Wirte planen Demonstration gegen Rauchverbot
Im Gegensatz zu vielen anderen Berufszweigen haben die Wirte von kleineren und mittleren Lokalen kaum eine Lobby. Kein Wunder, dass Enteignungen und Existenzvernichtungen von Wirten derzeit als legal angesehen werden. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband erwähnt zwar ab und zu, dass das Rauchverbot Existenzen und Arbeitsplätze kostet, allerdings ist der ehemalige Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Siegfried Gallus, ja einer der Architekten des totalen Rauchverbotes in Bayern. Zwar wurde Gallus in einer Kampfabstimmung abgewählt, aber ob sein Nachfolger einen Kurs für kleine Lokale einschlägt, darf bezweifelt werden.
Lediglich der Bundesverein Gastronomie und Genuss e.V. (BVGG) tritt offen und klar auch für die Rechte der Wirte kleinerer Lokale ein. Dies beweist er unter anderem durch eine Zusammenarbeit mit privaten Initiative “Fairness für Raucher“, die über Geschlossene Gesellschaften informiert und Überreaktionen von Behörden anprangert. Aber auch Gespräche mit Politikern stehen auf der Agenda des Vereins.
Jetzt haben Wirte im fränkischen Erlangen auf gut Deutsch die Schnauze voll. Über Facebook wird nun zu einer Demonstration gegen das “Gesetz für echte Arbeitsplatzvernichtung und echte Existenzvernichtung”, wie die Wirte das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie nennen, aufgerufen. Geplant ist ein Treffen in den teilnehmenden Lokalen mit anschließendem Sternmarsch zum Erlanger Schloßplatz. Weitere Informationen bekommt man über die Webseite des Lokals “Gambrinus“.
Die Demonstration in Erlangen findet am Montag, den 22. November 2010 um 18:30 Uhr unter dem Motto “Protest gegen Behördenwillkür und Rauchverbot in Bayern” statt. Es wird Zeit, dass sich die Wirte und Gäste zusammenschließen und Flagge zeigen gegen Existenzvernichtung und Gängelung aufgrund einer von der WHO initiierten Hysterie und Panikmache. In anderen Ländern hat der Protest funktioniert (Rauchernews berichtete), es ist an der Zeit, auch in Deutschland der Antiraucherlobby, der Hysterie und dem Verbotswahn die Rote Karte zu zeigen.














Die Leopoldstraße war auf jeden Fall zwischen Freiheit und Siegestor auffällig von Rauchverbotsgegnern bevölkert. Unübersehbar und unüberhörbar. Danke an die Teilnehmer.
14.März 2011, 19:00 Uhr an der Münchner Freiheit: erst 200 Demonstranten, später waren es dann 300 am Siegestor. Es hätten gerne mehr sein dürfen, aber die Stimmung, die Medienbeachtung (z.B. N 24 und lokale Zeitungen waren vertreten) und sogar das Wetter waren gut.
Beim nächsten Mal in zwei Wochen an gleicher Stelle darf sich jeder solidarisch zeigen, der auch solidarisch ist. Nicht meckern, sondern mitmachen!
siehe auch: http://direktzu.muenchen.de/ude/messages/31575
Susanne ist mir zuvorgekommen, auch wenn ich nicht aus beruflichen Gründen teilnehmen werde. Ich hoffe auf eine enorme Teilnehmerzahl.
Die Idee mit den Demos ist ja wirklich goldig. Nur hätte man damit anfangen sollen, als noch nichts entschieden war. Jetzt wo der Volksentscheid vorbei und das Kind in den Brunnen gefallen ist, bringt das nichts mehr ausser einem breiten Grinsen bei den Gegnern.
Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen.
Thomas Carlyle
Also, Leute… Auf gehts!! Wir sind da..;-)
Alles kann man ändern,nur nicht die fanatischen Antis mit ihren Idiologien!
