Antiraucher fordert Demonstrationsverbot für Andersdenkende
Ein gewisser “Philipp Jacobsohn” hat auf der Webseite “direktzu.muenchen.de” gefordert, Demonstrationen für Andersdenkende nicht mehr zu genehmigen. Auf “direktzu.muenchen” kann man sich mit Vorschlägen und Wünschen an den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) wenden. Diese Möglichkeit nutzte Jacobsohn, um sich über die “zur Zeit gängige Praxis zur Genehmigung von Demonstrationen in München” zu beschweren.
Konkret ging es um eine Demonstration gegen Verbotswahn und Gängelung auf der Münchner Leopoldstraße. Diese Demonstration steht in einer Reihe mit ähnlichen Demos an gleicher Stelle, wo man sich gegen die unsägliche Gängelung der Wirte durch das totale bayerische Rauchverbot in der Gastronomie, aber auch gegen Sperrzeitverlängerung und den immer mehr um sich greifenden Verbotswahn wehrt.
Jacobsohn benutzt bei seiner Beschwerde die typische Polemik militanter Antiraucher. So schreibt er beispielsweise von “einer kleinen Splittergruppe militanter Raucher”. Dass auch Menschen, die nicht rauchen, sich gegen Gängelung und Bevormundung zur Wehr setzen, scheint nicht in das Weltbild von Jacobsohn zu passen.
Weiter schreibt er: “Offensichtlich ist es zurzeit gängige Praxis, Demonstrationen ohne Rücksicht auf mögliche Behinderungen des Straßenverkehrs und den daraus entstehenden Kosten für die Allgemeinheit zu genehmigen. Gegen diese Praxis wird Beschwerde eingelegt.” Vielleicht ist Herrn Jacobsohn entgangen, dass in Deutschland das Demonstrationsrecht ein Grundrecht ist, welches in Artikel 8 (Versammlungsfreiheit) des Grundgesetzes verankert ist. Oder Herrn Jacobsohn interessiert das Grundgesetz dann nicht, wenn es Andersdenkende betrifft.
Die Beschwerde des Herrn Jacobsohn zeigt, dass militante Antiraucher versuchen, das Recht zu beugen, um ihren Glauben an die von der WHO propagierte “tabakfreie Welt” durchzudrücken. Sogar Grundrechte sollen dafür abgeschafft werden. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Menschen zu den nächsten Demonstrationen am 28. März und am 11. April 2011 erscheinen. Und sei es nur deshalb, um Leuten wie Jacobsohn zu zeigen, dass das Grundgesetz nicht durch fanatische Antiraucher außer Kraft gesetzt werden kann.














hör doch mit den schmarrn da auf.bist du besoffen ?
Beiträge wie dieser und die meisten der Kommentare machen mich als “normalen” Raucher traurig. Der einzige damit erreichbare Erfolg ist es, sich bei den Nichtrauchern (egal ob fanatisch oder nicht) lächerlich zu machen.
Hat jemand von Euch den Original-Brief gelesen???
Allein die Überschrift “Antiraucher fordert Demonstrationsverbot für Andersdenkende” ist ein Armutszeugnis. Ist dies der Weg sein Anliegen oder seine “Berechtigung” zu rauchen in der Öffentlichkeit zu verteidigen?
Der Brief enthält keinerlei Auforderung ein Demonstrationsverbot zu erlassen, nur der Ort und der Sinn wird in Frage gestellt, dies ist wohl berechtigt.
Selbst für mich als teilnehmender Raucher an der Demonstration stellte sich die Frage was das sollte, wo sind alle “Leidensgenossen” hin? Jedenfalls nicht zur Demo…
Vielleicht liegt es eben an Artikeln wie diesem und wie damit umgegangen wird.
Für mich ist es sehr abschreckend den Autor des Artikels als Vertreter meiner Anliegen zu sehen, besonders wenn die Inhalte falsch und nur als Gegenhetze veröffentlicht werden.
Warum wird nicht auf das einfachste Anliegen der Raucher eingegangen, nämlich wieder in kleinen Kneipen und Nebenräumen rauchen zu dürfen? Dieses vermisse ich bei all den Artikeln. Es wird meist nur gehetzt.
Warum findet die “Großdemo” nicht unter einem passendem, die Menschen ansprechenden Thema statt? Der Slogen “Für echten Nichtraucherschutz” ist leider nur lächerlich und geht am Thema vorbei.
