Wegen Helmut Schmidt: Antiraucher gibt den Frankenberger
Bei der Bambi-Verleihung darf der Altkanzler rauchen - Antiraucher tobt
Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung des Burda-Verlages wird Altkanzler Helmut Schmidt den Millennium-Bambi bekommen. Damit würdigt der Burda-Verlag Schmidt als “politisches Gewissen der Deutschen”. Die Bambi-Verleihung findet in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. In dieser Stadt lebt auch der militante Antiraucher Horst Keiser, der dort mit seiner “Nichtraucher-Initiative Wiesbaden” den Wahn der WHO einer “rauchfreien Gesellschaft” verbreitet.
Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, soll Keiser, als er erfuhr, dass Schmidt der Verleihung beiwohnen wird, gesagt haben: “Da habe ich gedacht, mich trifft der Schlag!” Keiser hatte Schmidt im Jahre 2008 wegen Körperverletzung angezeigt, weil dieser bei einem Neujahrsempfang – allerdings in Hamburg – geraucht hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte damals das Verfahren eingestellt, und zwar mit der Begründung, dass “Rauchen vermutlich gesundheitsschädigend” sein könnte, allerdings definitiv keine Körperverletzung vorliegt.
Keiser will dieses Mal den Altkanzler nicht anzeigen, allerdings schnaubte er: “Es ist eine Unverschämtheit, dass ein ehemaliger Bundeskanzler immer noch und überall den Nichtraucher-Schutz missachtet”. Auf die Frage, warum er dieses Mal auf eine Anzeige verzichten wolle, hätte ihn diese Anzeige doch deutschlandweit bekannt gemacht, gab Keiser den ÖDP-Boss Frankenberger, der ja nicht müde wird, in jedes Mikrofon welches er irgendwo sieht, darüber zu jammern, dass er bedroht werde. Keisers Telefon sei nicht mehr stillgestanden, sagte der militante Antiraucher, und “es gab von militanten Rauchern auch Morddrohungen und Drohungen, man würde unser Auto abfackeln und unser Haus in die Luft jagen”. Angeblich sei es nicht bei Drohungen geblieben: “Ständig liegen zermatschte Eier oder faule Tomaten auf unserem Auto, durch unsere Katzentür werden Kippen geschmissen.” Keiser habe sich deshalb sogar eine Überwachungsanlage anschaffen müssen.
Rechtlich gesehen ist es kein Problem, wenn Schmidt während der Veranstaltung raucht. Der Chef der Rhein-Main-Hallen, Holger Syhre, wies darauf hin, dass die Veranstaltung eine geschlossene Veranstaltung mit 800 geladenen Gästen sei und “da kann der Veranstalter entscheiden, ob er das Rauchen zulässt oder nicht”. Ähnlich würde es auch beim Ball des Sports in derselben Halle ablaufen: Dort richtet der Veranstalter eine Raucher-Lounge ein; auch ist das Rauchen an einzelnen Ständen erlaubt, so Syhre.
Die Beliebtheit Helmut Schmidts ist auch Jahrzehnte nach dessen Kanzlerschaft ungebrochen. Als Schmidt kürzlich bei der Talkshow “Günther Jauch” auftrat, bescherte dieser der Show Rekord-Einschaltquoten und Tausende von lobenden Anrufen und E-Mails, wie eine Sprecherin der ARD kürzlich bekannt gab. Nur ein paar militante Antiraucher müssen weiter ihren Hass verbreiten. Diese sind aber glücklicherweise nur eine verschwindend geringe Minderheit von Fanatikern, unfähig zu Toleranz und demokratischem Miteinander.
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Also, den letzten Absatz im obigen Bericht kann ich leider nicht so unterschreiben. Denn gerade die verschwindend geringe Anzahl der Antiraucher hat es ja geschafft in fast allen Bundesländern ein Rauchverbot einzuführen; in Bayern sogar ein totales Rauchverbot in allen Gaststätten. Man darf die Fanatiker keinesfalls unterschätzen.
Denn ihrer Meinung nach muß sich alles nach ihnen richten. Sie wollen bestimmen wo es langgeht. Anderdenkende haben zu kuschen.
Gruß
Gerhard
Ich geb’ dir Recht. Das haben sie geschafft – leider. Aber überleg mal, wie sie es geschafft haben
- sie haben sich in Positionen geschlichen
- sie haben sich zusammen gerottet
- sie haben sich mit der WHO verbündet
- sie haben heimlich, still und leise ihre Pläne geschmiedet
…und dann, als sie der Meinung waren, dass es Zeit ist, haben sie zugeschlagen.
Das hat gut funktioniert. Das wird es aber nicht wieder, weil es nun nicht mehr heimlich, still und leise geht, sondern im Rampenlicht der Öffentlichkeit passieren muß.
Früher konnte man noch 3300 und einen Passivrauchtoten präsentieren und laut “Mörder” schreien. Heute, wo ihnen genau auf die Finger geschaut wird, müssen sie seriös arbeiten, aber das können sie nicht, weil es ihnen in jeder Beziehung an Seriösität fehlt und weil in Sachen Rauchverbot auch keinerlei seriöse Arbeit möglich ist. Es fehlt einfach an der Grundlage.
Lange Rede kurzer Sinn: Die Antis hatten eine heroische Zeit – lange vorbereitet und viel investiert, für den ganzen Aufwand sei ihnen der kurzfristige Erfolg gegönnt – aber sie neigt sich nun wieder dem Ende entgegen. Die Krümelkacker, Kümmelspalter und Ausraster zeigen es mehr als deutlich.
Die “glühenden Antis” sind wirklich nicht so viele, aber sie haben starke Verbundete bei der Pharma- und Gesundheitslobby, die von der WHO vertreten wird. Diese Lobby hat enorm viel Geld und kann so die Medien direkt und vor allem indirekt massiv beeinflüssen. Das soll man in der Tat nicht unterschätzen.
