Antiraucherlobby trommelt mal wieder

Lothar Binding bei einer Werbeveranstaltung für die giftigen sogenannten "Energiesparlampen"

In schöner Regelmäßigkeit jagen eine Handvoll Hinterbänkler im Deutschen Bundestag eine Pressemitteilung an die Medien hinaus, die immer wieder denselben Inhalt hat: Mehrere Bundestagsabgeordnete würden ein bundesweites totales Rauchverbot in der Gastronomie planen und man wolle das über den Arbeitsschutz installieren. Und jedes Mal erzeugen die meisten Mainstream-Medien Artikel, die dem gemeinen Bürger suggerieren, dass eben diese Hinterbänkler kurz davorstehen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Jetzt allerdings schien dieser gesteuerte Hype im deutschen Einheitsblätterwald sogar dem Antiraucherlobbyisten Lothar Binding (SPD, siehe Bild) zu viel zu sein. Binding musste zurückrudern. Laut dem Ärzteblatt musste Binding zugeben, dass entgegen der medialen Jubelorgien kein endgültiges Ergebnis erzielt worden sei, was ein bundesweites Rauchverbot an jedem Arbeitsplatz angehe. “Berichte über Festlegungen jeglicher Art sind Zeitungsenten”, sagte der Hinterbänkler, der bisher nur als WHO-Lobbyist und als Befürworter des bei Wissenschaftlern äußerst umstrittenen Glühlampenverbots der EU aufgefallen ist. Im September 2009 machte der SPD-Politiker Werbung für die giftigen Quecksilberlampen, die die EU den Bürgern aufgezwungen hatte.

Doch zurück zum Rauchverbot. Tatsache ist, dass es eine interfraktionelle Arbeitsgruppe gibt, in der sich Antiraucherlobbyisten treffen und immer wieder ein bundesweites Rauchverbot fordern. Neben Lothar Binding machen sich dort Sabine Bätzing (SPD) wichtig, die, seit sie ihr Pöstchen als Drogenbeauftragte der Bundesregierung los ist, völlig in der Versenkung verschwunden ist. Sie hatte das Amt der Drogenbeauftragten als Lobbyamt der WHO missbraucht und fiel nur durch übertriebene Verbotsforderungen auf. Bei den letzten Wahlen bekam sie die Quittung für ihre miserable Arbeit und verlor ihr Direktmandat (Rauchernews berichtete). Nur über einen Listenplatz konnte sie sich gerade noch in den Bundestag retten.

Das Grüppchen Antiraucherlobbyisten steht im Deutschen Bundestag allerdings ziemlich isoliert da. Die meisten Abgeordneten sehen keinen Bedarf, viele auch keine rechtliche Möglichkeit, ein totales Rauchverbot über die Hintertür des sogenannten “Arbeitsschutzes” den Bürgern aufzuzwingen. So sagte die FDP-Expertin für Drogenpolitik, Christine Aschenberg-Dugnus: “Deutschland braucht keine staatliche Bevormundung bis an den kleinsten Tresen.” Carola Reimann (SPD), Mitglied im Antirauchergrüppchen, gab zu, dass die Lobbyisten den “Rückenwind aus Bayern” nutzen wollten. Dort hatte der sogar in seiner eigenen Partei umstrittene ÖDP-Politiker Sebastian Frankenberger in einem unsäglichen Lügenwahlkampf ein totales Rauchverbot in der Gastronomie installiert (Rauchernews berichtete).

Der CDU-Politiker Jens Spahn brachte die Sache auf den Punkt:  Er nannte die Lobbyarbeit der Hinterbänkler eine “geschickte Inszenierung von interessierter Seite”. Und der CSU-Abgeordnete Eberhard Gienger meinte: “Man sollte den Rauchern auch eine Möglichkeit zum Rauchen geben, ohne die Nichtraucher zu gefährden.” Wobei eine ernsthafte Gefährdung durch den sogenannten Passivrauch nur in den Köpfen der Antiraucherlobby existiert. Jeder, der lesen kann, weiß, dass die Zahlen der WHO den Passivrauch betreffend nichts weiter als gesteuerte Hysterie und Propaganda sind, um das Ziel der WHO, die tabakfreie Gesellschaft, mit allen Mitteln zu installieren.


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37 Kommentare

  1. Robert

    @ Maze, der Link ist mir zufällig „in die Hände gefallen“, als ich bei Google nach dem Link von „BmB Bayern“ (genau exakt diesen Wortlaut eingegeben) suchte, um mich über den Fortgang des von der Partei BmB geplanten erneuten Volksbegehren kundig zu machen.
    Und gleich bei dem obersten Eintrag öffnete sich eine Seite, wobei ich über diese üble Antiraucherseite stolperte.
    Nachdem ich dann neugierig wurde und auf der Eröffnungsseite bei „Foren-Übersicht“ klickte, dann bei dieser Seite „Themen“ die 7te Zeile von oben gesehen betreffend mit dem Hinweis „Frigoristen-Gesülze vom Feinsten“ klickte, sodann die letzten 5 Einträge (von unten gesehen) in Augenschein nahm, standen mir meine Haare zu Berge.

    Wenn ich den Nick Hui-Buh lese, warum fällt mir dabei gleich immer der nachfolgende Link zu dem Artikel in der Süddeutschen ein?
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/vermischtes/psychiatrische-klinik-in-haar-besucherin-brutal-attackiert-1.1032102

    Hat da etwa die Besucherin von welcher in diesem Artikel die Rede ist, auf dem Gelände der psychiatrischen Klinik eventuell geraucht?
    In der Presse werden ja bekannterweise keine Namen veröffentlicht!
    Aber warum nur kommt mir dabei sogleich der Name Hui-Buh ins Gedächtnis?

