Verbotsinitiative in Hamburg gescheitert

Verena Häggberg wollte in Hamburg Totalitarismus installieren und scheiterte damit kläglich

Mit großem Wirbel startete im Juli 2010 die Hamburger ÖDP eine Initiative zu einem totalen Rauchverbot in Hamburg. Beflügelt vom Erfolg des bayerischen Verbotsbegehrens, wo die ÖDP in einem unvergleichlichen Lügenwahlkampf die Menschen manipulieren konnte (Rauchernews berichtete), wollte man auch in Hamburg die Menschen spalten und aufeinander hetzen und ein totales Rauchverbot in der Gastronomie installieren.

ÖDP-Geschäftsführerin Verena Häggberg (siehe Bild), die für die Verbotsinitiative verantwortlich ist, hetzte in bekannter ÖDP-Manier in die Mikrofone der Journalisten: “Raucher sind keine schützenswerte Minderheit, sondern schaden mit ihrem Tun anderen Menschen durch Passivrauchen.” Allerdings konnten in Hamburg mit dieser Polemik kaum weitere Verbotsbefürworter gefunden werden. Lediglich die als äußerst militant und aggressiv geltende Gruppierung “Pro Rauchfrei”, die laut “Stern” rauchenden Menschen die Menschenwürde abspricht, sowie ein Ableger der “Nichtraucherinitiative Deutschland” gaben sich für die Hassinitiative her.

Andere politische Parteien wie Grüne, SPD oder Freie Wähler winkten ab (Rauchernews berichtete). Man wollte sich nicht auf einen derart populistischen Verbotswahn einlassen und man war der Meinung, dass das bestehende Rauchverbot in Hamburg mehr als ausreichend sei, um der Lobbyarbeit für die WHO Genüge zu tun. Weitere Unterstützer aus anderen Bereichen findet man auf der Webseite der Verbotsinitiative nicht. Ähnlich wie in Bayern versuchte man, über die Plattform “Facebook” Unterstützer zu rekrutieren. Was beim bayerischen Wahlkampf noch gelang, scheiterte für den Hamburger Wahlkampf. Gerade einmal 144 Mitglieder und 1.262 Unterstützer fanden sich für die Hamburger Verbotsinitiative, darunter viele bekannte Hassprediger und Propagandisten, die in verschiedenen Facebook-Gruppen ihr Unwesen treiben und dort unter verschiedenen Pseudonymen Werbung und Propaganda für die WHO und die Antiraucherlobbys machen.

Bis Anfang Januar hätte man 10.000 Unterschriften benötigt, um auch in Hamburg Hass und Ausgrenzung zu installieren. Bereits im Herbst 2010 zeichnete sich allerdings ab, dass man die benötigten Stimmen niemals würde sammeln können. Die letzten aktuellen Nachrichten auf der Webseite der Hamburger Verbotsinitiative stammen vom Oktober 2010; allerdings wird nach wie vor dazu aufgerufen, für die Aktion zu spenden. Es wird den Menschen nicht gesagt, dass die Verbotsinitiative gescheitert ist – ein Staatsanwalt könnte hier problemlos Betrug vermuten.

Mehrere Anfragen von Rauchernews per E-Mail an die Organisatoren, wie der Stand der Dinge in Hamburg sei, wurden nicht beantwortet. Scheinbar versucht man mit allen Mitteln, die Blamage zu vertuschen. Auf der Webseite der Hamburger ÖDP findet man lediglich den lapidaren Hinweis, dass der für den 17.1.2011 geplante Stammtisch mit Häggberg entfällt. Es gibt keine Begründung oder Erklärung dazu.

[Update 16.1.11, 15:00 Uhr] Lediglich auf ihrem Facebook-Profil bekannte Häggberg als Antwort auf eine entsprechende Nachfrage: “Das ist leider nicht zustande gekommen. Zum Schluss wurde es immer schwieriger, da haben wir abgebrochen.” [/Update]

Hamburg hat den Wahlspruch der ÖDP “Hamburg atmet auf” angenommen. Hamburg kann aufatmen, ist doch Totalitarismus, Hass, Spaltung der Gesellschaft und Existenzvernichtung an der Hansestadt vorbeigegangen.


