Griechenland: Rauchen im Auto verboten

Das Rauchverbot im Auto wird in Griechenland großteils ignoriert

Die Griechen haben ja schon mehrfach versucht, Rauchverbote durchzusetzen (Rauchernews berichtete). Doch trotz zum Teil unverhältnismäßig hoher Strafen schert sich der Großteil der Bevölkerung nicht um dieses unsinnigste aller Verbote. Im letzten Jahr kündigte die Regierung an, das Rauchverbot zu lockern, da es sich einfach nicht durchsetzen lässt (Rauchernews berichtete). Zwar gibt es momentan noch keine offizielle Überarbeitung des Gesetzes, Verstöße gegen das Rauchverbot werden aber so gut wie nicht verfolgt.

Jetzt teilte der ADAC mit, dass in Griechenland seit Dezember letzten Jahres das Rauchen auch in Privatfahrzeugen verboten ist, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren. Es droht bei Zuwiderhandlung eine Geldbuße von 1.500 Euro, die direkt von der Polizei kassiert wird. Die Polizei kann auch eine Kaution verlangen, die dann an die Strafe angerechnet wird, die seit letztem Jahr auch in Deutschland eingezogen werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fahrer oder der Beifahrer raucht.

Ein Münchner Wirt, der häufig nach Griechenland fährt, sagte allerdings gegenüber Rauchernews, dass das Gesetz komplett ignoriert wird. “Ich kenne niemanden, der wegen Rauchens im Auto eine Strafe bekommen hätte und meine Bekannten rauchen alle”, so der Wirt. Es kann ohne Weiteres passieren, dass ein Taxifahrer den Fahrgast fragt, ob es ihn störe, wenn geraucht wird. “Die Deutschen sind da viel obrigkeitshöriger als die Griechen. In Griechenland lässt man sich eben nicht jeden Schmarrn gefallen”, so der Wirt abschließend.


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74 Kommentare

  1. Penny

    Ich rauche auch nicht im Auto. Habe selbst Kinder und daher mag ich sie nicht damit belästigen. Ich denke, davon stirbt niemand wenn man im Auto nun nicht mehr rauchen darf.

    • Nansy

      Penny – Dieser Allgemeinplatz, niemand stirbt davon wenn man im Auto nicht mehr rauchen darf, erklärt wenig und führt nicht weiter. Wenn Du das für dich so festgelegt hast, bitte sehr, aber was hat das mit den anderen leuten zu tun? Dürfen die für sich nicht anders entscheiden? Wenn Du das konsequent fortführst, wirst Du irgendwann Gesetze gegen die Anwesenheit von Kindern in Wohnzimmern mit Kaminfeuern einführen müssen.

    • Frigorist

      Es gibt so einige Raucher, die sind genauso beschissen blöd wie die Antis.
      Wenn ein Raucher in seinem Auto nicht raucht ist dies ganz alleine seine eigene Sache.
      Aber dann sich dafür auszusprechen und sich für ein allgemeines Rauchverbot im Auto einzusetzen, „do hautsda doch an Vogl naus!“
      Wenn Kinder im Auto sich aufhalten, OK, dann rauche ich auch nicht.
      Nur sind in meinem Auto keine Kinder anwesend und ich bin zu über 90% immer alleine mit dem Auto unterwegs. Da möchte ich mal erleben, wer mir da das Rauchen verbieten könnte.
      Einen am Strassenrand stehenden Anhalter habe ich mal mitgenommen und nach einigen hundert Meter Fahrt meinte der, ich solle das Rauchen unterlassen.
      Als ich anhielt ihn einsteigen zu lassen war ich gerade auch damit beschäftigt zu rauchen.
      Wieder losgefahren „meinte“ er dann, ich solle in seiner Anwesenheit das Rauchen aufhören bzw. unterlassen.
      Diese Person war wieder schneller aus meinem Auto draussen als er Zeit dazu benötigte, zum Einsteigen.
      Es ist doch eine bodenlose Frechheit per Anhalter in ein Auto zu steigen und dann dem rauchenden Fahrer das Rauchen verbieten zu wollen.
      Das sind typisch diese Antis welche sich tatsächlich einbilden bestimmen zu können, was Sache ist und andere Personen tun müssen.
      Ich rauche in keiner fremden Wohnung und auch in keinem anderen Auto, wenn es schon mal die Umstände verlangen mich da aufhalten zu müssen und die Eigentümer Wert darauf legen, nicht zu rauchen.

      Diese/r Raucher/in wie @ Penny sind genau diese Leute welche sich schön brav wie ein Hündchen zum Rauchen vor die Türe schicken lassen. Aber dies ist ganz alleine ihre Sache!
      Und dann sich für ein allgemeines Rauchverbot im Auto stark zu machen, das schlägt dem Fass den Boden aus.
      Es ist nur schade, von diesen Raucher/innen gibt es viel zu viele und somit wird es schwierig werden, mit dem Rauchverbot eine Änderung herbei zu führen.
      Daher kommen dann auch die Aussagen: „Es klappt doch ganz schön mit dem Rauchverbot in den Kneipen!“
      Es gibt sogar Gastwirte welche sich mit dem Rauchverbot in ihrer Kneipe voll abgefunden haben und damit einverstanden sind. Und wenn man so manche Gastwirte dann (alleine) in ihrer Küche sieht bzw. erlebt, haben sie die brennende Zigarette in ihrem Mundwinkel um die Hände frei zu haben, um eine Speise zubereiten zu können.
      Wenn ich dann solche Wirte darauf anspreche, heisst es nur: „Ich habe keine Zeit mich zum Rauchen vor die Türe zu stellen, schliesslich habe ich ja eine Menge zu tun!“
      Solche Leute habe ich wie man so schön auf bayrisch sagt, „g´fressn“.
      Selbst sich nicht an die Regeln halten und dies dann auch noch versteckt in der Küche, aber von anderen Leuten als Selbstverständlichkeit dies zu erwarten, zum Rauchen vor die Türe raus zu gehen.
      Für mich gibt es seitdem in Kneipen gesetzlich eingeführten absoluten Rauchverbot nur noch Eines: Wenn ich schon mal tatsächlich in eine Kneipe (mit Rauchverbot) rein gehe, dann lediglich nur für EINE halbe Bier. Denn wenn ich dann eine Zigarette rauchen will, stelle ich mich nicht vor die Türe zum Rauchen, sondern gehe durch die Türe in Richtung zu meinem Auto und weg bin ich.
      Es gibt in der Umgebung meines Wohnortes genügend Möglichkeiten in einer geselligen Runde zusammen zu sein und rauchen zu können.
      Sei es in einer Art „Privatgastronomie“ oder in einer Kneipe, in welcher das Rauchverbot völlig ignoriert wird.
      Letzteres habe ich ca 200 bis 250 Meter von meinem Wohnhaus entfernt und da brauche ich nicht einmal ein Auto, um dorthin und wieder nach Hause zu gelangen.
      Der @ „fasti“ weiss, von welcher Kneipe ich spreche.
      Ich werde mich auch nicht an einer DEMO beteiligen, denn ich habe mehr als genug dafür getan, beim Volksentscheid ein Rauchverbot zu verhindern.
      Ich habe auch nach dem verlorenen Volksentscheid vielfach die Gleichgültigkeit der Wirte miterlebt nach dem Motto: „Meine Gäste als Raucher kommen nach einer gewissen Zeit des Abklingens ihrer Verärgerung über das Ergebnis alle wieder zu mir, denn wo wollen sie denn sonst hin!“
      Und als dann ihre Rechnung in dieser Hinsicht nicht aufging wie sie dachten, kam das grosse Jammern und Weheklagen. Mit diesen Wirten habe ich keinen Funken Mitleid und um diese Wirte ist es auch nicht schade, wenn sie ihre Kneipe über kurz oder lang zusperren müssen.
      Lediglich den Wirten welche sich ernsthaft im Kampf gegen das Rauchverbot bemühten gehört mein ernsthaftes Bedauern und nur diesen Wirten.
      Und gerade diese Wirte bemühen sich auch weiterhin um einen Erfolg, indem sie sich mit/für und bei den DEMOS für eine positive Änderung des derzeitigen Zustandes einsetzen.

