Rauchverbot: Von “Funktionieren” kann keine Rede sein
Auch wenn große Teile der Mainstream-Presse und militante Antiraucher nicht müde werden zu verbreiten, wie toll das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie doch funktionieren würde, die Wahrheit sieht anders aus.
Es ist fast wie ein Déjà-Vu aus dem Jahre 2008. Damals wollte der CSU-Politiker Georg “Schüttelschorsch” Schmid ein totales Rauchverbot in der Gastronomie installieren, und auch damals wurde gejubelt, wie toll es doch sei, dass nun die Massen die Lokale stürmen würden, allen vorne dran die Familien mit Kindern. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Die Münchner “Abendzeitung” titelte damals: “Raucherclubs schießen wie Pilze aus dem Boden” und es wurden legale und weniger legale Schlupflöcher gesucht, um dieses unsinnige Gesetz zu umgehen.
Gerade einmal zwei Wochen nach Einführung eines totaleren und radikaleren Rauchverbots wie wir es uns vor wenigen Jahren überhaupt kaum vorstellen konnten, zeigt sich, dass dieses Arbeitsplatzvernichtungsgesetz immer häufiger ignoriert wird. Die “Passauer Neue Presse” titelte dazu in ihrer Montagsausgabe: “In Kneipen und Diskos wird weiter geraucht”. Passaus Sicherheitschef im Rathaus, Josef Zacher, sagte dem Blatt: “Anfangs sahen wir die Entwicklung noch relativ gelassen, doch jetzt geht der Zug in die andere Richtung”. Das Blatt beschrieb die Stimmung Zachers wie folgt: “Dem Referenten für öffentliche Sicherheit und Ordnung wird es langsam mulmig, was die Entwicklung der letzten Tage angeht”.
Auch die vielen Berichte in antiraucherfreundlichen Gazetten spiegeln nicht die Realität wieder. Zwar wird behauptet, dass es in den vielen Bierzelten auf den Volksfesten so wunderbar funktioniere mit dem Rauchverbot, Augenzeugen berichten aber immer häufiger davon, dass es gewaltige Probleme gibt. Das beginnt damit, dass die Menschen, die sich wie Hunde vor die Türe oder das Zelt zum Rauchen schicken lassen, den Zugang versperren und endet damit, dass in den Zelten spätestens gegen Abend einfach geraucht wird.
Auch die legale Umgehung des totalen Rauchverbots in Bayerns Gastronomie greift immer weiter um sich. Einerseits durch Geschlossene Gesellschaften (Rauchernews berichtete), andererseits durch die Freiheit der Kunst. Hier hatte Robert Manz, Wirt des Lokals “Treff” in Memmingen (Rauchernews berichtete), sein Lokal in ein Theater umgewandelt, in welchem Laienschauspieler die Zeit vor den Rauchverboten nachspielen. Nach Medienberichten haben diese Idee mittlerweile auch mehrere andere Wirte aufgegriffen, um der drohenden Pleite, die durch das Rauchverbot für sie unausweichlich ist, zu entgehen.
Das “Bündnis für Freiheit und Toleranz” (ehemals “Bayern sagt Nein”) versucht, mit Unterschriften zu erreichen, dass das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie ausgesetzt wird. Bis zum 11. September 2010 will man möglichst viele Unterschriften von Menschen sammeln, die folgendes Statement unterstützen: “Das neue und absolute Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie muss nachgebessert werden! Der beabsichtigte Nichtraucherschutz hat dabei Priorität, aber auch die Rechte von Wirten und rauchenden Gästen müssen Berücksichtigung finden. Wir fordern die Landesregierung in Bayern auf, das Gesetz für alle Gruppen des Volkes verträglich zu gestalten.”
Es ist wichtig zu zeigen, dass dieses totale Rauchverbot in der Gastronomie, welches in dieser Form in kaum einem demokratischen Land dieser Welt installiert wurde, nicht dem Willen der Menschen entspricht. Zwar haben 61 Prozent der Bayern, die zur Wahl gegangen sind, für dieses Gesetz gestimmt, allerdings wurden die Menschen im Wahlkampf von den Verbotsbefürwortern massiv belogen. So wurde zum Beispiel behauptet, wenn man mit Nein stimmen würde, würde “fast überall wieder geraucht” werden. Nicht wenige sagen heute, wenn sie gewusst hätten, was dieses Gesetz wirklich bedeutet, hätten sie mit NEIN gestimmt.
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Verbote funktionieren auf Dauer meist nie.
Ein kleines Beispiel:
In den letzten 4-5 Jahren wurden in evangelischen Orten in Bayern zum 31.10. Tanzveranstaltungen abgehalten. Nun war aber der Kirche und den Politikern die Halloweenpartys ein Dorn im Auge. Somit wurde an den so. gen. stillen Feiertagen ab =:00 Uhr Tanzverbot angeordnet. Nachdem die meisten Veranstaltungen erst ab 22 Uhr beginnen und die Gäste oftmals erst ab 23 Uhr ankommen lohnt es sich nicht eine Veranstaltung zu machen.
Nachdem eine Discothek in Nordbayern somit nicht öffnen konnte wurden ca. 300 Gäste mit 3 Doppeldeckerbusse ca. 70 km über die Autobahn ins benachbarte Thüringen in eine Disco (Raucherclub) gefahren. Der Discothekenbeteiber hat den Umsatz aus Bayern gerne angenommen.
Als die ersten Gäste zum Rauchen vor die Türe gehen wollten (von der Politik erzogen!) meinte der DJ bei uns darf geraucht werden ohne das man sich in die Kälte stellt.
Fazit: Daran ist zu erkennen das solche Verbotsbesetze wie auch das Rauchverbot nichts bringen.
Befürchtung:
1. Wenn die Umsätze in benachbarte Bundesländer verbracht werden braucht sich niemand wundern wenn noch mehr Gastronomische Betriebe geschlossen werden.
2. Irgendwann werden dann auch Bustouren an Feiertagen verboten.
Deutschland schafft sich ab. Wann werden die Politiker abgeschafft.
Hallo Halloween wurde von den USA übernommen ,hat mit unserer bayerischer Kultur überhaupt nichts zu tun.Und die evangelische wie katholische Kirche haben recht wenn sie sich dagegen wehren. Ich finde die Sprüche ” gib Süses,sonst gibts Saures” überhaupt nicht cool. Oder möchten sie eher noch den Reformationstag und Allerheiligen,Allerseelen abschaffen.Freundlichen Gruss
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Und weil du irgend etwas nicht “cool” findest, haben alle anderen das auch nicht “cool” zu finden? Eine seltsame Auffassung eines demokratischen Miteinanders hast du da.
Kirche und Staat sollte mit gutem Grund getrennt sein – allerdings ist das (nicht nur) durch die sogenannten “Stillen Tage” nicht der Fall. Kein Wunder, wenn wir von einer Partei regiert werden, die “Christlich” in ihrem Namen trägt. Was unterscheidet uns eigentlich noch von Gottesstaaten anderer Religionen?
Ich bin für demokratisches Miteinander,wenn du das in Ordnung findest ist okay.Es fehlt bei uns in vielem was Demokratie betrifft. Ich drücke niemanden meine Meinung auf,übernehme auch aber keine ohne nachzufragen und sich Gedanken zu machen.Freundlichen Gruss
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Verbote funktionieren auf Dauer meist nie.