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29 Kommentare

  1. Tom

    Sicher eine erfreuliche Nachricht;Wahrscheinlich fehlte den Hamburger Verbotsnarren das logistische u.finanzielle Kno-how u.die flächendeckende Unterstützung der Medien ,die es z.b. in Bayern gegeben hat.
    Andererseits spekulieren sie vielleicht darauf,das bei einen Regierungswechsel zu Rosa(den Rot ist diese SPD schon lange nicht mehr)und Grün/Braun kommt die Rauchverbote sowieso administrativ rigider werden.
    Fakt ist:Je länger Bayern isoliert bleibt mit seinen totalen Rauchverbot,desto schwerer lässt es sich auch hier selber aufrechterhalten.Die Prohibtion wird sicherlich nicht über Nacht verschwinden,es werden Jahre vegehen aber ich bin mir sicher das der Tag kommen wird an dem wir Raucher wieder Zugang zu Räumlichkeiten finden werden.
    In dieser Sache ist Geduld ,Zähigkeit,Ausdauer gefragt….sind Ideen u.individuelle o.lokale Nischen auszuprobieren;Wer die Flinte ins Korn wirft u.,resigniert verhilft diesen Neopuritanern erst recht zum Sieg,imdem er ihre kulturelle Hegemonie anerkennt.
    Die massiven u.immensen Auswirkungen u.Verluste des Rauchverbots in Bayern werden sich langfristig noch erweisen.Und mit der jetzt von der ÖDP u.einigen Honoratioren verschiedener Städte anvisierten Sperrzeitverkürzung wird es einen weiteren Einbruch geben.Ich für meinen Teil kann sagen ,das mich nichts mehr in diese Verbotsgastronomie treibt.Ich habe seit Monaten kein Geld mehr in irgendeiner Kneipe ausgegeben ,kaufe mein Bier am Kios u.konsumiere es zuhause.Da ist es warm,ich kann rauchen u.finanziell ist es erheblich günstiger!

    • Frigorist

      @ Tom …. im Grunde genommen magst Du stellenweise Recht haben, nur eben nicht ganz.

      Zitat:
      Die Prohibtion wird sicherlich nicht über Nacht verschwinden,es werden Jahre vegehen ……..
      [ …………… ]
      In dieser Sache ist Geduld ,Zähigkeit,Ausdauer gefragt….sind Ideen u.individuelle o.lokale Nischen auszuprobieren …….
      Zitat Ende!

      Denn wir haben nicht so lange Zeit, der Zerstörung unserer gemütlichen Wirtshauskultur zuzusehen und für die entsprechenden Gastwirte, deren Existenzzerstörung diese in Kauf zu nehmen.

      Darum muss unbedingt auf ein erneutes Volksbegehren und auf einen nachfolgenden Volksentscheid hingearbeitet werden, wie es ein Günter Groß (jeder Forenbesucher kennt ihn zwischenzeitlich) in die Hände nimmt, somit konsequent vorbereitet und dann auch mit vereinten Kräften ALLER Interessierten durchzieht..
      Der bayerische Gesetzgeber redet sich doch zur Zeit dahingehend hinaus, dass durch das derzeitige absolute Rauchverbotsgesetz nur der Wille des bayerischen Volkes lt. Volksentscheid von der Regiering beachtet wird und die Regierung gegen den Willen des Volkes nichts ändern kann und vor Allem will.
      Also bleibt uns gar nichts anderes übrig, als durch einen erneuten Volksentscheid den Willen des Volkes BERICHTIGT zu erfassen (ohne die beim letzten Volksentscheid greifenden Lügen der Antis und dem beweiserbrachten Widerspruch der rauchenden Bevölkerung und entsprechenden Wirten Bayerns, diesen mit der Logik und der Vernunft der zwischenzeitlichen Erkenntnisse verknüpft) und dementsprechend dann die bayerische Regierung gesetzlich zum Handeln zu veranlassen bzw. zu zwingen.
      Anders geht nichts und wer dies nicht einsieht, der lügt sich nur selbst an!

