Im Antiraucherparadies wächst der Widerstand

(Bild: Douglas J. McLaughlin) Bhutan, ein schönes Land mit menschenverachtenden Gesetzen

Das absolute Antiraucherparadies ist das Königreich Bhutan. Es ist weltweit das Land mit den härtesten, widerlichsten  und strengsten Antirauchergesetzen. Im Jahre 2010 wurde das bereits bestehende strengste Antirauchergesetz noch weiter verschärft. So dürfen pro Kopf und Monat gerade einmal 200 Gramm Tabak und 200 Zigaretten importiert werden, wobei der Staat hier 200 Prozent Zollgebühr einstreicht. Der Handel und der Verkauf von Tabak ist grundsätzlich verboten, das Rauchen auf öffentlichen Plätzen schon länger.

Die WHO unterstützt ihre Lobbyisten bei deren menschenverachtenden Tun, dem “Krieg gegen den Tabak”. So wurde der Gesundheitsminister Bhutans, Lyonpo Zangley Dukpa, neben einigen anderen Lobbyisten wie zum Beispiel dem griechischen Premier George A. Papandreou (Rauchernews berichtete), 2011 mit dem “World No Tobacco Award”, dem “Anti-Raucher-Preis” der WHO, ausgezeichnet.

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, war das erste Opfer der drastischen Gesetze ein 23-jähriger Mönch, der mit 480 Gramm unverzolltem Tabak im Wert von umgerechnet 1,84 Euro erwischt wurde. Er wurde dafür für drei Jahre in Haft gesteckt, wobei er noch Glück hatte, denn die Höchststrafe für dieses Delikt beträgt fünf Jahre Haft. Der Mönch sagte, er habe von diesem Gesetz nichts gewusst und deshalb den Tabak auch nicht versteckt. Ein völlig nachvollziehbares Argument, denn die bhutanischen Mönche leben meist sehr abgeschieden in der Einsamkeit und kümmern sich um andere Dinge als um sinnbefreite Gesetze.

In diesem Jahr sollen insgesamt 50 Personen festgenommen und eingesperrt worden sein, weil sie rauchten. Der jüngste war 16, der älteste 81 Jahre alt. Wie überall in der Welt werden die menschenverachtenden Rauchverbote mit “Gesundheit” begründet. “Wir machen das für die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Leute”, sagte der Chef der Rauchgiftkontrollbehörde des Königreiches, Kinley Dorji.

Trotzdem blüht der Schwarzmarkt in Bhutans Hauptstadt Thimpu. Zu horrenden Preisen wird der Tabak unter dem Ladentisch verkauft, erwischt und bestraft werden dann die kleinen Konsumenten, nicht das organisierte Verbrechen, für welches jede Art von Prohibition, so auch die Rauchverbote, eine Art Lizenz zum Gelddrucken ist.

Mittlerweile gibt es allerdings Proteste und Widerstand, der sogar außerhalb Bhutans wahrgenommen wird. Auf Facebook und Twitter werden die Proteste öffentlich gemacht und somit der Welt gezeigt, was passiert, wenn man die Antiraucherlobby in ihrem fanatischen Wahn gewähren lässt. Eine internationale Petition wurde von Tashi Gyeltshen und anderen gestartet, um gegen die menschenunwürdige Haltung von Bhutans Regierung vorzugehen. Mittlerweile scheint der Protest auch bei der Regierung angekommen zu sein. Zumindest kündigte Regierungschef Jigmi Thinley an, das Gesetz überprüfen zu lassen. Thinley gab zu, dass die Strafen wohl zu “exzessiv” seien. “Ich denke, es ist nicht ausgewogen”, so die Handpuppe am Gängelband der Antiraucherlobby.

Nicht nur die Raucher wehren sich gegen die menschenverachtenden Gesetze Bhutans, auch Unternehmer ergreifen Partei gegen die übertriebene Gängelung. Ein Bauunternehmer beschwerte sich bei der Regierung, dass er keine Arbeiter mehr habe. Die indischen Arbeiter, die bisher für ihn arbeiteten, hätten wegen des Rauchverbotes mittlerweile allesamt das Land verlassen, um dort zu arbeiten, wo es noch halbwegs menschenwürdige Bedingungen gibt.

 


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126 Kommentare

  1. Ich habe momentan leider nicht die Zeit, mich in die Diskussion einzuklinken, da ich gerade viel unterwegs bin. Mich hat aber jemand gebeten, ein Dokument der EU bereit zu stellen, welches aufzeigt, welche Methoden die EU zur Raucherbekämpfung vorsieht. Ihr findet das Dokument im Downloadbereich unter “Thema WHO”: http://www.rauchernews.de/news/doku-2/doku/

    • UweM

      So wie ich das sehe geht es um die Bekämpfung des Tabakkonsums, nicht um die Bekämpfung der Konsumenten. Gegen Raucher, Kauer, Schnupfer etc. hat dort niemand was.

      • Roodee

        Uwe,
        ich weiß ja nicht inwieweit du in den Kampf gegen die Raucher eingespannt bist – dein Engagement hier, lässt allerdings vermuten, dass du das nicht aus reiner Langeweile tust. Da deine Argumentation jedoch einerseits immer punktueller andererseits aber auch immer dümmlicher wird – du jeden vermeintlichen Stohhalm nimmst, den du zu fassen bekommst, du jede Sauerei zu beschwichtigen versuchst, läßt sich gut daraus schließen, dass die Luft langsam dünner wird, im Kampf gegen die Raucher.

        Kannst ruhig ehrlich sein, zu dir und zu uns. Ehrlichkeit ist gut gegen Krebs.

      • Blaudunst

        So ein verlogener Satz, UweM!
        Der “Tabakkonsum” fällt nicht vom Himmel, er geschieht durch die Tabak-Konsumenten, im Klartext, durch Menschen, die das Rauchen und den Tabak geniessen.
        Man bekämpft auch nicht “den Tabakkonsum” sondern die Tabakproduzenten und vor allem, die Tabakkonsumenten.
        Durch Rauchverbote, verlogene Antiraucher-Propaganda, Tabak-Preiserhöhungen usw. werden eindeutig die Raucher bekämpft (und diffamiert, ungerecht behandelt, “denormalisiert”, usw.), nicht den “Tabakkonsum”.
        Diese “Maßnahmen” bekämpfen in Wahrheit nicht den Konsum, sondern verlagern ihn nur mehr im privatem Bereich. Sie bekämpfen aber die Raucher, weil sie ihre Freiheit und ihre Menschenwürde angreifen.

      • UweM

        Das reimt ihr euch selbst zusammen aber tatsächlich steht das in den engesprochenen Schriften gar nicht drin. Weiter unten haben wir gerade eine Diskussion darüber, dass laut irgendwelcher “Fibeln” Raucher gezielt als Unterschichtler verunglimpft werden sollen. Nach einigen Tagen Diskussion sind wir jetzt aber so weit, dass das, was zunächst als skandalöse, nicht zu leugnende Tatsache dargestellt wurde, tatsächlich werder im Wortlaut noch so umschrieben irgendwo zu finden ist. Und – oh Wunder – ganz im Gegenteil wird nun behauptet die böse Gegenseite sei zu clever um so etwas zu veröffentlichen aber immerhin sei man sich recht sicher, dass so etwas im Geheimen existiere. Merkt ihr noch was?

        Formuliere deinen Satz doch mal um: Der Kokainkonsum fällt nicht vom Himmel, er geschieht durch die Kokain-Konsumenten, im Klartext, Menschen, die das Schnupfen und das Kokain genießen.
        Wird hier auch durch Preiserhöhungen und Kokainverbote der „Schnupfer“ diskriminiert, diffamiert, ungerecht behandelt, denormalisiert? Wird der auch in den privaten Bereich gezwungen und damit seiner Freiheit und Menschenwürde beraubt?

      • …natürlich reimen wir uns das zusammen und den Aufruf von ASH keine Raucher mehr einzustellen, hab ich selbst geschrieben:

        http://ash.org/$12000 …….wenn Sie es lesen statt wie üblich nur zu überfliegen, werden Sie festellen, dass es nicht um das Rauchen am Arbeitsplatz sondern um off-the-job smoking geht.

        Die Tipps und Tricks wie man die Rechte der Raucher leicht umgehen kann, hat in Wirklichkeit auch nicht Banzhaf geschrieben, sondern das kommt direkt aus unserer geheimen Kommandozentrale auf Neuschwabenland.

        http://www.pr-inside.com/smoker-discrimination-laws-easily-evaded-r1632598.htm

      • B.S.

        Das reimt ihr euch selbst zusammen aber tatsächlich steht das in den engesprochenen Schriften gar nicht drin.
        http://content.yudu.com/Library/A1nkch/Denormalisation/resources/28.htm

        die böse Gegenseite sei zu clever um so etwas zu veröffentlichen
        Offensichtlich waren die nicht clever genug. Oder der “confidence trick” hat die uebermannt. Wie auch immer, mir persoenlich ist es egal, ob die Antiraucherbrigade das “Denormalisationsprogramm” und den “confidence trick” verleugnen will.

        Aber da wir bei Dokumenten sind: (Meckern die Antiraucher nicht ewig darueber, dass es sie – in ?weltweit agressivster Form – schon mal gab?) http://constitutionalistnc.tripod.com/hitler-leftist/id1.html

      • ..um Himmels Willen nur nicht wieder die Nazikeule, da kriegen die Kleinen Angst und fangen wieder an zu heulen :)

  2. Peter 1969

    BS aus Solidarität mit Rauchen anfangen,dass kann ich nicht ganz glauben,ne ich bleibe Nichtraucher und bin tolerant.

    • B.S.

      Die Nichtraucher, die ich kenne, haben alle das “Denormalisationsprogramm” gelesen (Man muss schon ehrlich sein!) – und die sind sehr veraergert, weil das NICHT in deren Sinne ist.
      Zu denen, die – aus Zorn(!!!!) mit dem Rauchen anfangen wollten, hab ich gesagt, dass sie uns, als bleibende Nichtraucher, wesentlich hilfreicher sein koennen.

  3. Peter 1969

    BS Rauchverbote werden nicht verschwinden ganz,sondern einige Regelungen werden bleiben.Im Gaststättengewerbe wird es zu Änderungen kommen,vielleicht kommt eine Regelung das alle Gastätten Entlüftungstechnik einbauen müssen.Dann bräuchte man kein Rauchverbot in Gastätten.In Speiserestaurants und Hotels wird es bleiben. Damit könnten beide Parteien leben oder. Wo anders in Krankenhäuser usw wird es keine Änderungen mehr geben.

    • B.S.

      Entlueftungstechnik im Gaststaettengewerbe ist durchaus effektiv und diese kann auch fuer (getrennte!) Raucherbereiche andersweilig benutzt werden. Ich bin fuer gleiches Recht fuer alle – und solange die Nichtraucher, die den Geruch nicht moegen, nicht behelligt werden, waere das (Belueftungstechnik) sogar die bessere Loesung.

  4. Peter 1969

    Nun ich spreche für mich.Ich finde es auch angenehmer in Nichtraucherlokalen.Aber natürlich wenn andere das anders sehen ist ihr gutes Recht,.Ich kenne übrigendes keine richtigen Raucherlokale,sondern gehe seit 26 Jahren in Lokale wo Nichtraucher wie Raucher Gäste sind.Freundlichen Gruss

    • B.S.

      Nun ich spreche für mich.Ich finde es auch angenehmer in Nichtraucherlokalen.

      Das haben meine nichtrauchenden Bekannten zuerst auch gesagt. Dann ging es denen auf den Nerv, dass sie am Tisch sassen, waehrend wir Raucher “mal kurz” nach draussen gingen und uns dort mit anderen Rauchern unterhielten. Also zogen meine Nichtraucherfreunde eine Jacke an und gingen das naechste Mal mit raus. Draussen sei auch wenigstens was los! Kommentare meiner nichtrauchenden Freunde beinhalten: “… Pubs sind drinnen wie ein Wartesaal beim Zahnarzt” “….. Neee, Leute, ich will meinen pub so wie er war, wiederhaben…” “….. ich haette nie gedacht, dass ich Labour nicht mehr waehlen wuerde, die haben sich kaufen lassen und gnadenlos meinen local (pub) zerstoert” “…. Ja, was ist denn mit der Belueftungstechnik verkehrt?” usw.

