Über die neue Ausgrenzung rauchender Menschen
„Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen
ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Satz 1 gilt nicht für rauchende Menschen“.
(Artikel 1, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, neue Fassung).
Das Grundgesetz bestimmt unser Gemeinwesen als freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Daraus folgen Grundrechte, die natürlich auslegungsbedürftig und auslegungsfähig sind und daher von Staatsrechtslehrern und Verfassungsrichtern manchmal kontrovers diskutiert werden. Das gilt auch für den Gleichbehandlungsgrundsatz, der die willkürliche Benachteiligung von Menschen wegen bestimmter persönlicher Besonderheiten verbietet. Ursprünglich allein als Abwehrrecht des Einzelnen gegenüber dem Staat aufgefasst, wird dieser Grundsatz inzwischen auch auf den Umgang der Bürger untereinander ausgeweitet. Das kommt in Zuspitzungen des Antidiskriminierungsrechts zum Ausdruck, die manchen Beobachtern keineswegs unproblematisch erscheinen. Andererseits wird manche offensichtliche Diskriminierung nicht als solche verstanden. Das ist die These dieses Beitrages.
Als persönliche Besonderheiten gelten allgemein: „die Rasse und ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion und Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter und die sexuelle Identität“. Weitere mögliche Diskriminierungstatbestände wie die finanzielle Lage, die soziale Herkunft oder der Bildungsstand, die in der internationalen Diskussion auch eine Rolle spielen, werden im deutschen Gleichbehandlungsgesetz nicht genannt, und gelegentlich wird die Auffassung vertreten, die Merkmalsliste im Gesetz sei erschöpfend. Aber schon diese Liste folgt keinem einheitlichen Grundsatz.
Einerseits werden Besonderheiten gegen Diskriminierung geschützt, die unabänderlich an die Person geknüpft sind – Hautfarbe, Geschlecht, Alter und Behinderung sind unverfügbare Merkmale eines Einzelnen und verlangen darum die uneingeschränkte Toleranz der anderen. Schwieriger wird es schon bei der sexuellen Orientierung, denn es ist wohl immer noch nicht endgültig geklärt, ob sie wie die Hautfarbe genetisch determiniert oder doch eher sozial erlernt ist und darum wie andere soziale Prägungen unter Umständen auch korrigiert werden kann. Religion und Weltanschauung schließlich sind auf keinen Fall eine natürliche Veranlagung, sondern ein Gemenge aus Sozialisationsbedingungen und persönlicher Entscheidung; sie wären also im Prinzip jederzeit revidierbar.
Die festgeschriebenen Diskriminierungsmerkmale unterscheiden mithin nicht zwischen natürlicher und kultureller Identität. Da aber die Menschen nicht nur Naturwesen, sondern vor allem auch Kulturwesen sind, spricht alles dafür, auch die kulturelle Identität der Person vor Diskriminierung zu bewahren. Allerdings ist zu fragen, warum der persönliche Lebensstil lediglich in weltanschaulicher und sexueller Hinsicht gegen Benachteiligungen zu schützen ist, während andere Dimensionen der Lebensführung vor Diskriminierungen keineswegs sicher sind. Denn statt die freie Entfaltung der Persönlichkeit, die in Artikel 2 des Grundgesetzes ausdrücklich garantiert wird, mit allen Mitteln zu fördern, sind bestimmte Kräfte in Staat und Gesellschaft dabei, mit fragwürdigen Verboten diese Freiheit einzuschränken. Sei es das Kopftuchverbot, sei es das Trinkverbot oder sei es das Rauchverbot – selbst Essverbote für dickleibige Menschen werden bereits diskutiert: Alles läuft darauf hinaus, einen gewissen Teil der Mitbürger zunehmend wegen ihrer selbstgewählten Lebensgewohnheiten zu diskriminieren. Wer nicht so lebt, wie es von einigen für richtig gehalten wird, muss um seine Freiheit bangen! Ein besonders krasses Beispiel bilden die inzwischen weitverbreiteten Rauchverbote.
Die Diskriminierung der rauchenden Menschen
Das Tabakrauchen bringt natürlich gewisse Risiken für die körperliche Gesundheit mit sich, und es ist selbstverständlich angebracht, die Menschen darüber aufzuklären und davor zu warnen. Andererseits steigert das Rauchen das psychische Wohlbefinden – das können Hirnphysiologen heute gut erklären – und, so lange es zur Alltagskultur der Geselligkeit gehörte, auch das soziale Wohlbefinden; immerhin sind das zwei Dimensionen, die vor langer Zeit selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Grundbestimmungen der Gesundheit gerechnet hatte. Da braucht es nicht zu verwundern, wenn rauchende Menschen das psycho-soziale Wohlbefinden so hoch einschätzen, dass sie das Risiko in Kauf nehmen, vielleicht infolge des Tabakkonsums zu erkranken.
Inzwischen aber wird den Rauchern heute allenthalben das Recht auf selbstbestimmte Lebensführung vorenthalten. Wer gerne raucht, sucht vergeblich nach einem Arbeitsplatz, kann kein Restaurant besuchen, findet kaum noch ein Raucherzimmer im Hotel, darf nicht Bahn fahren, nicht das Flugzeug benutzen, muss auf kulturelle Veranstaltungen verzichten, kann nicht an politischen Versammlungen teilnehmen – und wehe den Rauchern, die einen Klinik- oder Sanatoriumsaufenthalt nicht umgehen können, denn denen droht ein Zwangsentzug. Rauchende Menschen – in Deutschland an die 20 Millionen Mitbürger, weltweit wohl rund zwei Milliarden, die die WHO von ihrer „Suchtkrankheit“ befreien will – werden inzwischen von der Teilhabe am öffentlichen Leben, an Mobilität und Geselligkeit faktisch ausgeschlossen, solange sie ihre Gewohnheit nicht stark einschränken.
