Studie beweist: Rauchverbot sorgt für Umsatz- und Arbeitsplatzverluste

Kneipen leiden besondres unter dem Rauchverbot

Pressemeldung: Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz, dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband BHG-DEHOGA Bayern und dem Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur VEBWK e.V. stellten das beauftragte Institut MIFM Münchner Institut für Marktforschung und dessen Leiter Helmut Aumüller eine repräsentative Stichprobe vor. Im Zeitraum von Mai bis Juli 2011 wurden in ganz Bayern über 600 Gastronomiebetriebe befragt, die tatsächlich der Gattung “getränkegeprägte Kleingastronomie” angehören.

Eine solche Differenzierung ist erstmals gelungen und wurde durch ein sehr aufwändiges Screening-Verfahren möglich. Bislang basierten fast alle gängigen Untersuchungen dieser Art auf sehr pauschalen Zusammenfassungen aus Datenbanken, die im Zuge der aktuellen Bearbeitung erhebliche Fehlerquellen aufwiesen. So befanden sich unter anderem sogar ein pensionierter Lehrer, Fast-Food-Betriebe und ein Sternerestaurant in der Rubrik “getränkegeprägte Gastronomie” wieder. Mit der vorgestellten Studie erhält man jetzt genaue und belastbare Detailergebnisse. Und die Resultate schaffen eine neue Beurteilung der Situation.

Befragt wurden sechs verschiedene Betriebsarten: Bar/Lounge, Bistro, Coffee Shop, Disco/Club, Gaststätte und Kneipe. Die Untersuchung hielt sich sehr eng an die Struktur der Grundgesamtheit und kann somit als repräsentative Stichprobe gewertet werden. Insgesamt erhielt man Antworten von mehr als 600 Betrieben, wovon 410 Interviews berücksichtigt wurden. Die Grundgesamtheit der sechs Betriebsarten beträgt 6.747 Lokale. Etwa zwei Drittel der Betriebe befinden sich in Südbayern, ein Drittel in Nordbayern. Mehr als 70 Prozent gehören der Gattung Kleingastronomie bis 99 m² an, dreiviertel der Befragten waren Inhaber und 68 Prozent der Betriebe haben ein bis drei Mitarbeiter. Damit wurde ein sehr reales Bild der bayerischen Kneipenlandschaft gezeichnet. Was kam dabei heraus?

• Große Mehrheit hält das Rauchverbot für eher schlecht
• Rund 30 Prozent der Gäste bleiben weg
• Fast 2/3 der Gäste bleiben kürzer
• 70 Prozent der Kunden sind Stammgäste
• Auch die Mehrheit der Stammgäste kommt seltener seit der Einführung des Rauchverbots
• Zwei Drittel beklagen Umsatzrückgänge, im Durchschnitt um 28 Prozent
• Im Durchschnitt sind rund 60 Prozent der Gäste Raucher
• Die große Mehrheit der Gäste hält sich an das Rauchverbot
• 1/3 der betroffenen Gastronomen hat bereits Entlassungen oder Arbeitszeitverkürzungen vorgenommen bzw. überlegt, dieses zu tun
• Entlassungen treffen Festangestellte und Aushilfskräfte gleichermaßen
• 47 Prozent kennen Wirte, die ihren Betrieb wegen des Rauchverbots geschlossen haben, bzw. über eine Schließung nachdenken
• Knapp 30 Prozent der Befragten denken selbst über eine eventuelle Schließung nach

Dazu meinten die Vertreter der Initiatoren:
Bodo Meinsen, Vorsitzender BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz:
“Wir sehen in den Ergebnissen die Bestätigung, dass mit dem bayerischen Rauchverbot eine falsche Wirkung erzielt wurde. Hier wurde auf dem Rücken der Kleingastronomie eine Strategie umgesetzt, die eigentlich andere Ziele verfolgt. Die dadurch entstandene Verzerrung und Ungerechtigkeit sollte die Gesellschaft nicht länger hinnehmen und die mitverantwortlichen politischen Instanzen täten gut daran, nach einem Jahr das Gesundheitsschutzgesetz und dessen Anwendungsbestimmungen auf den Prüfstand zu heben.”

Angela Inselkammer, BHG-DEHOGA Bayern,
“Die Studie belegt, dass im Falle des Rauchverbots bei den Wirtshäusern und Kneipen genau das eingetreten ist, worauf wir im Vorfeld hingewiesen haben: rückläufige Umsätze, die viele kleinere Betriebe vor das wirtschaftliche Aus stellen. Und die weiteren geplanten Reglementierungen wie z.B. die Sperrzeitverlängerung werden diesen Prozess noch beschleunigen. Die Frage ist nur, ob sich alle der Tragweite dieser Eingriffe in die unternehmerische Freiheit bewusst sind und die wirtschaftlichen wie auch sozio-kulturellen Konsequenzen daraus auch wirklich so mittragen wollen.”

Franz Bergmüller, Vorsitzender VEBWK e.V.
“Bereits heute gibt es in etwa 500 bayerischen Gemeinden kein klassisches Wirtshaus mehr. Bei etwa 2.200 Gemeinden insgesamt ist das immerhin ein Anteil von fast 23 Prozent. Der Kommunikationstreffpunkt entfällt, Alternativen gibt es nicht. Wenn überhaupt, dann blüht eine Graugastronomie im privaten Umfeld auf. Und dort wird dann auch geraucht. Somit sehen wir in der Behandlung der Kleingastronomie eine sehr relevante Ungerechtigkeit, denn die Wirte verlieren reihenweise ihre Existenz, während dem Gesundheitsschutz keine nennenswerte Verbesserung zugekommen ist.“

Dr.Werner Gloßner, Private Brauereien Bayern e.V.
“Bierige Wirtschaften mit wenig Frequenz spüren die negativen Auswirkungen deutlich. Vor allem auf dem Land fehlt der Kern des Landgasthofs, wenn sich der Stammtisch im Schützenheim oder privat trifft. Gerade in derartigen Objekten liegt der Rückgang des Bierabsatzes bei 10 bis 15 Prozent, mancherorts bei bis zu minus 20 Prozent.”

 


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58 Kommentare

  1. Die Studie des MIFM, welche von BFT, BHG-DEHOGA und VEBWK in Auftrag gegeben wurde, war informativ und wichtig. Es war aber leider auch die einzige größere Aktion im Jahre 2011, die von obengenannten Verbänden geleistet worden ist. Wenn wir ehrlich sind, ist die ganze Studie in der Bevölkerung fast schon wieder vergessen.

    Vom VEBWK und den anderen Verbänden müßte schon öfters und mehr kommen, damit die Leute wissen, daß es noch eine andere Seite gibt, die den “strengsten Nichtraucherschutz” in Bayern nicht akzeptiert und dagegen aufbegehrt. Die Facebook-Seiten vom VEBWK und der BFT werden momentan auch immer leerer. Man hat fast den Eindruck, daß die Wirteverbände dieses “Kasperlgesetz” still und leise akzeptieren wollen, nur damit sie keine Arbeit damit mehr haben.

    Einzelne Rebellen, zu denen auch ich mich zähle, haben leider wenig Erfolg, wenn nicht größere Vereinigungen zu ihnen halten. Deshalb sage ich, Widerstand ist wie das Rudern gegen den Strom, sobald man nachläßt, treibt man ab. Darum, bitte wieder mehr Engagement und Fleiß meine Damen und Herren.

