Netzwerk Rauchen gegen Bückware und Einheitsverpackungen
Zu den verschiedenen Anti-Raucher-Maßnahmen, die die EU-Kommission derzeit im Rahmen eines Befragungsverfahrens vorstellt, gehören unter anderem Einheitsverpackungen für Tabakprodukte, das sogenannte “Plain Packaging”. Dieses stößt auf erbitterte Kritik von Netzwerk Rauchen, einer Vereinigung gegen die Diskriminierung des Rauchens. Es “wäre eine ästhetische Katastrophe durch Vernichtung kulturell wertvollen und beliebten Industriedesigns und außerdem eine tiefgreifende Verzerrung des Wettbewerbs”, schreibt das Netzwerk und erinnert daran, dass Einheitsverpackungen lange in der DDR vorgeschrieben waren.
Außerdem wendet sich die Vereinigung in ihrer offiziellen Stellungnahme gegen Pläne, Zigarettenpackungen und andere Tabakwaren unter die Ladentheke zu verbannen beziehungsweise unkenntlich zu machen. Diese “Bückwarenvorschrift” entspräche zusammen mit dem Plain Packaging sogar einer “Burkapflicht für Tabakwaren”, kritisiert Michael Löb, Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen. “Auf Ebene der EU findet eine besonders freiheitsfeindliche Bekämpfung des Tabakkonsums statt, da die Pläne des medizinisch-industriellen Komplexes bzw. der Anti-Tabak-Lobby in Brüssel auf fruchtbareren Boden fallen als in vielen Mitgliedsstaaten”, so Löb.
Werbeverbote nützten nur den Marktführern, wie dem Philip-Morris-Konzern (u.a. Marke “Marlboro”), das angedachte Verbot sogenannter elektronischer Zigaretten wiederum nur der Pharmaindustrie, die keine Konkurrenz für ihre eigenen Nikotinprodukte zulassen wolle.
Ein Verbot von Zusatzstoffen in Tabak sei unter anderem deshalb abzulehnen, weil dann aktuelle Produktinnovationen, etwa eine risikoreduzierte Zigarette, chemisch nicht mehr machbar wären. Netzwerk Rauchen fordert zudem die Aufhebung des Verbots von Snus, einem skandinavischen Oraltabaks, und die Beibehaltung von Zigarettenautomaten.
Noch bis zum 17. Dezember können Vereinigungen und Einzelpersonen über das Internet ihre Meinung zu den von der EU geplanten Maßnahmen abgeben. Netzwerk Rauchen kritisiert, dass dies bisher nur auf Englisch möglich ist, ruft aber alle kritischen Bürger auf, sich an der Befragung zu beteiligen.














“Neutrale” Zigarettenschachteln sind offenbar erst der Anfang. In England stehen bei einer Untersuchung zur Alkohol-Strategie der Regierung auch “Neutrale” Verpackungen für Alkohol (Plain Packaging) und Vertriebs-Verbote auf der Liste der möglichen Maßnahmen.
http://www.menzieshouse.com.au/2012/03/coming-soon-plain-packaging-for-alcohol.html
Die Liste der “neutralen” Verpackungen kann also jederzeit erweitert werden, vielleicht demnächst Zucker, Salz, Fett u.s.w.
Wann werden die Leute endlich begreifen, dass Rauchverbote nur am Anfang der Verbotsspirale stehen….
Die Flasche mit dem Hut wird dann die Flasche ohne Hut. Produkte werden ihrer Identität beraubt. Man kann nur hoffen, dass das irgendwelche Verbotsphantasien bleiben.
Eines sollte hier jedem klar sein, die EU strebt ein rauchfreies Europa an. Da wird natürlich nicht nach den Rechten der Raucher gefragt. Diese Rechte werden einfach abgesprochen und ignoriert. Selbstverständlich arbeiten auch die Presse und die Medien auf dieses Ziel hin.