    An die Redaktion von Rauchernews:
    Der Link mit dem Hinweis auf den Artikel in der Süddeutsche ist bestimmt nicht gegen deutsches Recht verstossen und somit keinesfalls strafbar …. denke ich. : – )))
    Wir Raucher sind ja immer gesetzestreu, insofern dies nicht unbedingt mit dem “Vordertürestehen bei Kneipen” zu tun hat.
    Schliesslich wollen wir auch die Strassenverkehrsordnung einhalten bzw. beachten und nicht den fliessenden Verkehr behindern. : – )))

    • Nansy

      Der Poster Hui-Buh taucht regelmäßig bei Diskussionen zu Rauchverboten auf und verzapft da seinen Unsinn.
      Schauen wir doch einmal, was Wiki über Hui-Buh schreibt:
      “Ursprünglich war Hui Buh ein Ritter mit Namen Balduin. Doch eines Tages wurde der Ritter beim Mogeln während des Kartenspiels Schwarzer Peter erwischt und daraufhin von einem seiner erzürnten Spielkumpanen zum Schlossgespenst Hui Buh verwünscht. Seit diesem Tag muss das Gespenst allnächtlich zwischen Mitternacht und 1 Uhr spuken.”
      Hui-Buh ist also laut Wiki ein Falschspieler und ein Schloßgespenst !
      Meistens kann man ihn mit diesem Hinweis vertreiben :-)

    • Nansy

      @ Robert: Habe gerade mal die von Dir angesprochene Seite besucht und festgestellt, dass das Impressum gesperrt ist (also nicht einsehbar für nicht Mitglieder). Ist das eigentlich zulässig?

      • Für rein private Seiten braucht man kein Impressum. Allerdings ist das ziemlich eng gefasst. In der Wikipedia steht folgendes (wobei die Wikipedia natürlich keine Rechtsauskunft geben kann):

        Wie sich aus § 55 I Rundfunkstaatsvertrag (RStV) ergibt, trifft einen Anbieter somit nur dann keine Impressumspflicht und er kann seine Webseite völlig anonym ins Internet stellen, wenn sein Angebot ausschließlich persönlichen oder familiären Zwecken dient.

        Hierunter zählen insbesondere Inhalte, die passwortgeschützt sind und deren Passwort nur an Bekannte und Verwandte weitergegeben wird, Inhalte aus dem engsten persönlichen Lebensbereich, bei denen ein berechtigtes Interesse Dritter an der Identität des Websitebetreibers nicht existiert oder wenn der Erfassung der Webseite durch Suchmaschinen in Metatags oder in einer robots.txt-Datei widersprochen wird und der Inhalt dem persönlichen Bereich entstammt.

        Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Impressumspflicht

        Die angesprochene Seite ist meiner Meinung nach nicht privat, da sie fast ausschließlich dazu dient, Andersdenkende zu beleidigen, zu verleumden und zu stalken.

      • Nansy

        Danke, ich halte diese Seite auch nicht für privat. Anscheinend möchte man für die Stänkerei nicht die Verantwortung übernehmen. Typisch.

      • UweM

        Ich war eben auch dort: Selbstverständlich kann man das Impressum anklicken und findet dort auch Namen und Adresse des Administrators.
        Gesperrt ist lediglich das kommentieren dieser Information.
        Kein Grund, sich aufzuregen also.

      • UweM

        Das Impressum dieser Seite lässt sich sehr wohl anzeigen wie ich gerade festgestellt habe. Dort findet man dann Namen und Anschrift des Verantwortlichen. Eine Sperrung existiert nur für die Kommentarfunktion

  2. Maze

    Hallo Robert,

    Dem „Fremdkörper“ in diesem Forum Rauchernews, einem „UweM“, wird wie verkündet für seine mit Sicherheit von diesen Antis beauftragte Tätigkeit hier auf diesen Seiten nach deren Art zu agieren, zukünftig massiv Schützenhilfe von diesen seinen Artgenossen geleistet.

    Kann ich mir sehr gut vorstellen, aber Trolle haben einen sonderlichen Geruch, ähh nein Gestank an sich so das sie sofort auffallen, auch wenn sie hier rumschleimen.

    Zitat:
    Von Partagas » Dienstag 22. Februar 2011, 08:53
    Ich habs eben ausprobiert: Auch als Nichtmitglied kann man Beiträge bewerten. Das gäbe uns doch die Möglichkeit, in die Zensur einzugreifen, indem wir von außen die Kritischen beiträge positiv berwerten und die Stänkerein von Frigorist, Maze & Co. negativ. Wenn jeder sich einmal pro Tag 5 Minuten zeit nimmt, “UweM” und andere zu schützen sähe der Diskussionstrang dort plötzlich ganz anders aus…
    Zitat Ende!

    Hm, wo haste das den her? Das zeigt doch wieder mal wie diese Typen ticken,,,,lol
    und sowas will ernstgenommen werden, lol ich schmeiss mich weg.

    • UweM

      Interessante Seite ist das dort, die kannte ich gar nicht. Allerdings scheint man dort auch der festen Überzeugung zu sein, es mache keinen Sinn, hier “bewertend” aktiv zu werden, da diese Bewertungen ohnehin getürkt seien. Insofern hat man hier also nichts zu befürchten

  3. Robert

    Unter der Überschrift: „Antiraucherterroristen trommeln und bereiten Anschläge vor“, wie sie selbst in deren eigenen Forum ankündigen.
    Dem „Fremdkörper“ in diesem Forum Rauchernews, einem „UweM“, wird wie verkündet für seine mit Sicherheit von diesen Antis beauftragte Tätigkeit hier auf diesen Seiten nach deren Art zu agieren, zukünftig massiv Schützenhilfe von diesen seinen Artgenossen geleistet.

    Zitat:
    Von Partagas » Dienstag 22. Februar 2011, 08:53
    Ich habs eben ausprobiert: Auch als Nichtmitglied kann man Beiträge bewerten. Das gäbe uns doch die Möglichkeit, in die Zensur einzugreifen, indem wir von außen die Kritischen beiträge positiv berwerten und die Stänkerein von Frigorist, Maze & Co. negativ. Wenn jeder sich einmal pro Tag 5 Minuten zeit nimmt, “UweM” und andere zu schützen sähe der Diskussionstrang dort plötzlich ganz anders aus…
    Zitat Ende!

