Verband polemisiert gegen Raucherpausen

Verband will Rauchpausen abschaffen

Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), hat ein weiteres Fass gegen rauchende Menschen aufgemacht. Ohoven forderte, dass das Rauchen nur noch in der Mittagspause und nach Feierabend erlaubt sein solle. Seiner Meinung nach seien Rauchpausen für die Firmen zu teuer.

Mario Ohoven ist Anlageberater und Finanzvermittler. Ohoven musste mehrere Verfahren gegen seine Finanzdienstleistungsunternehmen hinnehmen. So wurde im Juli 2007 die Cinerenta GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter Ohoven ist, wegen Kapitalanlagebetrugs zu Schadensersatzleistungen in Höhe von 40.000 Euro an einen Anleger verurteilt. Die im Prospekt (für einen durch die Investor Treuhand vertriebenen Fonds) erwähnte Versicherung, die für den Erlösausfall geradestehen sollte, war in Wirklichkeit eine Briefkastenfirma aus Panama. Die Vertriebsgesellschaft Investor- und Treuhand wurde 2005 in Berintreg umbenannt und ist in Insolvenz. Die Insolvenzverwalterin fordert von Ohoven 7 Millionen Euro zurück, die dieser unrechtmäßig aus der Gesellschaft entnommen haben soll.

Mehrere Unternehmer können die Polemik Ohovens nicht nachvollziehen. Wie die Main-Spitze berichtet, erklärte die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LUV): „Das ist kein Thema für uns, das ist nur heiße Luft.“ Auch die Mainzer Schott AG sieht das Thema entspannt: „Wir regeln das so liberal wie möglich, wenn es nicht übertrieben wird, sind Raucherpausen kein Problem.“

Frank Hufnagel, Sprecher der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB), meinte: “Das ist Sache der Betriebe. Eine gesetzliche Regelung ist nicht erforderlich.”

Auch die Gewerkschaften reagierten empört. “Die Behauptung, Raucherpausen würden den Arbeitsablauf stören oder gar den Betriebsablauf lahmlegen, ist geradezu grotesk” sagte Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), den Medien. Im Gegenteil, angesichts des ständig zunehmenden Drucks auf Arbeitnehmer seien Pausen immer wichtiger.

Auch Michael Löb, Bundesvorsitzender des “Netzwerk Rauchen“, argumentiert gegen diese weitere Raucherhetze: “Rauchern ihre Zigaretten zu verbieten, verschlechtert das Betriebsklima.” Außerdem wies er auf die gemeinschaftsstärkende Komponente der Rauchpausen hin, während derer häufig produktive Gedanken die Arbeit betreffend ausgetauscht würden. Löb sieht auch keine Benachteiligung nichtrauchender Arbeitnehmer, denn auch Kaffeepausen seien in deutschen Firmen durchwegs akzeptiert.

 


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19 Kommentare

  1. Chopper

    Mein Chef hat nichts dagegen wenn wir einmal pro Stunde von den Bildschirmen aufstehen und in der Raucherkabine uns ein Zigarette schmecken lassen. Denn er weiß, sollte es Stress geben, bleiben wir am Arbeitsplatz bis alles bereinigt ist. Unsere Nichtraucher gehen auch hinaus und machen sich etwas zu essen oder einen Kaffee. Da hat keiner was dagegen.
    Was ich immer schön finde, sind die Angestellten die Stempeln müssen. Mit Volldampf von der Haltestelle ins Gebäude, ein stempeln und die Geschwindigkeit um das zehnfache verringern. Dann erst mal einen Kaffee trinken, danach ins Büro den Rechner hochfahren, dabei einen Kaffee Trinken noch ein mal auf die Toilette, mit Kollegen reden wie das Wochenende war oder was sonst noch anliegt.
    Nun ja, so kann man sein Geld auch verdienen.

  2. Dampflok

    Da denke ich doch mit Wehmut an meinen Chef zurück (alte Schule). Bei den Terminen wurden Zigaretten gereicht. Die Atmosphäre war entspannt, kreativ und wir fanden für aktuelle Probleme immer recht schnell eine Lösung. Und jetzt? Neue Chefin, die nicht raucht und jede Besprechung durch Inkompetenz, Langatmigkeit und Ungemütlichkeit zur Qual macht. So isses halt, in der schönen neuen Welt. Und während diese ach so tollen Nichtraucher-Kollegen dem verkalkten Wasserkocher zugucken und es überhaupt nicht eilig haben, ihr Tagwerk zu verrichten, müssen sich die rauchenden Mitarbeiter zum Rauchen ausstempeln.