Was hat Nichtraucherschutz damit zu tun, dass ich wieder in meiner Stammkneipe rauchen will???
Nun ja, ich denke ich werde trotzdem am 28. März wieder dabei sein und hoffe das es diesmal mehr Teilnehmer werden.
Man sollte die Menschen besser aufklären was Sache ist, und besonders das Ganze nicht als die Veranstaltung einer einzelnen Partei (wenn auch gut gemeint) zusammenschrumpfen lassen.
Mehr auf die Raucher eingehen ist mein Wunsch!
Ich fürchte an einem Hort der Toleranz, offener kommunikation und Wahrheitsliebe wie diesem Forum werden solche Aussagen nicht gerne gelesen.
Wohl wahr…., meine Hoffnung ist trotzdem ein paar zu erreichen die ähnlich denken.
@chris, Du begehst aus meiner Sicht den gleichen Fehler, den sehr viele Raucher überall in Deutschland begangen haben. Wir sind alle in die gleiche Falle getappt. Wir nehmen mehr Rücksicht, zeigen Verständnis, halten uns zurück und was geschieht? Es geht immer ein Stückchen weiter wie z.B. in Bayern. Das alles aufgrund einer hysterien Propaganda der WHO und in den Ländern von der Tabakkontrolle. Du wirst das Ziel in kleinen Kneipen wieder zu rauchen niemals erreichen, wenn Du ab einem Punkt nicht gewillt bist, nein es reicht, zu sagen und dazu gehören eben auch Demonstrationen und wenn sich dann ein Anwohner aufregt (bei anderen Demos aber scheinbar nicht) zeigst Du wieder Verständnis. Hier auf diesen Seiten wird lediglich versucht allen Menschen aufzuzeigen, auf welchem Trip wir uns gerade bewegen. Den Menschen werden perment Ängste eingetrichtet und das einzige was damit erreicht wird ist:
Angst erzeugt totalitäres Denken
Hi ub56,
aus meiner Sicht hat das nichts mit falscher Rücksicht oder zu viel gezeigtem Verständnis zu tun.
Es geht um die Falschaussagen.
Wie Du schreibst muß man gewillt sein “Nein” zu sagen, eben das meine ich auch.
Was ich hier vermisse, es geht in den Artikeln nicht darum das “Nein” gesagt wird!
Es wird mit falschen Argumenten gearbeitet, häufig nur mit dem Erfolg “Andere” zu beleidigen, wo geht es noch um das Anliegen das Leben der Raucher wieder angenehmer zu gestalten?
Wo wurde auf der Demonstration “Nein” gesagt???
Viel drumherum aber keine Kernaussage um die Bevölkerung zu erreichen!
Nein sagen heißt für mich auch nicht auf Verständnis zu verzichten. Wenn ich soweit komme, wäre ich nicht besser als alle anderen, welche nur mit Hetzkampagnen arbeiten.
Mir fehlen hier Argumente und wenn mir jemand gegenüber keine Toleranz aufbringen will, heißt das für mich nicht das ich mich auf die gleiche Stufe stellen muß!
Und das totalitäre Denken wird hier ebenso gefördert wenn man gegen Nichtraucher hetzt, ich finde es ist Toleranz von beiden Seiten gefordert.
Auf den Punkt gebracht: Argumente statt Hetze (von allen)
Sie haben völlig Recht, aber hier wird nicht gegen Nichtraucher gehetzt. Hier wird höchstens das Unverständnis gegen militante Antiraucher artikuliert. Militante Antiraucher sind aber nur ein verschwindend kleiner Kreis, auch wenn sie gerne alle Menschen, die nicht rauchen, für sich instrumentalisieren.
Chris72,
du hast unbedingt Recht, wenn du sagst, dass die Raucher sich klar und unmißverständlich gegen die Rauchverbote, Hexenjagden und Gängeleien zur Wehr setzen müssen. Da gibt es nichts zu relativieren. Unrecht jedoch hast du, wenn du schreibst, dass hier Falschaussagen getroffen werden. So viele gute Infos wie hier, bietet die Mainstreampresse lange nicht.
Du bist, wie ich deinen Aussagen entnehme, selbst Raucher. Also weißt du, wie immer an dir rumgemäkelt wird. Oder? Es sind Leute aus der Familie, dem Bekanntenkreis oder halt Irgendwelche, die mit Sprüchen ankommen wie:
- Hier stinkt’s aber ganz schön!
