Frankenbergers Rückzug aus Passau nicht freiwillig?

ÖDP-Boss Sebastian Frankenberger hat in vielen Lokalen Bayerns Hausverbot

Sebastian Frankenberger (siehe Bild), Chef der erzkonservativen Öko-Splitterpartei ÖDP, hatte mit viel Schmalz seinen Rückzug aus der Lokalpolitik Passaus bekannt gegeben, wo er im Stadtrat saß. Bundesweit bekannt wurde Frankenberger durch seinen fanatischen Lügenwahlkampf zum totalen Rauchverbot in Bayerns Gastronomie. Dieses Rauchverbot hatte zu Existenzvernichtungen, Arbeitsplatzvernichtungen und einer unvergleichlichen Spaltung der Gesellschaft geführt.

Im Wahlkampf hatte Frankenberger unter anderem behauptet, wenn man mit “Nein” stimme, würde “fast überall wieder geraucht werden” (Rauchernews berichtete), obwohl er genau wusste, dass mit einem “Nein” der Status Quo beibehalten werden sollte, der rauchenden Menschen gerade einmal 15 Prozent aller Lokale ließ. Auch hatte er immer wieder behauptet, dass ein totales Rauchverbot in der Gastronomie fast überall wunderbar funktioniere, wohl wissend, dass es in fast keinem Land ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ohne Ausnahmen gibt.

Wie die Zeitung “Am Sonntag” berichtete, soll Frankenberger seinen Rückzug wie folgt begründet haben: “Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da mir die Kommunalpolitik und die Zukunft von Passau sehr am Herzen liegen. Leider verlangt aber der Job als Bundesvorsitzender der ÖDP gerade am Anfang doch mehr Zeit und vor allem Präsenz vor Ort in den Kreisverbänden, als ich das ursprünglich gedacht habe, sodass ich nur noch selten in Passau bin.”

Auch wolle der Verbotspolitiker angeblich mehr Zeit für sein “spirituelles Engagement” haben. Allerdings drohte er an, die Passauer Stadtratspolitik “weiterhin aufmerksam begleiten” zu wollen. Jetzt wurde bekannt, dass sein Rückzug nicht ganz freiwillig passiert sein könnte. Wegen seines dominanten Auftretens, welches manch einer als “Pressegeilheit” bezeichnete, soll es mehrfach mächtigen Krach mit seinen Fraktionskollegen gegeben haben.

Auch der Vorwurf, dass Frankenberger Bilder unterschlagen haben soll (Rauchernews berichtete), sorgte nicht gerade für Freudentänze in seiner Fraktion. Der ÖDP-Boss soll Bilder aus einer Kirche ohne Erlaubnis mitgenommen und in seinen Privaträumen aufgehängt haben. Frankenberger begründete dies laut “Passauer Neue Presse” mit den Worten: “Bevor sie im Pfarrheim verstauben, hab ich sie halt mitgenommen.”

Laut “Am Sonntag” soll in Passau sogar über einen Ausschluss Frankenbergers nachgedacht worden sein. Es ist bekannt, dass das Verhältnis zum früheren politischen Ziehvater des Verbotspolitikers, dem Bürgermeister und Chef in der Landesgeschäftsstelle, Urban Mangold, als äußerst angespannt galt und allem Anschein nach kurz vor einer Eskalation stand.

Paul Kastner, ÖDP-Fraktionsvorsitzender, kommentierte laut “Am Sonntag” Frankenbergers Rücktritt mit den Worten: “Wir respektieren und akzeptieren seine Entscheidung. Wir werden das auch ohne ihn schaffen, mit Themen präsent zu sein. Wir hoffen, dass er glücklich wird und viel Erfolg hat.” Ähnliches schreibt man auch in Zeugnisse von Mitarbeitern, die man rausgeschmissen hat. Weiter soll Kastner gesagt haben, dass man auf eine besonders intime Zusammenarbeit mit Frankenberger nicht ausdrücklich Wert lege. “Ich sehe hier für die Fraktion keine Vorteile und glaube nicht, dass wir die Unterstützung des Bundesvorsitzenden für unsere lokale Arbeit brauchen”, so Kastner.


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67 Kommentare

  1. Sebastian Frankenberger wollte zur Wahl auf der Landesliste ganz vorne sein als Bundesvorsitzender. Das hat ja nicht geklappt! Die ÖDP- Bayern hat zwei Frauen vor Frankenberger gestellt, was für die ÖDP- Bayern spricht. Beim Nichtraucherschutz bin ich zwar mit Frankenberger weitgehend auf einer Linie und fühle mich oft von aroganten Rauchern bevormundet, die einfach im Buswartehäuschen anfangen zu qualmen und dann noch meinen, sie hätten das Recht ihre Kippen überall hin zu schleudern.
    Was aber Frankenberger für mich untragbar macht, ist, wie er mit der ÖDP umgeht. Er führt die ÖDP in Aktionen, die mit Grundsatzprogramm und Satzung unvereinbar sind und wirbt dafür mit falschen Aussagen, dass es einem vorkommt, wie ein riesiger Betrug. Die Verfassungsbeschwerde des obskuren Vereins “Mehr Demokratie” wurde beworben, als ginge es um eine Volksabstimmung über ESM und Fiskalpakt. In Wirklichkeit geht es darum, dass das Grundgesetz in einer Volksabstimmung gegen eine neue Verfassung antreten soll, die ESM und Fiskalpakt und künftigen “Mechnismen” keine Grenzen mehr setzen würde. Der Grundrechteschutz unseres Grundgesetzes und seine Ewigkeitsklausel könnten so geknackt werden. Und einen anderen Weg das Grundgesetz abzuschaffen gibt es nicht. Ich bin in der ÖDP seit über 25 jashren aktiv, weil ich konsequent zum Grundgesetz stehe, dieses nur verbessern aber nie in Frage stellen will. Und das gleiche steht im ÖDP- Grundsatzprogramm. Die Satzung sagt, die ÖDP steht auf dem Boden des Grundgesetzes. Und der Vorstand hat die Partei nach der Beschlusslage (Satzung und Programm) zu leiten und nicht nach eigenen Gutdüncken. Will die ÖDP noch eine glaubwürdige Programmpartei bleiben, muss diese den Sebastian Frankenberger abschütteln.

    • 56-er

      Können Sie mir mal sagen, was dieser Beitrag hier in diesem Forum verloren hat ? Oder besser, was Sie damit bezwecken ?

      • Passt der Beitrag nicht zum obigen Artikel und bringt ergänzende Infos über die Person Sebastian Frankenbergers?

      • B.S.

        Passt der Beitrag nicht zum obigen Artikel und bringt ergänzende Infos über die Person Sebastian Frankenbergers?

        Welche ergaenzenden Infos ueber die Person Frankenberger 2 Jahre nach der Veroeffentlichung dieses Artikels?

        Wie schon gesagt, man diskutiere dieses am besten (Unterhaltungswert bedingt) im letzten Artikel:
        Militante Antiraucher fallen auf Scherzartikel herein
        weiter.

    • B.S.

      Eigentlich muesste auch der obige Kommentar (2 Jahre nach Veroeffentlichung des Berichtes) ebenfalls zu “Militante Antiraucher fallen auf Scherzartikel herein” verschoben werden, da der Inhalt wirklich amuesierend ist.

      und fühle mich oft von aroganten Rauchern bevormundet
      Ah, wirklich? Ich kenne keine arroganten Raucher, aber ich kenne Raucher und Nichtraucher, die ihr nicht mehr beeindrucken koennt mit eurem ueber 40 Jahre altem “Denormalisationsgebabbel”. Ich bin allerdings NIE im realen Leben, oft jedoch im Internet, arroganten ANTIRAUCHERN begegnet.
      Finden sie eine Erklaerung in 500 Worten.

