Tidof-Lesung wegen Denunziant abgesagt
Die Lesung von Max Tidof im Fraunhofer-Theater in München (Rauchernews berichtete) wurde abgesagt. Ein Denunziant hatte Tidof nach einem Bericht der Münchner Boulevardzeitung “tz” beim Kreisverwaltungsreferat München angezeigt. Noch hat sich keiner der bekannten militanten Antiraucher zu dieser Tat bekannt, sie zeigt aber, wohin die Gesellschaft geht: In einen Staat, der Gängelung und Verbotswahn nur mit Hilfe von Denunzianten aufrecht erhalten kann.
Das Kreisverwaltungsreferat vertritt dabei die Ansicht, dass eine “echte geschlossene Gesellschaft” nicht vorliegen würde, weil, so das KVR, die Teilnehmer nicht “wie bei einer Familienfeier in einer Beziehung zueinander stehen” würden und weil “Eintritt verlangt” würde. Wie das KVR auf die doch sehr exotische und unübliche Auslegung einer Geschlossenen Gesellschaft kommt, ist nicht bekannt. Letztendlich werden wohl nur Gerichte klären können, ob die rigide Auffassung des Münchner Kreisverwaltungsreferates, die die von militanten Antirauchern gewünschte Spaltung der Gesellschaft voran treibt, haltbar ist.
Es ist schon seltsam: Viele Menschen hatten in der Vergangenheit geschlossene Gesellschaften in Lokalen durchgeführt, wo unter anderem auch Eintritt verlangt wurde und wo die Leute sich teilweise nicht kannten, geschweige denn “in einer Beziehung zu einander” standen. Und niemals wurde in Frage gestellt, dass dies eine “echte geschlossene Gesellschaft” war. Doch seit Antiraucher Politik machen, scheinen selbst Grundrechte problemlos ausgehebelt werden zu können.
Tidof hätte zwar die Möglichkeit gehabt, selbst während der Veranstaltung zu rauchen, den Besuchern sei es aber verboten, so das KVR. Tidof hielt es für besser, die Veranstaltung abzusagen, denn, so der Schauspieler: “Das Rauchen war ein wichtiger Bestandteil. Außerdem hatten einige Zuschauer sich ja genau deswegen angemeldet und wären nun enttäuscht. Wenn Buñuel sehen würde, wie es heute hier zugeht, würde er weinen.”. Der Künstler kündigte an, eventuell bei der nächsten Veranstaltung einen Raum anzumieten.














Irgendwie scheint es schon bezeichnend zu sein, daß Nichtraucher (Franz Bergmüller und Heinrich Kohlhuber) sich als Kämpfer für die Raucher an die Spitze gestellt haben. Liegt etwa da der Hase im Pfeffer, daß die Raucher und die Wirte, die überwiegend Raucher als Gäste haben bis jetzt auf verlorenem Posten stehen? Grund allen Übels ist und war der Dolchstoßneuerfinder des BHG Gallus, der zum Beispiel die 75 m² mit der Politik vereinbarte und somit seinen Mitgliedern in den Rücken fiel und nun abgesägt wurde. Aber dies habe ich ja auf der umstrittenen VEBWK Seite schon mehrfach geschrieben. Wenn ich für den VEBWK nichts mehr schreiben will, hat das nichts mit dem Verband zu tun, sondern liegt lediglich daran, daß ich keine Lust habe mich ständig zu wiederholen. Im Prinzip haben alle so einige Fehler gemacht, die ich hier nicht breittrete, weil sie jeder selber kennt. Ich bin nicht der Mensch, der sein Fähnchen in den Wind hält, ich mache das was ich will.
Das Kreisverwaltungsreferat vertritt dabei die Ansicht, dass eine “echte geschlossene Gesellschaft” nicht vorliegen würde, weil, so das KVR, die Teilnehmer nicht “wie bei einer Familienfeier in einer Beziehung zueinander stehen” würden und weil “Eintritt verlangt” würde. Wie das KVR auf die doch sehr exotische und unübliche Auslegung einer Geschlossenen Gesellschaft kommt, ist nicht bekannt. Letztendlich werden wohl nur Gerichte klären können, ob die rigide Auffassung des Münchner Kreisverwaltungsreferates, die die von militanten Antirauchern gewünschte Spaltung der Gesellschaft voran treibt, haltbar ist.
Juristisch streng genommen ist die Auffassung des Herrn Dr. Blume-Beyerle vom KVR München schon richtig, aber dem Künstler bleibt es doch unbenommen auch die Zuschauer als „Künstler“ mit in das Stück zu integrieren. So ist es für mich um so unverständlicher von Max Tidof die Lesung abzusagen, anstatt dem KVR die Stirn zu bieten. Auch hier scheint es mir, manndeln sich Menschen wie Blume-Bayerle auf und reden mal so mal so. Wann die Freiheit der Kunst als verfassungsgemäßer Passus dank der Föderalistmusreform gestrichen wird, ist mit Sicherheit abzusehen, ebenso wie das Grundrecht des Privaten ( geschlossene Gesellschaften)
Die Beschreibung des Streitbaren die gewerbliche Nutzung in eine baurechtliche Private Nutzung umzuschreiben ist aus Sicht eines Rauchers genial, wirft aber bei mir –insbesondere auf die Tipgebung an die Wirte- so einige Bedenken auf . Aber im Grunde ist es ja völlig Brause, auf welche Ideen man so kommt, ein Herr Blume-Bayerle nebst seinen Kollegen werden immer versuchen Steine in den Weg zu legen, und somit ist letztendlich für die sich ernsthaft wehren, stets die richtige Argumentation wichtig.