      KEINER fragt: “Willste das Rauchen nicht aufgeben?”
      Ganz im Gegenteil; manche sagen, dass sie aus Solidaritaet mit dem Gedanken spielen, mit dem Rauchen anzufangen. (Zu denen sag ich, dass sie als Nichtraucher ihre Solidaritaet durchaus ausdruecken koennen).

    • ub56

      Das Sie es angenehmer finden sollte nicht darüber hinweg täuschen, daß genau dieselben “Giftstoffe” weiterhin, jetzt weitestgehend nicht mehr beachtet, durch die Gastronomie wabern. Es gibt genügend Messungen darüber, einfach mal googeln.
      Eine trügerische Sicherheit, die ganz einfach mit guten Lüftungssystemen, hätte behoben werden können, aber aus bekannten Gründen geht es ja nicht um Ihre persönliche Gesundheit in der Gastronomie. Sollte nicht unerwähnt bleiben.

  5. Peter 1969

    Nun melde ich mich doch wieder zurück.Stephan sie haben kein Problem damit mit ihren Nichtraucherfreunden in ein Nichtraucherlokal zu gehen und sie haben kein Problem mit ihnen und ihren rauchenenden Freunden in Raucherlokale zu gehen.Das passt und so sollte es sein. Freundlichen Gruss

    • Stephan

      @Peter: Ja klar hab ich da kein Problem – jedoch wie bekannt, gibt es KEINE Raucherlokale mehr in Bayern……Und das muss sich wieder ändern!!! Für JEDEN soll das Angebot da sein!

  6. Nansy

    In der Taz gibt es einen in vielen Punkten lesenswerten Artikel: “Reflexionen über Fett: Butterbrot und Peitsche”

    Zitat: “In Ungarn gibt es bereits eine “Chipssteuer” auf ungesunde Lebensmittel, und in England sowie der Schweiz dräuen vergleichbare Diskussionen – nur in Deutschland, so scheint es, traut man sich noch nicht so richtig. Man ist hier in Fragen der Prohibition ein wenig hintendran, zumindest im Vergleich mit den skandinavischen Ländern, die schon versucht haben, das Rauchen und Trinken durch massive Steuererhöhungen einzuschränken.”
    “Die Taktzahl der veröffentlichten und diskutierten Studien, die auf die Gesundheitsrisiken des Saufens hinweisen, nimmt spürbar zu. Von Schnitzel, Butterbrot und Frittierfett ist bislang jedoch meist nur im Zusammenhang mit Kindern die Rede, doch eben von dort – also dem Wohl der zu pädagogisierenden Kinder – ist es argumentativ nicht mehr weit bis zur Bevormundung des Erwachsenen.
    Ein erster Schritt könnte eine Problematisierung des “Passivfettkonsums” in der Nähe von Fritteusen sein, also etwa Imbissbuden im öffentlichen Raum. Nur ein Witz? Abwarten.”

    Leider hört der Artikel da auf, wo man hätte weitermachen sollen.

    http://www.taz.de/Reflexionen-ueber-Fett/!79952/

    • Nein, kein Witz. Vor einigen Monaten berichtete der Spiegel, von einer “Studie”, die zum Schluss kam, dass KInder, die Umgang mit dicken Kinder pflegen, ein um ein Mehrfaches erhöhtes Risiko haben selbst dick zu werden.
      Damit hätten wir erfolgreich das ‘Passivfressen’ geschaffen…….

      • UweM

        Nein, nicht erfolgreich. Was hier beschrieben wird ist ja das kopieren eines Verhaltensschemas. Vom Zusehen bei unausgewogener Ernährung wird man ja nicht dick, sondern in dem man das Fehlverhalten kopiert.
        Beim Rauchen ist das anders.

      • B.S.

        Was ist “unausgewogene” Ernaehrung? Was ist “ausgewogene” Ernaehrung?
        Vom Zusehen bei unausgewogener Ernährung wird man ja nicht dick, sondern in dem man das Fehlverhalten kopiert.
        Beinhaltet dieses “Fehlverhalten” etwa das Ignorieren von Gesundheitswarnungen einiger sogenannten “Experten”, die zum 2L/Tag Eviantrinken aufrufen?

        Wie der Passivrauchschaden ist auch dieses absoluter Schwachsinn.

      • Roodee

        Genau Uwe,

        nehmen wir mal an, dass das Einatmen des Zigarettenrauchs Anderer schädlich ist. Und dann nehmen wir mal weiterhin an, dass das, weil es so schädlich ist, zum Tode führt. Dann nehmen wir wiederum an, dass es mindestens 3301 Tode jährlich, durch von anderen verusachten Rauch, gibt. Glaubt man seriösen Schätzungen der Antikreise, sollen es ja sogar weit über 6000 sein.

        So jetzt adaptieren wir mal diesen Gedankenweg auf das Passivfressen. Zahlen aus Deutschland konnte ich nicht finden, aber die französische Besucherschaft von MC Donalds belief sich 2004 auf 438 Millionen bei damals 40000 Mitarbeitern. Nehmen wir mal an, dass MC Donalds nicht unnötige Leute einstellt, so ergibt das einen Besucherstrom von mindestens 679 Millionen 2010 in Deutschland bei 64000 Angestellten. Da es bei MC Donalds keinen Tofubratling gibt, nehmen wir mal an, dass wohl der BigMac den Zuschlag in der Kundenzufriedenheit erhält. Jetzt nehmen wir mal an, dass diese Nahrung unausgewogen ist. Dann nehmen wir weiterhin an, dass mindestens 2/3 der Besucher aus einem Gruppenzwang dort einkehrt. Macht über 453 Millionen Besucher aus Zwang. Auf Grund der Annahme, dass jeder Besucher 2x pro Woche zu Mc Donalds geht, ergibt sich eine Anzahl von 4,35 Millionen Passivfressern. Ich schätze, bundesweit kann man mindestens 50 Millionen ansetzen, da Mc Donalds nur ein Restaurant von vielen ist, bei denen Passivfressen möglich ist und praktiziert wird. Die Dunkelziffer der Passivfresser wird aber vermutlich noch höher sein.
        Ich bleibe aber mal bei den 50 Millionen angenommenen Passivfressern. Jetzt nehmen wir mal an, dass Passivfressen zum vorzeitigen Tod führt. Das ergibt sage und schreibe 3302 Passivfresstode jedes Jahr.
        Das kann doch wohl nicht wahr sein. Na da muß man doch was tun. Da brauchen wir Gesetze, die verhindern, dass sich 50 Millionen Leute, obwohl sie das gar nicht wollen, fettfressen und vorzeitig sterben.

        Oder geht uns das nur was an, weil uns langweilig ist oder wir viel Geld brauchen?

      • UweM

        Ja, McDonalds – Ernährung ist überwiegend unausgewogen, wobei gelegentliches Essen dort nichts ausmacht, wenn man die Kalorienbomben woanders wieder einspart oder durch körperliche Bewegung ausgleicht

        Passivfressen gibt es nicht, nur aktives. Man kann schließlich auch im Gruppenzang zu McDonalds gehen und dort nichts essen oder nur einen (gar nicht mal so schlechten) Salat.

      • Stephan

        @Uwe: und ganauso ist es mit dem Passivrauchen: bei gelegentlichen einatmen für ein paar Stunden – passiert genausowenig!! Passiv”fressen” und Passivrauchen haben nur eines gemeinsam, den lästigen Geruch (Fettgeruch versus Rauch). Und das Argument mit dem Gruppenzwang, kapier ich bei einem erwachsenen, selbstbestimmenden Menschen ja nun so gar nicht – da kommen mir so richtig die Tränen, wenn ich daran denke, dass meine NR-Freunde heimlich weinen, weil sie mit mir in ein R-Lokal gehen/gegangen sind. Aber vielleicht heulen meine NR-Freunde auch gar nicht, weil sie nicht wie die Antiraucher, polarisierend, dogmatisierend und paraoiamässig drauf sind und es FREUNDE sind, und weder sie, noch ich ein Anhängsel einer Gruppe bin, der wir uns im “Gruppenzwang” unterwerfen.

      • Nansy

        UweM,
        also alles ganz harmlos? Keine Zwangsbeglückungen beim Essen?

        Im Bundesstaat Mississippi wurde 2008 über ein Gesetz beraten, das es Restaurants verbieten sollte, Dicken Essen zu servieren. Vielleicht wollte man die “normalen” Gäste vor dem Anblick von Dicken bewahren?
        In England müssen sich Raucher und Dicke einer Entziehungskur unterwerfen, bevor sie in einer bestimmten Klinik operiert werden können.

        ttp://www.sueddeutsche.de/leben/usa-protest-gegen-anti-fett-hysterie-dicke-muessen-draussen-bleiben-1.266846

      • UweM

        @Stephan: Das Argument mit dem Gruppenzwang – welches ich auch nicht verstehe – kam von Rodee weiter oben. Vielleicht erklärt er selbst, was er damit gemeint hat.

        Ansonsten sehe ich, dass wir eine sehr ähnliche Definition von “Freunde” haben, wenn es um solche Themen geht. Meine Freunde gehen mit mir in Bayern nach wie vor zum Stammtisch. Daran haben die Rauchverbote nichts geändert und das ist gut so.

      • UweM

        Wer hat denn über dieses Gesetz beraten, welches offensichtlich nie Realität wurde?

        Wollen wir uns über tatsächlich existierende Regelungen unterhalten oder über jede Schnapsidee die irgendjemand mal hat?

      • Stephan

        nun Uwe, dann hast/hattest du ja auch sicher kein Problem, mit in Raucherlokale zu gehen….. und musst zustimmen, dass ausser einer Geruchsbelästigung NICHTS passiert.

      • Nansy

        UweM
        “Wollen wir uns über tatsächlich existierende Regelungen unterhalten oder über jede Schnapsidee die irgendjemand mal hat?”

        Wir wollen uns hier über eine Geisteshaltung unterhalten, die solche Gesetze erst möglich macht. Es kommt wohl weniger darauf an, ob solche Gesetze bisher gescheitert sind, als auf die Haltung die dahinter steht. Auch Du müsstes wissen, das so etwas nicht dadurch vom Tisch ist, weil es beim ersten Mal nicht angenommen wurde. Das gleiche gilt übrigens auch für den Versuch, den New Yorker Restaurants das Salzen von Speisen zu verbieten.

        Aber ich kann verstehen, dass diese Diskussion für Menschheitsbeglücker unangenehm ist.

      • UweM

        @Stefen, ja ich bin früher auch in Raucherlokale gegangen, finde aber den Aufenthalt in Nichtraucherlokalen erheblich angenehmer.

      • UweM

        @Nansy: ich verstehe, was du damit sagen willst. Aber wenn man alles was irgendein Parlamentshinterbänkler, der auch mal seinen Namen in der Zeitung lesen will, in die Diskussion wirft gleich als organisierten Angriff auf Freiheit und Menschenrechte hochstilisieren, hätten wir viel zu tun…

        Das meiste davon ist doch derart chancenlos, dass schon das diskutieren darüber Zeitverschwendung ist. Es sei denn man möchte sich darüber amüsieren.

        Ich kann aber auch verstehen, dass manche Leute gerne einen Robin-Hood-Komplex ausleben möchten indem sie gegen tatsächlich nicht vorhandene Gegner zu kämpfen vorgeben.

      • “Nein, nicht erfolgreich. Was hier beschrieben wird ist ja das kopieren eines Verhaltensschemas……” …..was übrigens in der Studie nicht explzit erwähnt wurde und damit rein Ihrer Interpretation entspricht. Immernhin entnehme ich Ihrer Argumentation, dass Sie zumindest -nach Ihrer Definition- das ‘Passivtrinken’ als ein solchen akzeptieren müssten, da die WHO beim Thema Alkohol fröhlich Verbrechen unter Alkoholeinfluss sowie die Verbreitung von Aids draufschlägt. Aber darum gehts gar nicht. Letztlich spielt es keine Rolle ob man hier einen direkten oder indirekten Einfluss erkennen kann bzw. existiert. Entscheidend hierbei sind viel mehr die geselleschaftlichen Auswirkungen, die bei direktem als auch indirketen Einfluss diesselben sind: Es geht darum die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen und die definierte Zielgruppe durch die graue Masse unter Druck zu setzen.