Wer Geld hat, regiert…
Hat die Zigarettenindustrie denn kein Geld? Betreibt sie keinen massiven Lobbyismus?
Zitat: Keisers Telefon sei nicht stillgestanden, sagte der militante Antiraucher, und “es gab von militanten Rauchern auch Morddrohungen und Drohungen, man würde unser Auto abfackeln und unser Haus in die Luft jagen”.
Sowohl Keiser, als auch Frankie erhielten und erhalten nach ihren eigenen Angaben Drohungen von militanten Rauchern. Komisch nur, daß diese beide Herren diese Drohungen nicht bei der Polizei zur Anzeige bringen/brachten oder einen Verdächtigten erwischten (es gibt auch Fangschaltungen)? Von Siggi Ermer (Pro Rauchfrei) und meinen beiden speziellen Freunden Ernst-Günther Krause und Prof Dr. Friedrich Wiebel von der NIM habe ich von derartigen Drohungen noch nie gehört. Kann es sein, daß sich der frühpensionierte Postbeamte aus Wiesbaden und der Studienabbrecher aus Passau (beide leben gut vom Staat) aus Langeweile nur provilieren und wichtig machen wollen?
Fakt ist auch, der erste Stein im Konflikt zwischen Raucher und Nichtraucher wurde von der Politik und von den radikalen Nichtrauchern (Antis) usw. geworfen. Die Raucher/innen und Wirte/innen waren ja vorher zufrieden und sie hätten auch mit dem Kompromiss leben können, den es bis zum 31.07.2010 gab.
Genau so ist es, sie wollen sich nur wichtig machen!
Interessant, dass alle (außer Franki) die angeblichen “Bedrohungen” gegen sie gar nicht der Polizei melden, aber andererseits jeden Wirt, der rauchen lässt, fleißig bei der Polizei denunzieren. So ein Widerspruch, nicht wahr?
Ich kann das nur so interpretieren, dass es kaum “Drohungen” gibt und so haben sie gar nichts bei der Polizei zu melden (die Polizisten fragen schon genau nach, im Gegensatz zu unseren Medien!).
Die Antis machen sich nur wichtig und wollen die Raucher als “gewalttätig” diffamieren. Und unseren Medien machen leider den ganzen Schmarn mit. Die WHO hat schließlich gesagt, dass die Raucher “denormalisiert” werden sollen…
Naja…. das Gebaren dieses Mannes ist doch hysterisch und lachhaft. Nimmt den überhaupt jemand für voll?
Bei der diesjährigen Bambi-Verleihung des Burda-Verlages wird Altkanzler Helmut Schmidt den Millennium-Bambi bekommen. Damit würdigt der Burda-Verlag Schmidt als “politisches Gewissen der Deutschen”.
Besser kann man Helmut Schmidt gar nicht beschreiben.
Ach-ja, diese Keiser Figur; wer ist denn das ueberhaupt? Vielleicht waere fuer den ein Fritz Lickint Preis angebracht……
… allerdings schnaubte er: “Es ist eine Unverschämtheit, dass ein ehemaliger Bundeskanzler immer noch und überall den Nichtraucher-Schutz missachtet”. Auf die Frage, warum er dieses Mal auf eine Anzeige verzichten wolle, hätte ihn diese Anzeige doch deutschlandweit bekannt gemacht, gab Keiser den ÖDP-Boss Frankenberger, der ja nicht müde wird, in jedes Mikrofon welches er irgendwo sieht, darüber zu jammern, dass er bedroht werde. Keisers Telefon sei nicht mehr stillgestanden, sagte der militante Antiraucher, und “es gab von militanten Rauchern auch Morddrohungen und Drohungen, man würde unser Auto abfackeln und unser Haus in die Luft jagen”. Angeblich sei es nicht bei Drohungen geblieben: “Ständig liegen zermatschte Eier oder faule Tomaten auf unserem Auto, durch unsere Katzentür werden Kippen geschmissen.” Keiser habe sich deshalb sogar eine Überwachungsanlage anschaffen müssen.
Diese Mitleidmasche “Die-boesen-Raucher-schicken-mir-nicht-nur-Drohungen-weil-ich-euch-vor-dem-boesen-Rauch-schuetzen-will” haben die Antiraucher auch hier in England probiert. Und dann waren die bitter enttaeuscht, als denen nur geraten wurde, sich wie ein erwachsener Mensch zu benehmen und das der Polizei zu melden. Nach dem, was die Antiraucher uns Rauchern geboten haben, nimmt keiner diese Antiraucher mehr ernst.
Hat Herr Keiser ein Problem damit das Altbundeskanzler Schmidt rauchen darf weil er ebenfalls ein geladener Gast ist, oder krakelt er nur rum um sich in Szene zu setzen?
Rechtlich gesehen darf Helmut Schmidt rauchen weil es sich um eine geschlossene Gesellschaft handelt. Moralisch gesehen hätte ich ein Problem damit wenn ich als “geladener” Gast nicht rauchen dürfte, und die raucherlaubnis nur Einzelpersonen vorbehalten bliebe.
Bingo! Aber genau diese Selbstverständlichkeit, mit welcher z.B. auch ICH (wäre ich geladener Gast) und hoffentlich noch viele Andere auch dort rauchen würde(n) ist es doch, die den Keiserbergern dieses Landes den Puls in standfestigkeitskritische Höhen schnellen ließe. – Die Frage wär also: WOLLEN wir das? :-)
Manderl, äh ich meinte Hui Buh verzieh dich doch endlich, denn du nervt und bist keinen “Schuß Pulver” wert.