Weitere Demonstrationen gegen das Rauchverbot geplant

In München und Nürnberg sind Demonstrationen gegen das totale Rauchverbot geplant

Am Samstag, den 15. Januar 2011 ruft der Nürnberger Raucherverein RCF zu einer Demonstration gegen das totale bayerische Rauchverbot sowie gegen die damit verbundene Behördenwillkür auf. Bei dieser Demo soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass das totale Rauchverbot bei vielen Wirten bereits zu drastischen Umsatzeinbußen geführt hat. Viele Betriebe mussten deshalb bereits schließen.

Besonders betroffen vom totalen Rauchverbot sind die rund 100 Shisha-Betriebe im Großraum Nürnberg, denn hier werden durch das Rauchverbot absolut sinnlos mühsam aufgebaute Existenzen vernichtet. Ein weiterer Schwerpunkt der Demo ist die gerade im Nürnberger Raum festzustellende Behördenwillkür hinsichtlich der Auslegung der gesetzlichen Vorschriften.

Erinnert sei nur daran, dass das Ordnungsamt Nürnberg auf seiner Website wochenlang behauptet hat, dass bei geschlossenen Gesellschaften nicht geraucht werden dürfe und erst nach massiven Beschwerden von “Fairness für Raucher” dazu bereit war, diese falsche Aussage zu korrigieren. Außerdem wird Wirten untersagt, geschlossene Gesellschaften von Rauchervereinen durchzuführen, was ganz klar gegen die Urteile des Bayerischen Verfassungsgerichts verstößt. Der Vorsitzende eines Rauchervereines hat deshalb bereits Anzeige gegen das Ordnungsamt wegen Amtsmissbrauch und Nötigung erstattet.

Der Ablauf der Demonstration ist wie folgt geplant: Am Samstag, den 15. Januar 2011 treffen sich die Teilnehmer um 16.00 Uhr bei der Lorenzkirche in Nürnberg. Die Demonstration zieht dann über den Weißen Turm zum Kornmarkt, wo dann eine Abschlusskundgebung stattfindet. Sprechen werden der Vorsitzende des Rauchervereins RCF, betroffene Wirte aus der Region sowie Sprecher von “Fairness für Raucher”.

Am 24. Januar 2011 findet eine weitere Demonstration in München statt. Unter dem Motto “Raucherdemo zum echten Gesundheitsschutz” beginnt die Demonstration um 18:00 Uhr an der Münchner Freiheit in München-Schwabing vor dem Café “Münchner Freiheit”. Um 19:00 Uhr ziehen die Teilnehmer über die Leopoldstraße  zum Siegestor, wo um 19:45 Uhr eine Kundgebung stattfindet. um 20:00 Uhr geht es wieder zurück zur Münchner Freiheit, wo gegen 20:45 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung vom Ortsverband Vaterstetten der Bayernpartei.

Der Ortsverband Vaterstetten der Bayernpartei unterstützt die Forderung nach einer maßvollen Umsetzung des Rauchverbots. Die Rechtslage sei zwar nach dem Volksentscheid klar, die Umsetzung müsse aber mit Rücksicht auf die Interessen aller Beteiligten geschehen. Vor allem die teilweise rigide Auffassung mancher Behörden bezüglich Privatfeiern und anderer geschlossenen Gesellschaften sei problematisch.

Gefordert werden insbesondere eine Innovationsklausel, also die Zulassung technischer Filteranlagen, die Wiederzulassung von Raucherclubs, die Beibehaltung der derzeitigen Sperrzeitenregelung sowie ein Ende der schikanösen Kontrollen von manchen Ordnungsämtern bei geschlossenen Gesellschaften. Weitere Informationen zur Demonstration findet man auf Facebook.


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28 Kommentare

  1. Also Leute da hilft nur noch die Straße, und am Montag heißt es Leopoldstraße, also” Nix Wia Hie”
    Denn:
    Wenn Fc Bayern Fußballfans zum Auswährtsspiel von München nach Hamburg fahren, nur um dabei zu sein, ohne das Spiel beeinflussen zu können…, ohne zu wissen ob Ihre Manschaft gewinnt oder verliert. Dann MÜßEN Raucher und Tolerante Nichtraucher aus ganz Bayern am Montag in München auftauchen, denn diesmal könnt Ihr mitspielen, und je mehr mitspielen umso mehr die Chance daß wir doch noch einen Sieg erzielen.
    Es kommt auf EUCH an. Nur Ihr könnt jetzt den Unterschied bewirken.
    Dies wird unser erster Tag, und weitere werden folgen, mit Eurer hilfe.
    Lasst unsere Vorbereitungsarbeiten nicht umsonst gewesen sein.
    Ich sehe Euch dann am Montag den 24.01.2011
    Euer Wenzel Vaclav Cerveny

  2. Silvio

    Nachtrag:
    Nachdem es in Hamburg garnicht zum Volksentscheid gekommen ist haben die sich den Schmarrn erspart.

    Und sollte es in Bayern zu einem nochmaligen Volksentscheid kommen sehe ich es als letzte der letzten Chancen auf Jahre hinaus irgendwo Rauchen zu dürfen.

    Bei einer nochmailigen Niederlage wird niemand die Sache jemals mehr in die Hand nehmen und sich traurigerweise damit abfinden.

    Daher sollte jeder Raucher, dem es egal ist motiviert werden dazu verhelfen damit das irrsinnige Verbotsgesetz abgeschafft wird.

    • Roodee

      Genau!