Dafür sind Gesetze erlassen worden, die man „Nichtraucherschutzgesetze“ nennt, die sich aber tatsächlich als reine Verbotsgesetze erweisen. Sie sind völlig asymmetrisch, indem sie einseitig die Diskriminierung der rauchenden Menschen festschreiben. In allgemein zugänglichen Innenräumen, in denen sich das Arbeitsleben und das gesellschaftliche Leben vor allem abspielen, darf nicht mehr geraucht werden, und Raucher müssen sich gegebenenfalls wie räudige Hunde in Wind und Wetter verjagen lassen. Ein Minderheitenschutz, der doch auch einen Verfassungsgrundsatz darstellt, ist für die „Minderheit“ des rauchenden Drittels der Menschen nicht vorgesehen. Ausnahmen von den Rauchverboten werden in den Gesetzestexten nur am Rande und in schwer durchschaubarer Verklausulierung eingeräumt. Gesetze, die den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung genügen würden, müssten bestimmen, dass überall, wo Nichtraucherbereiche eingerichtet werden, gleichwertige Raucherbereiche vorzusehen sind!
An besondere Raucherbereiche, soweit sie überhaupt erwähnt werden, stellen die Verbotsgesetze derart hohe Anforderungen, dass kaum ein Gebäudeverwalter oder -eigentümer den nötigen Aufwand treiben kann oder will – ganz abgesehen davon, dass Hauswarte vielleicht auch gerne mal ein paar Reinigungskosten einsparen. Selbst da, wo es Raucherzonen gab, die auch das neue Verbotsgesetz zulassen würde, sind diese willkürlich abgeschafft worden, wie in den Fernzügen der Deutschen Bahn. Mit einem Wort: Rauchende Menschen werden wegen ihres Lebensstils systematisch benachteiligt und sozial ausgegrenzt. Die Neigung zum Tabakgenuss ist eine persönliche Besonderheit, die von der herrschenden Rechtslage nicht mehr toleriert wird. Nur unter freiem Himmel und in der Privatsphäre – selbst da allmählich schon mit Einschränkungen – dürfen Raucher noch ihrer Gewohnheit nachgehen.
Staatliche Umerziehung
Die dritte „Weltkonferenz Rauchen und Gesundheit“ hat bereits 1975 unter der Leitung des britischen Mediziners George Godber all jene Pläne ausgeheckt, mit denen eine monströse Erziehungsdiktatur eingeleitet wurde, die Raucher zunehmend ins Abseits der Gesellschaft verbannt. Dazu gehörten schon damals:
- die Zigarettenhersteller als „merchants of death“ zu stigmatisieren, also als Todesverkäufer zu denunzieren
- das Rauchen von einer „genussvollen Gewohnheit“ in eine „Suchtkrankheit“ umzudeuten
- das Rauchen moralisch zu disqualifizieren: „Smoking is a dirty, anti-social practice“
- prominente Persönlichkeiten, die öffentlich rauchen, an den Pranger zu stellen
- den rauchenden Menschen den Aufenthalt in Öffentlichkeit und Geselligkeit zu erschweren und ihnen auf diese Weise gesellschaftliche Teilhabe zu verwehren
- die Behauptung, Tabakrauch gefährde die Gesundheit und das Leben der Nichtraucher.
Noch heute ist den wenigsten dieses Diskriminierungsprogramm bekannt, das in der Folge mit Lobbyaktivitäten der WHO-Funktionäre die bürgerlichen Freiheitsrechte weltweit auszuhebeln begann.
Die Öffentlichkeit beunruhigte man vor allem mit der Lüge vom „Passivrauchen“ – und es ist diesen Meinungsmachern gelungen, breite Mehrheiten davon zu überzeugen. Diese Behauptung ist, nach einem Vorspiel im nationalsozialistischen Deutschland vor rund vierzig Jahren, wiedererfunden worden, als es noch gar keine wissenschaftlichen Untersuchungen dazu gab. Recht unverhohlen wird heute zugegeben, dass man mit dieser Behauptung die Nichtraucher gegen die Raucher aufbringen wollte – ein Schachzug, der unglücklicherweise seine Wirkung getan hat.
Aber macht „Passivrauchen“ wirklich krank? Inzwischen sind zu dieser Behauptung unzählige Untersuchungen angestellt worden, die durchweg allein mit statistischen Schätzungen aufwarten. Die Mehrzahl dieser Studien kann keinen statistisch überzeugenden Zusammenhang zwischen „Passivrauchen“ und Erkrankungen bzw. Todesfällen belegen. Bei den wenigen Untersuchungen, die ein geringes Risiko feststellen, muss man berücksichtigen,
- dass dieses Risiko durchweg nur 20 % höher liegt als bei Vergleichspersonen, die nie mit Tabakrauch in Berührung gekommen sind, während sonst in der medizinischen Statistik ein Zusatzrisiko von mehr als 100 % vorausgesetzt wird, wenn einem Zusammenhang Beachtung geschenkt werden soll,
- dass ein statistischer Zusammenhang, selbst wenn man ihn zuverlässig ermitteln könnte, grundsätzlich keinen Kausalzusammenhang beweist, da fast immer andere, nicht berücksichtigte Einflüsse im Spiel sind,
- dass in diesen Untersuchungen durchweg nichtrauchende Personen betrachtet wurden, die in häuslicher Gemeinschaft mit Rauchern leben, also unentwegt dem Tabakrauch ausgesetzt sind (wenngleich selbst in diesen Fällen nicht zuverlässig zu ermitteln ist, welche Mengen an Tabakrauch die untersuchten Menschen in der Vergangenheit wirklich aufgenommen haben).