  2. Ich war ja jetzt gut zwei Wochen in Großbritannien und Irland und es ist wirklich erschreckend, was dort einige Jahre nach den Rauchverboten passiert ist. Auf dem Land gibt es fast keine Pubs mehr. Mehrere ältere Menschen, mit denen ich gesprochen habe, meinten, was sollen sie denn tun? Sie könnten nicht in die nächste Stadt fahren, das Internet sei nichts für sie also sitzen sie daheim rum und fernsehen.

    Mir ist aufgefallen, dass immer mehr Lokale Außenbereiche einrichten, wo das möglich ist. Da werden Heizstrahler angebracht, Windschutz installiert und es so gemütlich wie möglich gemacht. Lokale, wo das nicht möglich ist, gehen pleite oder lassen am Abend, nach dem sie die Türe zugemacht haben, einfach rauchen (habe ich mehrmals erlebt, auch in Inns wo man übernachten kann).

    Selbstverständlich würde man es sich zu leicht machen, wenn man alle Probleme auf das Rauchverbot schieben würde. Allerdings verschärfen die Rauchverbote die Probleme teilweise massiv und sie sind völlig nutzlos. So viele Menschen wie ich in Irland habe rauchen sehen, sind mir selten wo anders aufgefallen.

  3. Peter 1969

    Grüss dich Rodee was soll denn das heissen ” Raucher einen Teufel um das Nichtraucherschutzgesetz scheren sollen ” ,wollt ihr wieder Zustände wie früher,wo auf Leute wo nicht rauchen keine Rücksicht genommen wurde natürlich mit vielen
    Ausnahmen. Ich habe nichts gegen Rauchen gestern sass ich auch mit Raucher am Tisch.War eine Freiluftveranstaltung. Bei der Volksentscheidabstimmung war ich nicht.Man hätte das vorige Gesetz beibehalten sollen,und den Gaststätten zur Auflage machen müssen ihre Kneipen usw, mit Schilder zu bestücken wo drauf steht nur für Nichtraucher oder für Raucher, und Entlüftungsanlagen fördern. Freundlichen Gruss

    • B.S.

      wollt ihr wieder Zustände wie früher,wo auf Leute wo nicht rauchen keine Rücksicht genommen wurde natürlich mit vielen
      Ausnahmen.

      Meine Antwort dazu ist NEIN, weil ich denke, dass gegenseitige Ruecksichtnahme die Basis fuer ein gutes Zusammenleben ist.

      4 Jahre nach Einfuehrung des Rauchverbotes melden sich mehr und mehr Nichtraucher, die sagen :” Was nutzt mir meine rauchfreie Eckkneipe, wenn keiner hingeht und die dann zumachen muss? Meine rauchenden Freunde haben keine Lust mehr in die Kneipe zu gehen und was soll ich da alleine? ” und “Wie waers mit Entlueftungsanlagen und einem Schild Raucher/Nichtraucher an der Tuer?”

      Um dieses “Das Rauchverbot funktioniert wunderbar” zu testen, waer ich sogar dafuer, dass Gastwirte die Moeglichkeit haben, ausser RAUCHER/NICHTRAUCHER auch eine ANTIRAUCHER-Gaststaette zu eroeffnen.
      Zwar haetten die dann keinen Avatar, hinter dem die sich verstecken koennen, mehr, aber ebenso auch die Moeglichkeit unter sich zu bleiben.

  4. Am 17. Aug. 2011 war mal wieder ein Artikel über das Rauchverbot im DONAU KURIER Ingolstadt zu lesen, der vor Lügen und falschen Behauptungen der Antis geradezu nur so strotzt. Diesen stelle ich jetzt wortwörtlich vor.

    Ausgepustet
    Ergebnis einer Umfrage: Die meisten finden das strikte Rauchverbot in Bayern gut

    Ingolstadt (DK) “Die Welt ist eine Tankstelle, an der das Rauchen nicht verboten ist”, so sah es schon der Schriftsteller Friedrich Dürrematt. Das trifft auch heutzutage auf viele Länder zu, auf weite Teile Deutschlands seit einiger Zeit jedoch nicht mehr.

    In Bayern gilt das aktuelle Gesetz zum Nichtraucherschutz seit 1. August 2010. In jedem Bundesland ist dies individuell geregelt. So darf in Bayern in Gaststätten und öffentlichten Gebäuden nicht geraucht werden. Das Gleiche gilt für Thüringen.

    Laut einer Umfrage der Klasse 8b des Gnadenthal-Gymnasiums in der Ingolstädter Altstadt begrüßt der Großteil der Ingolstädter das strikte bayerische Rauchverbot in Gaststätten. Eine Mehrheit der Befragten plädiert sogar für ein deutschlandweit einheitlich geregeltes Rauchverbot. Viele stört der unangenehme Geruch kalten Rauches in der Kleidung, hauptsächlich aber das gefährliche ungewollte Passivrauchen. “Vor allem für die anfälligen Lungen von Kindern stellt dies eine enorme Belastung dar”, so der Ingolstädter Arzt Dr. Franz Stautner.

    Das Ergebnis unserer Interviews war, dass die Mehrheit der Raucher das Gesetz akzeptieren. “Ich verstehe, dass sich Nichtraucher durch uns Raucher belästigt fühlen. Deswegen gehe ich für meine Zigarette gerne vor die Tür”, sagt eine Raucherin. Der Apotheker Josef Haller erklärt: “Durch das Rauchen kommt es häufig zu Infektionen, Atemnot oder zu einer chronisch entzündeten Bronchialschleimhaut”. Auch FC-Spieler Andreas Buchner steht auf der Seite der Nichtraucher.

    Das sind eindeutige Aussagen. Aber wie sieht das in der Realität aus? In den gemütlichen bayerischen Wirtshäusern funktioniert das Rauchverbot offenbar ganz gut. Aber außerhalb des Geltungsbereiches dieses Rauchverbotes? Verkäufer interessiert das Jugendschutzgesetz meist nicht, wenn es um den Verkauf von Tabakwaren an Minderjährige geht. Aber auch wenn Verkäufer korrekterweise nach dem Alter der oft noch minderjährigen Konsumenten fragen, gibt es für diese immer Mittel und Wege, um sich Suchtmittel illegal zu beschaffen. Oft leihen sich die Jugendlichen von Erwachsenen den Personalausweis aus. Das ist zwar von den Erwachsenen verantwortungslos, aber gerade volljährige Freunde lassen sich gerne überreden.

    Außerdem lässt sich jeder Zigarettenautomat ohne große Anstrengung überlisten. Kritiker fordern daher die Abschaffung dieser leicht zugänglichen Automaten und wollen, dass Tabak nur noch in ausgewählten und geprüften Geschäften über die Ladentheke geht.

    Uns bleibt nur die Möglichkeit, an die Moral der Ladenbesitzer und anderer betroffener Erwachsener sowie das Gesundheitsbewusstsein der Jugendlichen zu appelieren.

    Julia Hasinger, Magdalena Mack, Jonas Kaliski, Klasse 8b Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt

    Ich weiß zwar nicht wer alles bei diesem Hetz- und Lügenartikel mitgemacht hat, die Schüler und Schülerinnen allein garantiert nicht. Heute übersende ich dem DONAU KURIER einen Leserbrief dagegen, den ich hier vorstelle. Aber Hoffnung, daß dieser Leserbrief veröffentlicht wird habe ich wenig.

