Weltmeisterschaft im Pfeife-Langsamrauchen
Pfeifenraucher stehen für Genuss sowie Ruhe und Gemütlichkeit. Insofern lag es nahe, dass man dem Pfeifenrauchen auch eine sportliche Seite abgewonnen und vor vielen Jahren einen Wettbewerb ins Leben gerufen hat, der das Gegenteil von Hektik und Eile ausdrückt: das Pfeife-Langsamrauchen. Viele Pfeifen-Vereine messen sich mittlerweile in dieser Disziplin und es gibt seit Langem auch internationale Wettbewerbe.
Alle zwei Jahre finden die Weltmeisterschaften im Pfeife-Langsamrauchen statt, im jährlichen Wechsel mit den Europameisterschaften. Der diesjährige Austragungsort der Weltmeisterschaften war Eindhoven (Niederlande). An diesem wichtigsten internationalen Wettbewerb der Pfeifenraucher nahmen 322 Teilnehmer und 82 Mannschaften teil, die aus 17 Nationen kamen. Die besten unter den Pfeifen-Langsamrauchern erreichen Zeiten von weit über 2 Stunden.
Die deutschen Teilnehmer stellten nach den Niederlanden und Ungarn zwar die dritthöchste Teilnehmerzahl, mussten sich aber mit dem 26. Platz bei der Teamwertung und dem 30. Platz bei der Einzelwertung zufrieden geben. Sieger in der Teamwertung wurde Ungarn mit einer Teamzeit von 6 Stunden, 52 Minuten und 21 Sekunden vor zwei Teams aus Italien. Die beste Einzelwertung erreichte Gianfranco Ruscalla vom Club Cerea aus Italien mit 2 Stunden, 57 Minuten und 43 Sekunden.
Die Regeln beim Pfeife-Langsamrauchen sind streng und genau vorgegeben. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Wettkampfes drei Gramm Krüllschnitt-Tabak, einen Pfeifenstopfer aus Holz sowie zwei Streichhölzer und eine leere Streichholzschachtel. Der Schiedsrichter startet dann den Wettkampf, in dem jeder Teilnehmer drei Minuten Zeit zum Stopfen der Pfeife hat. Anschließend gibt es 60 Sekunden Zeit, um den Tabak in Brand zu setzen, dafür dürfen nur die zwei Streichhölzer benutzt werden. Nach dieser Minute beginnt dann die offizielle Zeitnehmung. Der Wettkampf ist beendet, wenn die Glut in der Pfeife erloschen ist.
Ein interessantes Detail am Rande der Veranstaltung betrifft die schwedischen Teilnehmer. Da in Schweden Veranstaltungen wie das Pfeife-Langsamrauchen verboten sind, wurde unter den schwedischen Teilnehmern die nationale Meisterschaft im Vorfeld der Weltmeisterschaften Eindhoven ausgeraucht. Alle anderen Teilnehmerländer können die nationalen Meisterschaften (noch) in ihren Heimatländern austragen.














Man kann aus einer Notwendigkeit auch einen Wettbewerb machen. Die Notwendigkeit besteht im Grunde darin die Pfeife nicht „heiß“ zu rauchen, da sonst der Geschmack und das Aroma darunter leiden. Eine Pfeife wie auch eine Zigarre muß langsam geraucht werden. Es darf nicht hektisch gezogen werden, was die meisten Zigarettenraucher falsch machen wenn sie sich mal an einer Pfeife oder Zigarre probieren.
So, so … im liberalen Schweden ist also ein Anlass wie das Pfeife-Langsamrauchen verboten.
Im liberalen Schweden gilt es auch als Vergewaltigung, wenn beim Sex der Gummi platzt (Assange/Wikileaks-Affäre).
Im liberalen Schweden dürfen Netzwerk-Verbindungen ohne richterlichen Beschluss generalüberwacht werden (Facebook => Server auf schwedischem Boden – Affäre).
Und dies ist wahrscheinlich nur die Spitze des schwedischen Gesetzeseisbergs. Kann mir jetzt bitte mal jemand erklären:
WARUM ZUM HENKER, WIRD SCHWEDEN BEI JEDER GELEGENHEIT IN DEN MEDIEN ALS LIBERAL DARGESTELLT?
Schweden war halt mal relativ Liberal, ähnlich wie Holland. So ein Image bleibt lange kleben, auch nachdem sich wichtige Dinge geändert haben.
Und das “liberale” Schweden exportiert auch noch seine besten Leute, wie etwa die EU-Kommissarin für Innenpolitik Cecilia Malmström, die sich immer wieder durch ihren Überwachungsfimmel in Erinnerung bringt und am liebsten die ganze EU nach schwedischem Vorbild “reformieren” will.
Genau, Einstein war auch Pfeifen-Raucher, so wie sehr viele andere große Wissenschaftler, Künstler oder Politiker Raucher waren oder noch sind.
Früher habe ich mir nicht mal die Frage gestellt, ob der eine oder andere auch Raucher ist oder nicht… Die Welt war damals noch normal, man hat sich auf die wirklich wichtigen Sachen konzentriert.
Heute, in den Zeiten der “Denormalisierung” und der scheußlichen Diffamierung der Raucher, muss man das (leider!) immer wieder und laut sagen! Die Raucher sind keine “Unterschicht”, sondern ein großer Teil unserer Kultur und Geschichte. Sagt es ruhig und immer wieder, die WHO zwingt uns ja dazu.
Und es ist gut, dass die Tradition des Pfeifen-Rauchens nicht verloren geht. Es ist eine sehr schöne und gemütliche Beschäftigung und guter Pfeifen-Tabak riecht herrlich!