Mit einem Wort: Die meisten Untersuchungen beweisen gar nichts, und die wenigen, die diesen Anschein erwecken, beziehen sich allein auf die Lebenssituation in der Privatwohnung. Die inzwischen verbreiteten Rauchverbote jedoch gelten für öffentliche Räume, Gaststätten, Versammlungsorte, Verkehrsmittel usw., in denen niemals Opfer des „Passivrauchens“ ermittelt wurden. Gleichwohl werden die schönfärberisch „Nichtraucherschutzgesetze“ genannten Verbote ausdrücklich mit den angeblichen Gesundheitsgefahren an diesen öffentlichen Plätzen begründet. Bewusst oder unbewusst folgen sie jener Strategie der „Tabakbekämpfung“ („tobacco control“), die von Fundamentalisten der WHO vor 35 Jahren für ihren globalen Kreuzzug ausgedacht worden ist. In kühner Umdeutung haben diese Sanitaristen das Rauchen selbst zur Krankheit erklärt und wollen diese „Epidemie“ weltweit ausmerzen.
Der manipulierte Wertewandel
Es gibt kaum ein anderes Feld, auf dem sich gesellschaftlicher Wertewandel so abrupt vollzogen hat wie in der Tabakfrage. Das ist keine soziale Spontanbewegung, sondern auch das Resultat planmäßiger Manipulation durch die Gesundheitsagenturen. Mehr als ein Jahrhundert lang war das Rauchen eine alltagskulturelle Selbstverständlichkeit. Gewiss hat es immer empfindliche Menschen gegeben, die sich vom Tabakrauch belästigt fühlten. Es ist richtig, für diese Menschen – wie früher bei der Eisenbahn – abgetrennte Nichtraucherbereiche vorzusehen, und wo das schwierig ist, kann eine gute Klimatisierung Wunder wirken. Inzwischen aber ist der Nichtraucherschutz derart „perfektioniert“, dass nun die rauchenden Menschen als Problem – häufig fast schon wie Aussätzige – behandelt werden.
Die Diskriminierung geht längst so weit, dass das Phänomen des Rauchens, ganz nach den Plänen der WHO von 1975, in den Medien zum Tabu gemacht wird. In Fernsehdiskussionen (selbst wenn sie einmal ausnahmsweise die Tabakfrage zum Thema haben) sieht man niemanden mehr rauchen, und neuere Spielfilme tun ebenfalls so, als sei der Tabakkonsum ausgestorben. Rauchende Menschen werden nicht nur durch die gesetzlichen Rauchverbote aus der Öffentlichkeit vertrieben, auch im privaten Umgang erleben sie zunehmend die Feindseligkeit nichtrauchender Menschen. Die Diskriminierung des Rauchens ist zu einem gesellschaftlichen Spaltpilz geworden.
Mit den Gesetzen zum „Nichtraucherschutz“ bekämpft man wirkliche Freiheit, bloß weil man hypothetischen Risiken vorbeugen will. Für aktive Raucher hält sich das selbst gewählte Gesundheitsrisiko in Grenzen, und für „passive Raucher“ ist überhaupt kein Risiko nachweisbar. Doch selbst das Bundesverfassungsgericht ist dieser merkwürdigen Logik gefolgt, indem es sich von den Irreführungen der Tabakbekämpfer hat düpieren lassen. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gilt nur, soweit nicht die Rechte anderer verletzt werden. Weil aber Umgebungstabakrauch angeblich das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletze, dürfe man, so die Verfassungsrichter, die Freiheit der Raucher einschränken. Allgemeine Rauchverbote seien darum mit dem Grundgesetz vereinbar, haben die Roten Roben dekretiert. Damit ergreift das Gericht Partei für eine einseitige wissenschaftliche Meinung, die auf höchst dubiose Weise verbreitet worden und in Wirklichkeit durchaus umstritten ist.
Lediglich der Richter Johannes Masing ist mit seinem Minderheitsvotum auf dem richtigen Weg, wenn er darauf hinweist, der Staat müsse „der schwierigen Spannung von Schutz und Freiheit ausgleichend Rechnung tragen. Damit verträgt sich die Radikallösung eines absoluten Rauchverbots nicht“. Dadurch werde „vielmehr ein Weg edukatorischer Bevormundung vorgezeichnet“. Es sei ein Eingriff „in die Freiheit der Raucher, der mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht vereinbar wäre“. Das Rauchverbot „unterbindet eine tradierte Form des kommunikativen Miteinanders“, sieht Masing völlig richtig, aber die naheliegende Schlussfolgerung zieht auch er dann nicht mehr: Rauchverbote sind eine krasse Form verfassungswidriger sozialer Ausgrenzung, die im Kalkül der Tabakbekämpfer wie gesagt von Anfang an ausdrücklich eingeplant war.