    Zum Artikel vom 17.08.2011 Ausgepustet/Ergebnis einer Umfrage: Die meisten finden das strikte Rauchverbot in Bayern gut.

    Blasen jetzt schon die Schüler und Schülerinnen des Gnadenthal-Gymnasiums zur Großwildjagd gegen die Raucher?

    Die Behauptung, das Gleiche wie in Bayern gilt auch für Thüringen, ist ein absoluter “Scharrn”. Das trifft nur auf das kleine Saarland zu, den Thüringen hat kein strengstes Rauchverbot. Aber das ist nicht neu, denn die militanten Antiraucher stellen immer wieder Behauptungen auf, die nicht stimmen.

    Ein deutschlandweites einheitliches Rauchverbot ist ebenfalls nicht erwünscht und da haben sich auch die Bayern nicht einzumischen. Denn, wer sich näher mit der Problematik befasst weiß, dass die radikalen Antiraucher in Hamburg und Berlin nicht genügend Unterschriften für ein Einleiten eines Volksbegehrens für ein “Totales Rauchverbot” zusammenbrachten. In Österreich ist der Versuch ein “Totales Rauchverbot” einzuführen, an der Zerstrittenheit der Antitabaklobby gescheitert.

    Das Argument von den anfälligen Lungen von Kindern durch Passivrauch, will ich so nicht stehen lassen. Was haben denn Kinder in Nachtbars und Bierwirtschaften (ob rauchfrei oder auch nicht) verloren? Die Kinder dürfen aber gerne Milchbars besuchen und einige “Glaserl Mille oiweschwoim”, damit sie ihre Sorgen vergessen. Was ich über einer Umfrage von einer Schulklasse denke, behalte ich lieber für mich, ausser dass demnächst eine Umfrage über das strengste Rauchverbot in Bayern von Kindergartenkindern gestartet wird.

    Mir ist auch aufgefallen, dass seit der Einführung des strengsten Nichtraucherschutzes viele Oktoberfestwirte gestorben sind, wahrscheinlich haben sie sich wegen dem übertriebenen Rauchergesetz zu Tode geärgert.

    Das ist mein Leserbrief und meine Antwort auf den Hetzartikel im DONAU KURIER.
    Wer sich den Artikel genau durchließt, erkennt garantiert leicht, daß den Antis das jetzige Rauchverbot bei weitem noch nicht genung ist. Die Gesundheitsdiktatur geht weiter.

    simmerl

    • Hans Tegel

      Laut einer Umfrage der Klasse 8b !!!!…..einfach nur ekelhaft, Kinder mit ins ” Feld ” zu führen. Bitte mal beachten, welche politischen und ideologischen Gruppen bei Demonstrationen, Parteitagen und sonstigen Veranstaltungen einen Fabel für so ein Art der Propaganda haben. Es ist mit die übelste Art der gezielten Manipulation und Meinungsmache….

      • B.S.

        Wenn ich mich recht erinnere, haben die Antiraucher in Oesterreich 2010 die Altersheime wegen Stimmen fuer ein Rauchverbot abgeklappert…

        @Simmerl: Alles, was Du oben gelistet hast habe ich schon vor Jahren in England gehoert und gelesen; es fehlt nur noch die Aussage, dass die meissten Raucher das Rauchverbot in den Kneipen begruessen, da es hilft weniger zu rauchen…..

        Tatsache ist, dass in den 4 Jahren nach Einfuehrung dieses Idiotengesetzes mehr als 5000 Pubbetreiber arbeitslos sind; die (noch) bestehenden urenglische Pubs sind noch ungemuetlicher ein Wartezimmer von einem 85-jaehrigen Gynaekologen.
        In der Gegend, in der ich wohne, legen sich inzwischen Nichtraucher Feuerzeuge und Aschenbecher zu.

    • Roodee

      Hallo simmerl,

      sag mal der Donau Kurier – ist das eine öffentliche Einrichtung? Oder ist das eine Gaststätte?

      Vielleicht treffen wir uns alle mal dort auf eine gemütliche Zigarette mit Meinungsaustausch?

      • Servus Roodee,

        der DONAU KURIER Ingolstadt ist weder eine öffentliche Einrichtung, noch eine Gaststätte. Vielmehr handelt es sich beim DK um eine Regionalzeitung, die in Ingolstadt, den benachbarten Landkreisen und noch viel weiter gelesen wird. Also wird aus einen gemütlichen Treff unsererseits beim DK nichts, ausser wir machen alle miteinander eine Betriebsbesichtigung.

        Der DK berichtet gegenüber anderen Zeitungen relativ viel (ich habe auch schon 6 veröffentliche Leserbriefe über das Rauchverbot beim DK untergebracht) über den strengen Nichtraucherschutz. Da die ÖDP und die fanatischen Nichtraucher in Ingolstadt sehr fleißig und engagiert sind, haben sie bei der Berichterstattung auch die Nase vorn. Die Faulheit und Gleichgültigkeit und das nicht nur in Ingolstadt, sondern in ganz Bayern, vieler Raucher und Wirte sind zu meiner und unserer Schande, leider Tatsache. Lieber läßt sich ein Großteil der Raucher/innen schickanieren und sich alles gefallen, statt seinen Arsch zu bewegen und dagegen anzukämpfen.

        simmerl

      • Hans Tegel

        Ohhh ” Betriebsbesichtigung ” von Verlagen und Redaktionen, das klingt in meinen Ohren sehr verführerisch…würde die Route erweitern um: Passauer Neue Presse,Abendzeitung München,……etc.

      • Roodee

        Hallo Simmerl,

        jaja, das ist mir schon klar, dass es sich um eine Lokalzeitung handelt. Nur wenn die solchen Stuss verbreiten, offensichtlich ohne jegliche Prüfung auf Wahrheitsgehalt, sollte man doch – denke ich – als Leser dort mal nach dem Rechten schauen. Da der DK keine Gaststätte und kein öffentliches Gebäude ist, greift ja auch das Nichtraucherschutzgesetz nicht. Also wird es sicher möglich sein, im Foyer schön gemütlich zu rauchen. Du weißt doch, bei einer gemütlichen Zigarette läßt sich so manches gut und in Ruhe bereden und richtig stellen. Meist ist das dann auch nachhaltiger, als die hinausgeschrieene Propaganda irgend eines Antirauchermuezzin.

        Deine Leserbriefe in allen Ehren – du machst wenigstens was – aber im Unterschied zu den fett überschriebenen Artikeln werden Leserbriefe anders gelesen. Sie stellen für den Leser immer eine Einzelmeinung dar. Diese fett betitelten Artikel sind zwar letztlich auch nur Einzelmeinungen, aber sie kommen anders, für den Leser wichtiger an. Das sollte man sich immer vor Augen halten. Da Zeitungen – besonders Regionalzeitungen – das Zeitgeschehen dokumentieren, ist es wohl der geschicktere Weg gezielt die Zeitungen auf Privatparties und GG’s mit Raucherlaubnis einzuladen. Und zwar nicht nur einmal, sondern immer wieder. Um ihnen zu zeigen,dass es keineswegs funktioniert, dieses Rauchverbot. Um ihnen zu zeigen, dass sich die Raucher einen Teufel um dieses sogenannte”Nichtraucherschutzgesetz” scheren. Das muß in die Presse. Großflächige Vernichtung der Kneipenkultur, einhergehend mit Arbeitsplatzvernichtung und Steuereinbußen und ansonsten kein Effekt. Das muss den Leuten immer wieder um die Ohren gehauen werden. Bis sie begreifen, wie dämlich es ist, nach Verboten zu schreien die keiner braucht. Und die “faulen” Raucher merken dann vielleicht, dass es Widerstand gibt, dem es sich anzuschließen lohnt.