Die EU und auch die Antiraucher werden keine Ruhe geben, bis sie dieses Ziel erreicht haben. Und die Regierungen werden alles tun, um dieses Ziel auch sehr bald zu erreichen.
Das ist ein ganz böses Ding, was EU damit vor hat. Teil der Salami-Taktik der Antis, um die Raucher noch mehr zu unterdrücken. Auch wenn es mühsam ist, durch das blöde, lange Formular in Englisch sich “durch zu kämpfen” und auch wenn es vielleicht nicht viel bringt, bitte beteiligt Euch! Die Antis tun es bestimmt, unsere Stimmen sollten auch dabei sein.
Das EU-Formular ist scheiße, aber doch recht einfach zu bearbeiten. Die wichtigsten Punkte (3 + 6) anklicken und nacheinander bearbeiten, das bekommt jeder hin, auf deutsch ausfüllen, am Ende erhält man eine Registriernummer oder so was ähnliches.
Ich fände Einheitsverpackungen von Zigarettenpackungen gut, so könnte die Tabaklobby nicht mehr für ihre verschiedenen Zigarettenwaren werben und hätte keine so große Chance mehr, den Jugendlichen weiß zu machen, dass Rauchen cool sei. So würden sich insbesondere Jugendliche und junge Leute nicht mehr so stark von Zigarettenmarken beeinflussen lassen und es würden weniger Jugendliche mit dem Rauchen anfangen. So etwas hat auch nichts mit Diskriminierung von Rauchern zu tun.
Irgendwas hast du nicht begriffen? Diese Art Denke hatten wir doch schon einmal, nicht wahr: der Autobahnbau unter Adolf war nicht schlecht, nur die Verfolgung und Ermordung von Menschen war nicht so gut….
Es gibt nicht “gute” Einheitsverpackungen für ein bestimmtes Produkt!
Wie man an meinem Posting oben sehen kann, können die Volkserzieher und Gesundheitsfaschisten nie ein Ende ihrer Heilsphantasien finden, sie müssen immer weiter machen.
Erst Einheitsverpackungen für Zigaretten, dann für Alkoholprodukte, dann für Zucker, Fett und und und
Aber interessant, wie du immer wieder deine dogmatische Denkungsweise hier vorführst….
@Juso: soo, jetzt hamma wieder die Kinderlein? !! ist doch nicht nötig – da diese sowieso erst ab 18 Zigaretten bekommen, ODER?! Und aus Erfahrung (im Gegensatz zu Ihnen hab ich die), ob die Packungen Schwarz-Weiss sind, oder Rosa-bunt, die Kids werden sie sich besorgen, wenn sie wollen….. Vorrangig sind die Elter für die Prävention da – und erst dann die Gesellschaft, welche bereits ihren Teil dazu beigetragen hat – indem Zigaretten ab 18 erhältlich sind.
@ Stephan, pass auf, nachher kontert juso92 wahrscheinlich wieder mit einen Youtube-Video.
Ich fände Einheitsverpackungen von Zigarettenpackungen gut, so könnte die Tabaklobby nicht mehr für ihre verschiedenen Zigarettenwaren werben und hätte keine so große Chance mehr, den Jugendlichen weiß zu machen, dass Rauchen cool sei. So würden sich insbesondere Jugendliche und junge Leute nicht mehr so stark von Zigarettenmarken beeinflussen lassen und es würden weniger Jugendliche mit dem Rauchen anfangen.
Auszug aus Tabakkontrollepropaganda.
Leicht im Nachzulesen, allerdings eine ebenso utopische Idee wie die “Rauch(er)freie Welt”; erschuetternd ist es, dass Steuergelder fuer sowas verbraten werden. (Hey, an MEINER Steuer, die ich zahle, klebt aber ultratoedlicher dritt-; viert-; – hand Rauch!!! Ich bin sicher, die WOLLT ihr gar nicht!!!!)
Erst Einheitsverpackungen für Zigaretten, dann für Alkoholprodukte, dann für Zucker, Fett und und und.
Na, dann mal her mit den braunen Tueten; da wirds dann auch billiger!!!!