Eigentümlicherweise wird von der Politik und von der Rechtsprechung nicht zur Kenntnis genommen, dass die lautstarken Tabakfeinde ihrerseits bloß eine kleine radikale Minderheit bilden. Bei der fragwürdigen Volksabstimmung in Bayern haben sich 2010 nur knapp 23 % der Stimmberechtigten für das totale Rauchverbot ausgesprochen. Nimmt man an, dass 30 % der Bayern rauchen, sind 47 % der Stimmberechtigten, die das umfassende Rauchverbot nicht befürwortet haben, Nichtraucher. Zwei Drittel der Nichtraucher sind mithin toleranter als jene Minderheit, die der überwiegenden Mehrheit ihren unduldsamen Willen aufzwingt. Politik und Recht machen sich zum Werkzeug einer militanten Minderheit, die vorgeblichen Gefahren fundamentale Freiheits- und Beteiligungsrechte opfern will. Tatsächlich befürworten gewisse Sanitaristen sogar „eine Einschränkung des Freiheitsspielraums der Mehrheit der Bevölkerung zugunsten des Schutzes einer Minderheit“.
Aber die „Exklusion“, der Ausschluss gewisser Bevölkerungsgruppen von der Teilhabe an politischer Öffentlichkeit und bürgerlicher Gemeinsamkeit, untergräbt die Grundsätze der Demokratie. „Je vollständiger alle Klassen, Ethnien, Glaubensgemeinschaften und Geschlechter wirtschaftlich, sozial und kulturell integriert sind, umso besser können sie politisch partizipieren“, sagt der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel zu Recht. Wachsende Bevölkerungsanteile haben, so Merkel, deutlich schlechtere Beteiligungschancen, vor allem die zugewanderten Menschen und die neue Klasse der Armen. Aber auch er übersieht, dass die Bekämpfer der Tabakkultur die Exklusion von Millionen rauchender Menschen betreiben – die übrigens zu einem erheblichen Teil der ohnehin benachteiligten Unterschicht angehören. Die Rauchverbote erweisen sich – ähnlich wie die Diskriminierung Übergewichtiger – als neuer Klassenkampf, ein Klassenkampf von oben, versteht sich.
Mit einem Wort: Rauchende Menschen werden aus der Gesellschaft ausgegrenzt! Sie können sich, wenn sie diesem Lebensstil anhängen, bloß noch in ihr privates Ghetto zurückziehen, d. h. in einen Zustand sozialer und kultureller Desintegration. Auch werden sie daran gehindert, persönliche Neigungen und Fähigkeiten in öffentliche Ehrenämter einzubringen. Natürlich berechnen Tabakbekämpfer nicht, welche sozialen Kosten daraus erwachsen, dass Menschen, die eigentlich guten Willens wären, ihr sonst selbstverständliches Engagement nun gezwungenermaßen nicht mehr praktizieren können. Totale Rauchverbote zerstören den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor gut 40 Jahren wollte Willy Brandt „mehr Demokratie wagen“ und fand dafür große Zustimmung. Das scheint heute nicht mehr zu zählen. Elementare Grundsätze der Demokratie werden auf dem Altar der Gesundheitsbewegung geopfert.
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Ist schon gut sturer Allgäuer,sollen deine Mutter und mein Vater in Frieden ruhen.Ne ich gehe zweimal oder einmal die Woche an Stammtisch,oder in nen Pup,oder Pilsbar usw. da man mit dem Auto unterwegs ist darf man sowieso nichts trinken.Deshalb trinke ich halt alkoholfreien Weizen. Übrigends mit den Leuten von Raucherwahnsinn habe ich nichts am Hut. Ich bin Nichtraucher und werde dort lächerlich weise als ” Rauchender Hans” bezeichnet: Keine Angst ich respektiere sie und lasse sie leben,wie sie wollen.
Blaudunst ich habe nichts gegen Räumlichkeiten für Rauchen.Im Gegenteil das befürworte auch ich.Finde die Idee der Westbahn in Österreich gut wieder Raucherabteile einzuführen,könnte die Bundesbahn nachmachen.Ich habe beim Volksentscheid nicht abgestimmt.Gaststätten mit getrennten Raümen oder Entlüftungsanlagen. Und Zulassung von Raucherclubs.Eine Regelung wo beide Seiten leben können. Zum Zensieren von Filmen ist mir noch nicht so aufgefallen,aber es gibt schon Filme wo Rauchen nicht ausgeschnitten wurde. Wird halt übertrieben wie vieles .Ich wäre eher dafür gewaltverherrlichte Szenen aus den Filmen zu entfernen.Ja der Umgang mit Helmut Schmidt ist scheisse, lassen wir den alten weisen Mann in Ruhe, Und nun ist das militant ?
Machts gut
BS nein kein Hass,nur ne Ansage.Nein ich bin so klug und werde ruhig bleiben. Gute Nacht.
Und noch was Sturer Allgäuer ich lasse mich von ihnen nicht als militanter Nichtraucher beschimpfen. Wie man es in den Wald ruft ,schallt es zurück.Und meinen Vater auch nicht er kann sich nicht mehr wehren. Aber Militantismus gibt es ja nur bei Nichtraucher bei Raucher gibt es ja das nicht.
Ach-ja, Familienmitglieder meinerseits koennen sich auch nicht mehr wehren. Sie wurden ja im Teenageralter totgefahren. Und wenn ich es schaffe, keinen Hass zu schueren, koennen sie das auch. Einfach mal probieren.
@Hans
Das Kämpfen gegen Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Diffamierung ist KEIN Fanatismus. Die Raucher, die sich jetzt wehren, haben völlig recht! Leider sind es noch zu wenige.
Fanatismus ist z.B., wenn man sich erlaubt, einem Drittel der Bevölkerung per Gesetz ALLE Räumlichkeiten weg zu nehmen.
Oder wenn man nur Filme mit Nichtrauchern ausstrahlt und sogar nach Zensur bei den alten Filmen ruft (die Raucher-Szenen sollen abgeschnitten werden).
Oder wenn man so unverschämt ist, dass man sogar Bilder von Künstlern, die schon gestorben sind, durch “weg pinseln” der Zigarette /Zigarre verunstaltet.