    • Wenn Sie im Auto nicht rauchen, so ist das Ihre Entscheidung. Mit welchem Recht wollen Sie aber über andere entscheiden, die sich für ein anderes Vorgehen entschieden haben? Außerdem benutzen Sie eine sogenannte Wegwerf-Email-Adresse, die nach den Regeln hier nicht erlaubt sind.

  2. Peter 41

    Torsten jeder sollte selber bestimmten was in seinem Auto gemacht wird.Wenn ein Raucher im Auto rauchen will ist sein Privateigentum.Ich bin Nichtraucher auch mein Auto ist mein Eigentum und da wird nicht geraucht.Da braucht es keine Verbote.Thorsten wenn sie wollen das in ihrem Auto nicht geraucht wird ,wird das hier auch sicher von allen akzeptiert. Ist ihr Privateigentum genauso wie der Raucher,und vernüftige Raucher rauchen sicher nicht im Beisinn ihrer Kinder wie zb.der Herr Niedermeier.

  3. Torsten

    Ich habe nichts gegen Rauchverbote im Auto. Warum soll man Kinder nicht vor Passivrauch schützen?

  4. Susanne

    Ich weiss jetzt gar nicht, wo ich diese lange Geschichte reinsetzen soll..:-( Sie ist normalerweise für UweM! Haben Sie auch einmal so gelebt? Wenn ja: Warum sind Sie jetzt so? Wenn nein: Tun Sie mir leid!
    Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

    Als Kinder saßen wir im Autos ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbags.

    Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.

    Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

    Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.

    Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

    Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

    Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

    Wir verließen morgens das Haus zum Spielen.

    Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

    Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach “Aufsichtspflicht”.

    Kannst du dich noch an “Unfälle” erinnern?

    Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.

    Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht dick.

    Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

    Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf DVD, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chatrooms. Wir hatten Freunde.

    Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.. Wie war das nur möglich?

    Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.

    Beim Straßenfussball durfte nur mitmachen, wer gut . Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäusschungen klarzukommen.

    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere, sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar Änderung der Leistungsbewertung.

    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!

    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

    Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.

    Und du gehörst auch dazu.

    Herzlichen Glückwunsch!

    • Susanne

      Der Schluss passt nicht!! Zumindest nicht für UweM!!! Er gehört nicht dazu! Und deshalb auch keinen Glückwunsch…. Ich verweise auf meinen 3. Satz.: haben Sie auch einmal so gelebt?

    • UweM

      Es ist klar dass man seine Kinder nicht vor allen gefahren schützen kann und dass es sogar wichtig ist, dass sie ihre eigenen Erfahrungen machen müssen, um Gefahren besser einschätzen zu können.

      Durch Gurtpficht, Kindersitze, Fahrradhelme, kindersichere Verschlüsse etc. ist die Unfallgefahr und damit auch die Anzahl der Todesfälle in Haushalt und Verkehr drastisch reduziert worden. Ich sehe nicht den geringsten Anlass, diesen Teil der Vergangenheit romatisch zu verklären nur weil wir das Glück hatten, dass uns nichts schlimmerres passiert ist.

    • Christoph Suter

      @Susanne: Grossartiger Kommentar. Leider an den falschen Adressaten gerichtet. Einen Sanitarist und Präventokrat wie UweM beeindruckt so etwas nicht.

      • UweM

        Der Text ist nett und stammt aber natürlich nicht von Susanne sondern ist kopiert. Ich finde ihn amüsant, teilweise zutreffend und teilweise bin ich froh dass man diese Dinge überwunden hat.

        Was ist eigentlch ein “Präventokrat”? Nicht mal Google kennt das Wort?

      • Christoph Suter

        @UweM: «Präventokrat» ist eine Wortschöpfung meiner Mitstreiter aus der französischsprachigen Schweiz. Dort verwendet man den Begriff «préventocrates». Ich habe den Begriff «eingedeutscht». Die «Präventokratie» findet man ebenfalls nicht im DUDEN. Jeder einigermassen gebildete Bürger kann den Begriff jedoch verstehen.

        http://lesdissidentsdegeneve.ch

        Bei dieser Gelegenheit kann ich allen freiheitsliebenden Menschen empfehlen, die «Brüsseler Erklärung» zu unterzeichnen. Kostet nichts und Akademiker muss man auch nicht sein:

        http://www.brusselsdeclaration.org/pages/signatories/

    • Nansy

      @Susanne: Herrliche Aufzählung. Ich kann nur sagen, genauso war es. Bleibt noch zu ergänzen, viele Mütter rauchten, und tranken auch mal hier und da ein Gläschen, selbst in der Schwangerschaft. Welch ein Wunder, dass ich das alles überlebt habe!

      Natürlich bin ich nicht gegen gewisse Verbesserungen, wie kindersichere Verschlüsse u.s.w. Aber das Problem von Leuten wie UweM ist, dass sie einfach mit dem Sicherheitsdenken nicht mehr aufhören können und sich erst sicher fühlen, wenn der Gesetzgeber eine Helmpflicht für Toilettenbesuche eingeführt hat, denn es könnte ja dem Besucher der Toilette der Spülkastendeckel auf den Kopf fallen.

  5. Blaudunst

    Die Griechen haben eine ganz andere Mentalität (und das ist auch ganz gut so!). Sie haben auch ein größeren Raucheranteil (um die 50%). Da sind die meisten Polizisten, die das RV kontrolieren sollen, wahrscheinlich auch Raucher :-)
    In Deutschland ticken die Menschen anders. Es gibt leider deutlich wenigere, die bereit sind, ein unsinniges Gesetz zu ignorieren.
    Deshalb ist es umso wichtiger, das blöde Gesetz wieder zu ändern. So lange Tabakprodukte legal verkauft werden und das auch mit satten Steuern drauf, sollen wir uns nicht in die Illegalität drängen lassen!

    Also kommt zahlreicher zu den nächsten 2 Demos: 28.03 und 11.04 am Münchner Freiheit!

  6. G-H-L

    Ich stelle mir gerade die Frage, warum die Geldbuße auch in Deutschland eingezogen werden kann? Bei dieser Übereinkunft geht es doch um Bußgelder aus der Straßenverkehrsordnung und nicht aus dem Gesundheitsschutz! Oder täusche ich mich da?

    • UweM

      da sind in der Tat zwei Widersprüche in dem Artikel. Im letzten Absatz wird so getan, als gäbe es ein grundsätzliches Rauchverbot im Auto (z.B. Taxifahrer fragt, ob er rauchen darf), dabei steht weiter oben, dies gelte nur in der Anwesenheit von Kindern.

      Der zweite betrifft deinen Einwand. Da hast du Recht: Eine Begründung, warum die Strafe auch in Deutschland eingezogen werden kann, ist nicht zu erkennen. Entweder definiert man das Rauchen im Auto analog dem Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung als verkehrsgefährdend, dann greift das Abkommen zwischen den Staaten oder es geht um den Gesundheitsschutz mitfahrender Kinder, dann hat dies aber meines Erachtens mit der Straßenverkehrsordnung nichts zu tun.

      Wobei man sich nie sicher sein kann, welche Gesetzgebung jeweils angewandt wird. Ich habe letztes Jahr gelernt, dass es in Österreich besonders teuer werden kann, wenn man auf Straßen mit einer lärmschutzbedingten Geschwindigkeitsbegerenzung zu schnell fährt, weil dies dann nicht als Verkehrsdelikt sondern als Verstoß gegen Umweltverordnungen geahndet würde, was deutlich strenger bestraft wird.

      • Es gibt dort ein Rauchverbot in Autos, die Arbeitsplatz sind, also z.B. Taxis oder Busse, welches aber weitgehend ignoriert wird. Die Strafe kann seit Oktober 2010 (wenn ich mich richtig erinnere) in der ganzen EU eingezogen werden. Das betrifft nicht nur das Rauchverbot, sondern auch zu schnell fahren etc. Die Grenze hab ich jetzt nicht im Kopf, ich meine mich aber zu erinnern dass es bei 70 oder 80 Euro liegt.