    Von einem Hirnlosen mit dem Nick „Partagas“ (als Kommentar zu dem Eintrag eines Hui-Buh) geschrieben, Registriert: Montag 21. Februar 2011, 17:35 mit sage und schreibe schon 11 Beiträge gepostet, welchen wie auch einen Hui-Buh sogar das Forum „pro-rauchfrei“ in ihren Reihen nicht haben will.

    [Link entfernt. Wir machen uns strafbar, wenn wir auf Seiten verlinken, von denen wir wissen, dass sie gegen deutsches Recht verstoßen. Die Red.]

    (Die letzten 3 Einträge auf dieser Seite einsehen!)

    Wenn man sich tatsächlich mal die Mühe macht in diesem Forum zu lesen, bekommt man unbedingt den Eindruck, diese Leute können heute noch immer ihren Grammatiklehrer gerichtlich verklagen, wegen Nichtbeachtung ihrer Anwesenheit im ehemals schulischen Unterricht.
    Wobei sich der Lehrer dann sicherlich zu seiner Verteidigung damit rechtfertigen kann, dass diese ehemaligen Schüler als Kläger, durch das Fehlen ihrer Gehirnzellen keinerlei Erfolgsaussichten im Gebrauch der Grammatik zugerechnet werden konnte.
    Wenn sich tatsächlich einige wenige der Internetbenutzer dieses Forum betrachten kommen sie sehr schnell zu der Erkenntnis bzw. zu dem Ergebnis, dass diese Forumsmitglieder einen glücklichen Zustand geniessen, nämlich nicht fliegen zu können. Sie würden die Lebenserwartung einer Eintagsfliege nicht erreichen und nach dem ersten Start sofort gegen die nächstliegende Wand fliegen.
    Hauptsächlich sind ja in diesem Forum nur Kopien von Schriftsätzen aus anderen Foren in Erfahrung zu bringen, wobei lediglich einige Wörter von gehässigen Kommentaren in den Seiten dieser Antiraucher – Taliban- und Nichtraucher – Alkaidaterroristen hinzugefügt werden.
    Mehr lässt deren IQ mit bestem Willen nicht zu.

    Durch einen geistig völlig Unterbemittelten wie diesen Hui-Buh und seinesgleichen hat das Forum von „pro.rauchfrei“ die allseits im Internet bekannte Bezeichnung „pro-hirnfrei“ erhalten.
    Darum wurden derartige Individuen von den Forenbetreibern von „pro-rauchfrei“ nicht mehr akzeptiert und aus deren Forum verwiesen.
    Jetzt leben sie in und mit ihrem Hass auf die Raucher aus ihrer Sicht gesehen äusserst glücklich und finden somit ihre eigene, selbst ge(er)fundene Lebensberechtigung.
    Aber der Herrgott lässt eben die Existenz eines solchen Abschaum der Menschheit zu, um eben den Unterschied zu den übrigen normalen Menschen besser hervor zu heben.
    So lässt er auch den Teufel als Ausgeburt des absolut Bösen zu, um das Gute als Normalität gegenüberstellend herausragend aufzuzeigen.

  4. Elke

    Ach ja, noch was: Im Frühjahr baue ich mir mal Tabak selbst an. Wenn ich nur 10% unter meinen Feinschnitt mische, ist die Tabaksteuererhöhung ausgestanden. Und jetzt habe ich mir schon einen riesigen Vorrat zugelegt.

  5. Elke

    Ich glaube, dass hinter den Rauchverboten viel mehr steckt. Nicht nur die Pharmalobby. Die Bevölkerung wird bewusst gespalten. Mit dem Alkohol machen die Politiker jetzt weiter und die Spielautomaten sind auch schon dran. Nachdem durch das RV in den bayerischen Spielbanken nichts mehr geht, hofft die Politik vielleicht, dass sie mit dem Verbot von Spielautomaten in Kneipen einige Leute mehr in die Spielbank bringen wird.
    Denke aber eher, dass diese Menschen dann am Computer zocken.

    Ich bin jedenfalls nachtragend, nicht nur in Hinsicht auf die CSU, welche ihr Gesetz nicht verteidigt hat. Spreche schon heute meine Gäste auf die Bayernpartei an. Mit guten Argumenten kann man einige überzeugen.

    In Kitzingen sollen 5 Lokale wegen des RV geschlossen haben, vielleicht bekomme ich noch heraus, welche das sind.

    Die EU möchte gerne alles verbieten, was irgendwie Spaß macht.

    Da die EU sehr antidemokratisch ist, müssen wir dafür sorgen, dass wir sie mit Hilfe der Finanz- und Eurokrise vielleicht doch los bekommen werden. 85 % unserer Gesetze kommen bereits von Kommissaren der EU, welche wir weder wählen noch abwählen können. Das ist mit ein Grund, die Bayernpartei zu wählen.

  6. Dampflok

    Warum? Bitte erklärt mir warum sehen all diese Öko-Taliban aus wie Gesundheitsschuhe (“neitreten und wohl fühlen”)? Nein – das ist natürlich nicht sachlich, aber wenn ich sowas lese, kann ich nur noch “emotional” reagieren.

  7. G-H-L

    Ein bundesweites Rauchverbot würde nicht nur die Steuereinnahmen bei der Tabaksteuer verringern, sondern durch sinkende Umsätze in der Gastronomie und Gaststättenschließungen auch erhebliche einbußen bei der Gewerbe- und der Umsatzsteuer hinnehmen.
    Zudem gibt es sicherlich auch Politiker, die genau wissen, wie die Antiraucherlobby übertreibt. Aber sie haben Angst. Angst davor, daß sie bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt werden.