    • B.S.

      Dampflok, auch in den Pausen wurde beim Kaffee fast ausschliesslich geschaeftliches besprochen oder organisiert. Man war relaxed redete sehr zivilisiert miteinander, man nahm Ruecksicht aufeinander.
      Unsere Nichtraucher hatten uebrigens extra “Apfelpausen”, die sie im durchaus im Nichtraucherraum verbringen konnten. Meisstens nahmen die Nichtraucher allerdings ihre “Apfelpause” sehr gerne mit und bei uns Rauchern – keiner hat gemeckert.
      Und genau das wollen wir – in meinem Job Raucher, sowie die Nichtraucher, – wieder haben.
      Unsere Leitung weiss noch, wie wir zu den Zeiten gearbeitet haben – diese unbezahlten Ueberstunden sind halt nicht mehr drin.

  3. Freiheit

    Grüss euch Simmerl schreiben sie Leserbriefe oder schreiben sie der Bild Zeitung.Es ist leider so das die Machenschaften bestimmter Leute gerne unter Verschluss gehalten werden.Die normalen Leute würden schon bestraft werden wenn sie solche Sachen machen würden.

  4. Zitat:
    Mario Ohoven ist Anlageberater und Finanzvermittler. Ohoven musste mehrere Verfahren gegen seine Finanzdienstleistungsunternehmen hinnehmen. So wurde im Juli 2007 die Cinerenta GmbH, deren Mehrheitsgesellschafter Ohoven ist, wegen Kapitalanlagebetrugs zu Schadensersatzleistungen in Höhe von 40.000 Euro an einen Anleger verurteilt. Die im Prospekt (für einen durch die Investor Treuhand vertriebenen Fonds) erwähnte Versicherung, die für den Erlösausfall geradestehen sollte, war in Wirklichkeit eine Briefkastenfirma aus Panama. Die Vertriebsgesellschaft Investor- und Treuhand wurde 2005 in Berintreg unbenannt und ist in Insolvenz. Die Insolvenzverwalterin fordert von Ohoven 7 Millionen Euro zurück, die dieser unrechtmäßig aus der Gesellschaft entnohmen haben soll.
    Zitat Ende:

    Wenn das obengenannte Zitat richtig ist, sollte sich der Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft (BVMW) Mario Ohoven mehr in Bescheidenheit und Demut üben und froh sein, daß er noch nicht im Gefängnis gelandet ist. Es ist geradezu eine Frechheit, daß eine Person wie dieser Mario Ohoven, der sehr viel Dreck am Stecken hat, den Raucher/innen die Raucherpausen in der Arbeit verbieten will.

    In den letzten Tagen wurde begeisternt in sämtlichen Zeitungen über die Streichung der Raucherpausen berichtet, aber kein Wort über Ohovens Verfehlungen. Gerade die Bild-Zeitung, die in letzter Zeit mit ganzseitigen Berichten, wie “so schaffen Sie es mit dem Rauchen aufzuhören” nervt, erwähnt Ohovens Finanzschwindel mit keinem Wort. Beim Bundespräsidenten Christian Wulf, der weit weniger verbrochen hat, wie der BVMW-Präsident Mario Ohoven ist die Bild-Zeitung nicht so zimperlich. Ich glaube, daß es fast stimmt, was viele Leute behaupten, wenn die Bild aufgeschlagen wird, läuft aus den Seiten das Blut heraus.

    Ebenso scheinheilig wie die Bild-Zeitung finde ich die beiden Nichtraucheraktivistinen Martina Pötschke-Langer (DKFZ) und Theresa Schopper von den Grünen. Wenn die beiden Damen mal in den Spiegel sehen würden, müßte diesen klar sein, es gibt nicht nur bei den Raucher/innen viel zu verbieten, sondern bei ihnen selber noch sehr viel mehr. Komisch, wenn ich Bilder von den 2 Ladies in den Medien sehe, daß ich dann immer an die Miss Piggy von der Muppets-Show denken muß.