Das ist das Problem an militanten Antis. Sie sind Ideologen, die ihren Glauben missionieren.
Vielleicht sollten Sie einen Rauchernews-Polizisten/Richter/Henker engagieren? Ich wüßte da jemanden, der sich nicht abwimmeln läßt, der es gewohnt ist sich allseits unbeliebt zu machen, der auch immer – Basta – das letzte Wort für sich einfordert. Also der perfekte Mann, für einen solchen Job, wenn da nicht die Ideologie wäre…
Nee nee, blos nicht, das war nur ein Spaß.
So, Leute und Mitstreiter! Ich möchte Euch ALLE nochmal auf die Demo am 14.3.2011 aufmerksam machen!
Am Montag, dem 14. März 2011 findet von 18:00 bis 21:00 Uhr eine zweite GROSSDEMO in München
an der Münchner Freiheit statt.
…Unterstützt wird die Forderung nach einer maßvollen Umsetzung des Rauchverbots. Die Rechtslage ist zwar nach… dem Volksentscheid klar, die Umsetzung müsse aber mit Rücksicht auf die Interessen aller Beteiligten geschehen. Vor allem die teilweise rigide Auffassung mancher Behörden bzgl. Privatfeiern und anderer geschlossenen Gesellschaften sei problematisch.
Beibehaltung der jetzigen Sperrzeit, Bevormundung der Regierung,
Bevormundung der EU, Spielautomaten und und und………………
ES REICHT, DAS FASS IST VOLL
Deswegen:
GROSSDEMO zum ECHTEN GESUNDHEITSSCHUTZ:
Forderung 1: Nutzung der Innovationsklausel…
Filteranlagen in Gaststätten sind ausreichender Schutz
Forderung 2: Zulassung von Raucherclubs.
Forderung 3: Zulassung von Shishaclubs.
Forderung 4: Ende der schikanösen Kontrollen bei Geschlossenen Gesellschaften.
Forderung 5: Beibehaltung der jetzigen Sperrzeit.
Programm für den 14. März 2011:
Laut Genehmigung vom KVR:
Treffpunkt ist ab 18:00 Uhr an der Münchner Freiheit vor dem Cafe Münchner Freiheit.
19:00 Uhr Marsch auf der Leopoldstraße zum Siegestor.
19:45 Kundgebung am Siegestor
20:00 Uhr Rückmarsch auf der Leopoldstraße zurück zur Münchner Freiheit.
20:45 Schlusskundgebung an der Münchner Freiheit
Ich bitte um zahlreiches Erscheinen, damit wir alle diesem Wahnsinn Einhalt gebieten können!
Gebt auch bitte an alle Leute, Wirte und sonstige Interessierten diese Einladung weiter! Leider haben bis jetzt noch viel zu wenig Menschen Kenntnis von dieser Demo! Die nächste Demo ist am 28.3.2011! Gleiches Motto, gleicher Ort, gleiche Zeit!! Und die darauffolgende ist auch vom KVR-München genehmigt! Am 11.4.2011.. Auch wieder: gleiches Motto, gleicher Ort, gleiche Zeit!!
Würde mich sehr freuen, wenn Ihr kommt!
Susanne Putz
Eine Großdemo gleich? Wieviele Zehntausend werden denn erwartet?
was ist denn eigentlich aus der Demo geworden? Weder hier noch in der Presse habe ich etwas davon lesen können. Wurde sie abgesagt?
Würde in Mexiko ein verrostetes Fahrrad umfallen stünde wohl mehr in der Presse.Anscheinend ist das Thema” widerstand beim Rauchverbot” Tabu in der Presse!