- Ist das nicht ziemlich teuer?
- Sag mal das ist doch nicht gesund.
- Ja willst du nicht mal damit aufhören?
Und neuerdings mit:
- Du gefährdest meine Gesundheit
- Deine Kinder müssen vor dir geschützt werden
- Du gefährdest die Volkswirtschaft
- Du verursachst immense Kosten im Gesundheitsbereich.
So und jetzt überlege mal wer hier Falschaussagen trifft. Ich sag’s mal krasser – wer hier lügt. Da die ganze Beterei (die obrige Aufzählung. Sprüche, die jeder Raucher kennt, wie seine Westentasche) nichts gebracht hat, wird jetzt angefangen mit Kanonen auf Spatzen zu schießen (untere Aufzählung).
Der Raucher ist uneinsichtig, also muß er vor sich selber geschützt werden. Der Raucher ist abhängig, also nicht Herr seiner Sinne. Demnach, krank wie er nun mal ist, kann man ihn therapieren und zwar gegen seinen Willen und zum Wohle des “Gesundheitssystems”, wenn man erst mal eine entsprechende Stimmung im Volk und dann ein entsprechendes Gesetz geschaffen hat. Dass hinter dem Rauchen ein Wille steckt, wird völlig ausgeblendet. Eine Hand voll Antirauchfanatiker jedoch freut sich, endlich angehört zu werden und die große Pharmamafia äh -industrie hat ein neues Geschäftsfeld. 30% der Bevölkerung (Tendenz steigend), das ist eine ziemlich große Einnahmequelle. Das ist nicht zu vergleichen mit dem Verkauf von Pflästerchen, Salben oder Kopfschmerztabletten. Da ist richtig Kohle drin. Die Medien hängen sich dran, weil sie wissen, dass dieses Thema noch lange dauert, da kann man auch mal das eine oder andere Sommerloch stopfen, obwohl ich bemerke, dass momentan weitestgehend zurückhaltende Stille herrscht, vielleicht um zu sehen wo der Ball hin rollt. Auch verschiedene Politiker probieren sich immer mal an dem Thema und versuchen sich in’s Gerede zu bringen, besonders wenn Wahlen anstehen.
Das Schlimmste aber ist, dass sich – während wir uns dagegen wehren, dass uns ein Lebensstil aufgezwungen wird, den wir nicht wollen – diese Kriegstreiber mit ihren Studien, Vorschriften und Gesetzesvorlagen richtig satt machen. Dass die sich damit ein Haus bauen, indem sie uns vorschreiben, wie wir zu leben haben und sich dieses Haus auch noch von uns bezahlen lassen. Und schon gebe ich dir wieder Recht – wir müssen uns dagegen wehren und zwar laut und unmißverständlich.
Und ich gebe dir auch Recht, wenn du sagst, dass auf den Demos zu friedlich agiert wird. Es steckt noch in den Köpfen drin, dass man aus jeder Situation das Beste für sich rausholen kann. So richtig, was hier läuft, scheint noch nicht angekommen zu sein. Dass es dem Raucher ziemlich an den Kragen geht. Dass man einkalkuliert hat, dass sich diverse Gruppierungen an die Spitze von kleinen Bewegungen stellen, um Wahlkampf zu betreiben oder auf Stimmenfang zu gehen. Dass die Herrschaften wissen, dass sich eine Gegenbewegung tot läuft, wenn sie von Parteien gelenkt werden. Das ist es was ich meine, wenn ich von Stellvertreterdenken rede. Jeder, der diese Gängelung gegen sich als solche betrachtet, muß sich auch SELBST zur Wehr setzen und darf nicht darauf hoffen, dass es eine Organisation oder Partei gibt, die schon alles zur Zufriedenheit regelt. Keiner darf sich auf den anderen verlassen. Es muß jeder für sich selber entscheiden ob er damit leben will oder nicht und wird im positiven Entscheidungsfalle dann auch selber etwas tun, völlig unabhängig davon, was andere sagen oder tun. Wenn sich daraus dann eine Bewegung von Gleichgesinnten entwickelt, dann ist die tausendmal gewaltiger, als jede Parteiveranstaltung. Und die wird auch wachsen und zwar schneller, als es manchem lieb ist.