    • Blaudunst

      @simmerl
      Einfach nach “Mario Ohoven” googlen, den kennt sogar die Wikipedia…
      Ja, die Presse-Freiheit ist bei uns immer mehr als “Presse-Macht”, um bestimmte Leute zu demolieren und andere eben nicht, verkommen.
      Wahrheit und Objektivität spielen immer weniger eine Rolle, Verhältnismäßigkeit schon gar nicht.
      Nicht nur, dass keine einzige Zeitung erwähnt hat, was Herr Ohoven sonst so treibt /getrieben hat, manche Blätter zensieren sogar Leserkommentare raus, die diese Tatsache erwähnen…

  5. alfi

    Mario Orhoven ist bekannt dafür, dass er ein bemerkenswertes Dokument peinlicher Fernsehgeschichte mit dem Titel: “Ich muß weg” hinterlassen hat:

    http://www.youtube.com/watch?v=VDyBJCjCIzs

  6. Sturer Allgäuer

    Allein die Forderung von Mario Ohoven das Rauchen nur noch in der Privatzeit (Mittagspause und Freizeit) zu erlauben ist einfach vermessen. Das für mich interessante ist, als ich den Bericht auf t-online.de gelesen habe, waren noch alle Mittelstandsheinis noch dafür. Anscheinend rudern jetzt so einige zurück, was ja kein Wunder ist. DENN DIESE FORDERUNG IST ÜBERTRIEBEN. Das seltsame ist, daß zu den Zeiten des DEUTSCHEN WIRTSCHAFTSWUNDERS, also der Zigarren-Erhardt-Aera, das Rauchen in den Firmen noch zum guten Ton gehörte, ja fast schon Pflicht war. Obwohl gequalmt wurde, waren wirtschaftliche Zuwachsraten zu verzeichnen. Jetzt auf einmal sollen die Raucher schuld sein für wirtschaftliche Debakel? Raucher gehen kreativer und entspannter an die Arbeit. Die Rauchpausen (in der Regel ca 5 Minuten) fallen da leistungsmäßig kaum ins Gewicht. Im Gegenteil während der Rauchpausen wird entspannt über Projekte gesprochen, für und wider abgewogen usw. Ich kenne Chefs die während der Rauchpausen sich zu den Rauchern gesellt und mit ihnen –auch über private Sorgen- spricht. Die rauchende Belegschaft dankt es ihm und reißen sich den Arsch auf, damit die Projekte bzw. Aufträge fristgerecht erledigt werden. Notfalls arbeiten sie monatelang ohne murren und knurren bis 23 Uhr und das auch noch am Wochenende. Und da will ein Herr Ohoven, der in betrügerischer Absicht Anleger beschissen hat, die Rauchpausen abschaffen? Wer hat den eigentlich gewählt?

  7. Blaudunst

    “Ohoven musste mehrere Verfahren gegen seine Finanzdienstleistungsunternehmen hinnehmen.”
    Ja, das sind gerade die Richtigen! Der Mann müsste zuerst schauen, wie viel Schaden er persönlich verursacht hat, bevor er sich anmaßt, andere Menschen zu beschuldigen!

    Unabhängig davon:
    Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen können oft nicht ihren Mitarbeiter das anbieten, was ein Großkonzern normalerweise anbietet: Bessere Bezahlung, einen “sichereren” Arbeitsplatz, Betriebskantine, Kita, bessere Karriere-Chancen und Fortbildungsmöglichkeiten, usw.

    Die kleineren Unternehmen sind aber noch mehr als die großen Konzerne auf motivierte, mitdenkende Mitarbeiter, die gerne in der Firma gehen und gerne dafür arbeiten, angewiesen (weil sie wenigere Mitarbeiter haben, können die, die “Dienst nach Vorschrift” machen, besonders viel zu Erfolglosigkeit eines Unternehmens beitragen…).
    Motivierte Mitarbeiter kann aber ein kleineres Unternehmen nur durch eine vernünftige, menschenfreundliche Personalpolitik bekommen.
    Hier ist es besonders wichtig, andere Nachteile durch faire, menschenfreundliche und respektvolle Behandlung zu kompensieren. Wenn die Mitarbeiter sich in der Firma wohl fühlen, gerne dort gehen und arbeiten, wenn sie den Eindruck haben, der Chef kommt ihnen bei besonderen Wünschen oder Problemen so weit wie möglich entgegen und wenn sie die Firma fast als “zweite Familie” verstehen, dann werden sie wahrscheinlich doch bleiben und gute Arbeit leisten.