    • ub56

      Viele Politiker wissen, daß sie von einer Minderheit von Antis getäuscht wurden, die durch E-Mail-Generator die gesamte Politikerriege zugemüllt haben. Dieser vermeintlich unumkehrbare Mainstream der Gesundheit ist der Grund warum sich keiner von den hohen Herren wehrt bzw. warum er Angst hat nicht mehr gewählt zu werden. Und hier sind wir meiner Meinung nach am Punkt angekommen. Wer Angst hat als Politiker seine Meinung zu sagen, der hat es nicht verdient, dieses Amt zu tragen. Wer nur nach Mehrheiten schielt hat es nicht verdient dieses Amt würdig zu vertreten. Es wird Zeit, daß sich was ändert und die Interessen aller hier lebenden Menschen berücksichtigt werden.

  8. Frigorist

    Man kann nachfolgenden Schriftsatz von mir als Satire, Ironie oder Sarkasmus sehen, es läuft alles auf dasselbe hinaus, aber bei reiflicher Überlegung kommt man dahinter, es steckt doch ein gewisser (Un)Sinn dahinter, was das Handeln unserer Staatsmacht betrifft.

    Nach meiner reiflichen Überlegung durch mein intensives Nachdenken entstanden, muss ich meine Gedanken der Öffentlichkeit noch schnell bekannt geben, um mein Gewissen zu entlasten und auch meinem (überzüchteten) Gerechtigkeitssinn Folge zu leisten:

    Wenn ein Lebensmittelhändler wissentlich Dioxin belastete Eier verkauft ist dies ein Strafbestand zumindest der fahrlässigen oder sogar der grobfahrlässigen Gesundheitsgefährdung, was ja die Staatsmacht mit der Strafandrohung und –verfolgung zu verhindern versucht.
    Dioxin ist bekanntlich ein Gift, welches unter anderem für die Krankheit Krebs verantwortlich gemacht wird und je nach der Höhe der Belastungsmenge, unweigerlich zum Tode führt.
    Um diese Situation beim Rauchen von Tabak ebenfalls zu verhindern, sind ja mit den dementsprechenden Aufdrucken, die Zigarettenschachteln versehen.

    Aber, wie ist es dann mit nachfolgend beschriebenem Handeln zu sehen?

    Ein verdächtiger Straftäter bekommt auf seine Bitte hin bei seinem Verhör von den Polizeibeamten eine Zigarette gereicht (um einfach lockerer zu sein und dadurch seinem zu erwartenden Geständnis näher zu kommen), man gibt ihm auch noch Feuer um dieselbe rauchen zu können und begeht dabei lt. Aufschrift auf der Zigarettenschachtel eine Straftat der grobfahrlässigen Gesundheitsgefährdung des dem Anschein nach verdächtigten Kriminellen.
    Oder man könnte dies auch als Beihilfe zu einem Suizid bezeichnen, wenn der vermutliche Straftäter bei der Entgegennahme der Zigarette die Aufschrift auf der Zigarettenschachtel nachweislich zufällig gelesen hat und trotzdem dann während seiner Vernehmung raucht.
    Zudem gefährden sich ja auch noch zusätzlich die Polizeibeamten selbst durch das Einatmen des Passivrauches während des Verhörs im Beisein des rauchenden Verdächtigen und befinden sich mittelfristig gesehen, demnächst unter den 3 301 Passivrauchtoden.

    Wie unverantwortlich, ja straffällig handelt da die Staatsmacht auf Grund des Wissens der (angeblich) gesundheitlichen Gefährdung des Rauchens, veranlasst durch die Beihilfe der Polizeibeamten in Vertretung und im indirekten Auftrag des Gesetzgebers.
    Was tut nicht alles so mancher verzweifelte Straftäter in seiner Angst vor dem Gefängnis und bringt sich lieber davor durch das Rauchen noch um. Und aus Rache nimmt er mit der Erzeugung des Passivrauches durch sein Rauchen auch noch die Polizeibeamten mit in den Tod.
    Und dies alles mit Wissen des Gesetzgebers und unter den Augen der Staatsmacht …… tz tz tz
    Man möchts ja nicht für möglich halten, aber es ist so!

    Und was ist mit den Legasthenikern welche nicht lesen können?
    Was ist mit den Blinden, welche die Aufschrift gar nicht sehen?
    Also wäre zumindest in Zukunft die Aufschrift auf den Zigarettenschachteln auch in Blindenschrift auszufertigen, um in dieser Hinsicht der Verantwortung des Staates unbedingt nachzukommen und den eigenen gesetzlichen Vorschriften von Seiten des Staates gerecht zu werden.
    Bei den Legasthenikern ist selbstverständlich das Verkaufspersonal dazu verpflichtet, die Aufschrift mit dem Gefährdungshinweis für die Gesundheit dem betreffenden Käufer vorzulesen.
    „Wos sein muass, des muass einfach sein, do beisst de Maus koan Fadn ob und da Staat kennt do ah koa Pardon! Des is hoit ahmoi ah so!“

    So ….. nun werde ich Euch wie versprochen zumindest eine Zeitlang nicht mehr mit meinen Kommentaren langweilen, aber doch mit dem Lesen Euerer Kommentare „am Ball bleiben“.
    Ich will mir doch solche hervorragenden Kommentare wie vom @ Roodee, geschrieben am 3. Februar 2011 um 08:39 und wie auch vom @ ub56 geschrieben am 3. Februar 2011 um 18:41 nicht entgehen lassen.
    Man sieht bei Eueren Einträgen Ihr denkt bei der ganzen Sache vollens mit und das gefällt mir …. : – )
    Und sollte mir „etwas“ auf den Nägeln brennen, werde ich mich wieder zu Wort melden.

  9. Sturer Allgäuer

    Mir wurde von mehreren Seiten vorgeworfen, ich kopiere mich selber und man stellte mir das Zeugnis der völligen Langeweile aus. Wie ich über gefakte Zeitungsberichte selbst „angesehener“ bayerischen Tageszeitungen und deren Journalisten denke, sollte jedem aufmerksamen Leser hier und beim VEBWK bekannt sein. Ebenso bekannt sein dürfte dem aufmerksamen Leser meine Ansicht über die gesundheitlichen Gefahren im Allgemeinen, die das Leben so mit sich bringt, und meine Ansichten zu den sich ständig im Profilierungszwang stehenden Politikern.