Ein kleines Beispiel:
In den letzten 4-5 Jahren wurden in evangelischen Orten in Bayern zum 31.10. Tanzveranstaltungen abgehalten. Nun war aber der Kirche und den Politikern die Halloweenpartys ein Dorn im Auge. Somit wurde an den so. gen. stillen Feiertagen ab =:00 Uhr Tanzverbot angeordnet. Nachdem die meisten Veranstaltungen erst ab 22 Uhr beginnen und die Gäste oftmals erst ab 23 Uhr ankommen lohnt es sich nicht eine Veranstaltung zu machen.
Nachdem eine Discothek in Nordbayern somit nicht öffnen konnte wurden ca. 300 Gäste mit 3 Doppeldeckerbusse ca. 70 km über die Autobahn ins benachbarte Thüringen in eine Disco (Raucherclub) gefahren. Der Discothekenbeteiber hat den Umsatz aus Bayern gerne angenommen.
Als die ersten Gäste zum Rauchen vor die Türe gehen wollten (von der Politik erzogen!) meinte der DJ bei uns darf geraucht werden ohne das man sich in die Kälte stellt.
Fazit: Daran ist zu erkennen das solche Verbotsbesetze wie auch das Rauchverbot nichts bringen.
Befürchtung:
1. Wenn die Umsätze in benachbarte Bundesländer verbracht werden braucht sich niemand wundern wenn noch mehr Gastronomische Betriebe geschlossen werden.
2. Irgendwann werden dann auch Bustouren an Feiertagen verboten.
Deutschland schafft sich ab. Wann werden die Politiker abgeschafft.
Zitat : Das Rauchverbot hingegen wurde von den Dultgästen brav gefolgt.
das aber geschlägert wurde das die fetzen flogen und warum die menschen so aggressiv waren,das blieb der bericht der presse offen.wie soft alle waren brav.lag wahrscheinlich am bier…………….
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/passau/regionales/Zum-Dultabschluss-brutale-Masskrug-Attacke-keine-Probleme-mit-Rauchverbot;art1173,12296
Wenn dann nun häufiger Maßkrüge fliegen schadet es meiner Gesundheit. Da sollen mal schön die Nichtraucher hin.
Ich bin dann nur noch im benachbarten Bundesland anzutreffen.
wenn jetzt die volksfest saison vorbei ist und die erste wintersaison für die raucher im freien kommt dann könnte es sein das einige mehr wachgeworden sind. und die stimmen für bessere rauchzeiten lauter werden.ob das aber ausreicht einen neustart zu machen darf bezweifelt werden.es scheint das sich alle: vom vebwk angefangen bis zum einzelraucher ihren schicksal ergeben haben .und alle sich in einer tiefen deppression befinden oder aber grundanständige menschen sind und sich umerziehen lassen.nur ein kleines wunder kann uns noch retten……
Ein Robert im Gästebuch des VEBWK schreibt:
Zitat:
28.08.10
Robert schreibt:
Schaut Euch an wieviel Leute in Stuttgart wegen dem Bahnhofs Umbau auf die Strasse gehen das nenne ich Einsatz dafür muss man aber seinen Arsch bewegen
Zitat Ende!
Zu dem Eintrag im Gästebuch des VEBWKs vom Robert ist von mir zu vermerken:
RAUCHER HABEN KEINEN ARSCH ! (Zumindest nur ganz, ganz wenige davon!)
Und wenn tatsächlich doch, dann auf keinen Fall um ihn zu bewegen wenns um ihre eigenen Belange und Interessen geht!
Raucher haben und benützen ihren Arsch nur zum Scheissen und da brauchen sie ihn nicht bewegen! Darum sind sie es auch nicht gewohnt ihn zu bewegen!
Sie müssen da nur drücken und dabei den Mund zumachen, damit ihnen ihre Scheisse nicht zum verkehrten Loch raus kommt.
Diese Erkenntnis habe ich in den vergangenen Wochen zu meinen Lebenserfahrungen dazu gelernt bzw. dazu gewonnen.
Normal wäre das schon damals bei der Kundgebung an der Bavaria in München zu erkennen gewesen.
Nur maximal ca 500 Anwesende waren dort anwesend und die Meisten davon als Neugierige und auch zusätzlich einige von der gegnerischen Seite, um sich von dem kleinen Häufchen zu überzeugen und über das mickrige Ergebnis zu lachen und sich freuen zu können.
Es ist mir tatsächlich eine Überlegung wert das Rauchen aufzuhören, nur um nicht zu den jämmerlichen Gestalten der Raucher zu gehören und dazu gezählt zu werden.
Es braucht sich niemand über meinen Frust wundern und auch nicht darüber, dass ich in dieser Angelegenheit in Zukunft nicht mehr meinen Arsch bewege, geschweige ihn mir aufreisse wegen diesen jämmerlichen Gestalten von Rauchern und dementsprechenden Wirten.
Nicht mal mehr den kleinen Finger!
Meine allerletzte Tätigkeit war 200 Listen auszudrucken und in Lokalen zum Unterschreiben abzugeben.
In allen den Lokalen in denen ich mich nach einiger Zeit über die getätigte Ausführung der Unterschriftensammlung erkundigte sah ich nur ein Schulterzucken von den Wirten und bekam die Antwort: „Was soll denn das jetzt nachträglich noch bringen? Ich werde das in nächster Zeit noch erledigen!“
Es wird doch auf Grund dieser von mir gemachten Erfahrung nicht jetzt auch noch jemand glauben, dass ich nach all dem was ich da erlebte mich auch noch selbst hinstelle und Leute um Unterschriften anbettle?
grüis di frigorist mir is des auch passiert in einen lokal…….antwort :des bringt eh nix…die grossdemo auf da theresienwiesn hab ich noch ihn sehr guter errinnerung.du solltest wissen das ein raucher ned bei 30 grad hitze auf a demo geht,sondern ihn an biergarten und ins freibad.des programm war ned schlecht,am besten hat ma da anwalt scheele gefallen.und 2 männer der staatsmacht die ihren dienst besonders ernst nahmen…….
Das Klagen aus den Eckkneipen ………………….
Quelle :
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/vermischtes/rauchverbot-in-wolfratshausen-das-klagen-aus-den-eckkneipen-1.993302
50 % weniger Umsatz. Der erste Wirt der die Wahrheit ausspricht.
Um das festzustellen brauchen die Statistiker mehr als 3 Monate.
Für wahr,….eine geschlossene Gesellschaft ist nicht eindeutig.
Ein Polterabend ist eine private Veranstaltung des Ehepaares. Es werden keine Einladungen verschickt. Jeder der kommt und ein Geschenk vorbeibringt ist somit eingeladen. Der Polterabend ist fakt auch für jedermann zugänglich. Welche Regelung greift dann?
Klar gibt es Betriebe die vom Gesetz profitieren. Die im benachbarten Österreich.
Folge:
1. Die einen werden an jedem Öffnungstag geschlossene Gesellschaft machen.
Weil Stammgäste sich nicht darauf einlassen werden an einem Wochentag darf nicht geraucht werden und an einem Samstag darf geraucht werden.
2. Die nächsten werden dicht machen.
3. Die 10-20% verbleibenden Nichtraucherlokale werden die Preise um schätzungsweise 30-80 % anheben. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.