    Nichts ist kontraproduktiver, als die Mitarbeiter als “Gefangene”. “Sklaven”, oder wie kleine Kinder im Kindergarten zu behandeln, sie dauerhaft zu überwachen und jeden Schritt “regulieren” zu wollen. “Zu oft aufs Klo”, “keine Rauchpausen” , “Internet ganz verboten”, “privat telefonieren ganz verboten”, “jede Minute Pause ausstempeln” usw.

    Warum ist das so kontraproduktiv? Weil die Mitarbeiter dann die Führung als “Feind” empfinden und wer will schon gerne gut und viel für seinen Feind arbeiten?
    Weil die letzte Spur von Motivation so verloren geht, auch bei den Leuten, die normal gerne und viel arbeiten und nur einen Chef gebraucht hätten, die sie NICHT DEMOTIVIERT.
    Weil Menschen in so eine Gängel- Verbots- und Überwachungsumgebung sich überhaupt nicht wohl fühlen. Wenn man sich irgendwo nicht wohl fühlt, kann man dort kaum gut arbeiten (man ärgert sich dauerhaft, man hat keine Lust mehr, usw.) und will man so schnell wie möglich das unangenehme Ort wieder verlassen.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass die meisten kleineren Unternehmer klug genug sind, um diesem Hetzer nicht zu folgen.
    Es bleibt auch zu hoffen, dass sie sogar klug genug sind, um zu begreifen, das ihr Erfolg vor allem in der eigenen Hand liegt: Innovative Produkte, die gefragt sind, gut durchdachte und vernünftig organisierte Arbeitsabläufe (keine sinnlose oder doppelte Tätigkeiten), flache Hierarchien, Kundenfreundlichkeit und, aber nicht zuletzt, gute, motivierte Mitarbeiter gewinnen und behalten!
    Das sind alles Aufgaben, die eine Unternehmensführung selber erledigen muss und keineswegs durch Mitarbeiter-Terrorisierung ersetzen kann. Es funktioniert nämlich nicht.

  8. B.S.

    Die Forderung Rauchpausen zu verbieten ueberrascht mich keineswegs. Auch diese Forderung folgt dem englischen (erfolglosen) Muster.

    Auch Michael Löb, Bundesvorsitzender des “Netzwerk Rauchen“, argumentiert gegen diese weitere Raucherhetze: “Rauchern ihre Zigaretten zu verbieten, verschlechtert das Betriebsklima.” Außerdem wies er auf die gemeinschaftsstärkende Komponente der Rauchpausen hin, während derer häufig produktive Gedanken die Arbeit betreffend ausgetauscht würden. Löb sieht auch keine Benachteiligung nichtrauchender Arbeitnehmer, denn auch Kaffeepausen seien in deutschen Firmen durchwegs akzeptiert.

    Besser kann man es nicht sagen; wie oft wird in der Rauchpause ein geschaeftliches Thema besprochen? Meine Erfahrung ist: eigentlich immer – und das in einer entspannten Atmosphaere.

    Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), hat ein weiteres Fass gegen rauchende Menschen aufgemacht. Ohoven forderte, dass das Rauchen nur noch in der Mittagspause und nach Feierabend erlaubt sein solle. Seiner Meinung nach seien Rauchpausen für die Firmen zu teuer….

    …Mario Ohoven ist Anlageberater und Finanzvermittler. Ohoven musste mehrere Verfahren gegen seine Finanzdienstleistungsunternehmen hinnehmen….

    …Die im Prospekt (für einen durch die Investor Treuhand vertriebenen Fonds) erwähnte Versicherung, die für den Erlösausfall geradestehen sollte, war in Wirklichkeit eine Briefkastenfirma aus Panama….

    Vielleicht sollte sich Herr Ohoven zunaechst um seine Belange kuemmern.

    • G-H-L

      Volle Zustimmung!

      in vielen Raucherpausen werden geschäftliche Themen besprochen. Von daher ist es eine grundsätzlich eine Unverschämtheit, daß Raucher ausstempeln müssen, wenn sie dazu vor die Tür gehen müssen.