Oder wenn man einem der besten Politiker, die Deutschland jemals hatte, beleidigt und sogar wegen “Körperverletzung” (aus einige hundert Kilometer Entfernung!) anzeigt.
Die Liste ist leider sehr lang, das sind nur ein paar Beispiele von sehr vielen und nicht mal die krassesten.
Ich kann mir nicht erinnern, dass die Raucher so was ähnliches gemacht hätten…
Nein, die Raucher haben so was nicht gemacht, als sie die Mehrheit waren. Es gab NIE ein Gesetz, die Nichtraucher-Räume oder -Lokale verboten hätte. Nicht mal eine Einschränkung war jemals vorhanden.
Es gab keine NR-Gaststätten, weil so gut wie keine Anfrage da war.
Auch wenn das für Sie bitter klingt, das war der wahre Grund, sonst wären schon längst NR-Lokale entstanden, ganz ohne Gesetz.
Hans,
wer Sie immer auch sein mögen, das ich Sie als einen militanten betitele braucht Sie doch nicht zu wundern. Sie selbst brachten Ihren verstorbenen Vater ins Spiel und jetzt beschweren Sie sich bei mir ich ginge auf wehrlose los. Ich bringe ja meine an Asthma bronchialis verstorbene Mutter, die -nebenbei bemerkt ab und an geraucht hatte- auch nicht ins Spiel. Mir ist es zu albern mit Nichtrauchern, die ohnehin ihren Willen endlich bekommen haben über das für und wider des Gastrorauchverbotes erhalten haben, rumzudiskutieren. Sie können es mir glauben ich komme mit dem Gastroraucherverbannungsgesetz gut aus, weil ich meine Gastrobesuche auf fast null reduziert habe. Anstatt wie früher fast jeden Abend bei den Wirten zu essen und zu trinken besuche ich die so ein bis zweimal im Monat und genehmige mir einen Expresso. Also was lamentieren Sie noch groß herum. Nutzen Sie die Gelegenheit der guten Luft in den Lokalen und geben Sie fast täglich so ca. 20 €uronen und mehr aus.
Susanne Putz ich meinte nicht sie sondern den Sturen Allgäuer,ich respektiere ihre Ansichten und wenn sie rauchen ist ihre Sache.Übrigends will ich nichts verallgemeinern,es gibt wie überall auch bei Rauchern solche und solche.Ich lehne nur die laufenden Beleidigungen egal von wem sie sind ab.Und Sturer Allgäuer sie wissen schon das Asthma lebensbedrohend sein kann.
Abgang Ende
Sturer Allgäuer in diesem Forum bin ich.http://www.traktorhof.com/forum/index.php.Das hat mit alter Technik was zu tun.
Berichtigung .Ihr Leben ist das Rauchen und wen das stört,ist ein Anti.
Nein..! Mein Leben ist nicht DAS Rauchen! Mein Leben ist mein Mann, meine Kinder, meine Enkelkinder, meine Arbeit!! Rauchen ist für mich ein GENUSS.. ;-)
Nein..! Nicht jeder, den mein Rauchen stört, ist ein “Anti”! Da, wo ich noch rauchen kann/darf, verkehren keine “Antis”! Viele Nichtraucher, aber KEINE “Antis”!
Von dem abgesehen: Ich habe nie behauptet, dass Sie etwas mit dem “anderen Forum” zu tun haben!
Nun mit den Leuten von Herrn Rachows Forum habe ich nichts zu tun. Und wenn der Herr Rachow Tiefseetauchen tut belästigt er niemanden.Keine Angst ich komme nicht wieder.Wissen sie ich lebe gerne Bayern ,Sie rauchen ich nicht und basta, Ich gehe wenn der Rauch mich stört,und wenn nicht bleibe ich. Aber nach ihrer Meinung gab es ja nie eine Belästigung der Nichtraucher,das sind die bösen,weil sie ihren”Genuss” nicht mehr überall hinehmen wollten. Ich habe keine Problemme mit Rauchern sondern sie weil ihr Lebensinhalt nur aus der Qualmerei besteht.
Aber nach ihrer Meinung gab es ja nie eine Belästigung der Nichtraucher,das sind die bösen,weil sie ihren”Genuss” nicht mehr überall hinehmen wollten.
WO ueberall?
Und, sie duerfen ruhig “Antiraucher” anstatt “Nichtraucher” sagen.
Mir ist es egal was sie von mir denken Sturer Allgäuer. Ich bin Nichtraucher und werde zu meiner Meinung stehen,keine Angst auch ich gehe. Auf dieser Seite sind nur noch die Genussfreunde erwünscht.Uwe M wenn ich sie wäre würde ich auch gehen. Die Leute hier wollen rauchen ,rauchen und wieder rauchen:
Ich habe mittlerweile meine Meinung zu vielen Themen schon lang nicht mehr geäussert… Diskussionen zu “gewissen” Themen, sind für mich schon lange “out of order”..! @Hans: Ich bin schon lange genug hier dabei, um mitzubekommen/mit zu lesen, wer hier was schreibt.. Sie sind Peter41…;-) Merkt man an der schreibweise..;-) Ich äussere mich hier nur selten! Und wenn, dann nur für mich relevante Themen.. Stimmt!! Auf DIESER Seite sind NUR GENUSSFREUNDE unterwegs! Deshalb frage ich mich immer wieder: WAS wollen gewisse Induvidien/Leute hier?? UNS kann keiner “demoralisieren”..! Wir sind Raucher und WIR geniessen es auch! Was wollt Ihr noch mehr?! In Bayern habt IHR Euren Willen bekommen.. Und weiter?? Was kommt nu..?? Ein Deutschland-/EU weites Rauchverbot..??? Noch sind WIR nicht EUdssr! Von dem abgesehen: Falls es noch keiner mitbekommen haben sollte: Es geht nicht mehr alleine um DAS Thema “Rauchverbot”..;-) Und deshalb, lieber “Hans” gehen Sie und tauchen halt dann wieder unter einem anderem Namen hier auf…;-) Nichts für ungut..