      • Stephan

        @UweM: sehen sie, und nachdem was ICH möchte – nämlich Raucher und NR-Lokale, müssten sie in der Gemeinschaft mal MIT in die Raucherkneipe (und sich der Geruchsbelästigung aussetzen!), genauso wie ich nun in NR-Kneipen gehe und mich einschränken muss.

      • UweM

        @Stephan: Das ist eine lobenswerte Einstellung. So leiden wenigstens die Wirte nicht und einen schönen Abend kann man sich ja bei der kleinen Einschränkung trotzdem machen.

      • Nansy

        UweM:

        So einfach ist es eben nicht, nicht irgendein Parlamentshinterbänkler hat irgendwas ins Gespräch gebracht, das waren Gesetzesinitiativen, die erst nach heftigen Protesten gestoppt wurden.

        Salzverbot im Staat New York: http://www.myfoxny.com/dpp/news/local_news/new_york_state/chefs-call-proposed-new-york-salt-ban-absurd-20100310-akd

        Speiseverbot für Dicke in Restaurants: http://billstatus.ls.state.ms.us/2008/pdf/history/HB/HB0282.xml

        Der Gesundheitsfanatismus hat Methode. Die Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in New York dürfen laut Dienstanweisung keine duftenden Körperpflegemittel oder Parfüm benutzen und müssen ihre Essgewohnheiten am Arbeitsplatz derart umstellen, dass sie keine Kekse, keine Limonade, keine Pommes zu sich nehmen dürfen. Stattdessen sollen Vollkorn Kräcker gereicht werden. Das bevorzugte Getränk soll gefiltertes Wasser sein, weil es gesünder ist. Wenn man trotzdem etwas anderes anbieten möchte, darf das Getränk 25 Kalorien pro großes Glas nicht überschreiten.

        Wenn das die Welt ist, in der Du leben möchtest, dann nur zu. Robin-Hood-Komplex? Wie wäre es mit Prohibitions-Komplex?

      • B.S.

        Wollen wir uns über tatsächlich existierende Regelungen unterhalten oder über jede Schnapsidee die irgendjemand mal hat?
        Ich frag mich oefter mal, wie es kommen kann, dass eine Schnapsidee einer Bevoelkerung untergeschoben wird…. Ah- Moment, ein Denormalisationsprogramm diktiert, dass unbescholtene Menschen diffamiert und diskriminiert werden muessen.
        Je eher diese Schnapsidee von Rauchverbot wieder verschwindet, umso eher kehrt wieder Friede und Freude ein.

        Ich kann aber auch verstehen, dass manche Leute gerne einen Robin-Hood-Komplex ausleben möchten indem sie gegen tatsächlich nicht vorhandene Gegner zu kämpfen vorgeben.

        So gemein wollte ich eigentlich nicht zu den Antirauchern sein. Ich sags ja immer; Das, was Fritzl in den 30-ger Jahren als “Passivrauchschaden” erfunden hat, gibt es in der Realitaet wie es die “teerbraunen” Lungen der Raucher gibt – naemlich gar nicht.

      • Stephan

        @Uwe: Ich will mich jedoch nicht ALLEINE einschränken müssen!!! Also will ich wieder Raucherlokale – wo sich auch SIE, wollen sie ausgehen, ebenso mal einschränken müssen!!! Gleiches Recht für alle!!!

      • UweM

        Tja das Problem war aber lange Zeit, dass es fast nur Raucherlokale gab. Jahrzehntelang haben sich die Nichtraucher also einschränken müssen. Allerdings auch zu Zeiten, in denen der Raucheranteil in der Bevölkerung deutlich höher war als heute.

        Heute gibt es zumindest in vielen Gegenden keine Raucherlokale mehr und nun müssen sich die Raucher einschränken. Allerdings erst seit einem Jahr, nicht schon seit Jahrzehnten.

        Einen wesentlichen Unterschied gibt es dennoch:
        Wenn man von den wenigen Ketterauchern mal absieht, verbringt auch ein Raucher den größeren Teil eines Kneipenabends ohne Zigarette. Eine Komforteinbuße hat er also nur während der Minuten, die er tatsächlich zum Rauchen draußen verbringt und genießt ansonsten auch die verbesserte Luftqualität innerhalb der Kneipe. Ich habe jedenfalls noch nicht gelesen, dass jemand den Qualm als solches vermisst.
        Ein Nichtraucher, der keinen Rauch einatmen möchte, kann dies nur, indem er diese Kneipe meidet, was schwer fällt, wenn es ganz einfach keine Nichtraucherkneipen gibt. Ansonsten muss er den ganzen Abend eine Einschränkung hinnehmen, nicht nur jeweils ein paar Minuten.

      • B.S.

        Ich habe jedenfalls noch nicht gelesen, dass jemand den Qualm als solches vermisst.

        Weil es den nur noch sehr selten gab. Belueftungstechnik ist etwas Nettes – und das haette auch vollkommen ausgereicht. Aber es geht ja darum, das Rauchen und Tabak auszumerzen. Die Mittel dazu sind egal.

        Und betreffend EU, die 5,2 Mio Euros zum Fenster rausschmeisst:

        The money will be used mainly for needs assessments in low and middle-income countries “to help these countries to fully implement the FCTC and to better integrate tobacco control policies into their national health programmes and strategies”
        ( http://www.fctc.org/index.php?option=com_content&view=article&id=597:europe-provides-52-million-for-fctc&catid=229:general-news&Itemid=233 )

        Diese Geldverschwendung wurde ja nicht laut und stolz – wie sonst so ueblich – verkuendet.
        Man liest derzeit ja viel ueber Demonstrationen gegen Politik und Banken:
        http://www.msnbc.msn.com/id/44912532/ns/world_news/t/protests-go-global-rampage-tear-gas-rome/#.Tp0w8ob66uI
        Koennte es sein, dass sich diese Demonstrationen ausweiten? Es wird hoechste Zeit, dass veroeffentlicht wird, wie die EU ihr Budget verwaltet und rechtfertigt.

      • Stephan

        @Uwe: das sehe ich etwas anders! Es waren auch vor Jahrzehnten NR-Lokal nicht verboten – jedoch war die NACHFRAGE seitens der NR wohl nicht da, sonst hätten viele dieses hochgepriesene “Konzept” doch gemacht, oder?!. Desweiteren ist es Entscheidung des Anbieters/Wirtes, mit WEM er Geschäfte machen will (=freie soziale Marktwirtschaft!). PS: SIE entscheiden doch auch, mit WEM sie was verdienen wollen und können (nunja- ich zumindest, da ich selbständig bin!). Zudem war es ein intervetionistischer Eingriff des Staatest, unter dem DECKMANTEL!!! des Gesundheitschutzes!!! Desweiteren wurde die Dehoga-Vereinbarung erfüllt, jedoch falsch interpretiert und ausgelegt! Zudem basieren diese Passivrauch-Schockargumente des Dkfz auf reinen statistischen Zahlen (lesen sie hierzu bitte den vom Bundestag – wissenschaftlich Dienst – herausgegebene Ausarbeitung zum Thema Passivrauch: Tenor Festzuhalten bleibt, dass es bei den Berichten und Untersuchungen um Schätzungen u Hochrechnungen handelt. Nichtmal valide statistische Zahlen konnten hierzu herangezogen werden, da diese “Todesursachen” nicht “erhoben werden”, weil man ES NICHT KANN!!!! Da die sog. Folgeerscheinungen – wie die NR immer bringen, Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall – und weiß gott was alles noch, SOVIELEN Einflüssen unterliegen aus Umwelt, Persönlicher Lebensweise und und und und und…..). Tja, Fakt ist, dass es keine Rauchlokale mehr gibt, weil eine LÜGE verbreitet wurde. Fakt ist, dass wenn Ihre “Mehrheit” auf die Straße gegangen wäre, welche NR-Lokale wollte und gefordert hätte, es schon vor Jahrzehnten NR-Lokale gegeben hätte, da sich der Markt nach der Nachfrage richtet.

      • UweM

        In den letzten ein, zwei Jahrzehnten hat sich der Stellenwert des Rauchens in der Gesellschaft grundlegend geändert und auch die Anteile der Raucher innerhalb von Bevölkerungsschichten verschoben. Dadurch ist die Toleranz heute eine andere.

        Hier wurde schon gegen die angebliche Passivrauchlüge mit dem Argument gewettert, es gäbe schließlich keinen einzigen Totenschein, auf welchem “Passivrauchen” als Todesursache stehe. Dem kann man entgegenen, dass, wenn jemand von einem besoffenen Autofahrer überfahren wird, auf dem Totenschein auch nicht “Alkohol am Steuer” steht, sondern Frakturen und innere Verletzungen die man sich beim trinken gar nicht zuziehen kann. Also ist Alkohol am Steuer ungefährlich?

        Es gibt auch keinen an Lungenkrebs gestorbenen Raucher, bei dem “Rauchen” als Todesursache im Totenschein steht. Selbst hier muss man statistische Zusammenhänge herstellen und Wahrscheinlichkeiten berechnen. Oder bestreitest du etwa auch, dass aktives Rauchen gesundheitsschädlich ist?

        Natürlich muss man mit Hochrechungen arbeiten, wenn eine Todesursache verschiedene Ursachen haben kann aber deshalb wird daraus nicht automatisch eine Lüge. Nur der Fehlertoleranzbereich vergrößert sich. Wäre es denn weniger schlimm, wenn statt hochgerechneten 3300 Passivrauchtoten tatsächlich nur 1500 früher sterben?

      • Nansy

        Mein Gott, jetzt geht dieser Unfug wieder los. Dass es keinen einzigen Totenschein gibt, auf welchem “Passivrauchen” als Todesursache steht, ist eine vereinfachte Beschreibung für die Tatsache, daß man hier keinen Zusammenhang nachweisen kann, außer zweifelhaften statistischen Hochrechnungen auf ganz wackeligen Grundlagen. Du glaubst doch wohl selber, dass diese Gesundheitsfetischisten mindestens einmal pro Woche eine Fersehsendung machen würden, wenn sie auch nur einen Toten vorweisen könnten, an dem man diesen Zusammenhang beweisen könnte.
        Es sind übrigens nicht 3300 hochgerechnete Passivrauchtoten, sondern genau 3301, und das hat auch seinen Grund. Diese Zahl soll eine Genauigkeit vortäuschen, die es gar nicht gibt. Das ist geschickt gemacht, aber letztlich doch durchsichtig. Und ich möchte jetzt nicht erneut in die Diskussionen über diese blödsinnigen Hochrechnungen des DKFZ einsteigen, das ist hier schon ausführlich abgehandelt worden.
        Wäre interessant, wie Du diese Meldung einordnest, mal abgesehen davon, dass die Quelle der Berliner Kurier ist: http://www.berliner-kurier.de/fotostrecken-gesundheit/berliner-marc-t—44–hirn-tumor-durch-handy-strahlen,9614854,11006132.html
        Müssen wir jetzt alle Handys abschaffen?

      • UweM

        Der Berliner Kurier schildert einen Einzelfall, mehr nicht. Man kann nun versuchen einen statistischen Zusammenhang zwischen Handybenutzung und Tumorentwicklung auf der “Telefonierseite” herzustellen. Wenn dies gelänge, wäre das aufsehenerregend.

        Meines Wissens sind aber derartige Suchen bisher ergebnislos geblieben obwohl Handys ja durchaus auch aktive Gegner haben und insbesondere in den USA versucht wurde, derartiges vor Gericht zu bringen (US-Anwälte ticken da anders als die unsrigen, da läßt sich u.U. extrem viel Geld verdienen)

        Der statistische Nachweis eines Zusammenhanges ist aber bislang gescheitert.

      • Nun ja ganz so einfach ist es nicht. Es gibt sehr wohl ‘Studien’, die belegen (wollen), dass eine Schädigung eintritt und es demzufolge tatsächlich auch ‘Passivtelefonierer’ geben sollte. Erstaunlicherweise ist es hier ebenfalls die ÖDP die sich als Speerspitze begreift und mit nicht müde wird Prof. Adlkofer und seine Forschungen zu zitieren. Unglücklicherweise wird Adlkofer an anderer Stelle als Tabaklobbyist bezeichnet, was wiederum die ÖDP nicht wirklich zu stören scheint.

