Fanatismus und Intoleranz siegt über Augenmaß und Menschlichkeit

Die Fanatiker haben den Verbotsentscheid gewonnen

Der Fanatismus militanter Antiraucher hat gesiegt. Bei einer Wahlbeteiligung von gerade einmal 37,7 Prozent haben sich 61 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten für ein Kneipensterben sowie die Störung der Nachtruhe von Anwohnern in Kneipenvierteln und Verbotswahn entschieden.

Die Gründe für den Wahlausgang sind vielfältig. In erster Linie ist die geringe Wahlbeteiligung ein Grund für das Ergebnis. Die Fanatiker konnten ihresgleichen wesentlich besser mobilisieren. Das Bündnis gegen Verbote schaffte es nicht, die überwiegende Mehrheit der Menschen zur Wahlurne zu bringen.

Ein weiterer Punkt ist der Lügen-Wahlkampf der ÖDP. So wurde beispielsweise behauptet, wenn man mit “NEIN” stimme, würde “fast überall wieder geraucht” werden. Eine knallharte Lüge, denn beim Verbotsentscheid ging es um die Beibehaltung des bestehenden Gesetzes, nicht um eine Lockerung. Befragungen kurz nach der Wahl zeigten, dass viele Menschen diese Lüge für bare Münze genommen hatten und deshalb mit “Ja” gestimmt haben. Einige Menschen waren sich trotz der vermehrten Aufklärung in den letzten Tagen nicht bewusst, dass sie mit “Ja” für den Verbotswahn stimmen würden.

Ein sachlicher Wahlkampf fand von Seiten der ÖDP und ihrer Mitläufer so gut wie nie statt. Statt dessen wurde mit “Vasallen der Tabaklobby” tief in die Propagandakiste gegriffen, man scheute sich nicht einmal davor, Kinder zu instrumentalisieren.

Bayern muss nun versuchen, mit dem Ergebnis zurecht zu kommen. Die ersten Wirte kündigten bereits an, ihre Lokale, die sie zum Teil seit Jahrzehnten führen, zu schließen. Damit werden viele Kellner und Bedienungen arbeitslos. Andere wollen den juristischen Weg beschreiten und lassen derzeit prüfen, welche Möglichkeiten sie außer einer Lokalschließung haben.

Franz Bergmüller, Sprecher des Aktionsbündnisses “Bayern sagt Nein”, kommentierte das Ergebnis mit folgenden Worten: “Das Ergebnis wird nicht zur Befriedung der Gesellschaft beitragen, sondern zu einer weiteren Spaltung und zum Denunziantentum”. Die FDP kritisierte ihren Koalitionspartner CSU, der es nicht für nötig erachtet hatte, das eigene Gesetz zu verteidigen.

Ein Sprecher des privaten Bündnisses “NEIN beim Volksentscheid” kommentierte das Ergebnis mit den Worten: “Unser Mitgefühl gilt den Wirten, denen ihr Lebenswerk zerstört wurde sowie den Anwohnern, die nun unter dem Lärm der Raucher, die vor die Türen der Lokale getrieben werden, zu leiden haben.”

Sebastian Frankenberger, Initiator des Verbotsentscheides, hatte angekündigt, vielleicht sogar einmal das Lokal “Schwabinger 7″ zu besuchen, wenn dort nicht mehr geraucht würde. Viel Zeit hat er dafür allerdings nicht mehr, denn auch dieses Kultlokal wird wie viele andere seine Pforten wegen des totalen Rauchverbots in Bayerns Gastronomie schließen müssen.


190 Kommentare

  1. Elvira Enderl

    Es ist schon so, die CSU hat uns im Stich gelassen, und wollte die Entscheidung auf das Volk abwälzen um selbst aus “dem Schneider” zu sein. Toll! Und wo kann ich jetzt meine Umsatzeinbußen einklagen? und warum überhaupt? Kann man nicht einfach sein Hirn einschalten und die letzten Arbeitsplätze noch schützen und einen gewähren lassen!? Und Wahlwerbung war fast nur von den “Ja” Sagern zu sehn. Ich habe beim Einkaufen einige kennen gelernt, die überhaupt nicht wußten, was “Ja” eigendlich für Folgen hat! Und solche unwissende Kreaturen läßt man über die Existenz von zig Tausend Menschen entscheiden?! 20 Jahre Erinnerung habe ich von meiner Kneipe im Kopf und jetzt soll alles aus sein. Mein ganzes soziales Umfeld wird zerstört! Nicht mal die Zeitungen wie die FLZ usw. sind bereit, meine Leserbriefe zu veröffendlichen. Langsam glaube ich an eine Verschwörung. Hat denn ein Raucher kein “Grundrecht auf Versammlungsfreiheit” in einem speziell gekennzeichneten Raucherclub?! Im übrigen kann man die Grünen auch nicht mit einfacher Mehrheit verbeiten. Dazu braucht es auch eine zweidrittel-Mehrheit.

    • Bernhard

      @ Elvira:

      von der CSU hab ich nichts anders erwartet.
      Interessant finde ich das Desinteresse der FDP, denn die ist definitiv nur deshalb im Landtag, weil sie 2008 eine sinnvolle Neugestaltung des Rauchverbots versprochen hatte.

      Ich bin gespannt drauf, was das Verfassungsgericht draus macht!

      Da sind auch noch weitere Verfassungsbeschwerden möglich, aber da drängt die Zeit!

      Falls Du also noch eine Idee hast, was in den bisherigen Verfassungsbeschwerden noch nicht enthalten war, wende Dich schnellstmöglich an RA Michael Scheele oder an RA Alexander Nerz (oder an einen anderen wirklich guten Anwalt Deines Vertrauens).

      Meiner Meinung nach ist bisher vor allem der Punkt viel zu kurz gekommen, dass der Wirt für die Leute vor seinem Lokal verantwortlich ist:
      wenn Du eine Kneipe in einem Wohngebiet hast und nachts um 2:00 noch fünfzig Leute vor der Tür stehen, hast Du zwar vermutlich Umsätze, mit denen Du überleben kannst, hast aber gleichzeitig so viele Anzeigen am Hals, dass über kurz oder lang Deine Konzession weg ist.

      Ich hoffe auch immer noch, dass in irgendeiner Form richtig öffentlich wird, warum sich die Presse derart einseitig verhalten hat (und weiterhin verhält) statt über die Lügen und Manipulationen zu informieren, die von Initiatoren, Unterstützern und Sponsoren vorsätzlich verbreitet wurden.

  2. Melisande

    Finde der Artikel greift ganz gut auf, woran es lag, daß die militanten Nichtraucher gesiegt haben.
    Jedoch muss ich sagen, daß bereits die Abstimmungsfrage schon so verwirrend gestellt war, daß man wirklich im Thema sein musste um so zu antworten, wie man wollte. Wie kann das sein ? Nicht jeder Bürger bewegt sich auf solchen Seiten und weiß Bescheid. Hätte man da nicht “vorbeugen” müssen, gerade als “Proraucherbewegung” ? Der zweite Punkt ist natürlich, daß die Nichtraucherlobby offensichtlich Ihre Leute wesentlich besser mobilisieren konnte zur Wahl zu gehen. Wo waren da die ganzen “Raucherverbände” ? – Leider hörte man als Normalbürger von denen nichts. Fairer Wahlkampf ? lächerlich, wie kann man sowas überhaupt auch nur annehmen bei so verborten Gegnern ? Jedenfalls ein geschenkter Sieg für die immer weiterschreitende Reglementierung des Volkes und das auch noch mit Zustimmung dessen und alle sog. Pseudoeinsprüche und Prozesse werden nun nichts mehr daran ändern.
    In München hat man bisher noch gar nicht begriffen was dieses neue Gesetz überhaupt bedeutet. Bei uns auf dem Land ändert sich nichts mehr, denn hier gibts seit dem “ersten Raucherschutzgesetz” schon keine Gaststätten und Kneipen mehr, in welchen man rauchen darf.
    Einfach super……….Essen gehen, Bierchen trinken in der Kneipe, eine Tasse Kaffee………nur noch im Sommer und dann draußen. Im Winter bleiben die Raucher zu Hause. Jede Feier, ob Hochzeit oder was auch immer, wird zur Farce, denn 2/3 der Gäste steht vor der Tür beim rauchen.
    Bin mal gespannt wie lang es dauert, bis uns der Staat vorschreibt was wir essen dürfen.