Fazit: Wenn es dann in einer Kleinstadt von ca. 10.000 EW nur noch 2 – 3 Kneipen / Lokale gibt regt sich die Bevölkerung auf, “es ist hier ja nicht los”, “man kann nirgendwo hingehen”, “es ist sündhaft teuer”, “bei uns werden ab 20 Uhr die Gehsteige hochgeklappt”, “um was zu erleben müssen wir 50-100 km in die Großstadt fahren”, lauten dann die Aussagen.
Sorry,…. 2,1 Mio. Bayrische Wähler haben es so gewollt und dem Rest war es egal.
Weiden: Ein Monat Rauchverbot
Einen Monat nach Einführung des strengen Nichtraucherschutzgesetzes in Bayern hat sich die Situation in der Gastronomie noch längst nicht eingespielt.
“Vorher war Ruhe, jetzt herrscht wieder Unsicherheit”, so der Weidener Robert Drechsel, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes in der Oberpfalz. Es hätten bereits Lokale schließen müssen, die ausschließlich von – rauchenden – Stammästen gelebt haben.
Andere würden durch Tricks versuchen, das Rauchen wieder zu gestatten – etwa wenn täglich “geschlossene Gesellschaften” ausgerufen werden.
Es seien auch bereits mehrere Klagen von Gastwirten anhängig. Vor allem Betreiber von Shisha-Cafes fühlen sich in ihrer Existenz bedroht und lassen die Verfassungsmäßigkeit prüfen. Siegfried Gallus, der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes kündigte auf Anfrage an, keine weiteren Schritte gegen das Rauchverbot unternehmen zu wollen: “Der Bürger hat entschieden!”
Quelle :
http://www.kanal8.de/default.aspx?ID=2908&showNews=805028
Rauchverbot unter freiem Himmel
sehr traurig diese Entwicklung…….
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/politik/tsv-eintracht-karlsfeld-rauchverbot-unter-freiem-himmel-1.991887
Zur Abwechslung vom Rauchverbot gibts mal was neues von der CDU ! Die CDU will den Zwangs und Pflichtdienst für junge Menschen einführen :
http://news.de.msn.com/politik/politik.aspx?cp-documentid=154506573
Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht:
Zur Abwechslung mal eine Antwort auf ein Thema was für unsere Gesellschaft wichtig ist, nachdem das Thema Rauchen eben anscheinend für unsere Gesellschaft nicht besonders wichtig war und demzufolge für mich auch nicht mehr wichtig sein wird.
Grund:
Ich reisse mir für Andere in keinster Weise in dieser Hinsicht nochmals meinen Arsch auf. Dafür ist er mir viel zu schade.
Und nun:
Leute das war doch zu erwarten!
Wenn man 1 + 1 zusammenzählt wird einem klar, sollte die allgemeine Wehrpflicht abgeschafft werden was so gut wie sicher ist, gibt es doch auf Grund dessen keinen Ersatzdienst mehr.
Keine allgemeine Wehrpflicht mehr, für was denn dann einen Ersatzdienst ableisten?
Und die Ersatzdienstleistenden waren doch das billigste Personal für den Pflegedienst.
Zu früheren Zeiten war auch schon mal ein so genanntes Sozialjahr im Gespräch, welches für die weiblichen Jugendlichen eingeführt werden sollte zum gerechten Ausgleich gegenüber den männlichen Jugendlichen welche den Wehrdienst oder alternativ Ersatzdienst ableisten.
Aber von diesem Vorhaben wurde dann doch abgesehen, da die weiblichen Jugendlichen einmal als werdende Mütter die Benachteiligung der Männer zwangsläufig wieder ausgleichen.
Um die jetzt schon sehr hohen Kosten der Altenpflege sowie auch die Sozialbeiträge für die staatl. Pflegeversicherung nicht noch mehr in die Höhe schnellen zu lassen, erscheint der Staatsregierung ein sozialer Zwangsdienst für den Altenpflegeeinsatz als unerlässlich.
Irgendwie finde ich dies gar nicht so unlogisch und dies in vielerlei Hinsicht.
Für die Vätergeneration der heutigen Jugendlichen war der Wehrdienst (alternativ Ersatzdienst) bei der Bundeswehr eine Selbstverständlichkeit.
Jeder (fast jeder) der männlichen Bürger in Deutschland haben diesen Einsatz „fürs Vaterland“ hinter sich und mussten einen dementsprechenden Verdienstausfall und eine Verzögerung ihrer Berufslaufbahn in Kauf nehmen.
Und nachdem immer wieder von einer Arbeitslosenzahl bei Jugendlichen gesprochen wird, wäre ein soziales Pflichtjahr, dieses als benötigter „Auffangpuffer“ zu sehen.
Ob der Staat nun Arbeitslosengeld für einen Teil der Jugendlichen bezahlt oder die Finanzierung eines sozialen Pflichtjahres leistet, bleibt kostenmässig ziemlich gleich.
Zudem wäre auch die Versorgung der alten, pflegebedürftigen Leute in den Seniorenheimen mit einem höheren Standart gesichert, welcher zur Zeit auf Grund von Personalmangel aus Kostengründen eben nicht der Fall ist.
Jedermann/frau von unserer Generation und auch den nachfolgenden Generationen können in die Lage versetzt werden, auf Grund einer eigenen Pflegebedürftigkeit in einem Seniorenheim diese in Anspruch nehmen zu müssen und ist dann froh, ein gewisses Soll an Lebensqualität vorzufinden.
Sprecht mal mit Leuten welche als Pflegepersonal in den heutigen Seniorenheimen eingesetzt sind! Da könnt Ihr in Erfahrung bringen, wird mit Minuten pro Tag pro Heiminsasse als vorgeschrieben gerechnet, was stellenweise mit einem Mindestmass an zu erwartender Lebensqualität grossteils unter aller Sau ist.
Sprecht mal mit Leuten welche als Heiminsassen diese Situation am eigenen Leib erleben und verspüren, als für die Gesellschaft nicht mehr verwendbar eingestuft zu werden!
Vorausgesetzt, diese Leute reden über die oftmals katastrophalen Verhältnisse in so manchen Seniorenheimen und verdrängen ihre Angst, wenn sie sich beklagen dann Nachteile befürchten zu müssen.
Wer von Euch hatte sich schon mal einige Stunden die Zeit genommen sich mit diesen alten, aufs „Abstellgleis Ausrangierten“ zu befassen?
Wer hat schon einmal eine fremde alte Person von diesen Seniorenheimen im Park in ihrem Rollstuhl rum gefahren, zu diesen Tätigkeiten das Personal auf Grund von Überlastung durch andere Arbeiten sich keine Zeit nehmen kann?
Wer hat schon einmal die Erfahrung gemacht sich mit einer alten Frau (oder auch einem alten Mann) welcher(m) er noch nie begegnet ist, zu unterhalten oder ihr (ihm) nur zuzuhören wenn sie mit glänzenden und leuchtenden Augen von ihrem früheren Leben, voll im Leistungseinsatz in ihrer zu früheren Zeiten zu tätigenden Arbeit erzählen?
Wer von Euch denkt zur Zeit mitten in seinem Leben daran, einmal in dieselbe Lage zu kommen und dann froh aber ist, im Alter noch beachtet zu werden und nicht nur auf das Sterben wartend abgestellt zu sein/werden?