        Kurzum sowohl beim Passivrauch als auch bei der Handystrahkung handelt es sich um einen ähnlich gelagerten Glaubenskrieg. Einzig die Vorraussetzungen sind andere: Die Politik wird alles tun um derartige Diskussione zu vermeiden und logischerweise versuchen jede Studie, die hier Wasser auf die Mühlen kippen würde, klein zu haten oder unter den Teppich zu kehren. Schließlich hat sich der Vertrieb von UMTS Lizenzen zu einem lukrativen Geschäft entwickelt.

      • Nansy

        UweM:
        Zittat: “Es gibt auch keinen an Lungenkrebs gestorbenen Raucher, bei dem “Rauchen” als Todesursache im Totenschein steht.”

        Man geht aber wohl davon aus, dass ein starker Raucher mit Lungenkrebs diesen durch das Rauchen verursacht hat. Auch wenn Lungenkrebs nicht nur auf Raucher beschränkt ist.

        Hier gibt es einen Journalisten, der Jahre lang intensiv mit dem Handy telefoniert hat und nun an einem Gehirntumor über dem linken Ohr erkrankt ist.

        Was unterscheidet diesen Fall von dem des Rauchers?

      • B.S.

        In den letzten ein, zwei Jahrzehnten hat sich der Stellenwert des Rauchens in der Gesellschaft grundlegend geändert und auch die Anteile der Raucher innerhalb von Bevölkerungsschichten verschoben. Dadurch ist die Toleranz heute eine andere.

        In der “Denormalisationsprogrammfibel” steht, dass es mit allen Mitteln zu erreichen gilt, dass das Rauchen gesellschaftlich als unerwuenscht betrachtet wird. Weiterhin sollen hartnaeckige Raucher als ungebildete “Unterschicht” beschrieben werden. und diese “Unterschicht” soll nicht von der breiten Masse toleriert werden.

        Die Realitaet sieht etwas anders aus. Schliesslich ist die Realitaet das, was vor der eigenen Tuer/im Job/im Gesellschaftsleben und nicht im Internet passiert.
        Hier in England sind knappe 200 Menschen im realen Leben gereist (manche davon fuhren 5+ Stunden auf der Autobahn) um endlich laut und deutlich “NEIN” zu sagen.
        Natuerlich sind noch einige Schikanen von den Antirauchern zu erwarten, je mehr davon, umso besser.
        Geruechte (ich habe dafuer keine offizielle Bestaetigung, deshalb benutze ich das Wort “Geruecht”) gehen rum, dass in England UKIP recht grossen Zulauf hat.
        Fuer weiss-Gott-wieviele-Jahre krebste UKIP irgendwo am Rande rum – wie alle anderen – habe auch ich die ignoriert. Seit Nigel Farage laut sagte, dass UKIP mit Rauchverboten sowie anderer Gaengelung nichts im Sinne hat und dem pubsterben ein Ende setzen moechte, waechst das Interesse an der Partei.

        Soviel zu der ungebildeten “Unterschicht” der Raucher.

      • B.S.

        Ist es nicht eigenartig, dass bei der Erwaehnung der “Denormalisatiosprogrammfibel” sowie “Confidence trick” keine Gegenargumente kommen?

        Man sollte immer bei der Wahrheit und der Realitaet bleiben!

      • Nansy

        B.S.:

        Nicht nur bei der Erwaehnung der “Denormalisatiosprogrammfibel” sowie “Confidence trick” kommen von Uwe keine Gegenargumente. Er hängt sich solange an ein Thema an, bis Argumente kommen, die er nicht entkräften kann. Dann bricht er ab und versucht es an anderer Stelle. So hält er uns immer schön am Laufen.

      • B.S.

        Natürlich muss man mit Hochrechungen arbeiten, wenn eine Todesursache verschiedene Ursachen haben kann aber deshalb wird daraus nicht automatisch eine Lüge. Nur der Fehlertoleranzbereich vergrößert sich.

        Wieviele prospective Ursachen und wieviele Variable sind in einer solchen “Hochrechnung”?

        Wäre es denn weniger schlimm, wenn statt hochgerechneten 3300 Passivrauchtoten tatsächlich nur 1500 früher sterben?

        Es stirbt KEINER an Passivrauch. Wenn es so waere, gaebe es keine Rentner und nur leere Altersheime.

      • “Natürlich muss man mit Hochrechungen arbeiten, wenn eine Todesursache verschiedene Ursachen haben kann aber deshalb wird daraus nicht automatisch eine Lüge”

        Das Problem sind nicht die Hochrechnungen, sondern die ihnen zugrunde liegenden kausalen Zusammenhänge. Wenn diese zweifelhaft oder gar falsch sind, sind jede Hochrechnungen wertlos. Eines meiner Lieblingsbeispiele diesbeüglich ist SIDS. Immerhin fließen in die glorreichen 3301 auch -ich glaube- rund 80 Säuglinge im Jahr ein. Das einzige was hier wohl als wissenschaftlich gesichert gelten kann ist, dass es bislang keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Übrigens finden sich hier im Netz Briefe von betroffenen Eltern, die sich regelrecht verhöhnt fühlen, ob die stümperhaften Behauptungen, da in deren Haushalt weder Rauch noch Passivrauch existent war.

        Unabhängig davon ist SIDS ein prima Beispiel welch grotesken Züge die Wissenachaft annehmen kann. Ich hatte mich diesbezüglich kürzlich mit einer Hebamme unterhalten: Trotz aller Unkenntnis der Ursachen wird seit den 90ern empfohlen die Bauchlage des Säuglings zu vermeiden. In den 70ern hingegen wurde explizit die Bauchlage empfohlen…und -oh Wunder- zwischen den 70ern und 90er fand man die statistische Mehrzahl der toten Babys auf dem Bauch liegend. Grund genug für eine abrupte Kehrwende. Da wir die Lütten jetzt alle wieder auf den Rücken legen, wird in 20 Jahren irgendein Wissenschaftler einen Preis dafür kriegen, dass er rausfindet, dass für die kleinen das Schlafen auf dem Bauch viel viel sicherer ist….die Hebamme konnte nur mit dem Kopf schütteln und meinte lakonisch: typisch männliche Statistik…da kommen wir Frauen, die Ahnung davon haben, nicht gegen an.

      • UweM

        Was den Fall des Journalisten von dem eines Rauchers unterscheidet ist relativ simpel zu erklären:

        Bei dem Journalisten handelt es sich um einen Einzelfall, ein Zusammenhang zwischen der Handybenutzung und dem Auftreten von Hirntumoren ist statistisch bisher nicht nachweisbar.
        Ich verteidige das Handy sicher nicht, sondern verfolge das mit Interesse und sobald ich hier überzeugende medizinische Zusammenhänge finde, werde ich sicher Konsequenzen für mein Nutzungsverhalten ziehen.

        Beim Raucher liegen die Verhältnisse anders. Auch wenn die Gründe für die Ausbildung eines Lungenkrebses vielfältig sein können und sich möglicherweise sogar gegenseitig verstärken, so sind die Zusammenhänge doch mehr als eindrucksvoll. Natürlich erkrankt nicht jeder Raucher an Lungekrebs. Tatsächlich ist es eine Minderheit. Unter den an Lungenkrebs erkrankten Menschen jedoch finden sich 90% Raucher. D.h. ihr Anteil an den Erkrankten ist rund dreimal so hoch wie ihr Anteil an der Bevölkerung. Viel deutlicher geht es kaum.

      • UweM

        Ich sag euch ganz ehrlich: Das „Denormalisationsprogramm“ interessiert mich genau so wenig wie eine Jubelmeldung, dass in irgendeinem amerikanischen Hinterwäldlercounty das Rauchverbot wieder abgeschafft wurde.

        Eine Aussage wie „Es stirbt KEINER an Passivrauch. Wenn es so waere, gaebe es keine Rentner und nur leere Altersheime.“ Ist schon alleine deshalb höchst unlogisch, weil man selbst durch aktives Rauchen nicht zwangsläufig vor dem Rentenalter stirbt, nur eben dieses mit geringerer Wahrscheinlichkeit erreicht bzw. im Durchschnitt (!) das Rentnerdasein weniger lange genießen kann.

      • UweM

        Was wird eigentlich für eine Reaktion erwartet, wenn ein Schlagwort wie „Denormalisationsprogrammfibel“ in die Diskussion geworfen wird? Google verzeichnet unter diesem Begriff exakt einen einzigen Treffer und darunter findet sich just dieser Beitrag von B.S.

        Wenn man sich schon über ausbleibende Reaktionen beschwert, wäre es dann nicht sinnvoll, weniger kryptisch, d.h. nicht mit selbst erfundenen Wortschöpfungen zu diskutieren?

      • Lieber Uwe, ich bin mir recht sicher, dass wir beim Passivrauchen waren und nicht beim Aktivrauchen. Ich persönlich würde einen Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Rauchen gar nicht leugnen wollen, wohingegen es keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse darüber gibt, dass das auch für das Passivrauchen zutrifft. Würde man dieselben Schlüsse, weil das Prinzip dasselbe ist würde man damit auch ‘beweisen’, dass eine Schneeflocke tödlich ist, weil man zuvor erkannt hat, dass man von einer Lawine erschlagen werden kann.
        Wie gesagt es handelt sich dabei um einen ähnlich gelagerten Glaubenskrieg beim Passivrauchen wie auch beim Passivtelefonieren, bei dem mich ein wenig verwundert, dass Sie das eine als belegt, das andere als nicht beweisbar erkannt haben wollen. Ich jedenfalls weiß es nicht und halte mich an die erste Regel von Descartes Discours de la Methode: Akzeptiere nur als wahr, was unbezweifelbar gewiss ist.
        Damit stehen wir auf derselben Seite was Handystrahlungen anbelangt. Freilich gibt es auch hier Studien eine Schädlichkeit belegen. Die bekannteste ist die REFLEX Studie die von der EU in Auftrag gegeben wurde. Vermutlich war das Ziel eine Schädlichkeit zu widerlegen, als das Ergebnis anderslautend war, würde die Studie kurzerhand versenkt mit der Behauptung, die Daten seinen gefälscht worden. Dieser Vorwurf ist zwar zwischenzeitlich widerlegt worden und auf ‘Schlampigkeit und methodische Fehler reduziert’. Damit jedoch dürfte die Studie mindestens dieselbe Qualität haben wie Pötschke-Langers Machwerke.

      • B.S.

        Na das ist doch jetzt endlich mal Klartext. War denn das so schwer?

        Es tut mir sehr leid, wenn ich sie mit meinen vorhergehenden Kommentaren etwas ueberfordet habe.

      • B.S.

        Doch, ich habe danach gesucht, aber unter dem link http://www.ash.org.uk/files/documents/ASH_746.pdf erhält man die Nachricht “the document or page you requested could not be found”

        Genau das habe ich mit meinen nichtrauchenden Bekannten gemacht; zuerst habe ich denen verschiedenen Links geschickt – und die sagten das Gleiche – naemlich dass das Dokument (ASH_746.pdf) nicht mehr auffindbar ist.
        Dann habe ich diesen Leuten meine cd (backup) geliehen, damit sie in Ruhe dieses, sowie 3 andere nicht mehr auffindbare, Dokumente lesen koennen. (2010 konnte man sich die .pdfs noch runterladen)

        Und dann gab es dieses nette Video
        http://www.youtube.com/watch?v=DtvH8IbV3F4
        von 1999….
        Ob es in der Koalition nochmal einen “Rossi” gibt, wird sich herrausstellen.

      • UweM

        Welchen Sinn macht es denn, tote links zu posten und sich dann darüber zu ereifern, dass auf deren nicht mehr lesbaren Inhalt nicht eingegangen wird?

      • B.S.

        Welchen Sinn macht es denn, tote links zu posten und sich dann darüber zu ereifern, dass auf deren nicht mehr lesbaren Inhalt nicht eingegangen wird?

        Es tut mir leid, wenn ich sie wieder etwas ueberfordert habe.

        Waere es nicht besser, zu fragen, WESHALB Dokumente entfernt werden muessen?

