Horst Lichter ist Pfeifenraucher des Jahres

Horst Lichter ist Pfeifenraucher des Jahres 2011

Seit dem Jahre 1969 verleiht das Tabakforum jedes Jahr den Titel “Pfeifenraucher des Jahres”. Mit dem Preis werden Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kunst ausgezeichnet die folgende Eigenschaften verkörpern: Individualität, Eigenständigkeit im Denken und Handeln, Eintreten für persönliche Überzeugungen, Selbstbewusstsein, Offenheit, Kritikfähigkeit, Genussbewusstsein sowie Bodenständigkeit und Freiheitsliebe. Darüber hinaus bekennen sich die Preisträger offen zu ihrer Leidenschaft, dem Pfeifenrauchen.

In der Vergangenheit wurden unter anderem folgende Persönlichkeiten mit dem Preis geehrt: Herbert Wehner (1959), Loriot (1970), Hans-Joachim Kulenkampff (1971), Helmut Kohl (1975), Friedrich Nowottny (1976), Ernst Benda (1978), Joachim Fuchsberger (1983), Thomas Gottschalk (1985), Michael Ende (1986), Hans Clarin (1988), Kurt Biedenkopf (1991), Peter Struck (1995), Günter Grass (2000) und Hans-Ulrich Jörges (2008).

Im Jahre 2011 wurde der beliebte TV-Koch und Entertainer Horst Lichter (siehe Bild) mit dem Preis ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der langjährige Lichter-Freund Peter Heinrichs. In seiner Laudatio sagte Heinrichs: “Einen authentischen Genussmenschen wie Horst Lichter in die Reihe der Pfeifenraucher des Jahres aufzunehmen, ist für uns eine große Freude. Horst Lichter ist nicht nur bekennender Freund von Sahne und Butter, sondern genießt in seiner Freizeit mit Leidenschaft gute Pfeifentabake.”

Und weiter: “Lichter ist trotz seines großen Erfolgs als TV-Koch und Entertainer bodenständig geblieben und hat sich auch in schweren Zeiten seinen rheinischen Humor bewahrt. Er ist ein Mann, der die Menschen mit seiner Herzlichkeit berührt und Gerichte zaubert, die jeder leicht nachkochen kann. Er verkörpert Genussfähigkeit und Lebenslust auf besonders sympathische Art und Weise.”

Horst Lichter wurde durch Fernsehsendungen wie “Kerner kocht”, “Lafer, Lichter, Lecker” oder “Die Küchenschlacht” bekannt, hat sich aber auch als Entertainer einen Namen gemacht. Seit dem 21. Oktober ist Lichter mit seinem Programm “Kann denn Butter Sünde sein” deutschlandweit unterwegs. Lichter selbst sagt zu seiner Passion des Pfeifenrauchens: “Das Pfeifchen schenkt mir neue Facetten des Genusses und lässt mich bei aller Hektik und Betriebsamkeit immer wieder in die Stille kommen, um neue Kraft zu tanken” (Rauchernews berichtete).

Dass sich trotz der vielfältigen Anfeindungen und Schmähungen der Antiraucherlobby ein Prominenter wie Horst Lichter zu seinem Genuss bekennt, ist Lob und Anerkennung wert. Gerade in Zeiten eines übertriebenen Gesundheitswahns ist es ein Zeichen von Größe, sich zu seinen kleinen Schwächen und dem Genuss zu bekennen.

 


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6 Kommentare

  1. Schöner Bericht, und mal nicht ganz so agressiv :-). Danke an Euch hier überhaupt einmal, wegen eures Fleißes. So hält man eine Homepage am Leben…

  2. Blaudunst

    Schön, dass die gute Tradition einen Pfeifenraucher des Jahres zu wählen, nicht verloren geht.
    Trotz enormer Druck und Repressalien aller Art von der Gesundheitlobby, WHO und Antiraucher-Gruppierungen: Es gibt Leute, die zu ihrem Genuss stehen und sich nicht einschüchtern lassen. Gut so!

  3. Peter 1969

    Ja gebe ich ihnen auch als Nichtraucher recht. Leute die Pfeifchen rauchen sind glaube ich ausgeglichen.Die machen schon einen beruhigenden Eindruck auf einen.Darum vergönne ich den Leuten ihre Pfeife .
    Freundlichen Gruss

    • B.S.

      Die machen schon einen beruhigenden Eindruck auf einen. Darum vergönne ich den Leuten ihre Pfeife .

      ?

      • Roodee

        Ich habe auch gestutzt, weil es sich widerspricht.
        Habe aber gerade gelesen, dass “vergönnen” wohl das gleiche ist wie gönnen. Während ich “vergönnen” als die Negation von “gönnen” gelernt habe. Und zwar In Form der doppelten Negation “Nicht vergönnen” = “gönnen”.

  4. B.S.

    Wer von uns kann dieses:

    “Das Pfeifchen schenkt mir neue Facetten des Genusses und lässt mich bei aller Hektik und Betriebsamkeit immer wieder in die Stille kommen, um neue Kraft zu tanken”

    nicht nachvollziehen?

    Dass sich trotz der vielfältigen Anfeindungen und Schmähungen der Antiraucherlobby ein Prominenter wie Horst Lichter zu seinem Genuss bekennt, ist Lob und Anerkennung wert.

    Dem kann ich mich nur anschliessen.

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