Grüne biedert sich bei EU-Fanatiker an

Barbara Steffens: Wie weit treibt sie ihre Verbotsphantasien?

Die Grünen: Früher standen sie für Minderheitenschutz, Freiheit und Selbstbestimmung. Heute sind sie nichts weiter als eine Verbotspartei, ein willfähiger Helfer der EU gegen Eigenverantwortung und für unsinnige Verbote. Die grüne Gesundheitsministerin aus Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens (siehe Bild), setzt dem Ganzen nun die Krone auf. In einem Brief biedert sie sich bei John Dalli an – dem John Dalli, der ein rauchfreies Europa mit allen nur erdenklichen Mitteln durchpressen will (Rauchernews berichtete).

Wie die Kölnische Rundschau berichtete, schrieb Steffens an Dalli einen Brief, in sie ihn aufforderte, das totale Rauchverbot an jedem Arbeitsplatz in das Programm der EU-Kommission für das Jahr 2011 aufzunehmen. Zusätzlich will sie den Ländern Kompetenzen wegnehmen. Wörtlich sagte die Politikerin: “Der föderale Flickenteppich in der Nichtraucherschutzgesetzgebung ist so nicht hinzunehmen. Erforderlich ist ein Bundesgesetz, das einheitliche Lebensverhältnisse gewährleistet.”

Auch Nordrhein-Westfalen wird nicht von den Arbeitsplatz-Vernichtungsplänen der grünen Verbotspolitikerin verschont. Bis zum Jahresende will Steffens einen Entwurf für eine Gesetzesänderung beim Rauchverbot vorlegen. Darin fordert sie, dass die Ausnahmeregelungen im NRW-Rauchverbot geschlossen werden – wohl wissend, dass sie damit tausende von Arbeitsplätzen und Existenzen kaltlächelnd vernichtet.

Ob Steffens ihre Wünsche durch bekommt, liegt letztendlich bei der SPD. Diese scheint, im Gegensatz zu den bayerischen Genossen, allerdings doch etwas Vernunft abbekommen zu haben. Denn bisher verhält sich der große Koalitionspartner in Düsseldorf erstaunlich still, wenn es ums Thema Rauchverbote geht. Das einzige, was man von der SPD hört, ist die Aussage, dass man zuerst die Erfahrungen mit dem bestehenden Rauchverbot auswerten möchte. Man wolle Fakten zusammentragen und dann entscheiden, ob und welche Veränderungen man beim Rauchverbot angehen unterstütze.

Lediglich die Linken haben den Grünen Unterstützung signalisiert, kein Wunder, mit unsinnigen Verboten und Gängelung der Menschen kennt sich die Nachfolgeorganisation der SED ja bestens aus.


28 Kommentare

  1. Dack Janiels

    die Grünen haben eine Metamorphose hinter sich gebracht
    vom anti Establishment hin zum Filzlatschen Hirsespießer mit Mottenbart
    bzw.Emanzenstadl auf Ersatzsuche..nur ätzend
    Mit CDU und SPD rundet sich das Bild ab ..der gründliche Deutsche..gründlich bescheuert!

  2. Frigorist

    Diese Barbara Steffens, das arme “Hascherl” ist politikgeschädigt, sie hat sich nämlich über schwarz/gelb …….. grün/blöd oder wie man in Bayern sagt, grün/deppert geärgert.
    Da braucht man sich nicht wundern und das ist die Erklärung, warum die Grünen einen solchen Zulauf bekommen.
    Jetzt stellt sich nur noch die Frage: “Wird man blöd (total deppert) weil man grün ist oder wird man grün weil man blöd (total deppert) ist?”
    Die Wissenschaft arbeitet noch immer an einem Ergebnis von diesem Phänomen!
    Und weil es in Deutschland anscheinend so viele Blöde (in Bayern total Depperte) gibt, kann eine Partei diese alle gar nicht aufnehmen und somit hat sich die ÖDP entwickelt, die politische Heimat der Antis.

    • Dr.H. Passberger

      Liebe Mitstreiter!
      Verlasst euch nicht auf die tParteien die an den Machtapperaten sitzen.
      Macht euch mal die Mühe und schaut bei der Bayernpartei vorbei.
      Vielleicht geht euch dann in Bezug auf Rauchen und Freiheit ein Licht auf.
      Rauchen ist schädlich, aber Menschen zu bevormunden ist Terror.

    • Dack Janiels

      diese elenden sendungsbewußten Entmündigungseiferer .. die sich mit ihren Zwangsvostellungen und Verbotsträumen inszenieren um ihre ausgeprägte Profilneurose zu bedienen..sind in politischen Entscheidungsgremien eine wahre Plage hier in Dland
      Europaweit findet Frau Steffens ihre Entsprechung in Cecilia Malmström
      die ebenfalls auf Gängelbandpirsch geht

  3. Siegfried Nagel

    folgende E-Mail soeben an Barbara Steffens (barbara.steffens@landtag.nrw.de) konnte ich mir nicht verkneifen. Eine Antwort erwarte ich von ihr nicht.

    Guten Morgen,

    Wie die Kölnische Rundschau berichtete, schrieb Steffens an Dalli einen Brief, in sie ihn aufforderte,
    das totale Rauchverbot an jedem Arbeitsplatz in das Programm der EU-Kommission für das Jahr 2011 aufzunehmen.
    Zusätzlich will sie den Ländern Kompetenzen wegnehmen.
    Wörtlich sagte die Politikerin:
    “Der föderale Flickenteppich in der Nichtraucherschutzgesetzgebung ist so nicht hinzunehmen.
    Erforderlich ist ein Bundesgesetz, das einheitliche Lebensverhältnisse gewährleistet.”

    Ich gehe davon aus, daß diese Meldung stimmt.

    Was verstehen sie dann unter ‚einheitliche Lebensverhältnisse gewährleisten’?

    a) alle Menschen sind von Natur aus gleich (im esoterischen Sinn) und müssen wieder dahin geführt werden?
    Zu ihrem eigenem Glück natürlich. Das begrüßen wir natürlich. ..denn wir Volk wissen ja nicht was wir tun!

    b) alle Menschen sind gleichzuschalten (wie bei Orwell oder Huxley), um sie besser kontrollieren zu können?
    Als Neusprech lasse ich dann den Ausspruch gelten.

    c) um sie berechenbarer für das Marketing machen zu können?
    Gute Jobs nach der Politik winken. Über solche niedrigen Beweggründe stehen Sie ja.

    d) oder, wie nobel, alle auf ein einheitliches finanzielles Niveau zu stellen, damit auch die Armen und H4ler
    ein halbwegs würdiges Leben in unserem reichen Land führen können. Wäre schön.

    e) weil man einfach Macht über andere haben will. Das unterstelle ich Ihnen nicht.

    f) weil man ohnmächtig ist, die wirklichen Probleme der Menschheit anzugehen und sich nur noch über
    die Forderung von kleinkarierten Verboten als Politiker definieren kann?
    Kann nicht sein. Sie haben ja hohe Ziel; nur das Beste für uns.

    g) weil man als Gutmensch weiß, was für alle anderen gut ist – s. Pkt. a).

