
Recht kann man sich nur erkämpfen wenn man im Recht ist, nicht wenn man sich subjektiv im Recht fühlt. Ein notorischer Raser fühlt sich auch im Recht, wenn er mit 100 Sachen durchs Dorf fährt. Da hilft aber weder BitteBitte, noch Klartext noch kämpfen.
Andersrum wird ein Schuh draus: DEINE hier regelmäßig abgesonderten, unmaßgeblichen Ergüsse interessieren hier niemanden. Und ob irgendwer der Ansicht ist, ich verstünde was von Jura oder nicht, interessiert ebensowenig. Was Du offenbar nicht verstehen willst: Es ist völlig unerheblich, wie die werte Gerichtsbarkeit ihre Rauchergängelungs”gesetze” begründet: Seit Willkür und Schikane an die Stelle von Augenmaß und der Bereitschaft zu vernünftigen Kompromissen getreten sind, sind diese “Richter”sprüche als solche nicht mehr akzeptabel, respektabel und von daher inzwischen völlig unbeachtlich. Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
Ende der Durchsage.
Was sie interessiert oder nicht, tut überhaupt nichts zur Sache.
Man kann sich selbst vielleicht als John Wayne aufführen und fühlen, der Recht und Gesetz gepachtet hat aber damit bewegt man letztlich nur heiße Luft.
Wenn man auch nur eine kleine Chance auf Veränderung haben will, muss man sich an die rechtsstaatlichen Regeln halten. Mit dem Fuß aufstampfen und „ich will aber“ krakeelen erregt im besten Fall Heiterkeit, im schlimmsten endet es mit Geldbußen.
Aber ändern tut so ein Verhalten gar nichts. Nicht das Allergeringste.
Meist lernt man dies schon im Kindergarten.
Nein, für eine verlorene Volksabstimmung ist der Bund oder das Land nicht verantwortlich. In Fällen, wo sich das Volk gegen den “Staat” entscheiden könnte, läßt er daher auch keine Volksentscheidungen zu. Z.B. Beitritt zur EU, oder die Einführung des Euro usw. usw.
Interessant ist ja auch, daß es die Stadt Dresden geschafft hat, die Entscheidung der Bürger für den Bau einer Brücke und den dadurch drohenden Verlust des Status als Kulturerbe mit Hilfe des Tierschutzes zu vereiteln.
Ich kenne viele Raucher, die freiwillig nicht in der eigenen Wohnung rauchen sondern dazu bei jedem Wetter vor die Tür gehen. Keiner von denen hat je mangelnde Menschlichkeit beklagt.
SIE kennen RAUCHER???? EHRLICH???
“Ist “der Staat” auch für eine verlorene Volksabstimmung verantwortlich?”
Ja, UweM, in gewisser Weise schon.
Man sollte keine Volksabstimmung zulassen, wenn die Mehrheit eine Minderheit um jedem Preis entrechten will. Wo es nur darum geht, für ca. 70 % der Bevölkerung ALLE Gastronomie-Betriebe dauerhaft per Gesetz zu “reservieren”. Unabhänging davon, dass die restlichen 30% der Bevölkerung dann nirgendwo mehr unter menschlichen Bedingungen ausgehen können und viele Wirte nicht überleben, weil die 70% zwar “reserviert” haben, aber viel zu selten auch tatsächlich die Lokale besuchen.
Das hat nichts mit Demokratie zu tun, das ist nur tiefst unanständig! Es schadet nur dem Ansehen einer Demokratie, wenn einer ihren besten Instrumenten, der Volksentscheid, so missbraucht wird.
Man sollte vielleicht vorsichtiger mit dem Begriff „menschliche Bedingungen“ umgehen. Wie viel raucht man denn in Schnitt an einem Kneipenabend der z.B. vier Stunden dauert? Ist das tatsächlich eine so große Einschränkung?
