Antiraucher scheitern mit Forderung nach mehr Verbotswahn

Der Berliner Gesundheitsausschuss lehnte die Verbotsforderungen der Antiraucherlobby ab

In Berlin ist die Antiraucherlobby mit ihren Forderungen nach mehr unsinnigen Verboten jämmerlich gescheitert. Nachdem die erforderlichen Unterschriften erst mittels einer Verlängerung der Halbjahresfrist zusammengekommen waren (Rauchernews berichtete), hat sich der Gesundheitsausschuss die mehr als überzogenen Forderungen der Volksinitiative “Frische Luft für Berlin” beraten und mehrheitlich abgelehnt. Es gebe keine Notwendigkeit für eine weitere Verschärfung des relativ strengen Rauchverbots in Berlin, so die Begründung.

In Berlin braucht man lediglich 20.000 Stimmen, damit sich das Abgeordnetenhaus mit einer Forderung beschäftigt. Lediglich 23.600 Unterschriften konnte die Initiative trotz massiven Medienrummels in mehr als einem halben Jahr sammeln. Mehrheiten sehen anders aus. Johannes Spatz, Sprecher der Volksinitiative, hatte zu Beginn der Volksinitiative noch vollmundig getönt, dass man “mindestens 40.000 Stimmen” zusammenbekommen würde. Die Bevölkerung von Berlin hat den Verbotsphantasien der Antiraucherlobby klar eine Absage erteilt.

Spatz kündigte an, man werde sich den Weg eines Volksbegehrens offenhalten. Für die zweite Stufe müssen in einem Zeitraum von vier Monaten 7 Prozent der zum Abgeordnetenhaus Wahlberechtigten – das sind etwa 172.000 Berliner Bürger – ihre Zustimmung geben. Dann kann in einer dritten Stufe ein Volksentscheid zustande kommen. Wer in mehr als sechs Monaten gerade einmal knapp über 20.000 Stimmen sammeln kann, der wird sich schwer tun, in vier Monaten 172.000 Stimmen zusammenzubekommen.

Die Menschen sind nicht mehr so dumm wie in Bayern, wo sie sich durch den unsäglichen Lügenwahlkampf eines polemischen Selbstdarstellers blenden ließen. Sie haben durchschaut, dass totalitäre Forderungen undemokratisch sind, auch wenn sie sich hinter dem Mäntelchen von Demokratie verstecken. Damit ist in Berlin nach Hamburg der zweite Versuch der Antiraucherlobby gescheitert, unsinnige Verbote zu fordern.


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26 Kommentare

  1. Sturer Allgäuer

    Egal wieviel Stimmen für ein Volksbegehren erforderlich ist. Wenn die Legislative in ihren Gesetzgebungen versagen sollte der Bürger entscheiden. Stellt sich aber wie in den Fällen der Raucherverbannungsgesetze heraus daß auch der Bürger ebenso wie die Politiker keinen Verstand aufweist, sind auch die Bürgerbegehren ein Hohn und gehören verboten oder stärker reglementiert. Volksbegehren und Volksentscheide haben nur dann einen Sinn, wenn diese besser durchdacht sind. Wir können bislang froh sein, daß kein fundamentalistischer Moslem auf die Idee gekommen ist, die Pflicht der Burka per Volksentscheid einzuführen. Bei dem lahmarschigen Wählervolk würde es mich nicht wundern wenn so ein Volksbegehrensentscheid Erfolg hätte. Dank des negativen Beispiels des Gesellschaftsspaltenden Bayerischen Antirauchergesetz haben offensichtlich andere daraus gelernt. Den Befürwortern des Bayerischen Raucherverbannungsgesetzes war die Gesellschaftsspaltung nicht bewußt, oder nahmen sie billigend in Kauf, aber die Raucher trafen sich privat und nicht mehr am Stammtisch im Wirtshaus. Sicherlich gibt es zum Glück der Wirte noch genug die sich in die Wirtshäuser an den Stammtisch –vermutlich aus alter Verbundenheit- wagen.
    Am schlimmsten sind für mich die ja so gescheiten aber nichts wissenden Al Quaidaantis wie der nichtbayerische Oberleeeeerer aus Rheinland-Pfalz die ebenso wie die Taliban Kinder und Jugendliche als „menschliche Schutzschilde“ benutzen. Für mich sind solche mit Kinderschändern gleichzusetzen, die ohne Rücksicht auf Verluste zugunsten der eigenen (Rauchervernichtungs)Lust alle verheizen.
    @simmerl Nach der Erfindung des Tabakwerbeverbotes sind europaweit die Medien betreffend Berichterstattung gleichgeschaltet. Die diktatorische Medienbeeinflussung ist also leider nicht nur auf die bayerischen Schmierblätter beschränkt. Aber selbst wenn das bayerische Rauchverbot auf welche Art und Weise gekippt werden würde, die Gesellschaftsspaltung wird noch lange vorhanden sein, und Raucher wie Nichtraucher werden sich extrem mißtrauisch begegnen. Ob ich dann wieder häufiger in die Wirtshäuser gehe sehe ich für meine Person als extrem fraglich.
    @Frigorist, es ist eine wunderschöne funktionierende Art der Umgehung des Rauchverbotes. Aber leider rettet Deine Version nicht die bayerische Wirtshauskultur so wie wir sie kennen. Ich kenne auch Wirte, die sich für die Version des Privatraumes entschieden haben, und ich sage Dir, die Stammgäste halten sich lieber am Tresen beim Wirt auf, als das sie sich dauerhaft in den Privatraum begeben.
    Temporär gehen die Raucher in den Privatraum zum Rauchen und zerstören so angeregte Diskussionen so wie sie früher an den Stammtischen bzw. Theken oder Tresen üblich waren. Im Tenor betrachtet ist Deine Version, wie die meinige (Geschlossene Gesellschaft) auf den Privatbereich aufgebaut, welche ebenso gut funktioniert wie die Deinige „Lösung“
    Letztendlich möchte ich, um Mißverständnisse zu vermeiden, klarstellen, daß ich weder gegen Moslems, Nichtraucher und Lehrer etwas habe. Ich habe allerdings etwas gegen die fundamentalistischen Extremen weil die allen anderen das Leben unnötig schwer machen.