      • UweM

        Bevor jetzt wieder die 273. Verschwörungstheorie aufgetischt wird, hätte ich lieber gewusst, warum man überhaupt linkst postet von denen man bereits weiß, dass sie tot sind und zusätzlich, warum man sich dann beschwert, dass der Diskussionspartner nicht auf deren unbekannten Inhalt eingeht.

      • B.S.

        Bevor jetzt wieder die 273. Verschwörungstheorie aufgetischt wird, hätte ich lieber gewusst, warum man überhaupt linkst postet von denen man bereits weiß, dass sie tot sind und zusätzlich, warum man sich dann beschwert, dass der Diskussionspartner nicht auf deren unbekannten Inhalt eingeht.

        Es wird ihnen vielleicht etwas schwerfallen: anstatt “Verschwoerungstheorien” aufzutischen, wie waers mit selbst suchen und EIGENES URTEIL bilden?

      • UweM

        Das ist ja mal eine interessante Diskussionsstrategie: Dem Diskussionspartner mitzuteilen, Gegenargumente zu dessen Aussagen gäbe es irgendwo aber er solle sich diese gefälligst selbst suchen.

        Alles andere als beeindruckend….

      • ich weiß zwar nicht bei was Ihr jetzt genau seid, meint ihr sowas in der Art ?

        http://www.nbatc.ca/tatu/download/TID.pdf

      • UweM

        Interessanter link, danke. Allerdings richtet sich dieses Programm explizit gegen die Zigarettenindustrie und eben nicht gegen Raucher:
        „…it moves away from a “blame the victim” approach that focuses on smokers alone…”
        “…it speaks to everyone, smokers and non-smokers alike. It does not target smokers and evoke bad feelings, but instead brings unification to tobacco control by giving everyone a common target: the tobacco industry”

        Die weiter oben gelesenen Vorwürfe, Raucher würden als solche diskriminiert oder gar generell als „Unterschicht“ verunglimpft, habe ich beim Überfliegen nicht finden können, daher gehe ich davon aus, dass B.S. etwas anderes gemeint haben muss.

      • B.S.

        Danke, Berlin-mindplayer; dem ist nur noch das

        “Confidence trick

        It is essential that campaigners create the impression of inevitable success. Campaigning of this kind is literally a confidence trick: the appearance of confidence both creates confidence and demoralises the opposition. The week before the free vote we made sure the government got the message that we “knew” we were going to win and it would be better for them to be on the winning side.

        hinzuzufuegen.

      • UweM

        ie Artike, vor allem der Erste fassen weitgehend zusammen was Politik, Arbeitgeber, öffentliche Einrichtungen und sehr wohl auch Raucher aus eigenem Ermessen in den letzten Jahren gegen die Gefahren das Rauchens unternommen haben.

        Auch hierbei handelt es sich nicht um die gesuchte Kampagne, die wir jetzt mal bis auf weiteres als Denormalisationsprogramm bezeichnen wollen.

        Auch hier steht nicht, dass man Raucher pauschal als “Unterschichtler” verunglimpfen soll und dass Raucher gezielt diskriminiert werden sollen.

        Wollen wir ernsthaft darüber dskutieren, inwiefern die Tatsache, dass Zigarettenkippen auffällig häufig als Müll auf der Straße landen (siehe erster Artikel) für Raucher diskriminierend ist?

      • :) lieber Uwe M, das war natürlich nicht anders zu erwarten, dass wir die Diskussion bestenfalls auf Begriffsdiskussionen -um nicht zu sagen Haarspalterei- beschränken. Ich weißt nicht genau, was Sie ernsthaft erwarten haben? Ein Kampfblatt, in dem offen zur Diskriminierung aufgerufen wird? Derartiges einzufordern ist entweder grenzenlos naiv oder rein rhetorisch. Auch wenn es mit ziemlicher Sicherheit ‘Tipps und Tricks’ für den internen Gebrauch gibt, wird niemand so bescheuert sein, sowas ins Netz zu stellen. Wir sind und mit Sicherheit einige, dass es keine Geheimorganisation dunkler Gestalten auf Neuschwabenland gibt die im Hintergrund die Strippen ziehen. Vielmehr hat sich im Sinne von ‘trust the process’ eine innerhalb dieser Gruppen allgemein anerkannte Strategie entwickelt.

        Tatsache ist ja schließlich dass, wenn jemand in der Lage ist die Ausprägungen von etwas zu beschreiben, dass der Gegenstand selbst existent ist .Wie die Formulierungen dann letztlich aussehen ist ja für die Praxis unerheblich. Wenn jemand einen Anleitung für den Bombenbau ins Netz stellt mit dem Hinweis ‘bitte nicht machen’ hegen wir ja -wenn irgendwo was in die Luft fliegt- auch keinen Zweifel wo der Ursprung liegt.

        Hätten Sie die Artikel gelesen und nicht wie üblich überflogen, wäre aufgefallen, dass der Verfasser selbst eine zunehmende Diskriminierung nicht etwa leugnet sondern einräumt. Auch wenn nicht expliziet befürwortet wird, so dürfte das Vorhandensein damit ja unstrittig bleiben. Letztlich wird dies natürlich transportiert indem bewußt in der allgemeinen Form (Raucher stinken, Raucher sind Unterschicht) geblieben wird. Das Problem bei den weggeworfenen Kippen ist der entstandene Müll und nicht etwa die pauschalierte Gruppe aus der er stammen könnte. Ich weiß nicht genau wie Sie die Forderung des Verfassers aus dem zweiten Artikel -die WHO möge bitte keine braun gebrannten Kaukasier einstellen- nennen. Assessment Center? Ich nenne es Diskriminierung.

      • UweM

        Ach, jetzt gibt es auf einmal so ein Pamphlet gar nicht?

        Ich habe mir weiter oben vorwerfen lassen müssen, dass ich zum „Denormalisationsprogramm“ nicht Stellung bezogen hätte, welches laut B.S immerhin schon von seinen sämtlichen nichtrauchenden Bekannten mit Verärgerung gelesen wurde.
        Ferner wurde behauptet dass darin stünde, „dass unbescholtene Menschen diffamiert und diskriminiert werden MÜSSEN.“ (Zitat Ende)
        In einem weiteren Beitrag wurde behauptet, in einer „Denormalisationsprogrammfibel“ stünde, dass „hartnaeckige Raucher als ungebildete “Unterschicht” beschrieben werden“ sollen (Zitat Ende)

        Als ich dann darum gebeten habe, mir dieses Programm doch endlich mal zu zeigen, präsentierte man mir einen offensichtlich seit längerem toten link.
        Als ich das bemängelte, gab es einen neuen link zu einem „Denormalization Info Pack“ in welchem aber die diskriminierenden Passagen gar nicht zu finden sind. Im Gegenteil, dieses Programm spricht sogar ausdrücklich gegen „blame the victim“.

        Jetzt haben wir neue links, die auch keine Raucherdiskriminierungsprogramme darstellen sondern eher Statusberichten gleichen.

        Einige von Euch behauptet somit, so ein Programm gäbe es und man kann/konnte es sogar ausdrucken und verteilen. Du stellst das jetzt wiederum in Frage. Wem von Euch kann man jetzt glauben?

      • ..Von der Existenz ‘irgendeines Pamphlets’ weiß ich nichts. Gleichwohl ich mir ziemlic sicher bin, dass -wohlgemerkt für den internen Gebrauch- sicher bei der einen oder anderen Organisation Tipps und Tricks in Form eines strategischen Papiers existieren. Allerdings wäre es, wie schon erwähnt, nicht nur grenzenlos bescheuert, sowas zu publizieren sondern möglicherweise auch strafrechtlich relevant. Wenn also tatsächlich ein Trottel am Werk war, könnte das ein Erklärungsansatz für einen toten Link sein. Könnte….kurzum ein solches Pamphlet zu erwarten scheint mir doch recht naiv. Spielt für mich allerdings auch nur eine untergeordnete Rolle. Tatsache ist, dass es einen erklärten Prozess Denormalisation, den so ja zweifellos niemand leugnet und der in Form der Markerbeschreibungen ja wunderbare Tipps enthält. Als Konsequenz hieraus ergibt sich -zumindest als Begleiterscheinung- eine zunehmende Diskriminierung, die ja noch nicht einmal einschläge Organisationen leugnen.

      • B.S.

        Als ich dann darum gebeten habe, mir dieses Programm doch endlich mal zu zeigen, präsentierte man mir einen offensichtlich seit längerem toten link.

        Sie duerfen ruhig “Denormalisationsprogramm” sagen. Und das war das Erste, das urploetzlich verschwand. (Allerdings etwas spaet).
        Dass sie dieses “Denormalisationsprogramm” und Inhalt nicht kennen, bezweifle ich. Ihre Kommentare folgen dem vorgegebenen Muster.

        Der link zu dem PDF war uebrigens nicht das “Denormalisationsprogramm”, sondern der “confidence trick”.
        Trotzdem:
        Hier etwas zum lesen:
        http://content.yudu.com/Library/A1nkch/Denormalisation/resources/28.htm

        Einige von Euch behauptet somit, so ein Programm gäbe es und man kann/konnte es sogar ausdrucken und verteilen. Du stellst das jetzt wiederum in Frage. Wem von Euch kann man jetzt glauben?

        Wir sagen alle das Gleiche: Naemlich, das mit “Die Gruppe von Gegnern spalten” (divide and rule) klappt auch nicht mehr.

    • Blaudunst

      Ja, der “Sanitarismus” geht in eine neue Phase…
      Der “Sanitarismus” ist übrigens der Nachfolger des Feudalismus, Kommunismus und Kapitalismus und hat von allen drei die schlechtesten Sachen beibehalten:
      - Von Feudalismus die Hexen-Jagd und die Stigmatisierung und Terrorisierung der anders Glaubenden;
      - Von Kommunismus die Gleichmacherei um jeden Preis (problemlos auch mit Gewalt), dazu angeblich die Diktatur der Mehrheit (Arbeiterklasse), die in Wirklichkeit nur die Diktatur einer skrupellosen Minderheit war. Und das bis zur Perfektion getriebene Denunziantentum.
      - Von Kapitalismus den Satz “Alle Menschen sind käuflich, es ist nur eine Frage des Preises” und die Gier nach immer mehr Geld und Macht.

      Jetzt wird sich der Sanitarismus mit den nächsten “Epidemien” beschäftigen, die “Alkohol- und die Fett-Epidemie”. Das wird vielleicht etwas schwieriger als mit der “Tabak-Epidemie” sein, weil jetzt die Mehrheit zwangsbehandelt werden sollte, aber die Gesundheitslobby hat schon viel Erfahrung gesammelt: Stetige Propaganda, die Menschen verunsichern und ihnen Angst machen, sie gegeneinander hetzen und verfeinden, die widerliche Taktik “immer wieder ein Verbot oder eine Verteuerung mehr, noch mehr Warnungen, noch mehr Propaganda, wieder ein Verbot mehr, die Blöden gewöhnen sich schon dran”.

      Wann war nur dieses ominöse FCTC? 2003?
      Das mit dem Alkohol ist deutlich “frischer”. Ich schätze, in 4-6 Jahren werden wir die verheerenden Folgen auch hier erleben müssen:
      http://www.euro.who.int/de/what-we-do/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/news/news/2011/05/experts-agree-on-new-european-action-plan-on-alcohol
      Genau die selben bescheuerten Texten, sie haben fast nur „Tabak“ mit „Alkohol“ ersetzt…
      Ein neuer Kreuzzug des Sanitarismus hat gerade begonnen.

      Es sei denn, wir kapieren endlich, dass WIR UNS WEHREN MÜSSEN! Wir alle, nicht nur wir hier…

      Und übrigens, hier noch, wofür die EU Geld hat (5.200.000 €) :
      http://www.fctc.org/index.php?option=com_content&view=article&id=597:europe-provides-52-million-for-fctc&catid=229:general-news&Itemid=233

      Nur noch widerlich, diese Eurokraten. Der Euro wackelt, sie hecheln den Finanzmärkten erfolglos hinterher, die Schulden wachsen astronomisch, und?
      Wofür haben sie Geld zum rausschmeißen??? Genau, für die Tabakkontrolle!