      Am Montag ist eine gute Gelegenheit die gemeinsame Willensbekundung zu demonstrieren und Denen die schwanken zwischen “ich würde ja gerne wieder in der Gaststätte rauchen” und “ich trau mich nicht das öffentlich zu sagen”, Mut zu machen, es eben doch immer öfter zu sagen. Selbst wenn sich diese Unschlüssigen am Montag noch nicht beteiligen, so bekommen sie doch das Gefühl, dass nicht Hopfen und Malz verloren ist und es Leute gibt die sich nicht einfach so damit abfinden. Das steckt an und wird bei weiteren Aktionen den Erfolg vergrößern.

      Roodee

    • Peter 41

      Was bringt es mir denn als Nichtraucher,sich für Raucher einzusetztenFrüher vor 2008 sagten halt Nichtraucher nix, weil sie dann von Rauchern zurechtgewissen wurden.

      Ein toleranter Nichtraucher

      • Frigorist

        @ Peter 41, ich sehe Dich auf Grund Deiner Frage jetzt nicht als militanten Nichtraucher, darum möchte ich Deine Frage aus meiner Sicht gesehen und auf Grund meiner vielfach gemachten Erfahrungen beantworten.

        Zitat:
        „Was bringt es mir denn als Nichtraucher, sich für Raucher einzusetzten ………
        Zitat Ende!

        Du hast doch mit Sicherheit in Deinem engeren Bekanntenkreis sowie auch in Deinem Freundeskreis Personen, welche rauchen.
        Mit diesen Leuten sitzt Du auch sicherlich von Zeit zu Zeit in einer Gesellschaft in einer Kneipe zur Unterhaltung und üblichen Gedankenaustausch zusammen.
        Jetzt gehen wir davon aus, einige dieser Personen also Freunde/innen von Dir sind Raucher/innen und finden beim Rauchen einen Genuss, den sie nicht missen wollen.
        Nun gibt es als Raucher/in 2 Möglichkeiten in der heutigen Zeit, dem angebrochenen Zeitalter der Entmündigungen und Bevormundungen, auch weiterhin sich in dieser besagten Gesellschaft wie von jeher gewohnt aufzuhalten. Nämlich entweder der(die)jenige verlässt zum Rauchen, das heisst um dessen Genuss des Rauchens nachzugehen das Lokal und stellt sich unabhängig von jeder Witterung ins Freie oder diejenige Person verzichtet den ganzen Zeitraum ihres Aufenthalts in der Gaststätte auf das Rauchen.
        Du als Nichtraucher kannst Dich in den Genuss des Rauchens nicht hinein fühlen, genauso wie jemand der keine Süssigkeiten mag, sich auch nicht gut vorstellen kann, dass Schokolade essen ein Genuss ist.
        Jetzt haben wir aber noch eine 3. Möglichkeit für den/die Raucher/in.
        Dem/r Raucher/in ist es zu blöde zum Rauchen, ähnlich wie einem Hund gleich, vor die Türe zu gehen, auf den Genuss des Rauchens will er/sie ja aber auch nicht verzichten und was bleibt dann übrig (?) er/sie bleibt zukünftig zu Hause und Euere Gesellschaft ist ihm/ihr in Zukunft „schnuppe“.
        Jetzt ist Dir das vielleicht egal, soweit es sich nur um eine Person handelt.
        Sind es jedoch aber mehrere Personen welche so denken und diese Einstellung haben und je nachdem wie viele von denen das sind, dann sitzt Du plötzlich alleine am Tisch in der Kneipe, weil Dein Bekannten- und Freundeskreis zu Hause ist und diese Personen bei sich zu Hause rauchen.
        Jetzt ist aber noch eine weitere Möglichkeit gegeben!
        Dieser Dein Freundes- und Bekanntenkreis sitzen gemeinsam bei einem von den Personen Deines Freundes- und Bekanntenkreises in dessen Partykeller in gemütlicher Runde zusammen und trinken und rauchen nach Herzenslust.
        Nur das Übel dabei ist, Du bist nicht dabei in dieser Runde.
        Denn Du bist ja ein Nichtraucher und Dir ist es ein Gräuel, wenn die eine oder andere Person am Tisch sitzend, in Deiner Gegenwart raucht.
        Und so machen sich nicht die Raucher zu Aussenseitern, sondern wie mein geschilderter Fall aufzeigt, so mancher Nichtraucher.
        Und nun kommen wir wieder auf Deine Frage zurück, welche ich Dir mit dieser meiner Schilderung bildlich beantwortet habe.

        Kapitto?

        Bist Du aber ein so genannter Anti, ein militanter Nichtraucher, dann tut mir die Zeit im Nachhinein furchtbar leid, diese Zeilen geschrieben zu haben.
        Ich gehe aber mal nicht davon aus und habe Dir mit einem Beispiel ganz brav und seriös geantwortet.
        So bin ich halt nun mal und ich kann nicht raus aus meiner Haut, im Allgemeinen bin ich halt viel zu gut zur heutigen Menschheit. ….. : – )))
        Wenn mich jemand anständig fragt, dem antworte ich auch anständig mit dem Ergebnis für ihn, er braucht nicht dumm sterben. : – )))

  3. Zur Klarstellung:
    Ich war auch bei der DEMO in Nürnberg dabei und tippe etwas wie unser Kollege Roodee auf die geringe Beteiligung von 60 – 100 Leuten. Die Behauptung der Antis, daß bei der DEMO nur 30 Leute dabei waren, ist deshalb aus der Luft gegriffen und somit ein “absoluter Schmarrn”.