    • Frigorist

      Melisande …. die Abstimmungsfragen, welche sehr “ungünstig” für die Raucherseite gestellt war wie Du richtig erkannt hast, hätte den betreffenden Personen schon vor der Abstimmung auffallen und ihnen das zu erwartende “Delemmer” bewusst sein müssen.
      Es haben ganz einfach zu viele “geschlafen”!
      Die Rauchergegnerseite war uns um so einiges voraus, der Idealismus der Antis mit ihrem enormen Einsatzwillen, die Aktivierung all ihrer Kräfte und noch so manches mehr.
      Die Erkenntnisse sind nun für uns zu spät und die gegebenen Tatsachen liegen als Ergebnis auf dem Tisch, ob sie uns gefallen oder nicht.
      Und mit der Enttäuschung fertig zu werden, wird bei so einigen Rauchern noch lange Zeit andauern.
      Für Fehler muss man meistens bezahlen und “wir”, vor allem die Verantwortlichen auf der Raucherseite, haben viele Fehler gemacht, welche im Nachhinein schwer, wenn überhaupt jemals wieder auszubügeln sind.
      Es kann jetzt nur noch das Verfassungsgericht helfen und wie im Saarland das Gesetz bis zu einer endgültigen Klärung aussetzen.
      Für diesen Fall müssen sich im Vorfeld jetzt nun die Rechtsanwälte damit beschäftigen.

    • Wolfgang

      @Melisande
      Du hast es auf den Punkt gebracht.
      Die Frage ob zuwenig informiert wurde stelle ich mir persönlich eigentlich garnicht. Ich erwarte von jedem mündigen Bürger dass er sich selbst ausreichend informiert. In unserer heutigen Zeit ist das ja nun auch kein Problem mehr.
      Die Realität sieht allerdings anders aus.

      Nur zu denken “ich bin FÜR oder ich bin GEGEN Rauchen” da macht es sich der Wähler zu einfach.

  3. smoki

    ordnung muss sein….(
    Hausmeister Krause )

  4. Wolfgang

    @Frigorist
    das es mehr (Private etc) geben wird glaub ich dir. Ideen wird es sicher viele geben da mach ich mir keine Sorgen.
    Ich persönlich hab mein Kneipenleben schon seit einiger Zeit stark reduziert. Ich stamme noch aus der “Schwabinger7″-Zeit wo man mit viel Alkohol in verqualmten Kneipen angeregt diskutierte,
    In den kleinen Raucherkneipen die es bis jetzt in meiner Nähe noch gab wurde es mir allmählich auch zu öde. TV mit Sport oder Spielautomaten und ja kein ernsthaftes Thema ansprechen…
    Ich baue also meinen jahrzehntelangen aufgebauten Kneipenbesuchsüberschuss langsam wieder ab. ;-)
    Diese Verhaltensänderung wurde zum Teil natürlich schon durch das Rauchverbot forciert.

    * Früher, ja da ging in den Kneipen noch der Rauch auf *

  5. fasti

    mir ist da gerade eine idee gekommen
    wie wäre es wenn wir in zukunft nur noch die lokale besuchen die bisher rauchen liessen, und die anderen meiden, den dann sind sie es die jammern und änderungen fordern
    den die lokale die bisher einen raucherraum hatten sollten weiterhin unterstützt werden, während die anderen ja nicht nötig hatten etwas für raucher zu tun, obwohl sie es gekonnt hätten
    auch wenn in dem einen oder anderen nichtraucherlokal das essen nicht schlecht war, die rauchergaststätten können das mindestens genausogut wenn nicht sogar besser :-)

    ansonsten finde ich jede diskusion mit bestimmten personen, wie man ja an meiner schriebweise feststellen kann, absolut überflüssig. den daas sind menschen die öl ins feuer giessen um es zu löschen, anstatt das sie versuchen die ursache zu finden warum es brennt .. und das ist zur zeit gesellschaftlich mehr als der fall..

    • Wolfgang

      @fasti
      das solte man machen. Ausserdem werd ich wegen so einer Abstimmung meine Lebensweise nicht gleich umkrempeln. ;-)
      Mit “…Diskussion… überflüssig..” … geb ich dir vollkomen recht.

      *61% stimmen mit JA und schon geht der Rauch auf*

    • Frigorist

      @ fasti …. genau Dein Vorschlag wird zukünftig vielfach als Realität eintreten und somit werden Existenzen von Kneipen gezielt kaputt gemacht.
      Viele der Raucher und Raucherinnen gehen nicht wie dressierte Hunde vor die Türe und wenn in einigen Gaststätten ja, dann hat dies bestimmt nicht lange Bestand, da die Klagen der Anwohner für die Wirte nicht mehr finanzierbar sind.
      Wenn ein Gastwirt Jürgen Füssl mit seinem Bistro „Namenlos“ nicht beim ersten absoluten gesetzl. Rauchverbot mit der Ausnahmeregelung einen Raucherclub hätte realisieren können, dann hätte er mit Sicherheit schon zu damaliger Zeit „das Handtuch“ geworfen.
      Die wenigen Wirte, welche sich für die Beibehaltung des funktionierenden Nichtraucherschutzes ernsthaft eingesetzt haben, verdienen unbedingt mein Mitgefühl.
      Jedoch den Wirten welche auf Grund ihrer Faulheit und ihrem Desinteresse den Volksentscheid mit ihrem zu erwartenden NEIN boykotierten, denen wünsche ich die Folgen ihres Handelns bzw. Nichthandels voll auszukosten zu müssen.
      Es wird sich erstens die „Schattengastwirtschaft“ enorm vermehren, vielfach die Raucher ihren vormals so gemütlichen Stammtischen fern bleiben und dann reduzieren sich auch die Nichtraucher als Gäste, da ihr gewohnter rauchender Bekanntenkreis in den Kneipen fehlt.
      Ich gehe ja auch nicht in die Kneipe um nur ein Bier trinken zu können, das kann ich zu Hause auch und das sogar noch bedeutend billiger.
      Ich gehe in die Kneipe um eine gewisse Gesellschaft mit dementsprechenden Freunden und Bekannten zu pflegen und demzufolge mit diesen Personen eine gute Unterhaltung zu suchen.
      Und wenn ich eben diese Freunde und Bekannte nicht vorfinde, was soll ich dann in der Kneipe?
      Wie ich schon erwähnte, sind derzeit schon von vielen Kneipengänger Planungen im Gange gewisse Räumlichkeiten für private Zusammenkünfte, in denen dann so genannte Partys die früheren Kneipenbesuche ersetzen.
      Ich freue mich schon jetzt die „langen Gesichter“ von den jetzt so schadenfreudigen Nichtrauchern in spätestens einem Jahr zu sehen, wenn es ihnen in ihren Kneipen zu langweilig mangels Gesellschaft wird.
      Ich würde es keinesfalls dulden und meinen Einfluss nutzen, dass dann diese Leute in der Gemeinschaft der privaten Partygesellschaften auftauchen.
      Man hat dies ja schon in den Zeiten der Raucherclubs und dann anschliessend bei der Ausnahmeregelung der 75 qm – und Zweiraumregelung erlebt, wo und bei wem die Nichtraucher sich aufhielten.
      Die kleinen Raucherräume waren voll und die schönen grossen Gasträume als Nichtraucherräume gähnend leer.
      Wir werden es alle zukünftig erleben und dies bestimmt schon mittelfristig, der Schuss mit dem absoluten Rauchverbot in den Kneipen geht nach hinten los.
      Wollen wir wetten? Wer traut sich? Ich setze jeden Betrag dagegen für meine Vorraussagen!

      • Wolfgang

        @Frigorist
        Da wette ich lieber nicht mit, wenn schon ein Grossteil der Raucher garnicht zur Wahl geht.
        Sicher werden sich viele weiterhin Nischen suchen, doch großartige Auswirkungen wird das m.E. nicht haben.