      Die Satzung sagt, die ÖDP steht auf dem Boden des Grundgesetzes. Und der Vorstand hat die Partei nach der Beschlusslage (Satzung und Programm) zu leiten und nicht nach eigenen Gutdüncken.

      Mag sein. Aber es gibt einen Grossteil der Bevoelkerung, der nun diese Partei schlicht und einfach ablehnt.

      In Wirklichkeit geht es darum, dass das Grundgesetz in einer Volksabstimmung gegen eine neue Verfassung antreten soll, die ESM und Fiskalpakt und künftigen “Mechnismen” keine Grenzen mehr setzen würde. Der Grundrechteschutz unseres Grundgesetzes und seine Ewigkeitsklausel könnten so geknackt werden. Und einen anderen Weg das Grundgesetz abzuschaffen gibt es nicht. Ich bin in der ÖDP seit über 25 jashren aktiv, weil ich konsequent zum Grundgesetz stehe, dieses nur verbessern aber nie in Frage stellen will.

      Um hier ganz kurz das Thema nur anzuschneiden; GRUNDGESETZ. Das GRUNDGESETZ erlaubt die Stigmatisierung und unterstuetzt lobbying fuer soziale Exklusion von Mitbuergern?

      Ich bin in der ÖDP seit über 25 jashren aktiv, weil ich konsequent zum Grundgesetz stehe, dieses nur verbessern aber nie in Frage stellen will.

      Interessante Auffassung.

      Will die ÖDP noch eine glaubwürdige Programmpartei bleiben, muss diese den Sebastian Frankenberger abschütteln.

      Auch wenn dieser Schritt unternommen wird, ist es zu spaet fuer diese Partei; WER kann die noch ernst nehmen?

  2. Jeder Mensch hat einen Platz wo er richtig aufgehoben ist! Frankenbergers richtige Wohlfühleckeis:” Pazifik-11034m tief- Marianengraben”! Ist meine Meinung und vieler anderer Personen! Meine(unsere) offeneMeinung darf man N O C H Kund tun. Weil da Marianengrabenbewohner und Konsorten noch nicht zum Manipulationsakt gekommen sind. Freundlichst ,aus Sonthofen in Bayern Gabriele Pehofer

  3. Volksverdummung

    Das schlimme ist, der Langhaardackel ist Geschichte und die Diskriminierung bleibt. Den Mist angerichtet und dann gefeuert. Der Bürger hat den Mist von solchen profilierungssüchtigen Heulern auszubaden …..

  4. franz schnabl

    Zum Kommentar Susanne von heute:

    So gefällt mir das. Man muß doch nur “raus” gehen; d. h. in die Wirtschaften, um zu “schnallen”, was Sache ist. Ich brauche hier eigentlich keine offizielle Statistk. Ich muß nur meine Augen auf machen.

    Eine Statistik wäre aber dennoch aufschlußreich. Nur: So eine Statistik ist aber wohl nicht gewollt; wird aber intern bei den Kommunen mittlerweile sicher existieren. Hatte diesbezüglich im Herbst letzten Jahres über einen “Zwischenmann” Kontakt zu einem Beamten des KVR München: Aussage: Bis Weihnachten 2010 haben sich allein in der Stadt München schon rd. 350 Wirte gemeldet, die Ihren Betrieb dicht machen; dies mit der Begründung Rauchverbot. Ist schon irgendwie bezeichnend. Aber ob`s wirklich stimmt?

    Bei uns in USH ist auch fast nix mehr los. Alles hat sich verflüchtigt. Es ist mittlerweile so schizophren, dass Nichtraucher, denen das Rauchen eigentlich völlig wurscht war, nicht mehr in die Kneipen, weil da die Raucher nicht mehr hingehen bzw. nicht mehr so lange bleiben.

    Es haben hier bei uns auch diverse Kneipen Probleme, ebenso sog. Restaurants.
    Den Letzteren bleiben “kurioserweise” eben auch die Raucher weg, die nach dem Essen einfach eine Zigarette rauchen wollen; bei einem Espresso, o. ä. ; dies aber nicht mehr dürfen.

    Bei uns haben 4 Lokale jetzt neue Wirte bzw. fangen gerade neu an. Die alten Wirte mussten schließen; wegen was wohl? Das sog. “1. Haus am Platz” sucht auch einen neuen Pächter. Der Wirt des einzigen “In-Lokals” für die örtliche Jugend überlegt angeblich auch schon zuzusperren. Beim derzeitgen Pächter ist nix mehr los! Da war ich früher Stammgast. Und jeder der Stammgäste hat geraucht; sind alle weg. Die “Neuen” werden nicht lange überleben. Die können nur auf den Sommer hoffen.
    Die Gerüchteküche brodelt. Man ist eben in der sog. Szene.

    Ich gehe aber dennoch weg; jeden Tag nach Feierabend.

    Die Wirte (auch wenn es in dieser Zunft zum Thema so manchen “Schnarchzapfen” geben mag; ist einfach so) können doch eigentlich nicht verantwortlich gemacht werden wegen des Rauchverbotes. Warum müssen die jetzt auch noch durch ihre Stammkundschaft abgestraft werden? Geht so nicht.

    Aber es ist (schon wieder mal) schizophren oder kurios, wenn in einer Kneipe Einer zum Rauchen raus geht und sofort die komplette “Restmannschaft” folgt. Und beim Blick in die Kneipe durch das Fenster sieht man plötzlich keinen einzigen Gast mehr drin sitzen; inkl. Wirt.

    Zum Kommentar G-H-L von gestern:

    Genauso sehe ich dies auch; habe ich schon x-mal in meinem Bekanntenkreis dito kommentiert. Aber irgendwie “schnallen” die das alle nicht. Habe ich nur noch “blöde” Bekannte, Bekannte, die nicht wissen, was ein Quorum ist?

    Zum Kommentar alfi von heute:

    Ich akzeptiere den “Volksentscheid”, der de facto keiner war, niemals. Das Wort “Volksentscheid” impliziert, dass das Volk entscheidet. Und der vorliegende Prozentsatz der Befürworter des Rauchverbotes repräsentiert nicht den Willen des Volkes, nur den einer Minderheit.

    Zum Kommentar Frigorist an UweM / auch von heute:

    Du solltest eigentlich froh sein, dass sich hier in diesem Forum so viele Leute austauschen; auch wenn teilweise unterschiedliche Meinungen zum Thema bestehen: Jeder kann doch seine Meinung kundtun. Ansonsten begeben wir auf dasselbe Niveau wie der Frankenberger und andere Öko-Faschisten. Alle haben
    das gleiche Interesse. Ich finde es wirklich fehl am Platze, der gemeinsamen Sache alles andere als zweckdienlich, wenn hier sprachlich bzw. schriftlich “unter die Gürtellinie” geschlagen wird. Das brauchen wir Alle nicht.

    Gibt es eigentlich zu Regensburg was Neues? Hat sich die Administratur Schaidinger wieder was Neues einfallen lassen? Frage nur nach, da Du wohl aus Regensburg
    und somit am örtlichen Geschehen bist. Und Regensburg ist meine Heimatstadt. Was in Regensburg so abgeht, interessiert mich einfach immer noch.

  5. Peter 41

    Hallo für das Dschungelcamp ist mir meine Zeit zu schade und gehe lieber ins Bett.