    Zur Großdemonstration am 24.01.2011 in München:
    In letzter Zeit lese ich auch die facebook-Seiten des BFT durch. Was an gehäßigen und besserwisserischen Kommentaren beim Thema “GroßDEMO in München” vom 07. Jan. 2011 von den Antis rüberkommt, hätte ich nie erwartet. Mir kommt es geradezu vor, als ob diese Leute keine andere Arbeit (falls sie überhaupt welche haben) betreiben, als den ganzen Tag vor dem Rechner zu sitzen, um ihre Boshaftigkeit im Internet zu verbreiten. Einem Ricardo Silvestre wurde das Ganze zu viel und forderte die Antis auf, ihre Meinung doch ihren Foren mitzuteilen, da das hier eine Raucherseite ist. Doch die Antis “schüttelten sich nur wie ein Hund ab” und bombardierten dafür umso heftiger die besagte facebook-Seite.

    Fazit:
    Anscheinend bewirkt eine harmlose GroßDEMO von Karibic Beach und der Bayernpartei gegen das “Totale Rauchverbot”, dasselbe als wenn man ein Wespennest ausräuchert. Wie sollten sonst so viele und an Stänkereien kaum zu überbietenten Kommentare herkommen?

    Auch auf den Seiten von Rauchernews werden in letzter Zeit die Kommentare von fanatischen Rauchergegner mehr und frecher. Meine Beiträge hier dürfen ruhig von Rauchern und toleranten Nichtrauchern hinterfragt, bezweifelt oder diskutiert werden. Militante Rauchergegner hingegen haben bei mir wowieso absolutes Hausverbot und mit solchen Menschen unterhalte und streite ich mich nicht, weil mir das zu blöde ist. Diese können meinetwegen ruhig einen auf “Abwienix”, “Fortwienix” oder sonst was “Wienix” machen.

    Beste Grüße

    simmerl

    • Roodee

      Hallo simmerl,

      kein Grund zur Aufregung. Rauch erst mal eine, dann geht’s wieder besser. Gedanken würde ich mir machen, wenn so garnichts zu lesen wäre. Aber so ist doch alles im grünen Bereich.

      Roodee

  4. Roodee

    Meine Frau und ich sind wieder gut zu Hause angekommen.
    Hier nun kurz mein Eindruck:

    Treffen an der Lorenzkirche. Wir kamen auf den Platz und ahnten, dass das Trüppchen wohl die Demonstranten sind. Ein wenig umgesehen, fanden wir dann auch, an ein Auto gelehnt, ein Schild “Macht nicht unsere Kneipe kaputt. PS: wir sind Nichtraucher”. Gut, das war der Demonstrationszug. So kurz überschlagen tippte ich auf ca. 80-100 Leute. Von einem begleitenden Polizisten hörte ich, wie er ins Amt was von 60 Teilnehmern funkte. Wir zogen los und einige machten mit Trillerpfeife auf uns aufmerksam. Die Demo wurde durch die Polizei die ganze Zeit begleitet, da fühlte man sich doch gut behütet. Auch eine Kamera schwenkte immer mal über die Demonstranten. Die Abschlußkundgebung war dann etwas abgelegen, was einerseits gut war, da man dadurch die Sprecher etwas besser verstand, was andererseits aber auch was von Geheimratsverein hatte und deshalb zurecht dort angesprochen wurde. Auch eine kleine künstlerische Einlage wurde nicht vergessen. Die Redner waren zum Großteil gut vorbereitet und man merkte, dass sie das nicht zum ersten Mal machen. Zum Großteil deswegen, weil ich gerade vom Vertreter der Bayernpartei eine zündende Rede erwartet hätte, die allerdings eher gestammelt rüber kam und somit ein wenig zur Langeweile beigetragen hat.

    Trotzdem: Hochachtung denen, die die Demo organisiert haben. Wenn man auch gemerkt hat, dass die Erfahrung damit noch ein wenig fehlte.

    Tipps:
    - So eine Demo muß man gut vorankündigen. Ein Hinweis im Internet ist zwar gut, aber lange nicht ausreichend. Man muß zu den Wirten gehen. Man muß auf den Raucherinseln Handzettel verteilen. Man muß mit den Betroffenen sprechen, sie über die Bevormundung aufklären und ihnen Mut machen teilzunehmen. Von 10 Zusagen kommt in der Regel einer.

    - Am Sammelpunkt muß mindestens eine Anlaufstelle sein. Ein Tisch, ein Schirmchen (muß nicht, ist aber gut sichtbar) und ein großes Transparent, welches über das Thema der Demo aufklärt. Dort kann man Flyer verteilen und evtle. Mitdemonstranten gewinnen. Ein paar Leute müssen auf die Vorbeilaufenden zugehen und Handzettel verteilen. Das muß nicht Hochglanz sein. Da reicht was kopiertes. Aber auch das bringt letzlich, wenn auch momentan keine Beteiligung an der aktuellen Demo, so doch mindestens ein Durchlesen und anschließendes Nachdenken über das Thema.

    - Die Abschlußkundgebung muß in einem belebten Bereich stattfinden, auch wenn sich dadurch ein paar Leute belästigt fühlen (wie der eine lustige Typ, der sich mutig hustend durch die Reihen schlängelte, ohne gegen eine Faust zu laufen). Auf die darf man keine Rücksicht nehmen.

    - zu guter letzt das Thema. Klar besonders die Wirte kleiner Kneipen sind die Verlierer des Verbots. Aber das zum Hauptthema einer Demo zu machen finde ich falsch. Die meisten Leute sagen sich, “Na und, geh ich halt woanders hin oder bleib zu Hause”. Man kennt das vom Tante- Emma-laden. Auch da gab’s Proteste, die im Sand verliefen, weil die Leute lieber in großen Hallen einkaufen wollten, als durch die Stadt zu hirscheln um alles zusammen zubekommen. Die Verkaufskultur hat sich aber durchgesetzt, sodass es doch wieder den Bäcker und den Fleischer gibt, nun allerdings nur noch bedingt in Eigenregie, sondern unter dem Dach des Schirmherrn.