    • eddy reloaded

      @Sturer, na sieh mal Berlin hat ca 2,4 Millionen Wahlberechtigte und das zählt, davon müssen mindesten 25 % (Quorum)also 600000 dafür oder dagegen stimmen. Na die Frische Luft Leute können die Koffer packen das bekommen die nicht hin.Anders in Bayern gehen 3 zur Wahl, 2 stimmen dafür dann gilt es.

  2. Wie die Berliner Bevölkerung (nur 23.600 Unterschriften in 7 Monaten) und die Berliner Politik mit den “Frischluftfans Berlin” umgeht, finde ich “bärig bis sauguad”. Meiner Meinung nach wird “Frischluft Berlin” aber nicht aufgeben und weitere Versuche starten, doch noch ein “Totales Rauchverbot” in Berlin zu installieren. In diesem Fall den Rat des Frigoristen beherzigen, obige Initiative als Hundescheiße betrachten, diese umgehen und ja nicht hineintreten.
    PS: Die Bayern sind leider voll in eine solche Scheiße heineingetappt.

    @ Roodee: Grundsätzlich gebe ich dir Recht, wenn du der Meinung bist, daß ich auf den richtigen Weg bin, wenn ich bei Unterhaltungen den Leuten erkläre, daß nur Bayern dieses “Scheißgesetz” hat. Aber ich persönlich kann nur wenige Leute erreichen, das wäre eher ein Job für die Presse. Aber wie es sich für eine Diktatur (im Verbotsstaat Bayern ist es die Gesundheitsdiktatur) gehört, sind auch die bayerischen Medien gleichgeschaltet. Die meisten bayerischen Zeitungen schreiben nur, wie gut der Nichtraucherschutz funktioniert, oder über neue Rauchverbotsvorhaben von der WHO, von der EU und Anderen. Vom Scheitern der Nichtraucherfraktion in Hamburg, Österreich und Berlin habe ich in keinem bayerischen Schmierblatt auch nur ein Wort gelesen. Hierüber erfährt man nur etwas von den Raucherforen im Internet, die aber nur von einem verschwindend kleinen Teil der bayuwarischen Bevölkerung angeklickt werden. Wie Medien andere Meinungen unterdrücken, kennst du ja aus der früheren DDR und ich erlebe es gerade seit den letzten Jahren in Bayern live mit, zumindestens was das Rauchverbot betrifft.

    Bis zum nächsten Mal.

    simmerl

  3. Blaudunst

    Freut mich sehr für die Berliner! Berlin ist eine schöne Stadt mit einem echten “Nachtleben”. Berlin war sehr lange Zeit durch eine Mauer getrennt und ein Teil der Stadt weiß sehr wohl, was eine Diktatur ist!
    Ich hoffe vom Herzen, dass sich die Berliner nie für eine neue Diktatur (in diesem Fall für die Gesundheitsdiktatur, die trotz ihrem Namen, extrem krank ist) entscheiden werden.

