Tausende demonstrieren gegen Rauchverbot

Tausende Spanier gingen gegen das Rauchverbot auf die Straße

Wie spanische Medien berichteten, demonstrierten in Madrid mehrere Tausend Gastronomen, Hoteliers und Gäste gegen das verschärfte Rauchverbot, welches die Antiraucherlobbyistin Leire Pajin, die das Amt der Gesundheitsministerin inne hat, durchgedrückt hatte (Rauchernews berichtete).

Organisiert hatte die Demonstration der spanische Dachverband des Hotel- und Gastronomiegewerbes, die Federación Española de Hostelería (FEHR). Im Gegensatz zum bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, der das ursprüngliche scharfe bayerische Rauchverbot initiiert hatte, steht der Verband in Spanien hinter seinen Mitgliedern. Bereits vor der Demonstration hatte der Verband eine halbe Million Unterschriften gegen die Verschärfung des Rauchverbotes gesammelt. Die FEHR forderte darüber hinaus einen runden Tisch mit Betroffenen und nicht nur Klüngeleien mit der Antiraucherlobby.

Plakat der Demonstration

Die Demonstranten führten Fahnen und Plakate mit sich, auf denen auf den Unsinn eines rigiden Rauchverbots hingewiesen wurde. Unter anderem konnte man lesen “Das Rauchverbot ruiniert uns”, “Das Rauchverbot tötet die Nacht” oder “Verbote ruinieren die Nation”. An die Spitze des Zuges stellte sich der Präsident der Hoteliers, José María Rubio, der den Menschen zurief: “Dies ist ein Anti-Hotellerie- und ein Anti-Bingo-Gesetz und deswegen haben wir zu dieser Demonstration im Wahlkampf aufgerufen, damit diejenigen, die uns ruinieren, nicht ungestraft davonkommen.”

Fernado Henar, Präsident der für die Bingo-Branche zuständigen Organisationen, sagte, seit der Einführung des Rauchverbots hätten seine Mitglieder Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent, eine, wie Henar sagte, “dramatische Situation”. Sollte das Rauchverbot nicht wieder auf ein vernünftiges Maß hin gelockert werden, gäbe es den Verlust von 5.000 Arbeitsplätzen allein in seiner Branche.

Die Spanier werden aber auch politisch aktiv. Zwei neu gegründete Parteien, die Partido de la Libertad Individual (Partei der persönlichen Freiheit) und die Partido de Fumadores Espanoles, kurz PARFE (Partei der spanischen Raucher) haben angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die rigiden Rauchverbote wieder rückgängig zu machen. Beobachter räumen beiden Parteien gute Chancen ein, bei den kommenden Wahlen eine große Anzahl an Stimmen zu bekommen.


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19 Kommentare

  1. Silvio

    In Spanien wurde nach Umsatzrückgang schon vieles 1 Jahr später wieder zurückgenommen.
    Schon die Veranlassung bewegt viele Urlauber den Urlaub nicht auf Malle sondern woanders zu buchen.
    Vor ein paar Jahren gab es nach dem Ökoeuro eine heftige Pleite.
    Im folgenden Jahr wurde die zusätzliche Steuer wieder zurück genommen.
    Wenn Spanien nun sein generelles Rauchverbot durchziehen möchte sollte mal keiner hingehen. Dann werden die schon die Augen aufmachen.

  2. Ichstellmich-nedraus

    Mich wundert die Tatsache nicht, dass die Antis bei den Griechen auf Granit beissen und Spanier auf die Strassen gehen. Die ‘Deutschen haben die Mentalität grundsätzlich den Kopf einzuziehen, wenn die Obrigkeit etwas bestimmt. Ich sehe immer noch Raucher wie geprügelte Hunde vor der Tür stehen. Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht lange dauernd könnte. Tatsache ist allerdings, dass wir Deutschen uns aber alles schlichtweg gefallen lassen. Wir haben schlichtweg keine Eier. Wir nehmen alles lieb und brav hin.

    Ich hatte unlängst eine Diskussion mit einer Arbeitskollegin, einer Nichraucherin. Das Gespräch lief darauf hinaus, dass sie meinte “sollen die doch raus gehen”. Und ich meinte “und was wenn nicht, wenn “die” einfach zahlen und nach Hause gehen, was dann”. Dummes Geglotze Ihrerseits. Ich habe ihr mein 800 Euro teures Trollbeadsarmband gezeigt mit dem Hinweis “da ist das Geld der Wirte”. Habe gegrinst und sie war total fassungslos, dass ich mich da nicht rausstelle und es wage, es nicht zu akzeptieren, ich mach doch weiss Gott noch, was ich will.