    • Roodee

      @Tom:
      Richtig! Dass es nicht auf Dauer haltbar ist, in einem Bundesland so und in einem Nachbarbundesland anders zu verfahren, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Momentan läuft bei euch alles richtig. Ihr veranstaltet Demos, die sich wachsender Beliebtheit freuen, ihr meidet die Lokalitäten, die sich in ihr Los gefügt haben und unterstützt die Wirte, die Weitsicht und Aktivität zeigen. Die verschiedenen Gruppierungen arbeiten zusammen. Gut!
      Dass es keine kompletten Rauchverbote in den anderen Bundesländern gibt, liegt aber nicht zuletzt auch an der Zurückhaltung durch die “außerbayrische” Politik, nach dem Motto: “Schau ma ma, was der Ball macht, in Bayern.” Diesmal seid ihr das Testland gewesen und alle schauen, was passiert. Daher ist es sehr wichtig, nicht nur für euch in Bayern, sondern auch für alle anderen, dass es bei euch einen wachsenden Protest gibt. Dass ihr auf die Mainstreampresse nicht zählen könnt, ist klar. Macht aber nichts, da die sich sowieso immer deutlicher wachsender Unbeliebtheit erfreut. Was man aber auf keinen Fall tun darf, ist sich einzuigeln. Du bist gerade auf dem besten Weg dazu. Das ist nämlich die schlechteste alle verbleibenden Alternativen. Dann hat man uns da, wo man uns haben will. Zu Hause, Bier trinkend, rauchend und im Internet bloggend. Das läßt sich heutzutage super überwachen. Die fröhliche Gesellschaft in einer Kneipe, ist dagegen unschlagbar besser und auch viel gesünder für die Seele.

      @Frigorist:
      Wenn ich dir auch Recht gebe, was das erneute Volksbegehren betrifft – aber Ungeduld ist ein schlechter Ratgeber. Natürlich werden viele kleine Kneipen und ihre Betreiber und Angestellten durch das totale Rauchverbot drauf gehen. Und natürlich ist es deshalb wichtig, so schnell wie möglich normale Zustände wieder herzustellen, aber ich glaube wir sollten (wie Tom richtig schrieb) die Variante des zählebigen Grabenkriegs nicht ganz außer acht lassen.

      • Frigorist

        @ Roodee,
        in Anbetracht dessen, dass sich die Raucher/innen an die derzeitigen Zustände auf Grund der langzeitigen zwangsläufigen Handlungsweise gewöhnen, sehe ich es schon für wichtig, dass sich die Situation so schnell wie möglich wieder ändern muss.
        Ich selbst habe vor einigen Tagen mit Erstaunen in Erfahrung gebracht, als eine rauchende Bedienung vor der Kneipe mit ihrer Zigarette stand und mir sagte: „Eigentlich ist es gar nicht so schlecht, wenn in der Kneipe nicht mehr geraucht wird!“ Dies war bei dieser Person vor kurzer Zeit nicht denkbar, sich in dieser Art und Weise sich zu äussern. Sie berichtete mir davon, dass schon ein merkbarer Unterschied in Bezug der Atemluftverhältnisse gegeben ist und sich dies dementsprechend zeigte, als sie vor kurzer Zeit ihre Tätigkeit bei einer geschlossenen Gesellschaft ausführte in der geraucht wurde und vergleichsweise in der übrigen Zeit als einer rauchfreien Zone in der Kneipe, sie sich zum Arbeiten aufhält.
        Ich habe eine derartige Aussage von einer rauchenden Person nicht für möglich gehalten und mir ernsthaft über den Gewöhnungseffekt durch die derzeitig gegebenen Zustände so meine Gedanken gemacht.
        Also, je länger wir mit einer Änderung von einem gesetzlich auferlegten absoluten Rauchverbot zu einer zukünftigen wieder eingetretenen bevormundungsfreien Zeit in Geduld ausharren, umso schwieriger kann es werden, diese durchzusetzen und daran etwas zu ändern.
        Durch in Geduld sich zeigend, kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

  2. Albamu

    Hallo an alle,

    ich habe soeben eine Email abgeschickt an redaktion@sueddeutsche.de folgenden Inhalts:

    Liebe SZ,

    hätten Sie nicht mal Lust, vom gescheiterten Anti-Raucher-Volksbegehren in Hamburg zu berichten?
    Auch über Ihre geschätzte Lichtgestalt S (Savonarola) Frankenberger haben Sie schon lange nichts mehr mitgeteilt.