  4. Frigorist

    Ich kämpfe schon seit Anbeginn der Rauchverbote in den Gastronomiebetrieben gegen die staatliche, durch unsinnige Gesetze praktizierte Bevormundung der Gastronomiebetreiber und gegen die Entmündigung derer Gäste. Die staatl. Verbotspolitik das Thema Rauchen betreffend ist für mich absolut nicht hinnehmbar. Ich wehre mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen und so bleibt mir nur mein ziviler Ungehorsam gegenüber diesem unsinnigen Gesetz als meine mir selbst auferlegte Verpflichtung.
    So habe ich durch meine Beratung gewisser Gastronomiebetreiber denen die Möglichkeit aufgezeigt, zukünftig den Rauchern deren Genuss des Rauchens in der gemütlichen Gesellschaft zu ermöglichen.
    Wie ich schon einige Mal in Foren beschrieben habe ist dahingehend die Möglichkeit des Rauchens ohne Einflussnahme von staatlicher Seite gegeben, wenn ein gewisser Raum der Gaststätte amtlich baurechtlich einer privaten Verwendungsart (aus dem gewerblichen Bereich des Gastronomiebetriebes raus genommen) überstellt wird und dieser Raum als ein so zu sehendes „zweites Wohnzimmer“ einer Privatperson an diese vermietet wird.
    Zum Beispiel in mein Wohnzimmer (in meiner Wohnung) kann ich, wie jede andere Person in deren Wohnzimmer auch, mir lt. meiner Auswahl Gäste einladen, welche von einer Art Pizzaservice (welchen in dem Privatraum in der Gaststätte selbstverständlich der Gastwirt übernimmt) bewirtet werden können.
    Bei z.B. der Abwesenheit des Mieters hat der Gastwirt „vom Mieter die Erlaubnis, in dessen Namen“ die allseits den Insidern bekannten Gäste in diesen Raum Zutritt zu gewähren.

    Zwischenzeitlich hat sich diese beliebte Version dieser „Privatgastronomie“ schon vielfach in Kneipen durchgesetzt und bestens bewährt.
    In so einen Privatraum (an der Eingangstüre mit dem Hinweis „PRIVAT ! Unberechtigte haben keinen Zutritt !“ gekennzeichnet) hat keine Behörde Zutritt, ausser es ist ein richterlicher Durchsuchungsbescheid gegeben. Dies ist allseits bekannterweise nur möglich, wenn der dringende Verdacht von kriminellen Handlungen vorliegt.
    Ein erzwungener Zutritt in diesen Raum wäre einem Hausfriedensbruch gleich zu setzen und demzufolge strafbar.

    Unbedingt wichtig dabei ist, diesen Raum (eventuell der ehemalige Rauchergastraum) vom gewerberechtlichen Teil der Gaststätte amtlich in einen privatrechtlichen Raum umzumünzen.
    Selbst die WC – Benutzung der Gaststätte von Seiten der Privatgäste von dem Privatraum kann mit dem Einverständnis des Gastwirtes erfolgen, was ja für den Gastwirt sicherlich kein Problem bedeutet.

    Selbstverständlich sitzt man zur Zeit bei angenehmer Witterung im Freien und zu einem entsprechenden spätabendlichen Zeitpunkt verlagert sich dann die gemütliche Gesellschaft (die in Frage kommenden Gäste) ins „private Wohnzimmer“.

    Ich empfehle diese Rauchmöglichkeit in einer gemütlichen Gesellschaft zur Nachahmung und wünsche allen diesen Gesellschaften beste Unterhaltung mit dem beinhalteten Vergnügen des Rauchens in der gewohnten beliebten Gemeinschaft Gleichgesinnter, ohne jegliche Belästigung von militanten Antis und den Behörden.
    Nach dem Motto: „Jedem das Seine, uns Rauchern und Raucherinnen ein gewohntes gemütliches Zusammensein in einer gemütlichen Gesellschaft“ ist somit bestens gegeben.
    Die „Laufkundschaft“ des Gastwirtes ist in dessen gewerblichen Gasträumen untergebracht, die „früheren Stammgäste“, Raucher sowie auch tolerante und moderate Nichtraucher vergnügen sich (gut bewirtet durch den hauseigenen Pizzaservice des Gastwirtes) im „Privatraum“ des gewissen Mieters.