  7. Frigorist

    Ich bin in dieser Hinsicht schon lange geübt. Angurtpflicht was ist das? Handyverbot im Auto, was ist das?
    Angurten muss man einen Hund, damit er nicht unkontrolliert weg läuft. Ich bin aber nun mal kein Hund!
    Telefonieren im Auto während dem Autofahren, da habe ich doch am Besten Zeit zum Telefonieren!
    Wann ist es soweit und darf man dann nicht mehr mal schnell eine Wustsemmel als Fahrer im Auto essen, weil man dabei zu abgelenkt wird?
    Mit dem Beifahrer ein Gespräch führen, wird das auch noch verboten werden?
    Da wird man doch anscheinend auch abgelenkt!
    Ein Diktiergerät während dem Autofahren darf man benutzen, ein Handy nicht.
    Ich habe immer ein Diktiergerät griffbereit im Auto liegen und das ist vor einer eintretenden Verkehrskontrolle schnell gegen das Handy ausgetauscht.
    Auch der Anhängegurt ist schnell runter gezogen und über den Handbremsengriff eingehängt.
    Und ein Rauchverbot im Auto? Das ist doch zum Lachen!
    Es gibt Leute die sind es gewohnt wenn ihnen gesagt wird was sie tun müssen und zu tun haben.
    Mir kann niemand sagen was ich tun muss, wenn ich es nicht von mir selbst aus gewollt tue.
    Ja wo sama denn!

    • UweM

      Na ja, jetzt auch schon den Sinn der Gurtpflicht in Frage zu stellen ist schon eine sehr gewagter Spagat!

      Ich muss zugeben, dass ich die Südländer wegen ihrer lockeren Lebenseinstellung und gezielter Undiszipliniertheiten auch schon oft bewundert habe, insbesondere dann, wenn der Laden scheinbar trotzdem läuft. Wohin das aber führt, wenn man systematisch staatliche Vorgaben ignoriert, sieht man derzeit gerade an der desolaten Wirtschaftssituation in Griechenland.
      Möchte einer ernsthaft mit denen tauschen? Oder mit den Spaniern oder den Portugiesen?

    • Frigorist

      Man möchte es ja nicht für möglich halten, regt sich da so ein A..h darüber auf, ob ich mich in meinem Auto angurte oder nicht. Typisch das kranke Hirn (soweit überhaupt vorhanden) eines Antis.
      Angegurtet oder nicht hat überhaupt keinen negativen Einfluss auf das Fahrverhalten eines Fahrzeugsführers, wie auch das Rauchen in einer Raucherkneipe ebenso nichts einem Anti etwas angeht, nachdem er so eine Kneipe ja meidet, noch dazu er da drinnen gar nicht erwünscht ist.
      Es ist doch zum Kotzen wenn hier auf dieser Seite so ein Individuum seinen geistigen Dünnschiss rein setzen darf.
      Der merkt gar nicht mal auf Grund der kurzzeitigen Löschungen seines geistigen Dünnschisses, wie ungewollt er hier auf dieser Seite ist. Wenn nur ein Funken von Charakter in diesem Irrläufer des Evolutionsplanes der Menschheit vorhanden wäre, würde er dieser Seite fern bleiben.
      Ich jedenfalls würde mich an seiner Stelle darauf einstellen, wo mich niemand liebt, da habe ich auch nichts zu suchen.
      Zu bedauern ist auf alle Fälle dem sein reales Umfeld. Diese armen Menschen sind zu bemitleiden mit solch einem Mitmenschen in ihrer Nähe. Mit dem will sicherlich seine eigene Mutter nichts zu tun haben, denn die ist geschlagen genug mit dem Bewusstsein zu leben, so etwas auf die Welt gesetzt zu haben.

      • UweM

        Du solltest in einem Anfall persönlichen Jähzorns nicht unterstellen andere hätten ein ähnliches Gemüt. Hier hat sich niemand über dich aufgeregt.

        Amüsiert ja, aufgeregt nicht.

      • UweM

        Zum Thema “wer darf hier was reinsetzen” sollte man anmerken, dass sich der Betreiber dieser Seite in den letzten Tagen mehrfach gezwungen sah, wegen massiver Beleidigungen und Drohungen Beiträge ganz oder auszugsweise zu zensieren.

        Ausnahmslos waren davon jedoch Teilnehmer betroffen, die nicht zu den sogenannten Antis oder angeblichen Trollen zu zählen sind. Das sollte zu denken geben.

        Auch dein Beitrag widerspricht eindeutig den Regeln von rauchernews. Das ist dir aber vermutlich egal.

      • Das ist so nicht richtig. Diverse als Trolle bekannte Spamer sind hier geblockt. Einige dieser Leute haben hier deshalb Hausverbot.

    • ub56

      kann ich alles sehr gut nachempfinden. Bei der Einführung des Handyverbots am Steuer, wurde, wie bei allen anderen Verboten zuvor, kräftig getrommelt, wieviele angebliche Unfälle blablabla und heute 10 Jahre nach Einführung hört man nichts, rein gar nichts mehr darüber. Selbst im Verbotsland Nr. 1, in den USA, telefoniert jeder, nahezu jeder mit dem Handy während des Fahrens. So auch mit der Gurtpflicht. Einfache Übung für den Gesetzgeber ein Bußgeld einzuführen. Es gibt auch Tote durch den Gurt aber von denen will keiner was wissen und ob der Gurt allseits Leben rettet, kann auch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Aber wie entwickelt sich das. Die KFZ-Versicherung übernimmt den Schaden nicht, wenn der Versicherer nicht angegurtet ist, dabei gefährdet sich der Nichtangeschnallte lediglich selbst und sonst niemanden. Die müssen mächtig Panik haben, daß die Bevölkerung ausstirbt.

      • UweM

        Hallo, zur Gurtpflicht: Mitte 1984 wurde hierzulande ein Verwarnungsgeld für das Nichtanlegen des Gurtes eingeführt, wodurch die Anschnallquote von 60% auf 90% stieg. Das hatte zur Folge dass die Zahl der Verkehrstoten 1985 fast 30% niedriger war als 1983 und dies obwohl die Zahlen Fußgänger sowie Rad- und Motorradfahrer beinhalten die vom Anschnallen gar nicht betroffen sind. Rein auf die Autofahrer bezogen – da habe ich auf die Schnelle keine Zahlen gefunden – muss die Differenz also sehr deutlich höher liegen.

        Natürlich könnte man sagen, das sei Privatangelegenheit ob sich einer anschnallt oder nicht. Ist es vielleicht auch, aber andererseits ist es ja nicht die Regel dass man bei einem Unfall stirbt sondern mehr oder weniger stark verletzt überlebt. Dadurch entstehen Arbeitgebern und Versicherungsgemeinschaften erhebliche kosten, die wir letztlich wieder alle tragen. So “privat” ist das also gar nicht.

        (Quelle: Statistisches Bundesamt)

      • Die Anschnallpflicht ist nichts weiter als staatlich verordneter Totschlag, wenn nicht sogar Mord. Denn: Es gibt Unfall-Situationen, wo Menschen deshalb gestorben sind, weil sie angeschnallt waren. Natürlich sagt die Statistik, dass durch die Gurtpflicht mehr Menschen gerettet werden konnten. Trotzdem gibt es die Fälle, wo es anders aussieht. Nun stellt sich die Frage, ob der Staat Rücksicht auf Einzelfälle nehmen soll oder nicht. Das ist das Problem mit staatlich verordneten Verboten – sie gelten für alle. Es sollte reichen, dass die Versicherungen sich auf Statistiken berufen und nicht angeschnallte Menschen entsprechend finanziell “bestrafen”.