    Hoch lebe die unabhängige Presse!

    • Robert

      @ Albamu
      Dein erster Satz ist voll OK.
      Der 2. Satz ist völlig unangebracht, die SZ aufzufordern einen Frankenberger in deren Presse wieder ins Gespräch zu bringen.
      Je mehr dieser Mensch namentlich erwähnt wird und dessen Namen irgendwie und irgendwo zum Vorschein kommt, umso mehr wird er in der Öffentlichkeit interessant gemacht.
      Ist doch voll Scheisse, denke ich.

    • Robert

      Und nicht einmal sarkastisch ist es angebracht, diesen Namen zu erwähnen!
      Wann kapieren dies endlich einmal die Raucher?
      Je mehr und häufiger dieser Name erwähnt wird, umso mehr steigt der Bekanntheitsgrad dieser Person.
      Jede/r Raucher und Raucherin welche/r etwas auf sich hält, hat doch schon lange den Namen dieser Person aus seinem Gedächtnis gestrichen.
      Und sollte man diesen Namen doch einmal hören oder lesen, kann man ja neugierig fragen: „Ist das der welcher in den USA durch ein Todesurteil auf dem elektr. Stuhl hingerichtet werden sollte und nur weil er nachträglich als unzurechnungsfähig gegolten hat, wird er demzufolge in San Quentin lebenslänglich inhaftiert?“

  3. Hallo, Herr Niedermeier!

    Einmal mehr erzählen Sie groben Unsinn.
    Pro Rauchfrei e.V. hat die Hamburger Initiative zu keinem Zeitpunkt unterstützt.

    • In Ihrem Forum wurde zu Unterstützung der ÖDP-Aktion in Hamburg aufgerufen. Selbstverständlich können Sie nun behaupten, dass der Unterstützungsaufruf in Ihrem Forum nur von einem Ihrer Mitglieder gekommen sind. Aber es ist schon bezeichnend, wie schnell sie von einer Sache nichts mehr wissen wollen, wenn sie schief geht. Mal schaun was Sie behaupten wenn Berlin fertig ist. Kommt wahrscheinlich darauf an wie es ausgeht, nicht wahr?

  4. Sturer Allgäuer

    Bayern als abschreckendes Bayspiel und die ÖDP nebst Hasstiradisten als Langweiler.
    So sehe ich es. Ich habe es schon mehrfach beim VEBWK erwähnt, das Bayern sich zur
    Lachnummer der Nation entwickelt, und so scheint es kurzfristig zu kommen. Man könnte es auch mit einem Axterixcomic vergleichen: „ In ganz Deutschland wird geraucht, nur in Bayern nicht“ Mich wundert allerdings immer wieder, das der Jörges vom Stern noch bei diesem Blatt arbeitet, wobei ich zugeben muß, das ich den Stern schon seit Monaten nicht mehr bezogen habe. Desweiteren wundert es mich, daß Journalisten ohne nachzudenken und
    nachzuforschen, die menschenverachtenden Parolen der Hasstiradisten übernehmen. Ich jedenfalls schenke den veröffentlichten Zahlen über Passivrauchsterbefälle und sonstigen Tabakassozierten Krankheiten keinen Glauben. Ich glaube nur das was ich wirklich sehe, und ich sehe, das die Gastrobetriebe in denen ich verkehre schwer unter einem immensen Gäste-und somit Umsatzschwund zu leiden haben, denn die Nichtraucher haben ihre Zusagen nicht eingehalten.
    Übrigens, ich werde nun gegen das Passivessen vorgehen. Denn Passivessen ist ungesund, weil die Essensgerüche und mampfenden Personen um mich herum meine Magensäure auf permanent hohem Pegel halten und ich keine Magengeschwüre und Magenkrebs bekommen will. Aber ich will in die Kneipe. Ich habe ja nichts gegen die Esser, aber sie sollen mich durch ihre Esserei nicht gesundheitlich belasten. Zuhause können die Essen soviel sie wollen,
    da stört es mich nicht. Aber im Wirtshaus und überhaupt in der Öffentlichkeit sollte das Essen zum Schutze der Passivesser verboten werden.