    Wie ich erfahren habe, sind einige Beamte des Ordnungsamtes schon „Sturm gelaufen“ in diese Privaträume Einblick zu nehmen.
    Mit der amtlichen Beurkundung als Privatraum ausgewiesen und parallel einen betreffenden Gebäudeplan vorzeigend in Verbindung eines Mietvertrages von der entsprechenden Privatperson, mussten die Beamten des Ordnungsamtes unverrichteter Dinge zähneknirschend sich begnügen.
    Angeblich sind auch schon Anfechtungen dieser Situation erfolglos im Sande verlaufen.

    Da auf Grund dieser Vorgehensweise vielfach diese Möglichkeit genutzt wird und immer mehr Anwendung findet haben die Raucher/innen kein Problem mehr, in der gemütlichen Gesellschaft Gleichgesinnter zusammen zu sein.
    Somit ist wie zu früheren Zeiten mit den Raucherclubs der bayerische Gesetzgeber gefordert, durch gesetzliche Erleichterungen die Rauchmöglichkeit in den Gaststätten wieder auf eine vernünftige normale Situation zu bringen.
    Und es ist mit dieser Vorgehensweise auch verständlich, dass ein momentanes Interesse einer Rauchmöglichkeit in öffentlichen Gaststätten und somit dem Rauchverbot in denselben so ziemlich abgeflaut ist.
    Ich persönlich habe die Möglichkeit ca 600 m von meinem Haus entfernt so eine Situation zur Verfügung zu haben.
    @ „fasti“ weiss, welche Kneipe ich dabei meine.

    • Kleister

      Ich als großer Frigorist Fan seh das aber ein bischen anders.Eine Lösungsmöglichkeit aber im endefeckt dann wieder doch keine richtig gute. Man hat in Berlin gesehen das es auch anders geht, vorallem haben einige Politiker gemerkt das es bei den Forderungen der Antis nicht bleibt, ein Fass ohne Boden. Dadurch haben es sich die Spatzen in Berlin versaut.
      Das Bündniss Frische Luft ist berechtigter weiße an die Frische Luft gesetzt worden.
      Waren Spatzen nicht am Aussterben????

      • Frigorist

        @ Kleister, überlege Dir mal den Gedankengang ganz logisch.
        In einem Privatraum kannst Du tun und lassen was Du willst, solange dies mit keiner kriminellen Handlung verbunden ist bzw. damit etwas zu tun hat.
        Und wo sich der Privatraum befindet, hat dabei keinerlei Bedeutung.
        Dieser Raum kann einerseits ein Bestandteil Deiner Wohnung sein, also z.B. Dein eigenes Wohnzimmer und anderweitig kann dieser Raum als privater Einzelraum in einem x-beliebigen Gebäude sich befinden.
        Wichtig dabei ist lediglich, für was der Raum benutzt wird, ob für gewerbliche oder für private Zwecke.
        Gehen wir einmal davon aus:
        Ein Gastwirt hat für seinen ehemaligen, zur Gaststätte gehörenden Rauchergastraum auf Grund des seit 04. Juli 2010 gesetzl. verordneten Rauchverbotes keinerlei Verwendung mehr. Er will durch die Rückgabe dieses Raumes an den dem Hausbesitzer seine zu zahlende Miete die Gaststätte betreffend diese insofern verringern, indem er diesen Raum eben dem Hausbesitzer zur Verfügung stellt und dieser denselben amtlich baurechtlich von einem ehemals gewerblichen Raum in einen privaten Raum umfunktioniert, um ihn somit als privaten Einzelraum an einen Interessenten wieder weiter zu vermieten.
        Und nun kommen wir wieder zu der Feststellung ab dem zweiten und dritten Satz in diesem Schriftsatz geschildert.

        Es ist doch im Leben auch manchmal üblich oder kommt eben mal vor, dass man unerwartenden Besuch bekommt welcher sich in der Wohnung mehrere Stunden lang aufhält.
        Es ist auch als normal zu sehen, dass man diesem Besuch etwas zu Trinken anbietet und bei einer längeren Verweildauer auch etwas zum Essen.
        Kommen aber mehrere Personen zu Besuch, gehen wir davon aus es sind 30 Leute und mehr, wird es mit der Bewirtung schon etwas schwieriger.
        Aber für solche Vorkommnisse gibt es dann die Möglichkeit, sich von einem Pizzaservice oder einer Gaststätte auf Bestellung mit Speisen und Getränke beliefern zu lassen.
        Und weil die unerwartenden Gäste darauf bestehen, dem Wohnungsinhaber keine unnötigen Kosten zu verursachen, bezahlen sie ihren Verzehr von Speisen und Getränke gleich persönlich bei dem Lieferanten.
        Und da der Wohnungsinhaber als Raucher eigene Aschenbecher zur Verfügung hat, stellt er diese auf den/die Tisch/e um seinen Gästen das Rauchen zu ermöglichen.
        Dies ist doch alles eine gesetzlich ganz untadelige Sache……. oder?