    Mich wundert es auch nicht, dass darüber nichts in den Medien zu lesen ist. Natürlich nicht – seit wann sagen die Medien bitte schön die Wahrheit. Die werden schon darauf hingewiesen, dieses oder jenes nicht zu berichten. Aber wozu haben wir das Internet? Eine Plattform die (noch) nicht in einer derartigen ‘Form beeinflussbar ist.

    Und die Wirte kriegen oftmals nicht den Arsch hoch. Der ‘Deutsche kriegt schlichtweg nicht den Arsch hoch. Wie lange hat es nochmal gedauert, bis die Mauer fiel?

  3. Sturer Allgäuer

    Zumindest berichten die Medien Spaniens über die Demonstrationen, während in Bayern die Angelegenheit totgeschwiegen wird. Gibt’s neben dem Tabakwerbeverbot auch noch ein Tabakberichtverbot? Oder etwa ein Mindestdemonstrantenmengenreportagenlimit?
    Wie im Bericht zu lesen ist, steht der spanische Dachverband FEHR zu ihren Mitgliedern, während man in Bayern (beim VEBWK gelesen) jetzt erst Umfragen macht, ob es tatsächlich so übel steht. Nun, wenn man nur die Mitglieder des bayerischen Verbandes befragt, wird sich wohl ein Umsatzverlust von so 0,2 % herauskristallisieren, weil die sich hüten werden bei „Evas Schenke“, Erichs Treff und sonstige Eckkneipenbesitzer anrufen. Das könnte ja die Statistik negativieren. Ob die neugegründeten pro Raucherparteien wirklich im Falle eines Wahlsieges die Rauchverbote zu kippen weis niemand.
    Also, Herr Suter. Die Bayern ticken unterschiedlich. Der Bayer an sich hat die Leben und leben lassen Mentalität, während der Allgäuer die „Die Bayerische Staatsregierung ist weit; Berlin ist noch weiter und Brüssel wo ist denn das Mentalität haben :-D

    • Blaudunst

      Ja, das ist wirklich faszinierend, dass die Presse über die spanische Demo berichtet, aber über die bayerischen Raucher-Demos nicht (von 9 Demos war es nur über 3 etwas in die Presse zu lesen). Wahrscheinlich haben sie für Spanien noch kein Berichtsverbot…
      Ich glaube aber schon, dass in Bayern deutlich mehr “Protest-Potenzial” gegen das totale Rauchverbot gibt, als die konkreten Aktionen im Moment zeigen.Vielleicht fehlt uns ein wenig an Zusammenarbeit und Organisation…

  4. Lüftungs-, Kälte- und Klimatechniker

    Deutschland und Spanien, da liegen Welten dazwischen!
    Wenn man sich die deutsche Geschichte so ansieht und die Verhaltensweise des deutschen Volkes in früheren Zeiten und in der Jetztzeit, zumindest von einem gewissen Teil des deutschen Volkes festgestellt dies vergleicht, dann fällt einem auf, das so einige Personen im deutschen Volk nichts aus der Geschichte gelernt haben.
    Es gibt heute zu viele Parallelen vergleichbar mit der Zeit, bevor das schwärzeste Kapitel in der deutschen Geschichte seinen Anfang nahm.
    Ich spreche von der Zeit der ersten Hälfe des vergangenen Jahrhunderts, eben von der Zeit in der das deutsche Volk zusammen mit seinem Nachbarn Österreich einen verbrecherischen Krieg, den 1. Weltkrieg, gegen das übrige Europa geführt und mit dem allseits bekannten fatalen Ende hinter sich gebracht hatte.
    Da trat dann unmittelbar nach dieser Zeit ein kleiner Mann mit Scheitel und einem kleinen Bärtchen unter seiner Nase aus dem Volk in den Vordergrund, scharrte eine anfänglich noch kleine Gruppe hinter sich denen er seine verbrecherischen Ideen eintrichterte und diese Leute machten sich zur Aufgabe, möglichst das ganze deutsche Volk von ihren verbrecherischen Ideen zu überzeugen.
    Es mussten in erster Linie Schuldige gefunden werden, welche für die Unzufriedenheit im deutschen Volk verantwortlich gemacht werden konnten. Und diese Volksgruppe hatte man sehr schnell zur Hand, eine Minderheit im deutschen Volk, auf welche man dann gezielt darauf loslegte, sie mit dem eigenen Hass und allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verfolgen und zu bekämpfen.
    Es reichte dann nach einer gewissen Zeit bei Weitem nicht mehr aus mit dem erzielten Hass im ganzen deutschen Volk gestreut diese Angehörigen der Volksgruppe nur innerhalb den eigenen Grenzen, in dem Gebiet Deutschlands zu verfolgen. Man fasste einen verheerenden Plan und erweiterte die Verfolgung möglichst auf ganz Europa aus. Aber für diesen Fall mussten die Nachbarstaaten überfallen und in einen Krieg verwickelt werden, um diese verhassten Leute dieser Minderheit grenzüberschreitend vernichten zu können.
    Man hatte nicht versäumt zuvor das deutsche Volk mit lauter Stimme und mit den verbalen Worten zu fragen „wollt ihr den totalen Krieg?“, worauf die aufgehetzte Menge eines grossen Teils vom deutschen Volk grölend die Antwort schrie „jaaaaaaaa, wir wollen den totalen Krieg!“
    Wie sich dann die deutsche Geschichte fortsetzte mit den verheerenden Handlungen, ist ja mit dem erfolgten Ergebnis allen bestens bekannt.
    Das ist die Geschichte des deutschen Volkes, wie sie sich in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zugetragen hatte.