        *Bevor ich kämpfe rauch ich erstmal eine ;-) *

      • Frigorist

        @ Wolfgang …… ich erlebe ja jetzt schon vielfach die Nachfrage nach Mobiliar von zu erwartenden Stilllegungen von bisherigen Kneipen, deren Räumlichkeiten dann zu anderweitigen Geschäftsläden (wie vor kurzen wieder erlebt, in einen Blumenladen) umfunktioniert werden.
        Ich werde in meinem Kundenkreis oftmals dazu aufgefordert, die kältetechnischen Einrichtungen fachgerecht zu demontieren und wie z.B. das Kältemittel aus den Kältekreisläufen der Kühlraumanlagen zu entsorgen.
        Da dies vielfach bekannt ist, werde ich dementsprechend nach wieder zu verwendendem Mobiliar und brauchbaren kältetechnischen Einrichtungen angefragt, welche dann für die „Schattenwirtschaften“ (private Partygesellschaftsräume) Anwendung finden.
        Diese sind in Zukunft bedeutend mehr als Du denkst!

      • Elvira Enderl

        Genau so wird es sein! keine Nichtraucher Kneipe wird je an mir einen Euro verdienen! Und das kann ich bestätigen: seit Dez 2007 war ich auf keinem Konzert mehr, welches innen Statt fand und sonst nur da wo geraucht werden konnte. Außer im Sommer, ja. Aber das wars. Leider wird das das Klientell in meiner Kneipe genau so sehn und ich kanns ihnen nicht mal verdenken.

    • Elvira Enderl

      Absolut richtig! Genau das sollten die Menschen tun, nur noch Kneipen besuchen, die bisher rauchne ließen!

  6. Wolfgang

    Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige umso unsinniger erscheint es mir.

    *mein Hirn raucht in einem geschlossenen Raum*

  7. Wolfgang

    @Niedermeier
    Dein Argument “niemand wird gezwungen… ” würde ich besser weglassen. Ein fanatischer Nichtraucher könnte dir sonst kontern mit “Niemand wird gezwungen:
    an Ölverseuchten Stränden zu wandern”
    in verschmutzen Seen zu Baden”
    Und und und

    • Frigorist

      @ Wolfgang …. ist doch auch so!
      Es wird z.B. bei dem ländlichen Brauch des Sonnwendfeuers niemand gezwungen durchs Feuer zu springen. Es wird kein Nichtraucher gezwungen in ein Raucherlokal rein zu gehen, kein Nichtraucher dem Zwang ausgesetzt in einem Raucherlokal zu arbeiten. Nicht einmal ein röm. – kath. Christ wird gezwungen am Sonntag in die Kirche zu gehen, wie auch mich niemand dazu zwingen kann, sollte ich mal in einer Kirche sein, im Kirchenchor mitzusingen.
      Und mit Deinem Beispiel der ölverseuchten Strände und verschmutzten Seen hast Du vollkommen Recht.
      Ein fanatischer Nichtraucher könnte „sonst kontern“ löst z.B. bei mir nur ein müdes Lächeln aus.
      Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis viele Nichtraucher als normale Menschen (wie selbstverständlich auch sehr viele Raucher) und ein fanatischer militanter Nichtraucher ist für mich ein Mensch, den die/ich in meiner Gesellschaft nicht brauchen kann und Gott sei es gedankt, „so was“ auch nicht habe.
      Ich gehe sogar soweit: „militante fanatische Nichtraucher braucht die Welt nicht!“

      • Wolfgang

        @Frigorist
        Auch ich kenne nur sehr tolerante Nichtraucher. Oder besser gesagt ich kannte bis… ;-)

        * Ich fordere: Rauchverbot für alle aktiven Vulkane*

    • Werner R. Niedermeier

      Die militanten Antiraucher behaupten aber, dass die armen Bedienungen gezwungen seien, in Raucherlokalen zu arbeiten. Dies ist eine weitere Lüge dieser Gutmenschen. Niemand wird gezwungen irgendwo zu arbeiten, wo er das nicht will. Sehen wir mal von Hartz IV-Strafaktionen ab, allerdings ist mir nicht bekannt, dass man solche Leute in die Gastronomie schickt.

  8. snoopy

    Fällt das Mustermännchen unter die Gattung Erdmännchen?
    Ich möchte natürlich jetzt mit meiner Frage nicht die Erdmännchen beleidigen, sollte dem so sein. In jeder Spezies gibt es mal Ausfälle wobei dann den Mitgliedern der ganzen Rasse kein Verschulden anzulasten ist.
    Wie es auch unter der Menschheit ausgewilderte A……….er gibt, so sind solche auch in der Tierwelt aufzufinden.
    Und übrigens, in jeder Gruppe die etwas auf sich hält, gibt es einen so genannten Hofnarren. Warum soll dies ausgerechnet bei den Fanatikern unter den militanten Nichtrauchern nicht der Fall sein?

    • Erwin Mustermann

      Snoopy, kleiner Hofdackel, du riskierst eine “Rote Karte” …
      “Auch wenn das in Antiraucher-Kreisen üblich ist, hier ist dem nicht so. Daher möchte ich darum bitten wieder zu einem höflichen Diskussionston zurück zu kehren. Das gilt insbesondere, ABER NICHT NUR, für die Gäste hier. Die Red” hat vor einigen Tagen der Chef hier geschrieben.

      • Frigorist

        Zitat: „Snoopy, kleiner Hofdackel, du riskierst eine “Rote Karte” … Zitat Ende!
        Da habe ich ja direkt den Eindruck, es spielt sich hier jemand als Hausmeister (gegenüber einem @ Snoopy) des Forums „Rauchernews“ auf, dem diese Aufgabe ja gar nicht zusteht.
        Aber typisch die Manier eines Antis, welcher sich einer fanatischen militanten Gruppe zugehörig sieht und sich dazu auserkoren fühlt, andere Personen zu belehren und nach seinen Ansichten zu missionieren versucht.
        Rügen zu erteilen und Hinweise auf Verhaltensweisen zu geben stehen ganz allein dem Forenbetreiber, in dem Fall Werner Niedermeier zu und auf keinem Fall so einen sich selbst in hochtrabender Art und Weise agierenden Möchtegernmissionar.
        Den Begriff „Zeugen Jehovas“ umfunktioniert in „Zeugen der Nichtraucheraposteln“ entspricht der Verhaltensweise der gewissen Sektenprediger, welche bevor auf das Volk losgelassen ihre zuvor einstudierten und auswendig gelernten Sprüchlein mit Stolz vortragen.
        Dabei ertragen sie dann noch einem Märtyrer gleich nach „Gutmenschenart“ fest und unabweichlich ihren Standpunkt trotz stichhaltiger Gegenargumente.
        In ähnlicher Weise haben die Lakaien eines Führers der „Deutschen Nation“ von 1933 bis 1945 damals das deutsche Volk ins Verderben geführt und sind mit ihrer Ideologie kurzzeitig, aber immerhin fast 13 Jahre, in ihrem Sinne erfolgreich gewesen.
        Vergleichbar mit dem Antisemitismus aus dieser Zeit umgemünzt auf den derzeitigen praktizierten Holocaust auf die Raucher und Raucherinnen bezogen, kann man nur dem entsprechenden Kampf entgegen wirken, „wehret den Anfängen!“. Und nachdem uns die Geschichte ja dies gelehrt hat, ist es unsere Pflicht, unsere Lehren daraus zu ziehen.

  9. Noris

    Hallo zusammen, ich gehöre zu den hier oft genannten “Fanatikern”. Persönlich war ich mit der geltenden Regelung einverstanden – wenn ein Lokal ein Raucherlokal war, bin ich eben nicht mehr hingegangen. Ich würde gerne allerdings gerne wissen, wie es um das Thema “Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz” steht. Viele Nichtraucher, die in der Gastronomie arbeiten, können nicht verhindern, dass an ihrem Arbeitsplatz geraucht wird. Wenn dies in meinem Büro ebenfalls der Fall wäre, wäre diese eine unerträgliche Situation. Wie ist die Meinung dieses Aktionsbündnis zu diesem Punkt? Bitte keine “Hetzantworten”, ich bin wirklich an einer ehrlichen Meinung interessiert und auch kein militanter Nichtraucher

    • Werner R. Niedermeier

      Selbstverständlich gilt in der Gastronomie – wie übrigens überall anders auch – der Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Wie kommen Sie darauf, dass das nicht gelten soll?