    Ein Rauchverbot über den Arbeitsschutz zu installieren stünde m.E. ohnehin auf sehr wackeligen Beinen, zumal schon in sehr vielen Firmen ein Rauchverbot z.B. aus Sicherheitsgründen besteht. Raucher wie Nichtraucher könnten extrahiert werden, so daß auch hier keinerlei oder nur geringe Konflikte entstehen dürften. Wenn ich mehr oder weniger freiwillig mich einer medizinischen Untersuchung unterziehen möchte, ist der Akt der Blutentnahme an und für sich Körperverletzung. Mit meinem Besuch beim Arzt erkläre ich mich mit dieser Art von Körperverletzung einverstanden, bzw. der Arzt setzt ein Einverständnis voraus. Ich denke mal man weis oder kann sich denken worauf ich hinaus will.

    Als man im letzten Winter eine groß angelegte Impfkampagne gegen die Schweinegrippe durchführen wollte, und sich die „underground“ Nachrichten über immense Nebenwirkungen von nicht ausreichend getesteten Impfstoffen mehrten gingen keine Leute auf die Straße. Sie weigerten sich schlicht und einfach sich gegen die Schweinegrippe speziell impfen zu lassen. Der Protest liegt bei einem selbst und nur hilfsweise in der öffentlichen Gemeinschaft. Der Protest liegt an den Wirten und deren Gäste. Was würde passieren wenn diejenigen denen das Rauchverbot auf den Sack geht, ihre Gäste rauchen lassen würden? Was würde geschehen, wenn alle diejenigen die Bußgeldbescheide nicht begleichen sondern im Rahmen des vorläufigen Rechtschutzes die Gerichtsbarkeit entscheiden lassen würden, ob ein kleiner unbedeutender Beamte den Bußgeldbescheid zu Recht ausgestellt hat? Deutschlands Radfahrer haben sich solange gegen die Verkehrsregeln verhalten und damit erreicht daß sie entgegen der Einbahnstraße fahren dürfen. Es wird nicht mehr lange dauern bis deutsche Radfahrer folgenlos bei rot über die Kreuzung und auf der Autobahn fahren dürfen. Es ist wesentlich einfacher sich zu einer Demonstration mit Gleichgesinnten zu treffen, als sich als Individuum allein auf sich gestellt das Verbotene zu tun um damit seinen Protest auszudrücken.

    Auf jeden Fall sollten allen die meine Meinungen aufmerksam gelesen haben meine Ansichten kennen so daß es künftig nicht mehr notwendig sein dürfte das ich nochmals schreibe, den Langeweile wäre das schlimmste.

  10. Blaudunst

    Anscheinend gibt es immer mehr Politiker, die auf die Kosten der Raucher sich profilieren wollen: die Grünen, die ÖDP und die SPD in Bayern, (sonst hatten die nie was in Bayern zu sagen gehabt…), jetzt diese Sorte von Parlamentarier, denen sonst entweder gar nichts oder nur Blödsinn einfällt.
    Die ganze BigPharma und sonstige Gesundheitslobbyisten wollen an uns verdienen und der Staat will uns noch mehr Geld aus der Tasche ziehen, als Tabaksteuer für die Industrie.
    Über vernünftige Argumente lachen sie nur.
    Hier hilft nur massiver Widerstand, auf die Straße gehen und die falschen Politiker wieder abwählen!

    • UweM

      Bitte hilf mir mal auf die Sprünge: Inwiefern steigert ein Rauchverbot den Profit von BigPharma? Ich finde den Zusammenhang ncht.

      • Roodee

        Was macht ein Raucher, der weiß, dass er längere Zeit nicht wird rauchen können, z.B bei längeren Flügen oder Bahnfahrten?
        Richtig, er kauft Nicorette oder ein anderes Pflästerchen ein, um die Zeit zu überbrücken. Diese “Medikamente” sollen dem Raucher beim Aufhören helfen – so die Versprechen. In Wirklichkeit haben die Pflästerchen und Kaugummis aber auch nur Nicotin drin, wodurch eine Entwöhnung nicht gegeben, jedoch eine Verlagerung des permanenten Geldflusses weg von der Tabak- hin zur Pharmaindustrie bedeutet.
        Ist deine Frage damit beantwortet?

      • UweM

        Ja, danke, an diese Mittelchen hätte ich nicht gedacht. Mein Gedankengang ging in die andere Richtung, nämlich dass durch rückläufigen Zigarettenkonsum bzw. Raucheranteil, rauchertypische Erkrankungen rückgängig sein sollten und sich die Pharmaindustrie dadurch langfristig eher schaden würde. An Gesunden verdient man ja nichts

      • Da gibt es Mehreres. Als erstes natürlich die angesprochenen Entwöhnungsmittel – allein das ist ein Milliardengeschäft. Was aber wirklich das ganz große Geld bringt, ist folgendes: Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Menschen immer älter werden und dass bedingt dadurch Demenz die Krankheit ist, die mittelfristig die am meist verbreitete Krankheit sein wird. An Demenz-Kranken verdient man sich eine goldene Nase.

        Raucher sterben aber durchschnittlich 8-12 Jahre eher als Nichtraucher. Diese 8-12 Jahre fehlen dann für Big Pharma. Natürlich sind es auch weitere altersbedingte Krankheiten, die Raucher durch einen statistisch früheren Tod nicht bekommen, aber ich denke, dass man die durch Kosten von raucherbedingten Krankheiten aufrechnen kann, wenn man so zynisch ist und nur in Geldwerten rechnet.