    • Nansy

      Mein Gott, jetzt geht dieser Unfug wieder los. Dass es keinen einzigen Totenschein gibt, auf welchem “Passivrauchen” als Todesursache steht, ist eine vereinfachte Beschreibung für die Tatsache, daß man hier keinen Zusammenhang nachweisen kann, außer zweifelhaften statistischen Hochrechnungen auf ganz wackeligen Grundlagen. Du glaubst doch wohl selber, dass diese Gesundheitsfetischisten mindestens einmal pro Woche eine Fersehsendung machen würden, wenn sie auch nur einen Toten vorweisen könnten, an dem man diesen Zusammenhang beweisen könnte.
      Es sind übrigens nicht 3300 hochgerechnete Passivrauchtoten, sondern genau 3301, und das hat auch seinen Grund. Diese Zahl soll eine Genauigkeit vortäuschen, die es gar nicht gibt. Das ist geschickt gemacht, aber letztlich doch durchsichtig. Und ich möchte jetzt nicht erneut in die Diskussionen über diese blödsinnigen Hochrechnungen des DKFZ einsteigen, das ist hier schon ausführlich abgehandelt worden.
      Wäre interessant, wie Du diese Meldung einordnest, mal abgesehen davon, dass die Quelle der Berliner Kurier ist: http://www.berliner-kurier.de/fotostrecken-gesundheit/berliner-marc-t—44–hirn-tumor-durch-handy-strahlen,9614854,11006132.html
      Müssen wir jetzt alle Handys abschaffen?

    • B.S.

      weil man selbst durch aktives Rauchen nicht zwangsläufig vor dem Rentenalter stirbt,nur eben dieses mit geringerer Wahrscheinlichkeit erreicht bzw. im Durchschnitt (!) das Rentnerdasein weniger lange genießen kann.

      Also, aktiv rauchen heisst nicht, dass man vor dem Rentenalter stirbt. Ja, woher kommen dann die vielen PASSIVRAUCHTOTE?
      Und… was hat man von laengerem Leben, wenn man durch Altergebrechen und/oder z.Bsp. Alzheimer weder mobil ist, noch eigene Entscheidungen treffen kann/darf?
      Danke, aber NEIN Danke!

      …Was wird eigentlich für eine Reaktion erwartet, wenn ein Schlagwort wie „Denormalisationsprogrammfibel“ in die Diskussion geworfen wird?

      Das ist kein Schlagwort und anstatt “fibel” haette ich wohl doch besser “bibel” sagen sollen, weil dieses menschenverachtende DENORMALISATIONSPROGRAMM wie eine neue Art von “10 Geboten” vorschreibt, wie man Raucher diffamieren und diskriminieren muss, damit sie, wenn sie das Rauchen aufgegeben haben, auch in das ewig lange Leben der (Antiraucher)gesellschaft aufgenommen werden.

      Es wird Zeit, dass man sich wieder auf den gesunden Menschenverstand besinnt und die Leute ihr Leben leben laesst.

      • UweM

        “Es stirbt KEINER an Passivrauch. Wenn es so waere, gaebe es keine Rentner und nur leere Altersheime”

        Nehmen mir mal an, die Zahl von 3300 Passivrauchtoten würde exakt stimmen. Können sie mir mal schlüssig erklären wie man mit dieser Quote Altersheime entvölkern will?

        Übrigens findet Google auch bei “Denormalisationsbibel” nur zwei Einträge und bei “Denormalisationsprogramm” ganze vier. Alle auf Raucherseiten, überwiegend hier. Alles selbst erfundene Schlagworte mit denen man in Diskussionen keine Aufklärung liefert.
        Warum sich dann darüber aufregen, dass keiner darauf eingeht?

      • B.S.

        Übrigens findet Google auch bei “Denormalisationsbibel” nur zwei Einträge und bei “Denormalisationsprogramm” ganze vier. Alle auf Raucherseiten, überwiegend hier. Alles selbst erfundene Schlagworte mit denen man in Diskussionen keine Aufklärung liefert.

        Soll hiermit das Denormalisationsprogramm verneint werden?
        http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20044187

        we suggest that stigmatizing smoking will not ultimately help to reduce smoking prevalence amongst disadvantaged smokers

        Ah, interessant.

        Noch interessanter ist es, dass sogar ASH das Thema hat fallen lassen und man uns das “Denormalizationprogramm” als was Gutes “wir wollen euch doch nur zu Eurem Glueck verhelfen” verkaufen will.

        http://www.ash.org.uk/files/documents/ASH_746.pdf
        Interessant, gell?

      • UweM

        Na das ist doch jetzt endlich mal Klartext. War denn das so schwer?

      • B.S.

        Na das ist doch jetzt endlich mal Klartext. War denn das so schwer?

        Es tut mir sehr leid, wenn ich sie mit meinen vorhergehenden Kommentaren etwas ueberfordet habe.

      • UweM

        Jetzt haben wir also wenigstens mal einen link der zu den frei erfundenen Vokabeln gehören soll. Gibt es davin extl. auch noch einen vollständigen Text, damit man überprüfen kann, ob da tatsächlich von gewollter “Diskriminierung” oder grundsätzlicher Zuordnung von Rauchern zur “Unterschicht” die Rede ist, oder ob das auch nur Formulierungen sind, die eigenem (Wunsch?-) Denken entspringen?

      • B.S.

        Jetzt haben wir also wenigstens mal einen link der zu den frei erfundenen Vokabeln gehören soll. Gibt es davin extl. auch noch einen vollständigen Text, damit man überprüfen kann, ob da tatsächlich von gewollter “Diskriminierung” oder grundsätzlicher Zuordnung von Rauchern zur “Unterschicht” die Rede ist, oder ob das auch nur Formulierungen sind, die eigenem (Wunsch?-) Denken entspringen?

        Interessante Verleugnung des “Denormalisationsprogrammes” und ein gutes Beispiel von “confidence trick”.

        Sie haben nicht mal nach dem Dokument gesucht.
        (http://www.ash.org.uk/files/documents/ASH_746.pdf)

        Tststststststststststs….

      • B.S.

        Oh, ich vergas; das “Denormalisationsprogramm” gab es zum runterladen …

      • Susanne Putz

        @UweM : Wenn Sie den Google-Übersetzer nutzen, können Sie die Texte auch auf deutsch lesen…;-) Ist evtl etwas verwirrend, kann allerdings, wenn man seine 5 Sinne beieinander hat, sehr aufschlussreich sein.. Zumindest werden Ihre Fragen beantwortet…

      • Susanne Putz

        @UweM: Beispiel: Smoking, stigma and tobacco ‘denormalization` = Rauchen, Stigmatisierung und Tabak “Denormalisierung”….;-)

      • UweM

        Doch, ich habe danach gesucht, aber unter dem link http://www.ash.org.uk/files/documents/ASH_746.pdf erhält man die Nachricht “the document or page you requested could not be found”

    • Nansy

      Der Generalangriff auf alle vermeintlich ungesunden – und somit “bösen” – Konsumgüter (Alkohol, Tabak, Fett und Zucker) geht mit wissenschaftlicher Unterstützung munter weiter. Die neuesten “wissenschaftlichen” Erkenntnisse (sprich: Studienunfug) behaupten nun, dass mehr Gewalttaten durch Konsum von Softdrinks enstünden. Frühere Studien hatten ja angeblich bereits einen ähnlichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Alkohol oder Tabak und gewalttätigem Verhalten gefunden. Jetzt ist mal wieder der Zucker dran.

      http://derstandard.at/1319181183942/Erschreckende-Verbindung-Mehr-Gewalttaten-durch-Konsum-von-Softdrinks

  7. Nansy

    Wie die Frankturter Rundschau meldet, sind in Russland 500 Arbeiter mit Steinen auf die Sicherheitskräfte losgegangen, weil sie in ihren Unterkünften auf der Baustelle das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan nicht mit Alkohol feiern durften. Das dürfte mal wieder demonstrieren, wie die Verbotspolitk die Menschen auf einander hetzt.

    http://www.fr-online.de/kein-alkohol–500-arbeiter-greifen-wachleute-an/1472778,9705036,view,asTicker.html

  8. Blaudunst

    @Berlin-Mindplayer
    Die Ernährung hilft auch ein wenig (einfach etwas weniger essen :-) ) aber die blöden Diäten und die “Light”, “Du darfts” und sonstige Schmarn-Bezeichnungen helfen selbstverständlich nicht, ganz im Gegenteil. Ich habe schon ein Problem mit “Bio”, besonders wenn es um Mineralwasser geht :-)
    Bewegung ja, in jedem Fall, vor allem weil man kräftiger und widerstandsfähiger wird :-)
    Aber damit kann doch die “arme” Pharma gar nichts verdienen….

    @ BS
    in 2003, als das FCTC (WHO Framework Convention on Tobacco Control) beschlossen worden ist, kamen auch nicht gleich die Rauchverbote (in jedem Fall ausserhalb der USA nicht) und auch sonst fast nichts. Aber dann hat die Gesundheitslobby so viel Druck gemacht und so viel Geld in die Propaganda reingeschmissen, bis ein Land nach dem anderen gefallen ist.
    Bei Alkohol und Übergewicht ist das auch erst die Anfangsphase…

    Die Argumente sind in jedem Fall die gleichen: Zig Milionen Menschen sterben in Folge des Konsums, vermeidbare Todesursache, man soll die Werbung und den Konsum verbieten /extrem einschränken, die Produkte verteuern und (sehr wichtig!) die “Suchtige” an den Pranger stellen um sie Therapie-willig zu machen und dann therapieren.
    Das letzte ist das eigentliche Ziel, da kommt das Geld raus.

    @ Nancy,
    “Tabak-Epidemie”, “Adipositas-Epidemie”… Diese Leute haben einfach vergessen, was eine Epidemie eigentlich ist!
    Peinlich… Bis zum “second hand eating” (Passivessen? ) ist nur ein kleiner Schritt…

    Manchmal frage ich mich verzweifelt, warum so viele Menschen so bescheuert geworden sind!
    Zu viel Wohlstand, zu viel mediale Verblödung, zu viel Oberflächlichkeit?
    Beweise habe ich leider nicht…

    • Stephan

      Da ist mir doch gestern dieser Artikel aufgefallen – einschl. der Kommentare………

      http://www.merkur-online.de/lokales/stadt-muenchen/merkur-sprechstunde-herzgesund-trotz-diabetes-1439359.html

      *ironie* und ich dachte wirklich, Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. kämen NUR vom Aktiv-und Passivrauchen *ironie off*

    • B.S.

      .. Aber dann hat die Gesundheitslobby so viel Druck gemacht und so viel Geld in die Propaganda reingeschmissen, bis ein Land nach dem anderen gefallen ist.

      Das ist der springende Punkt. Die Englaender wurden mit diesem Unfug von Rauchverbot ueberrumpelt, es gab keinen “Volksentscheid”.
      Der letzte Labourfritze, der meine Tuerklingel benutzte, bereut das wohl heute noch.

      Die Argumente sind in jedem Fall die gleichen: Zig Milionen Menschen sterben in Folge des Konsums, vermeidbare Todesursache, man soll die Werbung und den Konsum verbieten /extrem einschränken, die Produkte verteuern und (sehr wichtig!) die “Suchtige” an den Pranger stellen um sie Therapie-willig zu machen und dann therapieren.

      Das “Denormalisationsprogramm” in Aktion. Mit “Gesundheitsangst” und Tod kann man Bevoelkerungen verunsichern, insbesondere, wenn man mit dem Finger auf die vermeintlich”Schuldigen” zeigt.

      Es ist Zeit, dass diesem Unfug von Massenverarschung ein Ende bereitet wird.