        Demokratie sollte viel mehr Eigenentscheidung ermöglichen und nicht zwangsweise Gleichmacherei. Denn die Menschen sind nicht gleich. Wie bei den Rauchverboten und vielen anderen Verboten kommt der Verdacht auf, dass es nur ums Abkassieren geht und um die Lust am Verbieten. Ich muss mich immer wieder wundern, wie meine Generation überhaupt überleben konnte ohne diese ganzen Verbote.

      • ub56

        Du meinst wohl, daß die Versicherungen weniger Geld verdienen. Ich kann mich nicht erinnern, daß Versicherungen billiger wurden obwohl die Gurtpflicht eingeführt wurde. Das gleiche gilt für Arbeitgeber. Wenn sich einer vor den Zug wirft, und das kommt öfters vor als man glaubt, leidet dann der Arbeitgeber weil er Ersatz einstellen muß oder verteilt er die Arbeit auf andere? Das Blablabla über die Kosten der Allgemeinheit kann ich nicht mehr hören. Ich könnte mich genauso hinstellen und sagen, daß Nichtraucher deutlich höhere Krankheitskosten als Raucher verursachen, denn das ist eine Tatsache, alleine schon weil sie ca. 2/3 der Bevölkerung ausmachen.

      • UweM

        Gurtpflicht als statlich verodneter Totschlag? Wow, das ist schon massivste Realitätsverleugnung. Dann brauchen wir über den Punkt nicht weiter zu diskutieren. Eine Sicherheitsmanahme muss immer von dem wahrscheinlichsten Unfallszenario ausgehen und er Tod durch Gurt ist ganz sicher eine seltene Ausnahme wobei dann nicht einmal mit Sicherheit geasegt werden kann ob der Betreffende ohne Gurt nicht einen anderen Tod bei diesem Unfall erlitten hätte.

        Der Bahn und damit der Allgemeinheit entsteht nicht unerheblicher Schaden durch Menschen, die sich vor Züge werfen und damit Verspätungen erzeugen und bei betroffenen Lokführern psychische Schäden bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Und du hast recht, das pasiert recht häufig.

        Immerhin sehe ich jetzt hier einen Raucher der zugibt dass 2/3 der Bevölkerung Nichtraucher sind. Das wird an anderer Stelle hier ja auch bestritten

      • Realitätsverleugnung? Sprechen Sie doch mal mit einem Menschen, dessen Angehöriger oder Freund/Freundin weil er/sie angegurtet war gestorben ist. Und dann erzählen Sie dem mal was von Realitätsverleugnung.

        Das ist aber das Problem militanter Antis. Sie sind nicht mehr in der Lage zu differenzieren. Alles muss gleich gemacht werden, am besten so wie es ihr Glaube vorschreibt. Und insofern stimme ich Ihnen zu: Mit solchen Leuten kann man nicht diskutieren.

        Was die Anzahl der Raucher betrifft: Ich habe sie nicht gezählt. Und da ich weiß, wie bei “Studien” beschissen wird bzw. der Wunsch des Auftraggebers berücksichtigt wird, traue ich keiner Studie, die ich nicht selbst nachvollziehen kann.

      • Roodee

        Wenn ich auf der Autobahn fahre und es eilig habe – vorrausgesetzt es ist keine Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Baustelle, Ruhestörung, mit 80 km/h linksfahrendem Ignoranten oder Froschtunnel – schnalle ich mich gerne an. Es könnte ja irgend einem vor mir einfallen, aprupt auf die Bremse zu treten und einen Stau zu verursachen. In diesen würde ich nicht gerne unangeschallt fahren wollen. Es gibt aber auch Situationen, wie “Och nöö das ist mir zum 30 Meter schleppen zu schwer, das pack ich mal lieber ins Auto”. Da ist das Anschnallen Drangsaliererei. Die Post und die Paketdienste sind aus diesem Grund befreit, vom Anschnallen. Zweierlei Maß?

        Der Autoindustrie hat’s damals gut getan, dieses Gurtgesetz. Genauso wie das ABS der Autoindustrie gut getan hat oder die dritte Bremsleuchte. Deshalb müssen ja Autos auch unbedingt ESP, Spurassistenten, Navigeräte, Pollenfilter, Tempomaten, Automatikgetriebe, Einparkhilfen oder -automatiken und was weiß ich noch für einen Schnickschnack haben, die alle noch auf ihre entsprechende Gesetzgebung warten. Da braucht man nur noch ein Patent zu haben, welches sich dann nach Beschluß des Gesetzes in pures Gold verwandelt. Ich warte auf den Tag, an dem das Lenkrad entfällt, weil es nur noch den Raum des Fahrers einschränkt, welcher ja dann auch kein Fahrer mehr ist, weil die Autos dann schon alle einen Autopiloten haben. Deswegen muß jetzt schon mal im Vorfeld das Rauchverbot in den Autos durchgeboxt werden, weil dann später mal die Argumentation “Verbot wegen des Abgelenkt seins” entfällt.

      • UweM

        Ich spreche regelmäßig (u.a. am Stammtisch!) mit zwei Freunden, die bei der freiwilligen Feuerwehr sind bzw. als Rettungssanitäter arbeiten. Was die beiden immer wieder beobachten müssen ist starker Tobak und wenn man zum x-ten mal ein Kind mit einem Dutzend Knochenbrüchen aus einem Auto geschnitten hat das so gut wie unverletzt sein könnte, wenn seine Eltern es sachgemäß gesichert hätten, fühlt man eben nur noch ohnmächtigen Zorn ob solch grenzenloser Dummheit.

        Fälle, bei denen der Gurt selbst tödlich war haben sie nie berichtet. So etwas ist extrem selten.

        Welche Verschwörungen finden wir denn hier? Etwas die zwischen Gurtherstellern, der WHO und der Bundesregierung?

        @Roodee: In Deutschland braucht man sich bei Fahrten mit Schrittgeschwindigkeit, beim Rückwärtsfahren und beim Haus-zu-Haus-Verkehr nicht anzuschnallen, das gilt damit auch für deine 30m-Fahrt sofern du dabei nicht zu schnell bist. Fahrer von Post- und Paketdiensten brauchen sich daher auch nicht anzuschnallen wenn sie von einem Haus zum nächsten fahren. Sehr wohl aber müssen sie es bei der Anfahrt zur betreffenden Straße bzw. Ortschaft!

      • Roodee

        Schrittgeschwindigkeit – Ich lach mich tot.
        Das erzähl mal meinem Auto. Das schlägt sofort Alarm, wenn der Gut nicht eingesteckt ist. Vielleicht werden ja zukünftige Autos bei nicht eingestecktem Gurt auch gleich eine Email an die Polizei absetzen. Aber ich will hier nicht zu viele perverse Ideen verbreiten. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, diese umzusetzen.
        Schrittgeschwindigkeit bei der Post oder beim Paketdienst. Klar, sieht man ständig. Deswegen brauchen die auch nur 10 Häuser am Tag anzufahren, damit sie vor 22:00 Uhr damit fertig sind.
        Ich glaube, dass du so langsam den Bezug zur Realität verlierst.

      • UweM

        Hallo Roodee, vielleicht solltest du dir künftig Autos mit einem niedrigeren IQ kaufen ;-)

        Was du als meinen Realitätsverlust bezeichnest ist lediglich der nicht von mir stammende $21a der StVO.

        Ach ich vergaß: Lügenmärchen, WHO-Kollaboration, gefälschte Studien usw. wie konnte ich nur!

      • Nansy

        @ UweM – Die Argumentation mit dem Kind mit einem Dutzend Knochenbrüchen, das aus einem Auto geschnitten werden muß, ist ja so neu nicht. Man kann das aber problemlos mit anderen Beispielen fortsetzen: müssen Kinder vor Eltern geschützt werden, die Arzneimittel und andere giftige Substanzen in Reichweite liegen lassen? Und wie soll man das machen? Mit diesen emotionalen Beispielen soll die Notwendigkeit von staatlichen Eingriffen in Rechte der Bürger begründet werden. Trotzdem, man kann doch wohl erst einmal davon ausgehen, dass die Eltern selbst ein Interesse an der Gesundheit ihrer Kinder haben. Und was mich dabei besonders interessiert: wie wollen sie Menschen vor ihrer eigenen Dummheit bewahren? Und wenn sie das tun, entheben sie diese Menschen nicht ihrer eigenen Verantwortung und erreichen dadurch erst recht eine gewisse Sorglosigkeit?