    Viele wesentlich wichtigere und unter den Leuten besser zu platzierende Themen sind im Netzwerk-Rauchen schon durchdiskutiert und auf der Abschlußkundgebung auch angesprochen worden:
    - die schleichende Entmündigung der Bürger
    - die zunehmende Kriminalisierung der Bürger
    - die Zentralisierung und Ausweitung der Macht von Staat, Wirtschaft und EU
    - das teilen der Bevölkerung in Gut und Böse

    Das muß auf die Straße! Das sind die Themen, die die Bevölkerung interessieren könnte. Für die man sie vielleicht auf die Straße bringt, wenn man ihnen bewußt macht, welche Entwicklungen sich anbahnen. Wenn man ihnen gleichzeitig erklärt, dass es eben genau mit diesen Rauchverboten beginnt und beim Strichcodetatoo für jeden zunächst mal endet. Wenn man ihnen bewußt macht, dass es nur noch eine Formsache ist, dass z.B. Hartz4-Empfänger Lebensmittelmarken bekommen (Bildungsgutcheine haben sie schon fast), dass die Weichen schon lange gestellt sind, jedem vorzuschreiben zu können, was er darf und was nicht. Das sind auch gleichzeitig Themen, die auch andere (vielleicht nichtrauchende) Gruppierungen aufhorchen läßt. Die man dringend zur Kräftebündelung benötigt.

    Resümee:
    Ein bisschen entäuscht war ich schon von der Demo. Ich glaube den Mitstreitern gings genauso. Aber trotzdem war es gut, dass es sie gab. Man lernt und macht es das nächste Mal besser. Die Demo in München muß einen anderen Maßstab setzen. Vor allem muß sie gut besucht sein. Selbstbewußtsein, Engagement, die richtigen Themen, gute Sprecher und ein Publikumsmagnet in Form einer guten Band sind von Nöten, um die Demo in München zu einem Erfolg werden zu lassen. Ich habe in Nürnberg gesehen, dass die Interessenten sehr gemischt sind. Aber alle die, die da waren, waren mit Herz und Seele dabei.

    Deshalb weiter so.

    • Roodee

      PS:ich hätte mich über die eine oder andere Ansprache “wer bist’n du” gefreut.

      • Hallo Roodee!

        Ich war übrigens in Nürnberg bei der DEMO auch dabei. Trotz der kleinen Schar habe ich dich nicht gefunden. Ich war der kleine Mann, der an vorderster Reihe ein Schild trug. Vielleicht sind dir 2 Leute mit oberbayerischen Dialekt aufgefallen, das waren wir.

        Viele Grüße

        simmerl

      • Roodee

        Hallo simmerl,

        mir gings genauso. Obwohl das Trüppchen überschaubar war, habe ich mir die Gesichter nicht so einprägen können. Ich war mit meiner Frau da. Grüne Jacke, blondes Haar. Aber es war ja ein Fotograf da. Vielleicht kann ja der Herr Niedermeier, wenn er hat, mal das eine oder andere Bild per Email senden oder so.

        Viele Grüße,
        Roodee

        ps: München wird bei mir leider nichts werden, da ich arbeiten muß.

      • Rauchwienix

        @Roodee
        An einem Bild dieser Großdemonstration wäre ich auch sehr interessiert. Ein kleines, gemeinsames Gruppenfoto war sicher ausreichend :-)
        Leider habe ich im Netz bisher auch nirgends einen Zeitungsartikel gefunden. Offensichtlich ist das auch für die Medien heute kein Thema mehr.

    • Rauchwienix

      Andere Quellen spechen von nur 30 Demonstranten, also nicht mehr als ein Familienausflug.
      Aber egal ob 30 oder 100 Teilnhehmer, das Ziel ist wohl eindeutig verfehlt worden.
      Wie ich schon sagte – einfach lächerlich,

  5. Ich bin bei der Demo in Nürnberg am Samstag mit 95 %iger Sicherheit mit einem Spezl vertreten.

    Mir ist aber auch klar, daß der größte Teil der Raucher/innen ein bequemes und faules Volk ist. Momentan gehen den meisten Raucher/innen solche Veranstaltungen am Arsch vorbei. Es wird zwar sehr viel über das Rauchverbot gejammert und geschimpft, aber dagegen unternimmt, so gut wie Keiner etwas. Ich vermute auch, daß die am 4. Juli wählenden Raucher/innen bis zu 30 % mit “JA” gestimmt haben.

    Andererseits könnten die Demos in Nürnberg und München der Anfang des Gegensteuerns sein. Vielleicht werden wir ja auch wieder einmal in den Medien positiv erwähnt. In den Jahren 2007/2008 waren wir ja doch auch ziemlich oft in den Medien vertreten.

    • Albamu

      Lieber Simmerl,

      in Deinem Kommentar hast Du (wie es gelegentlich noch immer geschieht) den Volksentscheid bzw. das Abstimmverhalten angesprochen. Daher möchte ich mal darlegen, wie ich es schon vor dem 04. Juli getan habe, dass die Raucher von Anfang an keine Chance hatten.

      Wenn wir bedenken, dass sich der Bevölkerungsanteil der Nichtraucher auf mindestens 70% beläüft, so wird klar, dass dieser Anteil die Abstimm-Mehrheit erhalten muss, selbst wenn nur Hälfte davon aktiviert würde. Daher hat mich mehr überrascht, dass immerhin mehr als 1 Mio. für den Erhalt der Verhältnisse gestimmt haben.