    • “Manchmal frage ich mich verzweifelt, warum so viele Menschen so bescheuert geworden sind!
      Zu viel Wohlstand, zu viel mediale Verblödung, zu viel Oberflächlichkeit?
      Beweise habe ich leider nicht…”

      Ach ich glaube so schwer ist das nicht: Wir befinden uns in einer recht schnelllebigen Zeit. Anders als früher ist vor allem die Zugehörigkeit zu einer nicht nicht mehr garantiert. Früher wurde man da hineingeboren und war da praktisch sicher bis zum Lebensende. Inbesondere am Beispiel der Finanzkrise wurde deutlich wie schnell ein Abstieg aus der Mittelschicht (denkt man an Frau Schickedanz…dann bisweilen sogar aus der Oberschicht) möglich ist. Da ist ein natürlicher Reflex der Zuwendung zu bestehenden Werten und vor allem das Bedürfnis nach Sicherheit vor allem in der sog. Mittelschicht fast schon verständlich. Wenn man sich wirtschaftlich nicht mehr von der Unterschicht (garantiert) abgrenzen kann, so versucht man es zumindest gesellschaftlich …indem man alles auf ‘Unterschichten’ projeziert was man selbst nicht macht um sich deutlicher zu differenzieren. Dass das nicht oder nur bedingt zutrifft spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist dass man sich weitestgehend abschottet in einer kleinen Welt der ‘Bewahrer’. Umwelt, Gesundheit spielen dabei eine große Rolle…..aber auch die Ablehnung vorn irgendwelchen Großprojekten. Eigentlich wollte ich nicht bei den Grünen landen, aber das geht vermutlich ganz automatisch. Wir reden hier von Veränderungs intoleranten Menschen, die sich zwar um den Juchtenkäfer im Schlosspark, kaum aber um Rassismus oder Hunger in der Welt scheren. Irgendjemand hatte den Menschenschlag als Glückszweifler beschrieben, man kann das eigene Glück nur dann fassen, wenn es diametral dem Umglück (oder das was man dafür hält) anderer Menschen gegenüber steht. Das ist insofern lustig, weil sich nach diesem Prinzip jeder Bauer stets ein paar Schafe in den Stall stellen müßte …nur um immer zuverlässig zu wissen welches seiner Tiere im Stall tatsächlich Kühe sind :)

      • Nansy

        Zum Wesenszug der Rechten gehört die Überbetonung der Sicherheit, auch wenn sie auf Kosten der eigenen Freiheit erlangt werden muss. Zum Wesenszug der Linken gehört, meiner Meinung nach, inzwischen die Vorstellung, den Menschen auch gegen seinen Willen glücklich machen zu müssen. Ob man die Grünen überhaupt noch links einordnen kann, ist fraglich. Dafür machen sie sich inzwischen nur noch als Verbotspartei einen Namen:
        Verbot von Motorrollern, weitreichende Verbote für Alkohol, Verbot von Alkoholwerbung, Verbot für Süßigkeitenwerbung, totales Grillverbot in Parks und auf Grünflächen, Verbot von Gas-Heizstrahler, Zuchtverbot für Kampfhunde, Cem Özdemir fordert ein Verbot von Plastiktüten…..

      • die Rechten und die Linken gleichen sich hier sehr. Besonders deutlich wird das in der extremen Ausprägung. Während die Rechten die Belange des Einzelnen, sprich die Individualfreiheiten, den Belangen einer Nation einer Rasse was weiß ich unterstellen, wird das bei Linken durch ein wie immer geartetes Kollektiv ersetzt.

        Die Grünen versuchen mehr und mehr einen Spagath zwischen den bürgerlichen Strömungen (die es da ja offenbar schon immer gab) und linken Sozialromantikern hinzukriegen. Für die Letzteren ist Claudia Roth zuständig, für die anderen der Quotentürke von der Alb. Vermutlich gab es diesen Konflikt schon immer und er nannte sich nur ‘Fundis und Realos’ , allerdings setzen sich zunehmend die Realos vulgo Bürgerlichen durch. Ist auch kein Wunder, die linken teil recht radikalen Hippies von einst sind längst zu dem geworden was ein Liedermacher mit dem Begriff ‘Knorr-Familie’ umschreibt: Eine spießige, wohlsituierte Familie mit Eigenheim im Grünen.
        Die echten ‘Bewahrer’, zwar Windräder haben wollen, aber nicht vor der eigenen Haustür, die sich in der Sicherheit der vertrauten Umgebung am wohlsten fühlen und im Sinne der Reduktion der Komplexität des Lebens am liebsten alles ‘genormt’ hätten. Sie bilden die echte Lehm (Lähm)schicht der Gesellschaft.

      • B.S.

        Die echten ‘Bewahrer’, zwar Windräder haben wollen, aber nicht vor der eigenen Haustür, die sich in der Sicherheit der vertrauten Umgebung am wohlsten fühlen und im Sinne der Reduktion der Komplexität des Lebens am liebsten alles ‘genormt’ hätten.
        Wer Windmuehlen will, muss die auch vor der eigenen Haustuer akzeptieren; wer “Umweltfreundlich” mit Biodiesel fahren will, darf nicht ueber die Abholzung eines Regenwalds meckern.

        Leute, die Angst vor der Komplexitaet des Lebens, was vor allen Dingen Eigenverantwortung heisst, haben, brauchen unbedingt neue Gesetze fuer ihre “Sicherheit”. Und diese (falsche) “Sicherheit” beinhaltet immer eine Form von Intoleranz Andersdenkenden gegenueber.
        Angstmachen ist halt immer die beste Waffe – solange bis die Leute derartig eingeengt sind, dass sie die Angst verlieren.

  9. Peter 1969

    Uwe M warum immer noch hier. Da deine Meinungen immer weggemacht oder immer schlecht bewertet werden. Ich würde an deiner Stellle hier nichts mehr schreiben.

  10. Peter 1969

    Herr Niedermeier nicht nur Antiraucher lügen. Hier wird auch gelogen.

    Freundlichen Gruss

  11. Blaudunst

    Die WHO, die Pharma-Lobby und die fanatischen Antiraucher wollen aus der ganzen Welt einen Buthan machen!
    Deshalb ist es auch sinnlos mit diesen Leuten das Gespräch zu suchen oder nachzugeben. Das sind keine normale Leute, mit denen man normal reden oder verhandeln kann!
    Nur viel Widerstand und immer wieder Aufklärung helfen.

  12. harold

    das heisst und zeigt uns ,das die WHO mit vorsicht zu geniessen ist…eine dubiose preisverleihung…

    • Magnum

      Die WHO ist nicht nur mit Vorsicht zu geniessen, dieser Verein ist abzuschaffen !!!
      Wer sich, wie die WHO, dermassen für die Interessen der Pharma-Lobby instrumentalisieren lässt (Tabak, Alkohol, Schweinegrippe, etc.), hat meiner Meinung nach, seine Existenzberechtigung verloren.
      Für eine Institution, die sich der Gesundheit der Weltbevölkerung verschrieben hat, gäbe es wahrlich viel zu tun.
      Aber nicht als “Marketingabteilung” von Big Pharma.

      • B.S.

        Heute hat BBC 24 verkuendet, dass hellhaeutige Menschen (besonders rothaarige mit Sommersprossen) heutzutage nicht genug in der Sonne sind und daher Vitamin D zusaetzlich einehmen sollten…..

        Koestlicher Unsin. Bin schon auf das Naechste gespannt!

      • UweM

        Das ist doch nicht neu. Zu Zeiten der Industrialisierung, als in England die erste Großindustrie entstand und Rauch aus Fabrikschornsteinen und den weit verbreiteten privaten Kohleöfen die Sonne verdunkelte, trat Rachitis dort so gehäuft auf, dass sie bei uns als “englische Krankheit” bezeichnet wurde.

        Dem begegnete man erfolgreich durch Vitamin-D-Gaben in Form von Lebertran.

        Vielleicht zeichnet sich bei den heutigen Stubenhockern wieder die gleiche Tendenz ab.

      • B.S.

        Vielleicht zeichnet sich bei den heutigen Stubenhockern wieder die gleiche Tendenz ab.

        Dann nichts wie los, Vitamin D kaufen! Und das “Evian” auch nicht vergessen!!! (2L/Tag trinken!!)

        Uebrigens, Rachitis wurde bei Kindern, die in den Kohlenminen arbeiteten, erhoeht festgestellt.

      • UweM

        Rachitis betraf auch die englische Oberschicht, die von den Kohlenminen eher profitierten als dort zu arbeiten.

        Prominetnes Opfer lange zuvor war z.B. Prinzessin Elisabeth, Tochter König Charles I. von England.

      • B.S.

        Uebrigens, Rachitis wurde bei Kindern, die in den Kohlenminen arbeiteten, erhoeht festgestellt.

        Viel Spass beim Lebertran kaufen.

      • UweM

        Kommentierst du jetzt deine eigenen Beiträge?

      • B.S.

        Offensichtlich musste ich das 2 Mal tun und ein Wort hervorheben.

        Kommentierst du jetzt deine eigenen Beiträge?

        Sehen Sie sich als ein Freund von mir, oder Mitstreiter? Vielleicht waers besser, wenn wir beim distanzierenden “Sie” bleiben wuerden.

      • Roodee

        Na Uwe,
        haben wir eine neue Gefahrenquelle im Visier – den “heutigen Stubenhocker”? (Ich meine Passivstubenhocken, vom 3-hand-hocking mag ich gar nicht reden, ist eine ernsthafte Gefahrenquelle für die Gesellschaft insgesamt, nicht wahr?)
        Oder wollen wir uns nur mal wieder wichtig tun?
        Oder offenbaren wir mal wieder unser liebstes Ansinnen – das Missionieren?

        Bin gespannt.

      • UweM

        Was ist daran zu schwer zu verstehen, dass jemand, der zu wenig Sonnenlicht abbekommt, an Mangelkrankheiten leiden kann? Ob die Ursache frühindustrieller Dauersmog, Arbeit in Bergwerken oder exzessives Computerspielen ist, spielt dabei keine Rolle.
        Missionieren? Wen denn?
        Wie hoch schätzt du die Anzahl der rothaarigen Engländer ein, die dieses Forum lesen?

      • Roodee

        Also Uwe,
        dafür, dass du dir so eine Zeit gelassen hast mit der Antwort, ist sie doch recht dünn ausgefallen. Ich dachte du antwortest gar nicht, sondern gehst mal in dich, aber ich hab mich wohl getäuscht.

        Du machst, was du in solchen Situationen gerne machst, du lavierst um den heißen Brei, bis er sich abgekühlt hat (Stichwort: Annahme Passivrauch). Auf den von dir angesprochen Stubenhocker bist du nicht eingegangen. Statt dessen erzählst du mir, jahrelanger Nachtschichtarbeiter, was von Lichtmangelerscheinungen, die in keinster Weise was mit Stubenhocken zu tun haben. Dies kann man nämlich auch am Tage tun.

        Missionieren:
        Kaum einer der Antis hält sich so hartnäckig hier im Forum, wie du und das trotz verblümten bis offenen Anregungen an dich, doch lieber wo anders zu schreiben. Anders gesagt, deine Texte werden sooo gerne nicht gelesen, aber das stört dich offensichtlich wenig. Ich nenne das missionieren wollen. Die Leute vom Wachturm sind beileibe nicht so aufdringlich.

        Schätzung von rothaarigen Engländern:
        Wieder der Versuch der Ablenkung vomThema “Stubenhocker und die schädlichen Auswirkungen durch Passivstubenhocken auf die Gesellschaft”? Ich glaube B.S. kann da sicher besser Auskunft drüber geben, wie viele rothaarige Engländer hier mitlesen, aber ich glaube auch, B.S. wird’s nicht tun. Warum auch? Hast du eine Statistik über rothaarige englische Rauchernewsleser in Arbeit? Und brauchst dafür noch Name, Alter, Geschlecht, Schuhgröße, Vorlieben oder warum fragst du danach?

      • B.S.

        Was ist daran zu schwer zu verstehen, dass jemand, der zu wenig Sonnenlicht abbekommt, an Mangelkrankheiten leiden kann?

        Was ist so schwer daran zu verstehen, Vitamin D auch in Eiern und Fisch genuegend vorhanden ist? Uebrigens, 10 Minuten/Tag in der Sonne reichen vollkommen. Und wenns wolkig ist, dann eben etwas laenger. UV-B strahlen bleiben nicht an den Wolken haengen.

        Missionieren? Wen denn?

        Das ist mir egal. Hauptsache nicht in meiner Naehe!

        Wie hoch schätzt du die Anzahl der rothaarigen Engländer ein, die dieses Forum lesen?

        Wahrscheinlich hoeher, als es IHNEN (bitte die Distanz wahren!) lieb ist.