    • B.S.

      Blasen jetzt schon die Schüler und Schülerinnen des Gnadenthal-Gymnasiums zur Großwildjagd gegen die Raucher?

      Das gabs hier letztes Jahr – allerdings nur ein einziges Mal!!!

      http://freedom-2-choose.blogspot.com/2010/08/ciggy-busters-other-side.html

      Leider sind die Zeitungsartikel nicht mehr auffindbar. Schade, denn die Kommentare dazu waren lesenswert.

      Ergebnis einer Umfrage: Die meisten finden das strikte Rauchverbot in Bayern gut

      Ah-ja. Der alte, alte, abgedroschene Spruch….. Da fehlt noch: “Mir hilft das Rauchverbot in den Kneipen zum weniger rauchen/das Rauchen aufgeben.”

      Wenn ich weniger rauchen will, zuende ich mir weniger Zigaretten an. Und wenn ich das Rauchen aufgeben will, zuende ich mir gar keine Zigarette an. Ganz einfach.
      Dazu brauche weder ich, noch der Rest der Bevoelkerung, kein Gesetz.

      Laut einer Umfrage der Klasse 8b des Gnadenthal-Gymnasiums in der Ingolstädter Altstadt begrüßt der Großteil der Ingolstädter das strikte bayerische Rauchverbot in Gaststätten. Eine Mehrheit der Befragten plädiert sogar für ein deutschlandweit einheitlich geregeltes Rauchverbot.

      Auch das ist altbekannter Schwachsinn. Ueber die Struktur von “Umfragen” brauche ich mich hier nicht auslassen.

      Das Ergebnis unserer Interviews war, dass die Mehrheit der Raucher das Gesetz akzeptieren. “Ich verstehe, dass sich Nichtraucher durch uns Raucher belästigt fühlen. Deswegen gehe ich für meine Zigarette gerne vor die Tür”, sagt eine Raucherin.

      Und nochmals ein alter, abgedroschener Spruch….. Die Raucherin darf ruhig vor die Tuer gehen, das ist ihre Entscheidung. Ich persoenlich wuerde eine gemuetliche Smoking-lounge in einer Kneipe dem allerdings vorziehen.

      Viele stört der unangenehme Geruch kalten Rauches in der Kleidung, hauptsächlich aber das gefährliche ungewollte Passivrauchen. “Vor allem für die anfälligen Lungen von Kindern stellt dies eine enorme Belastung dar”, so der Ingolstädter Arzt Dr. Franz Stautner.

      Das gefaehrliche “Passivrauchen” …… Und es dauert mindestens 20 Jahre bevor man “Passivrauch” fuer jede in der Zeit erworbene Krankheit als Ursache erkennt. Ah-ja.

      “Die armen Kiiiiiinder” … Auch abgedroschen und fragwuerdig. Man fragt sich allen Ernstes, wie meine Generation bloss ueberlebt hat.

      Ist es nicht an der Zeit, dass der gesunde Menschenverstand reanimiert wird?

    • Frigorist

      @ simmerl, was Du vom Donaukurier berichtest ist als Verhaltensweise der einseitigen Berichterstattung bei der „Mittelbayerische“ nicht recht viel anders.
      Ein Redakteur der Mittelbayerische welcher ein guter Bekannter von mir ist erklärte mir bei meiner Frage über die Begründung des Gebarens der Presse zu dem Thema Rauchen und Rauchverbot, dass hierbei hauptsächlich geschäftliche Interessen eine grosse Rollen spielen.
      Nachdem durch das gesetzliche Werbeverbot im Zusammenhang mit Tabakwaren für die Presseverlage keinerlei Einnahmen mehr gegeben sind, die Pharmaindustrie im Gegensatz als guter Kunde zu sehen ist, wird „von oben“ die Weisung erteilt so zu handeln wie es bekannterweise der Fall ist und Du mit dem Artikel des Donaukurier hier im Forum berichtest.
      Ähnlich ist dies als Beispiel auch mit dem Diktat gegenüber der Presse von Seiten des „Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland“ in Erfahrung zu bringen, wobei vielfach ein unqualifiziertes Lügengebäude zu Tage tritt.
      Hier beeinflusst man die Bevölkerung mit dem Hinweis bei Gebäudeheizungen auf wiedererneuerbare Energie, also nachwachsende Energie in Form von Holz in Anwendung zu bringen, bezieht sich hauptsächlich auf die CO2 – Neutralität beim Verbrennen von Holz und lässt die dabei entstehende enorme Feinstaubbelastung völlig ausser Acht.
      Dass es mit der heutigen Technik die Möglichkeit gibt betriebskostenmässig zum 0-Tarif zu heizen, wird vollkommen ignoriert.
      Dies ist nur ein Beispiel von vielen, wie durch die Medien das Volk manipuliert und den Bürgern gewisse Interessen von dementsprechenden Lobbygesellschaften suggestiert wird.
      Die Macht der Medien ist einfach viel zu gross und die Wirkung der Beeinflussung gegenüber der Bevölkerung wird somit auf das Schändlichste ausgenutzt.

    • Übrigens, mein oben geschriebener Leserbrief wurde heute zu meiner Überraschung, wenn auch etwas verkürzt im DONAU KURIER Ingolstadt auf Seite 15 unter der Rubrik Leserbriefe veröffentlicht. Am 31.08.2011 erschien im DK der Anti-freundliche Artikel “Schattenseiten im Politikerleben, ödp-Chef Sebastian Frankenberger berichtet von persönlichen Krisen”. Diesen Bericht werde ich per Leserbrief ebenfalls widersprechen. Wenn es soweit ist, lasse ich es euch wissen.

      An @ Roodee: Deine Meinung über Leserbriefe und geschloßene Gesellschaften teile ich voll und ganz. Leider habe ich aber keine andere Möglichkeit, als über Leserbriefe meinen Protest gegen das derzeitige Kasperlgesetz an eine größere Öffentlichkeit zu bringen. Diese Briefe bringen zwar nicht viel, sind meiner Meinung nach aber besser als gar nichts.

      Servus

      simmerl

  5. Die Medien haben die Studie des MIFM, das von BFT, DEHOGA und VEBWK beauftragt worden ist, veröffentlicht. Überraschenderweise wurde von fast allen Medien zugegeben, daß das Rauchverbot auch zu großen Verlusten in der Gastronomie, insbesondere der Kleingastronomie geführt hat. Aber das wars dann auch schon wieder.

    Momentan liest man über diese Problematik kein Wort mehr. Nicht einmal Leserbriefe über das Rauchverbot gibt es in den Blättern zu lesen. Das Ganze wird wie gehabt unter dem Teppich gekehrt. Aber sowas wundert mich nicht, es waren doch die Medien die einen großen Teil dazu beigetragen haben, daß wir jetzt diesen “Mist” haben.

    Das Internet ist zwar sehr wichtig, wenn wir aber unseren Widerstand weiterführen und die “Scheiße am Kochen” halten wollen, müssen wir öfter raus aus dem Netz, da es nur sehr wenige Leute informiert.