      Die Unterstellung, die “vielen Nichtraucher, die in der Gastronomie arbeiten” könnten das Rauchen an Ihrem Arbeitsplatz nicht verhindern, ist Unsinn. Niemand, der der Paranoia gegen den sogenannten Passivrauch folgt, wird gezwungen in einem Raucherlokal zu arbeiten.

      Vielleicht sollten Sie sich einmal um den Arbeitsschutz z.B. von Politessen kümmern, die an vielbefahrenen Straßen arbeiten müssen. Oder um die Menschen, die an Autobahnbaustellen arbeiten. Oder um die in Atomkraftwerken. Oder, oder, oder.

    • Frigorist

      @ Noris ….. ich behandle Rauchen am Arbeitsplatz in meinem Betrieb sehr einfach.
      Um das Betriebsklima nicht zu belasten, stelle ich schon gleich gar keine Nichtraucher als Mitarbeiter ein, so einfach ist das.
      Bei mir ist die Anwesenheit im Firmenauto auch indirekt ein Arbeitsplatz und dies in dieser Hinsicht, bei der Arbeitsstundenberechnung für den Kunden ist Fahrtzeit gleich Arbeitszeit.
      Und dass ich im Auto rauche, ist für mich und ebenso für meine Mitarbeiter eine Selbstverständlichkeit!
      Bei Arbeiten in meiner Firmenwerkstätte wird selbstverständlich geraucht, nachdem alle Mitarbeiter Raucher sind und sie ihrem Genussempfinden nachgehen können und dürfen.
      Ich selbst rauche auch beim Kunden, natürlich mit Ausnahme in Räumen mit feuergefährlichen Substanzen gelagert, in Küchen sowie in Lebensmittel – Kühlräumen. Nachdem in Getränke – Kühlräumen nur Getränkeflaschen und Fässer gelagert sind, also keine offenen Lebensmittel, habe ich kein Problem da zu rauchen.
      Und seltsamer Weise habe ich da auch mit den Gastronomiebetreibern keinerlei Schwierigkeiten bekommen, denn würde ich da mit persönlichen Einschränkungen meine Tätigkeiten verrichten müssen, bin ich unverrichteter Dinge in Bezug der Ausführung des Auftrages schneller weg, als ich gekommen bin.
      Nur ein einziges Mal wollte mir ein seit kurzem neu eingestellter Betriebsleiter eines Hotels „Schwierigkeiten“ bereiten, den aber der Hotelbesitzer in meinem Sinne ganz gewaltig die Leviten gelesen hatte.
      So sieht die Situation in Bezug Rauchen am Arbeitsplatz in meinem Arbeitsbereich aus, ob in den eigenen Betriebsräumen sowie auch am Arbeitsplatz bei meinen Kunden.

      Und wäre ich Gastwirt würde ich im ähnlichen Fall handeln, Angestellte nur als Raucher und Raucherinnen zu beschäftigen.
      Im Gästebuch vom VEBWK meldet sich periodisch ein „Sturer Allgäuer“ zu Wort, den ich als waschechter Niederbayer in Bezug Rauchen an Sturheit bestimmt übertreffen würde.

    • Bernhard

      @ Noris:

      ich bin mir noch nicht sicher, ob man Dich als Fanatiker sehen sollte, u.a. da Du mit der bisherigen Regelung kein Problem hattest.

      Ich halte es für legitim, dass für manche Menschen Rauch ein unangenehmer Geruch ist.
      Kritisch wird es erst, wenn diese dann die ganz große Verbotskeule schwingen wollen.
      Noch kritischer wird es, wenn diese dem Rest der Welt ihre eigene Lebensweise als die einzig richtige aufzwingen wollen.

      Zu Deiner Frage “Nichtraucher, die in der Gastronomie arbeiten”:

      der Anteil der Raucher unter den Arbeitnehmern in der Gastronomie ist weit überdurchschnittlich, dadurch stellt sich diese Problematik nicht im gleichen Maße, wie in anderen Bereichen.
      Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es für einen Nichtraucher tatsächlich schwieriger ist, seine Interessen durchzusetzen.

      Da denke ich aber, dass dies nicht Sache des Gesetzgebers sein sollte, da zum einen die Arbeitgeber (d.h. die Wirte) durch die bereits geltenden Rauchverbote und die damit verbundenen Probleme ausreichend sensibilisiert sind, zum anderen die Kunden eine entscheidende Rolle spielen.
      Was nützt der schönste, rauchfreieste Arbeitsplatz, wenn ich ihn verliere, weil der Chef zusperren muss, weil der Gesetzgeber einen Fehler gemacht hat?
      Der Arbeitnehmer wusste auch schon, als er sich für die Gastronomie entschieden hat, dass in dieser Branche geraucht wird.

      Dazu habe ich auch noch einen konkreten Fall:
      ich habe einen Kunden, der vier Lokale betreibt.
      Er selbst ist Nichtraucher, hat daher schon lange vor den Verboten in sehr gute Luftreiniger investiert.
      Da jedes seiner Lokale über 75 m² hat, ist er seit August letzten Jahres gezwungen, diese als Nichtraucherlokale zu betreiben.
      Gleichzeitig hatte er in den dreißig Jahren, die er die Lokale betreibt, noch nicht eine Bewerbung von einem Nichtraucher und auch noch keinen einzigen Nichtraucher als Gast – auch nicht nach der Verschärfung des Gesetzes zum 1.8.2009

    • Nansy

      @ Noris:

      Für viele geht es gar nicht um den Arbeitsschutz. Es ist nur der billige Versuch die Raucher aus der Gastronomie zu verdrängen.
      Nehmen wir doch einmal an, es gäbe bereits voll funktionsfähige Roboter, die die Arbeit von Kellnern übernehmen könnten. Glauben Sie wirklich, die Diskussion um Rauchverbote in der Gastronomie wären damit vorbei? Natürlich nicht.

  10. Erwin Mustermann

    @Bernhard.: und wo ist das Problem? Was ist eigentlich ein Raucherlokal? Ein öffentlicher Raum (die vielzitierte Eckkneipe) in dem Nichtraucher nichts zu suchen haben? Wenn doch, haben sie es uneingeschränkt zu akzeptieren, dass dort geraucht wird? Oder kann man erwarten, dass anwesende Raucher entweder für die Dauer ihres Aufenthalts mal eben nicht rauchen oder zum rauchen raus gehen. Es gbit wohl kaum ausgewiesene Raucherlokale, von jenen mal abgesehen, die durch ihre Bezeichnung relativ zweifelsfrei als solche erkennbar sind (Shishabars und Tabaklounges) und wohin sich dann ein Nichtraucher sowieso nicht verirrt, wenn er die dort gegebenen Situation nicht akzeptiert, genausowenig wie in einen Raucherraum. Die Logik von den bis zu 90 % Nichtraucherlokalen, die trotzdem überleben, obwohl dort niemand rauchen darf, hat mir bis jetzt auch noch keiner erklären können. Es wird also viel behauptet, ohne tatsächlich auch die Nachweise erbringen zu können. Die Forschung geht auch nicht allein von WHO und DKFZ aus, auch wenn das von interessierten Raucherkreisen im wieder gerne so dargestellt wird. Da haben sich schon mehr damit befasst und ich denke, dass von denen auch etliche nicht von der WHO oder dem DKFZ den Forschungsauftrag erhalten haben. Dass WHO und DKFZ Lügen verbreiten, dürfte auch nur insoweit richtig sein, als deren Forschungsergebnisse von anderen Forschern widerlegt wurden. Andere unabhängige Forscher würden sich nicht auf 3301 Passivrauchtote berufen, aber trotzdem die Schädlichkeit des Passivrauchs bejahen. Von den Forschern, die die Unschädlichkeit bejahen, dürften auch etliche dabei sein, die den Forschungsauftrag von der Tabaklobby bezahlt bekommen.