      • UweM

        Hallo Nansy,

        ich verstehe was du meinst, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Die genannten Freunde sind regelmäßig entweder stinksauer oder fix und fertig, je nach dem wie die Woche zuvor gelaufen ist. Wir sind alle Familienväter und da gehen Unfälle mit Kindern besonders an die Nieren. Vor allem dann, wenn schwere Folgen offensichtlich mit Leichtigkeit hätten vermieden werden können wenn Eltern weniger sorglos oder bequem gewesen wären. Es ist ein Riesenunterschied ob man solche Dinge ab und zu mal in der Zeitung liest oder ob man regelmäßig live und in Farbe beruflich damit konfrontiert wird. Das ist meilienweit entfernt von irgendwelcher emotionaler Meinungsmache.

        Eine absolute Sicherheit wird und kann es nie geben. Auch im perfekt ausgestatteten S-Klasse-Mercedes kann man tödlich verunglücken. Selbst dann, wenn man selbst umsichtig gefahren ist.

        Meine Kinder fahren mit Helm Fahrrad. Deshalb gehören gelegentliche blutige Knie oder Nasen trotzdem dazu und das ist sogar gut so, weil es ihnen hilft, ihr Können besser einzuschätzen. Man darf Kinder nicht in Watte packen, da sind wir uns sicher einig, aber das ist kein Grund unverantwortlich zu handeln.

      • Nansy

        UweM – Aber was ist nun mit der Dummheit anderer Leute? Müssen wir die gesetzlich regeln, strafrechtlich verfolgen, in jedem Fall verhindern? Oder müssen diese Leute vor sich selbst geschützt und ständig beobachtet werden? Und wie weit soll das gehen?

      • UweM

        Hallo Nansy,

        nein man kann nur generelle Vorkehrungen auf Basis statistischer Wahrscheinlichkeiten treffen. z.B. Helm- oder Gurtpflicht, die sich ja als wirksam erwiesen haben.
        Ein Rauchverbot im privaten Bereich (Auto, Wohnung) beispielsweise geht nach meinem Dafürhalten aber schon zu weit. Indirekt haben wir ja schon eine Art Regelung dadurch, dass bei Eigenverschulden, Alkoholgenuss oder “verletzter Aufsichtspflicht” ein Versicherungsschutz beeinträchtigt sein kann.

        Auch treffen viele Regelungen ja nicht uns Menschen / Kunden sondern die Hersteller. Beispielsweise dadurch, dass es nicht verboten ist, potentiell gesundheitsgefährliche Haushaltsreiniger zu benutzen, dafür aber verboten, diese ohne Sicherheitsverschluss in den Handel zu bringen. Das ist doch OK, oder?

      • Nansy

        UweM – Statistische Wahrscheinlichkeiten sind etwas für Versicherungen oder die OECD bzw. WHO. Und was man damit machen kann, erleben wir ja täglich in der Zeitung, nicht wahr? Laut OECD / WHO gibt es zum Beispiel eine “Volksseuche Übergewicht” und natürlich werden umgehend “Maßnahmen” gefordert. siehe: http://diepresse.com/home/leben/ausgehen/596664/Volksseuche-Uebergewicht_OECD-fordert-Massnahmen?parentid=1252858&act=2&isanonym=1#kommentar1252858
        Mit fällt dazu nur ein, auf wieviele Menschen da ein enormer Druck ausgeübt wird, sich normgerecht zu verhalten, und wieviele dadurch Ängste entwickeln für die dann die Pharmaindustrie die nötigen Mittel zu Verfügung stellt.

        Aber was ist mit Handys? Große Studie durch die WHO, erst gibt es laut Presse Gefahren durch Erwärmung des Gehirns, dann erklärt man, dass keine Gefahren nachgewiesen werden konnten (unter Hinweis der Presse, dass die Studie durch die Industrie mitfinanziert wurde !). Dann wieder erklärt eine israelische Studie, dass Handys möglicherweise nicht ganz so harmlos sind wie lange gedacht. Unter den Vieltelefonierern nimmt ein seltener Krebs zu. Siehe: http://www.fr-online.de/wissenschaft/medizin/unter-der-strahlendusche/-/5024016/5637544/-/index.html
        Was nun? Muß man jetzt ein Handyverbot von der Politik fordern? Oder zumindest ein Verbot in der Nähe von Kindern zu telefonieren? Oder gefällt und diese Studie ausnahmsweise nicht, da das Handy ein so schönes Spielzeug ist, während viele auf den Geruch von Zigarettenrauch glauben verzichten zu können? Fragen über Fragen.

      • UweM

        Hallo Nansy,
        Übereinstimmend sagen alle seriösen Quellen, dass Gewichtskontrolle am besten und nachhaltigsten durch Bewegung und ausgewogene Ernährung erreicht wird. Medikamentös ist da kaum was zu machen obwohl es manche Werbung sicher suggeriert. Präventationsprogramme seitens der Krankenkassen laufen auch nicht in die von der Pharmaindustrie vielleicht erhoffte Richtung.

        Zu Handyrisiken kann ich klar Stellung beziehen, da ich bis vor einigen Jahren bei einem Mobilfunkhersteller beschäftigt war und dort unter anderem mit der Beobachtung dieses Themas betraut. In all der Zeit habe ich nichts angefunden, was mich persönlich davon abhält mobil zu telefonieren. Ich verfolge das Thema immer noch (und habe Kontakte zu Exkollegen, die den Job heute bei Netzbetreibern erledigen, als wirklich gute Quellen abseits offizieller Statements). Ich lebe sogar mit meiner Familie in der Nähe einer Basisstation und habe dabei vorläufig kein schlechtes Gewissen. Ich bin sicher, hier einen tieferen Einblick in die Materie zu haben als das, was man sich auf die schnelle ergoogeln kann, da ich Zugriff auf Rohdaten hatte und nicht nur auf das, was Journalisten mehr oder weniger gut verstanden haben. Du kannst mir glauben, dass ein unzweifelhaft existierendes Gesundheitsrisiko für mich Anlass gewesen wäre, den Arbeitgeber zu wechseln und mein Telefonierverhalten zu ändern. Keine Loyalität zu einem Arbeitgeber kann so groß sein, dass ich deswegen meine Gesundheit und die meiner Familie aufs Spiel setze.

      • Nansy

        UweM – Du traust der Pharmaindustrie nicht viel zu. Hier geht es nicht um dubiose Schlankheitspillen, sondern um neue Arzneimittel wie Tesofensin u.ä. Solche Entwicklungen werden auch auf den Gebieten Alkohol und Rauchentwöhnung vorangetrieben. Aber es geht auch darum, wie die WHO (OECD) mit sogn. Statistiken und Horrormeldungen Politik für die Pharmalobby macht (z.B. “Volksseuche Übergewicht” ). Im Jahr 1997 führte die WHO weltweit einen einheitlichen Body-Mass-Index (BMI) ein. Danach gilt jeder, der einen größeren BMI als 25 hat, als übergewichtig. Vor 1997 galt in Amerika erst jemand mit einem BMI von 32,2 und mehr als adipös. Plötzlich wurden in den USA mehr als 35 Millionen US-Amerikaner von heute auf morgen übergewichtig.