    • Frigorist

      @ simmerl ich habe zu einem früheren Zeitpunkt, am Jahresanfang 2008 einmal einen Leserbrief der Lokalzeitung in unserer Gegend zugestellt als zu diesem Zeitpunkt ein Artikel in dieser Zeitung pro Rauchverbot aufgetaucht ist und der Redaktion gleichzeitig angeboten, eine Viertelseite einer Firmenwerbung zu bestellen bzw. in Auftrag zu geben.
      Die Redaktion dieser Lokalzeitung teilte mir durch eine Auftragsbestätigung mit über den Werbeauftrag von mir sehr erfreut zu sein, jedoch den Leserbrief von mir nicht berücksichtigen zu können. Ich machte jedoch meine Werbeabsicht von dem Erscheinen des Leserbriefes, beides zum gleichen Zeitpunkt in dieser Lokalzeitung veröffentlicht, unbedingt davon abhängig.
      Von einer Mitarbeiterin der Redaktion habe ich dann nach meinen hartnäckigen Nachfragen das Insiderwissen übermittelt bekommen, dass „von oben“ eine Weisung vorliegt, keine gegenteiligen Nachrichten im Zusammenhang mit dem Rauchverbot zuzulassen bzw. veröffentlichen zu können.
      Und das nennt man dann freie Presse! Freie Presse und Pressefreiheit sind zwei paar Stiefel.
      Von da ab wusste ich somit, wie der Hase läuft.
      Ich habe daraufhin die Zeitung abbestellt und auch keinerlei Weihnachts- und Neujahrswünsche für meine Kunden und auch keine sonstige Werbung jemals mehr in dieser Zeitung in Auftrag gegeben.

      • Habe de Ehre Frigorist!

        Mit Leserbriefen habe ich scheinbar mehr Glück als du. Ich habe seit dem Jahre 2008 bis heute 12 Leserbriefe wegen des Rauchverbotes an den DONAU KURIER Ingolstadt geschickt, davon wurden 6 Leserbriefe veröffentlicht.

        Da ich nach dem Volksbegehren gegen die Raucher/innen der Meinung war, von Zeitungen nur unzureichend über dieses Thema informiert zu werden, legte ich mir ab Januar 2010 das Internet zu. Mit Hilfe des Internets (welches ich bis heute noch nicht so gut behersche) konnte ich mir viele Informationen über das ganze Thema einholen und viele Kommentare schreiben. Ich war also nicht mehr so hilflos, wie davor.

        Übrigens, meinen letzten Leserbrief an den DONAU KURIER Ingolstadt, der auch veröffentlicht wurde, kannst du im Rauchernews-Forum in der Kolumme “Frankenberger fliegt aus Gaststätte 10. März 2011″, den ich am 12. März 2011 schrieb, nachlesen. Er kann gar nicht so schlecht gewesen sein, da mir kurz nach der Veröffentlichung eine Schmähsatire von den Antis geschickt wurde.

        Bis zum nächsten Mal.

        Servus

        simmerl

  6. alfi

    Ich wundere mich immer wieder, warum die “Geschlossene Gesellschaft” noch nicht die Verbreitung gefunden hat, die sie eigentlich verdient. Den Gesetzgebern ging es von Anfang an darum, aus irgendwelchen Gründen darum, nicht reglementierte Zusammenkünfe in öffentlichen Räumen zu vermeiden und die Biomasse Mensch in den Griff zu bekommen.

  7. Nur gut, dass man rund 1/3 der Bevölkerung nicht unbegrenzt ausgrenzen kann. Die geschlossenen Gesellschaften werden zunehmen, es wird mehr auf der Straße, bei privaten Feten und im Freien geraucht. Weitere Alternativen werden sicherlich auch noch gefunden. In einigen Jahren wird man feststellen, dass aufgrund der Verbote nicht weniger, sondern mehr geraucht wird (siehe Irland) und dann wird alles wieder gelockert. Die Leute haben langsam genug von dieser von der EU besteuerten Verbotspolitik im Namen der “Volksgesundheit”. Das hatten wir schon einmal.

    Paul

    • alfi

      Logo, die Rauchverbote werden wieder fallen, zumal jede Grundlage für den Erlass der Gesetze fehlt. Das war in den vergangenen Jahrhunderten auch schon so. Auf und ab, sogar in Bayern…

  8. Liberaler

    Etwas OT: Nicht nur für Umsatzverluste sorgen Rauchverbote, auch die Privatsphäre schwindet, wenn es nach dem Jugendamt Dortmund geht. Tagesmütter dürfen in ihrer eigenen Wohnung nicht mehr rauchen, wohlgemerkt auch, wenn die Kinder nicht da sind. Das läuft faktisch auf ein 24×7-Rauchverbot in der eigenen Wohnung hinaus.
    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Tagesmuetter-duerfen-zu-Hause-nicht-mehr-rauchen-id4927855.html
    Das Ganze geht in eine Richtung, die mir Angst macht. Selbstverantwortung scheint nichts mehr zu zählen, der Staat mischt sich nun schon in Dinge ein, die ihn überhaupt nichts angehen. Selbst völlig legale Tätigkeiten wie das Rauchen in der eigenen Wohnung werden mit fragwürdigen Begründungen (Third-hand-Smoke) zu illegalen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Tagesmütter in Dortmund bald rar werden…

  9. Frigorist

    Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung ist für mich nichts anderes als ein grosser Kasperlverein.
    Schon im Hinblick auf die von mir vor kurzer Zeit persönlich in Erfahrung gebrachte Arbeitsweise derartiger Ämter in Sachen Haushalts- und Gebäudezählung sowie Personenerkundungen, wobei ganze 11,2% der ermittelten Gegebenheiten als Maßstab genommen und dann „hoch gerechnet“ werden, ist mir völlig unverständlich.
    Mit der dilettantischen Arbeitsweise wie solche Ämter vielfach verfahren werden doch Tatsachen in der Praxis vollkommen verfälscht hervor gebracht, indem man gezielt gewisse Situationen aus dem Ganzen herausgreift (dies dann fälschlicherweise als wahllos und somit als zufällig bezeichnet) und dem (gewünschten) Ergebnis angleichend „errechnet“ und dies nach dem Willen der Staatsmacht steuert.
    So ist es doch nicht anders die derzeitige Situation im Gastronomiegewerbe betrachtend, wenn unter den irrsinnigen Gesetzen zur Ausübung der Bevormundung der rauchenden Bevölkerung und der Entmündigung bestimmter Gastwirte, Letztere mit Umsatzrückgängen von oftmals teilweise 60 bis 70% diese zu leiden haben und somit ihre Existenz verlieren.
    Das Volk wird von Seiten derartiger staatlichen Institutionen nur noch versucht in jeder Hinsicht für blöd zu verkaufen, zu verarschen und demnach zu manipulieren.
    Es gibt nichts Verwerflicheres wie die Politik mit derartigen Gepflogenheiten arbeitend und die nach diesem Schema tätig werdenden Politiker.
    Da werden Gesetze beschlossen welche von einem Bruchteil der Bevölkerung als Anlass so „bewirkt“ dies dann als der Wille des Volkes deklariert wird.
    Und zur nachträglichen Bestätigung der „Richtigkeit“ derartiger Gesetzeseinführungen werden dann Statistiken in die Welt gezaubert, um dann als Gesetzgeber sozusagen selbst aus dem Schneider zu sein.
    Das Schlimme dabei ist, dass sich das Volk grossteils tatsächlich von derartigen Manipulationen übertölpeln lässt.
    Die Presse unterstützt meistens das Handeln mit ihrer einseitigen Berichterstattung durch die Verschleierung so mancher ehrlichen Gegebenheiten, wie es bei dem Thema Rauchen überwiegend der Fall ist.
    Im Volksmund nennt man so etwas zu Recht eine gravierende und geglückte Volksverarschung.
    Aber anscheinend hat das Volk es nicht anders verdient nachdem es mit sich so gewähren lässt und keinerlei Widerstand derartigen Machenschaften entgegen setzt.
    Und solange das Volk nichts unternimmt und sich das weiterhin so gefallen lässt, wird sich an diesen Gegebenheiten auch in Zukunft nichts ändern.
    Ich bin zumindest schon mal darüber zufrieden die Handlungsweise dieser gewissen Institutionen erkannt und durchschaut zu haben, auch wenn ich stellenweise ebenfalls darunter direkt und indirekt leiden muss.
    Zudem bewundere ich Personen wie Vaclav Wenzel Cerveny und seine Ehefrau Silke welche in Anbetracht dessen, dass sie von Leuten wie den Vereinsvorsitzenden des VEBWKs Franz Bergmüller und vom BVGG Heinrich Kohlhuber kläglich im Stich gelassen werden, im Gegensatz dieser genannten Leute sich trotzdem für die Raucher/innen und ihren Wirtekollegen dermassen angagiert zum Einsatz bringen.
    Kohlhuber reicht ja lieber pressewirksam mit lächelnder Mine dem Passauer Verursacher so mancher „Kneipenleichen“ die Hand, wie dies in der Vergangenheit der Fall war. Ich habe noch immer das Bild vor Augen und dies verursacht mir eine unvorstellbare Übelkeit.
    Ich kann gar nicht soviel essen was ich kotzen muss.

