Hungerstreik wegen Rauchverbot
In Belgien soll auf Druck der Antiraucherlobby das bestehende Rauchverbot verschärft werden. Dabei ist auch schon das bestehende Rauchverbot ziemlich rigide – ein weiteres Zeichen dafür, dass die Antiraucherlobby erst dann Ruhe geben wird, wenn sie die Vorgabe der WHO, den Krieg gegen den Tabak zu gewinnen, erfüllt hat – egal wie die Verluste dabei aussehen.
Ab dem 1.1.2007 gab es in Belgien ein Rauchverbot, welches das Rauchen in Lokalen nur dann erlaubte, wenn es einen separaten Raum gab und mindestens 50 Prozent des Lokales für Nichtraucher zur Verfügung standen. Lediglich Terrassen und Biergärten waren von diesem Rauchverbot ausgenommen.
Seit dem 1.1.2010 wurde das Rauchen in Lokalen, die auch Essen anbieten, generell verboten. Es gibt derzeit nur eine Ausnahme: Wenn Lebensmittel verkauft werden, die verpackt länger als drei Monate haltbar sind. Also zum Beispiel Erdnüsse, Chips oder ähnliche Knabberwaren. Im Juli 2011 soll nun auch diese Ausnahme fallen. Das entschied das belgische Verfassungsgericht mit der fadenscheinigen Begründung, die Ausnahmen würden gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen.
Gegen diese Verschärfung will der 40-jährige Kneipenbesitzer Pascal Piette aus Hognouk bei Luik in den Hungerstreik treten. Das berichtete “DNews”. Ab nächsten Samstag will der Wirt nichts mehr essen und den Hungerstreik nach eigenen Angaben “bis zum Ende durchziehen”. Für Piette ist mit der erneuten Verschärfung des Rauchverbots der Punkt eingetreten, an dem er sein Lokal nicht mehr gewinnbringend betreiben kann. Ähnlich geht es auch vielen seiner Kollegen. “Die Situation wird unhaltbar”, wird der Kneipenwirt von “DNews” zitiert.
In Deutschland hatte sich im Jahre 2008 bereits ein Wirt wegen des Rauchverbots das Leben genommen (Rauchernews berichtete). Bleibt zu hoffen, dass Pascal Piette nicht das nächste Opfer eines völlig überzogenen Verbotswahns der Antiraucherlobby wird.














Einfach dasselbe machen wie die Franzosen, wenn denen was nicht passt: Randale, Autos abfackeln. ich bin zwar dagegen, aber scheinbar scheint es nicht mehr anders zu gehen. Mit Wattebäuschenherumschmeisserei scheint man nicht mehr weiterzukommen :(
Interessante Strategie, dann können die verhassten Antis also ruhig abwarten, bis die ersten Raucherlobbyisten wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch oder Körperverletzung im Knast sitzen.
Und ich dachte schon, hier könne mich nichts mehr überraschen.
Verdammt und zugenäht, hat die Gesundheitsmafia alle unsere Politiker, Medien und sonstige Instanzen gekauft?
Es ist einfach nicht mehr zu fassen!
Diese “absolute” Rauchverbote sind so was von diktatorisch und menschenverachtend, dass man nur staunen kann, wie so was in einem System, das sich “Demokratie” nennt, überhaupt stattfinden kann!
Aller Respekt dem Wirt, aber das ist nicht mehr zu ertragen!
Weil ihm die bei der Politik fruchtenden Hasspredigten einer Handvoll durchgeknallter, aber lautstark daher krakelender Fanatiker die Grundlage für selbige schlechterdings ganz einfach entziehen.
Die maßlosen Schikanen der Antiraucherlobby und ihrer parlamentarischen Lakaien sind vorsätzlich, menschenverachtend und bewusst bösartig, kurz: Sie sind die Fratze des Abschaums des neuen Faschismus.
Das war die richtige Antwort auf diese superblöde, eckelhafte Frage!