Der Staat kann nicht alles erledigen, der Staat ist da um eine gewisse Grundversorgung zu leisten welche bei Weitem nicht dem entspricht, was die Pflegebedürftigen in ihrem oft hartem Arbeitsleben mit ihren erarbeitenden, dem Staat zu leistenden Abgaben als Steuern geleistet haben.
Ihr fahrt heute mit Eueren Autos auf den Strassen welche mit den Steuergeldern dieser alten Leute finanziert wurden. Ihr lebt heute in einer Gesellschaft deren Wohlstand diese alten Leute mit ihren Steuern grossteils erst möglich gemacht haben und den Ihr Heutzutage mit Eueren Steuern für Euch und Euere Kinder und Nachkommen zu erhalten versucht.
Ich wünsche niemanden etwas Schlechtes, ich wünschen jedem nur das war er selbst dazu bereit ist, zu geben.
Denkt mal darüber nach und verdrängt Eueren Egoismus!
Und noch etwas:
Ich habe diese Erfahrung von der ich hier spreche nicht mit googeln im Internet gemacht und nicht irgendwo gelesen oder erzählt bekommen.
Nachdem ich oftmals auch in Seniorenheimen arbeite, denn auch in diesen werden funktionierende Kühlanlagen benötigt, so manches Mal den Hausmeister für gewisse für mich notwendige Auskünfte zu suchen habe und demzufolge in den Gängen und Fluren der Wohnbereiche der Seniorenheime gelange, somit mir (ganz nebenbei) eine gewisse diesbezügliche Einsicht aneigne.
Nach getaner Arbeit in so manchem Seniorenheim, in denen ich die neugierigen Blicke der Heimbewohner auf den Parkbänken sitzend vor meiner Weiterfahrt auf mich gerichtet sehe, mich dann trotz oftmaligen Stress zu so mancher alten Frau auf die Parkbank neben sie setze und ihr beim Reden zuhöre, genau in dieser Situation erfährt man, von dem was ich hier schreibe.
Es ist in unserer Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit bei schönem Wetter seinen Hund an die Leine zu nehmen und mit ihm spazieren zu gehen, von Zeit zu Zeit mal sporadisch in den Friedhof zu gehen und dort seine verstorbenen Angehörigen an deren Grab zu besuchen und ihrer zu gedenken.
Aber wer ist schon mal auf den Gedanken gekommen in einem Seniorenheim fremden alten Leuten einen Besuch abzustatten und denen mit seiner Anwesenheit und einem Gespräch mit diesen alten, wenn auch fremden Leuten, diese zu erfreuen?
Und wenn sich jetzt jemand von Euch über ein vom Staat eingeführtes zu leistendes soziales „Zwangsdienstjahr“ für junge Leute, an Stelle des bisherigen Wehrdienstes und Ersatzdienstes aufregt und über dieses seine unnötig Kritik übt, der soll sich von mir geistig in seinen Arsch getreten und gleichzeitig einen kräftigen Schlag auf sein Schienbein verspürend fühlen.
Also denkt mal erst darüber nach bevor Ihr Euer Maul aufreisst und vollkommen unnötigerweise Kritik in dieser Hinsicht am deutschen Staat übt.
Alles Schall und Rauch?
Stimmt es, dass die Liste für eine geschlossene Gesellschaft zwei Tage vorher beim KVR liegen muss?
Stimmt es, dass einfach weitergeraucht wird?
Stimmt es, dass kaum kontrolliert wird?
Stimmt es, dass nun ein Kneipen-Sterben droht?
Stimmt es, dass ein Raucherklub eine geschlossene Gesellschaft ist?
Stimmt es, dass meine Kneipe eine geschlossene Rauchergesellschaft ist?
Stimmt es, dass es Ausnahmen für Shisha-Kneipen gibt?
Stimmt es, dass das Bundesverfassungsgericht die Regelung noch kippen kann?
Sie lesen jetzt Stimmt es, dass das KVR Denunzianten Provisionen zahlt?
Stimmt es, dass die Polizei das KVR bei der Raucherfahndung unterstützt?
Stimmt es, dass nicht nur der Wirt, sondern auch die Gäste bestraft werden, wenn sie mit einer Zigarette erwischt werden?
Antworten auf diese fragen gibt es unter nachfolgenden link :
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/vermischtes/rauchverbot-in-bayern-alles-schall-und-rauch-1.987295-10
Die Presse und das Rauchverbot.
…..Dachau: Rauchfreies Volksfest
Wo sind die Dachauer?
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/vermischtes/dachauer-volksfest-die-luft-ist-rein-raus-ist-die-luft-1.985551-2
Wie man aus den Medien ernehmen kann, soll es ja mit dem Rauchverbot seit dem 01.08.2010 problemlos klappen. Die Leute sollen sich, wenn man dem Radio glauben kann, sehr glücklich über die rauchfreien Bierzelte sein. Sogar Raucher aus meinem Umfeld, wollen Volksfeste besuchen und sich an das Rauchverbot halten.
Andererseits erfahre ich von den “Revolverblättern” aber auch keine Erfolgsmeldungen über die Volksfeste, wie Besucherlawine oder Bierausschankrekord. Wahrscheinlich werden von unserer Presse mehrere Fakten (siehe meinen Kommentar vom 22.8., Nebenraum total leer) unterschlagen.
Ich würde von Rauchernews oder auch von deren Kommentatoren gerne erfahren, wie sich die Geschäfte in der Gastronomie und den Volksfesten seit dem totalen Rauchverbot vom 1.8. entwickelt haben. Wurden mehr Getränke verkauft? Gab es größere Besucherzahlen? Haben sich die Raucher/innen ihren Schicksal ergeben und tanzen nach der Pfeife der Sieger?
Ich glaube immer noch, daß von den Medien die Propagandalügen fortgesetzt und die Leute verarscht werden. Mir persönlich können die rauchfreien Wirtschaften und Volksfeste ohnehin “am Oarsch lecka”, da ich seit längeren in der mir bekannten Privatgastronomie verkehre.
Nachtrag… Thomas Manns Zauberbergssanatorium ist mit einer Pianobar ausgestattet in der man RAUCHEN darf, und die Serviertöchter sind freundlich und eine Augenweide. Demnächst fahre ich wieder hin. *freuwiesau*
Da ich nicht so wortgewaltig bin wie der Frigorist, der jeden Freund niederreden möchte, gleich ob er recht hat oder nicht, beschränke ich mich auf folgende Links:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712743,00.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47209113.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516995.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14332339.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46162829.html
http://www.all-in.de/nachrichten/ted/art3186,810788
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/weiler/Weiler-Rauchverbot-Wirte-sind-enttaeuscht;art2792,811099
http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/aktuell/2010/07/29/rauchverbot/so-tricksen-wirte.html
diese links sind teilweise hier schon aufgeführt auf der homepage
@ smokie, danke für den Hinweis, dann kann ich mir das künftig ersparen :-)
Sturer Allgäuer …… ich muss mich nicht beweisen wie ein Journalist bzw. Reporter einer x-beliebigen Zeitung der Leute für seine Berichte interessieren muss, um „in“ zu sein und zu bleiben.
Wenn ich von erlebten Ereignissen, entweder auf Grund von Gesprächen mit Beamten von Behörden bis hin zu Regierungsmitgliedern berichtete und auch von sonstigen Gegebenheiten, will und muss ich mich damit nicht profilieren wie diese Leute.