    • Bernhard

      @ Erwin Mustermann:

      es fällt schwer, Dir ernsthaft zu antworten:

      Du kennst das seit 1.8.2009 verschärfte Gesetz, über dessen Fortbestand Du am 4.7.2010 abstimmen durftest.
      Darin war klar geregelt, welche Lokale das Rauchen erlauben dürfen.

      Wäre es Dir tatsächlich lieber, der Wirt würde Dich beim Betreten eines solchen Lokales fragen, “da ich mir nicht sicher sein kann, ob Sie intelligent genug sind, ein ‘Rauchen-erlaubt’-Schild erkennen zu können, muss ich Sie direkt fragen, ob Sie akzeptieren können, dass hier geraucht wird…”
      Auf Deine Antwort hin müsste er Dir dann den Zutritt verweigern, damit Du zufrieden wärst?

      Warum sollten die Gäste eines Lokales, das eindeutig als Raucherlokal gekennzeichnet ist, zum Rauchen vor die Tür gehen (und so grundlos die Anwohner stören)?

      Genau darüber und über nichts anderes hast Du am 4.7.2010 abgestimmt!
      Waren die Informationen der ÖDP und in der Presse wirklich so irreführend, dass Du nicht erkennen konntest, worüber Du abstimmst?

      Deinem Beitrag entnehme ich, dass es Dich nicht wirklich stört, dass es Nebenräume für Raucher, Shishabars und Zigarrenlounges gibt.
      Mit einem “Ja” hast Du dafür gestimmt, dass in diesen Nebenräumen, in Shishabars und in Zigarrenlounges ab 1.8.2010 nicht mehr geraucht werden darf!

      Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du mit Deiner abgegebenen “Ja”-Stimme die Überlebenschancen solcher Lokale wesentlich steigern konntest?

      Da Du schon mehrfach nach der “Logik von den bis zu 90 % Nichtraucherlokalen, die trotzdem überleben” gefragt hast, versuche ich mal eine Antwort:

      ohne es zu wissen, gehe ich davon aus, dass als Nichtraucherlokal jedes Lokal gilt, in dem der Hauptraum rauchfrei ist, d.h. auch ein Lokal, das über einen abgetrennten Nebenraum verfügt, in dem geraucht werden darf, gilt als Nichtraucherlokal, muss in diesem aber ab dem 1.8. das Rauchen verbieten.

      Wie definierst Du “überleben”?
      Zu glauben, dass ein Lokal überlebt, weil es noch existiert, wäre sehr naiv:
      die meisten Wirte haben Pachtverträge, die über fünf Jahre laufen.
      Ich kenne viele Wirte, die seit dem Verbotswahn nur noch hoffen, irgendwie bis zum Ablauf ihres Pachtvertrages überleben zu können…

      Da die Antis sogerne die “Tabaklobby” erwähnen:
      ist Dir schonmal aufgefallen, dass die sich komplett raushält?
      Da ist bestenfalls mal ein Automatenaufsteller oder ein Großhändler dabei, mehr aber auch nicht…
      Würden die sich wirklich engagieren, gäbe es einen Anlass, über sie her zu ziehen…
      Gleichzeitig brauchen sie sich nicht zu sorgen, da ihre Umsätze umso mehr steigen, je schärfer die Verbote sind (das ist das einzige, was bei “in anderen Ländern funktionieren die tollen Verbote wunderbar” stimmt!).

      Da Du “andere unabhängige Forscher” in die Waagschale wirfst, die seriöser seien:
      – nenn doch mal einen…
      – warum hat Frankenberger sich da keinen zum Helfer gemacht, wo ihm doch sicher auch nicht entgangen sein sollte, dass WHO und DKFZ unseriös sind?

      • Erwin Mustermann

        @Bernhard: das ist wie bei den Wahlen: die Partei, die deine Meinung zu 100 % vertritt gibt es in der Regel nicht. Also wirst du dir das Programm der “Anbieter” anschauen und dann entscheiden, welches dir am ehesten entspricht – und dabei auch “Kompromisse” eingehen müssen, hinsichtlich der Punkte, die dir nicht zusagen. Ausser du gehst überhaupt nicht zur Wahl/Abstimmung. Aber dann hast du auch kein Recht, dich hinterher über das Ergebnis zu beschweren. Ich habe, wie viele andere auch, durchaus in Kauf genommen, dass ein JA in erster Linie für die Raucher einen Nachteil darstellt – inwieweit sich das auf die entsprechenden Lokale auswirkt, ist meines Erachtens eher ein Problem, inwieweit sich da Raucher und Wirte arrangieren können. Wenn die Raucher aus purem Trotz die Wirte “hängen lassen”, anstatt Solidarität zu zeigen und die Wirte das auch noch unterstützen… Aber es gibt, wie gesagt, auch Raucher, für die es eben kein Problem ist.
        Dass die Tabaklobby sich komplett raushält (wobei?), dürfte ein Gerücht sein. Die “Passauer Neue Presse” hat immerhin einen Betrag von 600.000 EUR genannt (wenn ich mich richtig erinnere), mit dem sie die Raucherfraktion beim Volksentscheid unterstützt hat. Aber mit der Redlichkeit der Presse hat die Raucherfraktion auch so seine Not… Warum Frankenberger sich keinen anderen unabhängigen Forscher zum Helfer gemacht hat, musst du ihn schon selber fragen. Ze do Rock hat in dem Artikel, auf den Niedermeier vor einigen Tagen verlinkt hat, einige genannt.

      • Bernhard

        @ Erwin Mustermann:

        “Ich habe, wie viele andere auch, durchaus in Kauf genommen, dass ein JA in erster Linie für die Raucher einen Nachteil darstellt – inwieweit sich das auf die entsprechenden Lokale auswirkt, ist meines Erachtens eher ein Problem, inwieweit sich da Raucher und Wirte arrangieren können.”

        Ein “Ja” stellt in erster Linie für die Wirte einen existenzbedrohenden Nachteil dar.

        Wie sollen sich denn Deiner Meinung nach Wirte und ihre rauchenden Gäste zukünftig arrangieren?

        – kommen die Gäste weiterhin, stehen sie grundlos vor der Tür, folglich gibt es Ärger mit den Nachbarn und irgendwann ist die Konzession weg…
        – kommen die Gäste nicht mehr, gibt es keinen Ärger mit den Nachbarn, dafür stimmen aber die Umsatzzahlen nicht mehr und der Wirt macht zu…

        Anschließend steht “Erwin Mustermann” vor der verschlossenen Tür und behauptet, der Wirt habe “aus Trotz” zugesperrt…

        “Purer Trotz” ist es sicher auch, wenn ein Raucher es nicht lustig findet, sich bei Frost oder wolkenbruchartigem Regen vor ein Lokal zu stellen, das in den dreißig Jahren seines Bestehens noch nicht einen einzigen nichtrauchenden Gast hatte…

        Bist Du Dir wirklich sicher, dass eine Zigarrenlounge, in der nicht geraucht werden darf, keine Umsatzeinbußen haben wird? Wie begründest Du diese Sicherheit?

        Klar war in den Wahlprogrammen für Dich nur zu lesen, dass “überall wieder geraucht werden würde”, wenn Du nicht mit “Ja” stimmen würdest.
        Von der bereits jetzt dramatischen Situation vieler Wirte war für Dich in den Wahlprogrammen nichts zu lesen, da Du Dir sicherheitshalber nur die Ergüsse der ÖDP angeschaut hast und Dich vorsichtshalber auch mit keinem einzigen Wirt unterhalten hast.

      • Erwin Mustermann

        @Bernhard: “Ein “Ja” stellt in erster Linie für die Wirte einen existenzbedrohenden Nachteil dar.” Das war nicht das Ziel des Volksbegehrens, sondern rauchfreie Lokale. Esist aber anscheinend eine nicht ausschließbare Konsequenz aufgrund des Raucherverhaltens. Natürlich ist es kein Trotz, wenn es Raucher nicht lustig finden, bei ungemütlichem Wetter draussen zu rauchen. Unter Trotz verstehe ich die drohende Reaktion mancher Raucher und Wirte, Lokale zu schließen ohne konkret zu wissen, wie sich deren Umsätze entwickeln bzw. die Wirte schlichtweg zu boykottieren. Und ich kenne Wirte und deren Meinungen, die ein striktes Rauchverbot befürwortet haben, auch deswegen, weil sie sich durch die Aufweichung des ursprünglichen Rauchverbots von 2008 benachteiligt gefühlt haben.