        Jetzt findet aber der Besuch nicht z.B. im Wohnzimmer Deiner Wohnung statt, sondern in dem von Dir in der Gaststätte gemieteten Privatraum.
        Alles läuft vollkommen gleich ab, nur der Unterschied liegt darin, der Gastwirt als Speisen- und Getränkelieferant hat einen bedeutend kürzeren Weg, die Lieferung der Bestellung auszuführen.
        Siehst Du das anders bzw. wo liegt da das Problem?

        Im Gesetzeswortlaut des GSG über welches am 04. Juli 2010 abgestimmt wurde ist zwar extra auf das Verbot von Raucherclubs hingewiesen worden (den Fehler von damals wiederholt die bayerische Regierung nicht nochmals), aber wen und wie viele Gäste z.B. Du bei Dir in Deinem privaten Raum das Gastrecht anbieten und dieses somit ausüben darfst, ist nirgends festgelegt. Und dass bei Dir in Deinem Privatraum nicht geraucht werden darf, ist ebenso wenig mit einem Verbot in einem Gesetz festgelegt.

        Dass dies für die Antis als keine Logik gesehen wird, ist doch auch zu erwarten.
        Vor allem bei denen von dem Scheißeforum reicht in dieser Hinsicht das geistige Denkvermögen bei Weiten nicht aus. Die können nämlich nur pöbeln und zu mehr reicht´s bei deren ihrem primitiven Denkvermögen ja nun wirklich nicht.
        Nur haben eben diese Kreaturen keinerlei Einfluss auf irgend etwas und das ist nur gut so.

      • Frigorist

        @ Kleister …. Deine Worte „Eine Lösungsmöglichkeit aber im endefeckt dann wieder doch keine richtig gute.“
        Meine Antwort darauf:
        Wenn man es genau betrachtet waren die Raucherclubs auch eine Lösungsmöglichkeit gegenüber dem damaligen absoluten Rauchverbot vom 01. Januar 2008, aber eben auch keine „richtig gute“.
        Aber die bayerische Staatsregierung war mit den Raucherclubs (obwohl dem Gesetz nach legal, zumindest war bis zur gesetzlichen Neuregelung kein Verbot gegeben) auch nicht glücklich und hatte demzufolge mit einer Gesetzesinitiative die 75 qm – Lösung und Zweiraumregelung eingeführt.
        Und wenn sich mein Vorschlag als vorübergehende und dem Gesetz gegenüber legale Lösung in möglichst vielen Fällen bei den Gastwirten durchsetzt, ist dies auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber immer noch besser als der jetzige Zustand.
        Und diese „Lösung“ ist dann sicherlich auch dem bayerischen Staat ein „Dorn im Auge“ und es bleibt der bayerischen Staatsregierung nicht viel anderes übrig, als eine für alle Seiten vernünftige und brauchbare Lösung herzustellen.
        Der Vorschlag von mir ist demnach nichts anderes als damals die Situation mit den Raucherclubs, nur eben ein bisschen anders.
        Wenn man davon ausgeht es muss sich etwas ändern gegenüber dem derzeitigen Zustand, dann muss man dies halt auf mehrere Seiten gesehen in die Hand nehmen.
        Der Staat sieht sich so wie es jetzt abläuft absolut zu nichts gezwungen etwas zu ändern und eben das muss sich in erster Linie ändern.
        Viele Wege führen nach Rom! Welcher Weg einen Erfolg bringt stellt sich erst dann heraus, wenn man alle möglichen Wege beschritten hat.