    Und was mir auch immer wieder ganz gewaltig aufstösst ist der Pessimismus der hier gezielt von so einem schmierigen Klugscheisser propagiert wird, welcher hier als Bauchrednerpuppe der Antis vom Scheißeforum fungiert und von den meisten übrigen Usern auf dieser Seite so einfach hier geduldet wird.
    Wenn man dann eine solche Verhaltensweise derartiger schleimigen Widerlingen mit der von Ungeziefer zum Vergleich zieht, welches ja ebenfalls nicht erwünscht ist und sich einem trotzdem immer wieder auf seine widerliche Art aufdrängt, dann wird man berlinerisch oberlehrermässig mit Kritik belegt.
    Ein guter Rat von mir: Wenn man mit der bayerischen Mentalität nicht vertraut ist, sollte man sich in dieser Hinsicht halt etwas zurückhaltender und bescheidener verhalten.
    Bayern ist Bayern und was in Berlin für wen was akzeptabel ist oder nicht, ist mir schliesslich als waschechter Bayer auf alle Fälle scheißegal.
    Ich frage mich da oftmals schon ernsthaft, befinden wir uns hier in einem Raucherforum oder auf einer kabarettistischen Schmierenbühne.

    Was von solchen Individuen wie dem gewissen Fremdkörper hier in diesem Forum zu halten ist, beweisst ja das „kollegiale Lob“ von Seiten des Scheißeforums und zeigt doch wieder ganz deutlich, aus welcher Ecke der Betreffende herkommt.

    Zitat aus dem Scheißeforum:
    Re: Simmerl-Pimmerl hat eine Frage!
    von Matthias Aichmaier » Dienstag 2. August 2011, 16:25
    Ja, gerade gesehen. UweM hat versucht, dem Pimmerl die aktuelle Lage zu erklären. Den Uwe bewundere ich wirklich, der hat hat eine fast stoische Ruhe und versucht, mit seiner unglaublich geduldigen und diplomatischen Art, den Qualmspacken argumentativ entgegenzutreten. Leider übersieht er dabei, dass das Publikum auf krebsnews.de vollkommen resistent gegenüber sachlichen Argumenten ist. Das einzige (wie Bodo sagen würde, das “einzigste”) was bei den Spacken hilft, sind ein paar gepfefferte Watschn.

  10. G-H-L

    Also ich denke, daß genau dieses Umfrageergebnis kaum oder so gut wie gar nicht in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Meiner Meinung nach sollte ja die Vorabveröffentlichung der These: “Das Rauchverbot werde weitgehendst akzeptiert!” dafür sorgen, daß das endgültige Ergebnis irgendwie untergeht.

    Ich kann mir nur wünschen, daß ein Großteil der Antis irgendwann vor ihrer, für immer geschlossenen, Lieblingswirtschaft stehen oder aber wegen der Umsatzrückgänge eine saftige Preiserhöhung schlucken müssen.

  11. Blaudunst

    Ja, das ist eigentlich das, was wir seit einem Jahr in Bayern sehen und ertragen müssen.
    Schlicht und einfach die Wahrheit.
    Schade, dass wir kaum noch Politiker mit Rückgrat haben!
    Lacht mich bitte nicht aus, aber ich vermisse Franz Josef Strauß…
    Mit ihm wäre so ein Sch… Gesetz nicht zustande gekommen, auch per VE nicht!

  12. Christoph Suter

    In der Schweiz bereits angekommen. Vielen Dank :-)

    http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?rID=2992

  13. Das Ergebnis, der vom VEBWK, BFT und DEHOGA in Auftrag gegebenen Studie überrascht mich nicht. Es ist auch eine der wenigen Studien, die ich für wahr halte.

    Ich kenne zum Beispiel eine Bierwirtschaft in unserer Kleinstadt, die jetzt leersteht und seit dem 4. Juli 2010 keine Chance mehr auf Verpachtung hat. Wäre der Volksentscheid mit seiner Fangfrage “Sind Sie für einen echten Nichtraucherschutz?” anders ausgegangen, würde diese mit Sicherheit schon wieder verpachtet und voll mit Leben sein. Aber eine Bierwirtschaft mit Rauchverbot, wer tut sich so was schon an? Wer genauer hinschaut, hat bestimmt schon gemerkt, daß sich viele Raucher und mit ihnen viele tolerante Nichtraucher vermehrt zu privaten Treffs zurückziehen und somit der Gastronomie fehlen. Mich persönlich hat seit dem 01.08.2010 auch keine Kneipe und kein Bierzelt mehr gesehen, weil ich mich nicht wie einen Hund zum Rauchen vor die Tür jagen lasse. Ich kann auch verstehen, daß dieses von militanten Nichtrauchern geleugnet wird, denn wer will sich schon gerne als Bevormunder, Oberlehrer oder Wirtemörder beschimpfen lassen, auch wenn es der Wahrheit entspricht.

    Prof. Friedrich Wiebel behauptet, daß sich der Gesundheitszustand der Gastro-Angestellten seit dem Rauchverbot verbessert hat und die Herz- und Kreislauferkrankungen bei diesen sich verringert haben. Ich habe diesen Professor in der Vergangenheit als Volksverhetzer, Lügner und Tatsachenverdreher erlebt, darum glaube ich diesem Menschen kein Wort. Wenn der Wiebel zu mit “Guten Abend” sagen würde, müßte ich mich durchaus vergewissern, ob es nicht früh am morgen ist.