      Nach meiner Meinung kommt man nicht an der Grundsatz-Frage vorbei, ob es erlaubt ist, dass eine Mehrheit bestimmen darf, wie sich eine Minderheit verhalten muss. Wenn das so wäre, dann könnte eine (wie auch immer aktivierte, mehrheitliche) Volksstimme mit Gesetzes-Kraft festlegen, welche Vorschriften gelten in beispielsweise:
      - Golf-Clubs,
      - Kleintierzüchter-Vereinen,
      - Kultur-Vereinen,
      - Vereinen der Musikfreunde,
      - Jagdvereinen,
      - Hunde-Vereinen
      -etc., etc.

      Man sieht: das wäre (auch rechtlich) ziemlich idiotisch – ebenso wie der bayerische Weg zum aktuellen Verbots-Gesetz.

      Schöne Grüße

      • Frigorist

        @ Albamu, Deine Rechnung ist eine „Milchmädchenrechnung“ da die moderaten und toleranten Nichtraucher sich nur sporadisch an der Abstimmung beteiligten und auch nur ein kleiner Teil davon sich um die Belange der Raucher ernsthaft kümmern und daran interessiert waren.
        Bei der Abstimmung im Juli 2010 beim Volksentscheid kann man auch im Nachhinein nicht ergründen, wie hoch die Beteiligung der Raucher und Raucherinnen als NEIN – Sager war und wie viele sich von den toleranten und moderaten Nichtraucher mit einem NEIN an der Wahl beteiligten.
        Die Feststellung bezieht sich lediglich auf Grund des Ergebnisses darauf, wie viele Ja- und Neinwähler sich an der Abstimmung beteiligt hatten.
        Bei einer möglichen ERNEUTEN Abstimmung, bezeichnet als Volksentscheid kann damit gerechnet werden, dass sich das Ergebnis der Jasager um eine grosse Anzahl verringern, nachdem die Auswirkungen des Ergebnisses seit dem vergangenen Volksentscheid in seiner negativen Form zum Vorschein gekommen sind.
        Die Zahl der NEIN – Sager wird sich mit Sicherheit enorm vergrössern und somit zu einem Sieg führen.
        Auch ist es den Antis mit Sicherheit nicht mehr so leicht möglich wenn überhaupt, durch Lügen und Falschinterprätationen die Wähler weiterhin zu beeinflussen.
        Man muss doch nur den Vergleich mit der Unterschriftensituation des Volksbegehrens ins Auge fassen, wobei zwar statt der notwendigen 25 000 etwas über 40 000 Unterschriften zustande kamen und die ebenfalls auch grossteils mit enormen Lügen, jedoch eben nicht mehr, trotz der gewaltigen Anstrengungen der Antis mit ihren massiven Werbekampagnen und eben mit ihrem enormen Lügengebilde.
        Dieses Lügengebilde der Antis (wer nicht beim Volksbegehren unterschreibt und beim Volksentscheid mit einem Ja wählt, muss damit rechnen, dass wieder überall geraucht wird) hat in Zukunft keinerlei Wirkung mehr, da ja dieselben jetzt nachträglich offensichtlich geworden sind.
        Und nun zu der falschen Ansicht in Bezug (Theorie umgesetzt in die Praxis) der Wahlergebnismöglichkeit aus der total falschen Sicht und den irreführenden Behauptungen der Antis.
        Es ist zwar richtig, dass ca 70% der Bevölkerung Nichtraucher sind und demzufolge nur ca 30% Raucher und Raucherinnen, aber man muss sich vor Augen halten, dass die ca 30% Raucher alle wahlberechtigt sind, wogegen bei den ca 70% Nichtrauchern auch die Babys und Kleinkinder sowie ebenfalls die alten Bürger mitgerechnet sind, für welche das Rauchen aus gewissen Gründen gar kein Thema (mehr) ist.
        Bei einer ERNEUTEN Aktion eines Volksbegehrens und sich daraufhin ergebenden Volksentscheides sind bei einer dementsprechend notwendigen Aufklärung der Bevölkerung ganz andere Ergebnisse zu erwarten und diesmal zu Gunsten der Raucher.
        Erstens einmal sind zwischenzeitlich die Raucher WACH geworden und zweitens die moderaten und toleranten Nichtraucher auf Grund der negativen Auswirkungen des derzeitigen totalen Rauchverbotes aufgeklärt. Beiden Gruppen ist zwischenzeitlich bewusst geworden, dass eine gesellschaftliche Spaltung in der Bevölkerung sowie die Existenzvernichtungen vieler Gastronomiebetriebe ihre enormen negativen Folgen zeigen.
        Das heisst also, nur eine ERNEUTE Abstimmung des Volkes kann für die Zukunft auf Grund der zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen eine geänderte Situation in Bezug eines derzeitigen Rauchverbotes hervor bringen.
        Und diesmal muss eben nun die Raucherfraktion die Initiative ergreifen und mit konsequenter Aufklärung des Volkes und dementsprechend gezielter Werbung für eine zukünftige wieder intakt tretende gemütliche Gesellschaft die Hebeln selbst in die Hand nehmen.
        Ein Verlass darauf, dass der Gesetzgeber an den derzeitigen Zuständen des Rauchverbotes etwas ändert, ist ein absoluter Trugschluss.
        Das Volk muss erneut bestimmen und diesmal unter aufgeklärten Voraussetzungen und alles andere führt zu keiner Veränderung der derzeitigen unbrauchbaren Zustände mit dem extremen Rauchverbot.
        Und nach dem Motto „ein gebranntes Kind scheut das Feuer“ müssen sich möglichst ALLE welche an einer weiterhin bestehenden Spaltung der Gesellschaft NICHT interessiert sind und ALLE, welche an der Wiedereinführung von zukünftigen gemütlichen Stammtischen in den Gastronomiebetrieben einen Wert darauf legen, sich daran ernsthaft beteiligen, diese von früher gewohnten zufrieden Zustände wieder herzustellen und möglich zu machen.
        Ich bin überzeugt es wird klappen, denn die entsprechenden Raucher/innen sowie auch viele der gewissen Wirte waren zwar in der Vergangenheit behäbig und man kann sogar sagen faul. Aber dies hat sich bei einer Wiederholung einer Volksbefragung, einer erneuten (echten) Volkswillenskundgebung mit Sicherheit zu Gunsten einer gemütlichen Gesellschaftsform in öffentlichen Zusammenkunftsorten der am Rauchen interessierten Gastronomiebetriebe geändert.
        Also macht Euch darüber mal Euere Gedanken und setzt Euch dafür ein, dass dies in die Tat umgesetzt wird!
        Und lasst solche Leute, ja man kann ruhig sagen Idioten wie diesen xxxxnix wie Hundescheisse unbeachtet in der Ecke liegen, macht einen grossen Bogen um diese Volldeppen der Nation, denn bekanntlich stinkt ja Hundescheisse dementsprechend intensiv.

