Antiraucherlobby vergibt Preis an Griechenlands Premier
Die Führung der Antiraucherlobby, die Weltgesundheits-Organisation WHO, vergibt seit einigen Jahren den “Anti-Raucher-Preis” an verdiente Lobbyisten, die “größte Anstrengungen unternehmen, den Gebrauch von Tabak zu reduzieren”. Der Preis ist an sich nichts Besonderes, jährlich wird er etwa 30-mal vergeben. Meist an Lobbyisten, die den von der WHO ausgerufenen “Krieg gegen den Tabak” in ihren Ländern – häufig gegen den Widerstand der Bevölkerung – mit allen Mitteln führen.
In Moskau wurde nun anlässlich einer WHO-Konferenz bekannt gegeben, dass der griechische Premierminister George Papandreou den “Anti-Raucher-Preis” der WHO bekommen wird. Als Grund gab Timothy O’Leary, ein Sprecher der WHO, an, man wolle damit Papandreous “politischen Mut” belohnen. Man habe mit dem griechischen Premierminister bewusst einem Politiker den Preis zugestanden, dessen Land weltweit einen der höchsten Anteile an rauchenden Menschen habe, so O’Leary.
Die bisherigen Preisträger des “Anti-Raucher-Preises” sind fast ausschließlich Lobbyisten. So bekam im Jahre 2010 der Premierminister der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, der massive Rauchverbote in seinem Land installierte, den Preis. Weitere Preisträger sind Moushira Khattab, die bis zum Sturz des Regimes im Februar 2011 unter dem ehemaligen ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak Ministerin für Familie und Bevölkerung war, sowie Naser El Sayed, der bis zum Sturz des Regimes Gesundheitsminister Ägyptens war.
Nun versucht der als militanter Antiraucher bekannte Papandreou schon seit langem, in Griechenland gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung Rauchverbote zu installieren. Doch egal, welche unverhältnismäßig hohen Strafen angedroht wurden – zuletzt wurden bis zu 10.000 Euro wegen eines Verstoßes gegen das Rauchverbot festgeschrieben – die Bevölkerung ignoriert das Verbot einfach (Rauchernews berichtete). Vor kurzem wurde ein Rauchverbot im Auto erlassen, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren (Rauchernews berichtete), aber auch dieses Verbot lässt sich trotz der Strafandrohung von bis zu 1.500 Euro im Geburtsland der Demokratie nicht durchsetzen.
Selbst das als nicht unbedingt raucherfreundlich bekannte Handelsblatt kommentiert die Preisvergabe der WHO an Papandreou kritisch. Wörtlich schrieb das Blatt: “Bevor sie Papandreou den Preis verleihen, sollten sich die Experten der Weltgesundheitsorganisation vielleicht erst mal in Griechenland umsehen. Sie würden feststellen: Trotz Rauchverbot hat sich wenig geändert. In den meisten Restaurants, Cafés und Bars wird weiter gequalmt.”














Für so einen Schmarn gibt die WHO Unmengen Geld aus, das sie direkt oder indirekt von uns hat!
Und in Afrika sterben weiter Kinder, weil sie nichts zu essen haben. Oder weil sie keine einfache Medikamente bekommen, wenn sie krank sind (Antibiotika z. B.).
Für diese Menschen tut die WHO nichts, aber gegen Menschen schon (Anti-Raucher heißt eigentlich gegen Menschen, die rauchen).
Wir brauchen keine WHO! Abschaffen und das Geld sinnvoll einsetzen!
Da sieht man mal wieder, wie viel Geld diese WHO und die Anitraucher Lobby zur Verfügung hat. 30 Mal im Jahr einen Preis zu vergeben ist bestimmt nicht billig.
Die Griechen sind zwar pleite, hängen an der Brüsseler Nabelschnur, aber dieser Preis ist verdammt wichtig. Er wird zwar ihre Wirtschaft nicht ankurbeln, aber das Prestige steigt, bei den Ratsherren der EUDSSR.
Wenn sich in Griechenland kein Mensch an die Rauchverbote hält, dann müsste nach demokratischen Grundsätzen das Gesetz abgeschafft werden.
Sehr richtig. Das ist nämlich eine klare Volksabstimmung.
Mein griechischer Berufskollege teilt mir soeben per Mail folgendes mit: (Zitat) « Erfreulicherweise kratzt das Rauchverbot bei uns Griechen keinen Arsch. Und wenn man doch erwischt wird, kann man auf die Tränendrüse drücken. Habe eine kranke Frau und drei hungernde Kinder zuhause. Da hat der Polizist – meistens auch ein Raucher – sofort auch nasse Augen :-)
Wie heißt es doch so schön. Politik trifft auf Realität. Unfassbar wie Politiker immer wieder die Realität in ihren Elfenbeintürmchen wahrnehmen. Kein Wunder das es so viele unzufriedene Wähler gibt. Den Preis sollte er sich mit Martina Pötschke-Langer teilen, deren Realität ist auch eine andere, allerdings verteilt diese mit Absicht getürkte Zahlen.