    • fasti

      eiskalter ich weiß was du meinst ;-) … ich glaube auch kaum das sich dorthin ein anti vom schlage der “Ris” dorthin wagen würde … du weißt ja warum *lach*

      • Frigorist

        @ fasti, der Stefan der Wirt, riecht ja Antis schon meilenweit.
        Die Antis stinken ja schon von weitem mit ihrer unendlichen Dummheit und das riecht eben der Stefan. und was das Gefährliche dabei ist, Stefan mag keine dummen Leute und somit ums Verrecken auch keine Antis.
        Vor allem keine Antis!
        Anfangs hatte er eine Zeitlang Fliegenfänger vor der Kneipentüre angebracht an denen die Antis hilflos hängen bleiben sollten. Er ist eben nicht immer in seiner Kneipe.
        Aber es hatte sich auch kein Anti in die Nähe der Kneipe gewagt und somit sind die Fliegenfänger vollkommen nutzlos gewesen. Jetzt erspart er sich seit einiger Zeit diese Dinger.

    • kleister

      @frigorist nur genaugenommen, hast Du recht in der Zwichenzeit hat man sich an die Gesellschaftliche Diffamierung gewöhnt. Nur in den Untergrund gehen ist auch verkehrt.
      Dann bekommt die Gesellschaft das Problem nicht vor die Augen.
      Vielleicht wäre der Smoking street day Bundesweit eine gute Aktion.

      • Frigorist

        @ kleister, dann nennst Du die ehemalige Raucherclubaktion auch eine Untergrundsituation?
        Nur dass diese damalige Massnahme ein Ausweg aus der misslichen Lage war, in der sich die Gastwirte welche weiterhin ihren Gästen das Rauchen ermöglichen wollten, befunden haben.
        Was ändert sich denn zum Vergleich in der Praxis gesehen?
        Nur dass das Kind einen anderen Namen trägt und in diesem Fall im Gesetz als Verbot nicht darauf hingewiesen wird.
        Die Gesellschaft hat bekannterweise andere Probleme welche für sie von mehr Interesse ist und unterwirft sich demzufolge mit dem Thema Rauchen und Rauchverbot einem Gewöhnungseffekt, ob dies den entsprechenden Gastwirten und deren rauchendem Gästeklientel passt oder nicht.
        Aber mir persönlich kann es ja mehr oder weniger egal sein, denn ich habe weiterhin die gemütliche Gesellschaftssituation an meinem Stammtisch in der Kneipe in der von mir beschriebenen Art und Weise.
        Und wenn „man“ ein bisschen kreativ ist, wie es mir vor 2 Tagen wieder einmal (kurz nach meinem Betreten einer anderen Kneipe) in den Sinn gekommen ist, „dann ruft man kurzfristig eine geschlossene Gesellschaft aus“ und schon sind die Aschenbecher auf den Tischen verteilt.
        Man könnte dies (eventuell) als zivilen Widerstand bezeichnen, aber auch nur dann, wenn geschlossene Gesellschaften nicht ausdrücklich gesetzlich erlaubt wären!
        Derartige von mir kurzfristig einberufene geschlossenen Gesellschaften passieren selbstverständlich im Einverständnis der (aller) anwesenden Gäste, was bisher noch nie zu irgendwelchen Problemen geführt hatte.
        Also wie ich schon sagte, einfach nur kreativ sein!
        Und dafür bin ich in meinem persönlichen Umfeld bestens bekannt.

      • kleister

        @ frigorist  wenn man es genau betrachtet  werden Raucher über Jahre weg aus der Gesellschaft entfernt, mit Niveau unterste Schublade.Es wird etwas vorgetäuscht was nicht der Realität entspricht. Ich finde zum Beispiel schlimm das Schattendasein, von unserem Bundestrainer bis zum Schauspieler es raucht alles heimlich. Weil Rauchverbote sind in Mode und ist auch nur eine Mode.
        Nur wieso entsprechen wir dem Bild!!!!

      • Frigorist

        @ kleister, Dir unterläuft hier ein kolossaler Fehler wenn Du da in der „Wirform“ sprichst.
        Ich zähle mich da bestimmt nicht unter „die wir“ und es gibt Gott sei Dank noch viele Mitmenschen, welche in gleicher Weise handeln und zumindest ähnlich denken wie ich.
        Und wenn andere Leute der Meinung sind sie müssen heimlich rauchen dann ist das ganz alleine deren Problem ebenso wie auch dem Anschein nach ihr krankes, verkümmertes Selbstbewusstsein.
        Und einem Modetrend bin ich noch nie gefolgt wenn er nicht meiner eigenen Logik entsprochen hatte.
        Also entspreche ich nicht einem „allgemeinen Bild“, dem ich absolut nicht entsprechen will.
        Und ich bin ich und ich bleibe auch ich, nämlich eine meinen eigenen Vorstellungen entsprechende Person und das in jeder Hinsicht.