    Übrigens, der Wirt Vaclav Wenzel Cerveny und auch Günter Groß wollten oder wollen einen Volksentscheid einleiten. Was ist daraus geworden? Warum tun sich beide nicht zusammen und arbeiten an diesem Ziel gemeinsam? Weiß jemand darüber Bescheid, dann bitte melden. So aussichtslos, wie uns immer eingeredet wird, wäre ein erneuter Volksentscheid sicherlich nicht. Man braucht sich nur die Verärgerungen und das Geschimpfe über das Rauchverbot anhören.

      • UweM

        Cervenys Versuch, einen Volksentscheid zu starten dürfte gescheitert sein. Vor Monaten wurde schon mal ein Gesetzesentwurf samt Unterschriftslisten präsentiert, von dem sich Raucherorganisationen wie vebwk oder bft schleunigst öffentlich distanzierten. Dieser wurde dann aber wegen rechtlicher Bedenken wieder einkassiert womit die bereits gesammelten Unterschriften ihre Gültigkeit verloren.

        nach monatelanger Funkstille (ein neuer Gesetzesentwurf wurde nicht mehr veröffentlicht) präsentierte Cerveny die von smoki verlinkte Seite. Demnach soll erst per Televoting über den Start des VE abgestimmt werden und die Einnahmen aus dem Televoting dann zur Finanzierung desselben dienen. Cerveny kalkuliert mit Kosten von ca. 400.000 Euro, nimmt pro Anruf 0,25 Euro ein und möchte mit dem VE an den Start gehen wenn “es absehbar ist, dass genügend, also über 920.000 Personen dieses… unterstützen”.

        Laut Voting-Ergebnis von der Seite haben bisher 70 Leute angerufen, d.h. das Ziel ist zu 0,0076% erreicht. Es kann also noch etwas dauern.

      • Liberaler

        @UweM: Kleine Anmerkung: Ein neuer Gesetzentwurf wurde schon veröffentlicht, und zwar genau auf der zitierten Seite, aber er ist noch nicht freigegeben. Der Entwurf scheint mir nun um einiges besser durchdacht zu sein. Allerdings fehlt die Begründung für das Volksbegehren noch, dort ist noch der alte Text zu sehen. Schade, dass das Finanzierungsmodell nicht zielführend zu sein scheint.

      • UweM

        Stimmt, man kann zumindest einen Teil des Textes lesen. Einiges ist fragwürdig. Dass er nach wie vor den Entwurf so gestaltet hat, dass nicht alle Wirte einen Antrag stellen können, sondern willkürlich Termine so gelegt hat, dass zunächst mal er selbst die Pole Position belegt, dürfte ihn einige Unterstützung anderer Wirte kosten.

        Warum die größeren Raucherorganisationen ihm die Unterstützung verweigern, ja nicht mal über die Neuerungen berichten, können nur diese selbst beantworten. Als Einzelgänger ist so was nicht zu schaffen.

      • Liberaler

        Eines fällt mir aber am neuen Gesetzentwurf auf: Es stehen konkrete Bußgeldbeträge drin sowie (bei den Lüftungsanlagen) zitierte konkrete TÜV-Berichte, deren Richtlinien einzuhalten sind. Meines Wissens gehört beides in die Vollzugsbestimmungen. Denn sonst muss man immer das Gesetz aufwändig ändern*, möchte man z.B. Bußgelder der Inflationsrate anpassen. Bei den Richtlinien würde es eigentlich reichen, zu sagen, dass ein Schutz vor Passivrauch erzielt wird, der einem Rauchverbot mindestens gleichkommt. Danach ein Hinweis, etwa in der Form “Näheres regeln die …”. Sonst ist man ja auf einen bestimmten TÜV-Bericht fixiert und müsste das Gesetz bei Neuerungen jeweils ändern.
        Die Frage aber ist, ob es schlimm ist, wenn das alles drinsteht. Im besten Fall schadet es nicht, im schlechtesten Fall wird das Gesetz nichtig.
        * Auch deshalb unschön, da das Gesetz vom Volk beschlossen werden wird. Es sollte dann schon so formuliert sein, dass Änderungen für viele, viele Jahre nicht erforderlich werden.

      • UweM

        Frigorist hat nach eigener Aussage den neuen Text schon vorab gesehen und für gut befunden. Auch ohne Jurist zu sein denke ich, dass immer noch zu viele Mängel drin stehen. Warum lässt man da nicht einfach mal einen Anwalt drüberlesen?

  14. Genauer Beobachter

    Das aktuelle Pseudonym im “Scheiße-Forum” eines altbekannten Stänkerers namens “Frischluft” ärgert sich über eine Passage in obigem Artikel. Gut gemacht, Werner! Wenn Scheiße-Freunde sich ärgern, muss der Artikel gut sein.

    • Schneeadler

      Ich verstehe nach wie vor nicht so recht, warum hier immer und immer wieder auf die hirnlosen Bäuerchen aus dem Blindgedärm des Webs eingegangen wird. Lassen wir das vereinigte Vollpfostentum in Rachows Hetzblog doch einfach im eigenen Hirnwix ersaufen …

  15. Tegel

    Die Reaktion und Ergebnisse des heutigen Tages nach einem Jahr Rauchverbot in BY sollten sich die Kollegen in NRW sehr genau anschauen ! Wenn Sie JETZT nicht in den Protest gegen “Steffens und dem Rest” gehen, so steht einer solchen Entwicklung in NRW nichts mehr im Weg

  16. Jochen

    Spätestens jetzt, nach dieser Studie, kann Hr. Frankenberger nicht mehr einfach so behaupten, dass sein Rauchverbotsgesetz “so gut klappt”. Und das obwohl das Gesetz schon ein Jahr alt ist.
    Mit diesem strikten Rauchverbotsgesetz sind einhergegangen:
    Umsatzrückgänge , Arbeitsplatzverlust, Existenzängste, Existenzverluste
    Intoleranz gegenüber Anderslebenden wurde ein Stück salonfähiger gemacht., ein Stück weniger Freiheit im Freistaat.

    • Sunny

      Woher will der Frankenberger überhaupt wissen, dass es so gut klappt, nachdem er fast überall Hausverbot hat :-)

      • smoki

        vielleicht schickt er ja seine untertanen und sympatisanten vom scheisse forum unter s volk die ihn dann mit denn nötigen insider informationen versorgen ? oder er entnimmt sein wissen der sehr neutralen presse ? oder er lässt sich irgenwelche behördlichen statiistiken zukommen die ja ebenfalls sehr neutral sind ? alles zusammengezählt ergibt das nötige gesamtwissen das er dann dem volke verkündet.sein pech dabei ist das ihm das zum jetzigen zeitpunkt keiner mehr abnimmt….

    • UweM

      Fankenberger kann das zu Recht behaupten, wenn er die Gastronomie als ganzes sieht, nicht nur beliebig kleine Aussschnitte betrachtet. Siehe auch hier : https://www.statistik.bayern.de/presse/archiv/2011/166_2011.php

      • Sturer Allgäuer

        Genau, UweM. Alle Wirte die ihre Wirtschaft geschlossen haben, konnten das auf Grund immenser Umsatzsteigerungen von 30.000.000%allein im letzten Jahr und übervölkern nun die Bahamas, Dom Rep und sonstige sündteuren Urlaubsorte. Die entlassenen Mitarbeiter wurden mit Abfindungen von 5.000 €uronen pro Monat bis ans Lebensende belohnt. Ich erblasse jedes Mal vor Neid wenn ich die Massenhaften emailierten Nachrichten der Wirte die ich kenne bekomme. Wenns so weiter geht werde ich diese wohl als Spam markieren müssen.