Nach einer aktuellen Umfrage raucht ein überraschend großer Teil der Raucher nicht mal in den eigenen vier Wänden, sondern geht auch dort vor die Tür (in meinem Bekannten- und Kollegenkreis sogar die absolute Mehrheit)
„Unmenschliche Bedingungen“ sehen anders aus. Man sollte sich hier nicht in eine unverdiente Märtyrerrolle hineinbugsieren und auf eine Stufe stellen mit Leuten die tatsächlich unter staatlicher Repression zu leiden haben und z.B. in einem Gulag gelandet sind.
„Unmenschlich“ ist, wenn Kinder verhungern und nicht, wenn jemand drei, vier mal am Abend je 5 Minuten lang eine Komforteinbuße erleidet.
Es hat was. Reemtsma lobt die Zusammenarbeit mir dem Zoll um die Raucher so richtig gründlich abzuzocken. In Zeiten der wirtschaftlichen „Unsicherheit“ ziehen die Zigarettenbonzen gemeinsam mit Vater Staat einem das Geld aus den Taschen. Es ist eigentlich wie bei jedem anderen Produkt. Wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt, weichen die Verbraucher auf ein Ersatzprodukt aus. Milliarden deutscher Autokäufer kaufen sich lieber einen koreanischen oder japanischen Wagen als einen Deutschen. Des Schneeadlers Begriff „Raubrittertum“ trifft es noch besser. Mein Mitgefühl für den Einnahmeverlust hält sich sehr in Grenzen und ich kann mir gut vorstellen, daß es bei der wirtschaftlichen Talfahrt Jahr für Jahr immer mehr trauen ihre Tabakprodukte anderweitig zu organisieren. Die fiskalische Einnahmementalität der Bürger ist ja in allen bereichen zu finden.
Mittlerweile haben wir ja den eigenartigen Zustand, dass beispielsweise ein koreanischer Kia Ceed SW in Rüsselsheim entwickelt und in der Slowakei gebaut wird, also als durchaus europäisch bezeichnet werden kann, während das in Wolfsburg entwickelte Pendant VW Golf Variant in Mexiko produziert wird.
Welche Wirtschaft unterstützt man also mit dem Kauf des jeweiligen Wagens?
Und über die erheblich längere Garantiezeit des Kia, den deutlich geringeren Preis bei gleicher Ausstattung und eine Verarbeitungsqualität, die sogar VW-Chef Winterkorn ausdrücklich wenn auch verärgert lobt, wie bei der letzten IAA zu hören, haben wir da noch gar nicht gesprochen.
Allerdings hinkt der Vergleich zu den Zigaretten schon gewaltig. Schließlich handelt es sich ja nicht im illegal erworbene Produkte
P.S. bis „Milliarden“ Deutsche sich lieber einen asiatischen als deutschen Wagen kaufen, wird angesichts der hiesigen Bevölkerungsanzahl wohl noch einiges an Wasser den Rhein runterfließen.
Was heißt da schon “illegal erworbene Produkte”. Wenn der Staat seine Bürger durch seine inakzeptable Ausräuber-Mentalität in die so genannte “Illegalität” zwingt, so handelt es sich dabei um einen überaus legitimen Akt der Notwehr bzw. des Widerstands. Und da interessiert nicht die Bohne, wie die staatliche Räuberbande dieses Ausweichen nennt.
Niemand wird in Illegalität gezwungen, denn niemand muss rauchen. Hier handelt es sich, wie von Rauchern immer wieder betont wird, um ein Genussmittel, nicht um unverzichtbare Dinge des täglichen Bedarfs. Reiner Luxus also.
Davon abgesehen sind In Deutschland Zigaretten gar nicht mal übermäßig teuer, wenn man die Preise mal mit EU-Nachbarn vergleicht. Franzosen, Briten, Schweden, (auch Schweizer) zahlen teils erheblich mehr (Quelle: Marlboro 2011), Dänen, Holländer und Belgier haben vergleichbare Preise und wenns billiger werden soll muss man sich schon vor allem in Ländern umsehen, in welchen auch die Kaufkraft der Kunden deutlich niedriger ist als bei uns, z:B. In Spanien, Portugal, Malta oder Griechenland.