    Wie weit ist es bei uns, das sich 10 Millonen so einen Dreck anschauen:Auf welches Niveo ist das TV inzwischen heruntergerutscht. Also vom Frankenberger halte ich nicht viel,solche Leute heist man ” Lebenskünstler” und wenn hier manche schreiben “Langhaardackel” ist eine Beleidigung für die Hunderasse,da Dackel kluge Tiere sind.

    Freundlichen Gruss

  6. Frigorist

    Es fällt mir bei Diskussionen mit Nichtrauchern welche schon mehr zu militanten Nichtrauchern tendieren immer wieder auf, dass einerseits ein durch das absolute Rauchverbot in Gaststätten eingetretene Gästeschwund und auch die verringerte Verweildauer der noch vorhandenen Gäste abgeleugnet wird.
    Wenn man dann aber mit Beweisen aufwartet kommt von diesen Leuten der Hinweis mit der Aussage „der Markt reguliert sich von selbst und es gibt sowieso zuviel Kneipen und diese sind in letzter Zeit ja immer mehr geworden“, und dann kommt auch noch die verächtliche Zusatzaussage als Anhang „denn wer nichts wird, wird Wirt“.
    Die militanten Nichtraucher haben ja ein hervorragendes Vorbild was Lügen und Intrigen betrifft, nämlich diese Person welche der Passauer Stadtrat nicht mehr brauchen kann und somit aus ihren Reihen (zumindest von Seiten der eigenen Partei ÖDP) raus geworfen hat.
    Dass nämlich so ein Mensch freiwillig einen gewissen Einflussbereich verlässt und darauf verzichtet, zudem ihm ja auch noch sein illusorischer Plan eines Passauer Oberbürgermeisters vorschwebt, ist doch einfach nur lachhaft.
    Er wäre da schon viel eher ein glänzender Mitwirkender beim Dschungel-Camp, wobei selbst da die Verantwortlichen dieser TV – Sendung bestimmt der Überzeugung sind, ihn nicht einmal dafür gebrauchen zu können.

    • UweM

      Gibt es eigentlich irgendwo tatsächlich seriös erfasste Daten zum Thema Kneipensterben?

      • Susanne

        Allein in unserer 6.000 Einwohner kleinen Ortschaft, haben mittlerweile 1 großes Gasthaus, 2 kleinere Kneipen geschlossen, die Spielothek hat den Besitzer gewechselt ( wobei der Neue auch schon jammert), das 1 Pub was noch da ist muss über kurz oder lang auch bald schließen und die andere große Gastwirtschaft auch! Waren seit zig Jahren immer gut besucht! Jetzt ist nicht mal mehr am WE was los!! Davon sind bis jetzt 4 Vollzeitbedienungen, 1 Vollzeitkoch, 5 Teilzeitbedienungen, 5 geringfühgig beschäftigte Bedienungen, 3 Putzfrauen arbeitslos geworden!! Wenn die letzten 2 auch noch schließen, kommen noch einige mehr dazu! Unter anderem ICH!!!
        Soviel zu Deinem saudummen Kommentar!!

      • UweM

        Hallo Susanne,

        bedauerllich dass es zu einer ganz einfachen Frage nichts anderes einfällt als diese als “saudummen Kommentar” zu bezeichnen. Persönliche Angriffe wie solche sind es aber, die ganz massiv das Image der Raucherlobby prägen können.
        Dir kann es nicht um deine/euere Sache gene, sonst würdest du in aller Öffentlichkeit höflicher bleiben.
        Ich will dir aus meinem Heimartort berichten: ca 12000 Einwohner und eine Vielzahl von Kneipen und Restaurants, auch eine Spielothek.
        Seit Inkrafttreten des Rauchverbotes hat exakt ein Lokal geschlossen. Ein Thailändisches Restaurant in welchem sich vor einigen Wochen aber wieder ein Italiener angesiedelt hat. Ich gehe nicht davon aus, dass das Rauchverbot hier ausschlaggebend war. Sonst blieb alles beim Alten, nichts hat sich geändert.

        Ironie der Geschichte: Die hiesigen Brauereibesitzer und Eigentümer des Bräustüberls, gleichzeitig das größte Lokal am Ort, haben sich massiv gegen den Volksentscheid engagiert. Das Bräustüber erhielt eine ausgezeichnet funktionierende Lüftungsanlage und abtrennbare Nebenräume als Raucherreservat wären vorhanden. Was hat sich nun geändert?
        Nichts!
        Wenn man selbst mitten in der Woche abends mit mehreren Leuten hingehen möchte sollte man vorsichtshalber Tage vorher einen Tisch reservieren. Der Laden ist 7 Tage in der Woche brechend voll. Zusatzinfo: natürlich haben sich die Eigentümer erst geärgert, sind dann aber in die Offensive gegangen und bieten zum vielbeschworenen “Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur” statt Aschenbechern nun kostenlosen Schnupftabak an. Ideen muss man haben!

      • Niemand bestreitet, dass in einigen Gaststätten das Rauchverbot funktioniert. Das ist aber kein Grund, die, bei denen es eben nicht funktioniert, in den Ruin zu treiben oder ihnen vorzuschreiben, wie sie ihr Geschäft zu führen haben. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun, das ist Totalitarismus, gegen den sich jeder denkende Mensch wehrt.

        Ich akzeptiere gerne, dass es Menschen gibt, die auf Grund ihres Glaubens eine Abneigung gegen Tabak haben oder die sich durch die WHO_Paranoia vom vernünftigen Nachdenken verabschiedet haben. Ich akzeptiere aber nicht, dass diese Tabakhypochonder ihren Glauben mit Lügen und Hass missionieren und Menschen in die Insolvenz und Arbeitslosigkeit treiben.

      • Christoph Suter

        Schnupftabak kann als «Gag» in einem Lokal mit Speisenangebot funktionieren. Aber nur regional. In meiner Heimatstadt in der Schweiz, welche sehr frankophil ist, würde man den Wirt für «deppert» erklären.

        Ich empfehle, diese Idee noch richtig auszukosten. Damit wird in absehbarer Zeit nämlich auch Schluss sein. Die WHO will eine «Tabakfreie Welt». Dabei ist es ihr egal, ob der Tabak geraucht, geschnupft, gekaut, oder hinter der Oberlippe eingeklemmt (Snus) wird.

        Ich bitte zudem um Nachsicht für die Aggressivität einiger Foristen. Die Nerven liegen blank. Verständlich wenn man berücksichtigt, mit welchen Halb- und Unwahrheiten die Tabakgegner die Bürger gegen die Raucher aufhetzen.

        Siehe auch:

        http://www.netzwerk-rauchen.de/neuigkeiten/564-die-luegen-hinter-den-rauchverboten.html

      • Sturer-Allgäuer

        @UweM,
        zu Deiner Antwort vom 3 Feber d.J. 10:39

        Selbst wenn man Deinen Ausführungen Glauben schenkt, was ich persönlich nicht mach, so ist es nach meinen Beobachtungen eher so, das diejenigen Gastrobetriebe –bis auf wenige Ausnahmen abgesehen- vor Leerheit glänzen, während in den Gastrobetrieben in denen per
        zivilem Ungehorsam geraucht wird, es rappel voll ist. Einem Raucher stattdessen eine Schnupftabakdose vor die Nase zu stellen, vergleiche ich anstatt einer feinen Schweinshaxe ein Foto der Haxn auf dem Teller zu legen.