    Und wie komme ich jetzt zu dem Vergleich mit unserer heutigen Zeit?
    Es ist einigermassen schwierig den derzeitigen, heutigen kleinen Mann mit dem Scheitel und dem kleinen Bärtchen unter der Nase festzustellen. Die anfänglich noch kleine Gruppe von Fanatikern hinter sich gescharrt sowie auch die Schuldigen diese einer Verfolgung auszusetzen gerechtfertigt, wurden gefunden, die welche für eine anscheinend derzeitige Unzufriedenheit im deutschen Volk verantwortlich gemacht werden kann.
    Das Schlagwort ist nicht mehr der Begriff „arisch sein zu müssen“, sondern das Wort „Passivrauch“, dessen Existenz verursacht von der so verhassten rauchenden Minderheit im deutschen Volk.
    Man verfolgt heutzutage derartige Minderheiten nicht mehr wie zu früheren Zeiten mit der persönlichen Vernichtung derselben, sondern man versucht konsequent diese Minderheit mit der Ausgrenzung aus der übrigen Gesellschaft in der Öffentlichkeit, die Vertreibung von den Stammtischen in den Kneipen und so die Bekämpfung durchzusetzen und somit diese Absicht zu einem Erfolg zu führen.
    Man benötigt heutzutage keinen Krieg mehr um die Verfolgung der Minderheiten auf ganz Europa auszubreiten, sondern versucht dies mit Gerüchten des so lebensgefährlichen Passivrauches zu bewältigen.
    Wann und wo tritt die Person oder der Personenkreis in Erscheinung mit dem hasserfüllten Aufruf zum deutschen Volk „wollt ihr ein rauchfreies bzw. tabakfreies Deutschland, Europa und die ganze Welt?!?!“.
    Der Hass einer kleinen Gruppe auf gewisse Minderheiten im deutschen Volk gezielt auf diese gerichtet, unterscheidet sich aus meiner Sicht gesehen nicht von dem damaligen Hass, ebenfalls von einer anfänglich kleinen Gruppe entwickelt und mit dem Versuch sich zur Aufgabe gemacht, ihren Hass auf das ganze übrige Volk in aufhetzerischer Art und Weise zu übertragen.
    Ich hoffe, dass das deutsche Volk diesem hasserfüllten aufhetzerischen Gebaren von den entsprechenden hasserfüllten Gruppen, wobei ich da in erster Linie diese Kreaturen von dem Scheißeforum im Auge habe, nicht zum Opfer fallen und doch aus der schändlichen deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, somit doch etwas gelernt hat.
    Ich empfehle Allen zum besseren Verständnis und zur Unterstützung meiner Sichtsweise sich einmal das Scheißeforum anzusehen. Aber bitte nicht mit vollem Magen, denn es wäre verdammt schade um den Verlust des Mageninhaltes. Gemütsempfindliche User sollten dies nicht alleine tun und sich vorsichtshalber eine Person als Beistand zur Seite stellen, um bei einer durchaus möglichen entrüstungsbedingten Ohnmacht eine schnelle Hilfestellung zur Verfügung zu haben.
    Wem bisher Hass noch kein Begriff war und wer sich unter Hass bisher nichts Besonderes vorstellen konnte, dem werden die Augen geöffnet und das Bewusstsein zugeführt, was Hass bedeutet und was Hass ist. Möge jedem Menschen für sich selbst erspart bleiben, was man hier auf dieser Seite als gegebene Tatsache und Möglichkeit auf die grässlichste Art in Erfahrung bringen kann.