    • Bernhard

      @ Erwin Mustermann:

      “Das war nicht das Ziel des Volksbegehrens, sondern rauchfreie Lokale.”

      Gab es denn bisher keine rauchfreien Lokale?
      70 % der bayerischen Bevölkerung sind Nichtraucher – knapp 90 % aller Lokale sind rauchfrei…
      Zudem kann ein Nichtraucher jederzeit ein Raucherlokal besuchen, ohne sich grundlos vor die Tür stellen zu müssen.
      Ein Raucher, der es weniger lustig findet, grundlos im Regen zu stehen, kann zukünftig nur noch daheim bleiben.

      “Es ist aber anscheinend eine nicht ausschließbare Konsequenz”

      *ROFL*

      Es ist eine logische Konsequenz: wenn man einen Staudamm baut, dann stellt man auch nicht nur eine Betonwand in die Landschaft, sondern es staut sich anschließend auch das Wasser dahinter…

      Ich glaube nicht, dass es “Trotz” ist, wenn Raucher zuhause bleiben, statt sich grundlos in den Regen zu stellen – vielmehr könnte es auch sein, dass sie einfach nur keine Lust haben, nass zu werden…
      Die meisten Wirte sind an Pachtverträge gebunden – würdest Du einen Pachtvertrag um fünf Jahre verlängern, wenn Du weißt, dass Deine Gäste zukünftig vor der Tür stehen müssen, bzw. wenn Du weißt, dass Dir Deine Nachbarn ausreichend Ärger machen werden, dass Du demnächst Deine Konzession verlierst?

      Das ursprüngliche Rauchverbot von 2008 wurde nicht aufgeweicht, sondern wesentlich verschärft. Die angebliche “Aufweichung” ist eines der schönsten Beispiele für die Lügen unserer Politiker:
      – die FDP hatte in ihrem Wahlprogramm eine Lockerung versprochen, muss also so tun, als sei es gelockert worden…
      – die CSU ist von den Wählern abgewatscht worden, wollte erreichen, dass Wirte und Raucher an eine Lockerung glauben, während sie es gleichzeitig für die Antis verschärft hat…
      – die Fanatiker konnten die angebliche “Aufweichung” wunderbar ausschlachten…
      – Tatsache ist doch, dass bis zum 1.8.2009 jeder Wirt sein Lokal (oder auch einen Teil davon) zum Raucherclub erklären konnte
      – seit 1.8.2009 sind Raucherclubs verboten und nur noch einige wenige Wirte können ihr Lokal als Raucherlokal kennzeichnen
      – seit 1.8.2009 gilt das Essverbot für Raucher
      – seit 1.8.2009 gilt das Tanzverbot für Raucher

      Theoretisch war kein Wirt durch die angebliche “Aufweichung” benachteiligt, da er jederzeit einen Nebenraum für die Raucher einrichten konnte.
      In der Realität waren natürlich tatsächlich viele Wirte benachteiligt, da der für die Nichtraucher reservierte Hauptraum nie auch nur einen einzigen Besucher hatte.
      Das wird sich aber auch mit dem totalen Rauchverbot nicht ändern: der für die Nichtraucher vorgesehene Hauptraum bleibt so leer wie bisher, der bisher gut besuchte Nebenraum ist zukünftig rauchfrei und damit auch leer.

      Da sind noch ein paar Fragen, die Du noch nicht beantwortet hast:
      – wie sollen sich denn Deiner Meinung nach Wirte und ihre rauchenden Gäste zukünftig arrangieren?
      – bist Du Dir wirklich sicher, dass eine Zigarrenlounge, in der nicht geraucht werden darf, keine Umsatzeinbußen haben wird? Wie begründest Du diese Sicherheit?

  11. Bernhard

    @ Erwin Mustermann:

    da hast Du ja wieder ganz viel geschrieben – und wieder ist es Dir nicht gelungen, zu sagen, warum Du es für sinnvoller hältst, Raucher auf die Straße zu stellen, statt sie im Raucherraum oder im Raucherlokal rauchen zu lassen.

    Stattdessen erzählst Du von Wirten, “die augenscheinlich aus bloßem Trotz schließen”…

    Was soll denn ein Wirt machen, der in einem reinen Wohngebiet ist und nachts um 2:00 Uhr noch 50 Raucher vor seinem Lokal hat?
    Die können noch so leise sein, miteinander erzeugen sie doch einen Geräuschpegel, bei dem die Anwohner die Polizei rufen.
    Hat er erstmal genügend Anzeigen, wird ihm die Konzession entzogen.
    Da wäre es für den Wirt besser, die Raucher würden zuhause bleiben.
    Vielleicht verirrt sich ja auch endlich mal ein Nichtraucher zu ihm.
    Ob es diesem allerdings gelingt, die Umsatzausfälle auszugleichen, wage ich zu bezweifeln…

    Weiter erzählst Du von “Forschung”…

    Richtig ist, dass WHO und DKFZ horrende Beträge von der Pharmalobby erhalten, die sie sicherlich zu Forschungszwecken ausgeben könnten. Warum sie das nicht tun, oder die Ergebnisse dieser Forschungen nicht veröffentlichen, kann ich Dir nicht sagen.
    Aber vielleicht entsprechen die Ergebnisse ja nicht dem, was die Pharmalobby wünscht?
    Stattdessen gibt es von WHO und DKFZ nur wackelige Schätzungen, die offenbar den Zielen der Pharmalobby dienlicher sind.
    Frau Pötschke-Langer hält das für legitim: http://www.zeit.de/online/2005/51/passivrauchen?page=all

    Wo haben denn Deiner Meinung nach die Befürworter eines vernünftigen Gesetzes “Tatsachen verdreht und/oder entstellt”?

  12. Erwin Mustermann

    @Nansy und Wolfgang: nein, nicht ich bin es, der blauäugig ist, wieso auch… Vergleiche meine Diskussion mit Niedermeier zum Thema Tatsachen. Der Begriff Einzelfallentscheidung ist Ihnen hoffentlich ein Begriff. Also nochmal: Ich warte lieber mal ab, was da noch kommt, halte es aber für unwahrscheinlich (ausser irgendwelche Fanatiker leiern aus Rache alle möglichen Abstimmungen an). Falls doch, kann ich mir ja überlegen, ob und wohin ich dann mein Kreuzchen mach. Dass mit Einführung von Volksbegehen/Volksentscheiden die Bürger zu einer Vielzahl von Themen eine Entscheidung anstreben, war doch zu vermuten. Mittlerweile scheint sich das aber wieder etwas beruhigt zu haben. Größere Volksentscheide, wie das hier kritisierte, sind nach wie vor selten. Aber, wie gesagt, schau mer mal, was da kommt…

    @ Bernhard: wer die besseren Argumente hat bzw. Tatsachen verdreht und/oder entstellt, ist eine Frage der Sichtweise… Vergleiche auch hier meine Diskussion mit Niedermeier zum Thema: Tatsachen…. Und wenn ich mich mal wieder wiederhole: die Forschung zum Thema Passivrauch ist höchst umstritten. Ich muss nicht der Zahl 3301 der WHO anhängen, kann mich aber trotzdem eher der Forschung anschließen, die zu dem Ergebnis kommt, dass Passivrauch nicht unschädlich ist, weil ein abschließendes Forschungsergebnis, dass Passivrauch unschädlich ist, auch nicht vorliegt – oder hab ich da was verpennt? Ich hab nix gegen Raucher im Lokal. Ob sie dort auch rauchen müssen, ist eine andere Frage. Die meisten der Raucher, die ich kenne, haben ja kein größeres Problem, zum Rauchen vor´s Lokal zu gehen. Es geht also wohl nur um die, denen es “schwerfällt”, mal für die Dauer ihres Aufenthalts an öffentlichen Orten (insbesondere Lokalen) auf ihre geliebte Zigarette zu verzichten… Und ob wegen denen dann ein Lokal schließen muss? Das könnte dann auch andere Gründe haben. Um bei den netten Zahlenspielereien zu bleiben: bei angeblichen 90 % rauchfreien Lokalen, die es offensichtlich geschafft haben, ohne Raucher zu überleben, von einem massiven Lokalsterben zu reden (wobei es sich im Moment auch nur um eine Befürchtung handelt, weil konkrete Zahlen noch gar nicht vorliegen – von jenen mal abgesehen, die augenscheinlich aus bloßem Trotz schließen), halte ich derzeit für etwas übertrieben. Oder aber, es sind/waren keine 90 % (absolut) rauchfreie Lokale, mit denen auch die Raucherfraktion argumentiert hat.