Na ja, angesichts der Geschehnisse in Japan und der (tatsächlichen) Großdemonstrationen gegen Atomkraft mit 60.000 Teilnehmern hierzulande kann ich die Prioritäten der Presse ja verstehen. Dennoch hätte ich erwartet, wenigstens hier darüber zu lesen. Stattdessen beschäftigt sich der neuste Beitrag mit höhnischen Kommentaren Frankenberger gegenüber, die es bei seinem Abgang “gegeben haben soll”. Warum das anscheinend wichtiger ist als die Demo, weiß ich nicht.
Möglicherweise wurde die Demo wegen Japan ja auch abgesagt, was ich als durchaus taktvoll empfinden würde.
Da ich wegen eines anderen Termins nicht auf der Demo sein konnte, konnte ich auch keine Bilder machen und nichts darüber schreiben. Über die nächste Demo auf der Leopoldstraße gibt es aber wieder einen Bericht, wenn nicht wieder etwas dazwischen kommt.
Die Demo wurde nicht abgesagt, sie fand statt. Es sollen ca. 200 Leute teilgenommen haben.
“Griechenland: Rauchen im Auto verboten”
Werner in Griechenland warst Du ja auch nicht und hast darüber berichtet.
Die 300 Teilnehmenden Demonstranten hätten auch einen kleinen eigenen Artikel verdient. Schließlich haben die 30 Demonstranten am Aschermittwoch, wo auch wir mit 4 Personen vertreten waren einen eigenen Artikel gehabt.
siehe auch: http://direktzu.muenchen.de/ude/messages/31575
Liebe Grüße Wenzel
Aber ich habe mit jemand gesprochen, der in Griechenland war. Ich habe bisher von niemandem näheres zur Demo erfahren, nur am Telefon sagte mir jemand es seien 200 Leute gewesen, mehr wüsste er nicht. Daraus mache ich keine Nachricht. Ich bin kein Anti, der alles, was in seinen Glauben passt sofort verbreitet. Hier wird noch recherchiert. Und wenn keine Rückmeldung kommt, kann ich halt auch nichts bringen.
Werner, mach Dir keinen Kopf! Jetzt warst Du einmal! nicht dabei.. Es sind immer wieder 3-4 Leute rauf und runter gelaufen, um zu zählen. Es waren zwischen 250 und 300! Und, wie Du ja weisst: Die Presse darf nichts bzw. wenn überhaupt, nur wenig über uns schreiben! Hat mich ja, nach der Demo im Januar, gewundert, das z.B. die SZ darüber berichtet hat! Zwar schon Stunden bzw eine Std. bevor die Demo überhaupt angefangen hat… Allerdings hab ich gleich mehrere Mails an die SZ rausgelassen..;-) Und auf einmal..? Ein Bericht, mit neuer Uhrzeit, mit der Wahrheit und.. es wurden auf einmal sogar die nächsten Demotermine bekannt gegeben..:-) Meine Demotermine, die ich an viele Zeitungen geschickt habe (unter Veranstaltungstermin), waren nur kurzfristig zu sehen.. Waren auf einmal wieder weg! Und warum? Ehrliche Antwort von einem Redakteur: Anweisung von “oben”… Werbeeinnahmen… usw… Tja, so gehts halt mittlerweile in der deutschen Presselandschaft.. Wer Geld hat, bestimmt..! Mein Großonkel ist beim “Stern” und mein Cousin ist bei der SZ..!
Ja, das ist das was mich so erschüttert, dass die Mainstream-Presse schon lange nicht mehr die “Vierte Gewalt” ist, sondern nichts weiter als ein Erfüllungsgehilfe derer, die das Geld und die Macht haben. Umso wichtiger ist es, den Menschen die Wahrheit zu sagen. Und das geht halt nur, wenn man selbst dabei war oder die Quellen seriös sind.
wenn wir mal vom best case ausgehen, dass es 300 Teilnehmer gab, dann wären das etwa 0,3% der Bevölkerung Münchens.
Ich denke den besten Kommentar zu solchen Quoten hat Frigorist weiter unten in dieser Diskussion abgegeben der die doppelte Teilnehmerzahl bei einer Demo 2008 als “mickrig” bezeichnete.