Für mich ist das Thema Rauchen sowieso abgeschlossen und damit aus meinem weiteren Interessenskreis ausgeschieden. Ich habe mein Möglichstes getan im Gegensatz zu vielen anderen Leuten, für die die Möglichkeit in Gaststätten zu rauchen wichtiger gewesen wäre als für mich und welche auch heute immer noch nichts dagegen unternehmen.
Wer weiterhin in Gaststätten rein geht mit dem Wissen da drinnen nicht rauchen zu können/dürfen und wie ein geschlagener Hund oder eingeschüchtertes Lämmchen zum Rauchen vor die Türe geht, soll es in Zukunft tun.
Ich verlagere wie viele meiner unmittelbaren Freunde und Bekannten mein Gesellschaftsleben mit denen zusammen in private Bereiche und alles andere was mit dem Rauchen in der Öffentlichkeit zusammen hängt, kann mir gestohlen bleiben.
Wir bauen uns zur Zeit in unser gemeinsames privates „Domizil“ eine Sauna und ein Solarium ein, denn auf etwas Luxus legen wir ja schon Wert. Das Rauchen ist für uns kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit uns einen Genuss zu gönnen, wie es mit anderen Dingen auch der Fall ist.
Eine Handvoll Idealisten können gegen die Trägheit (ist ein zu schönes Wort für die Faulheit der meisten Raucher, welche zum Himmel stinkt) der Masse der meisten Raucher nichts ausrichten und diese Lehre ist mir Gott sei Dank noch rechtzeitig zu Eigen geworden.
Mein Arsch ist mir viel zu schade um in mir weiterhin für dumme und faule Leute aufzureissen, denn wer sich eben nicht gewehrt hat, der ist einfach dumm und zusätzlich stinkfaul.
Hier in derartigen Seiten noch eine Silbe zu schreiben bezweckt nichts und bringt rein gar nichts.
Ich habe die Schnauzte endgültig voll!
Schluss …. aus ….. Amen!
@Frigorist. Wenn Du mit Deiner Antwort zum Ausdruck bringen willst, Du seist beleidigt, kann ich das nicht ändern. Bis auf ein paar Kleinigkeiten waren wir bisher einer Meinung. Vieleicht erinnerst Du Dich was ich mal beim VEBWK geschrieben habe. Jeder soll autonom für sich gegen den Verbotswahn kämpfen. Mit dieser Einstellung haben Titos Partisanen die Soldaten Hitlers bezwungen. Das Ziel ist vorrangig. Der Weg zu dem Ziel ist egal. Ich gehöre nicht zu den Lemmingen der Gesellschaft die alles ohne nachzudenken, nachplappern. Ich gehöre auch nicht zu denen die anderen nach dem Maul reden. Ich, stur und starrsinnig wie ich bin kümmere mich um mein Glück, denn ich bim mir selbst am nächsten.
In der Großtankstelle des PKW und LKW-Rasthofes Stiftl/Rockolding, die sich im Besitz des bayerischen Großgastronomen Lorenz Stiftl befindet, ist im Verkaufsraum der Tankstelle ein kleines Nebenzimmer mit Spielautomaten und 2 Stehtischen eingerichtet.
Dieser Nebenraum war bis zum 31.07.2010 meist von Rauchern besucht und fast immer brechend voll. Vor 14 Tagen kaufte ich mir bei der Tankstelle eine Zeitung und sah, daß dieses Zimmer total leer war, dafür aber 4 Raucher sich vor dem Geschäft auf einer Bierzeltgarnitur sich im Freien aufhielten. Heute vormittag kaufte ich mir auch eine Zeitschrift und der Nebenraum war ebenfalls komplett leer, aber im Freien befanden sich auch keine Bierbänke mehr.
Man sieht, das Rauchverbot funktioniert Bestens, der ehemalige Raucherraum ist nun total rauchfrei. Tante Elfriede und Onkel Otto von der Kaffeeterasse und viele, viele Andere mehr, haben am 4. Juli mit Ihrer JA-Stimme für klare Verhältnisse gesorgt. Den nun einsamen und verlassenen rauchfreien Raum, können in Zukunft Spinnen, Fliegen und anderes Getier für sich erobern.
Fazit: Das neue Nichtraucherschutzgesetz ist keinGesetz zum Schutz der Gesundheit, sondern
ein knallhartes “Wirtshausgästerauswurfgesetz”.
02.08.2010
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72462712.html
EINSPRUCH
Reine Menschen, reine Luft
Von Schirach, Ferdinand von
Ferdinand von Schirach über Raucher und Nichtraucher
Ich verstehe es nicht, wie jemand nicht rauchen kann – er bringt sich doch, sozusagen, um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen! Wenn ich aufwache, so freue ich mich, daß ich tagsüber werde rauchen dürfen, und wenn ich esse, so freue ich mich wieder darauf, ja ich kann sagen, daß ich eigentlich bloß esse, um rauchen zu können, wenn ich damit natürlich auch etwas übertreibe. Aber ein Tag ohne Tabak, das wäre für mich der Gipfel der Schalheit, ein vollständig öder und reizloser Tag, und wenn ich mir morgens sagen müßte: heut gibt’s nichts zu rauchen – ich glaube, ich fände den Mut gar nicht, aufzustehen, wahrhaftig, ich bliebe liegen.
Hans Castorp in Thomas Manns “Zauberberg”
Es ist Sommer, es ist heiß, Hundstage, fast windstill. Wir stehen mit hochgekrempelten Hosen im Bach und fischen. Ich bin sechs oder sieben Jahre alt. Mein Vater trägt einen alten Strohhut mit Löchern, er ist noch sehr jung. Wir sind keine großen Angler, selten beißt ein Fisch, aber wir flüstern, weil wir glauben, die Fische könnten uns vielleicht doch hören. Wenn wir endlich eine Forelle fangen, braten wir sie an einem Stock über dem Feuer und essen sie nur mit Salz. Es ist die beste Forelle der Welt. Dann zieht mein Vater ein schmales Lederetui mit seinen Zigaretten aus der Tasche. Er hat ein silbernes Feuerzeug, es klickt laut und riecht nach Benzin. Er schiebt den Hut zurück, wir liegen auf der Wiese und schauen in den Himmel.
Er kann perfekte Rauchkringel machen, graublau, dann werden sie dünner und größer, fransen aus und lösen sich auf. Es gibt Grillen und Hafergras, und ich habe schmutzige Füße. Er erzählt mir die Geschichte vom Gewicht des Rauchs. Queen Elizabeth I. hatte gewettet, selbst der kluge Walter Raleigh könne nicht das Gewicht des Rauchs bestimmen, Luft könne man ja auch nicht wiegen. Sir Walter nahm die Wette an. Er legte seine Zigarre auf eine Waage und notierte das Gewicht. Dann rauchte er sie langsam, streifte alle Asche sorgfältig in die Waagschale und legte am Ende auch den Stumpen auf die Waage. Von dem ersten Gewicht zog er das zweite ab, die Differenz war das Gewicht des Rauchs. Die Queen bezahlte und sagte, sie habe jetzt zum ersten Mal verstanden, wie man Rauch in Geld verwandele. Viel später habe ich die Geschichte noch einmal in Paul Austers wunderbarem Film “Smoke” gehört, aber damals war das unser Sommer: Forellen mit Salz, die Hitze, die Zigaretten meines Vaters und seine Geschichten.