Roodee
Zu diesem Thema lesenswert:
http://www.berlin-mindplayers.de/?p=513
Sorry, es sind die Nichtraucher, die sich über die Raucher, egal ob normale oder andere Raucher, lustig machen. Waren es nicht die Antis, die jeglichen Kompromissvorschlag unterlaufen und kategorisch abgelehnt haben? Spätestens beim Durchlesen des Stimmzettels für den Volksentscheid in Bayern war mir klar, daß es überhaupt nicht um den Nichtraucherschutz oder gar Gesundheitsschutz geht.
Sicher, der Brief selbst ist keine Aufforderung für ein Demonstrationsverbot. Jedoch war ja auch der Anfang der Rauchverbote nur der Grund in Gaststätten unbelästigt von Tabakrauch essen zu können. Und was ist daraus geworden? Und die Forderungen der Antis gehen ja auch jetzt noch weiter. Die Forderungen der Antis gehen munter weiter.
Wer sich ein wenig mit dem Grundgesetz auseinandersetzt sollte wissen, daß der Ort und der Sinn einer Demo vom Veranstalter gewählt wird. Und es gibt auch nur sehr sehr wenige Gründe für die Behörden eine Demo abzulehnen oder aber einen anderen Ort vorzuschreiben.
Die Menschen besser aufzukären oder mehr auf die Raucher einzugehen wird für immer dein frommer Wunsch bleiben. Die Antis haben doch schon längst den Rauchern den Krieg erklärt. Die Aufforderung zu einem vernünftigen Gespräch oder einer kritischeren Betrachtungsweise der Studien verhallt ungehört im Weltall.
Meinungs und Demonstationsrecht gilt für alle.Auch Antiraucher haben sich an diese Regel zu halten.Es darf nicht dazu kommen,nur noch bestimmte Meinungen gelten zu lassen ,und andere ihren Willen aufzwingen.Ich als Nichtraucher setze mich dafür ein ,das ihr Raucher weiterhin für eure Rechte demonstiert.
Wer haut ihm auf die Fresse, um ihm klar zu machen, was Demokratie heißt?
mich erstaunt immer wieder die Gewaltbereitschaft in diesem Forum.
UweM dann hast Du noch nicht in den Antiraucherhetzforen gelesen was sie fordern und sagen! Einer der Wortführer verlangt allen ernstes das Raucher ohne Strafe geschlagen werden müssen, bis diese ihr tun sein lassen.
Einer der Kernaussagen ist “wir müssen den Raucher ausmerzen, egal wie”
und Ihr größter Hetzer hat einen so friedliche Namen wie ein Filmheld, obwohl bei dem “Filmheld” hat sich ja auch rausgestellt, dass dieser ein Lügner und Betrüger war bevor ihn die “göttliche” Strafe traf!
das ist genau so verwerflich. Die meisten Foren zum Thema Rauchen die ich gefunden habe, beschäfigen sich jedoch ganz neutral damit, wie man vom Rauchen loskommt.
Mich erstaunt nun mal, dass man gleichzeitig Prügel androhen und Toleranz einforden kann.
Ob das im Sinne des Betreibers dieser Seite ist bezweifle ich.
mich erstaunt der käse was antis schreiben
“Jacobsohn” Ein wirklich Nieder- oder Ober- bayerisch klingender Name. Genau so wie “Neopolitano”. >;->
Viele Raucher erkennen erst langsam mit was für eine Art Gegner man es mit einem Teil dieser Antiraucher zu tun haben. Diese Menschen lassen den Anderslebenden (in diesem Fall Raucher) keinen Jota Raum mehr übrig. Wahlpropaganda mit bewusst unwahren Aussagen, stark manipulierte Angst-Studien um ein Klima der Ausgrenzung zu schaffen, Denunzation, Und der nächste Coup die Forderung nach Einschränkung der Demonstrationfreiheit für Raucher. Also ein Einschränkung unserer demokratischen Grundrechte. Zu demonstrieren ist nicht nur ein demokratisches Bürgerrecht, – nein, in einer gutfunktionierenden Demokratie ist die Demonstration sogar eine Bürgerpflicht. Sie trägt ihren Teil bei zur politischen Willensbildung.!
Eiin Demonstrationszug wo ihn keiner sieht , ist eben keine Demonstration.
Demokratie, Toleranz, Freiheit wird von einem Teil der Antiraucher bewusst verneint, einzig und allein ihrem gewünschten Ziel ,die absolute Rauchfreiheit. durchzusetzen.