Die Situation hat sich also erkennbar nicht gebessert und um mir nicht wieder heiligen Zorn zuzuziehen zitiere ich einfach Frigorists Fazit im Bezug auf eine spätere Erlanger Demo, welches jedoch am 14.3. Bestätigung fand:
“Sollte dies jedoch ein Abklatsch dessen werden was die damalige Demo in München (mit ca 1,3 Millionen Einwohnern plus Umland) auf die Beine brachte, dann ist unbedingt zu erkennen, dass jede weiteren Bemühungen das absolute Rauchverbot in Bayern zukünftig jemals der Vergangenheit zuordnen zu können, eine Illusion.
Und dann zeigt sich damit ganz deutlich, dass sich die rauchende Bevölkerung Bayerns mit den Gegebenheiten des absoluten Rauchverbotes abgefunden hat.”
Das mit den Zahlen ist immer so eine Sache. Da spielen sehr viele Faktoren mit. Ich könnte ja jetzt vergleichen, dass BFT innerhalb von vier Wochen über 72.000 Unterschriften gegen das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie gesammelt hatte, während die Antiraucher In Berlin trotz massivem Mediengetrommels und ständigen Pressekonferenzen und -Mitteilungen in fünf Monaten gerade einmal 17.000 Unterschriften für ein totales Rauchverbot in Berlins Gastronomie zusammenbekommen haben. Und jetzt, zum Endspurt, werden noch irgendwelche Ärzteverbände mit ins Boot geholt, weil man Angst hat, nicht einmal die lächerlichen 20.000 Unterschriften zusammen zu bekommen.
Man kann auf Grund von Demonstrationen aber auch Unterschriften keine allgemeingültigen Tatsachen konstruieren. Es gibt Leute, die aus verschiedenen Gründen ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ablehnen, und es gibt Leute, die einen derartigen Eingriff in die Eigenverantwortlichkeit der Wirte und Gäste befürworten. Alles weitere ist Interpretation.
Übrigens: Ich gehe jede Wette ein, dass ein Lügenentscheid wie in Bayern nirgend wo anders mehr funktionieren würde. Frankenberger hatte Glück, die entsprechenden Hintermänner, die entsprechenden finanziellen Mittel und einen Haufen dummer und uninformierter Menschen. Mit dem Geld, das Frankenberger hatte, und mit der Medien- und politischen Unterstützung würde ich jederzeit per Volksentscheid das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie wieder aufheben können.
Wenn du der Meinung bist ,man könne aufgrund von Demonstrationen keine Tatsachen konstruieren, frage ich mich warum man die Demonstrationen dann nicht gleich sein lässt. So wie das momentan läuft, ist das eben mitnichten ein Weckruf an die Politik sondern nur ein regelmäßig wiederholtes Statement “wir sind wenig!”
Ich halte diese Vorgehensweise für kontraproduktiv. Statt alle paar Wochen mit ein paar Dutzen bis weniger hundert Leuten aufzukreuzen, wäre es zielführender, ein oder zwei Mal im Jahr richtig alle Register zu ziehen um ein paar Tausend Leute in Bewegung zu setzen. Das wäre ein Ausrufezeichen!
So aber verzettelt ihr Euch nur und die sogenannten Antis amüsieren sich beim Zählen der Teilnehmer.
Am Geld liegt es nicht. Die Organisation ist schlecht!
Hallo zusammen,
morgen ist es soweit. Die erste Montagsdemo, gegen das absolute Rauchverbot in Kneipen und das daraus resultierende Wirtesterben. Ich drücke euch die Daumen, dass es ein Erfolg wird, obwohl ich weiß, dass man seine Erwartungen beim ersten Mal wohl nicht zu hoch schrauben darf. Bei sowas ist immer Beharrlichkeit angesagt und viel Werbung und Überzeugung zur Teilnahme.