        Wie Du die Handyrisiken für dich beurteilst, ist deine Sache. Darum geht es aber gar nicht. Mir geht es eher darum, wieso Leute “Studien” und der WHO Glauben schenken, wenn es um den ominösen Passivrauch geht, aber überhaupt keine Handyrisiken wahrnehmen wollen, selbst wenn die WHO oder Studien davor warnen. Nun eine Erklärung ist sicher, dass der Kommunikationsmarkt eine derart große wirtschaftliche Kraft ist, dass selbst wenn es nachweisbare Risiken gibt, diese nicht weiter untersucht werden. Desweiteren wären wohl selbst einige Raucher nicht sehr begeistert über Handyrisiken lesen zu müssen, dafür ist das “Spielzeug” viel zu schön. Ist doch interessant, wie Risiken unterschiedlich gewertet werden, je nachdem ob es für einen nützlich ist oder nicht?

      • UweM

        Hallo Nansy,
        dieses Tesofensin war mir tatsächlich nicht bekannt. Vielen Dank für den Hinweis, wieder was gelernt!
        Soviel ich weiß, geht man vom BMI allmählich wieder weg, weil er Geschlecht und Körperbau zu wenig berücksichtigt. Nach dem BMI wäre ich auch nur noch sehr knapp normalgewichtig, dabei kommt mein Gewicht aber haupsächlich vom Sport, nicht von einer Wampe. In Fitnessstudios misst man heute bevorzugt den Körperfettanteil , mein Hausarzt tut das auch.

        Ich kann nicht für “die Leute” reden, die der WHO mal glauben, mal nicht. Ich persönlich informiere mich so umfassend wie ich kann und versuche dann abzuwägen. So ist aus meiner (!) Sicht Passivrauchen gefährlich, mobil Telefonieren nicht. Es ist aber nicht auszuschließen, dass ich meine Meinung zum Telefonieren eines Tages ändere.
        Meine Meinung zur Gefährlichkeit von Rauchen / Passivrauchen hält mich aber nicht davon ab, gelegentlich selbst eine gute Zigarre zu rauchen, speziell wenn ich bei schönem Wetter draußen auf der Terrasse sitzen kann. Das ist ein Risiko, welches ich für mich persönlich abwäge. Vermutlich trifft auch hier dein “Spielzeug”-Vorwurf ein Stück weit zu.

        Als ich noch im Bereich Mobilfunk arbeitete, wurde das “Mobile Manufacturers Forum” MMF geründet (ich war quasi Gründungsmitglied). Im Prinzip ging es darum, Geld für Untersuchungen zu spenden, die vom WHO und anderen vorgeschlagen wurden. Natürlich kann man es hier keinem Recht machen. Zahlt man, nimmt man “Einfluss auf die Untersuchungen”, zahlt man nicht, hat man was “zu vertuschen”. Über die Jahre hat das seitens der Hersteller sogar zu Verärgerung geführt, weil Forscher immer neue Verdachtsmomente anführten, dann aber doch nichts fanden außer einem weiteren Verdachtsmoment. Schließlich gipfelte das im Vorwurf, dass die Forscher längst wüssten, es gäbe keine Risiken aber mit angeblichen Verdachtsmomenten nur dafür sorgen möchten, dass weiter Geld fließt. Ich bin aus dem Thema schon lange draußen aber es scheint sich nichts geändert zu haben.

        Eines darf man nicht übersehen: Wo auch immer viel Geld verdient wird, werden sich (speziell in den USA) Leute und Anwälte finden, die von dem Kuchen was abhaben möchten. Klagen wegen Gesundheitsgefährdung sind da besonders vielversprechend und die Zigarettenindustrie ist ein ebenso lohnendes Ziel wie die Mobilfunkbranche.
        Beim Rauchen ist dieser Nachweis vor langer Zeit gelungen plus obendrein dem Eingeständnis der Hersteller, dies längst gewusst aber verheimlicht zu haben.
        Handys betreffend ist man hiervon noch meilenweit entfernt.

      • Maze

        Hallo Nansy,

        nein ein Troll traut der Pharmalobby nix zu, nein die WHO arbeitet vollkommen vorbehaltslos, ja klar …aber die Handystrahlung ist wahrscheinlich noch gesund,
        es gibt Untersuchungen welche Erbgutschäden festgestellt haben, ziemlich heftige Nebenwirkungen welche normalerweise nur durch schwere Depressiva vorkommen etc…ja klar. Dafür ist die Gefährlichkeit des Passivrauchens für diesen kleinen Troll
        nachgewiesen. Also sorry selten soviel Schwachsinn gelesen wie von diesem Clown,
        als Lacher wirklich ein Hit, wernstzunehmen auf keinen Fall.

        Es braucht nur jeder etwas zu googeln was hier unter dem Begriff Handystrahlung (schädlich) selbst herausbekommt *Kopfschüttel*

      • Frigorist

        @ Maze, aber was sagst Du dazu?
        Meine Frau als Vieltelefoniererin mit dem Handy (sie ruft mich alle Viertelstunde an und sagt mir, wie lieb sie mich hat) sind auf Grund dessen vorzeitig ihre Regel ausgeblieben und nachdem ihr der Gynäkologe den Rat gab, das Telefonieren mit dem Handy einzustellen, sind diese kurz darauf wieder eingetreten.
        Also ist das Telefonieren mit dem Handy doch dementsprechend schädlich und nur noch nicht allzu bekannt, weil man dies NOCH nicht ergooglen kann.
        Wenn nun somit jetzt der besagte Troll von dieser Seite hier dies in Erfahrung gebracht hat, ist er wieder um einiges klüger geworden und er freut sich riesig, einer von den Wenigen zu sein, der dies nun weiss.
        Was glaubst Du wie schnell nun sein Wissen (hier aus dieser Seite in Erfahrung gebracht) die Runde macht und er damit zeigen kann, wie schlau er ist. Noch dazu derartige Vorkommnisse NOCH nicht in Statistiken erfasst ist und er es aber nun trotzdem weiss.
        Wenn dies nicht bei allen Frauen vorkommt ist das ein sicheres Zeichen, dass nicht alle Frauen mit dem Handy allzu viel telefonieren. Die sagen halt ihren Männern nicht wie lieb sie diese haben.
        Andererseits zeigt das wieder, wie unromantisch und kalt im Ausdrücken der Gefühle die Welt ist. tz tz tz
        Aber die Gesundheit der Frauen geht halt nun mal vor!

      • Maze

        @Frigorist, die Lernfähigkeit des Trolls bezweifel ich, ob es wohl daran liegt direkt
        an der Basisitation des Funknetzbetreibers zu wohnen? Ein Schelm wer böses dabei
        denkt ;-)

      • Nansy

        Mir geht es nicht darum, vor Handystrahlung zu warnen. Ich benutze es selbst regelmäßig aber mäßig. Meine Meinung dazu ist nicht abgeschlossen.

        Was ich damit aufzeigen wollte, ist, wie verlogen die ganze Gesundheitsdiskussion ist und wie verlogen die WHO agiert.
        UweM schreibt ja selbst zu den Studien zur Handystrahlung: “Im Prinzip ging es darum, Geld für Untersuchungen zu spenden, die vom WHO und anderen vorgeschlagen wurden. Natürlich kann man es hier keinem Recht machen.”
        Da kann man nur darauf antworten, wer erinnert sich nicht an die wütenden Anschuldigungen der Antis zu jedem Wissenschaftler, der die Gefahr von Passivrauch verneint hat? Da wurde jede auch noch so kleine Verbindung zur Tabakindustrie mit Freuden aufgegriffen und ausgenutzt. Und wenn die Mobilfunkindustrie sich mit Geld an den Untersuchungen beteiligt, ist dann plötzlich alles in Ordnung?

      • UweM

        Das hat mit der Mobilfunkindustrie erst mal nichts zu tun. Gelder kommen ja aus allen möglichen Richtungen auch aus stattlichen Fonds. Eine der Motivationen der Industrie damals war es auch, für den Fall dass es nachweislich Gesundheitsgefährdungen gäbe, frühzeitig Anhaltspunkte für gezielte technische Modifikationen zu erhalten um diese Gefahr im Optimalfall beseitigen zu können, aber da gab es nichts. Bis heute jedenfalls.
        Ich verfolge das Theme nach wie vor interessiert und bin wie gesagt beruflich nicht daran gebunden.