;-) Oje.. So spät sollte ich mich lieber nicht mehr äussern… “Schreibweise”, “Individuen”, von “Satzzeichen” ganz zu schweigen…;-) Sei es drum.. Gibt doch Wichtigeres, als “Rechtschreibfehler”…
@ Hans,
ja, genau, die Leute hier wollen rauchen, rauchen gerne und geniessen es.
Was haben Sie eigentlich dagegen? Lassen Sie doch die Leute leben, wie die mögen, ist das wirklich so schwer?
Wir schreiben Ihnen doch auch nicht vor, was Sie in Ihrem Leben machen oder lassen sollen, auch nicht, was Sie geniessen dürfen und was nicht.
Weil wir nicht so überheblich sind, um zu glauben, dass wir besser wissen als Sie, was Ihnen gut tun würde. Und weil wir die Freiheit und Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen respektieren, auch wenn er /sie sich entschieden hat, ganz anders als wir zu leben.
Wir meinen nur, dass das gegenseitig sein sollte. Wir erwarten auch, dass uns keiner vorschreibt, was wir geniessen dürfen und wie wir unser Leben führen sollen.
Jeder hat nur ein Leben und ein Recht, selber zu entscheiden, was er damit macht.
BS es gibt viele Faktoren die Gaststättensterben verursachen.Ich in meinem Ort kenne keine Wirtschaft die wegen dem Rauchverbot zumachen muste,sondern bei einer starb der Pächter,die wird jetzt dann am 1.Dezember wieder neu aufgemacht.Eine andere ist zu seit Juli 2010 weil sie nur auf Touristen gesetzt hatte.Ich glaube schon das Gastättensterben auch mit Rauchverbot zu tun hat.Aber nicht in jedem Falle.Nein ich versuche es auch mit Toleranz
Sturer Allgäuer der Uwe M hat keine Verstärkung nötig.Er ist höflich und hat Beleidigungen wie Jürgen Vollmer (Schneeadler) nicht nötig.Ich vertrete meine Meinung und sie ihre. Menn sie der Meinung sind der Ropohl spreche auch für die Nichtraucher dann glauben sie das auch. Die Kommentarebewertung des Uwe wo keine Beleidigungen nötig hat wird schlecht bewertet,und die von Schneeadler usw.gut.
Nun sturer Allgäuer,ich lüge nicht,haben sie Nichtraucher überhaupt schon mal gefragt wie es früher war,gab es Auswahl für Leute die den Rauch nicht vertragen.Zu Rechten gehören auch Pflichten.
Hans, für mich gesehen, schreiben sie die Unwahrheit. Warum ich der Ansicht bin? Es ist reine Lebenserfahrung die ich habe. Ich brauche nur Ihre Kommentare die Sie bei Rauchernews veröffentlichen zu lesen, dann weis ich Bescheid. Sie erscheinen hier mit den ähnlichen täuschenden toleriert wirkenden Aussagen eines UweM´s um dann sich langsam als Mitglied der geistigen Tiefseetauchergemeinschaft zu entpuppen. Um auf das Märchen mit Ihrem Vater zu kommen, so ist das bezeichnend für einen militanten Nichtraucher wie Sie einer sind, denn aus einer -selbst wenn man es vorraussetzt- wahren Begebenheit machen sie ein Drama. Ihr Vater hatte 25 Jahre Asthma. Das war für ihn nicht erbaulich. Aber ich glaube Ihnen einfach nicht das sich der Vorfall den Sie beschrieben haben, sich ereignet hat. Diejenigen die hier schon lang dabei sind und mich “kennen” wissen warum ich Ihnen keinen Glauben schenke.
Es wäre vermessen, wenn ich einen Kommentar zu den Ausführungen des Herrn Prof. Günter Ropohl abgeben würde, zumal er eh in allen Dingen Recht hat. Das wissen alle, Raucher wie Nichtraucher. Lediglich ein “Hans” der zur Verstärkung eines “UweM´s” hier erschienen ist, wollen das nicht wissen. Ich muß aus verschiedenen Gründen davon ausgehen, daß seine rührseelige Geschichte schlichtweg verlogen ist. Abgesehen davon wurden früher Raucher nicht “zwangsausgeschlossen” und Nichtraucher nicht dem Rauch “zangsausgesetzt”. Alles lief auf gegenseitiger Basis. Das so einige hier auf die Äußerungen eines “Hans” überhaupt reagieren liegt daran das sie diskusssionsfreudig sind.
Nachtrag: In 25 Jahren Asthmakrankheit wurde sein Vater einmal nicht rücksichtsvoll behandelt. also bei über 9000 Tagen berichtet Hans von 1 Tag wie gemein die Raucher gegenüber Nichtraucher sind. Im Prinzip zeigt es wie lächerlich das ist.
BS. Sollen sie auf das Nichtrauchen bestehen,sollen sie daheim bleiben.Die Gaststätten leben nur von Rauchern.In Nordrhein-Westfalen gibt es kein Kneipensterben.? Schluss,Ende
Es ist nicht korrekt, dass die Gaststaetten “nur von Rauchern” leben – es gab in Gaststaetten immer einen Nichtraucherbereich, welcher in einigen Gaststaetten durchaus ausbauungsfaehig war.