      • Susanne

        Ich habe ganz normal geantwortet! Und zu meinem letzten Satz stehe ich! Man kennt mich und normalerweise bin ich die Höflichkeit in Person! Aber nachdem von “Euch” überall so “saudumme Kommentare” geschrieben werden, Ihr nur das seht, was Euch in den Kram passt, Ihr alles, was durch dieses unsinnige Gesetz passiert ist und noch passiert, verleugnet, ist es auch bei mir mal kurzfristig mit der Höflichkeit gelaufen!! Es geht auch um mein Leben, mein Einkommen!! Die ganzen Lokalitäten hier bei uns im Ort sind einzig und allein aufgrund dieses Gesetzes kaputt gegangen! Die Arbeitlosen bei uns im Ort, allein wegen dieses Gesetzes! Und komm mir ja nicht mit: Anderes Konzept, das Rauchverbot ist nicht schuld, Kneipensterben gibt es schon seit Jahren und den sonstigen Unsinn!! Mein Ex-Mann musste in München sein 120qm großes Pub schliessen. Es gab dort kein Essen, aber 4 Dartautomaten + 4 Dartmannschaften, 1 Billardtisch + Billardmannschaft! Seit 1988 ging alles ohne Probleme! Jeden Tag voll! Am WE Ligaspiele! Und dann: nichts mehr!! Nur ein kleines Beispiel.. Er ist jetzt mit seinen 62 Jahren arbeitslos! Hat zwar etwas Geld auf der Seite, aber wie lange hält das? 2 Vollzeitbedienungen arbeitslos! 2 geringfühgig Beschäftigte arbeitslos!! So, und jetzt erzähl mir nochmal was in Bezug z.B Schnupftabak anbieten und sonstigen Unsinn!!!!!

      • UweM

        Hallo Christoph & Werner,
        danke für die wohltuend sachlichen Antworten.

        ich habe mich auch schon gefragt was der eigentliche Grund für den Erfolg des Volksentscheides war. Thema Gesundheit: Als Auslöser vielleicht richtig aber ich bezweifle dass man alleine damit schon Mehrheiten gewinnt.

        ich habe andere Gründe in Verdacht:

        Unbestritten ist, dass Rauch auf viele Menschen belästigend wirkt. Wenn ich in einer Kneipe, in der stark geraucht wird, ausnahmsweise mal Kontaktlinsen statt Brille trage, tränen mir nach spätestens zwei Stunden die Augen. Auch Raucher mögen überwiegend den Geruch nicht, den ein Mantel am Morgen nach dem Kneipenbesuch verströmt.
        Als Raucher aber einerseits Toleranz einzufordern, andererseits Nichtrauchern (der deutlichen Bevölkerungsmehrheit) nahezulegen, sie könnten sich ja “verpissen” wenn sie der Rauch stört, ist keine sympathiebildende Maßnahme. Und die Sympathien der Nichtraucher wird man brauchen wenn man auf demokratischem Weg wieder eine Gesetzesänderung erreichen will.

        Letzten Sommer habe ich innerhalb einer Woche folgende Erlebnisse gehabt, die mir vielleicht gar nicht weiter aufgefallen wären, wenn sie nicht zufällig gehäuft aufgetreten wären:

        Ich warte morgens auf die S-Bahn und sehe den Bahnsteig trotz Rauchverbotes mit hunderten von Kippen übersät, weil es für eine zu große Zahl an Rauchern ganz selbstverständlich ist, ihren Abfall überall dort hinzuwerfen wo sie gerade gehen und stehen (und es gäbe dort nur wenige Meter entfernt Raucherbereiche mit Aschenbechern)

        Dann Lese ich in der Zeitung, dass jemand verprügelt wurde, weil er in der U-Bahn Jugendliche am Rauchen hindern wollte und – ich habe meinen Augen kaum getraut – tags darauf zündet sich eine gut gekleidete ältere Dame im Zug eine Zigarette an und steigt heftig fluchend am nächsten Bahnhof aus nachdem sich andere Reisende das rauchen verbeten hatten.

        Dann lese ich dass in einem Speiselokal geraucht wurde und der Wirt trotz bitten anderer Gäste nicht dagegen einschritt und dass in ähnlichen Fällen auch die herbeigebetene Polizei nichts unternahm, geltendes Recht umzusetzen.

        Und denn höre ich wieder vom Raucherwunsch nach mehr Toleranz.
        Mein Verdacht ist, dass der Volksentscheid im Wesentlichen von dem schlechten Eindruck getrieben wurde, den Raucher durch solche Dinge in der Öffentlichkeit abgeben, sei es auch nur eine auffällige Minderheit. Ich denke es ging im Grunde gar nicht um Gesundheit oder die Eckkneipe

      • Christoph Suter

        Das Argument mit den «tränenden Augen» ist mir bestens bekannt. Auch ist mir bekannt, dass es einige Nichtraucher gibt, welche olfaktorisch hyperempfindlich sind. Nun weiss ich als Schweizer jedoch nicht, ob in der grössten Wirtschaftsmacht Europas, also der Bundesrepublik Deutschland, der Begriff «Lüftung» bekannt ist? Erstklassige Restaurants bei uns verfügen über modernste Lüftungen. Ich garantiere Dir, dass Deine Augen dort nicht tränen werden. Schlimmstenfalls riecht Dein Sakko nach Käse – wenn Du im Sommer neben japanischen Touristen sitzt, welche ein Käsefondue essen :-)

        Tränende Augen, Kopfweh und Schwindel sind ebenfalls – bei einer absoluten Minderheit bekannt. Man nennt dies «Sick-Building-Syndrome». Ursache sind Triggerchemikalien, welche überall vorkommen. Einige wenige Menschen reagieren darauf allergisch. Sei es nun Tabakrauch in Restaurants, oder Tonerstaub in rauchfreien Büros.

      • UweM

        Hallo Susanne,

        danke, dass du dich ausführlicher erklärt hast. Deine persönliche Situation tut mir leid.

        Trotzdem sind manche Aussagen wie generell zurückgehender Bierkonsum Tatsachen, von denen dir jede Brauerei ein Klagelied erzählen könnte.

        Mir fallen dazu viele Fragen ein, du denen ich keine passende Antwort weiß:

        Warum ist ein eventueller Gästeschwund so ungleichmäßig verteilt?
        Liegt es an regional unterschiedlich ausgeprägten Mentalitäten der Gäste?
        Was treibt Stammgäste dazu, Ihrem Lieblingslokal samt Wirt des Vertrauens die Loyalität aufzukündigen nur weil sie zum Rauchen kurz den Gastraum verlassen sollen (was man zum pieseln sowieso macht)?

      • Christoph Suter

        Zitat: «Was treibt Stammgäste dazu, Ihrem Lieblingslokal samt Wirt des Vertrauens die Loyalität aufzukündigen nur weil sie zum Rauchen kurz den Gastraum verlassen sollen (was man zum pieseln sowieso macht)?»

        Die Frage kommt mir bekannt vor. Insbesondere die Frage mit dem «pieseln». Entweder treibt Dich diese naive Frage tatsächlich um – oder es handelt sich bei Dir um einen ganz cleveren Troll, welcher uns hier vorführen will.

        Ich verabschiede mich hiermit aus dieser Diskussion.

      • Susanne

        Ich verabschiede mich hiermit auch! Bis denne..;-) Christoph, Werner, Frigorist, Sturer Allgäuer, Smoki und meine sonstigen Mitstreiter..:-)

      • Frigorist

        Zitat (in einem Kommentar von einem Anti irgendwo auf dieser Seite hier gelesen):
        „ …………… nur weil sie zum Rauchen kurz den Gastraum verlassen sollen (was man zum pieseln sowieso macht)?
        Zitat Ende!