Die “Legitimität” dieses Widerstands dürften Gerichte völlig anders sehen. Hier ist also einer stolz drauf, kriminell zu handeln. Und solche Leute wollen Mehrheiten zum Protest bewegen? Völlig ausgeschlossen!
Als 68er kann ich da nur noch sagen:
«Legal, illegal, scheissegal» :-)
Der Spruch war schon 68 nur polemischer Ausdruck mangelnder Sachargumente
Niemand wird in Illegalität gezwungen, denn niemand muss rauchen.
Niemand muss Kaffee/Bier/Schnaps trinken…. Niemand muss TORTE essen….
Wann kommt der Spruch, dass wir alle als NICHTRAUCHER zur Welt kamen?
(Wir alle kamen auch NAKT auf die Welt….. )
Immer noch nichts Neues….. Habt Ihr denn keine Argumente mehr?????????
Braucht man denn neue Argumente wenn die alten nicht widerlegt sind?
Braucht man denn neue Argumente wenn die alten nicht widerlegt sind?
Was sagt die Generation, die in den 50-igern, 60-igern, 70-zigern Jahren grossgeworden ist? Die leben noch ganz gesund! Und das tut der “Confidence trick” sowie das “wenn-man-eine-Luege-1000-Mal-wiederholt-wird-sie-zur-Wahrheit” NICHT.
Aus der Traum vom “Passivrauchtod”…..
Wie gesund jemand lebt, ist statistisch schwer zu erfassen. Was aber zuverlässig erfasst werden kann ist, wann jemand stirbt und da ist unbestritten, dass seit dem 50er Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um ca. 10 Jahre gestiegen ist.
Gleichzeitig ist unbestritten das Raucher eine 6-10 Jahre geringere Lebenserwartung haben. Tote kann mal leider nicht mehr befragen.
Da der Raucheranteil im genannten Zeitraum deutlich zurückgegangen ist, kann man davon ausgehen, dass dies eine merklichen Einfluss auf die Lebenserwartung hatte und hat.
Gleichzeitig ist unbestritten das Raucher eine 6-10 Jahre geringere Lebenserwartung haben. Tote kann mal leider nicht mehr befragen.
Unbestritten nur fuer Antiraucher, die den noch gesunden “Alten”, weissmachen wollen, dass sie tot sind. Aber sowas sind wir von denen ja schon gewoehnt.
Wer nachweislich keine Statistiken lesen und verstehen kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn er an maßgeblicher Stelle mit seiner Argumentation scheitert.
Der Herr Meterologe muss auch nen Kommentar abgeben. ” Bitte nicht ernst nehmen ” Rauchen ist mitverantwortlich für den Klimawandel gell Herr Schneeadler.
Auch ich halten den Begriff “SCHADEN” für völlig überzogen. Wie hoch wäre denn der “SCHADEN”, wenn in Deutschland überhaupt niemand mehr rauchen würde?
Klar, würde es dann heißen: “Die Raucher sind Schuld”.
Einerseits sind die Raucher doch die Quelle allen Übels; andererseits ist man aber auf die Steuereinnahmen doch dringend angewiesen.
Mein Kommentar zu diesem Thema lautet dieses Mal kurz, bündig und schmerzlos:
Bravo, richtig und weiter so, denn ein Staat der seine Raucher/innen nicht ehrt, ist die Tabaksteuer nicht wert.