    • Werner R. Niedermeier

      Sie sprechen von “Einzelfallentscheidung”, unterstützen aber ein totales Rauchverbot in der Gastronomie, was Einzelfälle nicht berücksichtigt und dadurch ungerecht, undemokratisch und totalitaristisch ist.

      Was die Passivrauchproblematik angeht, so sehe ich bei Ihnen den selben Fehler wie bei vielen militanten Antirauchern: Sie glauben die Werbeschriften der Antiraucherlobby (WHO), bemängeln aber gleichzeitig angebliche Tabaklobby-Studien. Entweder Sie trennen alle Studien nach dem Auftraggeber, oder keine. Wenn Sie ersteres tun, werden Sie keine Studien mehr finden, die Passivrauch eine derartige Schädlichkeit unterstellen, dass dadurch Verbote gerechtfertigt sind.

      Zu Ihren 90 Prozent rauchfreien Lokalen: In vielen Lokalen scheint die Verbotsgastronomie zu funktionieren. Und dagegen wird auch kaum jemand etwas haben. Es gibt aber viele Lokale, wo das eben nicht funktioniert wie z.B. das Namenlos, einfach weil es in einem reinen WOhngebiet liegt und die Nachbarn ständig Anzeigen erstatten. Genau das ist es, was ich diesem Verbotsentscheid vorwerfe: Es werden alle über einen Kamm geschert. Und siehe oben, so etwas ist undemokratisch.

      • Erwin Mustermann

        @ Niedermeier: Einzelfallentscheidung bezog sich auf die Möglichkeit, dass noch weitere Volksentscheide kommen könnten. Da werde ich dann für mich die Sache wieder überdenken und entscheiden, ob ich abstimme und für wen… Welchen Studien ich mehr anhänge, hat nichts mit “Werbeschriften” zu tun, sondern damit, welche mir logischer erscheinen. Und wenn “Aktiv-Rauch” schädlich ist, erschließt sich mir nicht, weshalb “Passiv-Rauch” in entsprechender Konzentration unschädlich sein soll. Ich behaupte nicht, dass Passivrauch aus 5 Zigaretten in einem großen Raum für mich schädlich ist, wenn ich mich da mal gerade 2 Stunden in der Woche aufhalte…. Sie scheinen sich mit derartigen Differenzierungen nicht groß aufzuhalten, sondern halten es da mehr mit den Totschlagsargumenten Ja/Nein, 3301, WHO, Lüge. Parteien (auch Ihre Gegenseite) mögen so “griffig” argumentieren, den Stimmberechtigten sollten Sie aber zutrauen, trotz diverser (umstrittener) Studien selber eine Entscheidung zu treffen, ob und ab wann z. B. Passivrauch für diese eine Belästigung oder Gefährdung darstellen. Und Wähler stehen öfter vor dem Problem, dass “ihre” Partei auch nicht zu 100 % des Wählers Meinung vertreten und deshalb auch teilweise Ergebnisse in Kauf nehmen müssen, die sie so möglicherweise nicht gewollt haben, es sei denn, sie gehen gar nicht zur Wahl/Abstimmung. Aber dann dürfen sie sich hinterher auch nicht beschweren…

      • Werner R. Niedermeier

        Mustermann, es ist natürlich Ihre Entscheidung, ob Sie die Werbeschriften der WHO für bare Münze nehmen oder nicht. Sie müssen sich aber gefallen lassen, dass man Sie, sollten Sie das tun, dafür kritisiert.

        Was Volksentscheide betrifft, war ich früher glühender Verfechter davon. Als dann das Minarettverbot in der Schweiz kam, habe ich die Sache differenzierter gesehen. Und als ich den Volksentscheid der ÖDP erleben musste, mit all den Lügen, all den Stigmatisierungen, all der Hetze gegen Andersdenkende, hat sich meine Haltung zu Volksentscheiden komplett gewandelt. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass das Volk für derartige Entscheide nicht reif genug ist, weil es sich blenden und täuschen lässt. Und weil es meiner Meinung nach in einer Demokratie nicht angehen kann, dass der Minderheitenschutz völlig ausgehebelt wird.

        Zum Thema angebliche Schädlichkeit des Passivrauchs habe ich schon so viel geschrieben, da hab ich jetzt beim besten Willen keine Priorität mehr dafür. Sie glauben an diese Schädlichkeit und bei Glaubensfragen kann man nun mal nicht sachlich diskutieren. Sie sollten aber trotz Ihres Glaubens wenigstens noch so viel Vernunft besitzen, dass Sie akzeptieren, dass es Menschen gibt, die Ihrem Glauben nicht anhängen.

        Ich habe in den über 50 Jahren, die ich auf dieser Erde lebe, gelernt, dass jemand der lügt, viel mehr zu verbergen hat. Insofern sagt mir meine Erfahrung, wer 3.301 erfinden muss, wer Studien fälscht, wer Menschen belügt (wie die WHO das tut), der lügt auch bei anderen Dingen und dem traue ich nicht mehr.

        Dieses Ja/Nein ist auf dem Mist der ÖDP gewachsen. Es gab ein Gesetz in Bayern, was von den allermeisten akzeptiert wurde, auch wenn es bereits in der jetzigen Form massive Einschnitte in die Berufsfreiheit vorgenommen hat. Selbst wenn die Durchsetzung in seltenen Fällen nicht 100 Prozentig geklappt hat, so ist das kein Grund für ein derart totalitäres Gesetz, wie die ÖDP es durch massive Desinformation und Lügen durchgepeitscht hat. In Hamburg scheinen die Politiker intelligenter zu sein, oder sie haben erkannt, was durch diesen Verbotsentscheid in Bayern losgetreten wurde. Das lässt hoffen.

  13. Nansy

    @ Erwin Mustermann:

    Also das ist es, was Sie stört (oder irritiert?). Die Ihrer Ansicht nach “angeblichen” Papiere der WHO zur Alkoholprävention (Thema neuerdings der Nonsensbegriff “Passivtrinken”)?
    Nun die gibt es tatsächlich und wenn Sie das überprüfen möchten, sollte Ihnen das nicht allzu schwer fallen. Sie halten das für eine Absurdität? Ich auch!
    Vor zehn Jahren haben die meisten Menschen die Angstmacherei mit dem “Passivrauch” auch für eine Absurdität gehalten. Trotzdem ist die WHO (mit Ünterstützung der Pharmaindustrie) mit diesem Passivrauch sehr erfolgreich gewesen und aus eben diesem Grund versucht sie diesen Erfolg mit dem Begriff “Passivtrinken” zu wiederholen.
    Bitte verzeihen Sie mir, aber sind Sie wirklich so blauäugig? Es kommt nun wirklich nicht darauf an, ob ich diesen Unsinn glaube, sondern ob Institutionen wie die WHO oder das angesehene British Medical Journal diesen “Unsinn” im Sinne der angeblichen “guten Sache” verbreiten, um ihre Vorstellung einer schönen neuen Welt notfalls mit Zwang durchzusetzen.

  14. Wolfgang

    @Nansy (zum Schlagabtausch) : Stimme ich zu.