    Weil ich weiß,daß Politiker wenig Zeit haben, über ihr Gesagtes nochmals nachzudenken, würde mir es genügen,
    wenn Sie mir nur einen oder mehrere Ziffern aus der Auswahl nennen würden.
    Andere Beweggründe lasse ich natürlich auch zu.

    Mit freundlichem Gruß

    Dipl.-Ing. Siegfried Nagel

    76344 Eggenstein-Leopoldshafen

  4. Frigorist

    Man kann aus der Einstellung der militanten Nichtraucher immer wieder als Beispiel ersehen, was für eine niedrige “Gattung” Mensch diese Leute sind.
    Bei diesen Leuten ist die geistige Evolution auf dem Stand von vor einigen Jahrtausenden stehen geblieben
    Anders kann man dies nicht benennen auf Grund dessen, wenn man die Verhaltensweise dieser Leute in Augenschein nimmt. Diese Leute hält demnach nur noch ihr Hass auf die Raucher am Leben und sie sehen in diesem ihren Hass ihre Lebenserfüllung.
    Die sind doch im Grunde genommen mit ihrer Weltanschauung sehr, sehr arme Menschen.

    Siehe z.B. den Artikel als Bericht in der TZ >>> http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/stadt-verbietet-raucher-lesung-975426.html#1112791 <<< wobei so einige Kommentare von den Antis deren Hass offensichtlich macht.
    Man muss selbst schon sehr akrobatisch gelenkig sein, um sich auf deren Niveau runter bücken zu können.
    Natürlich ist die Presse wie z.B. die TZ wieder ganz massiv gegen mein Meinungsbild in der Beurteilung meinerseits gegenüber einem Anti eingestellt und löscht dann ganz einfach die „nette“ Unterhaltung tz tz tz:

    vor 53 Minuten meint Frigorist
    Es ist typisch für dieses militante Nichtrauchergesindel (tolerante und moderate Nichtraucher sind damit nicht gemeint) sich über Belange aufzuregen, womit sie in keinster Weise etwas damit zu tun haben.
    Wer zu dieser Lesung eingeladen ist, sind mit Sicherheit keine militanten Nichtraucher und somit haben diese auch dort nichts zu suchen.
    Also ist demnach auch kein Nichtraucher gesundheitlich gefährdet und somit erhöht sich auch die Todesrate von 3 301 Nichtraucher nicht auf die Zahl 3 302 durch den Passivrauch wegen dieser Lesung.
    Man kann aber aus der Einstellung dieser militanten Nichtraucher hier wieder als Beispiel ersehen, was für eine niedrige "Gattung" Mensch diese Leute sind.
    Anders kann man dies nicht benennen auf Grund dessen, wenn man die Verhaltensweise dieser Leute in Augenschein nimmt. Diese Leute hält demnach nur noch ihr Hass auf die Raucher am Leben und sie sehen in diesem ihren Hass ihre Lebenserfüllung. Die sind doch im Grunde genommen sehr arme Menschen.
    vor 49 Minuten meint HA Ha (anonym)
    Hauptsache die Tabaksteuer wird erhöht – Ätsch!

    vor einer Minute meint Frigorist
    Wenn die Deppensteuer erhöht werden würde, wärest du betroffen!

    vor 6 Minuten meint HA Ha (anonym)
    @ Frigorist
    War mir so klar dass von jemand wie Ihnen nur eine Beleidigung kommen kann. Armselig!

    vor 5 Sekunden meint Frigorist
    Mit der Wahrheit kann man niemanden beleidigen!

    vor 6 Minuten meint HA Ha (anonym)
    @ Frigorist
    Schon wieder eine Beleidigung, da sieht man wie süchtig Sie sind!

    vor 6 Sekunden meint Frigorist
    Süchtig nach Hirn wie in deinem Fall ist auch eine Sucht! Nur Scheisse, dass deine Sucht nicht gestillt werden kann, denn dein Kopf ist kein Hirn gewohnt und stoßt es immer wieder ab.

    Ab da konnte ich dann „die so extrem gebückte Haltung“ nicht mehr länger ertragen. Das hält auch ein noch so durchtrainierter Rücken nicht lange aus!
    …….. : – ))))

    • Frigorist

      PS: Mit “gebückter Haltung” meinte ich natürlich auf dem sein Niveau sich runter zu bücken auf Ameisenhöhe, um einige „nette“ Worte mit ihm auszutauschen.
      Als Raucher ist man ja schliesslich kein Unmensch, wenns uns auch immer wieder bösartig nachgesagt wird. Manchmal hat man eben Mitleid mit „denen“ und dann tauscht man halt mal einige „höfliche“ Sätze mit ihnen aus.

      • Rina

        Grins: sehr schön kabarettistisch formuliert, akrobatisch gelenkig, um sich auf das gewisse Niveau runter bücken zu können. Für manche Zeitgenossen könnte man sich wohl extra ein Loch graben um deren Augenhöhe zu erreichen – es lohnt einfach nicht Perlen vor die Säue zu werfen.

    • Rina

      Frigorist: ich bin dankbar News lesen, dass es doch einige Menschen gibt, die Zusammenhänge klar sehen. Ich habe alle deine Beiträge gelesen zum Thema hier. Die Bezeichnung “militante Mitraucher” ist natürlich ebenso gängig wie zutreffend. Da du aber an anderer Stelle den Vergleich zu den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts ziehst – das sehe ich haar genau so. Da dürfen wir das Kind dann ruhig beim Namen nennen. Militant impliziert die Bereitschaft zu Gewaltausübung – und davon ist es ja nicht mehr allzu weit entfernt. Die Ideologie dahinter aber – mit der den militanten Raucherhassern von treibenden Führungskräften als Gesellschaftsideal eine heile, insbesondere rauchfreie Welt vorgegaukelt wird – diese Ideologie ist vom Wesen her faschistisch. Der Faschismus arbeitet immer gezielt mit diesen primitiven unbewussten Kräften in vielen Einzelnen – die du hier ansprichst. Der Faschismus schürt vorhandene sonstige Äffekte wie Ängste,Frustrationenngste und Aggressionen und richtet diese auf sogenannt leicht zu erreichende Ziele. Auf ein Feindbild, einen Sündenbock: das erleben wir als Raucher ja gerade, wie das abläuft und wie sich das anfühlt. Wir alle wissen, dass das erst der Anfang ist, und der ist schon penetrant genug. Dazu gehört aktuell ganz besonders auch diese in aller Öffentlichkeit demonstrierte Schizophrenie, dass Raucher nun durch eine Erhöhung der Tabaksteuer dafür benützt werden sollen, hoch energieverbauchende Großkonzere von einer Ökosteuer zu entlasten, und das OBWOHL gleichzeitig die Raucher zu der Bevölkerungsgruppe erklärt wurden, die man jederzeit straffrei ausgrenzen, anpöbeln, diffamieren darf ( die eigentliche Ausgrenzung der Raucher besteht dabei darin, dass man ihnen systematisch die Menschenwürde streitig machen will und sicher noch wird, wer weiß, wofür noch in naher Zukunft die Raucher herhalten müssen) Das erinnert verdammt daran, wie man es vor 70 Jahren mit den jüdischen Mitbürgern gemacht hat.

