Rauchverbot: Schauspieler will nicht mehr in Bayern drehen

Der Schauspieler Jan Fedder will nicht mehr in Bayern drehen

Dem 1955 in Hamburg geborenen Schauspieler Jan Fedder (Großstadtrevier) reicht es. Nach dem Verbotsentscheid der ÖDP kündigte Fedder an, nicht mehr in Bayern drehen zu wollen. “So nicht und nicht mit mir” sagte Fedder der Zeitschrift “Bunte”. Und weiter: “Ich lasse mir von niemandem sagen, was ich zu tun oder zu lassen habe. Ich fühle mich in eine Zeit zurückversetzt, in der Bevormundung, Bespitzelung und blinder Aktionismus stattfand.”

Der Schauspieler, der sich selbst als “Genussraucher” bezeichnet, fragt sich: “Darf ich dann nicht rauchen – nicht in meinem Hotel, nicht in einem Gasthaus?” Und wenn dem so sei, wird es definitiv so sein, dass er nicht mehr in Bayern drehen werde.

Fedder kündigte weiter an, sollte ein totales Rauchverbot in der Gastronomie auch in seiner Heimatstadt durchgepeitscht werden, werde er seine Freiheit verteidigen, wenn es sein müsse auch “bis zu einem bitteren Krieg”. Niemand denke an die Besitzer kleiner Kneipen, so der Schauspieler. “Diese Wirte, die seit Jahrzehnten gerade so über die Runden kommen, die Familien haben, können dichtmachen. Ganze Existenzen werden ruiniert. Das kann nicht das Ziel sein, nur weil es militante Menschen gibt, die uns Erwachsenen Verbote erteilen.”

In einer Online-Abstimmung der Bunten sprachen sich bei Redaktionsschluss 32 Prozent für ein totales Rauchverbot ohne Ausnahmen in der Gastronomie aus, 3 Prozent wollen Ausnahmen bei Volksfesten, 41 Prozent wollen die Rauchverbote so lassen wie sie derzeit sind und 23 Prozent stimmten dafür, dass die Rauchverbote komplett wieder aufgehoben werden sollen.

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6 Kommentare

  1. Blaudunst

    Wir haben doch auch Künstler, die ihren Namen verdienen! Respekt, Jan Fedder! Klare Worte, klare Entscheidung! Und volles Verständnis dafür…

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  2. Elvira Enderl

    Ich kann Jan Fedder nur zustimmen! In absolut allem! Recht hat er! Ich habe selber eine Raucherkneipe und stehe jetzt vor dem Ruin.

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  3. Jan Fedder hat doch vollkommen Recht, wenn er Bayern wegen des totalen Rauchverbotes nicht mehr arbeiten(drehen) will. Wenn ich persönlich in Bayern nicht so fest verwurzelt wäre, würde ich auch in ein anderes Bundesland umziehen.

    Wahrscheinlich werden ab dem 1. August 2010 der ersten Gesundheitsdiktatur auf deutschem Boden im Verbotsstaat Bayern viele rauchende Touristen den Rücken kehren, und woanders Urlaub machen. Es werden in Zukunft mit Sicherheit noch viele wirtschaftliche Schäden, wegen des totalen Rauchverbotes für Bayern entstehen.

    Momentan wird Dieses noch von den Befürwortern des totalen Rauchverbotes bestritten. Die JA-Wähler und die Raucher, die sich der Wahl enthalten haben, kommen mir eh wie ein Storch vor (kloana Kopf, große Klappm).

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  4. Klaus H.

    Ich verstehe die Einstellung weder auf dieser Seite, noch auf dieser: http://www.theeuropean.de/stefan-fraedrich/3764-arme-raucher


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  5. faxanton

    Sowohl Dr. Helmut Schmidt als auch Jan Fedder haben durch überragende Leistungen bewiesen, daß hier von einer Verblädung wohl keine Rede sein kann. Das es jedoch möglich ist, einen solchen Zustand als
    Antiraucher und Hardcore-Fanatiker auch ohne Rauch zu erreichen, zeigen einige Kommentare immer wieder.

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  6. Servaxx

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