    • Rauchwienix

      @Sturer Allgäuer
      Passiv essen – passiv rauchen, was für ein schwachsinniger Vegleich. Aber wenn einem nichts anderes mehr einfällt vergleicht man gerne mal Äpfel mit Birnen. Trotzdem wünsche ich dir viel Erfolg. Wann und wo steigt denn die erste Demo gegen das Passivessen? Wie wäre es mit Dienstag in Nürnberg?

      • Sturer Allgäuer

        Schwachsinnig????
        Genauso schwachsinnig wie die behaupteten dreitausenddreiundertundEIN Pasivrauchtote.

      • Nansy

        @Rauchwienix: Wie, Sie kennen Passiv-Trinken noch nicht? Wie wärs mit dem British Medical Journal zur Schädlichkeit des Passiv-Trinkens (ich hoffe Sie können Englisch):
        “A cigarette emits roughly a half milligram of active Class A carcinogens with the most significant in terms of weight being benzene at 3/10ths of a milligram. A standard martini releases roughly one full gram of the Class A carcinogen ethyl alcohol into the air in the space of an hour: an amount equal to 2,000 cigarettes.”

    • Blaudunst

      @Sturer Allgäuer
      Vorsicht, was Du sarkastisch meinst (Passivessen), könnte für so mansche Fanatiker eine ernste “Religion” werden.
      “Passiv-Trinken” und “Dritte-Hand-Rauchen” sind ja schon im Umlauf. Und ich glaube, Leberkäs-Essen war auch schon irgendwo (U-Bahn?) verboten…

  5. Christoph

    Dieses erfreuliche Scheitern ist nicht dadurch bedingt, dass die Frau Häckmäck kürzere Haare hat als Frankensteiner, sondern liegt daran, dass eine obskure Polit-Sekte wie die ödeP so ein Plebiszit nur durchziehen kann, wenn sie genügend finanzielle, mediale und politische Unterstützung hat, so wie das bei der bayerischen Kampagne der Fall war.
    Leider bringt das der Sache wenig, da in ein paar Wochen Rotz-Grünbraun die Macht in der Hafenstadt übernehmen wird, und damit die Grünen vom Partnerwechsel ein bisschen profitieren, muss das Rauchverbotsgesetz verschärft werden..
    .

  6. Blaudunst

    So sehr ich mich für Hamburg freue und die Hamburger für ihre Vernunft schätze, eine Frage steht mir bitter auf der Zunge: Warum waren die Bayern so BLÖD?
    Ich meine:
    - Viele lügen in unserer “modernen” Welt, aber muss man das alles auch glauben? NEIN.
    - Sicher ist das immer schwierig, wenn eine Mehrheit gegen eine Minderheit abstimmen sollte. Viele Raucher haben wahrscheinlich gedacht: Wir gewinnen doch so wie so nicht, die sind 70% und wir 30%…
    Hätten wir überhaupft gewinnen können? Die Antwort in diesem Fall ist leider JA, wir hätten: Es waren “nur” 22,8% , die fanatisch oder unvernünftig genug waren, um mit Ja zu stimmen.
    - Andere haben vielleicht gedacht: Die kommen doch so wie so nicht durch, nicht in Bayern. Auch falsch, leider gibt es in Bayern keine vorgeschriebene Mindestbeteiligung bei VE. Noch weniger Ja-Stimmen hätten auch gereicht,..

    Jetzt haben wir aber die Misere in Bayern und müssen versuchen, sie wieder los zu werden.

    Raucher, kommt endlich zu den Demos!
    am Mo, 24 Jan, um 18:00 Uhr, Münchner Freiheit!

    Oder sind wir tatsächlich so blöd???