      Diese immer zynischere Behandlung von Rauchern entspricht ganz einer faschistischen Herrschaftsstruktur. Die derzeit regierenden Parteien sind vielleicht nicht insgesamt oder von vornherein und so total fundamentalistisch für das rigorose Rauchverbot gewesen, aber man springt da nun auch immer lieber auf den Zug auf, da er ja schon mal so toll ins Rollen gebracht wurde von den militanten (faschistischen) Gesundheitsfanatischen. (Mit Gesundheit hat das ja alles am wenigsten zu tun, da sind wir uns sicher einig) Faschistische Führer machen sich Krisen in hoch organisierten kapitalistischen Systemen zunutze und bieten der Bevölkerung scheinbar einfach zu erreichende Lösungen für sonstige aufgestaute Affekte wie Ängste und Aggressionen an. Die Partei in diesem Land mit dem stärksten faschistischen Potenzial, d.h. die, die da am gezieltesten vorgeht und am stärksten genau solche Affekte in Einzelnen anspricht, sind zweifellos dennoch die Grünen – ob geworden oder in Teilen schon von Anfang an, das sei mal dahin gestellt. Aber die Grünen haben natürlich 100% solche Parteien wie die ökofaschistische ÖDP und die Initiative von Frankenberger unterstützt.

      Ich stimme dir auch absolut zu in dem, was du darüber schreibst, worum es den Gründen inzwischen nur noch geht: um Macht, die eigene Domäne zu expandieren, und eine prosperierende Öko- und Bio-Industrie. Ich finde es auch wichtig und höchste Zeit, dass wir Menschen besser mit der umgebenden Natur, ganz besonders mit Tieren umgehen. Das ist aber meiner Ansicht nach nicht zwangläufig die Hauptmotivation vieler Grünen Wähler und Konsumenten: das sehe ich so wie du – ihre Hauptmotivation ist ein ganz kleinkarierter Egoismus. In diesem einen Punkt möchte ich denn auch deinen Ausführungen widersprechen: mit sozialen Themen haben die Grünen nix am Hut. Oder hab ich da was versäumt?Es gibt einen florierenden Geschäftszweig, ein Art Eventmanagement, das die Logistik für Öko- Demos organisiert. Es SIEHT nur so aus, als seine die Grünen wahnsinnig engagiert. Aber wofür? Mir ist nicht bekannt, dass ausgerechnet die Grünen Demos organisiert hätten, in denen es darum geht, sich gegen die wachsende soziale Ungerechtigkeit und den Wahnsinn der Hartz-IV-Gesetze einzusetzen. Das ist es ja, was ich so krass finde: die Leute rennen in Scharen zu einschlägigen Demos für oder gegen sonstige einschlägige Öko-themen, aber ob im näheren oder ferneren Umfeld immer mehr Menschen und Kinder verelenden, das interessiert dieselelben Leute doch einen feuchten Kehricht. Da offenbart sich ja gerade diese Ego-Motivation: ihr Wunsch nach einer besseren Welt beschränkt sich darauf, für sich und die eigenen Kinder möglichst dauerhaft superlative Daseinsbedingungen zu pachten. Hartz-IV-Empfanger und Dritte Welt-Bevölkerung werden von Grünen ähnlich zur Achse ds Bösen gerechnet wie Raucher: Dritte Welt und Hartz-IV-Bezieher können schließlich nicht teilhaben am Ökokonsum, also werden sie als Schädlinge der besseren Ökowelt betrachtet. Darin offenbart sich ja der Öko-Faschismus: keines der bis heute stattgefundenen faschistischen Regimes hatte je was am Hut mit Verbesserung sozialen Elends. Elendsbevölkerungen wurde in allen faschistischen Systemen die Teilhabe am kulturellen und sozialen Gemeinschaftsleben entzogen: so wie es hierzulande eben auch schon angefangen hat. Die Hartz-IV-Gesetze wurden in der Legislaturperiode von SPD mit den Grünen auf den Weg gebracht. Das war ganz sicher kein Zufall.

      Was heute noch gefährlicher ist als zu Nazis Zeiten ist das, wovon wir andererseits natürlich auch profitieren: unsere Informationstechnologie. Medien sind zunehmend durchsetzt und teilweise bestimmt von Ökointeressen. Was du über TZ ist mittlerweile eine gängige Erfahrung, immer mehr Journalisten haben die Schere schon im Kopf und sind weder fähig noch bereit, Dinge und Verhältnisse kritisch zu hinterfragen. Was können wir tun?

      • Roodee

        Hallo zusammen,

        insgesamt sehr schöne Ausführungen. Sehr anschaulich und teilweise auch gut beobachtet und durchdacht. Ich hänge mich aber noch mal rein, weil ich denke, dass viel zu heiß gekocht wird.

        @Frigorist:
        Du weißt doch, dass du auf der richtigen Seite stehst und klar denken kannst. Warum läßt du dich provozieren? Dass diese Leute – unfähig etwas selbst in die Hand zu nehmen, darauf hoffend, dass ihnen jemand die Richtung gibt, rumpöpeln und sich freuen jemanden vorgesetzt zu bekommen auf dem sie rumhacken dürfen – ihrer Nichtigkeit Glanz verleihen wollen, kannst du ihnen nicht übel nehmen, ihre Möglichkeiten sind halt sehr begrenzt.

        @Rina:
        Interessante Gedanken, die du da äußerst. Faschistische Grüne. Das mußte ich mir erst mal durchdenken. So ganz von der Hand zu weisen ist es in diesem Zusammenhang ja nicht. Aber – die Grünen stehen ja nicht nur für Rauchverbot. Da gibt’s ja noch ein zwei andere Themen im Katalog. Recht gebe ich dir damit, dass sie auf Stimmenfang gehen. Es hat sich im Laufe der Zeit so entwickelt, dass die Grünen damals (die Basis teilweise auch heute noch) hehere Ziele hatte, welche auf Grund der Popularität auch so manchen Mitläufer hervorbrachte. Heute haben die Grünen so viele Mitläufer, dass sie zwar regierungsfähig wären, aber die eigentlichen Ziele schon lang vergessen sind. Die vielen Mitläufer aber drücken dieser Partei immer stärker ihren Stempel auf, sodass die Grünen heute nur noch so heisen, es aber nicht mehr sind. Mal abgesehen davon ist natürlich klar, dass die Oberen den Duft der Macht in der Nase haben – das macht süchtig.
        Apropos süchtig:
        Ging es nicht um die Nicotinsucht? Vielleicht können wir ja mal die Hab- und Geltungssucht mit auf den Index setzen. Mal sehen wer dann noch regieren will, wenn auch das verboten würde.