      • UweM

        Das ist schon ein interessantes Feld. Letztlich bestünde der perfekte Kompromiss darin, wenn Raucher weiterhin ihe Stammkneipe besuchen würden um sich dort in aller Eintracht gemeinsam ein Nikotinpflaster aufzukleben, damit dem Wirt den Umsatz zu sichern, Nichtraucher nicht zu belästigen und sich dem Zugriff der Pharmaindustrie nicht durch vorzeitiges Ableben zu entziehen. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, dass dies ein eher unwahrscheinliches Szenario ist ;-)

      • Robert

        Ein typisches Nichtrauchergeschwätz von Leuten welche von gewissen Nichtrauchern in ähnlicher Weise immer wieder zu hören ist.
        Wie zum Beispiel: Ich bin froh daß in den Kneipen nicht mehr geraucht werden darf. Ich hatte vor dem Rauchverbot zwar auch nichts gegen das Rauchen, aber es ist schon besser so wie es jetzt ist.
        Diese Nichtraucher wollen ihre rauchende Freunde und Bekannten in der Gesellschaft am Stammtisch nicht vermissen, jedoch geraucht werden soll da auch nicht mehr.
        Derartige Nichtraucher tendieren schon eher in die Richtung zu den Antis hin, ohne daß dies nach außen bekannt werden soll.
        Das ist ein tatsächliches Szenario und davon soll nicht weggesehen werden.

      • ub56

        @Uwem, ich drück es jetzt mal drastischer aus. Wir haben kranke Menschen an denen sich gut Geld verdienen läßt und wir haben jede Menge “gesunde” Menschen, an denen man gern verdienen will und das ist inzwischen ganz einfach. Man setzte andauernd Werte bestimmter Krankheiten nach unten und schon hat man Millionen von Gesunden, die man behandeln kann, siehe Cholesterinwerte, Blutdruck und BMI. Es wird nicht mehr lange dauern, dann ist “wissenschaftlich” geklärt, daß alle Menschen auf diesem Erdball behandlungswürdig sind.

      • UweM

        Ich weiß was du meinst. Wenn heute einer mit 80 an Krebs stirbt, dann füllt er mit seiner Krankheit eine Statistik. Früher hätte man gesagt: “Mei, er war halt scho recht oid”

  11. Robert

    “Sollten Sie das Rauchen aufgeben wollen, fragen Sie Ihren blödgesoffenen Arzt oder vollgekiftten Apotheker”

    Ich habe diesen Satz einige Male durchgelesen und suchte anschliessend immer noch die Satzstelle, bei welcher man lachen könnte und dies dann auch noch brüllend.
    Dabei ist in meinem Bekanntenkreis allseits bestens bekannt, daß ich ein sehr humorvoller Mensch bin.
    Ich bin nun mal der Ansicht, daß man die Ärzte und Apotheker allgemein ja wirklich nicht als blöd gesoffen und voll gekifft bezeichnen darf.
    Aber was solls, der Eine kann lachen wenn eine Person auf Glatteis ausrutscht und heftig auf seine Nase fällt und der Andere lacht eben darüber nicht und hilft ihm wieder aufzustehen.

    Ich finde es schon ziemlich stark aufgetragen diesen Satz wie oben zitiert als Hinweis zu gestalten, nachdem z.B.
    a) mein Hausarzt selbst Raucher ist,
    b) auch der Apotheker bei dem ich nach Notwendigkeit Arzneimittel einkaufe dieser raucht und
    c) sollte ich einmal wirklich das Rauchen aufhören wollen, ich weder dazu einen Arzt noch einen Apotheker benötige, sondern lediglich meinen eigenen Willen.

    Ist es denn nicht schon pervers genug wenn mit einer Gesetzesauflage die Zigarettenschachteln mit diesen blöden Aufdrucken versehen werden müssen?
    Ich habe beim ersten und einzigen Mal als ich diesen Unsinn gelesen hatte mich aufgeregt und seitdem lese ich so etwas nicht wieder.
    Als Unsinn bezeichne ich derartige Aufdrucke gleich welcher Art zu Recht, denn sie sind demzufolge ja wirklich nicht als sinnvoll zu sehen, wenn die Staatsregierung ein Riesentheater mit Dioxin verseuchten Eiern und Hähnchen veranstaltet welche demnach Krebs erzeugen können und die Verursacher dieses Zustandes mit bestimmt hohen Strafen dafür zur Rechenschaft zieht und Zigaretten trotz angeblich zu erwartenden lebensbedrohenden Schaden für die Raucher, diese auf dem Markt belässt.

  12. franz schnabl

    Ich habe da gerade von einem Martin einen Kommentar im VEBWK gelesen.

    Dieser Kommentar ist (natürlich nur meine Person betreffend) eigentlich längst überholt.

    Als das Rauchverbot bzw. die diesbezüglichen Kommentare auf den Zigo-Schachteln aufgekommen sind, habe ich (in Adaption auf die Zigo-Schachtel-Sprüche) selber meine eigenen Aufkleber / Texte “kreiert” und auf die Schachteln raufgeklebt.

    Der “absolute Brüller” in der Kneipe war:

    “Sollten Sie das Rauchen aufgeben wollen, fragen Sie Ihren blödgesoffenen Arzt oder vollgekiftten Apotheker”

    Na ja; ist mittlerweile “Geschichte”.
    Was soll`s.

    Franz Schnabl aus USH

  13. franz schnabl

    Zum sog. “Arbeitsschutz” wurde ja gestern ein Urteil veröffentlicht.
    Habe das im Radio gehört. Es wurde von einem Arbeitgeber gegenüber einem Arbeitnehmer eine Kündigung verweigert, der täglich rd. 2 Stunden mit Rauchen vor dem Haus verbrachte.

    Mit Verlaub: 2 Stunden sind schon etwas heftig.

    Aber dieses Urteil gibt doch etwas Hoffnung.

    Ich für meine Person muß auch bei jeder Raucherpause vor die Tür gehen. Mache ich so 3 – 4 Mal am Tag. Ich stempele nichts aus. Habe seitens des Arbeitgebers noch kein Problem damit gehabt. Ich bin “Gott-sei-Dank” nicht ganz unwichtig für meine Firma.

    Im Winter bei den aktuellen Temperaturen jagt man nicht mal den eigenen Hund vor die Tür; aber sehr wohl uns Raucher. Für meine Rauchpausen “opfere” ich die Mittagspause. Ob das Ganze gesund ist?? Ich verstehe die ganze Situation nicht mehr so recht.