    • kleister

      Natürlich ist wir richtig weil die gruppe verhält sich so, oder erklär mir wieso Bundesweit die Mehrheitr vor der Tür steht zum Qualmen.Richtig zum Kotzen find ich das Gelbe zur Schau gestellt Bundesbahnquadraht. Wenn du von dir ausgehst dann ist das dein Ding. D.H ich sage nicht das dieses verkehrt ist. Es ist auch eine, Deine  Lösungsmöglichkeit.

  5. In Österreich wurde das Volksbegehren gegen die Raucher abgesagt. Im Gesundheitsausschuß von Berlin sind die Forderungen der Berliner Frischluft abgewiesen worden. In Hamburg haben die Stimmenzähler aufgegeben. So ist es richtig und so lob ich mir das.

    Hamburg ist abgewehrt, aber in Berlin könnte durchaus noch ein Volksbegehren (ca. 172.000 Stimmen) starten und die österreichischen Antiraucher könnten sich auf ein Volksbegehren noch einmal einigen. Fazit: Die Preußenhauptstadt und die Össis werden höchstwahrscheinlich um ein “Totales Rauchverbot” vorbeikommen. Denn die Chancen der Antis dort stehen schlecht, weil es wichtigere Themen gibt und das Rauchverbot derzeit keine Maus mehr hinterm Ofen hervorlockt.

    Aber was ist nur mit uns Bayern los? Die Volksfeste sind voll und die meisten Raucher/innen lassen sich widerstandslos belehren, schickanieren und umerziehen. Wenn man mit den Leuten diskutiert, wird schnell klar, daß sehr viele Bayern nicht einmal wissen, daß es rings um Bayern diesen “Verbotsschmarrn” gar nicht gibt. So wie es aussieht, werden wir die am 01.08.2010 eingeführte Gesundheitsdiktatur so schnell nicht wieder los.

    In Bismarcks neu errichteten Kaiserreich wurden die Bayern oft als das dümmste aller deutschen Völker angesehen. Seit dem 4. Juli 2010 bin ich mir sogar als Urbayer gar nicht mehr so sicher, ob nicht der Verbotsstaat Bayern das dümmste Land in der Bundesrepublik Deutschland (trotz Laptop und Lederhose) ist!

    • Roodee

      Hallo simmerl,
      nicht den Mut verlieren. Sooo schlecht ist es gar nicht. Ich schrieb es ja schon einmal; wenn diese Verbotswelle so nicht in die anderen Bundesländern überschwappt, wird Bayern eine Insellösung bleiben, die auf Dauer nicht haltbar ist. Wie lange jetzt “Dauer” dauert, liegt allerdings an Euch.

      Du schreibst, dass viele Bayern nicht mal wissen, dass Bayern das einzigste Land mit einem Totalverbot ist. Sieh es positiv, nach der Diskussion mit dir, wissen sie es nun. Das kann zwar auf Dauer etwas zermürbend sein, aber mach weiter so, berichte und kläre auf. Mache die einschlägigen Internetplattformen bekannt. Das ist die Basis für einen guten Widerstand gegen diese Verbotsmanie.

      Ziel dieser Antraucherkampagne ist es – und das muß man sich immer vor Augen halten – den Raucher zu einem Aussenseiter, Abtrünnigen, Aussätzigen zu machen, mit dem keiner was zu tun haben will und der sich daraufhin selber zurück zieht. Das hat teilweise schon ganz gut gefruchtet. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass mancher Raucher in aller Heimlichkeit eine raucht, aber sich ansonsten lieber nicht als solcher outet, geschweige denn aktiv für das Rauchen eintritt. Erwarte also keine schnellen Wunder, wenn du mit den Leuten redest. Das diesbezüglich bei Vielen geschaffene schlechte Gewissen und das daraus resultierende Minderwertigkeitsgefühl kannst du nicht von jetzt auf gleich wieder in ein gutes Gewissen und normales Selbstwertgefühl umwandeln. So etwas dauert. Deshalb ist es wichtig, dass die Leute Kenntnis von unseren Seiten bekommen, dass sie hier mitlesen und auch ihren Sorgenmüll, ihren Frust bzgl. des Rauchens und den damit einhergehenden Repressalien hier abladen können.