        Aber zurück zu den Parteien. Interessengemeinschaften in dem Sinne sind sie eigentlich schon lange nicht mehr. Es sind Machtzentren und nur dafür werden sie gegründet und am Leben erhalten. So gesehen ist es eigentlich schon fast wieder legitim, dass da gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Dass mit aller Macht propagiert und agitiert wird, dass die Schwarte kracht. Parteien leben vom Gedankengleichschritt. Ohne ihn würden sie sich in Nichts auflösen. Demnach ist es eine Notwendigkeit, dass sie agitieren und popagieren. Aber wir hier müssen uns davon ja nicht fangen lassen.

        Ich halte dieser ganzen Disskussion um das Rachverbot zu Gute, dass sie was in Gang gesetzt hat. Immer mehr Raucher setzen sich mit diesem Diktat auseinander. Es entwickeln sich aus ganz normalen Leuten auf einmal Politiker, Phylosophen, Mediziner, Erfinder, Reporter und was weiß ich nicht noch alles. Eigentlich wollten die ganzen Leute nur gemütlich ihre Zigarette, Zigarre, Pfeife oder sonstwas rauchen, aber nun, wo sie derart geärgert werden, hat man sie aus der Reserve gelockt. Es sind zwar noch längst nicht alle Raucher aufgewacht, aber es werden immer mehr. Gut so.

        Hier in Thüringen ist man diesbezüglich erst mal zurückgerudert und hat den “Nichtraucherschutz” wieder gelockert. Ob es nun politische Kalkül oder Klardenke war, lasse ich mal dahin gestellt. Auf alle Fälle ist es mal ein Zeichen.
        … und auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, es wird bei euch in Bayern auf Dauer nicht haltbar sein, wenn die anderen Länder nicht genauso nachziehen.

        Roodee

      • Siegfried Nagel

        “Was können wir tun?” fragt Rina.
        Nun, uns nicht mit anonymen Kleingeistern auseinandersetzen. Schreibt Euer Anliegen an die Politiker. Höflich, ironisch, humorvoll – jedoch nicht persönlich beleidigend. Ich habe durchweg verständnis für die Wut gegen die Anties. Aber auf diesem niedrigen Niveau zu reagieren, ist Zeitverschwendung.

        Es ist aber die Falle, in der uns die Politiker festhalten wollem. Wenn sich nämlich der ‚kleine’ Mann (gendermainstreamgerecht: Frau / Mann) gegenseitig zerfleischt, hat er keinen Blick für die Spielchen der Politiker. Das ist durchweg so gewollt.

        Also schreibt den Politikern. Deren Niveau ist oft auch nicht höher, als das der Anties. Aber sie bestimmen die Politik. Ob sie antworten oder nicht, ist zweitrangig. Es kommt auf jedenfall an, Es sind auch Menschen mit Gefühlen – etwas bleib davon hängen. Sie wollen auch geliebt und anerkannt werden, nicht nur von deren Hintermännern aus Hochfinanz und Konzernen.

        Vielleicht findet sogar jemand von Euch ein paar liebevolle Worte für sie. Wenn sie genügend E-Mails, höfliche, ironische, humorvolle oder liebevolle bekommen, denkt sicher der eine oder andere über seine Verirrung nach. Nur so können wir etwas verändern. Nicht durch verbale Gewalt. Das war gestern und hat uns keinen Schritt weitergebracht.

        Grüße Siegfried Nagel

    • @ Frigorist: Ich freue mich sehr für dich, daß du deinen Frust überwundet und deinen Humor wiedergefunden hast. Deine Unterhaltung mit dem Anti HA Ha war “bärig bis sauguad”. Wenn sich jemand den Nicknamen “HA Ha” zulegt, ist diese Person garantiert “schwer in Ordnung”.

      Wenn ich in nächster Zeit der Ingolstädter Presse wieder Kontra geben muß, wäre ich dir sehr dankbar, wenn ich einige Sätze von dir übernehmen darf. Falls nicht, lasse ich es halt bleiben.

      Servus

      simmerl

      • Frigorist

        @ Simmerl kein Problem solange Du den Oberbürgermeister von Ingolstadt nicht als einen “Strassenköter” bezeichnest, denn diese Tiervergleichsbezeichnung ist schon für eine andere Person reserviert : – )))
        Und verliere nicht den Vorschlag von einem @ Siegfried Nagel aus den Augen welcher hier auf dieser Seite uns seine Verhaltensmassregeln als seine Thesen vorgibt (ähnlich wie ehemals ein Martin Luther), nämlich immer schön höflich, ironisch und humorvoll, jedoch nicht persönlich beleidigend zu sein, „denn jeder will (ja schliesslich) geliebt werden“.
        Und Du erreichst dann mit liebevollen Worte für sie, wenn sie genügend e-Mails, nämlich höfliche, ironische, humorvolle oder liebevolle bekommen, denkt sicher der eine oder andere über seine Verirrung nach, es sind auch Menschen mit Gefühlen.
        Und bei einem @ Herr Franz Schnabl machst Dich dann auch nicht unbeliebt wenn sich die Raucher mich nicht als Beispiel nehmen, denn genau wegen Typen wie mir haben wir Raucher aktuell das bestehende Problem (seine Worte).
        In der Anonymität des Internets kann man ganz leicht einen Herrn Franz Schnabl zu einem Herrn Siegfried Nagel (namentlich) „umfunktionieren“, wenn man mit dem einen Namen bei den Lesern hier nicht so richtig einschlägt.
        So manchmal kommt mir fast schon der Gedanke (aber nur fast), dass so mancher Anti sich hier auf dieser Seite als „U – Boot“ einschleicht und versucht, uns Raucher/innen gewaltig zu verarschen. Auf ihrer Seite in „pro – hirnfrei“ lachen sie sich dann halb tot über die „blöden“ Raucher, welche sie wieder mal so richtig „vorgeführt“ haben.
        Anderweitig wollen sie (die Antis) uns dazu bringen, uns nicht als „böse Menschen“ ihnen gegenüber zu benehmen, schliesslich wollen sie ja (auch) geliebt werden.
        Es gibt nämlich auch „U – Boote“ in deren ihrer Seite, denn woher sollte man denn sonst so etwas wissen. : – )))
        Ich bin damals 1989 bei meinen ersten Internetgehversuchen bei AOL in deren Chatträumen „ausgebildet“ worden, bin also sozusagen AOL – verseucht bzw. AOL – geschädigt und somit kann ich behaupten, „ich kenn die Schmerzen, war selbst schon Mutter“. : – )))
        Damals wurde jeder „anfänglich naive schüchterner Duckmauser“ kuriert und hat zwangläufig gelernt, sich auf (s)eine konsequente Weise zu wehren.
        Und ich war von Anfang an ein sehr gelehriger Schüler! : – )))
        Mir wurde diese meine Art schon in die Wiege gelegt, denn ich bin ein 8 – Monate – Kind und mir konnte es nicht schnell genug gehen auf die Welt zu kommen, um mich bei Bedarf gegen „die Menschheit“ zu wehren.
        Und natürlich hat mich in dieser Hinsicht die Evolution nicht übersehen und schon gar nicht benachteiligt, ich habe mich diesbezüglich stetig „weiterentwickelt“.