Endlich ein klitzekleiner Dämpfer für die Pharmisten. GlaxoSmithKline muß 750 Millionen Dollar bezahlen, ist auf http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,725662,00.html zu lesen. 750 Millionen Dollar sind für Otto-Normalverbraucher so in etwa einen 10 Euro Strafzettel zu bezahlen. Ich mag mich ja täuschen, aber ist nicht GSK der Hersteller von Champix, dem Mittel mit denen den aufhörwilligen Rauchern das Rauchen und die Lust am Leben abgewöhnt wurde? Der Konzern unterließ es, sich bei den betroffenen Personen zu entschuldigen. Entschuldigungen nützen den Betroffenen einen feuchten Dreck. Ein Glas was zerbrochen wird ist zerstört, und trotz Entschuldigung wird das Glas so quasi als Kant´scher Gegenstand nie wieder wie es war. Einer Blume, deren Kopf man abreißt ist nicht mehr die selbe wie sie mal war, da kann man sich noch so oft bei der Blume entschuldigen. Ebenso ist es mit einem lebenden Wesen. Ein Mensch der getötet wird oder nur verletzt, ist nicht mehr so wie er mal war. Es heißt die Zeit heilt alle Wunden, aber das stimmt so nicht. Zehntausende in Deutschland müssen sich Jahr für Jahr immer wieder Operationen unterziehen, weil eine vorsätzlich zugefügte Verletzung nicht heilt bzw. genauer weil versucht wird den ursprünglichen –vor der Verletzung- gewesene Zustand wieder herzustellen. Nicht einmal die Todesstrafe als Satisfaktion für die Hinterbliebenen eines Mordopfers bringt sein Leben, sein Urzustand zurück.
Ob sich irgendwann einmal jemand bei den Wirten und den Rauchern für die Verbotskultur entschuldigen wird? Den betroffenen und deren Angehörigen wird es sicher egal sein, wenn das Leben verpfuscht ist, wie bei dem Eingangs zerbrochenen Glas. Frauen die gegen ihren Willen zum Verkehr gezwungen wurden, tragen zeitlebens an ihren psychischen Verletzungen, da kann sich der Täter 1000 mal schriftlich und mündlich entschuldigen. „Entschuldigung es tut mir leid“ ist für mich der Unsatz des Jahrhunderts geworden. Höflich, zuvorkommend, rücksichtsvoll und nicht destruktiv miteinander umgehen verhindert diesen Unsatz des Jahrhunderts. So, daß war er nun, mein definitiv letzter Beitrag. Gehabt Euch wohl und alles Gute für Eure Zukunft.
Es ist wirklich grauenhaft, wie tief wir in Bayern schon gesunken sind! Und so was ist in einem Land möglich, wo so lange “Leben und leben lassen” ein Grundprinzip war!
Denunzianten-Förderung, “im Namen des Volkes” enteignete Wirte, Kunstverbot für die “Gesundheit” des Volkes und auch noch die “Sonderdefinition” der geschlossenen Gesellschaft über die jeder Schlüler ab der 5-ten Klasse nur lachen kann:
” Geschllossene Geselschaft ist also nur, wenn die Leute “wie bei einer Familienfeier in einer Beziehung zueinander stehen”.
Schwere Frage: Wie stehen denn die Leute bei einem Familienfeier zueinander in welcher Beziehung???
Welche Familienfeier, welche Leute, was für Beziehungen?
Alles wurscht, Hauptsache irgendwie verboten…
Mann, ich hätte so eine Lust auf die Straße zu gehen und eine Stunde lang zu schreien “Runter mit der Gesundheitsdiktatur!”
Bis jetzt habe ich so was noch nie gemacht, aber jetzt könnte ich so lange und gründlich schreien, bis die Stimmbänder nicht mehr mitmachen!
Wenn alle in einer Beziehung zueinander stehen, könnte bei einigen Insucht dabei rauskommen.
Wenn allerdings alle in der gleichen Partei sind stehen sie zueinander.
Somit sind wir in der Ex-DDR angekommen.
Nein, nicht Deutschland schäm dich! Deutschland ist nur eine Scholle Land in der Mitte Europas! Wir sollten uns schämen! Wir sollten uns radikalisieren! Nicht betteln. Trotzdem veranstalten und mal schauen ob ein Rollkommando kommt!
Wir rutschen noch immer auf Knien umher und winseln um unserere Freiheit und dieses arschgesichtige Verbotspack schaut sich das mit Freuden an!
Im Denunzieren hatten die Deutschen in jüngerer Vergangenheit immer ein äußerst ausgeprägtes Talent; sei es im Tausendjährigen Reich oder anschließend im Arbeiter- und Bauern-Staat.
Und jetzt erlebt das Denunziantentum wieder mal fröhliche Urständ`; dies bei den heutigen Nichtraucherfanatikern..
Und die Politik erlaubt dies bzw. fördert dies durch die von ihr gesetzte “Rahmenbedingungen”.
Deutschland, schäm` Dich!
das ist ein heiliger.du nix schule lernen ?
Dolly raus,Dolly raus