      • UweM

        Wie viele Kneipen dicht gemacht haben und ob das tatsächlich mit dem Rauchverbot zu tun hatte, war ja gar nicht Gegenstand der Studie. Davon steht keine Silbe drin. So prallen dann zwei Argumentationen aufeinander: Diejenigen die feststellen, dass es Kneipen und Bars tendenziell schlecht geht und diejenigen die behaupten dass es der Gastronomie insgesamt gut geht.

        Und beide haben Recht!

        Jetzt hofft man, mit der Studie politisch etwas bewegen zu können, was ein verständliches Vorhaben ist. Wird sich die Politik aber eher auf das Gesamtbild konzentrieren oder auf eine Teilmenge? Davon wird der Erfolg der Aktion abhängen. Was glaubst du, wie die Politiker reagieren werden?

      • Wer “die Gastronomie als Ganzes” sieht, lügt sich aber in die Tasche. Denn bei der Gastronomie als ganzes sind zum Beispiel auch “beherbergungsbetriebe” erfasst, also die Hotels die ein Geldgeschenk durch die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 7 Prozent erhalten haben. Das bedeutet eine Umsatzerhöhung von satten 12 Prozent. Und nicht einmal diese Erhöhung hat den gesamten Umsatzverlust abfedern können. Es werden bei der Studie nicht “beliebig kleine Ausschnitte” erfasst, sondern die sogenannte “Getränkegeprägte Gastronomie”. Übrigens wurde bei dieser Studie festgestellt, dass die Daten des statistischen Landesamtes bzw. Bundesamtes fehlerhaft sind. Unter der “getränkegeprägten Gastronomie” befindet sich laut diesen Unterlagen ein Sterne-Lokal, Hotels und auch Speiserestaurants.

        Niemand bestreitet, dass es Gastronomie-Betriebe gibt, auf die sich das Rauchverbot nicht negativ ausgewirkt hat. Die Antiraucherlobby lügt aber, wenn sie behauptet, dass das Rauchverbot insgesamt keine negativen Auswirkungen hatte. Die Antiraucherlobby geht mit ihrem “Krieg gegen den Tabak” über Leichen. Es gibt genug Wirte, die Mitarbeiter _wegen des Rauchverbots_ entlassen mussten bzw. selbst am Existenzminimum herumkrebsen. Selbstverständlich gibt es auch andere Ursachen, die in einigen Fällen zu Umsatzverlusten führten. Es aber zu leugnen, dass durch das Rauchverbot Existenzvernichtung betrieben wurde, ist unredlich und typisch Antiraucherlobby. Ist ja auch logisch: Man kann die Nachteile, die durch das Rauchverbot entstehen, nur mit Lügen und Statistikfälschungen kompensieren.

        Sachlich wirchtig wäre es, die objektiven Vorteile den objektiven Nachteilen gegenüber zu stellen. Das tut die Antiraucherlobby mit gutem Grund nicht, denn dann müsste man zugeben, dass wegen persönlicher Befindlichkeiten Menschen in den Ruin getrieben werden, obwohl ein sogenannter “Nichtraucherschutz” (der eh wissenschaftlich höchst umstritten und durch nichts bewiesen ist) auch dadurch gewährleistet ist, dass Tabakhypochonder nicht gezwungen werden, Betriebe aufzusuchen, in denen geraucht wird. Das würde man am besten durch eine Kennzeichnungspflicht erreichen, wobei die Nachteile komplett verschwinden, aber die Vorteile bleiben. Denn wenn, wie von der Antiraucherlobby behauptet, die Menschen mehrheitlich lieber in rauchfreie Betriebe gehen, dann setzen sich diese auch durch. Und kein Tabakhypochonder (und auch nicht die wenigen, die durch Tabakrauch ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen – was übrigens weit weniger sind als die Menschen, die durch andere Gerüche oder Umwelteinflüsse Probleme haben) wird gezwungen, diese Betriebe zu betreten.

        Es gibt keinen sachlichen Grund für totale Rauchverbote in der Gastronomie oder anderswo. Es gibt nur den von der WHO ausgerufenen “Krieg gegen den Tabak” und ein paar Antiraucherlobbyisten, die aus finanziellen Gründen diesen Krieg mitmachen. Und es gibt wie in jedem Krieg aufgehetzte Fanatiker, die diesen Krieg unterstützen. Und es gibt karrieregeile Trittbrettfahrer, die den Krieg für die eigene Populariät nutzen.

        Die Frage ist, warum nach Angaben der Antiraucherlobby in Ländern, wo kein radikales Rauchverbot in der Gastronomie herrscht, augenscheinlich relativ viele Plätze für rauchende Menschen bereitstellen. Entweder stürmen die angeblichen Leute, die die rauchfreie Lust ja so “schätzen” entgegen der Behauptungen der Antiraucherlobby eben nicht die Lokale, oder die Wirte wollen kein Geschäft machen, oder die Antiraucherlobby lügt. Oder finden Sie einen anderen Grund?

        Genauso wie für aufgeklärte, denkende Menschen Kriege aus religiösen Motiven unverständlich und unbegreiflich sind, genauso ist für aufgeklärte und denkende Menschen der “Krieg gegen den Tabak”, der aufgrund der Passivrauchlüge und auf Kosten vieler Unschuldiger geführt wird, unbegreiflich und unverständlich.

      • UweM

        Bei einer riesigen Datenmenge wie sie das statistische Bundesamt verwaltet ist es nicht auszuschließen, dass sich einige “Irrläufer” darin befinden. Diese wird man aber auf beiden Seiten finden, d.h. die ein oder andere Eckkneipe wird wohl irrtümlich als Restaurant gezählt und dadurch für eine gewisse Kompensation sorgen. Ich bezweifle aber dass die Fehlerquote insgesamt so hoch ist, dass sie das Bild wesentlich verfälscht. Wegen ein oder zwei Prozentpunkten hin oder her wird man weder in Jubel ausberechen noch in Wehklagen.

        Kneipensterben gibt es ja bekanntermaßen seit Jahren auch ohne Rauchverbote. Man muss nur den Begriff mal bei google eingeben und findet massenhaft Presseberichte aus der Vergangenheit nur jeweils mit anderen Begründungen. Fraglich ist, inwiefern ein Rauchverbot diesen Effekt verstärkt hat. Darüber macht die aktuelle Studie keine Aussage. (Es wäre interessant gewesen wenn man von den gleichen Wirten die jetzt befragt wurden, eine Aussage von vor dem VE darüber hätte, wie sie damals Ihre Situation im Vergleich mit 2009 eingeschätzt haben)

        Dass es sehr wohl Fälle gibt, in denen das der Fall ist bezweifle ich gar nicht. Was aber läuft dort anders als bei Wirten die noch zufrieden sind (Lage, Konzept, Konkurrenzsituation,…)?

      • UweM

        Zusatz: Für die Beherbungungsbetriebe wurde nur der Steuersatz für Übernachtungen gesenkt. Für die Bewirtung gilt der gleiche Steuersatz wie für alle anderen Lokale auch und dieser muss zwingend sogar getrennt ausgewiesen werden.

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