      • Siegfried Nagel

        Danke Frigorist für den netten Vergleich mit einer Berühmtheit, wie Martin Luther.
        Ein solcher wird nicht jedem zuteil.
        Ansonsten fällt mir zu Deinem Beitrag nichts mehr ein.
        Den könnte ich nicht mal auf der niedrigsten kabarettistischen Stufe kommentieren.

        LG Siegfried Nagel

  5. Nachdem ich 10 Gründungsmitglieder mobilisieren konnte ist es endlich soweit. Heute Montag den 25. Oktober 2010 um 19:30 Uhr findet die Gründungsversammlung des Ortsverbands Vaterstetten der Bayernpartei statt. Silke & Vaclav CERVENY / Rossini Str 15 – 19 / 85598 Baldham – Vaterstetten / info@karibicbeach.de / http://www.karibicbeach.de / Tel: 08106 / 37 94 923 ab 18:00 Uhr. alle weitere Informationen zu unserem Pilotprojekt unter http://www.karibic-beach.de/Crepes_Ebersberg/crepes_ebersberg.html / Anschließend befassen wir uns mit der Petition gegen das Rauchverbot die dann nächste Woche im Landtag eingereicht wird. Sollte der Landtag unsere Petition nicht anerkennen, werden wir diese Forderung dann als einen Volksentscheid in die Wege leiten.
    Siehe auch: http://www.rauchernews.de/news/2008/07/24/tuv-studie-beweist-totales-rauchverbot-unsinnig/ Es sind alle herzlichts eingeladen um die Weichen für die Zukunft zu setzen. euer Vaclav Cerveny

  6. Blaudunst

    Widerlich, diese Dame!
    Links (ob Grüne oder SPD) hatte früher auch einen bestimmten Charm, ein Hauch von Freiheit und Widerstand.
    Jetzt sind die Grünen und die Linken nur noch link und widerlich: Sie wollen keine Demokratie und keine Freiheit, sie wollen Diktatur und Verbote. .
    Die Linke kommen ja aus einer Diktatur, die sie kräftig mitgestaltet haben, von denen hätte ich auch nichts besseres erwartet… Die Arbeiterklasse ist pasee, jetzt muss man die Diktatur der Nichtraucher-Klasse erfinden.
    Aber das die Grünen so tief versinken können, das hätte ich noch vor 4-5 Jahren wirklich nicht geglaubt. Alle diese Bio-Tussis und velogene, gescheiterte Oberlehrer-Männchen mit ihrem Gesundheitswahn und Verbieteritis sind wirklich nicht mehr zu topen! Die werden bestimmt auch einigen echten “alt-Grünen” den Magen umdrehen, nicht nur mir!
    Früher haben die gerechtigkeits- und freiheitsliebenden Idealisten die Grünen gewählt, jetzt nur noch die Verbotsfanatiker. Und vielleicht noch ein paar “Unschuldige”, die gar nicht wissen, was sie eigentlich wählen.

    • Rina

      Die Grünen und die Linke verfolgen völlig verschiedene Ziele. Dass die Linke aus einer Diktatur kommt, entspricht ´ja ganz und gar der diffamierenden Darstellung solcher Politiker und Medienvertreter, die guten Grund haben die Linke zu fürchten, weil die Linke die einzige Partei überhaupt ist, die die vorherrschende Politik in diesem Land noch in Frage zu stellen wagt. Dass die Linke aus einer Diktatur kommt, ist eine Behauptung, eine Propaganda, mit der die Bevölkerung gegen die Linke aufgehetzt wird. Erfolgreich – wie man ja an dem Beitrag von Blaudunst sieht. Damit die Linke nur ja nicht zu viel Unterstützung bekommt. Fast wie in einer Diktatur
      dagegen werden in diesem Land von den Volksparteien – zu denen längst auch die Grünen zählen – die Interessen von Eliten, Banken und Wirtschaft geschützt, und zwar gegen die Interessen der meisten Bürger. Und was die Grünen betrifft, so haben sie uns spätestens vor über 10 Jahren schon enttäuscht, als sie zusammen mit der SPD die Regierungskoalition gebildet haben. Da haben die Grünen bewiesen, wie sie ihr Fähnchen nach dem Wind drehen, weil ihnen, – wenn sie denn mal an der Macht sind – nichts wichtiger ist, als an der Macht zu bleiben. Ihr Parteikonzept stützt sich auf Angst, die sie in den Wählern vor ökologischen Katatstrophe schüren – schon Hitler und Göbbels wussten, dass mit Angst die Menschen eben am einfachsten zu beeinflussen sind. Nichts gegen ökologische Verbesserungen – aber den Grünen geht es dabei doch in erster Linie darum, Wähler zu sammeln und ihre Macht zu festigen. Denn man muss ja schon sehr naiv sein um zu glauben, dass ökologische Katastrophen aufgehalten werden könnten dadurch, dass bestimmte solvente Leute auf der Welt, die sich das leisten können, exklusiv Öko konsumieren, während den Einkommensschwächeren in der Dritten Welt dadurch immer mehr der Boden entzogen wird. Aber da wir hier ja auf einer Seite sind, die sich für die individuelle Freiheit des Rauchendürfens einsetzt: wer hat sich wohl am meisten von Frankenbergers Nichtraucher-Volksentscheid angesprochen gefühlt? Also in meinem weiteren Umfeld waren es ausnahmslos Grünenwähler, die sich geradezu verpflichtet fühlten, ihre Stimme für das absolute einheitliche Rauchverbot abzugeben und auch andere Leute agitiert haben, nur ja FÜR das absolute Rauchverbot zu stimmen. Auch hier wieder motiviert durch Angst vor der Luftverschmutzung durch Rauch, die angebliche Angst um die “Volksgesundheit”. Uneingedenk der Tatsache, dass es der Volksgesundheit x-fach mehr schadet, wenn man nur eine belebte Kreuzung in der Großstadt überquert, weil man da hunderte Schadstoffe mehr in die Lunge bekommt, als selbst ein Aktiv-Raucher mit einer Schachtel Zigaretten. Insofern ist Frankenbergers Hauptargument, es ginge ihm um die Volksgesundheit, nur demagogischer Schwindel gewesen, denn ginge es ihm darum, müsste er ein Volksbegehren anstrengen, das sämtliche Benzinmotoren verbietet. Das tut er aber nicht, weil das chancenlos ist,so hat sich ganz gezielt nur auf den Zug als Trittbrettfahrer aufgeschwungen, den schon vor langem die Grünen in Gang gebracht haben: der Zug der Angst vor einer verseuchten Luft, reduziert auf die Luftverschmutzung durch die Raucher. Wohl wissend, dass die Bürger, die Angst vor Luftverschmutzung haben, doch vile eher bereits sind, die Raucher aus dem Kneipenleben auszugrenzen, als auf ihr Auto zu verzichten. Ich hoffe, jedem ist eindeutig klar, dass es diesem Bürschchen nie um die Volksgesundheit ging, sondern nur darum, sich in den Vordergrund zu spielen, um so ein politische Laufbahn in Gang zu bringen. Und siehe da: ermutigt such “seinen Sieg” in Bayern strebt er nun eine “einheitliche Lösung”, seinen persönlichen “Endsieg” für die ganze BRD an. Ist doch ganz klar, dass es nur eine ehrgeizige Grünepolitikerin wie die Steffens sein kann, die das nun unterstützt. Auch ich liebe die Natur und wünschte mir, dass sie nicht so ausgebeutet wird, aber: Leute werdet euch klar, dass von allen Parteien in diesem Land die Grüne die diejenige ist, die im Endeffekt nicht davor zurückschrecken wird, die bürgerlichen Rechte des Einzelnen radikal einzuschränken, wenn es nur den Zielen der Grünen dient. Diesen Vorstoß gegen Raucher nun über die EU zu starten, indem dem Zentrum der Macht die Schuhe geleckt werden, sollte allen deutlich machen, wie antidemokratisch diese Partei ist.
      Ein Hoch auf alle Raucher!