      Also nicht verzagen und weiter machen, Roodee

      • Frigorist

        @ Roodee, wenn ein Raucher sich zum Rauchen begebend in eine versteckte Position „flüchtet“, dann hat er einfach viel zu wenig Selbstwertgefühl.
        Wenn man die Geschichte des Rauchens verfolgt und dabei die Menschen zur Kenntnis nimmt welche sich des Genusses des Rauches verschrieben haben/hatten, dann ist man doch wirklich nicht in einer schlechten Gesellschaft.
        Größen wie Albert Einstein und viele dergleichen hatten sich gerne rauchend abbilden lassen und auch ein Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist heute noch in seinem hohen Alter sich seines Genusses des Rauchens voll bewusst und steht dafür ein.
        Nur weil sich gewisse Lobbyisten gegen das Rauchen aussprechen wobei die Begründung der Ursache allseits bekannt sein dürfte, sowie auch blöd gesoffene Antis (siehe Link Foto von Rachow , event. auch für @ Sturer Allgäuer interessant als Alternaive zu seinem angegebenen Link) sich aus lauter Frust über ihr eigenes beschissenes Leben einen Auspuff suchen und mit den Rauchern auch zu finden glauben, ist doch das Rauchen nicht zu verurteilen.
        Wir Raucher/innen haben es doch selbst in der Hand, das Rauchen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen (weshalb auch immer) als einen Genuss zu empfinden und uns demzufolge daran zu erfreuen.
        Die Menschen haben nun mal unterschiedliche Bedürfnisse und dabei kann und darf man nicht mit ihren Bedürfnissen anders sich verhaltende Personen verurteilen und event. sogar noch ausgrenzen.

      • Frigorist

        Der betreffende Link http://uploadphotos.co.in/wp-content/uploads/2010/11/rachow_besoffen.jpg
        Es gibt unterschiedliche Meinungen was dieses Bild darstellt.
        Die Einen reden von einem Gesicht einer besoffenen Person und Andere wiederum sehen auf dem Bild einen auf dem Hals aufgesetzten 2ten A….. mit Hämorrhoiden übersäht.
        Kann jeder davon halten wie er will!

      • Frigorist

        Wenn ich mir beim Ansehen dieses Bildes so überlege dieses als „Schockfoto“ auf einer Zigarettenschachtel sich befindend und mir dabei prophezeit wird vom Rauchen verursacht einmal so auszusehen, würde ich sicherlich das Rauchen aufhören.
        Mit so einem Gesicht tagsüber nicht auf die Straße gehen und sich nicht in der Öffentlichkeit zeigen zu können, würde mich auch unbedingt vom Rauchen abhalten.
        Dies ist natürlich dieser betreffenden abgebildeten Person viel zu spät bewusst geworden und somit ist sie so dermaßen frustriert gegen das Rauchen eingestellt.

    • Blaudunst

      Das frage ich mich auch immer wieder: Was ist bloß mit Bayern los?
      Leben und leben lassen? Nur ein Witz oder schon ein Hohn?
      Liberalitas Bavariae? Was soll das bitte sein?

      Ich hatte früher so eine gute Meinung über Bayern und seine Bewohner!
      Jetzt gehe ich an Orte vorbei, wo früher eine schöne Kneipe war und jetzt die Fenster zugeklebt und die Tür zu ist. Oder an Orte, wo die Raucher draussen Traube stehen. Auf die Straße, in der Kälte, vor der Tür, wie die Hunde. Und es kommt mir irgendwie so hoch, als ich kotzen müsste.

      Ja, es gibt auch die andere Seite… Die 9 Raucher-Demos, die in Bayern stattgefunden haben. Die vielen Gerichtsverhandlungen, wo die Richer oft nicht nur uns, sondern auch die Freiheit und die Gerechtigkeit im Regen stehen gelassen haben. Es gibt aber immer wieder neue Klagen, weil es nach wie vor ungerecht ist.

      Und, vor allem, es gibt Leute, die trotzdem gegen die unsinnigen Verbote weiterkämpfen.
      Das ist auch das Einzige, was man machen kann: Trotzdem weiterkämpfen, jeder wo und wie er kann. Jeder Tropfen hohlt die Mauer der Intoleranz ein Stück weiter. Bis der bayerische Himmel wieder frei und sichtbar wird. Es hängt von uns allen, wie schnell das geschehen wird..

  6. Dampflok

    Erstmal schön, daß Ihr wieder da seid :-)
    Und noch schöner, daß die Berliner aus dem Bayern-Desaster etwas gelernt haben. Meine allerherzlichsten Glückwünsche für unsere Hauptstädter.

  7. smoki

    oh oh im expertenforum scheint es langweilig zu sein.schreibt viel den euer müll landet sowieso auf der trollwiese

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