        @ Susanne und ich dachte immer, zwischen dem Rauchen und dem Pieseln besteht noch ein (kleiner) Unterschied oder wie denkst du darüber? : – )
        Pieseln im Gastraum ist unästhetisch das ist mir vollkommen klar, aber ist dies das Rauchen auch?
        Wenn die Antis dies auch so sehen und beim Pieseln eine gewisse Erleichterung verspüren wie normale Menschen auch, eine Erleichterung demnach meistens in diesem Fall als ein Genuß gesehen werden kann, muss doch bei den Rauchern und Raucherinnen auch das Rauchen als Genuss von Seiten der Antis bewertet werden. Zumindest erlebe ich das Abklingen meines Frustes wenn ich in meinem Umkreis einen Anti erlebe und dann eine Zigarette rauche als Genuss. Und Frust abbauen ist doch auch irgendwie ein Genuss und dazu summiert das Rauchen, erlebe ich ja einen doppelten Genuss.
        Und wenn der Anti dann auch noch meinen Gesichtskreis verlässt, also mir aus den Augen geht, habe ich sogar einen dreifachen Genuss.
        Und wenn ich nach dem Rauchen dann auch noch zum Pieseln gehe, natürlich wie wir Raucher und Raucherinnen dies gewohnt sind derartiges auf der Toilette zu praktizieren, dann erlebe ich wie auch ein Anti beim Pieseln ja noch (zusätzlich) einen Genuss.
        Jetzt wenn du mitgezählt hast was die Anzahl von Genüssen anbelangt, haben wir Raucher und Raucherinnen da in unserem Leben schon bedeutend mehr Genussempfinden gegenüber einem Anti.
        Ob das die Antis wissen?

      • Frigorist

        @ Susanne,
        eines, ja etwas ganz Wichtiges, habe ich ja tatsächlich noch vergessen darauf hinzuweisen, nämlich „DIE ZIGARETTE DANACH“!
        Wobei ich jetzt nicht DIE nach dem Pieseln meine, sondern ….. na ja, Du weißt schon. : – )))
        Und wie wir Raucher und Raucherinnen ja wissen, gibt gerade diese Zigarette noch den gewissen Kick zusätzlich bzw. nachträglich.
        Siehst Du, so etwas erleben eben die Antis in ihrem ganzen Leben nicht.
        Und wie wir alle wissen: „Neid und Missgunst ist das grösste Übel in der Welt!“
        Wobei sich da die Antis ja ganz besonders auszeichnen!

        Auch ich ziehe mich für einige Zeit aus diesem Forum wieder zurück, zumindest solange bis ein gewisser Schmarrn welcher hier seit einigen Tagen zum Vorschein kommt, sich verflüchtigt hat.
        Wie ich bemerkt habe können einige Kommentare von einer gewissen Person ja gar nicht mehr gelesen werden, was vielleicht gar nicht mal so bedauernswert ist.
        Sogar der Werner Niedermeier zeigt Nerven, obwohl er ansonsten immer sehr viel Geduld aufbringt Aber er sagt sich eben auch, was zuviel an Schmarrn ist, ist nun mal zuviel.
        Recht so Werner!

      • Susanne

        @ Frigorist… Dank Dir recht sakrisch für Deinen Kommentar! Hab so richtig herzhaft lachen können! Hab auch ne Kleinigkeit für Dich:

        Nichtraucher ist die Steigerung von Sitzpinkler. — Unbekannter Autor

        Ist zwar ein klein wenig hart, aber that`s life…;-)

        Da fällt mir noch was ein: Bei BFT war vor kurzer Zeit ein guter Vergleich, der hatte auch mit Toilettegehen der Hardcore-Nichtraucher zu tun.. Mein Kommentar dazu war..;-) Mal schaun.. Evtl stell ich den hier rein…;-)

      • UweM

        Hallo Christoph,

        es täte mir leid, wenn du dich veräppelt fühlen solltest, das ist sicher keine Absicht. Meine Frage war ernst gemeint. Als “nur” Gelegenheitsraucher fällt es mir schwer, jede Auswirkung einer echten körperlichen und/oder seelischen Abhängigkeit nachzuvollziehen, zumal die echten Raucher in meinem Bekanntenkreis ganz anders argumentieren. Deshalb frage ich ja.

        Meine Erfahrung habe ich vor einigen Jahren beim Skifahren in Südtirol gemacht als in Italien ein Rauchverbot gerade erst neu eingeführt wurde, lange bevor das in Bayern der Fall war. Dort war die Aufregung zunächst sicher nicht geringer als hier. Ein wichtiges Gesprächsthema zumal Carabinieri regelmäßig kontrollierten! Einheimische Gäste erzählten mir dort, dass sie die Einschränkung nach der ersten Aufregung gar nicht so stark empfänden wie befürchtet, da man beim gelegentlichen Toilettengang (und wer hat das Bedürfnis an einem langen Kneipenabend nicht gelegentlich) eine Zigarette auch gleich inhalieren könne. Ausserdem stellten sie mit einiger Überraschung fest, dass sie weniger Rauchen als zuvor ohne das als Verlust zu empfinden, da sie bemerkten, sich oft nur dann einem Ritual gleich eine Zigarette angezündet zu haben, wenn ein anderer am Tisch das auch tut und nicht ausschließlich dann, wenn man tatsächlich selbst Lust darauf hatte. das ist ein psychologisches Phänomen.

      • UweM

        Mal eine ganz allgemeine Frage: Wie will man eine zur Gesetzesänderung notwendige demokratische Mehrheit gewinnen, wenn man schon hier im kleinen Rahmen größte Schwierigkeiten hat, Fragen von jemandem, der nicht mal ein militanter Nichtraucher ist, sachlich und höflich zu beantworten?

        Welchen Eindruck wird dieses Verhalten in den Augen der Öffentlichkeit hinterlassen?

        Wer glaubt, dass man so wahlentscheidende Massen dazu bewegt, mit wehenden Fahnen die Seiten zu wechseln?

        Warum wird selbst eine einfache und sachlich 100%ig korrekte Aussage wie die, dass ein schweizer Taschenmesser nicht vom Einhandmesserverbot betroffen ist, einem Pavlowschen Reflex gleich so lange negativ berwertet bis die Forensoftware sie versteckt? (man kann sie dennoch anklicken) Nichts sehen, nichts sprechen, nichts hören wollen?

      • Christoph Suter

        Nur ganz kurz: In Italien gibt es KEIN generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Lokale mit separatem Raum können diesen als Raucherlokal betreiben. In Mailand gibt es zirka 100 Lokale. Einige davon findest Du auf einer Liste meiner Mitstreiter aus Italien:

        http://www.forcesitaly.org/Locali/visualizza_locali.php?citta=Milano

        Ob ich nun automatisch alle 5 Minuten eine Zigarette anzünde, oder nur alle 2 Stunden, ist meine persönliche Angelegenheit. Das geht den Staat nichts an. Das Schweizerische Bundesgericht hat übrigens anders als Euer Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe geurteilt. Rauchverbote OHNE Ausnahmen sind in der Schweizerischen Eidgenossenschaft VERFASSUNGSWIDRIG.

        Last but not least: Wieso soll meine Lunge älter werden als ich? Das Zitat stammt von Dr. med. et theol. Manfred Lütz (Psychiater aus Köln).

        Das war es dann – und tschüss!

