Dänischer Minister verplappert sich: Passivrauch nicht schädlich
Der Dänische Gesundheitsminister Bertel Haarder (Venstre-Partei, siehe Bild) hat sich verplappert. Am Montag sagte er am Rande einer Besprechung zum auslaufenden Rauchverbot wörtlich: “Ich glaube nicht, dass das Passivrauchen schädlich ist. Ich bin ein Non-Believer dieser Theorie.”
Dummerweise war der Journalist Klaus Kjellerup in der Nähe und veröffentlichte das Zitat auf seinem Blog 180grader.dk. Haarder gab sich empört. Es sei nicht in Ordnung, ihn so zu zitieren, denn er habe dies ja nicht in einem offiziellen Interview gesagt, sondern nur so nebenbei. Deshalb sei eine Veröffentlichung “Drecksjournalistik”. Allerdings musste Haarder zugeben, dass er korrekt zitiert worden war.
Andere dänische Parteien griffen die Meinung des Gesundheitsministers dankbar auf. Jonas Dahl, gesundheitlicher Sprecher der Partei SF versuchte einen Frontalangriff und betonte, er sei “schockiert darüber, dass der Gesundheitsminister offensichtlich in einer Käseglocke der 1970er lebt”.
Während SF und Venstre das Rauchverbot in Dänemark verlängern wollen, will die Dansk Folkeparti das Rauchen in Restaurants und Lokalen wieder erlauben lassen, wenn eine moderne Lüftungsanlage installiert ist. Die moderne Technik sei als Schutz mehr als ausreichend.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der Regierungsstützpartei, Liselott Blixt, sagte wörtlich laut der Zeitung “Nordschleswiger”: “Aber inzwischen hoffe ich, dass der technologische Fortschritt bedeutet, dass wir noch bessere Belüftungen bekommen, so dass die Angestellten dort arbeiten können und die Gastronomen selber entscheiden können, ob sie Raucherrestaurant sein wollen oder nicht”. Und weiter: “Ich bin selber Raucherin. Ich verstehe also hervorragend, dass es störend ist, draußen stehen zu müssen und bei Wind und Wetter zu rauchen. Es muss bessere Methoden geben, das zu lösen”.
Die Chancen, das dänische Rauchverbot zu lockern, sind trotzdem nicht all zu groß. Nur die Dansk Folkeparti tritt für eine Lockerung ein, die linken Parteien wollen eine Verschärfung und die Regierungspartei ist dafür, den Status Quo aufrecht zu erhalten. Auf die Frage, warum diese Haltung trotz der Erkenntnis des dänischen Gesundheitsministers, dass die Paranoia um den Passivrauch nichts weiter als ein riesen Schwindel ist, durchgezogen werden soll, wollte man allerdings keine Antwort geben.














Dutschkes Sohn soll rigides Qualmverbot in Dänemark umsetzen. Streng, strenger, Aarhus: In der zweitgrößten Stadt Dänemarks dürfen städtische Angestellte nicht einmal mehr in den Pausen rauchen. Schließlich soll der Steuerzahler keine Zigarettenpausen finanzieren müssen. Umsetzen soll das Hosea Dutschke, der Sohn von Rudi
http://www.tagesschau.de/ausland/rauchverbot164.html
Der Nordschleswiger berichtet ein bisschen mehr ausführlich:
http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/22159.asp?artid=26406
Der Journalist, Klaus Kjellerup gehört übrigens zu der Gruppe, wo auch der Sänger Kim Larsen vor zwei Jahren für Aufsehen erregte, indem er auf vielen Bahnhöfen in DK sein Protest-Spruch vervielfältigte:
“Rauchen macht Frei” .
Der Nordschleswiger berichtet ein bisschen mehr ausführlich:
Nun wird es offenkundiger, daß selbst Politiker nicht mehr an die Passivrauchlüge glauben.
Einige glauben nicht mehr, viele haben (zu Recht!) nie daran geglaubt :-)
Leider haben sich doch viel zu viele Politiker “zwingen lassen” , diese Unwahrheit zu verbreiten und die Rauchverbote zu installieren…
Warum Rauchverbot? Wahrscheinlich um festzustellen, wieviel sich die Bevölkerung gefallen lässt!!!
Googelt mal nach der Agenda 21 der Vereinten Nationen!