Bei einem Anteil unversteuerter Zigaretten von rund 50 % in Berlin und ebenfalls dramatischen Werten in anderen Bundesländern zeigt sich die Unfähigkeit und Hilflosigkeit des Staates. Eine einmal eingeführte oder erhöhte Steuer wird erfahrungsgemäß nicht mehr abgeschafft oder gesenkt. Der Staat will die Einnahmen, allenfalls ein Kampf gegen neue Steuern oder Steuererhöhungen hat noch Aussicht auf Erfolg. Wann hört der Staat mal damit auf, nur zuzuschauen? Bei 90 % Anteil unversteuerter Ware? Vermutlich auch dann nicht…
Wenn ich im Zusammenhang mit der Entfaltung des FREIEN Marktes den Begriff “MilliardenSCHÄDEN” schon lese, dreht sich mir glatt der Magen um!
Wieso “Schäden”, wenn sich die Menschen völlig zu recht des dreisten, staatlichen Raubrittertums zu entledigen versuchen? Was ist das nur wieder für eine die wahren Zusammenhänge komplett verdrehende Sprache! SCHÄDEN verursacht doch der Fiskus und die unersättlichen Antitabak-Fanatiker, die dessen kriminelles Treiben auch noch befeuern.
In meinen Augen unterscheiden sich die als “Tabaksteuer” bezeichneten, staatlichen Raubzüge von organisierter Schutzgelderpressung lediglich dadurch, dass seine Akteure auch noch die Frechheit besitzen, ihr Handeln als LEGAL zu bezeichnen udn das auch noch, obwohl sie die selbstverständlichste Gegenleistung, nämlich einen minimalen “Schutz” vor Diskriminierung und Übergriffen, gar nicht gewähren.
Die Krönung der tatsachenverdrehenden, staatlichen Sprachregelung ist es jedoch, dann am Ende auch noch von “Schäden” zu sprechen, wenn sich die Opfer diesem böswilligen Treiben entziehen.
Ich kann nur JEDEN beglückwünschen, der einen oder mehrere Wege kennt und auch nutzt, um den staatlichen Raubzügen zu entgehen. Möge sich der Staat ersatzweise halt am Antiraucherpack schadfrei halten. Dazu bräuchte man doch nur eine “Lügensteuer” einzuführen – und schon würden die Kassen des Fiskus überquellen von den Unmassen des dann unentwegt einfließenden, gestohlenen Vilksvermögens. Da könnte man in den Parlamenten glatt Tag-und-Nacht-Schalter eröffnen …
Als Maßnahme der SCHADENsbegrenzung gewissermaßen …
Sehe ich nicht so. Es ist gut, dass der Fiskus hart durchgreift, denn ich möchte nicht, dass wir so enden wie die Griechen.
Anderseits kann es aber auch nicht sein, dass ein Genuss-Produkt mit über 80% Steuer belegt wird und andere, vergleichbare Produkte, deutlich niedriger besteuert sind. Das bedeutet Ungerechtigkeit und Diskriminierung einer bestimmten Konsumenten-Gruppe und hat nichts mit Griechenland zu tun!
Gerechte, nachvollziebare und einheitliche Steuerregeln tragen viel dazu bei, dass die Bürger sie akzeptieren. In Deutschland haben sogar die Steuerberater und die Beamten in den Finanzämtern ganz unterschiedliche Meinungen über den selben Steuerfall. Ich habe das persönlich erlebt. Dafür sollte man nicht unbedingt stolz sein…
In Griechenland gab es viele Ursachen, die zu der aktuellen Situation geführt haben, aber die Tabaksteuer war ganz bestimmt nicht dabei! Und nur darüber war hier die Rede.
Welche anderen Produkte gib es denn, die vergleichbar in ihrer potentiellen Gesundheitsgefährdung sind, jedoch deutlich niedriger besteuert werden?
Und was wird passieren, wenn wirklich alle Raucher das Rauchen aufgeben würden?
Das ist doch das erklärte Ziel des Staates. Dann gäbe es keine Tabaksteuereinnahmen mehr. Ärzte würden ihre Patienten verlieren, da diese dann ja gesünder leben.