        @Frigorist: Anekdotische Einzelfallschilderungen haben bestenfalls einen gewissen Unterhaltungswert. Zu wissenschaftlich haltbarer Klärung von Fragestellungen tragen sie nichts bei.
        Das schädlichste am Mobilfunk scheint aus heutiger Sicht die Angst davor zu sein. Recht spektakulär war z.B. ein Fall, in welchem ein Netzbetreiber nach Montage eines Sendemastes von Anwohnern verklagt wurde, von denen einige sogar ärtzliche Atteste vorweisen konnten, die ihnen Schlafstörungen und Kopfschmerzen bestätigten seit der Mast das stand. Dummerweise konnte der Netzbetrieber nachweisen, dass die Station zum fraglichen Zeitpunkt noch gar nicht in Betrieb war, ja noch nicht mal der Strom angeschlossen!

      • Und genauso ist es beim Passivrauch. Das schädlichste daran ist die von der WHO angeheizte Paranoia vor Passivrauch.

    • Blaudunst

      Das ist im Prinzip richtig, jeder muss selber entscheiden, was er im Auto während der Fahrt tut und was er lieber sein lässt. Das hat viel mit Praxiserfahrung, Konzentrationsfähigkeit und vor allem, realistische Einschätzung zu tun. Manche rauchen nicht, essen nicht, telefoniernen nicht und unterhalten sich auch während der Fahrt nicht und fahren trotzdem schlecht…
      Leider vernichtet gerade diese Fülle von Verkehrsschildern, Regeln und Verboten die Fähigkeit realistisch die Situation einzuschätzen und richtig zu reagieren.
      Ich finde z.B. herrlich, wie die Leute in die Turkei fahren (nix Regeln, sch.. drauf!). Man könnte denken, die haben nur noch Verkehrsunfälle, die Realität sieht aber ganz anders aus. Sie finden sich prima zu Recht :-)
      Es sei denn, man lässt ein paar Deutsche auf die Strassen dort los, die produzieren bestimmt auf jede Straße 2 Unfälle… Weil sie ohne Regeln, Schilder und Verbote ganz verloren und unbeholfen sind.
      Das Training, sich selbständig zu orientieren und zu bewegen fehlt komplett und das ist gefährlich. Besonders wenn die künstliche “Sicherheits- und Vorschriften-Hülle” einmal nicht mehr vorhanden ist!

      • Roodee

        “…und fahren trotzdem schlecht…” ;-)
        Da fallen mir spontan 3 Typen ein:
        - Die emanzipierte Mutti mit dem Van, die neben der Autofahrerei den Streit von Marvin und Kevin auf dem Rücksitz verfolgen und sich gleichzeitig gegen angebliche Parkplatzdiebe und Vorfahrtsünder energisch zur Wehr setzen muß
        - Der Hutfahrer, dessen Auto mit Teppichen und Kissen ausgelegt ist, der auch den einen oder anderen Aufkleber am Heck von seinen Urlaubsreisen stolz sein eigen nennt, der zur Freude der anderen Verkehrsteilnehmer gerne fremde Städte mit dem Auto erkundet und immer wieder mal ein interessantes Gebäude sieht, wegen dem es sich lohnt noch etwas langsamer zu fahren, der angesichts einer roten Ampel am Horizont sofort den Anker wirft, um sich dann 10-15 Sekunden später, in den Rückspiegel blickend, über den Unfall hinter sich aufzuregen
        - die Fahrerin, die sich vorgebeugt, mit angewinkelten Armen, ca. 10 cm vom Lenkrad entfernt, aufpassend, dass sich nicht ihre Brust in selbigem verheddert, mit hochgezogener Oberlippe, ständig die Brille zurechtschiebend, permanent alle Spiegel scannend der extremen Gefahr des Autofahrens bewußt ist und deshalb nicht schneller als 30km/h fahren kann.
        Wie kann man da noch rauchen oder gar telefonieren? ;-)

        Aber du hast Recht. Ich habe einen Bekannten, der sich beruflich mit Autobau beschäftigt. Der hat es an der Arbeit mit so vielen Sicherheitsmaßnahmen zu tun, dass er zwar an der Arbeit rundum geschützt ist, bei dem sich aber dafür seine Heimunfälle häufen. Der Rundumsorglosschutz der uns von Seiten diverser Leute verkauft oder notfalls auch kostenlos aufgezwungen wird, bewirkt nur eins, nämlich den Verlußt des persönlichen Bewertens von Gefahren. Daraus entsteht in der Regel Über- oder Unterbewertung einer Gefahr. Überbewertung freut die Versicherungen landauf landab. Unterbewertung kann auch für andere gefährlich werden. Deshalb muß man immer wieder in einschlägigen TV-Sendungen auf die Gefährlichkeit der Gefahr hinweisen, um aus der Unter- eine Überbewertung zu machen, zum Wohle der Wirtschaft und Gesundheit. Und im Gegensatz zu Griechenland funktioniert das hier in Deutschland richtig gut. Jawoll.

      • UweM

        Ja der Straßenverkehr in der Türkei ist tatsächlich mehr auf gegenseitiges Beobachten ausgerichtet. Ampeln und Fahrbahnmarkierungen sind da allenfalls “Handlungsempfehlungen”.

        Bezogen auf die Anzahl der Verkehrstoten pro 1 Million PKW sieht die Statistik aber eher traurig aus. Hier ist die Türkei einsames Schlusslicht unter EU-Ländern und -Beitrittskandidaten mit einer Quote die gleich sechs mal so hoch ist wie in Deutschland! “Herrlich” ist das nun gar nicht.

      • Nurmit

        Ich vermag nicht die Verkehrs-Sicherheits-Maßnahmen zu beurteilen. Nur manche Menschen scheinen sich immer die falschen Statistiken auszusuchen…Verkehrstote je PKW so ein Schmarrn! Je Einwohner geht ja noch aber je PKW nicht! Ihnen ist schon klar, dass es in Deutschland zufälligerweise 5,85 mal soviele PKW als es in der Türkei gibt und einige davon auch noch Zweitfahrzeuge sind die rumstehen und niemanden Leid zufügen können. Die Bevölkerungszahl der beiden Länder ist nahezu gleich. Logisch, dass da mehr Tote je PKW zusammenkommen.

      • UweM

        Du siehst das völlig falsch. Die Unfälle pro gemeldetem PKW ist die sinnvollere Zahl sonst könnte man ja auf die abwegige Idee kommen. dass in einen Land mit verhältnismäßig wenig Autos “sicherer” gefahren würde. In der Türkei hat ein Autobesitzer 6 mal wahrscheinlicher damit zu rechnen bei einem Autounfall zu sterben als als bei uns. Leute die gar kein Auto haben, in eine Statistik von Unfallquoten mit einzubeziehen ist Unsinn.

        Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, Bitte zeige mir eine entsprechende Statistik, die sich auf die Bevölkerungszahl bezieht. Wenn du der Meinung bist, ich hätte die falsche Statistik ausgesucht, dann zeig mir doch einfach die richtige! Viel Spaß bei der Suche!

      • Nurmit

        Ich beziehe mich erstmal auf deinen Vorherigen Kommentar
        Müstest du dann schreiben tote PKW-Fahrer und nicht Verkehrstote je millionenen PKW.
        Du bist mit dieser unpräzisen Aussage dahergekommen.
        -solang du das nicht korrigierst macht für mich eine weitere Recherche keinen Sinn.
        -deine vorherige Aussage wurde widerlegt!
        -Die Ummünzung von Verkehrstoten zu Autofahren sehe ich als Eingeständnis.

      • ub56

        in Amerika gilt, wer zuerst an einer Kreuzung ohne Ampel ankommt, fährt zu erst. In Deutschland würde eine solche Regelung, von mit statistisch erfaßt, täglich zu ca. 40 Millionen Unfällen führen. Vor lauter Überregulierung können sich die Deutschen kaum noch bewegen und es wird munter weiter reguliert. Man könnte das Gefühl haben, es gibt mehr Verbote als Gesetze und Gesetze haben wir schon mehr als genug. Um nochmal auf die Gurtpflicht zu kommen. Die wurde eingeführt um den Versicherungen Kosten zu senken und nicht um die Bevölkerung zu schützen, auch wenn es unser Anti hier nicht in seinen Kopf rein bekommt.