      • Silvio

        Ich kann den ausführlichen Beitrag nur zustimmen.
        Thema Unterschriften:
        2-3 Tage vor Schluss der Unterschriftensammlung hat noch eine erhebliche Anzahl der Unterschriften gefehlt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das das Ziel dann letztlich um 15.000 Unterschriften überschritten wurde.
        Wurde überhaupt jemand nachgeprüft ob kein Anti nicht 2x oder gleich mehrfach unterschrieben hat?

        Thema Statistik:
        70% Nichtraucher und 30% Raucher.
        Ich glaub nur die Statistik die ich selbst gefälscht habe.
        Hierbei werden alle, vom Neugeborenen bis zum 106 jährigen, berücksichtigt.
        Gemessen an den erzielten Steuereinnahmen und somit der verkauften Tabakwaren.
        Das nunmehr ca. 15% der Raucher ihre Kippen aus dem Ausland mitbringenlassen wird in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

        Thema Wahlinteresse:
        Es gab auch einige die nicht zur Abstimmung gegangen sind denen die Lösung (Rauchen in der Besenkammer) nicht gefallen hat.
        Es sollte bei dem JA eine klare und freie Gestaltungsmöglichkeit des Wirtes mit dabei sein. Kein Wirt hat die Lust und das Geld alle 2 Jahre seine Räumlichkeiten zu verändern um allen gerecht zu werden. Daher sind unzählige Objekte mit Gaststätten nahezu unverkäuflich.

        Die gesellschaftliche Spaltung sollte allen Antis bewust gemacht werden wenn sie alleine in der Gaststätte sitzen. Und im kommenden Frühjahr wenn die Zeit der Festzelte wieder kommt das einige Bekannte endweder garnicht im Festzelt erscheinen oder alle heilige Zeit zum rauchen das Zelt verlassen.

        Erfolgsaussicht: Wenn das Wetter am Wahltag extrem schlecht ist, keine Urlaubszeit und womöglich noch eine andere Wahl gleichzeitg stattfindet könnte ich mir vorstellen das 60 – 65 % zur Wahl gehen.

        Bei der letzten Volksabstimmung haben ca. 2,1 Mio. für Nein gestimmt.
        Es wird doch möglich sein das diesmal ca. 2,5 Mio. Bürger für die Abschaffung des Schmarrn stimmen. Das macht bei ca. 4,6 Mio. abgegebene Stimmen ca. 60% aus ohne nun mit dem Taschenjapaner alles nachgerechnet zu haben.

      • Frigorist

        @ Silvio, dies mit den Unterschriften kurz vor dem Fristenablauf war eine ganz raffinierte Stiefstappelei von den Antis um in den letzen Stunden vor Ablauf des Zeitultimatums noch möglichst viele Unterschriften zu erhaschen.
        Lt. Angaben des bayerischen Wahlleiters (welche ich persönlich telefonisch erhalten habe) duften gar keine Zwischenergebnisse veröffentlicht werden.
        Genauso wie keine Wahlwerbung beim Volksentscheid unmittelbar vor dem jeweiligen Wahllokalen aufgestellt bzw. getätigt werden durften.
        Ich kann Dir genügend Fotos als Beweise von derartigen Vergehen zeigen.
        Nur war eine Reklamation dieser Zustände auf Grund der gegebenen Differenz bei ca 40 000 Unterschriften zu 25 000 Unterschriften ohne zu erwartenden ausschlaggebenden Erfolg in Bezug Annullierung als sinnvoll gegeben.

        Zitat:
        „Die gesellschaftliche Spaltung sollte allen Antis bewust gemacht werden ……
        Zitat Ende!

        Du kannst keinem Anti irgend etwas bewusst machen, was für das Rauchen in dafür vorgesehenen Gaststätten zutreffen würde.
        Es ist überhaupt jede Minute eine verlorene Zeit sich mit den/einem Anti/s zu beschäftigen.
        Deren Hass auf die Raucher und auf alles was damit in Verbindung gebracht werden kann, ist vom einem Anti aus ihm nicht raus zu bekommen.
        Sieh Dir doch nur mal diesen „xxxxnix“ an mit welcher Genugtuung er hier in diesem Forum seinen Dünnschiess ablässt. Und solange jemand von den übrigen Kommentatoren hier auf diesen Volldeppen nur mit einer Silbe reagiert indem er ihm antwortet, hat er doch sein Ziel seiner eigenen Beachtung erreicht.
        Behandelt doch diesen Volldeppen hoch 3 mit vollkommener Missachtung und eben wie stinkende Hundescheisse in der Ecke liegend, dann verliert er sehr schnell sein Interesse mit seiner primitiven Schadenfreude hier als absoluten Dünnschiss geäussert, sich zu profilieren zu versuchen. Hundescheisse verliert auch nach einer gewissen Zeit seine stinkende Eigenschaft (spätestens dann wenn er ausgetrocknet ist oder ihn, sich ekelerregend, doch mal jemand weg räumt), wenn er lange genug unbeachtet in der Ecke liegen bleibt.
        Bestraft diese betreffende Person mit einem „schlecht“ (damit sein Eintrag schnellstens gelöscht ist) ohne zuvor seinen Dünnschiss durchgelesen zu haben, dann erspart Ihr Euch das Kotzen.