Keine Sorge wir werden so enden wie die Griechen.
die vergleichbar in ihrer potentiellen Gesundheitsgefährdung
Tabak und Rauchen ist da sicherlich nicht dabei – ihr zahlt grad die Rente fuer die “Hippie” Generation – und jammert ueber die vielen Rentner…..
Anscheinend weiß keiner eine Antwort. Dachte ich mir.
Ich nehme an, Sie beziehen sich nicht auf den Artikel sondern auf ihre zuvor gestellte Frage:
“Welche anderen Produkte gib es denn, die vergleichbar in ihrer potentiellen Gesundheitsgefährdung sind, jedoch deutlich niedriger besteuert werden?”
Wow! die Frage ist mal richtig doof! -ich denke den anderen war es einfach nicht die Mühe wert, darauf einzugehen. “Potentielle” Gesundheitsgefahren durch diverse Produkte gibt es massenhaft. Darum steht auch vielen Kunstoffverpackungsmaterialien daß z.B.”kein Spielzeug” oder “Do not eat”. Bei allen möglichen Chemikalien…Medikamente, bei Rüstungsgütern, und und und besteht die Möglichkeit, dadurch geschädigt zu werden oder zu schädigen, mit purer Absicht, kalkuliertem Risiko oder blödem Zufall. Amalgm, Chemothrapie, Handys, AKWs, Staudämme, Züge, Autos, Ernährung, Salz, Zucker, Rohrreiniger, A-Bombe, Wasser, Benzin….. Nennen Sie doch mal die Dinge die garantiert nicht schädigen bzw sogar töten können….das sind nicht so viele….
Also ich hab schon genug Gefahren und es ärgert mich darüber nicht richtig aufgeklärt zu sein ;) -wie vorbildlicherweise auf der Zigarettenschachtel
Das Leben an sich ist Gesundheistgefährdend…..nicht nur “potentiell” sondern so richtig, der Tod hat bestimmt nichts mit Gesundheit zu tun.
Ganz ehrlich Sie gehören schon zum Inventar auf dieser Seite aber Primitivlinge wie der Rauchzeichen,der Juso oder der Möchtegerngastwirt sollten die Klappe halten. Zwar sind die wesentlich lustiger als Sie aber über deren Absonderungen muss man wenigstens nichtmal nachdenken….obwohl Ihre Stellungnahme kaum besser war -sorry
B.S.
Geschrieben am 22. Februar 2012 um 23:19
Tabak und Rauchen ist da sicherlich nicht dabei – ihr zahlt grad die Rente fuer die “Hippie” Generation – und jammert ueber die vielen Rentner…..
Dazu die Antwort:
UweM
Geschrieben am 23. Februar 2012 um 00:40
Anscheinend weiß keiner eine Antwort. Dachte ich mir.
Das denke ich auch. Erklaert erstmal warum diese “PASSIV-UND AKTIVRAUCH-GENERATION” noch so gut lebt, wenn “PASSIVRAUCH (angeblich) toetet.
@Nurmit, mit Verlaub, aber so einen Schwachsinn muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:
Chemetherapie als Gesundheitsgefahr…
@Nurmit: Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass man die Gesundheitsgefährdung von Produkten bei sachgemäßem Gebrauch beurteilt und nicht argumentiert, dass man einen Kaffeelöffel auch verschlucken könnte. Diese Art von Argumentation finde ich nämlich doof, wenn wir schon bei dem Jargon bleiben wollen.
Im Falle des Tabaks bestreiten ja nicht einmal die Hersteller von Zigaretten, dass der „ordnungsgemäße Gebrauch“ erwiesenermaßen gesundheitsgefährdend ist,
Und dass sie auch die Chemotherapie auflisten ungeachtet der Tatsache, dass 85% aller Lungenkrebskranken Raucher sind oder waren, die dann in großer Zahl auf die Chemotherapie als potentiell lebensrettendem Strohhalm hoffen, ist schon eher unappetitlich.