      • Im Prinzip hast du Recht, aber die Linken sind fast überall die, die totale Rauchverbote wollen. Warum machen sie sich ohne Not zu Handlangern der Verbotspolitik der EU und der Grünen? Warum sind sie nicht, wie sie es ja gerne vorgeben, auf der Seite der Unterdrückten, der Stigmatisierten? Warum verbreiten sie die Passivrauchlüge der WHO/EU?

      • Rina

        Danke, da habe ich was dazu gelernt: es war mir nicht klar, dass die Linke fürs absolute Rauchverbot ist. Ich bin empört. Du hast vollkommen recht. D.h. also auch die Linke schwimmt in der Welle derer mit, die vom großen Kuchen der Hirnlos-Wählerstimmen was abbekommen wollen. Wir sollten eine neue Partei gründen. Sollten wir?

      • Frigorist

        @ Rina …… Du stellst in Deinem Beitrag vom „Antwort vom Oktober 25th, 2010 12:57:“ die Frage, ich zitiere: „Wir sollten eine neue Partei gründen. Sollten wir?“ Zitat Ende!
        Als am 1. Januar 2008 auf Grund eines Gesetzes vom „Raucherjäger Schüttlschorsch“ von der CSU durchgepeitscht das erste absolute Rauchverbot zum Tragen kam, haben wir Raucher/innen in den Raucherforen und Gästebücher der Rauchervereine abgesprochen, bei der Landtagswahl den beiden raucherfreundlichen Parteien FDP und FW unsere Wählerstimmen zu geben.
        Und siehe da, diese beiden Parteien kamen dann bei der Wahl mit unseren Wählerstimmen der Raucher/innen tatsächlich ins bayerische Parlament.
        Inwieweit jetzt da die Raucher/innen mit ihren Wählerstimmen der ausschlaggebende Faktor waren, möchte ich als bescheidener Bürger Bayerns mal dahingestellt lassen. Die CSU und die Antis leugneten es auf alle Fälle ab, dass die Macht und der Einfluss der Raucher/innen dementsprechend gross war, die Wahl derartig zu beeinflussen.
        Der totale Einbruch der CSU wurde zwar anderen Faktoren zugerechnet und nicht (unbedingt) der unzufriedenen rauchenden Wähler/innen beigemessen, aber ich bin trotzdem davon überzeugt, dass die bayerischen rauchenden Wähler und Wählerinnen bei dieser Wahl ein ausschlaggebendes Machtwort gesprochen hatten.

        Aber dann kommt der Klou der Sache!
        Als nun die FDP und die FW mit den Wählerstimmen der Raucher/innen im Landtag sich befanden, waren wir Raucher/innen plötzlich für diese beiden Parteien nicht mehr interessant.
        Nach dem Motto: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen!“ sind wir Raucher/innen aus dem Blickfeld dieser beiden Parteien soviel wie verschwunden.
        Dann stellte sich für uns Raucher/innen erneut die Frage „wer ist denn eigentlich als politische Partei NOCH auf unserer Seite“?
        So stellten wir dann fest, dass die BAYERNPARTEI als einzige politische Partei lt. ihrem propagierten Parteiprogramm getreu hinter uns Raucher/innen standen mit dem Slogan, „freie Selbstbestimmung für die Gastwirte und politische Bekämpfung gegen deren Entmündigung, sowie auch den politischen Einsatz gegen die staatliche Bevormundung der Raucher/innen in Bayern zu tätigen.

        http://landesverband.bayernpartei.de/2010/neue-studie-zu-raucherlokalen-bestatigt-gegner-des-volksentscheids

        http://landesverband.bayernpartei.de/2010/rauchverbot-oder-kinderschutz-in-festzelten

        http://landesverband.bayernpartei.de/warum-wir-gegen-ein-totales-rauchverbot-sind-antworten-auf-haufig-gehorte-gegenargumente

        http://landesverband.bayernpartei.de/2009/rauchen-erlaubt

        http://landesverband.bayernpartei.de/2009/bayernpartei-will-pragmatische-losung-beim-rauchverbot

        http://landesverband.bayernpartei.de/2010/bayernpartei-lehnt-eu-rauchverbote-ab

        http://landesverband.bayernpartei.de/2009/rauchverbot-abstimmung-mit-den-fusen-statt-verordnungswahn

        Somit ist Deine Frage bzw. Hinweis beantwortet: „Wir sollten eine neue Partei gründen. Sollten wir?“
        Meine Antwort: „WIR BRAUCHEN KEINE NEUE PARTEI um unsere Interessen politisch vertreten zu wissen!“
        Wir haben bereits eine Partei hier in Bayern welche unsere Interessen als Raucher/innen konsequent vertritt und die sich für uns einsetzt.
        Wir Raucher/innen müssen nur dieser Partei unser Vertrauen schenken und diese Partei auch dementsprechend unterstützen, dass sie nach ihrem Parteislogan für die Freiheit der Raucher/innen zu kämpfen auch die politische Macht und den politischen Einfluss bekommt, sich mit voller Kraft für uns Raucher/innen auch parlamentarisch einsetzen zu können.
        Mit der gemeinsamen Unterstützung der Bayernpartei können wir Raucher/innen unsere Macht demonstrieren und demzufolge beweisen, dass an uns auch zukünftig kein Weg vorbei geht.