    • UweM

      Gibt es eigentlich irgendwo tatsächlich seriös erfasste Daten zum Thema Kneipensterben?
      Aller reden zwar drüber aber jeder anscheinend nur aus seiner persönlich gefärbten Position heraus.
      Man sollte nicht vergessen, dass die Gastronomie schon traditionell zu den Branchen mit den höchsten Konkursraten in Deutschland gehört. dass Lokale öffnen uns schließen war schon immer so aber ist der Effekt zur Zeit tatsächlich nachweislich (!) stärker ausgeprägt?
      Weiß das einer?
      Auch darf man nicht aus den Augen verlieren, dass der Bierkonsum seit Jahren hierzulande stark rückläufig ist. Pro Kopf der Bevölkerung seit 1991 um knapp 30%. Das sind alles Effekte, die einen Eindruck verfälschen können

  7. smoki

    .ich versteh heute noch nicht wieso die menschheit Hr.Xy glauben konnte…………..Was heckt er als nächstes alles aus ?vieleicht macht rtl ihn ein angebot für das dschungelcamp 2012 ?

  8. Frigorist

    Je mehr dieser Mensch in der Öffentlichkeit genannt wird, umso interessanter wird er für die Öffentlichkeit. Die Raucher und Raucherinnen pinkeln sich doch selbst ans eigene Bein, wenn sie sich mit dieser Person immer wieder beschäftigen. Er selbst sieht sich in seiner Arroganz somit als eine prominente Persönlichkeit welche doch im Grunde genommen in seinem Leben nichts fertig brachte, ausser mit Lügen einen gewissen Teil der bayerischen Bevölkerung zu täuschen und zu hintergehen.
    Bei einem Versuch den Namen dieser Person zu schreiben flippen die Tasten meiner Tastatur vollens aus und ich muss dabei Angst haben, sie fliegen mir gegen meinen Kopf.

    Die betroffenen Menschen als Überlebende und die Angehörigen der Leidtragenden des Holocaust welche in der Zeit der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zu Tode gekommen sind, vermeiden ebenfalls peinlichst den Namen Hitler zu erwähnen.
    Für mich ist diese betreffende Person ein Krimineller welcher sich ein eigenmächtiges gesetzeswidriges Handeln anmasst und einfach Bilder entwendet, welche im nicht gehörten und er so ganz einfach sie in seinen Besitz brachte.
    Ich bin überzeugt davon, dass die Partei Bundes – ÖDP ähnlich wie die Passauer ÖDP – Parteimitglieder in Bezug des Passauer Stadtrates sich ebenfalls baldigst dieser Person entledigen wird, denn dieser Mensch ist ja nur noch peinlich.

    • Charlynbg

      Das Problem dabei ist das er sich damit in guter Gesellschaft befindet:

      - Horst Seehofer
      - Angela Merkel
      - Dr. Ulrich Mal(eur)y

      Solange es in der Politik auf “Maulaufreisen”, polemisieren und nach Möglichkeit nichts können ankommt, werden Figuren wie besagter Sebastian Frankenberger in der Gesellschaft nach oben gespült.

      Da er und die ÖDP nicht wirklich die Größe haben etwas zu reißen verlegen sich die Strafen auf die großen Parteien.

      Da das Wahlvolk aber dumm ist, wird sich im großen und ganzen nichts ändern.

      Es sei denn man haut gscheid auf die Deppen drauf und zeigt das die Grenze erreicht ist.

  9. Sturer Allgäuer

    Jeden anderen “Bilderdieb” hätte man geteert und gefedert, aber wie es nun mal so in der Politik ist, es hackt keine Krähe der anderen das Auge aus.

    • Peter 41

      Grüss dich Susanne wehe würde man hier solche Kommentare über Raucher ablassen,ich meine “Sitzpinkler “. Ich bin Nichtraucher,oder kommt gleich wieder die Antiraucherkeule.

      Freundlichen Gruss

  10. Peter 41

    Ja in der Schweiz ist vieles besser.

  11. Peter 41

    Mal eine provokante Frage. Wäre der Volksentscheid nur demokatisch verlaufen,wenn er für euch Raucher positiv ausgegangen wäre,wenn zb.das ganze bayerische Volk am Volksentscheid teilgenommen hätte, hättet ihr dann ein Ja akzeptiert:Wenn ein neuer Volksentscheid kommt was würdet ihr als Nichtraucher machen.Zum Abstimmen gehen oder nicht.

    • Christoph Suter

      Ich muss mich da mal wieder von der Schweiz aus in innerbayerische Angelegenheiten einmischen. Wir Schweizer haben ja bekanntlich die direkte Demokratie. Wenn wir nicht eben arbeiten, dann sind wir beim Abstimmen :-)

      Natürlich war Euer Volksentscheid demokratisch. Mehrheit ist Mehrheit. Auch wenn die Stimmbeteiligung nur 37% betrug. Auch wenn gelogen wurde, dass die Balken krachten. Das läuft auch bei uns in der Schweiz so. Auch bei uns wurden schon vielmals Fehlentscheidungen getroffen. Deshalb sind wir es gewohnt, dass zu einem späteren Zeitpunkt – mittels einer neuen Initiative – erneut abgestimmt wird. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, allfällige Fehlentscheide wieder zu revidieren. So etwas läuft bei uns im Stadtstaat Basel (Kanton Basel-Stadt) und im Kanton Appenzell-Ausserrhoden.

      http://www.nichtraucherschutz-ja.ch/

      http://www.baizer.ch/aktuell/index.cfm?EintragID=2633&md=akt&sutxt=Appenzell&lvl=2

      • Muna Sat-Ananda

        Volksentscheide sind nur dann demokratisch, insofern beide Seiten in der Öffentlichkeit zu Wort kommen dürfen und auch Einzug in die Medien erhalten. Dies war lt. Aussagen eines fränkischen Mitstreiters, mit dem ich persönlich sprach, in Bayern nicht der Fall. Es wurden nicht nur Plakat-Aktionen der Verbotsgegner torpediert, auch die Medien-Berichterstattung erfolgte höchst einseitig, und es kamen hauptsächlich nur Verfechter der Verbots-Befürworter zu Wort. Außerdem haben sich zahlreiche Vereinigungen – sogar das rote Kreuz – wie mir mitgeteilt wurde – den Ökofaschisten angeschlossen und ihre Verbots-Propaganda verbreitet. Diese Massenmanipulation kann mit Recht und Fug als eine der Größten nach dem Ende des dritten Reiches gewertet werden. Und immer wieder zogen die dritte-Reich-Parolen des sog. ‘Passivrauchen” (vom dritte-Reich-Forscher Fritz Lickint erfunden) durch die Massenmedien. Warum sich allerdings dermaßen viele Organisationen zu Gunsten des Verbotsentscheides einklinkten, bleibt mir nach wie vor ein Rätsel – denn in Hamburg geschah dieses nicht.
        Apropos Schweiz: Leider ist auch auf den Schweizer Seiten die Pressefreiheit nicht garantiert, denn meine Leserzuschriften in sog. Schweizer Magazinen (die oftmals unter dem Einfluß der Lungen-Liga stehen) wurden ebenso zensiert, bzw. unterschlagen, wie es in den deutschen System-Magazinen der Fall ist (.z.Bsp. Focus-Online).
        Es ist erschreckend, welche eine politische Macht diese Lungen-Liga, DKZF und die ASH bereits ausübt, obwohl diese lt. ihrer Satzung gar keine politische Agitation betreiben dürften.
        Frankenberger ist in diesem ganzen Intermezzo nur eine kleine Randfigur. M.E. ist es wichtiger, die Urheber der Prohibiton zu bekämpfen, als sich großartig mit den symptomatischen Auswirkungen (Antiraucher, iigendwelche unbedeutenden Randparteien, usw.) auseinanderzusetzen.