@B.S. „lebt“ denn diese Generation der Raucher tatsächlich so gut?
Oder wie wollen sie erklären, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern bis zu 10 Jahre geringer ist?
Mit der Folge, dass unter den Senioren die deutlich geringsten Raucheranteile zu finden sind!
@UweM: Natürlich ist das Rauchen nicht gesund. Aber viele Ältere hören auf, weil es die Ärzte raten, aus eigenem Entschluss oder aus Kostengründen. Daher ist der Anteil der Raucher bei den Senioren so gering. Nicht, weil diese alle “weggestorben” sind, zumindest nicht nur deswegen.
@B.S. „lebt“ denn diese Generation der Raucher tatsächlich so gut?
Ja – und das offensichtlich gesund. Wenn die es nicht taeten, gaebe es keine Probleme, deren Rente zu bezahlen.
Oder wie wollen sie erklären, dass die durchschnittliche Lebenserwartung von Rauchern bis zu 10 Jahre geringer ist?
Stimmt das? Ich kann nicht erklaeren, wie es kommt, dass die vielen Raucher, die schon tot sein muessten, immer noch leben und sich jeden Tag, als Rentner neue Hobbies suchen. Und was die “Alten” zu Euch zu sagen haben, wisst ihr!!!
@B.S. Die Rentner von heute stellen die Bevölkerungschicht mit dem deutlich geringsten Raucheranteil. Das ist Fakt.
Ebenso wie die deutlich geringere durchschnittliche Lebenserwartung der Raucher. Daran gibt es nichts zu zweifeln. Es sei denn man hat grundsätzlich ein Verständnisproblem mit einfachsten statistischen Zusammenhängen.
Zur Erinnerung! Zitat des ehemaligen Chefs für Tabak- und Biersteuer, bei der Oberzolldirektion der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Bern, Fritz Weber:
«Tabakpreiserhöhungen sind ein roter Teppich für die organisierte Kriminalität.»
Man hat nicht auf ihn gehört. Wer nicht hören will, muss fühlen.
Als tatsachenverdrehend würde ich eher den Begriff “Raubrittertum” im Zusammenhang mit der Tabaksteuer sehen.
Da gibt es andere Steuern, denen man im täglichen Leben nicht so leicht durch sein Konsumverhalten ausweichen kann wie die Mineralölsteuer beispielsweise. Zur Arbeit fahren muss fast jeder von uns. Rauchen oder Trinken (Branntweinsteuer) ist ein Luxus den man beliebig einschränken kann und schon sieht der Fiskus in die Röhre.
Reduzieren oder den Konsum einstellen kann man sicherlich. Aber will man auf eigene Annehmlichkeiten verzichten, nur um das Spielchen mit dem Staat nicht mitzuspielen?
Oder willst Du eine Aussage provozieren, dass die Leute gar nicht aufhören können, weil sie süchtig sind?
Das trifft allenfalls für einen Teil der Leute zu, es sind weniger, als viele glauben.
Wenn mir etwas zu teuer ist, “leiste” ich es mir nicht, bzw. nur dann wenn es sich nicht vermeiden lässt. Wenn ich eine Zigarre rauche, kostet die alleine schon deutlich mehr als eine Packung Zigaretten. Jammere ich deshalb?
Vielleicht können Sie auch mit dem Fahrrad oder mit dem Zug zur Arbeit fahren?
Sie können bestimmt auch Kerzen benutzten, den Fernseher ausschalten oder die Wasche und das Geschirr mit den Händen waschen, wenn der Strom zu teuer wird. Mit 3 Pullis, Fleecehose und Mütze kann man auch bei ca .13 Grad in der Wohnung eine ganze Weile überleben. Vielleicht sogar den ganzen Winter…
Aber wollen Sie das? Ich in jedem Fall will nicht auf Genuss, Gemütlichkeit und Freude im Leben verzichten.