Vielleicht soll ich ein paar Teile dieses giftig-gehässigen Briefes tatsächlich zitieren:
“Gestern am 14. März 2011 hat eine Demonstration einer kleinen Splittergruppe militanter Raucher erneut zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Leopoldstraße geführt.
…
Obwohl die Veranstaltung vollmundig als „Grossdemo“ angekündigt wurde, konnten nicht einmal zweihundert Teilnehmer gezählt werden. Eine erste Demonstration mit identischem Anliegen (aber genauso wenig Teilnehmern) fand am 24. Januar 2011 statt.
…
Wieso wird den Anträgen trotz der offensichtlich inflationären Tendenz von Veranstaltungen dieser Art stattgegeben (vier Demonstrationen innerhalb von wenigen Wochen, jeweils mit identischem Anliegen und einer geringen
Teilnehmerzahl)?
…
Bei der geringen zu erwartenden Anzahl an Teilnehmern wäre es durchaus denkbar, den Demonstrationszug auch auf dem Gehweg der Leopoldstraße durchzuführen. Im Bereich des Demonstrationszuges stehen Gehwege zur Verfügung, die durchaus die Kapazität haben, 150 bis 200 Personen aufzunehmen, ohne dass daraus größere Behinderungen für andere Passanten entstehen.”
Am 24 Jan waren ca 300 Teinehmer und am 14 März waren es 200.
In Bayern leben aber ca. 2,5 Millionen Raucher!
An alle bayerische Raucher, die sich noch nicht an die Demos beteiligt haben:
Wollen wir uns das wirklich gefallen lassen, als “kleine Splitter-Gruppe” bezeichnet zu werden? Muss sich tatsächlich ein Anti beim Bürgermeister beschwerden, dass unsere Demos eine zu geringe Teilnehmerzahl haben???
Kommt doch endlich alle mit!
So zahlreich, dass keiner mehr sagen kann, die Sperrung der Leopoldstrasse hätte sich nicht gelohnt!
Am 28 März und 11 April um 18:00 Uhr am Münchner Freiheit!
Also wenn die 2,5 Millionen Raucher in Bayern am Tag des Volksentscheids ihren Arsch nicht hochgekriegt haben, dann werden die ihn auch an den Demos nicht hochbekommen.
Andererseits finden die Demos meistens am Montag statt. An diesem Tag haben auch die meisten Gaststätten und Kneipen ihren Ruhetag. Will heißen, die meisten Demoteilnehmer dürften somit Gastwirte sein.
Es scheint sich aber noch nicht herumgesprochen zu haben daß auch Raucher und Gastwirte aus anderen Bundesländern zu den Demos kommen dürfen. Ein paar Tausend sollten es schon sein, damit man die Demos auch wirklich als solche wahrnimmt.
Eine Teilnehmerzahl wie bei den Demos in Ägypten, das würde auch was bewegen. Allerdings immer unter der Prämisse, daß die Demo auch gewaltfrei abläuft.
Gruß
Gerhard.
Ok, haben viele ihn nicht hochgekriegt und das war ein großer Fehler!
Aber kein Mensch macht nur Fehler … Man soll ab und zu auch was richtiges machen…
Z.B. durch die Teilnahme an solchen Demonstrationen zu zeigen, dass man keine “kleine Splitter-Gruppe”, sondern fast ein Drittel des Volkes ist! Das man zu einer großen Gruppe gehört, die nicht alles mit sich machen lässt!
Wenn Jemand daheim auf dem Balkon raucht oder in dem eigenen Auto nicht raucht dann ist das noch lange kein Grund, um sich tatenlos beschimpfen, diffamieren und entrechten zu lassen.
Irgendwann wird das Rauchen auch auf dem eigenen Balkon, in dem eigenen Auto, im Biergarten oder vor der Tür verboten sein, wenn man nichts gegen den Verbotswahn tut!
Pläne für diese Verbote gibt es schon und in manchen Ländern sind diese Pläne auch z.T Realität.
Dass man nicht mehr in Kneipen oder Gaststätten geht ist auch kein Grund, um sich widerstandslos als “Nikotin-Junkie” “Süchtling” oder sogar “Mörder” beschimpfen zu lassen.