Warum sollte es in Nordrhein-Westfalen kein Kneipensterben geben? Wie gross ist die Zahl derer bis jetzt? Es waere empfehlenswert, diese zu notieren. Schluss. Ende.
Sie glauben mir sowieso nichts,was soll man noch hier.
Eine umfassende und sehr treffende Beschreibung der aktuellen Situation.
Auch wenn so viel Wahrheit auf einmal fast schon weh tut, ist es doch sehr schön und ermutigend zu wissen, dass es noch Leute mit Rückgrat und Charakter, wie Herr Prof. Ropohl, gibt. Ein sehr gutes Beispiel für uns alle!
Lieber Herr Niedermeier mein Vater wo im Januar gestorben ist;war Asthmatiker,er hatte es schon 25 Jahre.Er erzählte mir 1995 folgendes Vorkommen,er war mit meiner Mutter bei einer Theatervorführung,am Tisch sassen auch Raucher,obwohl die wussten das Vater Asthma hatte;wurde den ganzen Abend er rücksichtslos zugequalmt und das waren Einheimische. Aber sowas darf nicht erwähnt werden,weil Raucher sowas nicht hören wollen,so zum Ausgrenzen der Raucher.Sie werden sagen da hätte er nicht hingehen sollen.
Lieber Hans, es ist müßig sich an Geschichten aufzuhalten, die vielleicht so gewesen sein könnten. Immerhin muss es ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein, wenn er die Geschichte kurz vor dem Ableben erzählt…vielleicht habe ich auch etwas falsch verstanden. Wie auch immer, es mag sein, dass der eine oder andere Raucher am Tisch gewußt haben mag, dass Hansens Vater Asthma hatte….gleichwohl sollte man nie im Leben voraussetzen, dass die Mitmenschen, die eigenen Gedankengänge gleichermaßen nachvollziehen. Wie uns der große Kant schon einst lehrte ist die Aufklärung der Ausgang des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit…und ich meine in diesem Zusammenhang jetzt nicht die epochale Phase der Aufklärung sondern ganz besonders das Inkenntnissetzen seiner Mitmenschen über die eigene Befindlichkeit. Ich halte es für völlig klischeehaft so zu tun als ob Raucher rücksichtslose Mitmenschen sind, die vorsätzlich sämtliche Mitmenschen tyrannisieren, nur haben freilich Raucher auch nicht immer eine Glaskugel dabei, die stets und ständig über das Befinden der Mitmenschen Auskunft gibt. Freilich gehört hier dazu dass die Mitmenschen auch mal die Eier in der Hose haben zu sagen was ihnen nicht paßt…….ob der liebe Herr Papa – Gott hab ihn selig- eben jene primären Geschlechtsorgane da hatte wo sie hingehören (sinnbildlich gesprochen) wage ich gleichwohl zu bezweifeln.
@ Hans,
kann Ihre Geschichte nicht beurteilen, weil dort zu viele Einzelheiten fehlen. Hat Ihr Vater gesagt, dass er Asthmatiker ist? Wäre vielleicht die Möglichkeit, an einem anderen Tisch zu gehen, vorhanden? Was hat das mit “Einheimischen” zu tun? Usw. Aber das ist jetzt leider nicht mehr wichtig …
Ich stelle Ihnen nur 2 Fragen:
1) Ist die Tatsache, dass Ihr Vater an einem Abend “zugequlamt” war, wirklich ein Grund, um 2 MILLIARDEN Menschen weltweit alle Räumlichkeiten zu stehlen, sie zu diskriminieren, zu diffamieren und von dem öffentlichen Leben auszuschließen?
2) Wie wäre es in ihrer Geschichte richtig gewesen? Hätten alle Raucher (weiß nicht, wieviele dabei waren) weg gehen und ihrem Vater den Raum überlassen müssen?
Es ist völlig in Ordnung, wenn man für kranke oder besonders empfindliche Menschen spezielle Räume oder Bedingungen schafft (z. B. Behinderten-Parkplätze, Rampen, über die Rohlstuhlfahrer überall passieren können usw.). Aber was würden Sie sagen, wenn überall NUR Behinderten-Parkplätze wären und Sie nirgendo mehr parken könnten?
Das ist ungefähr die Situation, in der sich die Raucher jetzt befinden.
Es ist schwer objektiv zu sein, besonders wenn man gegen eine Menschen-Gruppe ist. Es lohnt sich aber schon zu versuchen, die Wahrheit ist jedem der besten Freund… Sich selber zu lügen ist vielleicht angenehm, aber sehr gefährlich, viel gefährlicher als das Rauchen.
Höchst eigenwillige Interpretation des Ergebnisses des Volksentscheides, 47% der nichtrauchenden Nichtwähler grundsätzlich zu unterstellen sie wären nicht für das Rauchverbot.
Genau so könnte man behaupten, dass 85% aller Wahlberechtigten nicht gegen das Rauchverbot waren.
Oder dass, wenn man bedenkt, dass nur 15% der Wahlberechtigten dagegen gestimmt haben, Raucher aber 30% der Bevölkerung stellen, die Hälfte der Raucher nicht gegen das Rauchverbot gestimmt hat. Was will der Mann damit beweisen? Dass er keine Ahnung von Wahlen und Zahlen hat?
Höchst interessant finde ich aber einen anderen Aspekt den der Verfasser nennt. Was muss man hier nicht für Prügel einstecken, wenn man es wagt, den statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Rauchen und Bevölkerungsschicht lediglich zu zitieren. Und was schreibt dieser Rauchverbotsgegner nun in seinem bejubelten Artikel?