Die keinen “Luxus-Momenten” machen das Leben erst schön und lebenswert. Sie geben den Menschen das Gefühl, ein Mensch zu sein, keine Arbeitsmaschine. Was für ein Luxus das sein soll, das entscheidet jeder für sich, nach Geschmack und Möglichkeiten. Jeder entscheidet anders, weil die Menschen sehr unterschiedlich sind.
Aber ganz ohne “Luxus”, nur arbeiten, fressen und schlafen? NEIN, danke!
Die Mineralölsteuer wird sich indirekt auf die Preise der Bahn auswirken, da ein nicht unerheblicher Teil insbesondere des Regionalverkehrs noch mit Diesellokomotiven abgewickelt wird.
Vielleicht reden wir deshalb aneinander vorbei weil es für mich nicht vorstellbar ist, das Menschen „Genuss, Gemütlichkeit und Freude im Leben“ derart massiv von einem einzigen Produkt, nämlich der Zigarette, abhängig zu machen.
Ich weiß eine gute Zigarre zu gegebener Zeit sehr wohl zu schätzen aber die Freude im Leben beziehe ich auch aus der Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringen kann, beim Sport mit Bekannten, beim Pils mit einem guten Nachbarn. Beim Abendessen oder einem Konzertbesuch mit meiner Frau, bei einem guten Buch oder guter Musik und, und, und… Diese Eindimensionalität ist mir fremd.
Erst kürzlich hatte ich hier eine Diskussion mit jemandem, der bekannte, keine Veranstaltungen oder Lokalitäten mehr zu besuchen, bei denen er nicht Rauchen darf. Auf Rückfrage also keine Kneipen, Restaurants, Konzerte, Museen, Lesungen, Galerien, Führungen, Vorträge, Ausstellungen, (Hallen-)Sportveranstaltungen, Messen und was es sonst noch alles gibt. Tatsächlich wurde mir gesagt, es reiche das Internet als Kultur.
Da gebe ich zu, nicht wirklich folgen zu können. Aber sie haben recht, das muss natürlich jeder nach seinem Geschmack entscheiden. Ich für meinen Teil bin froh, vielseitiger interessiert zu sein.
UweM
Es geht gar nicht um unsere “Einseitigkeit”, wir haben gerne früher Lokale , Konzerte und sonstige Veranstaltungen besucht.
Das alles haben uns die Antiraucher geklaut. Jetzt findet man überall nur diese elend-sterile und mufige Räumlichkeiten und dort hat man als Raucher keine Lust mehr rein zu gehen. Wir wollen unsere R-Räume und R-Lokale, keine gemeinsame Abende mit den fanatischen Antirauchern! Ob sie drinnen oder draussen sind, sie werden immer alleine bleiben…
Die Einseitigkeit und die Intoleranz der Antiraucher und das viele Geld der Gesundheitslobby sind schuld, dass wir uns jetzt deutlich mehr ins Private zurück ziehen. Auch dafür, dass einige von uns nicht aufhören, gegen die bescheuerte Ungerechtigkeit und Intoleranz weiter zu kämpfen.
Nur eine faire Lösung ist auf Dauer wirklich eine. In Bayern sind wir sehr, sehr weit davon entfernt.
Richtig Blaudunst,
das in Bayern ist gelebter Faschismus und DAGEGEN ist Widerstand nicht nur legitim, sondern auch unerlässlich. Denn er ist brandgefährlich und könnte sich leicht zu einem GRÜNEN Flächenbrand entwickeln, wenn wir in unserem Widerstand gegen den aufkeimenden Unrechtsstaat nachlassen. Ruh und Frieden wird erst wieder einkehren, wenn das lichtscheue Antigesindel endlich wieder in die Keller zurück gescheucht worden sein wird, aus denen es dummdreist hervorgekrochen ist.