      • Muna Sat-Ananda

        Nachtrag:
        Volksentscheide sind desweiteren unsinnig, wenn sie ohne Quorum (Mindesbeteiligung) durchgehen. Wenn sich mangels Interesse der Bevölkerung nur 1/3 der Wahlberechtigten an solchen Abstimmungen beteiligen, geschieht es – wie auch in Bayern geschehen – daß eine fanatische Minderheit von ca. 20%, an der Gesamtbevölkerung gerechnet, die Möglichkeit erhält, eine totalitäre Gesetzgebung, der dann das gesamte Volk unterliegt, zu installieren. Ob es nun in der Schweiz ein solches Quorum gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    • G-H-L

      Es bleibt halt die Frage, ob der Volksentscheid wirklich demokratisch verlaufen ist? Bereits bei der Unterschriftensammlung für den Volksentscheid sollen die Leute fast schon mit Gewalt zu Unterschrift gedrängt worden sein. Auch hat niemand geprüft, ob sich hier Leute mehrfach eingetragen haben, damit es auch wirklich zum Volksentscheid kommt.
      Auch ist es nicht demokratisch, wenn die Rauchverbotsbefürworter ihre Plakate aufhängen dürfen, es den Gegnern jedoch untersagt wird. So geschehen in Nürnberg. Da dürfen nämlich nur Parteien ihre Plakate aufhängen. Die ÖDP ist eine Partei, der Gastronomieverband jedoch nicht. Auch die Habana-Lounge in Nürnberg mußte unter Androhung eines saftigen Bußgelds ihr Transparent an der Hausfassade wieder abnehmen. Andere Bundesländer schreiben bei Volksentscheiden ein sog. Quorum vor. Hier in Bayern hätte es genügt, wenn ein einziger Bürger zum Entscheid gegangen wäre.

      • Christoph Suter

        Das wusste ich nicht. Also Plakate dürfen bei uns alle Initianten aufhängen. Parteien – oder Privatpersonen. Die Unterschriften müssen in der Schweiz STRIKT nach Gemeinden getrennt gesammelt werden. Die Staatskanzlei der jeweiligen Gemeinde prüft, ob der Unterzeichner auch in dieser Gemeinde gemeldet und stimmberechtigt ist. Mehrfaches unterzeichnen ist BETRUG. Die direkte Demokratie ist eine ernste und TEURE Angelegenheit.

      • Servaxx

        ja was hamma denn für ein Verständnis von Demokratie hier???
        Das Argument mit dem Quorun ist echt gut! Die Mindestbeteiligung mit Quorum liegt bei 25%! Tatsächlich warens über 38… (nicht 37) Und wäre der Volksentscheid mit 200 Stimmen pro Rauchen ausgegangen, wäre das hier als überragender Erfolg für Freiheit und Toleranz gewertet worden, ganz sicher! War aber nicht so, sondern über 60% der engagierten Bürger (das sind fast 2/3 und würde im Bundestag beinahe für eine Grundesetzänderung reichen!) stimmten gegen den Dunst. Und wieder mal die schöne Zahl von 85% rauchfeier Gastronomie vor dem Volksentscheid… Ich habe Herrn Niedermeier mehrmals persönlich gefragt, ob er sich beim KVR München genau so kritisch erkundigt hat, wie diese Zahl zustandegekommen ist, wie er dies bei gegenteiligen Veröffentlichungen immer macht. Leider hat er sich dazu nie konkret geäußert, Ein Schelm, wer Böses dabei denkt,,, ;-)

      • UweM

        Was ist denn das für ein Unsinn mit dem angeblichen Zwang zur Stimmenabgabe und der fehlenden Registrierung? Selbstverständlich musste ich mich auf der Gemeinde ausweisen als die Listen gefüllt wurden. Auch wenn die Volksabstimmung unter falschen Voraussetzung stattgefunden hätte, dann hätten die Gegner des Nichtraucherschutzes die Wahl bei engagierter Beteiligung dennoch gewinnen können. So aber lag ihr Stimmenanteil nur geringfügig über dem Raucheranteil in Bayern, was bedeutet, dass bei höherer Wahlbeteiligung die Niederlage wohl tendenziell deutlicher ausgefallen wäre.

      • Frigorist

        @ UweM,
        mit Deiner Rechnung liegst Du falsch, denn man kann davon ausgehen, dass die Antis alle ihre Leute als Wähler mobilisiert hatten, was eben bei den Rauchverbotsgegnern nicht der Fall war.
        Die Rauchverbotsbefürworter waren (sind) mehr oder weniger als Fanatiker zu sehen, bei welchen bei der Wahl das Potentional so ziemlich ausgeschöpft war.
        Lediglich die Raucher/innen und vor allem die betroffenen Wirte waren grossteils zu faul und demzufolge uninteressiert, sich an der Wahl zu beteiligen.
        Dabei wäre es so einfach gewesen!
        Wenn die bezeichnenden Wirte damals an dem Wahlsonntag ihre rauchenden Stammgäste und darunter die toleranten sowie moderaten Nichtraucher insofern motiviert hätten indem sie diese ihre Gäste aufgeforderten, sich kurzzeitig von ihren Stühlen am Stammtisch zu erheben und an die Wahlurnen in die Rathäuser zu begeben, bei der Rückkehr derselben wieder an die Stammtische denen als Anerkennung und Belohnung einige Mass Freibier auf den Stammtisch gestellt hätten, dann wäre die ganze Sache mit absoluter Sicherheit anders gelaufen.
        Jedoch bringt es im Nachhinein verdammt wenig, wenn man mir wenn …. wenn argumentiert.
        Man kann nachträglich lediglich aus Fehlern lernen und ich bin überzeugt, dass bei der Wiederholung des Volksentscheids diese nicht mehr begangen werden.
        Und eine Wiederholung eines Volksentscheides ist unbedingt erforderlich, da die bayerische Bevölkerung im Nachhinein die Lügen der Antis erkannt hat und bereit ist, die derzeitigen ungewollten und unbrauchbaren Umstände durch ihr nächstes Abstimmungsverhalten zu revidieren.
        Der Gesetzgeber selbst wird von sich aus nichts ändern und immer wieder darauf hinweisen, „die bayerische Bevölkerung hat ja so entschieden und dies ist nach deren Willen nun mal Gesetz“.
        Wie und warum es so gekommen ist wie es jetzt ist, darüber wird sich der bayerische Gesetzgeber verdammt wenig Gedanken machen.
        Darum MUSS der tatsächlich Volkswille durch einen erneuten Volksentscheid nochmals abgefragt werden und diesmal kommen die Lügen der Antis nicht mehr zum Tragen.
        Auch in Irland zum Thema EU wurde das dortige Volk wiederholt mit einer erneuten Abstimmung nach einer erfolgreichen Unterrichtung über das Thema befragt und das Ergebnis ist somit dementsprechend anders verlaufen, gegenüber der ersten Abstimmung.
        Darum unterstütz alle den Günter Groß, welcher sämtliche möglichen Hebel in Bewegung setzt um eine erneute Abstimmung zu erreichen und derzeitig schon fleissig an den Vorbereitungen arbeitet. http://www.rauchernews.de/news/2011/01/19/volksentscheid-gegen-bayerisches-rauchverbot/

    • alfi

      Ich akzeptiere den Volksentscheid. Das Ergebnis ist allerdings interpretierbar. Ich lese aus dem Ergebnis, daß es eigentlich 60 % Nichtrauchergastronomie und 40 % Rauchergastronomie nach dem Willen des Volkes geben sollte. Das wurde nicht umgesetzt. Im Bundestag sitzen z.B. auch nicht zu 100% Vertreter der CDU, verstehste jetzt?