      Von einigen Kollegen wurde mir schon vorgerechnet wie groß der Schaden durch die Raucherpausen sei. Die von mir angedeuteten Schäden durch Kaffeepausen durch die Nichtraucher – oft genug auch vom Arbeitgeber gewollt und finanziert – wurden mit Schweigen beantwortet. Im Gegenteil, eine defekte oder leere Kaffeemaschine bedeutet quasi Produktionsstillstand. Ganz zu schweigen von vernichteten Unterlagen durch verschütteten Kaffee oder gar defekte Computer und Tastaturen die eine Koffeindusche hinnehmen mußten. So mancher Teppichboden hat mehr Kaffeeflecken als Brandlöcher von Rauchern.

      Ich habe nichts dagegen, wenn die Raucher ausstempeln müssen. Dann muß dies aber auch für die Kaffeepausen gelten.

      • UweM

        während am Arbeitsplatz das Trinken nichtalkoholischer Getränge normalerweise erlaubt ist (auch da gibt es begründete Ausnahmen) gilt dies für das Rauchen üblicherweise nicht.

        Einen Kaffee hole ich mir innerhalb einer Minute um ihn dann am Arbeitsplatz zu trinken. Das wären geschätzt maximal 7-8 Minuten täglich, die ich für den Vorgang des Holens abkömmlich bin. Ein Raucher ist in der Regel mindestens eine Viertel Stunde weg, wenn er zum Rauchen nach draußen geht. Dies mehrmals täglich, da kommt leicht weit über eine Stunde zusammen. Ach ja, und seine Kaffepause macht er ja trotzdem auch noch. Das sind wirklich ganz andere Größenordnungen.

      • B.S.

        Das Zigaretteanzuenden dauert nur ca. 2 Sekunden. Man kann auch beim Rauchen arbeiten.

        Ausserdem; ein bissel Asche auf der Tastatur, oder verschuetteten Kaffee?

      • völlig richtig, daher ist es per se eine Dummheit, ‘finanzielle Einbußen’ durch Pausen zu beziffern. Moderne Unternehmensphilosophien haben mittlerweile verstanden, dass sog. informelle Ogrnaisationen -dazu gehören nunmal Pausen- um ein Vielfaches produktiver sind als ‘offizielle’ Meetings. Wenig verwunderlich, dass diese Erkenntnisse immer mehr Einzug in die erfolgreichen Unternehmen findet. Herr Ohoven hat vermutlich -wenn ich mir seine früheren Aktivitäten so anschaue- von wirtschaftlichen Dingen vermutlich nicht besonders viel Ahnung, dass unser Uwe M. hingegen ins gleiche Horn bläst überrascht an dieser Stelle eher weniger.

      • UweM

        Als Selbstsändiger kann man sicher beim Rauchen arbeiten. Den meisten Angestellten ist dies aber am Arbeitsplatz verboten und sie müssen andere Örtlichkeiten aufsuchen. Daher ist das Argument, das Anzünden der Zigarette dauere nur Sekunden, nicht sonderlich intelligent.

  9. Schneeadler

    Solche nichtsnutzigen Sesselfurzer vergiften nicht nur das Klima an unseren Arbeitsstätten, sie tragen mit ihrer armseeligen Junk Science auch noch ohne Not dazu bei, die widerwärtige Fratze des Antiraucher-Faschismus pseudowissenschaftlich zu verbrämen.

    • reinhard

      jetzt wirds zeit das die raucher auf die straße gehen!! so gehts nicht mehr weiter….die drogen werden freigegeben und das rauchen wird verboten..
      für mich ist das der hammer…

      • Franziska

        Es ist der ansolute Horror, immer wieder neue Angriffe, immer wieder neue Verbote, um Strafgelder zu verlangen, die die Gemeindekassen füllen. Jede Raucherpause hat einen guten Zweck, sie dient der Kommunikation unter den Arbeitskollegen/innen (sie wissen dadurch sowieso mehr als der Chef über sein Unternehmen selbst), füllte die Steuerkasse und schont die Rentenkassen (wir sollen angeblich früher sterben, wenn wir unsere Lungen teeren, lach, stimmt nicht).
        Wann wird der Wahnsinn beendet?

      • UweM

        Kommunikation ist eine wichtige Sache. Aber braucht man dazu unbedingt eine Zigarette? Wie kommunizieren Nichtraucher?

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