    Heute abend hätte ich ein sog. “Annual-Start-Up-Event” gehabt.
    Ja geht´s no? Aber Hauptsache in “english language”. Bin nicht hingegangen. Kann da nicht rauchen. Ist für mich somit Tabu.

    Mein Kommentar ist jetzt nicht so wirklich auf das oben genannte Thema bezogen. Aber ich muß mich irgendwie schriftlich “absabbern”.

    Dann geht`s mir einfach wieder besser.

    Pardon.

    Franz Schnabl aus USH

    PS:

    Ich muß wieder irgendeinen Politiker anschreiben; wird höchste Zeit.
    Diese “Mischpoke” soll ja nicht glauben, dass das Thema “gegessen” ist.

  14. Charlynbg

    Das Problem dabei ist nur das jegliche Aktion aus den hinteren Reiehen der Belriner Politik aufmerksam beobachtet und kommentiert werden muss.

    Denn falls diese politische Unterschicht ignoriert wird kann es sein das Sie über das Volk aus dessen Rücken herfallen.

    Also immer Augen auf:”Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit!”

    • ub56

      es ist auffällig, daß sich die Hinterbänkler und Gesundheitsgurus ohne großes mediales Getöse mehr oder weniger heimlich getroffen haben, denn zuvor habe ich nirgendwo etwas davon gehört oder gelesen und es wurde auch nur zu Beginn des Mittwochs dieser Woche früh morgens kurz darüber berichtet und dann überhaupt nicht mehr. Ganz sicher hat aus der Truppe irgendeiner geplaudert. Das wollten die Teilnehmer bestimmt verhindern, um sicher zu stellen, daß sich Gegner nicht in Stellung bringen können.

  15. Roodee

    Schön, dass die Proteste in Bayern nun offensichtlich doch in der Politik angekommen sind. Die Wichtigkeit der Demos gegen das totale Rauchverbot zeigt sich somit überdeutlich. Das mögen sich die Zweifler und Unschlüssigen bitte merken und sich entschließen auf einer der nächsten Demos mitzulaufen, bis dieses Verbotsgesetz als traurige Verfehlung in die Geschichte eingegangen ist. Wenn eine Hand voll Politiker für eine große Zahl Menschen Gesetze erlassen, welche letztere diskriminieren und kriminalisieren, nur um sich mal wieder ins Gerede zu bringen oder seinem Politikerdasein einen Sinn zu geben, dann kann man von Demokratie so nicht mehr sprechen. Da aber wir alle ein Teil des Volkes sind, müssen wir uns auch zu den politischen Fehlentscheidungen – möglichst lautstark – äußern, bevor sich diese Verbotsmentalität noch weiter auswächst und alles und jeden diskriminiert. Wir haben durch diesen “Volksentscheid” gelernt, dass man eben nicht darauf hoffen kann, dass DIE das schon machen. Also müssen die Demos weiter gehen und wachsen. Denn entweder wir leben in einer Demokratie und entscheiden somit selber über unser Leben und Zusammenleben oder wir schlucken zukünftig eine Pille nach der anderen, bis wir irgendwann merken, dass wir wieder in einer Sklavenhaltergesellschaft angekommen sind.

    Auch der Dioxinskandal zeigt wieder sehr deutlich, was vom Engagement so mancher Politiker zu halten ist. Die im Dunstkreis des Skandals produzierenden Unternehmer müssen nun noch ein paar Zettel mehr ausfüllen. Als weitere Maßnahme muß jetzt eine strikte Trennung zwischen Futterfetten und Industriefetten hergestellt werden. Was für ein Blödsinn. Ein Industriefetthersteller hat gefälligst seine Finger von den Lebensmitteln zu lassen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Was würde man denn sagen, wenn ein Bäcker nebenher noch eine Pestizidproduktion im Nebenraum unterhält? Da hat sich die Ilse aber mal richtig Mühe gegeben. Das gibt gleich wieder ein neues schickes Büro auf Staatskosten, welches dann die Zettel auswertet und Leute rumschickt, die in den Unternehmen nachsehen, ob denn nicht die Fette vermischt werden. Während der Unternehmer nun seinerseits mit Fug und Recht behaupten kann, dass er um eine Preissteigerung nicht herum kommt, da sich sein Aufwand erhöht hat, was dann von der Bevölkerung gerne geglaubt und – wenn auch manchmal murrend – bezahlt wird. Die Lebensmittelpreise sollen ja eh steigen, da wir mit einer Lebensmittelknappheit zu rechnen haben, wenn man der Presse glauben will. Da schlägt dann auch jeder Produzent, frech wie Oscar, gerne noch seine Gewinnwunschvorstellung mit obendrauf. Ich glaub mir wird schlecht.

    Und so geht das Reihum. Jedes Thema, welches irgendeinem Hallodrie einen Gewinn verspricht, wird durch die Medien gezerrt. Das Rauchverbot ist derzeit, dank der guten Arbeit der vielen aktiven Verbotsgegner, also ihr alle, die ihr hier und in anderen Foren postet und auf die Straße geht, negativ besetzt und wird somit in den Medien tot geschwiegen. Aber lange wird das nicht mehr dauern, dass dies auch wieder ein Thema in den Medien werden muß, wollen sie doch ihre Leser- und Zuhörer/-schauerschaft nicht gänzlich los werden. Auch die Politik und die Wirtschaft hat daran ein großes Interesse. Wollen sie doch ihre Vorstellungen, die sie so haben, in jedes Wohnzimmer transportiert und kritiklos konsumiert wissen.

    Also Leute – nicht nachlassen mit dem Protest, wir sind auf einem guten Weg.