  12. Frigorist

    Na ja, schön langsam fangen die Gehirnzellen der ÖDP – Leute in Passau vielleicht doch wieder an zu durchbluten, nachdem sie diesen Passauer Strassenköter aus ihren Reihen verbannt haben.
    Der erste Schritt wäre somit getan und jetzt ist nur noch zu hoffen, dass sich möglichst die noch vorhandene bzw. verbliebene Zahl der Gehirnzellen, nachdem sie auf Grund der Unaktivität der letzen Zeit was die menschliche Logik betrifft, noch nicht völlig abgestorben sind und sich eventuell doch noch an die Durchblutung gewöhnen können.
    Wia sogt do da Becknbaua imma? „Do schauma hoit ah moi!“

    • Roodee

      Hallo Frigorist,
      genau das glaube ich nicht. Der Straßenköder, wie er hier gerne genannt wird, hat so viele Leute gegen seine Person aufgebracht, dass es für die anderen, die genauso denken schwer ist, sich noch hinter ihn zu stellen ohne selbst ins Kreuzfeuer zu geraten. Daher hat man ihn abgeschossen – so meine These. Keineswegs sehe ich darin ein Umdenken bei den Fanatikern, die Frankenberger haben machen lassen, sich heimlich freuend, dass einer so dumm ist sich öffentlich als Person für diesen Schwachsinn herzugeben. Ich denke, dass es vielmehr so ist, dass man nun sagen kann: “Wir haben das ja so extrem nicht gewollt, sondern der Frankenberger und den sind wir ja nun los.” Keiner hat bisher gesagt, dass der Volksentscheid nicht wirklich demokratisch war. Keiner hat bisher durchblicken lassen, dass das Rauchverbot eine traurige Verfehlung war, die nun bald wieder aufgehoben wird.
      Verstehst du, das ist eine schlichte Personalie, kein Umschwenken, da die verbleibenden Leute das Rauchverbot nie aufheben würden.
      Man versucht dem Hund einen Knochen hinzuwerfen, in der Hoffnung, dass er zubeißt.
      Halten wir uns an den Fakten fest – das Rauchverbot besteht nach wie vor!

      Roodee

  13. Blaudunst

    Verdient hat er es aber schon… Auch wenn er von der Gesundheitslobby, Grüne und SPD nur benutzt wurde. Er hat sich aber gene benutzen lassen und hat den Mund ganz groß aufgemacht!

    Und angeblich hat er den ganzen Zirkus nur veranstaltet, weil seine extra-langen Haaren nach Tabak gestunken haben, nicht wegen den angeblichen Nichtraucherschutz.
    Dafür geht jetzt fast jeden Tag eine kleine Kneipe in Bayern Pleite und 30% der Bevölkerung hatben überhaupt keine Räumlichkeiten mehr, wo sie sich wohl fühlen können!

    Der “Bauernopfer” tut mir wirklich nicht leid, er hat sehr viel Mist gebaut…

    • Roodee

      Hallo Blaudunst,
      sicher hat er das verdient. Aber wer Schach spielt, weiß was ein Bauernopfer ist: Bevor man das Spiel aufgibt, läßt man lieber erst mal einen Bauern hops gehen.

    • UweM

      In meinem Bekanntenkreis hat nicht ein einziger Raucher ein Problem mit dem aktuellen Gesetz. Interessanterweise raucht nicht ein einziger von denen in der eigenen Wohnung oder im eigenen Auto, weil sie den Gestank dort selbst nicht mögen.

      Wie kommst du also auf 30%? Wenn ich mir ansehe wie wenig Raucher tatsächlich aktiv dagegen protestieren, dann dürfte die Quote wohl eher bei <1% liegen.
      Kneipensterben gab es vorher auch schon. Wenn ich mir die Gaststätten an meinem Wohnort ansehe, dann sind die, die vorher rappelvoll waren immer noch rappelvoll und die die um Gäste kämpfen mussten, tun das auch immer noch.

      • Christoph Suter

        In der Psychiatrie nennt man das «selektive Wahrnehmung» ;-)

      • Frigorist

        @ UweM,
        leg Dir einen Blindenhund zu, denn mit Deinen Augen kann etwas nicht in Ordnung sein.
        Oder Du redest Dir und willst uns einen Schmarrn einreden, der in der Praxis allgemein so nicht ist.
        Irgendwie verwechselst Du eine Kneipe mit der Sakristei einer Kirche oder mit der Kirche selbst.
        In einer Kneipe in der vor dem 01. Jan. 2008 geraucht wurde und die somit als eine Raucherkneipe zu sehen ist (ich rede nicht von einem Restaurant) wird in vielen Fällen auch heute noch geraucht und diese Kneipen werden hoffentlich immer mehr.
        Bekanntlich nennt man so etwas einen praktizierten zivilen Ungehorsam, welcher immer mehr in gewissen Kneipen zum Vorschein kommt..
        350 Meter von meinem Wohnhaus entfernt wird in einer Kneipe in einem Gastraum, anschliessend an einem Nichtrauchergastraum sich befindend, geraucht auf Teufel komm raus.
        Und diese Kneipe ist täglich brechend voll und da vor allem der Gastraum, in welchem eben geraucht wird.
        @ fasti (ein in letzter Zeit faul gewordener Kommentator in den Raucherforen) weiss, von welcher Kneipe ich als Beispiel spreche!

      • UweM

        Hallo Frigorist
        ich fürchte mit deiner Neigung gleich agressiv in persönliche abzudriften erweist du dieser Aktion einen Bärendienst. Wer Toleranz einfordert sollte zuallerst auch in der Lage sein, diese auszüben. Ich bin auf diese Seite zufällig gestoßen und ich fürchte es ensteht hier ein völlig falscher Eindruck vom Bekanntheitsgrad von “Gegenaktionen”. Ausnahmslos alle Raucher in meinem Bekanntenkreis hatten weder mit der vorherigen noch mit der aktuellen Regelung ein Problem, möglicherweise ist aber auch keiner von denen so stark vom Nikotin abhängig, dass er seinen Seelenfrieden gefährdet sieht wenn er nicht mehr überall trockenes Laub anzünden darf. Grüße, Uwe (der sich gerne mal eine gute Zigarre gönnt)

      • Christoph Suter

        UweM: «Der sich gerne mal eine gute Zigarre gönnt»

        Sie dürfen von mir aus eine 45 Euro teure Cohiba – bei minus 10 Grad Celsius – auf dem Balkon, oder vor der Kneipe, genüsslich rauchen. Für mich kommt dies nicht in Frage.

      • UweM

        Hallo Herr Suter,
        eine vernünftige Zigarre bekommt man schon zu einem Bruchteil davon. Aber sie haben recht in der Annahme, dass ich ausschließlich dort rauche, wo ich niemand anderen damit belästige und ich fühle mich damit nicht im Mindesten eingeschränkt. Im Gegenteil, ich halte das sogar für selbstverständlich. Stellen sie sich vor, ich betrachte es noch nicht mal als mein Grundrecht, den Stummel einfach im freien auf den Boden zu werfen, sondern ich entsorge meinen Abfall, so wie es sich gehört.

      • Christoph Suter

        Auch ich rauche nur dort, wo ich niemanden belästige. Nämlich in einem Restaurant, in welchem das Rauchen erlaubt ist – oder bei mir im Büro und in meiner Wohnung..

      • UweM

        Fein, dagegen lässt sich ja nichts sagen. Weiterhin alles Gute!

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