    • Roodee

      Hallo Frigorist,

      es macht Spass dich wachsen zu sehen.

      “Das Schlagwort ist nicht mehr der Begriff „arisch sein zu müssen“, sondern das Wort „Passivrauch“, dessen Existenz verursacht von der so verhassten rauchenden Minderheit im deutschen Volk”

      Es ist jedoch nicht in Wirklichkeit der Passivrauch das Schlagwort, sondern viel eher die – momentan politisch gewollte – erstrebenswerte gesunde Lebensweise ansich. Das schließt natürlich den Ekel vor Passiv- als auch den Aktivrauch ein. Ebenso schließt es den Ekel vor Alkohol, Fetten, Zucker, etc. ein. Gewollt ist ein Leben des Bürgers fernab von diesen “Giften”. Vielmehr sollen sich alle in Fitnesscentern ertüchtigen, sich in Wellnessoasen wohlfühlen und ansonsten alle Kraft der Wirtschaft und der Steuer widmen. Die ewig gestrigen “Individuen” werden schon irgendwann begreifen, dass sie nur Rädchen im großen Getriebe sind und als solche auch gefälligst so zu funktionieren haben.

      Denkt man.

      Wir sollten uns nicht immer wieder in einen Kleinkrieg verwickeln lassen, sondern nachdenken und das Nötige tun, das getan werden muß, um diesen Weltverbesserern zu erklären, dass die Welt SO nicht funktioniert.

      • Lüftungs-, Kälte- und Klimatechniker

        @ Roodee, die Ausgangssituation für das gesetzliche Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Orten, so demzufolge auch in den Gastronomiebetrieben, wurde in erster Linie mit der Begründung des ach so gesundheitsgefährdenden Passivrauches und der daraus von der Frau Doktor in Heidelberg errechneten, sich völlig unglaubhaft ergebenden 3 301 Passivrauchtoden in die Wege geleitet.
        Und weil dies so schön geklappt hat und sich mit der Angst um die Gesundheit in der Bevölkerung eine Menge Geld verdienen lässt, nimmt man gleich weitere Produkte des Genussbereiches nach und nach ins Programm.
        Wenn das Erdöl als Importprodukt nicht so teuer geworden wäre, würde sich niemand mit Elektroautos beschäftigen.
        Es interessiert die gesundheitsgefährdenden Abgase der KFZ keinen Politiker und auch die Bevölkerung verdrängt das Übel, denn Jedermann/frau fährt mit dem Auto und benutzt KFZ und will auf diese keinesfalls verzichten.
        Es gibt nicht wie bei den Rauchern „nur“ ca 30% der Erwachsenen als KFZ – Benutzer und auch der Rauch in Form der Abgase beim Hausbrand ist kein Thema, schliesslich will ja jeder im Winter einen warmen Arsch in seiner Wohnung haben.
        Als ich die Frau Dr. auf dieses gesundheitsgefährdende Problem als Vergleich darauf aufmerksam machte, entgegnete sie lediglich „dies ist nicht in meinem Aufgabenbereich und dafür bin ich somit nicht zuständig“.
        Ich hätte ja so gerne die zwei oder drei Telefonate auf Band mitgeschnitten, aber ohne Einverständnis des Gesprächpartners ist dies nicht erlaubt und auch demzufolge für den Gebrauch als Beweismittel nicht verwendbar.
        Man braucht ja nur ein vom Staat finanziertes Forschungsinstitut sein und schon sind die, wie auch immer zustande gekommenen Ergebnisse einer angeblichen Forschungsarbeit, auf alle Fälle Fakt.
        Und wenn dann noch eine finanzkräftige und damit extrem machtausübende Pharmalobby dahinter steckt, gibt es schon keine Fragen in Bezug der Richtigkeit der Ergebnisse mehr.
        Ist dann noch eine kleine Gruppe von geistig behinderten Antis zugegen, welche in der hasserfüllten Bekämpfung der rauchenden Bevölkerung ihren Lebensinhalt sehen, dann wird es für die Genussmenschen verdammt schwierig.
        Genau über diese Fakten muss die Bevölkerung konsequent aufgeklärt und auf diese Tatsachen überzeugend hingewiesen werden.
        Darum dürfen wir mit unseren Bemühungen nicht nachlassen.
        Wir haben einen grossen Vorteil der darin besteht, dass sich die Rauchergegner mit und in ihrer überheblichen Art des endgültigen Bestandes des Rauchverbotes zu sicher sind und die Antis mit Ihrer Lästerpraxis der verunsicherten Bevölkerung die Augen zu unseren Gunsten öffnen.
        Die Dummheit oder Blödheit der Antis, egal wie man deren Zustand bezeichnen will, kommt uns bestens entgegen.
        Es ist noch lange nicht aller Tage Abend und der nächste Morgen kommt gewiss und in dem Fall für uns Raucher.
        Wir müssen nur hart daran bleiben und aus den Fehlern der Vergangenheit unsere Schüsse ziehen und dementsprechend handeln.
        Fehler werden nun mal gemacht, man muss nur daraus seine Lehren ziehen und darf sie nicht mehr wiederholen.

