Denunzianten missbrauchen Notrufnummer

Militante Antiraucher blockieren die Notrufzentrale, weil sie Raucher denunzieren

Militante Antiraucher schrecken vor nichts zurück. Jetzt missbrauchen sie sogar schon die Notrufnummer 110, um Menschen zu denunzieren, die in einem Lokal tatsächlich oder angeblich rauchen. Die “Bild”-Zeitung, die über diese Geschichte berichtete, bezeichnet das Ganze als “bizarren Raucherkrieg”. Angeblich ist bereits 17 mal die Notrufnummer 110 alleine in München missbraucht worden, um rauchende Menschen zu denunzieren.

Auch die Polizei ist wenig erbaut von dem Missbrauch der Notrufnummer. Werden dadurch doch womöglich wichtige Anrufe in der Einsatzzentrale blockiert. Polizeisprecher Markus Dengler sagte dem Blatt: “In den meisten Fällen haben wir dann gar keine Raucher angetroffen”. Weiter bemerkte Dengler, dass die militanten Antiraucher sich auch darüber aufregen und beschweren, dass die Raucher vor den Türen der Lokale stehen und rauchen. Die Polizei müsse die Fanatiker und Tabakhypochonder aufklären, dass dies (noch) erlaubt sei. Während dessen bleibt die wirklich wichtige Arbeit liegen.

München scheint in Sachen Raucherkontrolle die neue Hochburg der Antiraucherbewegung zu werden. Während anderswo das Thema meist ruhig angegangen wird, wurden in München seit Bestehen des totalen Rauchverbots in der Gastronomie, dem 1. August 2010,  bereits mehr als 830 Lokale kontrolliert und 38 Verfahren gegen Wirte eingeleitet. Man versucht anscheinend mit allen Mitteln, durch möglichst viel Abschreckung und Aktionismus ein unnötiges Irrsinnsgesetz durch zu peitschen.

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6 Kommentare

  1. “dass die Raucher vor den Türen der Lokale stehen und rauchen.”
    Das haben sich die Anti-Raucher selbst eingebrockt.
    Wahrscheinlich haben sie einfach nicht bedacht, dass sie jetzt durch eine Rauchwolke gehen müssen, um ein Restaurant zu betretten.
    Selber Schuld.

    Der Missbrauch der Notrufnummer kann Leben gefährden.
    Sind Anti-Raucher bereit, für ihre Hysterie über Leichen zu gehen?
    Wenn die Lungen-Bilder auf der Packung nicht Betrug mit Modell und/oder Photoshop sind, haben sie es schon getan: diese Lungen hätten Leben retten können.
    Oder war es Leichenschändung?


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  2. smoki

    das die sogenannten weltveränderer sich dabei in einer telefonzelle verstecken beim missbrauch der notrufnummer macht die sache nicht einfacher.möge das gesetz sie hoffentlich irgendwann mal überführen und sie ihrer gerechten strafe zuführen

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  3. Haben diese fanatischen Denunzianten in München keine andere Arbeit, als die Notrufnummer 110 (gedacht für Notfälle) für so einen “Fliegenschiß”, wie im Lokal X wird geraucht, zu mißbrauchen? Wenn diese Leute gerne den Gutmenschen und Hilfssheriff spielen wollen, in Pakistan mit derzeit gut 20 Mio. ums nackte Überleben käpfenden Menschen, könnten diese Eiferer helfen und Sinnvolles tun. Hartliner, wie Sebastian Frankenberger, Friedrich Wiebel, Ernst Günther Krause, Siggi Ermer und viele Andere mehr, sollten auch gleich mit nach Pakistan kommen, und könnten damit zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Sinnvolles tun.

    Wenn diese Denunzianten “einen Arsch in der Hose” hätten, würden sie sich nicht hinter einer Telefonnummer verstecken. Der Vernaderer Dietmar Erlacher (Rabiater Denunziant greift zum Pfefferspray vom 12.04.10) versteckte sich zumindesten nicht hinterm Telefon.

    In meiner Schulzeit waren “Verpritscher” nicht besonders beliebt. Die damaligen “Verpritscher” sind wahrscheinlich die Denunzianten von heute mit unbegrenzten Wachstum.

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  4. Blaudunst

    Aus welche dunkle Keller kommen diese Denunzianten-Gestalten? Grauenhaft!

    Muß man sich schon schämen zu sagen, dass man aus Bayern kommt?
    Und diese Stadt war einmal die “Weltstadt München”… war sie wirklich?
    Jetzt scheint sie die Hauptstat der Antiraucher-Extremisten zu sein.

    Und die Leute haben immer noch Angst vor der Taliban? Und vor Passivrauch auch noch???
    Angst muß man heute in Bayern vor den Nachbarn und vor den Passanten haben!

    Ja, auch wenn man Nichraucher ist! Es könnte sein, dass der Notarzt eine halbe Stunde zu spät kommt…. Das ist eine REALE Gesundheitsgefährdung!

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  5. Chopper

    Dadurch, dass es eine “gute Sache” ist, glaube ich persönlich nicht an eine Verfolgung. Es wird auch schwierig werden, denn diese Menschen nützen vor Feigheit ja nicht Ihr persönliches Telefon, wo die Nummer zur EZ immer mit übertragen wird, diese Menschen nutzen eine Telefonzelle.
    Andererseits finde ich es gut, dass sie die EZ überlasten. So merken die anderen Notrufnutzer was wirklich wichtig ist.

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  6. faxanton

    Der Mißbrauch von Notrufnummern – und darum handelt es sich hier eindeutig – ist strafbar und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsentzug bis zu einem Jahr geahndet werden. Die Frage ist, ob unsere Ordnungshüter mittelfristig das Gesetz anwenden oder weiterhin diese Extremisten bei der weiteren Verbreitung des Denunziantentums unterstützen wollen.

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