Grüne wollen bayerischen Verbotswahn in Schleswig-Holstein

Marret Bohn (Grüne) will in Schleswig-Holstein ein totales Rauchverbot

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen in Schleswig-Holstein, Marret Bohn (siehe Bild), will ein totales Rauchverbot in der Gastronomie nach dem Vorbild Bayerns in Schleswig-Holstein installieren. Nach ihrer Meinung hätten die Bürger keine Lust mehr, sich “vollqualmen zu lassen”. Gleichzeitig forderte sie die CDU/FDP-Landesregierung auf, im Bundesrat eine Initiative zu starten, die ein totales Rauchverbot in der Gastronomie in ganz Deutschland fordern soll.

Als Begründung für ihre Verbotsphantasien plappert Bohn die längst von seriösen Wissenschaftlern widerlegte Propagandalüge der Tabakkontrolle nach, nach der angeblich 3.301 Menschen in Deutschland jährlich an Passivrauch sterben sollen. Angeblich hätte Schleswig-Holstein überdurchschnittlich viele Neuerkrankungen an Lungenkrebs bei Frauen, wofür in Bohns nur schwer nachvollziehbarem und scheinbar einfachem Weltbild der Tabak verantwortlich sein soll. Besonders wenn man bedenkt, dass in Schleswig-Holstein ein durchaus strenges Rauchverbot bereits installiert ist. So darf ein Wirt lediglich in abgetrennten Räumen das Rauchen erlauben, ebenso wie in Lokalen unter 75 Quadratmetern.

Die ersten Reaktionen zeigen allerdings, dass der Totalitarismus-Antrag der Grünen wohl keine Mehrheit finden wird. Mark-Oliver Potzahr (CDU) sagte den Lübecker Nachrichten, “Schleswig-Holsteins ausgewogenes Nichtraucherschutzgesetz hat sich hervorragend bewährt. Es gibt nach wie vor keinen Grund, etwas zu ändern”. Auch Christopher Vogt (FDP) meint, dass das Schleswig-Holsteinische Rauchverbot sich bewährt habe und es “keinen Handlungsbedarf” gebe. “Unser Nichtraucherschutz funktioniert und wird angenommen. Das aufzugeben, wäre ein Fehler” weist Lars Hams (SSW) die Verbotswahnphantasien Bohns in ihre Schranken.

Sogar die SPD will erst einmal abwarten, wie sich das jetzige Rauchverbot bewährt hat und erst nach Auswertung der Daten entscheiden, wie man weiter vorgehen wolle. Als einzige Partei stellt sich die Linke hinter die Grünen Forderungen nach Gängelung und mehr Verbote. “Wir unterstützen ein klares, konsequentes und ausnahmsloses Rauchverbot in Restaurants, Gaststätten und Kneipen”, so Antje Jansen, die einst bei den Grünen war und 2005 in die SED-Nachfolgepartei PDS eintrat.


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2 Kommentare

  1. Volksverdummung

    Sofern man das Wort Verbot liest, ist auch sofort das Wort Grün in unmittelbarer Nähe zu lesen. Leider ist die politische Landschaft in Deuteschland ziemlich schlich geworden, aber angeführt wird dieser ganze Sauhaufen, von den Okoterroristen. Und sowas hat in Umfragen an die 20 %, nicht zu fassen …..

  2. Elke

    Wenn Nichtraucher noch mehr rauchfreie Gastronomie wollen, warum machen sie sich ihre Gastronomie nicht selbst??? Wir haben Gewerbefreiheit in Deutschland und die bürokratischen Hürden sind gar nicht so hoch. Warum wollen Nichtraucher immer in die Läden, in welchen geraucht wird? Hinterher gehen sie sowieso nicht hin und die Wirte, welche pleite gegangen sind, landen bei H4! Denunziantentum und Blockwartmentalität wird von Grünen und Linken befürwortet – die DDR hat wohl uns übernommen!!! EU, WHO, DKFZ und viele Parteien unseres Landes sind nur noch widerlich!
    Wer anderen vorschreiben will, wie sie zu leben haben, gehört eigentlich in die Psychiatrie!

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