  5. Blaudunst

    Herrlich! So was könnten wir auch zusammenkriegen, auch ohne diesen ominösen bayerischen Hotel- und Gaststättenverband.
    Wir müssten nur alle Kräfte bündeln und die Demo deutlich früher und in der breiten Bevölkerung ankündigen.

    • Christoph Suter

      Vermutlich mache ich mich hier jetzt unbeliebt. Ich glaube jedoch nicht, dass in meiner Heimatstadt Basel eine kleine Gruppe von Wirten in der Lage gewesen wäre, das zu erreichen, was wir soeben in Basel erreicht haben. Ich weiss zwar nicht wie die Bayern «ticken», aber ohne viel Geld, politische Unterstützung und einen starken Verband im Rücken, wird es in Bayern schwer werden, etwas zu verändern. Es würde mich aber sehr freuen, wenn ich mich irre.

      Die politisch und gesellschaftlich breit abgestützte Initiative wird bei uns in Basel von zahlreichen Wirtschaftsverbänden, dem Verein Fümoar, den Jungsozialisten, der Jungen CVP, den Jungliberalen, den Jungfreisinnigen und der Jungen SVP unterstützt.

      Wieso schweigen bei Euch in Bayern diese politischen Gruppierungen?

      http://www.nichtraucherschutz-ja.ch/files/medienmitteilung-11-05-11.pdf

      http://www.nichtraucherschutz-ja.ch/?show=die-initiative

    • G-H-L

      Wenn du dich da mal nicht täuscht! Beim Volksentscheid hat die Kraft mancher Raucher nicht mal ausgereicht den Arsch hochzukriegen und zur Abstimmung zu gehen. In Spanien sind mehrere Tausend Gastronomen und Hoteliers zur Demo gegangen. Hierzulande kommen gerade mal 200 bis 300 zusammen.

      Ich habe da wenig Hoffnung.

      • Roodee

        G-H-L,
        ist das Glas
        - halb leer oder
        -halb voll?

      • G-H-L

        @RoodeeZu den Forderungen der Antis würde ich eher sagen, das Maß ist voll! Jede weitere Forderung würde das Faß zum überlaufen bringen. Und von den Gesundheitsfanatikern habe ich gelinde gesagt die Schnauze voll! :-((

        Also nix mit Glas halb leer oder halb voll!

  6. Jochen

    Die “Tagesschau” hat bei Einführung des Rauchverbots in Spanien einen Tag lang in ihren Nachrichten davon berichtet.
    Hat sie nun über die Demonstrationen in irgendeiner Meldung davon berichtet?
    Vielleicht hat der ein oder andere Leser hier etwas mitbekommen?
    Das würde mich interessieren.

    • Günther

      Davon wird nicht berichtet sondern nur von gut funktionierenden Rauchverboten !

      • Dampflok

        Auf solche Berichte können wir hier lange warten. Dazu sind Medien und Politik schon viel zu sehr von den Ideen der EUdSSR durchdrungen. Und brav verfolgen sie alle die
        aus Brüssel vorgegebene Hammer-und Sichel- Doktrin, nach der entweder “Unebenheiten” flachzukloppen sind, oder “Überstehendes” weggesichelt wird. Und so sehen wir uns einer Planwirtschaft gegenüber, die uns leider noch viel erfolgreicher und langandauernder den Alltag versauen wird, “als wir uns das jemals hätten vorstellen können” (wer das Zitat findet, darf es behalten ;-).

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