      • UweM

        Hallo Nurmit,

        deine Aussage ist immer noch falsch. Es macht sehr wohl Sinn, die Verkehrstoten insgesamt zu betrachten. Wenn unsachsame, rasende oder betrunkene Autofahrer Radfahrer oder Fußgänger töten, würden letztere nach deiner Definition aus der Statistik fallen.
        Bei der Klärung der Frage inwiefern die angeblich auf Regeln “sch…enden” türkische Autrofahrer sicherer fahren als woanders oder nicht, hilft das nicht weiter. Autofahrer töten sich bei schweren Unfällen ja nicht nur gegenseitig, sondern auch andere.
        In der Türkei passiert das mit sechs mal höherer Wahrscheinlichkeit als hier und Grund dafür ist genau dieses Ignorieren von Regeln.
        Zugunsten von Blaudunst gehe ich davon aus, dass ihm solche Zahlen nicht bekannt waren als er den türkischen Fahrstil als “herrlich” bezeichnete. Ich war auch schon mit dem Auto in der Türkei unterwegs ohne dort einen einzigen Unfall zu sehen und habe dabei gestaunt, dass man auf einer dreispurigen Straße vor einer Ampel auch zu fünft nebeneinander stehen kann. Aber aus solchen Momentaufnahmen aus einer winzigen Ecke eines großen Landes kann man aber keine brauchbaren Rückschlüsse ziehen.

  8. Volksverdummung

    Bei den Amis gibt es ein Gesetzt gegen nackt Duschen. Naja, das o.a. Gesetz ist wohl genauso ditsch …. Einfach ignorieren, das ist die Beste Verhaltensweise !

  9. Ich neige zum Zynismus!
    Wenn die radioaktive Wolke in die USA treibt, ziehen all die Nichtrauchervorbeter ordentlich einen durch. Dann wird dieser irrwitzige Gesundheitsdogmatismus ad absurdum geführt. Genugtuung empfinde ich nicht, sondern große Sorge um gute Bekannte in Japan.
    Mir ist auch mulmig, das gebe ich zu. Das Thema Atomkraft hat mich seit vielen Jahren nicht mehr tangiert. Tschernobyl hatte ich fast schon vergessen. Das war blauäugig …
    In jedem Fall bin ich für die gepflegte Kippe am Steuer und gegen Atomkraft. Das sage ich als postmoderner Freigeist und als Querwählerin, die von Wahl zu Wahl neu entscheidet.

  10. G-H-L

    Also ich frage mich seit geraumer Zeit, wie lange sich das die Raucher noch gefallen lassen? Es regt sich zwar Wiederstand, aber die Zahl der Demonstranten ist verschwindend gering. Es sieht so aus, als ob wirklich jede noch so schwachsinnige Forderung nach Rauchverboten eingeführt und durchgesetzt werden muß. Zuerst will man rauchfrei essen und verbannt die Raucher nach draußen. Dann rechnet man den Arbeitgebern vor was eine Raucherpause kostet und verbietet auch da überall das Rauchen. Während Kaffeepausen geduldet und gefördert werden, müssen Raucher hierz abstempeln. Die Antiraucher haben Morgenluft gewittert und fordern nun weitere und weitreichendere Verbote. Nicht nur in Filmen oder in der Kunst, nein nun auch im Auto muß das Rauchen verboten werden. Zerst nur im Beisein von Kindern, später generell bei jeder Fahrt – wegen der Verkehrssicherheit. Die Politiker haben schon längst das Zepter an die Antiraucher-Vereine übergeben und lassen sich von diesen vorführen. Über die Demonstrationen macht man sich eher lustig, als daß sie von irgendjemanden ernst genommen werden. Also wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

    • Schneeadler

      Gar nicht mehr! Machen wirs doch einfach wie die Griechen! Und wenn jemand motzt: Ab nach draußen mit dem Anti wo er hingehört, an die frische Luft! ;-)

      Klar, Wo ein Wirt das Rauchen von sich aus(!) untersagt, respektiere ich das und geh halt nicht hin. Wo aber MilitAntis, Fanatiker und selbst ernannte Heilsprediger auf ihren Vorstellungen von “Rücksicht” pochen, da steck ich mir doch gleich noch drei Ziggis extra an. Und was ich in meinem eigenen Auto tu oder lasse, einem der wenigen Orte, an denen man noch in Ruhe weilen und genießen kann, ohne dass einem gleich jeder daher gelaufene Dummbabbler was quer schwafeln kann, DA entscheide einzig und allein ich selbst, ob geraucht wird oder ob nicht. Ebenso in meinem Büro: Kleine Frankenbergers kommen mir da gar nicht erst rein oder sie lernen das Freifliegen im Hochkantstil – und gut ist. ;-)

      • G-H-L

        Wo denkst du hin? Die Antis wollen die Rauchverbote per Gesetz, damit nicht sie, sondern die Polizei und die Ordnungsämter die Verbote kontrollieren und durchsetzen können. Und die tun das natürlich gerne, denn auf die Geldquelle verzichtet man nur sehr ungern.

        Ich kann bis heute nicht begreifen, daß das BVerfG das totale Rauchverbot in Bayern ohne Wenn und Aber für Verfassungsgemäß gehalten hat. Zumal selbst unter den Richtern welche dabei waren, die ein totales Rauchverbot für verfassaungswidrig erachten.

      • ub56

        hinter all diesen Dingen steckt die WHO und es fliessen Gelder und das nicht zu knapp. Das muß man sich immer vor Augen führen. Eine unabhängige Justiz halte ich seit Jahren in Deutschland für nicht mehr gegeben. Es kann mir keiner erzählen, daß auf die Richter nicht massiv Einfluss genommen wurde, denn sonst hätten sie so niemals entscheiden dürfen.

      • Schneeadler

        Klar, die Verfassungsrichter, die diese Rechtsbeugung vorgenommen haben, kann man allesamt in der Pfeife rauchen. Sie sind längst zu Lakaien der Gesundheitsfaschisten verkommen und zerstören einst errungene, bürgerliche Freiheitsrechte mit auf schäbiger Junk-Science kultivierten Paragrafen vom Wühltisch. – Und da gilt dann nunmal das alte Motto aus Zeiten, als die GRÜNEN noch gegen die verkrustete Spießer-Generation von vorgestern zu Felde zog (heute SIND sie selbst diese Generation) : “Wo Recht zu Unrecht wird, wird Woderstand zur Pflicht!”
        Dieser Widerstand kann und muss zuvorderst erst einmal in zivilem Ungehorsam gegen die Verbotsgesellschaft bestehen, wo immer dies erforderlich ist.

      • Nansy

        @ Schneeadler: Meiner Meinung nach ist es noch schlimmer. Die GRÜNEN sind inzwischen nicht nur selber Vertreter einer Spießer-Generation, sie sind auch DIE Verbotspartei schlechthin geworden. Wobei auch die SPD und die LINKEN diesen autoritären Charakter schon kräftig pflegen. Es stellt sich doch (unabhängig von den Einflüssen der WHO) die Frage, warum gerade “linke” Parteien von dieser Kontrollmentalität so fasziniert sind ?

        Der von solchen Leuten geforderte Anpassungsdruck an ein gesetzlich voll geregeltes Leben, vollständige Abstinenz von Drogen, die Akzeptanz von Autoritäten, ist Ausdruck eines autoritären Charakters, der durch Vorurteile, Konformität, Autoritarismus und extremen Gehorsam gegenüber Autoritäten geprägt ist. Die Ursache liegt in der Unfähigkeit der Menschen, mit ihrer Freiheit selbstverantwortlich umzugehen und der darauf folgenden Flucht in konforme Sicherheit und dem Glauben an Autorität.

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