      • UweM

        @Rodee: tut mir leid, dass der Eindruck entstanden ist, dieses Forum wäre mir so wichtig, dass ich ausnahmslos jeden Tag hier lese.
        Wie genau ein Vitamin-D-Mangel im konkreten Fall entstanden ist, geht ja aus dem genannten Artikel nicht hervor. Berichte beispielsweise aus dem 19. Jh. Betreffend Rachitis (auch) in der englischen Oberschicht legen die Vermutung nahe, dass mangelnde Bewegung im Freien diese Gefahr steigert. Ich war erst gestern in England. Es hat (wie meistens wenn ich dort bin) geregnet. Da herrscht schon witterungsbedingt eine andere UV-Einstrahlung als bei uns.

        Dass man wie B.S. schreibt, Vitamin D auch mit der Nahrung vermehrt einnehmen kann, ist sicher völlig richtig. Das ist aber kein grundsätzlicher Widerspruch zu dem der BBC24 zugeschriebenen Zitat. Allerdings habe ich, wenn ich mir die Essensgewohnheiten britischer Kollegen ansehe, gewisse Bedenken, dass Ernährungsumstellungen angenommen werden.

        Geh einfach mal davon aus, dass Engländer hier überhaupt nicht mitlesen. Da brauchst du keine Statistiken zu bemühen.

      • B.S.

        Es hat also gestern in England geregnet.

  13. UweM

    Wenn alle indischen Arbeiter wegen des Rauchverbotes das Land verlassen haben, heißt das dann, dass unter indischen Arbeitern eine Raucherquote von 100% herrscht? Klingt nicht sehr wahrscheinlich.

    Das hat sicher andere Gründe

    • Nansy

      Das muß unbedingt andere Gründe haben (grins), sonst gerät ja die eigene Überzeugung ins wanken (was nicht sein darf, kann nicht sein!)

      • UweM

        Glaubst du etwa an solche Raucherquoten?
        Ich habe massive Zweifel, dass ein nicht gerade gut bezahlter Indischer Bauarbeiter es sich leisten kann, wegen eines Rauchverbots auf einen Job zu verzichten. Solchen Luxus gibt es in diesen Breiten nicht. Diese Leute haben ganz andere Sorgen.

        Ganz nebenbei: Wurde nicht auch prophezeit, dass das verschärfte Rauchverbot in Spanien massiv dem Tourismus schaden würde? Das Gegenteil ist der Fall. Gegen Ende der Saison spricht man dort schon offen von einem der besten Jahre in Spaniens Tourismusgeschichte.

      • Nansy

        In Entwicklungsländern ist der Tabak viel billiger und es wird bei Arbeitern viel gequarzt.
        Ich war zwar nicht in Indien, aber in einem anderen asiatischen Land. Hausangestellte z.B. glaubten sich teuere Parfüms kaufen zu müssen, auch wenn sie dafür hungern mussten.

        Du solltest eigentlich wissen, daß Touristen im Urlaub wie in Spanien, meistens draussen sitzen, insofern greift das Problem nicht so stark.
        Aber ich bin durchaus für einen Testversuch zu begeistern, lassen wir doch mal zwei bis drei Urlaubsländer ohne Rauchverbote in den Wettbewerb treten und schauen uns an, wie sich die Zahlen verändern. Diese Art der Abstimmung mit den Füssen wird uns die WHO wohl kaum erlauben (aus gutem Grund!).

      • UweM

        Wenn du es schaffst, zwei Länder zu finden die bis auf das Rauchverbot ansonsten absolut identische Leistungen und Preise anbieten, wäre das in der Tat ein interessantes Experiment. Einfach wird das aber nicht sein, da bin ich sicher.

        Die Aussage, dass Spaniens Tourismus 2011 Probleme bevorstünden stammt übrigens aus Diskussionen in diesem Forum hier und optimistische Prognosen der TUI vor Beginn der Saison, die nun sogar übertroffen wurden, wurden als Lüge und Propaganda abgetan.

        Interessanterweise litt Spanien in den Jahren zuvor tatsächlich unter einem Buchungsrückgang, also genau in den Zeiten VOR der Einführung des Rauchverbotes und da durften man sogar noch drinnen rauchen

  14. Nansy

    Zitat: “…dass er keine Arbeiter mehr habe. Die indischen Arbeiter, die bisher für ihn arbeiteten, hätten wegen des Rauchverbotes mittlerweile allesamt das Land verlassen,..”

    Deshalb ja auch die ständigen Versuche der Gesundheitsfaschisten, international möglichst einheitliche “Ausgrenzungen” für Raucher durchzusetzen, denn sonst stimmen die Leute mit den Füßen ab, und die ganze Verfolgungsmasche gerät ins wanken. Eins können diktatorisch veranlagte Organisationen nämlich überhaupt nicht leiden, dass die Menschen sich frei entscheiden und sich ihnen genehme Bedingungen suchen. Das gilt für indischen Arbeiter in Bhutan genauso wie für raucherfreundliche Urlaubsländer oder gar Restaurants und Lokale, die jeder frei nach seinen Bedürfnissen wählen kann.
    Diktatoren haben stets das gleiche Problem, ihnen laufen die Leute weg, wenn man sie denn läßt (dagegen sollen dann Mauern und Selbstschußaparate helfen).

  15. Magnum

    “Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.” Dieser Satz gilt für alle Regierungen, Organisationen, Bankster, etc.
    Ich wünsche dem bhutanischen Volk viel Kraft, sich gegen diesen Stumpfsinn zu wehren.
    Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Raucheranteil in Bhutan nur ca. 7% der Bevölkerung betragen soll. An diesem Beispiel sieht man sehr schön wohin, gemäss WHO, die Reise gehen soll. Erst die Anzahl der Raucher (möglichst unter 10%) dezimieren um dann die Totalprohibition zu installieren.
    Eigentlich müsste noch so manchem toleranten Nichtraucher so langsam ein Licht aufgehen. Denn vorsicht: Heute sind es die Raucher, morgen die “Fresser” und übermorgen … vielleicht Du …

    Abschliessend noch ein schönes Zitat von Theodor Körner:
    Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten.
    Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
    Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
    dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!

    • Laut dem AFP-Bericht waren es im Jahre 2009 sogar nur 2,8 Prozent Raucher in Bhutan. Allerdings sind das Zahlen der Antiraucherlobby, daher mit Vorsicht zu genießen. Man weiß ja, wie diese Gruppen lügen.

    • B.S.

      Eigentlich müsste noch so manchem toleranten Nichtraucher so langsam ein Licht aufgehen.

      Ich lasse meine nichtrauchenden Freunde mitlesen (das mit dem “Translate” klappt besser als ich dachte, Danke, Werner!) – ein paar der netten Antworten an die Ruepel neulich hier kamen von NICHTRAUCHERN. (Ich habe mich den ganzen Abend darueber koestlich amuesiert – Entschuldigung an Alle sollten wir genervt haben!)

      Zuerst waren die entsetzt ueber das, was lasen; denen wird ja nicht die ganze Wahrheit erzaehlt. Aber dann wurden die zornig; effektiv getrennte Bereiche oder ein Schild an der Tuer (Raucher/Nichtraucher) sei auch fuer sie akzeptabel.

      • Dampflok

        Jo – und wenn wir getrennte Bereiche hätten, würden wir endlich wieder alle beieinander sitzen. Wir Raucher und unsere Freunde (die wir heute leider einen Teil des Abends allein lassen müssen, um vor der Kneipentür dem Gesetz Genüge zu tun). Im Anti-Bereich tummeln sich dann wieder zwei bis drei Gestalten, die gelangweilt in ihrem Körnermampf rühren….

    • Blaudunst

      @ Magnum,
      genau das wird kommen:
      “Denn vorsicht: Heute sind es die Raucher, morgen die “Fresser” und übermorgen … vielleicht Du ”
      In England machen sie schon “Fortschritte” in Richtung Alkohol-Verbot (dem neueren “Wunsch” der WHO wird so entsprechend Folge geleistet):
      http://www.nachtagenten.de/magazin/bundesregierung-erwaegt-alkoholverbot.9155.html
      In Hamburg zuerst etwas “schüchtern”:
      http://www.ndr.de/regional/hamburg/alkoholverbot185.html
      Aber es wird krasser kommen, weil die WHO dahinter steht…
      Und die Übergewichtigen? Na ja, eine deutsche “Adipositas-Gesellschaft ” haben wir sogar schon:
      http://mobil.derwesten.de/dw/staedte/bochum/Fachkongress-Immer-mehr-Kinder-sind-zu-dick-id5136270.html?service=mobile
      Im Moment beschäftigt sie sich “nur” mit den Kindern, aber das kann sich schnell ändern…
      Wenn sie können, verden sie uns alles verbieten, was Spaß macht. Wir haben (alle!) nur eine Chance: So zu reagieren, dass sie nicht können. Auf Argumente (sie können auch noch so begründet, logisch und realitätstreu sein) reagieren sie nicht, nur auf Druck.

      • …dabei ist beim Thema Übergewicht die Ernährung meiner Ansicht nach der völlig falsche Ansatz. Ich glaube nicht, dass wir uns wesentlich anders ernähren als vor 50 Jahren. Immerhin haben 30 Jahre lights produkte bewiesen, dass dass damit keine Änderung bewirkt werden konnte, vielmehr scheinen die Produkte -im Gegenteil- das Problem verschäft zu haben. Soweit ich es richtig im Kopf habe hat der durchschnittliche Bundesbürger in den 60er Jahren täglich rund 5km Fußweg zurückgelegt, in der heutigen Zeit kommen wir im Mittel noch auf rund 800Meter. Wirklich jeder Scheißdreck wird mittlerweile mittels Fernbedienung oder zumindest elektrisch bedient. Was beispielsweise ist der tiefere Sinn einer elektischen Pfeffermühle? Wie auch immer, es ist nicht an mir, den Mitmenschen ihre Spielereien zu untersagen oder den Konsum vorzuschreiben. Gleichwohl betreten wir damit einen heiklen Themenbereich: Die heilige Konsumgesellschaft. Wir sollen fleißig und so viel wie möglich konsumieren und kriegen dann einen Tritt dafür in die Eier, wenn wir zu dem geworden wind was wir werden sollten. Die Ernährungsdiskussion leknt zumindest prima vom eigentlichen Problem ab.

      • B.S.

        In Großbritannien ist öffentliches Trinken fast überall verboten, in Pubs wird nur bis 23 Uhr Alkohol ausgeschenkt.

        Wo soll das sein? In den 80-iger Jahren war das so; “last orders” war zwischen 22:30 – 23:00 Uhr.
        Seit der Einfuehrung des Rauchverbots ist die Zahl der Pubs sehr zurueckgegangen. Manche Pubs ueberleben nur weil sie heutzutage offiziell recht frueh zu machen; allerdings heisst das nicht, dass “Freunde” des Wirtes auch gehen muessen.

        Momentan hoert man recht wenig ueber die “Dicken” oder “Alkohol” – Cadbury’s hat ja schon laut erklaert, dass “Schokolade auch ein Bestandteil einer gesunden Diaet sein kann”…. Die Brauereien sind ebenfalls nicht grad zufrieden, das Rauchverbot, sowie das Verbot, Bier in “grossen Mengen” (z.Bsp. das 12-er Blech) billiger zu verkaufen hat die schon einiges gekostet,

        Es ist immer interessant zu lesen, dass England in Bezug auf Verbote als “Vorbild” bezeichnet wird. Wie war das doch gleich nochmal mit: … “das Rauchverbot funktioniert dort wunderbar” ???

      • Nansy

        “Eine Adipositas-Epidemie bei Kindern gibt es nicht, so der deutsche Soziologe Zwick. “Weder ist die Krankheit ansteckend, noch so dramatisch wie oft dargestellt wird. Problematisch ist, dass Gewichtsklassen bei Minderjährigen nach verschiedenen Verfahren eingeteilt werden, die teils auf statistische Willkür deuten”.
        http://www.nachrichten.ch/detail/497027.htm

        Blaudunst, sie beschäftigen sich aber nicht nur mit Kindern, die Übertreibungen und Dramatisierungen gelten auch für die Erwachsenen, Adipositas wird zur weltweiten Epidemie erklärt. Natürlich mit dem von der WHO so geliebten und nichtsagenden BMI als Beweis, und mit den gleichen Rezepten wie beim Alkohol und Tabak: höhrer Steuern, Werbeverbote und Diskriminierung.

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