        Der Gastronomiebetreiber und Gastwirt Cerveny Vaclav (Cerveny Vaclav Geschrieben am 25. Oktober 2010 um 04:58) hat die Zeichen der Zeit erkannt und uns richtungweisend den Weg aufgezeigt den wir Raucher/innen auch mitgehen müssen, um unsere freiheitliche Zukunft der Selbstbestimmung und das Ende der Bevormundung und Entmündigung wieder zu erlangen.
        Zeigt dieser Partei, der Bayernpartei mit Euerem Zuspruch und einer Mitgliedschaft in dieser Partei, dass sie nicht auf das falsche Pferd gesetzt hat, sich für die Freiheit der Raucher/innen und der entsprechenden Gastwirte einzusetzen.
        Gebt dieser Partei die politische Möglichkeit mit Euerer Wählerstimme bei der nächsten bayerischen Landtagswahl sich dementsprechend für uns Raucher/innen und für die Gastwirte ins Zeug zu legen, was die beiden Parteien FDP und FW nicht getan haben.
        Wer uns Raucher/innen und die Gastwirte hintergeht muss abgestraft werden wie wir es auch mit der CSU praktizierten. Die Parteien müssen bemerken und zur Kenntnis nehmen, dass wir Raucher/innen eine Macht sind, an der nun mal kein Weg vorbei geht.
        Und wir müssen uns selbst beweisen, dass wir noch auf der Welt sind und dass wir alle zusammen halten können wenn es darauf ankommt und dies vor allem, wenn uns Raucher/innen gezielt die Freiheit in dieser Gesellschaft genommen wird.
        Zeigen wir dies unseren Gegnern egal von welcher Seite und aus welcher Richtung sie kommen, wir Raucher/innen sind eine Macht und sind demzufolge stark
        Und wer unsere Freiheit beschneidet, mit dem werden „wir nicht gut Kirschen essen!“
        Also macht Euch darüber in aller Ruhe mal Euere Gedanken und Ihr werdet (eventuell) auch dahinter kommen, so Unrecht hat der Frigorist gar nicht.

      • Blaudunst

        Es mag schon sein, dass ich mir das zu einfach gemacht habe. Es sind sicher nicht alle Linken von der ehemaligen SED… und es werden zwangsweise immer wenigere.
        Was die Grünen betrifft, hast Du völlig recht. Uns sonst auch ziemlich viel recht :-)
        Aber die Linke als Partei hat sich immer wieder für strenge Rauchverbote ausgesprochen.
        (http://www.linksfraktion.de/suche/?q=Rauchverbot&x=0&y=0)
        Genau “dem kleinen Mann” schaden aber diese Rauchverbote am meisten, weil er am wenigsten die Möglichkeit hat, sie umzugehen (auf Bahn angewiesen, weil kein Auto, auf die Eckkneipe angewiesen, weil die eigene Wohnung zu klein, kann sich sonst nicht alll zu viel Genuss erlauben und jetzt wird ihm auch die Zigarette gestohlen, usw).
        Warum stellt Ihr Euch nicht auf die Seite der Diskriminierten? Ihr unterstützt doch auch die Big-Pharma, die Gesundheitslobby und die WHO, wenn Ihr für totale Rauchverbote seid. Und unterdrückt damit gerade die Leute, für die Ihr angeblich kämpft.
        Geh’ doch mal auf eine Baustelle, in eine Fabrik oder in sonstigen Einrichtungen, wo für wenig Geld viel und hart gearbeitet wird und frag’ doch mal “Wer ist hier für einen absoluten Rauchverbot?”
        PS: Wenn Du es wirklich machst, lass’ mich bitte auch das Ergebnis wissen…

      • Rina

        Auch dir danke für die Richtigstellung: da war ich schlecht informiert und hatte keine Ahnung, dass auch die Linken sich an diesem Schwachsinn beteiligen und für das absolute Rauchverbot sind. Und du hast vollkommen recht: es ist empörend und das allerletzte, dass genau die Partei in diesem Land, die die sozial und ökonomisch Benachteiligten noch unterstützt, daran mitarbeitet, allen Betroffenen sozusagen auch noch die letzten verbliebenen Freiräume zu nehmen.. Das ist echt schizophren und wirft die Frage auf, ob da nicht auch der Rest des Parteiprogramms nur Fake/ Makulatur ist?
        Ich werde auf jeden Fall deinem Link folgen und da auch gerne eine Email hinschicken. Sollte ich eine Antwort bekommen, veröffentlich ich sie gerne hier. Habe mich in den letzten Tagen mal mit dem Punkt “Ökofaschismus” ein bisschen beschäftigt. Ich halte das für die gefährlichste Strömung in dieser Zeit – absolutes Rauchverbot entspringt dieser Ströimung. Gefährlich, weil der Öko-Propaganda immer mehr Leute so blind wie fanatisch folgen wie vor 70 Jahren den Nazis. Wir als Raucher sind nun die Gruppe – außer den Hartz-IV-Empfängern – die diese Anfeindungs- und Ausgrenzungspolitik deutlich zu spüren bekommen. Und ich denke, das war erst der Anfang. Es sei denn, was ich hoffe, dass wir als Betroffene uns endlich richtig wehren und so einbringen, dass unsere Interessen sich durchsetzen können.
        Ich bin selber natürlich Raucher und brauch, denk ich, nicht auf eine Baustelle zu gehen um zu sehen wie viele da rauchen. Ich laufe mit offenen Augen durch die Stadt und sehe sowieso, wie viele rauchen – quer durch alle Schichten. Und ich wohne direkt gegenüber von einer Kneipe – da sehe und höre ich vier Nächte in der Woche, wie viele rauchen: ganze Stammtische finden vor der Kneipe statt. Das Problem ist meiner Ansicht nach auch – ich leb in Bayern – dass viel zu viele Raucher und Unterstützer von Toleranz und Selbstbestimmung die faschistische Antirauch-Kampagne nicht richtig ernst genommen haben. Die haben alle nicht beim Volksentscheid ihre Stimme abgegeben. Dadurch war die Wahlbeteiligung so niedrig und deshalb haben Frankenberger, die ÖDP und hinter denen die Grünen so viel Auftrieb bekommen. In meinem weiteren Bekanntenkreis hat sich das jedenfalls inzwischen herrausgestellt: wie viele einfach zu träge waren ein Wahllokal auszusuchen. Ich sage, das muss sich ändern. Leuten, die ich kenne, halte ich das auch vor Augen, was es für Konsequenzen hat, wenn man sich gar nicht einsetzt für das, was einem wichtig ist.

    • Frigorist

      Ich habe mir einmal so meine Gedanken über “Die Grünen” gemacht und bin zu nachfolgendem Ergebnis gekommen:

      Wie grün sind *Die Grünen* noch oder wie grün waren sie überhaupt ?
      Eine gewisse *Blauäugigkeit* ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen !

      Die damalige Parteigründung der *Die Grünen* ergab sich aus Umweltaktivisten der ersten Stunde, sie diente in erster Linie der Sache und dienten sich nicht der Sache an.
      Wer Pelztiere davor bewahren will, nicht zu Mänteln verarbeitet zu werden und setzt sich nicht zum Ziel, das Tragen von Pelzmäntel zu bekämpfen und trägt hiermit nicht unbedingt zur Verbesserung der Verhältnisse bei.
      Inzwischen aber haben sie sich von den ehemaligen vorrangigen Idealzielen längst entfernt.
      Die Partei Die Grünen ist zum Spielball ideologischer, politischer und wirtschaftlicher Interessen geworden. Die früheren Ideale von Umweltschutzideologen sind inzwischen schon längst zu Umweltschutztäuschern missbraucht worden und zu Werkzeugen von Macht und Gesellschaftspolitik umfunktioniert.
      Als der Sozialismus zu kränkeln begann und sich sein Siechtum nicht länger verbergen liess, tauschte er sein rotes Wams (in der Bundesrepublik Deutschland) gegen ein grünes aus und schlüpfte so in das Kleid des Umweltschutzes.
      Zu diesem Zeitpunkt war der Umweltschutz in den Diktaturen des Ostblocks noch mehr ein absolutes Tabu. Noch glaubte man dort weiterhin unverdrossen an den Sieg des Sozialismus und der Bedarf einer zusätzlichen Heilslehre bestand nicht.
      Der kommunistische Sozialismus der DKP wurde versucht durch Die Grünen zu ersetzen, durch die Bedrohung eines ehrgeizigen Environmentalismus. Diese Ideologie predigt Erde und Natur und will unter dem Slogan, sie zu schützen ähnlich wie die alten Marxisten die freie und spontane Entwicklung der Menschheit ersetzen durch eine Art zentraler, jetzt globaler Planung für die ganze Welt.
      Deutlicher und präziser lässt sich der ideologische Hintergrund des Umweltschutzes der Die Grünen nicht formulieren.
      Beispielhaft hierfür ist die Person des früheren Bundesumweltministers Trittin, eines ehemals bekennenden Marxisten – Leninisten. In seiner Person spiegelt sich perfekt das Wesen des Umweltschutzes als Kostümierung des Sozialismus wider. Jede Demaskierung des Umweltschutzes als politische Ideologie löst, wie früher die Kritik am Sozialismus, heftige Gegenreaktionen aus. Denn bei vielen der *Umweltschützer* in der Partei Die Grünen stehen längst nicht mehr die Interessen der Natur im Vordergrund, sondern ihre eigenen. Inzwischen ernährt eine wuchernde Umweltbürokratie ihre Mitglieder in Ministerien, Behörden, Verwaltungen, national und europaweit.
      Der *Turnschuhakrobat* und ehemalige deutsche Aussenminister Joschka Fischer hatte mit Hilfe des damaligen sozialdemokratischen Kanzler Schröder die Partei Die Grünen erst *salonfähig* gemacht.
      Eine Rückbesinnung in das Zeitalter der Roten Armeefraktion (RAF), von denen einige Mitglieder vor der deutschen Justiz flüchtend in dem sozialistischen Lager der damaligen DDR als Mitkämpfer gegen den Klassenfeind geschützten Unterschlupf fanden und der damaligen ideologischem Gedankengutverbindung stehenden Sympathisanten heute noch praktizierende Politik betreiben, wäre eine Untersuchung wert.
      Eine gegenseitige politische Abneigung der *Die Grünen* zu den *Die Linken* ist bei genauerem Hinsehen nicht unbedingt so einfach zu erkennen. Ausser dem Kampf um Wählerstimmen ist bei beiden Parteien nicht viel Abstand bei den politischen Zielen wahrnehmbar.
      Beide verheissen ein soziales Himmelreich auf deutschem und europäischem Boden, sollten ihre nicht realisierbaren Wahlversprechungen zu einem Erfolg durch ihre irreführende Propaganda führen.
      Wie bekannterweise im deutschen Parteienspektrum die Begriffe Rechts, Mitte und Links politisch einen Begriff darstellen, ist die Partei Die Grünen neben der SPD mit Mitte links als links vor links (der Die Linke) einzuordnen.

  7. Susanne

    Ich hab vor 2-3 Wochen bei BFN schon mal einen Kommentar hinterlassen und an anderen Seiten auch: habt Ihr überhaupt schon mal bemerkt, dass DIE EINE Mauer niedergerissen wurde, aber eine (mittlerweile) große um ganz Deutschland/Europa wieder gebaut wird/wurde…????? Sie beginnt in Brüssel, bei der EU und endet bei….?????????? WHO….

    • Frigorist

      @ Susanne …… die abgerissene ehemalige Mauer der Trennung Deutschlands zugedacht gewesen wird nicht um ganz Deutschland und Europa wieder aufgebaut, sondern ist bereits in Deutschland und da vor allem in der Gesellschaft schon wieder aufgebaut worden.
      Die Deutschen sind ein Feindbild gewohnt und dafür musste Jahrzehnte lang der Kommunismus bzw. vor allem der Sozialismus im Osten herhalten.
      Und durch den Mauerfall und der Niederreissung des Eisernen Vorhangs ist plötzlich das gewohnte Feindbild abhanden gekommen.
      Was hat man dann als Ersatz dafür geschaffen?
      Ja richtig, man hatte ein Feindbild und diesmal nicht geographisch gesehen aufgebaut, sondern quer durch die Gesellschaft.
      Und genau für dieses Feindbild hat man sich die Raucher und Raucherinnen ausgesucht.
      Hat man dafür auch noch die Presse und das TV als Unterstützung hinter sich, kann die Frontlinie immer mehr und intensiver zu einem totalen Rauchverbot in der Gesellschaft verschoben werden.
      Als Kriegskasse dient die allmächtige Pharmaindustrie welche ihren finanziellen Einsatz um ein Vielfaches durch die Nikotinentwöhnung wieder amortisiert sehen kann.
      Rekrutiert werden immer mehr Bürger für den Feindeinsatz gegen die Raucher und Raucherinnen in der Hoffnung, der Endsieg ist unser.
      Ähnlich der Nazipropaganda der 3. und 4. Jahrzehnte in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wird mit Lügen und Intrigen das Volk für dumm verkauft und was das Verwunderliche dabei ist, das Volk lässt sich grossteils für dumm verkaufen.
      Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, wenn auch auf eine andere Art und da ist das deutsche Volk besonders anfällig.

  8. Dampflok

    Solange wir die Schnauze halten, wird das so weitergehen. Vielleicht wachen diese Politnarren auf, wenn wir hier “französische Verhältnisse” haben.

  9. Monalena

    Der Beweggrund ist doch klar.. eigene Meinungen durch zu boxen ist schwierig, also macht man das wo man weiß man gewinnt wegen der Mehrheit ! Einfach nur widerlich von Barbara Steffens!

Pings und Trackbacks

Lassen Sie eine Antwort

x
Loading...