Da ich nicht davon ausgehe in den Medien irgend etwas darüber zu hören oder zu sehen – seid bitte so gut und schreibt hier, wie es gelaufen ist.
Alle Daumen oben!
Roodee
Nachdem viele anscheinend keine mitfahrgelegenheit haben, oder nicht selber fahren wollen, haben viele nach einem Bus bei mir angefragt.
Busfahrt zur DEMO nach Erlangen
An alle die mit einem Bus mitfahren würden bitte bei mir persönlich melden unter vaclav@karibicbeach.de mit Angabe Name, Adresse, Tel Nr. anzahl der Personen welche zu euch gehören. eventuele abfahrt wäre U Bahn Station Allianzarena oder Garching / Abfahrt 15:00 Uhr ·
Erlangen ist eine Stadt mit etwas über 105 000 Einwohner.
Die Demo am 22. 11. 2010 ist für mich ein Gradmesser für das Interesse der dortigen Gastronomiebetreiber und der rauchenden Bevölkerung, dem Rauchverbot in Bayern massiv entgegen zu wirken.
Die gleiche Situation mit einem totalen Rauchverbot in Bayern und einer Demo hatten wir schon einmal vor gut 2 Jahren, 2008 in München an der Bavaria und es waren trotz der Mitwirkung des damals grössten Raucherverein Bayerns mickrige 500 bis max. 600 Teilnehmer anwesend.
Und dies, obwohl ganz gross Werbung dafür gemacht wurde und auch politische Redner und öffentliche Einrichtungen wie Rundfunk usw. angekündigt und zugegen waren.
Was mir zu denken gibt ist, dass keine andere Stadt oder sonstiger grösserer Ort Parallelveranstaltungen angekündigt hat, zumindest ist mir in dieser Hinsicht nichts zu Ohren gekommen.
Wie ich schon Eingangs erwähnte ist diese Demo in Erlangen ein Gradmesser dafür und dies nicht nur für mich, inwieweit die Raucher/innen und Gastronomiebetreiber aufgewacht sind und ihre Ärsche in Bewegung setzen.
Sollte dies jedoch ein Abklatsch dessen werden was die damalige Demo in München (mit ca 1,3 Millionen Einwohnern plus Umland) auf die Beine brachte, dann ist unbedingt zu erkennen, dass jede weiteren Bemühungen das absolute Rauchverbot in Bayern zukünftig jemals der Vergangenheit zuordnen zu können, eine Illusion.
Und dann zeigt sich damit ganz deutlich, dass sich die rauchende Bevölkerung Bayerns mit den Gegebenheiten des absoluten Rauchverbotes abgefunden hat.
Auch setzt sich somit der Trend mit der Entstehung von immer mehr Privatgastronomiebereichen weiterhin fort und das Kneipensterben beschleunigt demzufolge seinen weiteren Werdegang.
Was mir an der Demonstration der Erlanger Wirte unter dem Motto “Protest gegen Behördenwillkür und Rauchverbot in Bayern” ziemlich “spanisch” vorkommt, ist das Datum der Veranstaltung, nämlich Montag dem 22. November.
Meiner Meinung nach ist von allen 7 Wochentagen, der Montag der Ungünstigste für eine Demonstration. Hat etwa die Stadt Erlangen als Protesttag nur den Montag freigegeben, um die Zahl der Teilnehmer künstlich niedrig zu halten?
Nach meinen Erfahrungen beim Volksentscheid, traue ich den Behörden Alles zu.
Viele Wirtschaften, gerade auf dem Land, haben am Montag Ruhetag. Vielleicht ist das der Grund?
Stimmt!!!! Ich arbeite nebenher in 2 Lokalen und beide haben Montag Ruhetag…Deswegen bin ich am Montag dem 22.11. auch in Erlangen dabei..!!!!!!!!!!!!