    • ub56

      Roodee, ein sehr guter Kommentar. Nur um es noch mal deutlich zu machen. Aufgrund dieses permanenten Kontrollaufbaus werden weitere staatliche Stellen errichtet (das können im übrigen die Grünen ganz vorzüglich), obwohl sich das keiner leisten kann und immer vom Abbau der Bürokratie die Rede ist. Wenn das so weiter geht, haben wir niemanden mehr, der irgendetwas erwirtschaftet sondern in hohem Maße Bürokratie, die unendlich Gelder verschlingt. Mir graut zudem davor, daß es immer mehr Wissenschaftler und Forscher in Deutschland gibt und geben soll. Denn dort hat der Wahnsinn der Studien seine Heimat und der Steuerzahler zahlt brav mehr um sich immer weiter einschränken zu lassen. Es ist grotesk auf was wir da zurollen.

      • Roodee

        Hallo ub56,
        ich zeichne mal ein Bild:
        Aufgrund von permanenter Verbesserung der Arbeitsabläufe sowie der fortschreitenden Automatisierung im herstellenden Gewerbe, gepaart mit wachsender Beschäftigung von 1-Euro-Jobern, wird in diesem Sektor früher oder später nur noch ein Trüppchen Aufpasser und Lenker und ein weiteres Trüppchen von Tagelöhnern, sich zwischen Robotern und Maschinen befindend, beschäftigt sein. Da die Volksmentalität ja eh in die Richtung geht, dass die Kinder auf Teufel komm raus für’s Gymnasium gedrillt werden, um sich später in einer Uni für’s Leben fit zu machen (der Weg eines Hauptschülers endet ja bekanntlich in Hartz4 oder eben als zukünftiger Tagelöhner), werden wir immer mehr Wissenschaftler haben, welche sich dann natürlich auch nach einem Betätigungsfeld umsehen.

        Es entwickelt sich eine Wissenschaftsgesellschaft, deren Abfallprodukt der Tagelöhner ist und welche sich dann Themen widmet, wie z.B. dem Erforschen, warum der Latte Machiato anders klingt, als der reine Kaffee, wenn man den Löffel gegen die Tasse haut. Themen also, die den Menschen schon von alters her unter den Nägeln brannten. Themen, für die es sich lohnt einen Stamm von Wissenschaftlern auszubilden und diese dann fürstlich zu bezahlen. Nur wer soll’s zukünftig bezahlen? Keine Frage, da der Staat eh schon hoch verschuldet ist, tut er es, weil auf die paar Kröten kommt’s jetzt auch nicht mehr an. Man muß denen, die das Geld großzügig verteilen nur noch die extreme Wichtigkeit um das Wissen des speziellen Klanges von Kaffee und anderen Flüssigkeiten unter die Nase reiben, wohl wissend, dass die Flachzangen eh keine Ahnung davon haben und schwupdiwupp hat man erst mal wieder ausgesorgt. Die Verteiler fühlen wohl dabei, haben sie doch wieder für Arbeitsplätze gesorgt – Geld kann man ja nachdrucken, wenn’s alle ist oder Steuern auf Steuern erheben und die Empfänger freuen sich über ihr Häuschen im Grünen mit dem schicken Auto davor. Alle anderen Deppen läßt man Jammern über die ständig steigenden Kosten. Solange sie jammern passiert ja nichts.

        Denen die nicht so “klever” sind, sich ein wissenschaftliches Pöstchen mit staatlicher Subvention beschafft zu haben, die nicht Papas gut laufende Firma übernehmen konnten, die eben einfach als der Wurmfortsatz der Gesellschaft betrachtet werden, gönnt man ein warmes Mittagessen und “Bildungsgutscheine” für die lieben Kinderchen. Dass wir die doch so bitter nötig haben, weil wir sonst nicht wissen, wie wir den ganzen Saustall zukünftig überhaupt noch finanzieren wollen, wird aber so nicht gesagt. Lieber haut man sich, in dieser früher oder später ausweglosen Situation, selbst seiner Großzügigkeit wegen gegenseitig auf die Schulter und läßt es alle wissen, die es nicht wissen wollen.
        Dass der ausgereifte Wissenschaftler ein Fachidiot par excellence ist, der einen Nagel nicht mit einem Hammer in die Wand haut, sondern ihn hinein denkt, scheint von der Politik mit Wohlwollen gesehen zu werden, da er sich solange er mit seiner Forschung beschäftigt ist, nicht in die Politik einmischen und keine Fragen über das Wie und Warum anstellen wird.

        Zu den Medien: Gut, dass es Kairo gibt. Da kann man mal so richtig vom Leder ziehen und zeigen, was man im Studium so gelernt hat. Ein Ereignis fernab von Deutschland ist immer gut. Da kann der Deutsche vor dem Fernseher mitfiebern und hoffen, dass sich endlich europäische Verhältnisse in Afrika durchsetzen. Da muß man das Volk nicht schon wieder mit schielenden Tieren maltretieren.

        Last but not least, der Arbeitsschutz: Jaaa, Rauchverbote am Arbeitsplatz, das wollen die Arbeiter. Ich glaub’ es hackt. Dort wo wirklich noch ein Mensch im Produktionsprozess steht, da ist Stress und Hektik angesagt – sebst, wenn man gerade einen 40kg schweren Brocken Stahl in der Hand hat, den es – möglichst gestern – auf das Feinste bearbeitet, abzuliefern gilt. Dass der Arbeiter an seiner Dreh-, Fräs-, Hobel-, Bohr-, oder was weiß ich-maschine giftigen Dämpfen von Bohrmilch oder Kühlöl ausgesetzt ist, interessiert kaa Sau. Aber das Rauchen, das geht ja gar nicht. Ich hab da so’ ne These: Seit dem die Frauenbewegung mit dem Sitzpinkler sprichwörtlich in den Lokus gegriffen hat, nachdem auch die Wurst mit Gesicht nicht den gewünschten Erfolg erzielte, versucht sie es mit einem neuen Thema – dem Rauchen. Schließlich hat sich ja auch die prominente Frau Frankenberger extrem engagiert.

        Eigentlich habe ich mir mal geschworen, lieber nicht tiefer über das Phänomen Politik nachzudenken, meines Seelenheils wegen, aber manchmal bricht es eben durch. Aber jetzt ist es auch erst mal wieder gut.

        Roodee

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