Das ist lange her. In Bayern wurde jetzt ein Volksentscheid über das Rauchen in Gaststätten und anderen Orten durchgeführt. Eigentlich ging es um nichts mehr, in rund 85 Prozent aller Lokale wurde bereits nicht mehr geraucht. An anderen Orten, für die es keine Alternativen gibt – in Bahnhöfen, Flughäfen, öffentlichen Gebäuden -, war Rauchen ohnehin verboten.
Das Ergebnis sei eindeutig, hieß es. Nur knapp 38 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich, von ihnen stimmten 61 Prozent für das totale Verbot. In Wirklichkeit haben sich also nur knapp 23 Prozent der Wähler gegen das Rauchen entschieden. Und wenn es gerecht sein soll, wäre die nächste Frage, wie viele der 23 Prozent denn wirklich abends in Restaurants oder auf das Oktoberfest gehen. Aber vielleicht geht es darum ja gar nicht.
Initiator des Volksbegehrens war Sebastian Frankenberger, 28 Jahre, Passauer Stadtrat für die ÖDP, die “Öko-Demokraten”, wie sie sich nennen. Frankenberger sagt, er glaube an das Gute im Menschen.
Auf seiner Seite bei MySpace präsentiert er sich mit einem kleinen Film des Bayerischen Rundfunks. Man sieht ihn in seltsamem Gang mit weißer Perücke und Gehrock vor Touristen bei einer Stadtführung. Dann sagt er – jetzt ohne Perücke, mit langem, jetzt dunkelbraunem Haar -, ihm gehe es darum, dass “Menschen zu reflektieren beginnen”. Manchmal spricht er im Video von sich in der dritten Person. Frankenberger schreibt, nur er selbst kenne sein “wahres Ich”, und wenn er gern jemand kennenlernen würde, dann sei das Gott. Und dann sagt er plötzlich, manchmal denke er, er sei eine “Art Lichtkugel, die einfach Energie verströmt”.
Ich mag Volksentscheide nicht, sie scheinen unserer Demokratie fremd. Es gibt keine Schwarmintelligenz bei politischen Einzelabstimmungen, jedenfalls hat es sie früher nie gegeben. Und die neuen Nichtrauchergesetze offenbaren ein Fehlverständnis von Demokratie: Es geht eben nicht nur darum, dass gemacht wird, was die Mehrheit sagt – es geht auch um Nischen für die Minderheit.
Man kann das auch anders nennen: Es geht um Toleranz, vielleicht die großartigste der preußischen Tugenden. Sie ging schon einmal verloren: Im “Dritten Reich” machten die Anti-Raucher-Zeitschrift “Reine Luft”, deren Nachfolgerin “Die Tabakfrage” und andere Publikationen das Rauchen für alles verantwortlich: für Brandstiftung, für Diebstahl und sogar für Mord, wie Stanford-Professor Robert N. Proctor in seinem Buch “Blitzkrieg gegen den Krebs” nachweist. Im “Deutschen Tabakgegner” hieß es: “Wir deutschen Frauen rauchen nicht!” Tabakkonsum wurde mit Liberalismus, “rassischer Entartung”, “sexueller Verderbtheit”, Zügellosigkeit, Jazz, Juden und “Zigeunern” in Verbindung gebracht – der hygienisch saubere Deutsche sollte auf der anderen Seite stehen.
Hitler, Mussolini und Franco, so wurde immer wieder gesagt, seien Nichtraucher, Churchill, Stalin und Roosevelt Raucher. Und Adolf Hitler wollte nach dem “Endsieg” den Soldaten die Tabakration entziehen – aus Sorge um deren Fruchtbarkeit und Arbeitskraft. Er glaubte, der Tabak sei “die Rache des roten Mannes”, den der “weiße Mann” durch Alkohol zugrunde gerichtet habe. Und am Ende war Hitler sogar davon überzeugt, das deutsche Volk verdanke seine “Rettung” der Tatsache, dass er Nichtraucher sei.
Natürlich ist Rauchen eine Schwäche. Ernst Benda, der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, rauchte immer beim Aktenstudium und meinte, “die heute herrschende Meinung verachtet solche Bekenntnisse der Schwäche”. Und natürlich hat Sebastian Frankenberger überhaupt nichts mit dem “Dritten Reich” zu tun – er scheint ja ein freundlicher Mensch zu sein, ein Notfall-Seelsorger mit weicher Stimme und dem Guten im Herzen, ein Missionar, der nur die letzten 15 Prozent des Bösen besiegen will. Die Gefahr aber war zu allen Zeiten gleich: Jemand glaubt, er kenne den Weg zum Glück, er wird zum Eiferer, muss die Welt retten – Frankenberger will übrigens auch gleich die ganze Kirche “revolutionieren”. Das Ziel ist immer groß und immer anders, heute heißt es: der reine Mensch in der reinen Luft. Und wenn es nicht anders geht, müssen die Leute halt zu ihrem Glück gezwungen werden. Was schert uns Toleranz, wenn wir einmal das Richtige erkannt haben, Schwächen kann man austreiben, notfalls mit Gesetzen.
Und wie wird es aussehen, wenn wir so weitermachen? In Brüssel werden Werbeverbote für Süßigkeiten diskutiert. In Baden-Württemberg wurde der nächtliche Alkoholverkauf aus Kiosken und Tankstellen verboten. Es wird eine schöne, eine saubere, eine ganz neue Welt. In Berlin kann man schon die Richtung sehen: Unter den Linden gibt es seit kurzem ein “Nivea Haus”, Flagshipstore, wie das heute heißt. Vorn Erfrischungstücher, Duschgel und Creme, hinten die “Verwöhnbar” in Weiß, Beige und natürlich Blau. Die Gerichte heißen “Seelenbalsam” und “Leckerschmecker”, es gibt “Cranberry-Ziegenkäse-Salat” und Getränke aus Shiitakepilzen und schwarzem Karottensaftextrakt. Auf den Flaschen steht “Immunity Defense” und “Functional Infusions”. Wahrscheinlich wird man uralt, wenn man sich so ernährt, Reinigungstücher sind kostenlos. Hier raucht niemand mehr. Natürlich nicht.
In ein paar Jahren werden wir in hellen Restaurants ausschließlich Obstsäfte aus biologisch und menschenrechtlich einwandfreiem Anbau trinken, auf der Karte werden Kalorienangaben gedruckt, die Kohlenhydratmenge eines Gerichts darf zwölf Prozent nicht übersteigen, Salz-, Zucker- und Fettanteile sind gesetzlich festgelegt.
Wir werden auf dem iPad Zeitungen ohne Druckerschwärze lesen, Apple hat dort nackte Frauen und Gewalt abgeschafft. Der Kellner wird von Zeit zu Zeit die Gesprächsthemen kontrollieren: keine Politik und Wirtschaft, Sport ist in Ordnung, wenn das Gespräch eine bestimmte Lautstärke nicht überschreitet. Vor der Tür wird der Kleinwagen mit Elektromotor stehen, wir setzen uns einen Helm beim Fahren auf, und zu Hause müssen vor dem Sex umfangreiche Hygienevorschriften beachtet werden – elektronische Ausweis-Chips mit möglichen Krankheiten werden vorher ausgetauscht.
Dann werden wir auch bald das Orgasmotron aus Woody Allens “Schläfer” erfinden, und endlich wird die schmutzige körperliche Berührung ganz wegfallen. Das alles machen wir freiwillig, wir verlangen, dass solche Gesetze erlassen werden; wir finden, es ist so besser für uns alle.