  7. Robert

    In Bayern sind die Raucher viel zu behäbig zu reagieren. Da heißt es erst einmal: „Schauma a mal ob die Antis das mit dem Rauchverbot beim Volksentscheid überhaupt durchbringen! Ich glaubs ja net, daß die des fertig bringan.“

  8. Elke

    Die Hamburger haben somit bewiesen, dass sie mehr Verstand haben, als die Bayern.
    Schade nur, dass die bayerischen Gastwirte das moralische Gutmenschentum der ÖDP ausbaden müssen. Die bayerischen Raucher sind zu faul und bequem, um etwas gegen diesen Rauchverbotsunsinn zu unternehmen. Immer sollen alles die anderen machen.

    • Roodee

      Deshalb solltet ihr euch kümmern. Macht diese Seite bekannt. Macht das Netzwerk-Rauchen bekannt. Verteilt Zettel mit den Internetadressen. Oder entwerft Aufkleber. Geht in die Dörfer und sucht dort die Gaststätten auf. Konzentriert euch nicht nur auf die Städte. Je mehr Leute hier mitlesen, um so besser. Und beeilt euch damit, bis zur Demo in München ist es nicht mehr lang hin.

      Roodee

  9. G-H-L

    Offensichtlich haben die Hanseaten doch etwas mehr Grips. Die bayerischen Nichtraucher sind ja auch noch stolz darauf, daß sie auf die Lügen hereingefallen sind. Es freut sie auch, es den Rauchern mal so richtig gezeigt zu haben.

    • Rauchwienix

      Hamburg hat allerdings bereits einen recht starkes Nichtraucherschutzgesetz, siehe
      http://www.hamburg.de/contentblob/120774/data/passivraucherschutzgesetz.pdf .
      Anscheinend können sich die meisten Hamburger damit arrangieren. Wenn die Bayern nicht so blöd gewesen wären und mit allerlei Tricks versucht hätten das damalige Gesetz zu umgehen, wäre es wahrscheinlich gar nicht bis zum Volksentscheid gekommen. Tja, dumm gelaufen.

      • Peter 41

        Hallo es war beim alten bayerischen Nichtrauchergesetz von der CSU gemacht auch folgends.Ich kenne folgendes da wurde in meinem Heimatort Anfang 2008 genauso so weitergequalmt und dabei auch Essen verkauft.Drausen hing auch kein Schild ob es sich um eine Nichtraucher oder Raucherkneipe handelt.Ich denke ob solche Gaststätten auch mitverantwortlich waren für den Volksentscheid.Auch müssten sich manche Dauerraucher selber an der Nase fassen, und nicht alle Schuld auf Nichtraucher schieben.Das Problem sind die Militanten beider Seiten.

        Freundlichen Gruss

      • Christoph

        @Rauchwiex, Peter 41:
        Der bayerische Volksentscheid hat das Gesetz in der Fassung von 2009 verändert, nicht das ursprüngliche von Ende 2007. Vereinslösung und angebliche “Tricks” waren bereits seit 2009 nicht mehr legal. Das 2009er Gesetz entsprach für die Gastronomie weitestgehend dem, was in allen anderen Bundesländern damals galt und überwiegend heute noch gilt. Umgehungen und Nicht-Einhaltung gibt es übrigens auch anderswo. So ist es in Hamburg sehr wohl vielerorts möglich – wenn auch nicht erlaubt -, gleichzeitig in der Gastronomie zu essen und zu rauchen.
        Mitte 2010 haben sich weder Gesetz noch Wirteverhalten im Freistaat so von anderen unterschieden, dass das erklären könnte, warum ausgerechnet in Bayern der Volksentscheid durchkam. Das waren andere Faktoren. Bayern als Sitz von NID, Pro Hirnfrei, Wiebel mit seinen Pharmakontakten, der (Ex-?)DVU-Politiker Weniger mit seinem potemkinschen Wirtebündnis, eine relativ weniger personalschwache ÖDP, SPD/Grüne in der Opposition, eine an diesem Punkt kaum handlungsfähige und -willige CSU, besonders eingeschworene Mainstream-Medien und der Wunsch der Tabakkontrolle, in einem großen Bundesland ein Exempel zu statuieren, das man nicht in jedem einzelnen Bundesland aufs Neue finanzieren will. So kam vieles zusammen.

  10. anderst

    …. hier für alle wahrheitinteressietren: http://www.passiv-rauchen.de/Studien.htm oder, die lüge vom bösen rauchen aufgedeckt.

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