Noch einer der sich das nicht gefallen läßt: siehe http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/wegen-rauchverbot-dachauer-wirt-macht-seiner-kneipe-theater-1000090.html
Ich begrüße die Demonstration am 22. November gegen das “Gesetz für echte Arbeitsplatzvernichtung und echte Existenzvernichtung” in Erlangen sehr, denn sie ist längst überfällig.
Aber die Werbung dafür, kann nicht nur ausschließlich über das Facebook erfolgen, auch die Zeitungen müßten davon berichten, auch wenn sie momentan noch den Widerstand der Raucher und Wirte verleugnen und verschweigen. Leider kenne ich unter meinen Arbeitskollegen/innen und in meinen Freundeskreis niemand, der von der Kundgebung in Erlangen weiß, aber ich versuche das zu ändern.
Der Ball zum Organisieren und Motivieren liegt diesmal bei den Wirten und ihren Verbänden. Frei nach dem Motto “steht vor uns und wir stehen hinter euch”. Wir haben noch bis zum 22. November Zeit, die ganze Sache unter den Leuten bekannt zu machen und viele Mitstreiter zu finden, darum müssen wir ab jetzt “kräftig Gas geben”.
Pack ma`s o!
@ Simmerl, es muss immer und immer wieder betont werden:
Wirte wir stehen hinter Euch, wir stehen sogar wenns sein muss teilweise vor Euch, wir stehen Euch auf alle Fälle zur Seite, egal von woher geschossen wird!
Ähnlich hatte sich der Ramsauer von der CSU gegenüber dem Stoiber geäussert und dann wurde der Stoiber abgesäbelt, aber dies passiert den Wirten mit uns Raucher/innen nicht.
Denn so etwas ist nur in der Politik und von den Politikern tätigend möglich wie so vieles mehr.
Wir sind nicht so falsch wie die Politiker, die beim Wahlkampf dem Wähler hinterfotzig ins Gesicht lachen und dann nach der Wahl dem Wähler das Messer in den Rücken stossen.
Um Euere Gäste mehr zu einer Demo zu motivieren stellt ihnen nach erfolgter Demonstration einige Mass Freibier für die Runde auf den Stammtisch und ich bin überzeugt, jede Brauerei macht bei dieser Sache hilfreich mit.
Aber Ihr müsst auf alle Fälle alle Euere Gäste für die Demo begeistern und motivieren, macht dementsprechend Werbung dafür, dass sich dieses Ereignis bei allen im grossen Umfang rum spricht.
Die Welt muss erfahren, dass wir Raucher/innen uns die staatliche Unterdrückung und Unterjochung nicht gefallen lassen und dass wir im Stande sind, uns zu wehren.
Und da wo was los ist könnt Ihr Euch sicher sein, ist auch die Presse und die regionalen TV-Sender vor Ort dabei.
Die Ingolstädter könnten da z.B. den bayerischen TV – Sender „Süd – Wild“ vor Ort zitieren.
Man darf sich nur nicht mit der dekonstruktiven Aussage ……. Zitat von @ G-H-L „Und was soll das bringen?“ etwas einreden und negativ beeinflussen lassen, damit den Anderen den Mut nehmen und somit die Perspektive eines Erfolges von vorne herein kaputt reden.
Derartige Aussagen haben sich bestimmt auch so manche Raucher/innen beim Volksentscheid gestellt und sind deshalb erst gar nicht zum Wählen gegangen.
Konterproduktivität ist völlig fehl am Platz !!!!!!!!!!!!
Und was soll das bringen? Am 4. Juli blieben die Raucher zu Hause und die Sieger des Volksentscheides freuen sich hämisch darüber. Sie jubeln sogar, weil nun auch in 5 Schritten die Tabaksteuer angehoben wird.