        Im Übrigen gebe ich Dir was bei einer erneuten Wahl zu beachten wäre unbedingt Recht und stimme Dir voll zu.

      • @ Frigorist:
        Zuerst einmal willkommen nach deiner langen Abwesenheit auf unserer Diskussionsseite. Mit dir ist hier einfach mehr los. Zu deinen 2 Beiträgen über einen neuen Volksentscheid, möchte ich die Rolle der Medien und Zeitungen aus meiner Sicht noch hinzufügen. Aus meinen früheren Kommentaren weißt du ja, daß ich DONAU KURIER & Co. gerne hinterfrage.

        Wie ich von einer Vereinskameradin erfahren habe, hat das Radio beim Volksbegehren mehrere Durchsagen ausgegeben, daß die Leute unbedingt in die Rathäuser zum Unterschreiben kommen sollen, da sonst das Volksbegehren scheitern könnte. Desweiteren habe ich von einem Arbeitskollegen gehört, daß der Radiosender IN beim Volksentscheid durchgegeben hat: Leute geht wählen und stimmt mit JA und dann macht euch ein paar schöne Stunden am Badeweiher! Des weiteren wurde die Radiospots von BAYERN SAGT NEIN vom Rundfunk boykottiert. Auch jetzt wird mit keiner Silbe vom Widerstand der Raucherfraktion in der Presse berichtet. Sehr neutral von unseren Radiosendern und Zeitungen finde ich.

        Wenn ein erneuter Volksenscheid erfolgreich sein soll, muß man unbedingt Radio, Fernsehen, Zeitungen usw. in Schach (neutral) halten. Außerdem müssen unsere Leute an der Spitze der Raucherfraktion sehr viel bekannter und engagierter sein, als dies im Jahre 2010 der Fall war.

        Gruß

        simmerl

      • Frigorist

        @ simmerl, zunächst mal danke für Deinen Willkommensgruss.
        Aber irgendwie war ich ja eigentlich nicht weg, sondern als mein siamesischer Zwilling „Robert“ auf dieser Seite von mal zu mal immer wieder zugegen ….. : – )))

        Je mehr ich mir so meine Gedanken mache umso mehr komme ich zu der Überzeugung, dass das bayerische Volk nochmals und dies unter ehrlichen Umständen mit einem Volksbegehren und einem nachfolgenden Volksentscheid zu Wort kommen soll/muss.
        Und nachdem jetzt die Auswirkungen des absoluten Rauchverbots mit seinen Folgen zeigt, dass diese derzeitigen Umstände nicht tragbar sind, sollte das Volk nochmals und diesmal ohne dem „krummen Schnick – Schnack“ der Antis, unbedingt um seine Meinung gefragt werden.
        Dies sieht komplizierter aus, wie es tatsächlich ist.
        Ein Verein wie der VEBWK als grösste Interessensgemeinschaft der entsprechenden Gastronomiebetriebe in Bayern mit deren rauchenden Gästen mit den ca 80 000 Mitgliedern (wie in der Seite vom VEBWK genannt werden) hätte es in der Hand, im Einklang und der Zusammenarbeit mit den übrigen Rauchervereinigungen in Bayern, eine solche Sache in die Hand zu nehmen und demzufolge zu realisieren.
        Es müssten jetzt ja sogar einem Franz Bergmüller vom VEBWK die Augen aufgegangen sein, dass er in seiner damaligen Ansicht in Bezug dem Volksbegehren und vor allen dem nachfolgenden Volksentscheid, einem grossen Irrtum unterlaufen ist.
        Ich kann mich noch gut daran erinnern als er mir bei meinem Hinweis ihm gegenüber, zu dem Zeitpunkt Mitte des Zeitraums des Volksbegehrens ich ihn damals aufforderte, von Seiten des VEBWKs in Punkto Aufklärung der bayerischen Bevölkerung mehr zu unternehmen, er mir dann entgegnete: „Meine politischen Berater haben mir vorerst ein Stillhalten beim Volkbegehren empfohlen und sollte es tatsächlich mit dem Volksbegehren schief laufen, dann werden wir, der VEBWK, beim Volksentscheid dementsprechend „drauf hauen“.
        Und auch ein Franz Bergmüller kann in seinen Ansichten mal daneben liegen und in Anbetracht des Volksbegehrens und vor allem dem Volksentscheid, ist er ganz gewaltig daneben gelegen.
        Umso notwendiger wäre es nun jetzt diese Scharte wieder auszuwetzen und sich ins Zeug zu legen, mit einem erneuten Volksbegehren (diesmal von Seiten der rauchenden Bevölkerung unterstützt) und dem darauf folgendem Volksentscheid auf einen in dieser Hinsicht unbedingt machbaren Erfolg hinzuarbeiten.
        Es hat wenig Sinn und demnach keinen Erfolg wenn immer wieder auf der Internetseite vom VEBWK davon gesprochen wird, wir sind mit den „gewissen Stellen“ im Gespräch.
        Ich bin der Ansicht, irgendwann sind der Worte genug gesprochen und nun sollten Taten folgen.
        Nachdem ja offensichtlich und wie es bewiesen ist, dass beim Volksbegehren und vor allem auch beim nachfolgenden Volksentscheid auf Grund von verbrecherischen Falschinformationen und eklatanten Lügen von Seiten der Antis dem Volk gegenüber, vieles im Ablauf des Volksbegehrens und Volksentscheides „schief gelaufen“ ist, muss zur Richtigstellung der tatsächlichen Verhältnisse eine erneute Volksbefragung in die Wege geleitet werden.
        Dies muss in einer gesunden Demokratie zu erwarten sein, denn mit Lügen agiert man bekanntlich hauptsächlich in einer Diktatur. Das Volk permanent zu belügen, ist vor allem das Werkzeug von Diktatoren.
        Obwohl, man muss sich in einer Demokratie und dies auch in Deutschland an gewisse Lügen in der Politik und somit von den Politikern immer mehr gewöhnen und sollte dies von mir zu hart ausgedrückt sein, dann kann man das Volk von dem Gegenteil überzeugen, indem man einer erneuten Volksbefragung nichts in den Weg stellt.

