Frankenberger auch in Österreich immer unbeliebter

Wird Sebastian Frankenberger der unbeliebteste Politiker im deutschsprachigen Raum?

Der ÖDP-Politiker Sebastian Frankenberger (siehe Bild), der in Bayern bereits aus mehreren Bierzelten hinauskomplimentiert wurde (Rauchernews berichtete), bekommt nun auch in seiner zweiten Heimat Österreich die Wut der Menschen über seinen unsinnigen Verbotsfetischismus zu spüren. Wie die Oberösterreichischen Nachrichten schreiben, “blasen Innviertler Gastwirte dem Anti-Raucher-Papst den Marsch”.

Vor einigen Tagen hatte Frankenberger verkündet, er sei Schriftführer der deutsch-österreichischen Gesellschaft. Laut Zeitungsangaben ist bereits ein eingeschriebener Brief auf dem Weg zu dem ÖDP-Politiker, in dem steht, dass Frankenberger demnächst abgewählt werden soll. Wirt Heinz Diebetsberger sagte gegenüber der Zeitung: “Die Gruppe will sich von ihm distanzieren, er soll demnächst abgewählt werden”. Weiter sagte Diebetsberger: “Wenn er in mein Lokal kommt, werde ich ihm nahelegen, es zu verlassen. Ich will nicht, dass wir nur in irgendeiner Art und Weise mit dem Mann in Verbindung gebracht werden.”

Besonders sauer sind die Wirte über eine Äußerung Frankenbergers, in der er die österreichischen Nichtraucher dazu aufrief, nach Bayern in die zwangsweise rauchfrei gemachten Lokale zu kommen. Stefan Schneebauer, Wirt aus Schärding, sagte der Zeitung: “Wir hoffen unsere derzeitigen Gesetze so halten zu können. In jedem Lokal gibt es einen Nichtraucherbereich, wo unsere Gäste mindestens genauso gut geschützt sind, wie in Deutschland. Und unsere Gäste kommen, weil sie unsere Qualität zu schätzen wissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wegen des Nichtraucherschutzes mehr Österreicher nach Deutschland fahren. Da kann der Frankenberger trommeln, wie er will.”

Der Braunauer Gastwirt und Brauer Helmut Bogner wird konkreter: “Diese Verdammerei ist eine Sauerei. Ich habe keine Ahnung was dieser selbsternannte Apostel will. Wenn sich die Bayern das gefallen lassen, von mir aus. Ich denke nicht, dass das ein Innviertler wehrlos hinnehmen würde. Und ich verwette meinen Kopf darauf, dass kein Österreicher wegen dem Nichtraucherschutz nach Deutschland fährt.”

Frankenberger selbst zieht derweil den sprichwörtlichen Schwanz ein. Bis zum 1. August 2011 wolle er kein Festzelt mehr besuchen, so der Verbotswahnpolitiker gegenüber seiner Hauspostille “Passauer Neue Presse” (PNP). Auch die Kneipenszene seiner Heimatstadt Passau will er meiden, da er in fast jedem Lokal mittlerweile Lokalverbot hat. Anstatt sich zurückzuziehen, sollte Frankenberger vielleicht darüber nachdenken, was er mit seinem Lügenwahlkampf angerichtet hat und die Schuld nicht immer bei anderen suchen.

Selbstverständlich ist Frankenberger nicht allein verantwortlich für den Hass, der ihm aus der Bevölkerung entgegen schlägt. Allerdings hat Frankenberger es zu verantworten, dass er sich mit militant-aggressiven Antirauchergruppen zusammengetan hat und dass er einen Lügenwahlkampf (Wer mit “Nein” stimmt ist dafür, dass bald überall wieder geraucht wird) geführt hat. Langsam aber sicher bekommt er die Quittung vom Volk für seine Spaltung der Gesellschaft und seine Totalitätsbestrebungen.

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9 Kommentare

  1. smoki

    naja in austra erkennt ihn ja nicht jeder,da er dort mit perücke auftritt (XD) als mozart verkleidet….

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  2. wiesenhof

    ich stimme fasti zu. das gesetz bis 1.8.10 war perfekt!!! jeder konnte in die kneipe gehen, ob in eine raucher- oder in eine nichtraucherkneipe. ich hoffe, herr frankenberger wird aus jedem lokal geschmissen!!! noch etwas: hoffentlich kann er keine KARRIERE als politiker machen, denn das hat er mit seiner kampagne beabsichtigt. leben auf kosten der bürger, bla bla bla erzählen und nichts einhalten!!! p.s. ich bin nichtraucher!!!

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  3. Günther

    ….und der Maly in Nürnberg !!!
    Er war der erste welcher diesen Schmarrn unterschrieben hat….

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    • pengertz

      Wer wird denn Maly kritisieren, der muss es doch wissen – schließlich ist er Oberbürgermeister der Stadt der Menschenrechte Nürnberg und früherer Kettenraucher. Daraus ergibt sich doch seine ausgesprochene Kompetenz beurteilen zu können, dass Raucher bei Wind und Wetter vor die Tür zu stellen, keine Diskriminierung bzw. Stigmatisierung darstellt.

      ER läßt ja auch Obdachlose in verschimmelten Übergangswohnheimen hausen.

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  4. Nicht vergessen und ihn auch bitte nicht übersehen – auch Matthias Thürauf hatte bei diesem Unsinn kräftig mitgemischt, gehetzt und aufgestachelt….

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    • Ob sich die Schwabacher trauen, ihrem Oberbürgermeister Lokalverbot zu geben? Verdient hätte er es auf alle Fälle, das ist richtig.

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      • Silvio

        Das wäre für alle Wirte wie ein Generalstreik anzusehen.
        Nach dem totalen Rauchverbot
        ein Verbot aller Politiker inkl. Oberbürgermeister.
        Wenn alle zusammenhalten werden die sich schon dafür einsetzen das der Spuk ein Ende hat.

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      • Bernhard

        Am wichtigsten wäre das Hausverbot für die Politiker auf der Wiesn!
        Allerdings würde ich es einschränken auf diejenigen, die aktiv mitgemischt haben, oder die berechtigten Befürchtungen der Wirte als “dämlich” bezeichnet haben.

        Stellt Euch vor, wie ein Herr Ude gut gelaunt zum Ozapfn kommt, am Zelteingang freundlich aber bestimmt erfährt, dass er Hausverbot hat und statt ihm Helmut Schmidt die Ehre hat, die Wiesn zu eröffnen.

        So könnten die Wiesnwirte auf humorvolle Art zeigen, was sie von dem Wahnsinn halten und hätten sicher auch sehr positive Presse.

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  5. fasti

    Es wird immer perfider in seinem Dunstkreis zu sein .. vielleicht merkt man jetzt erst was da für eine Lawine losgetretten wurde …
    Das alte bis zum 1.8.10 geltende Gesetz hat genügt .. und jetzt bekommen die Militanten Oberwasser .. und die selbstgerechten Jünger dieser “Gutmenschen” rennen hinterher wie Schlachtlämmer dem Metzger

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