Das Rauchen wurde immer schon bekämpft. James I., der Nachfolger der wettenden Elizabeth, schrieb 1604 das königliche Anti-Raucher-Pamphlet “A Counterblaste to Tobacco”. Die sittenstrenge Königin Victoria führte schließlich im 19. Jahrhundert das Rauchverbot auf ihren Schlössern ein. Ihr Zeitalter war so freudlos, dass sogar das Sammeln von Farnen populär wurde, weil die Befruchtungsorgane bei ihnen züchtig unter den Blättern liegen. Ihr Sohn, Edward VII., war in jeder Hinsicht das Gegenteil. Er mochte Pferderennen, Glücksspiel und Theater. Und obwohl er fürchterlich dick war, hatte er unzählige Affären, er liebte die Frauen, und die Frauen liebten ihn.
Die kurze Zeit seiner Regentschaft war der Vorabend des Ersten Weltkriegs, eine letzte schwankende Epoche voller Schwächen und voller Lust. Nach dem Tod seiner Mutter lud Edward, damals 59 Jahre alt, Freunde in den Buckingham Palace und tat das, was man mit Victorianismus und Pietismus unbedingt tun sollte – er beendet sie mit einem einzigen Satz. Edward zog seine Zigarren hervor, zündete sich eine an und sagte in die Runde: “Gentlemen, you may smoke.”
Ferdinand von Schirach, 46, ist Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Sein neuer Erzählband “Schuld” erscheint an diesem Montag. Für den SPIEGEL schreibt er monatlich die Kolumne “Einspruch”.
http://www.tz-online.de/aktuelles/bayern/tz-anzeige-hohen-norden-886824.html#addComment
Zu sowas kann man nichts mehr dazu sagen, lediglich so einer Person nur wünschen:
Solch ein ausgewildertes A……. soll der Blitz beim Sch…… treffen!
Ich komme gerade von meinem „Gaststättenstreifzug“ zurück, wobei die Nennung der Mehrzahl eine totale Übertreibung einer gesellschaftlichen Betätigung ist.
Wie sieht es in einem Marktflecken mit ca 5 000 Einwohnern um 21 Uhr abends am Marktplatz in diesem ansonsten mit einem normalen bewegten geselligen Nachtleben aus?
Die Bürgersteige sind zur Zeit und dies seid dem 1. August sozusagen „hochgeklappt“!
Von 5 Gaststätten im Zentrum haben 3 Gaststätten noch offen, in den anderen beiden sind die Lichter schon erloschen.
In 2 von den 3 Gaststätten sitzt eine der Bedienungen auf Gäste wartend arbeitslos alleine am Stammtisch und liest eine Zeitung und im anderen Lokal steht ihre Kollegin hinter der Theke und poliert Trinkgläser, um beschäftigt zu sein.
Da ich mir gegenüber immer sehr wortkarg bin wenn ich mit mir alleine vorlieb nehmen muss, auch der Gabe eines Bauchredners nicht mächtig bin, kann niemand von mir erwarten, dass ich eine dieser beiden Gaststätten bevölkere.
In der noch verbleibenden Kneipe welche noch zur Auswahl stand einen „berauschenden Abend“ (wobei nicht unbedingt als berauschend ein übertriebener Alkoholgenuss gemeint ist) bis spät in die Nacht hinein zu erleben, bescherte mir beim Eintritt in dessen Gastzimmer einen Anblick von 4 Gästen plus Wirtin.
Bei meiner Nachfrage ob heute ein gesetzlicher Volkstrauertag wäre von dem ich nichts weiss bekam ich die Antwort „die Raucher/innen trauern alle nachhaltig zu Hause über das gesetzlich eingeführte absolute Rauchverbot“.
Um uns einen gewissen Luxus zu gönnen erklärte ich ab sofort unser Zusammensein als ECHTE geschlossene Gesellschaft mit natürlich einer allgemeinen Raucherlaubnis inklusive sofortiger Aschenbecher auf dem Tisch, wobei ich um der Ordnung halber auf der Rückseite eines Quittungsblockes 4 persönliche Einladungen zu einer „ausserparlamentarischen Gemeindebürgervorstandssitzung“ ausfertigte.
Die Stimmung war bedrückt, man verstand sein eigenes Wort nicht mehr vor lauter Jubel, Trubel, Heiterkeit (oder verwechsle ich da etwas mit der Vergangenheit?)
Um 23 Uhr war die „Sitzung“ frühzeitig entgegen den früheren Gepflogenheiten vor dem 1. August beendet und wir gingen alle, wenn auch nicht zufrieden mit der Situation, nach Hause und überliesen die Wirtin der/ihrer Einsamkeit..
Das ist der Erfolg von völlig rauchfreien Kneipen, für die Anwesenden meist Raucher/innen ein Übel, für die abwesenden Nichtraucher eine Freude, dass überall in den Kneipen nicht mehr geraucht werden darf.
Von den Gastronomiebetreibern will ich erst gar nicht reden.
Quo vadis gemütliches Gesellschaftsleben?
wenn man der Presse Glauben schenken kann…dann funktioniert das Rauchverbot bestens.Alle sind artig und folgsan und gehen zum Rauchen vor die Tür.so zumindest auf den Straubinger Volksfest.ich versteh unsere Rauchenden Freunde nicht mehr das sie sich dermassen bevormunden lassen und sich diese Demütigung antun.Das zeigt das die Rauchende Zunft selbst gespaltet ist.So mit dieser Einstellung kann es kaum besser werden denn damit sind wir nichts als gute Zuarbeiter für die Antis.und das wollten wir doch eigentlich nicht…..so werden unsere träume von besseren Rauchzeiten in weite Ferne rücken.Auch für die Wiesn ist man sehr zuversichtlich das alles nach Plan läuft und die Raucher sich als demokratische Bürger dem fügen und artig vor die tür gehen.man könnte meinen die Raucherwelt ist immer noch in einen schockzustand,oder ihr ist es ziemlich egal wo gequalmt wird notfalls auch vor tür . allein die Tatsache das eine unterschriftenaktion gestartet ist oder wird und diese kaum nennenswert mit aufrufen angetrieben wird macht die spaltung der Raucher deutlich…..und so gesehen werden Rebellen unter den Rauchern wohl einzelkämpfer bleiben…….gell frigorist
http://www.ad-hoc-news.de/besucher-des-straubinger-gaeubodenfests-respektieren–/de/News/21555937
Zum Teil gehen sie wirklich wie dumme Hündchen vor die Türe, aber häufig ist das angebliche “Funktionieren” nichts weiter als Anti-Propaganda um die Wirte zu verunsichern.
Hallo Smoki,
ich habe nicht vor, Dich anzugreifen, aber Dein Satz, “(…) allein die Tatsache das eine unterschriftenaktion gestartet ist oder wird und diese kaum nennenswert mit aufrufen angetrieben wird (…)” erschreckt mich und zeigt mir, wie schwierig es ist, Informationen ans Volk zu bringen.
Der Link zur Unterschriftenaktion steht nur wenige Zeilen unter Deinem Kommentar – und es ist Dir nicht gelungen, in Erfahrung zu bringen, ob die Unterschriftenaktion bereits läuft.