Es geht in erster Linie nicht um “wo kann ich rauchen” (darum sicher auch!) und gar nicht um “wieviel oder wie wenig wo /wann man raucht” (das darf ruhig jeder selber entscheiden und soll es auch).
Es geht vor allem um die Freiheit und die Rechte der Raucher, die jeden Tag ein Stück mehr abgeschafft werden.
Es geht um die Tatsache, dass Raucher ganz normale Bürger sind, die ihre Pflichen erfühlen und ihre Steuer bezahlen ( plus die Tabaksteuer!) und sich deshalb nicht als “Unterschicht”, “Suchtkranke”, “Volksschädlinge” und sonst was beschimpfen lassen dürfen.
Es geht um eine beispiellose Lügen- und Hetz-Kampanie gegen die Raucher in den Medien, die man sich nicht gefallen lassen soll!
Es geht um die EU (die sonst angeblich so sehr gegen Diskriminierung ist) aber unverschämterweise offen sagt, dass sie eine “rauchfreie EU” anstrebt.
Damit meint sie eindeutig eine “Raucher-freie EU”, die Vulkane und AKW’s sind damit nicht gemeint!
Es geht um die WHO, die immer mehr als Sprachrohr der Gesundheitslobby und BigPharma aggiert und ihre Macht dazu benutzt, um der Gesundheitslobby und der BigPharma das zu verschaffen, was sie haben wollen: Immer mehr Gewinn, weltweit.
Zusammen können wir eine Macht sein, aber wenn jeder Raucher alleine vor irgendeiner Tür steht, sind wir gar nichts.
Das Rauchverbot ist keine Naturkatastrophe und auch keine unheilbare Krankheit, dagegen kann man schon etwas tun!
Die zwei Demo-Termine in München (28.03 und 11.04) sind eine sehr gute Gelegenheit dafür. Man könnte was schönes und überzeugendes daraus machen!
Oder aber diesem “Jacobsohn” indirekt recht geben… Das wäre aber sehr Schade!
Die Raucher haben den Volksentscheid verpennt und sie verpennen regelmäßig die Demos. Die haben sich eben damit abgefunden, dass die Zeiten des rücksichtslosen Qualmens vorbei sind!
Das unsägliche Getön dieses Herrn Jacobsohn offenbart den wahren, den eigentlichen Kern und Charakter der gegenwärtigen Antiraucherbewegung: Sie ist durch und durch faschistoid und von Visionen der Beherrschung und Unterdrückung des Geistes der Freiheit geprägt. Leute wie dieser Jacobsohn wollen keinen freiheitlichen Staat und kein von gegenseitiger Achtung und Respekt getragenes, friedliches Miteinander, sondern sie wollen ein restriktives, menschenfeindliches Herrschaftsystem. Sie wollen eine Gesellschaft, in der SIE allein definieren und diktieren, was “GUT” und was “BÖSE” ist, – ein totalitäres Regime, in welchem jahrhunderte alte Freiheits- und Bürgerrechte zugunsten ihrer kleingeistigen, gleichwohl aber bis ins innerste Mark hinein bösartigen Machtfantasien mit Stiefeln getreten und vernichtete werden, kurzum: Sie sind die Faschisten der neuen Zeit.
Wehret den Anfängen!
Den ist nichts hinzuzufügen.
Ich bin eigentlich keiner, der zum Demonstrieren auf die Straße geht. Aber die unsägliche Geisteshaltung von Typen wie diesem Jacobsohn hat dazu geführt, dass ich bei der nächsten Demo mit marschiere. Die Zeit dieses Gedankenguts sollte in unseren Breiten ein für alle Mal vorbei sein.
Herr Jacobsohn scheint völlig entgangen zu sein, daß für Demonstrationen keine Genehmigung, sondern lediglich eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich ist. Auch scheint er zu vergessen, daß es bereits früher schon mal eine Zeit gab, wo einer Gruppe die Grundrechte vorenthalten wurden. Die Beschwerde beweist, daß militante Nichtraucher in höchstem Maße intolerant sind und daß es an ihnen lag, daß eine vernünftige Einigung nicht möglich war. Zudem beweist sie, daß es niemals, aber auch wirklich niemals, um den Nichtraucherschutz, sondern einzig und allein um Machtgehabe ging.
Nach der Ansicht der Antis stehen nur den Nichtrauchern die Grundrechte zu,
ein Raucher hat diese für sich nicht zu beanspruchen!