Ob demonstriert wird oder nicht, den Shisha-Bars und den Habana-Lounges hilft das alles nichts. Die können quasi sofort dicht machen. Einzig die verlorengegangenen Arbeitsplätze, die wegbrechende Gewerbesteuer, die ausbleibende Umsatzsteuer in der Gastronomie. könnten ein Umdenken bei den Politikern bewirken.
In ihrem Wahn nach rauchfreier Gastronomie haben die Rauchgegner vergessen, daß es bald gastronomiefreie Dörfer und Ortschaften geben könnte. Die übrigen werden wohl oder übel die Preise anheben müsen. Denn die Rauchgegner wollten in Gaststätten und Kneipen vor Tabakrauch geschützt werden, aber gerade diesen gehen die Kunden und die Umsätze aus.
Servus G-H-L…was schreibst denn so negativ..?? Klar, ich bin auch enttäuscht, das am 4.7. sooooo wenig beim wählen waren..(ich war) Aber, wennst ehrlich bist, die wenigsten haben gedacht, das die Wahlen zu unsren Ungunsten ausgehn…! Das ist Fakt!!! Aber, das ist mittlerweile Schnee von gestern! Jetzt müssen WIR halt ALLE zusammenhalten und das beste drauss machen! Nicht die Flinte ins Korn werfen! Optimistisch in die Zukunft schaun! Hört sich einfacher an, wie es ist…Aber WIR schaffen es!!!Und was die Rauchgegner denken und tun: Lass sie doch…Das ist dene ihr Bier..;-) Wir sind mittlerweile eine riesengroße Gemeinschaft und wir schaffen es, das es zumindest wieder soweit kommt, wie vor dem absoluten Rauchverbot….!!!!!!!!!! Wir dürfen nur nicht vor diesen………kapitulieren..!!!Darauf warten DIE doch nur!!!Also, ich für meinen Teil, würd hier gerne “nur” noch positive Sätze lesen… Ich weiss, das es schwer ist, aber……s.o. Also, stark sein und ich weiss ja nicht, ob du als Wirt oder Angestellter direkt betroffen bist: von unserem Recht der gG Gebrauch nehmen!!!! Bis der Umbruch kommt, ist das die einzige Möglichkeit zu überleben…Aber es geht..Ich sprech/schreib aus Erfahrung…
@ G-H-L …… Du verbreitest ja mit Deinen Einträgen bzw. Kommentaren nicht gerade viel Zuversicht, dass sich durch Proteste und dem Kampf gegen das Rauchverbot noch etwas zum Positiven verändern kann.
Ich habe mich eben in dem Forum von Netzwerk Rauchen e.V. auch registrieren lassen, nachdem ich die letzten Kommentare auf der Seite der Rubrik Bayern gelesen hatte.
Was soll z.B. dieser Satz lt. Zitat aussagen?
Und jede Kneipe oder Gaststätte die weiter besteht, beweist, daß die Antis doch mit ihren Rauchverboten recht haben: Es funktioniert.
Zitat Ende!
Man liest von Dir unter anderem immer wieder den gleichen Satz:
Zitat:
Und was soll diese Demo bringen? Sie ändert nichts an der Gesetzeslage.
Zitat Ende!
Und in einem Fall muss ich @ CoF unbedingt (teilweise) Recht geben.
Zitat:
Deshalb auch die Aussagen, die Gastrobetriebe sind voll. Teilweise stimmt das sogar, aber nicht wegen den vielen NR, die jetzt die Gastro stürmen sondern weil etliche andere Gastros schliessen mußten. Auch deshalb wehren sich die allermeisten Wirte überhaupt nicht, denn es gibt unter ihnen etliche Nutzniesser. Erst wenn nicht genügend NR kommen und Raucher spürbar wegbleiben wachen höchstens einige Wirte auf, aber sonst niemand.
Zitat Ende!
Was ich da berichtigen möchte ist, >>> „……..die Gastrobetriebe sind voll. Teilweise stimmt das sogar, ……. <<<<
Das stimmt eben nicht!