Wie gesagt: das soll kein Angriff sein! Vielmehr mache ich mir Gedanken, was man noch tun kann, um das Volk zu informieren, da es natürlich nichts bringt, eine Unterschriftenaktion zu starten, wenn die Menschen nichts davon erfahren.
Auch wenn er vermutlich wieder übersehen wird, hier nochmal der Link zur Unterschriftenliste:
http://www.bayern-sagt-nein.de/getfile.php?id=372
hallo bernhard
ich meinte insbesondere die vebwk -homepage erst nach mehrmaligen forderungen der gästebuchschreiber wurde der link gesetzt.ich hatte gehofft das würde etwas grösser auf der homepage angekündigt werden um wirklich allen ja allen die wichtigkeit dieser aktion deutlich zu machen.sehr wohl ist mir in erfahrung gelungen das die aktion läuft.hier habe ich wohl die falsche wortwahl getroffen.ich für meine person beteilige mich ebenfalls aktiv an dieser aktion .ich habe zunächst mal 100 mal ausgedruckt und versuche in meiner firma stimmen einzufangen,es geht zwar langsam aber es tut sich was.in diesen sinne viele Rauchergrüsse Smoki
Hallo Smoki,
ja, der VEBWK – da verstehe ich einiges nicht…
Der Link steht ganz verschämt beim Gästebuch statt auffällig auf der Startseite.
Stattdessen steht auf der Startseite immer noch “unbürokratische Ausgestaltung des ansonsten begrüßenswerten neuen bayerischen Nichtraucherschutzgesetz”…
Da fällt es schwer zu glauben, dass sich der Verein tatsächlich noch für irgendwas einsetzt.
Bernhard …… “für irgendwas einsetzt?”
Dem Anschein nach sicherlich, aber mein Vertdacht auf eine gewisse “Sache” hin arbeitend, erhärtet sich immer mehr!
funktioniert bestens. Nur 50 Kippen,… pro Tisch oder kann derjenige nicht bis 100 zählen?
Wenn es so bestens funktionieren würde wäre nicht eine Kippe zu sehen.
Die Realität sieht z.b. so aus,das in einen Internetcafe am Bahnhof einer bayerischen Stadt,indem bis zum Verbot ein leicht zu betretender Nebenraum existierte und indem immer sich zwischen 6 u10 Personen aufhielten nun gähnende Leere herrscht.Ich bin der einzige hier…aber rauche heimlich..ha,ha,weil ich meinen eigenen Aschenbecher dabei habe und es vdverse bauliche Nischen gibt wo man nicht endeckt werden kann… Ansonsten fällt mir auf das zahlreiche Kneipen schon um circa 23 Uhr zu haben….und die Zahl der Menschen die in Parks Bier trinken und rauchen anscheinend zunimmt.
Es erfüllt mich mit diebischer Freude, daß es mit dem totalen Rauchverbot nicht wirklich klappt. Allerdings gibt es bis jetzt noch viel zu wenige Verstösse und legale Umgehungsversuche gegen das neue Nichtraucherschutzgesetz.
Damit das neue Rauchergesetz liberaler oder noch besser gekippt wird, muß das totale Chaos bei Volksfesten und in der Gastronomie ausbrechen. Die Raucher müßten es darauf ankommen lassen und im Festzelt bis zum Rauswurf einfach weiter rauchen. Die Gaststätten könnte man boykottieren und einfach im Privaten weiter feiern. Des weiteren sollte man sich von besserwisserischen JA-Wählern nicht alles gefallen lassen, sondern Diesen ordentlich die Meinung geigen.
Nur so würde man etwas erreichen. Aber in der Realität wird das Gesetz meist erst nach einigen “Hoiwe Bier” oder sonstiger Alkoholika nicht mehr befolgt.
Mit einem Volksbegehren oder Volksentscheid wird man das neue Gesetz leider nicht mehr los, da die meisten Raucher für eine Beteiligung “vui zu blead oda stinkert san”, wie man am 4. Juli gesehen hat. Eine große Chance wurde an diesem Datum für Raucher, Wirte und toleranten Menschen vertan.
Hallo Simmerl,
irrsinnige Gesetze werden auch in 100 Jahren nicht funktionieren…
Ein “Nichtraucherschutzgesetz” hatten wir bis 31.7. – seit 1.8. haben wir ein Antirauchergesetz.
Dass das nicht funktionieren würde, war jedem klar, der bis drei zählen kann.
Jetzt wissen wir, dass 23 % der bayerischen Bevölkerung nicht bis drei zählen können.
Da sollte der Gesetzgeber etwas unternehmen!
Ich stimme Dir zu, dass “das totale Chaos bei Volksfesten und in der Gastronomie ausbrechen” sollte, bin aber dagegen, “es darauf ankommen” zu lassen, oder den Weltverbesserern “ordentlich die Meinung geigen” zu wollen.
Schließlich sind wir es, die ein tolerantes Miteinander wollen, während diese “Gutmenschen” gegen jegliches Miteinander sind…
Das totale Chaos haben wir, wenn alle gleichzeitig zum Rauchen gehen, damit den Bereich vor dem Zelt vollständig in Beschlag nehmen, so dass kein Durchkommen mehr ist, gleichzeitig Bedienungen und Ordner an Hunderten von vermeintlich freien Tischen aufpassen müssen, dass diese frei bleiben, bis die Leute zurück kommen…
Für die Gaststätten gibt es noch etwas anderes, was ich aber nicht öffentlich kundtun werde, da die Idioten natürlich auch hier mitlesen…
Momentan hoffe ich, dass die Unterschriftenaktion etwas bringt:
http://www.bayern-sagt-nein.de/getfile.php?id=372
Die nächsten irren Verbote sind bei der EU bereits seit 2006 in Arbeit: das totale Alkoholverbot!
Die Dicken bekommen auch bald ihr Fett weg und die “Risiko-Sportler” werden ebenso nicht ungeschoren bleiben.
Alles “zum Wohle des Volkes”! Wir dürfen diesen Schwachsinn auch noch bezahlen! Sollen sich die Spaßbremsen ihre Lokale selbst bauen. Dann wissen sie auch, wieviel das kostet!
Man soll die Hoffnung jedoch nie aufgeben. Vielleicht fliegt uns die EU bald um die Ohren, was zu begrüßen wäre. Lest dazu mal auf http://www.hartgeld.com nach.
Unsere Politiker sind ebenso abgehoben – wir zahlen für die Schulden der Banken und gleichzeitig werden ganze Wirtschaftszweige (im wahrsten Sinne des Wortes) vom Gesetzgeber ruiniert. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo die Politiker merken werden, dass sie zu kurzfristig denken. Denn bei denen geht es ja immer nur um die nächste (Wieder-) Wahl. Die Arbeitsplätze, welche dann abgebaut wurden und die Existenzen, welche der Staat vernichtet hat, tauchen dann bei den H4 Empfängern wieder auf. Aber über diese Statistiken wird schließlich auch gelogen, dass sich die Balken biegen.
Um es so einfach wie möglich zu machen, hier der direkte Link zum Download der Unterschriftenliste: http://www.bayern-sagt-nein.de/getfile.php?id=372
Bitte weiter verbreiten!
Selbstverständlich dürfen auch ausländische Mitbürger unterschreiben!
Und gar nicht erst auf die Idee kommen, dass das nichts bringt: wer nicht weiterkämpft, hat verloren und ebnet den Weg für die nächsten irren Verbote!