Könnte es sein,daß die Antis befürchten,daß ein Widerstand entsteht der die Bürger zum Denken bewegt?
Ach i wo Herrmann,
die leben auf Wolke 7. Haben sie sich doch vor einem guten halben Jahr endlich mal durchgesetzt. So ein Lebenserfolg hält ziemlich lange an. Sowas kann sich auch vererben. Es sind die, die den Antihype mitgenommen haben, die nun langsam aber sicher abspringen oder zumindest Zweifel an der Richtigkeit hegen. Die bemerken, dass der Raucher ansich keine homogene völlig verblödete Masse ist, sondern sich durch alle gesellschaftliche Schichten zieht. Die bemerken, dass der Raucher sehrwohl in der Lage ist, sich gegen diese Bevormundung zur Wehr zu setzen. Die sich deshalb überlegen, ob denn diese sture Antihaltung politisch weiterhin vorteilhaft ist. Also werden die einst geschlossenen Reihen immer dünner. Aber das stört doch einen wahren Anti nicht. Der hat seine Überzeugung, auch wenn er damit untergeht.
Ja, die Antis haben permanent Angst, auch wenn sie gerade “gewonnen” haben.
Das ist die “Wahrheitsstimme”, die jedem Menschen beiwohnt. Sie wird mehr oder weniger stark unterdrückt und überhört, ganz zum Schweigen kann man sie aber nie bringen:-)
Diese Stimme sagt ab und zu den Antis, wie absurd, peinlich, verlogen und ungerecht ihre Forderungen sind. Sie wollen das sicher überhaupt nicht hören, aber “ganz tief innen” ist diese Information doch vorhanden.
Deshalb haben sie auch permanent Angst, dass so was absurdes nicht von Dauer sein kann. Eigentlich haben sie zu Recht Angst :-)
Roodee – Wollen wir mal die Zweifler unter den Nichtrauchern unterstützen? Ich hab da etwas schönes gefunden, unter dem Titel “Die Absurdität der Bildungsideologie” schreibt die Baseler Zeitung über die finnische Jugend:
“Die «intelligentesten» Kinder finden sich dabei regelmässig in Finnland, wo 95 Prozent der Jugendlichen Matura machen. Da möchte man doch gerne wissen, wie die Finnen das anstellen. Ein Report der UNICEF aus dem Jahre 2007 liefert, von den Autoren des Reports selbst unbemerkt, überraschende Erklärungen.”…….
“….die Essens- und Trinkgewohnheiten lassen aufhorchen. Finnische Jugendliche essen weniger Früchte als in allen andern europäischen Ländern aber dafür trinken sie mehr Alkohol und rauchen auch noch häufig. Und schliesslich die grösste Überraschung: Nirgendwo sonst ist die Schule mehr verhasst als in Finnland, denn dort gehen die Kinder weniger gern als in allen andern Ländern zur Schule. Sind das die Erfolgsfaktoren für eine schulisch intelligente Jugend?”….. Siehe: http://blog.bazonline.ch/mamablog/index.php/15810/immer-mehr-bildung/
Essen wenig Früchte, trinken und rauchen und sind trotzdem(?) die intelligentesten Schüler? Das kann doch nicht sein, oder?
Natürlich kann das einen Anti nicht erschüttern, doch vielleicht fragen sich die intelligenteren Leute endlich mal, wieviel interpretierbarer Wissenschaftsmüll im Umlauf ist. :-)
Hallo Nancy,
schön geschrieben.
Vielleicht wissen die Finnen nur noch nicht um die Studie, dass Kinder von rauchenden Eltern weniger intelligent sind als andere.
Vielleicht haben sie auch noch nichts davon gehört, dass das Rauchen vornehmlich der Unterschicht vorbehalten ist?
Vielleicht haben die Finnen aber auch nur einen ganz anderes Bildungssystem?
Vielleicht verwenden ja die finnischen Kinder und Jugendlichen auch weniger Zeit darauf, ihren Namen zu tanzen und ihre Eltern zu erziehen, sondern vielmehr darauf, sich nützliches Wissen anzueignen?
Vielleicht ist es ja auch so, dass die finnische Jugend weniger am Rechner sitzt um Ballerspiele zu spielen, sondern sich statt dessen lieber rauchend über dies und das unterhält?
Vielleicht ist ja auch das gesamte Niveau in Finnland etwas exponierter als hierzulande?
Fragen über Fragen.