Zitat: „…dass die Bekämpfer der Tabakkultur die Exklusion von Millionen rauchender Menschen betreiben – die übrigens zu einem erheblichen Teil der ohnehin benachteiligten Unterschicht angehören“
Halt doch einfach den Rand! Laß die Kollegen bei prohirnfrei, frischeluftfüberlin und was da noch so alles meint, sich moralisch über uns erheben zu müssen, an Deinen Gedanken teilhaben. Wir (zumindest ich) sind an Deinen geistigen Ergüssen nicht interessiert.
Wenn sie an Wahrheiten nicht interessiert sind, dann ist das Ihre Sache. Außerdem möchte ich sie bitten, mich nicht zu duzen.
Wann wurden Rauch-und Raucherhasser ausgegrenzt?
Wieso steigt die Zahl der Asthmatiker, besonders jetzt, wo das Rauchen verdraengt wird, staendig an?
Grüss euch,früher gab es Ausgrenzungen von Asthmathiker und andere Leute die den Tabakqualm aus verschiedenen Gründen nicht mochten,Hatte das Raucher je intressiert ?
Mir sind keinerlei Ausgrenzungen von Asthmatikern bekannt und auch nicht von Tabakhypochondern. Und Ihre dümmlichen Verallgemeinerungen dienen auch nur dazu, zu stigmatisieren und nicht dazu, sachlich zu diskutieren. Prof. Ropohl hat Recht mit dem was er schreibt – und wie weit die Ausgrenzung bereits fortgeschritten ist, sieht man deutlich an Ihrem Beitrag.
Korrekt, es gab keine Ausgrenzung von Asthmatikern. Diese durften selbst entscheiden, ob sie es gesundheitlich verkraften konnten, sich in rauchgefüllten Kneipen und Restaurants aufzuhalten. Wer dies nicht konnte, der hatte eben Pech und musste zu Hause bleiben oder lange nach Alternativen suchen.
Genauso wenig werden heute Raucher ausgegrenzt. Diese dürfen ebenfalls uneingeschränkt alle Nichtraucherbereiche besuchen, so lange sie dort vorübergehend nicht rauchen. Sollten sie dennoch auf dem Rauchen bestehen, müssen sie zu Hause bleiben oder sich nach Alternativen umsehen wie früher der Asthmatiker auch.
Nun ja es gab zu jeder Zeit reine Nichtraucherkneipen -wenn auch vor den gesetzlichen Regelungen- nicht allzuviele. Offenbar gab es für meisten kein tragfähiges wirtschaftliches Konzept, ansonsten hätte es sicher weitaus mehr gegeben. Ich selbst habe kein Problem mit einem Nichtraucherschutz, der mit Augenmaß praktiziert wird und u.a. auf Wahlfreiheit, Nebenräume etc. basiert. Diese Radikalregelungen wiederum wie wir sie in Bayern oder in den EU Sorgenkindern haben jedoch betreten eine neue Qualität der Ausgrenzung, da jegliche Alternativen und per se ausgeschlossen werden.
Sollten sie dennoch auf dem Rauchen bestehen, müssen sie zu Hause bleiben
Tja, genau das ist passiert. Nun gibt es leere und ganz viele geschlossene Gaststaetten. Ganz ehrlich gesagt, mir waers lieber, wenn die Rauch- und Raucherhasser zu Hause geblieben waeren. Der Rest von uns kann naemlich tolerant miteinander leben.
So ging es früher den Leuten mit Atemwegserkrankungen oder Allergien auch. Allerdings mit dem Riesenunterschied, dass man von einer Erkrankung nicht nach belieben mal eine paar Stunden Pause machen kann, vom Wunsch nach einer Zigarette dagegen schon.
@UweM: hören sie doch endlich damit auf, mit so simplen Argementen wie Asthmatikern usw. zu kommen. Es waren NIEMALS NR-Lokale verboten, DA liegt der Unterschied !! Wenn es gesellschaftlich SO von den Nichtrauchern, Asthmatikern und sonstigen begehrt worden wäre, dann hätten sich doch vielmehr Gastronomen der Nachfrage angepasst. Es ist jedoch so, dass es nicht gewünscht ist (auch nicht mit ihrem Argument des “mehrheits-Volksentscheids” – da nicht die Mehrheit der Gesellschaft es gewünscht hat). Und diese Tatsache, muss man sehr wohl berücksichtigen. Zudem basiert das ganze nicht auf dieser “Anfrage an die Gesellschaft”, sondern auf dem Argument der Passivrauchlüge. Und lieber von staatlicher Seite ein Verbot, dann muss man selber ja nicht das Maul aufmachen….. Armseelige Denkweise
Wieso hat die Mehrheit das nicht gewünscht? Das Wahlergebnis war doch eindeutig.
@UweM: wollen sie wirklich sich immer und immer wieder in der gleichen Schleife bewegen und jedesmal das gleiche fragen, wo sie doch wissen, dass die Mehrheit, weder zur Wahl gegangen ist, noch die die hingegangen sind, die Mehrheit der Gesellschaft darstellen…. (und ewig grüßt das Murmeltier…)
So ist das nun mal bei Wahlen und in Demokratien. Wer nicht wählen geht muss das Ergebnis akzeptieren auch wenn es ihm nicht gefällt.
Natürlich kann man das Ergebnis des VE auch so deuten, dass 85% der Wahlberechtigten NICHT gegen das Rauchverbot gestimmt haben. Auch diese Zahl stimmt.
und jetzt interessiert’s mich noch weniger!