    • Roodee

      @ Albamu,

      das ist eine interessante Darlegung. Und ich gebe dir hundertprozentig Recht, was die Möglichkeiten der Beeinflußbarkeit von noch so kleinen Gruppen durch eine jeweils Größere betrifft, wenn sie sich des Instruments Volksentscheid bedient. Entsprechende kostenintensive Gehirnwäsche im Vorfeld natürlich vorausgesetzt.

      Die Raucher in Bayern hatten freilich keine Chance. Sie haben (wie auch die Nichtraucher) schon so viele Enten gehört und gelesen. Das stumpft ab. Dass es nun im August letzten Jahres zufällig mal ernst gemeint war, konnte ja keiner ahnen. Und das ist keineswegs sarkastisch gemeint.

      Der Ablauf:
      - man lulle das Volk mit Versprechen ein, die man eh nicht halten will, weil man es gar nicht kann.
      - paralell dazu kaufe man billige US-Serien für das Fernsehen. Die halten die Leute von Nachdenken ab.
      - man schaffe relativ gut bezahlte Stellen und verbreite in Arbeits-Pflicht-Seminaren seine Ideologie.
      - man kaufe Presseartikel oder gleich die ganze Zeitung und verbreite dort was man eben so will.
      - man trete denen auf den Füßen rum, die sich dem geschaffenen Gutsprech widersetzen,
      - … du darfst gerne weiter aufzählen.

      … und schon hast du deine Mehrheit. Da bekommst du auch einen Volksentscheid gegen das ausufernde Wachsen von Sonnenblumen in Vorgärten durch. Die Frage ist, ob sich der ganze Aufwand lohnt um einem Kleintierzüchterverein zu verbieten in Anwesenheit der Kleintiere zu rauchen, zu trinken oder mehr zu essen, als man gemäß wissenschaftlichen Erkenntnissen darf.

      Worauf ich hinaus will, ist die Frage ob man sich selber die Möglichkeit des Vetos nehmen will, aus Angst vor Missbrauch bzw. aus Bequemlichkeit heraus bzw. aus einem Stellvertreterdenken heraus.
      Oder ob man doch lieber diese Möglichkeit behalten will, für den Fall, dass man mal was wirklich Wichtiges zu entscheiden hat. Letzteres erfordert natürlich Wachsamkeit sowie die Fähigkeit und Möglichkeit sich allseitig zu informieren und das angestrengte Nachdenken darüber, bevor man sein Kreuzlein irgendwo macht.

      @ Simmerl,
      vielleicht sehen wir uns ja. Ich bin der, der wie ein (thüringer) Ossi aussieht und der traditionsgemäß F6 raucht.

      Grüße Roodee

  6. Silvio

    Der Politik interessiert das ganze in Bayern nicht mehr. Die verweisen auf den Volksentscheid. Das Bayrische Volk hat entschieden und nicht wir.

    Es sollte klar sein das das Kind nun erst einmal in den Brunnen gefallen ist.

    Somit hilft nur eine Unterschriftenaktion. Wenn genügend Unterschriften vorliegen kann einer neuerlicher Volksentscheid zur Änderung des bestehenden Gesetzes erreicht werden.
    Sinnvollerweise sollte der Termin in der kalten Jahreszeit sein damit die Mehrzahl der Raucher sich nicht am Baggersee rumtreiben und Wählen gehen.
    Noch besser wäre es (auch kostengünstiger) wenn zum gleichen Termin noch eine Komunalwahl wäre. Bis dahin dauert es aber noch.

  7. der richtige Link zur Veranstaltung: http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=182466711771370

    Auf der Seite sind auch Flyer zum runterladen.

    Zur Info: Wir machen unser Lokal zu an diesem Tag und nehmen viele Stammgäste mit zur DEMO. Denn was ist ein zusätzlicher Tag zu, zum rest des Lebens. Diese DEMO ist unsere letzte Möglichkeit noch etwas zu Bewegen. Diese DEMO hat noch einen tieferen Grund: Wir reichen diese Woche eine Petition mit gleichem Inhalt im Landtag ein. Die DEMO soll der Petition Druck verhelfen.
    Nach Einreichung der Petition von uns, erhalten alle Landtagsabgeordnete eine zusätzliche persönliche schriftliche Einladung zur DEMO von Mir, damit die wissen was auf der Straße so loß ist.

    ALSO ENTTÄUSCHT UNS BITTE NICHT

    Danke im Voraus
    Euere Silke und Wenzel CERVENY

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