Es sind logischerweise in den noch verbliebenen Gastrobetrieben mehr Gäste vorzufinden wenn andere Gaststätten schliessen mussten, aber sie sind deswegen noch lange nicht voll.
Aber wobei mir schön langsam durch den Hinweis von @ CoF auch der Verdacht aufkommt ist, dass gewisse Wirte sich bewusst nicht an dem Kampf gegen das Rauchverbot beteiligen, da sie sich als Nutzniesser sehen, wenn andere Gaststätten auf Grund von Existenznöten schliessen müssen.
Da heisst es dann demnach, wer den längeren Atem hat und durchhält bis sich mit dem Rauchverbot nach einiger Zeit doch noch etwas zum Guten ändert, ist dann wieder voll dabei, indem er dann die Gäste der zwischenzeitlich geschlossenen Gaststätten übernehmen kann.
So wie sich auch herausstellte, dass einige Wirte ihre Kollegen bei den Behörden anschwärzen wenn/weil diese rauchen lassen, so kann ich mir auch gewisse „Trittbrettfahrer“ bei vorzeitig erzwungenen Geschäftsaufgaben ihrer Kollegen vorstellen, welche damit dann als Nutzniesser bewusst mit ihrem eigenen Vorteil rechnen.
Das ist wenigstens schon etwas.
Nur müssten zum gleichen Zeitpunkt zumindest in allen Bezirkshauptstädten, besser wäre noch in allen Klein- und Großstädten Bayerns zeitgleich diese Veranstaltung einer Demonstration erfolgen, um dementsprechend Aufmerksamkeit zu erlangen.
Die Organisation derartiger Demos wäre die Aufgabe der gewissen Vereine welche in dieser Hinsicht eine Geschlossenheit zeigen müssen.
Jede Kleinstadt ab 10 000 Einwohner sollte zeitgleich eine derartige Veranstaltung inszenieren unter Einbeziehung des jeweiligen Umlandes.
Es müssten lediglich die betroffenen Wirte unter einem Hut gebracht werden welche ihre Gäste und die wiederum ihren Freundes- und Bekanntenkreis zu derartigen Kundgebungen mobilisieren.
Sollte derartiges nicht durchführbar sein ist anzunehmen, dass es den Wirten gar nicht so schlecht geht und das Rauchverbot nur ein Thema unseresgleichen in den Foren des Internets ist, welche sich mit dem Gesetz nicht abfinden wollen.
Unter Einbeziehung des BHGV in die Organisation mit den entsprechenden Rauchervereinen und Gastwirten zusammen müsste dies doch unbedingt durchführbar sein.
Mindestens 30% der erwachsenen Bürger Bayerns als Raucher/innen und davon ein Grossteil als Mitwirkende, dazu gezählt die Nichtraucher welche dem Verfall des gesellschaftlichen Lebens in der Bevölkerung entgegenwirken wollen, wäre mit diesen Massen eine beachtliche Aufmerksamkeit zu erregen an dem die bayerische Regierung nicht vorbei sehen kann.
Die Franken in Erlangen geben mit ihrem Vorhaben den Anstoss wobei sich der übrige Teil Bayerns nur anschliessen muss.
Geht hin in Euere Kneipen, sprecht die Wirte darauf an und mobilisiert diese in ihrem Eigeninteresse dementsprechend etwas zu unternehmen, was dann mit einer Dachorganisation im Verbund mit den Rauchervereinen und dem BHGV organisatorisch in die Wege gesetzt werden kann.
Und wenn das nicht gelingt und in dieser Hinsicht nichts zustande kommt, dann kann das Thema Rauchverbot in öffentlichen Gaststätten als unzumutbare Gängelung der Betroffenen vergessen werden.
Also packmas oh und setzn unsare Ärsche in Bewegung!
Es wäre doch belacht, wenn das nicht möglich wäre!