    @Mustermann
    Mal angenommen: Sie trinken gerne ein Pils in der Kneipe, oder ein Glas Wein im Speiserestaurant zum Essen. Nun kommt eine Gruppe Weniger auf die Idee ein Volksbegehren zum Verbot von Alkohol zu initiieren. Argumente für dieses Verbot gibt es genug.
    Sicher würden Sie mit NEIN stimmen. Sie würden sich in Ihrer Freiheit beeintächtigt sehen.

    Ich will damit nur sagen dass es mittlerweile schon weniger um das Rauchen als grundsätzlich um Volksentscheide zu Verboten geht.
    Geht es um den gesundheitlichen Aspekt dann gäbe es noch ne Menge mehr Stoff für Volksentscheide. Wobei mir gerade auffällt dass das Volk zwar entschieden hat, doch initiiert wurde es doch von einigen Wenigen.
    Mir scheint in Sachen Verbotsbegehren kommt noch einiges auf uns zu.

    Ich persönlich (ich hoffe das klingt jetzt nicht zu überheblich) halte den Gros der Wähler nicht gerade für überlegt handelnd. Da wird wenn überhaupt einfach unvoreingenommen angekreuzelt oder man geht garnicht hin.
    Für Politiker oder Agitateure natürlich ein wunderbares Instrument um irgendwelche Ziele durchzusetzen.

    * Is ja interessant was mir bei 33 Grad so alles einfällt ;-) *

  15. Bernhard

    @ Erwin Mustermann:

    Den Nichtrauchern muss man keinen Wind aus den Segeln nehmen, da die gegen den Verbotswahn und für ein tolerantes Miteinander sind.

    Die Antiraucher nehmen sich den Wind selbst aus den Segeln, wenn sie mit irrsinnigsten Verdrehungen, bekanntermaßen erlogenen Studien usw. versuchen, hahnebüchene Argumente zu finden.

    So ist es auch Dir bislang nicht gelungen, mitzuteilen, warum es sinnvoller ist, die Raucher auf die Straße zu stellen, statt sie im Raucherraum oder im Raucherlokal zu lassen.
    Im Raucherraum oder im Raucherlokal stören sie Dich und die Anwohner mit Sicherheit weniger, als auf der Straße.

    Noch ein Beispiel für die wirre Argumentation der Antis: http://www.n24.de/news/newsitem_6186637.html

  16. Erwin Mustermann

    @Nansy: zu Ihrem Beitrag wegen der (angeblichen) Papiere der WHO zur Alkoholprävention (Thema neuerdings der Nonsensbegriff “Passivtrinken”) fällt mir tatsächlich nix mehr ein. Haken Sie´s unter der Rubrik “Absurditäten” ab. Ich hab den gelinden Eindruck, dass manchmal händeringend nach Argumenten gesucht wird, wie den Nichtrauchern der Wind aus den Segeln genommen werden soll. Da verzettelt man sich irgendwann und wenn´s dann auch noch absurd wird…Oder glauben Sie das, was Sie da zitiert haben?? Wenn Sie der Ansicht sind “der Kampf der Puritaner gegen alles was Freude macht geht weiter … ” will und kann ich Sie wahrscheinlich nicht davon abbringen. Ich warte lieber mal ab, was da noch kommt, halte es aber für unwahrscheinlich (ausser irgendwelche Fanatiker leiern aus Rache alle möglichen Abstimmungen an). Falls doch, kann ich mir ja überlegen, ob und wohin ich dann mein Kreuzchen mach.

  17. Nansy

    Der letzte “Schlagabtausch” zwischen Pro und Anti hier führt zu nichts, außer einer aufgeladenen Stimmung. Finde ich jedenfalls.

    @ Mustermann:
    Zitat: “sorry, Sie haben hier mal relativ gut angefangen. Aber dann auch schnell nachgelassen, wie man an Ihren letzten Beiträgen sieht.”
    Wie wäre es, wenn Sie es sich nicht ganz so einfach machen würden und ein paar Gründe für diese Meinung anführen könnten?
    So sieht es aus, als wäre Ihnen nur der “Stoff” ausgegangen.

  18. Werner R. Niedermeier

    [Auch wenn das in Antiraucher-Kreisen üblich ist, hier ist dem nicht so. Daher möchte ich darum bitten wieder zu einem höflichen Diskussionston zurück zu kehren. Das gilt insbesondere, aber nicht nur, für die Gäste hier. Die Red.]

  19. Frigorist

    „So was“ wie dieses Mustermännchen ist eigentlich nur im Zoo aufzufinden (und da nicht in jedem) und derartige Tierchen unterliegen auf Grund eines Seltenheitswertes dem Artenschutz.
    Er/es ist eine Leihgabe für das Forum „pro-hirnfrei“ und darum kann/darf er sich so frei bewegen. Irgendwie ist es auch ein Vorteil dass es ein derartiges Individuum gibt, denn so kann man für Jedermann/rau ersichtlich den Unterschied zu normalen Menschen besser verdeutlichen.
    Für mich wäre es unbedingt ein Grund für eine Suizidtat, würde ich in seiner Haut stecken.

  20. Erwin Mustermann

    @Klempnerchen: es ist sinnlos, auf deine geistige Diarrhoe einzugehen… Ist deine Krankheit eigentlich meldepflichtig??

  21. Frigorist

    Das sind doch tatsächlich dem Mustermännchen die Worte seiner Mami aus seiner eigenen Jugendzeit wieder in Erinnerung gekommen …… tz tz tz
    Jetzt wenn er sich auch noch daran erinnert was seine Mutter im zusätzlich immer wieder befohlen hatte und er das weiterhin befolgt: „Jungchen …. fang dir ein paar Stubenfliegen und ess sie, damit du wenigsten ein bisschen Hirn in dir hast!“, dann hat er vielleicht eine Chance alt zu werden. Denn ohne Hirn kann man nicht allzu lange überleben und da hat er ja jetzt schon wider die Natur gewaltig überzogen.

  22. Erwin Mustermann

    @ Klempncherchen: Wann hat dir deine Mami eigenlich das letzte Mal den Hintern versohlt? geh spielen, oder hol dir einen r****

  23. Erwin Mustermann

    @fasti: wie die Axt im Walde benehmen sich hier schon andere, wie die markigen Beiträge beweisen. Sie eingeschlossen…. Unvoreingenomme Leser merken schon, wo die Axt zu Hause ist. Ich vertrete hier nur meine Meinung. Dass das bestimmten (den meisten) Leuten hier nicht gefällt, hab ich schon zur Kenntnis genommen. Manche scheinen sich (trotzdem) dafür zu interessieren, wie ich deren Beiträgen entnehme (z. B. Nansy) andere interessiert´s nicht, auch das habe ich zur Kenntnis genommen.

  24. Frigorist

    Ach …… das kleine Mustermännchen …… jetzt hat er sich selbst treffend geoutet.
    Einen Niemand nennt er sich selbst! Dies ist aus seinem Schriftsatz „…….um deinen Kommentar hat dich sowieso niemand gebeten.“ deutlich zu erkennen.
    Nachdem er ja nicht im Namen der anderen Autoren und Leser dieses Forums hier sprechen kann, lässt sich mit dem Begriff „niemand“ nur seine eigene Person erkennen.
    Sein Gebaren ist mit einem Rückschluss auf seine Kindheit zu erklären, in der ihm schon seine eigene Mutter keinerlei Beachtung schenkte.
    Werner …… wie lange müssen wir diesen geistig minderbemittelten Chaoten den die Evolution benachteiligt hat, hier in Deinem Forum noch ertragen? Du hast doch eine Funktionseinstellung wie du sie auch bei diesem „Nichtraucher Oll“ beim ersten Kommentareintrag auf dieser Seite anwendest!

  25. fasti

    herr mustermann, sie benehmen sich hier wie die berühmte axt im walde.
    in meinen kreisen nennt man so etwas profilierungssüchtig

    achja mal so am rande ich bin trotz das ich rauche keiner von denen wie sie auf den seiten der fanatiker gerne beschrieben werden…
    ich bin ein denkender normaler bürger unseres landes .. und ich liebe die freiheit .. und freiheit heißt das man andersdenkende nicht diskriminiert .. den so wie raucher angegriffen werden, ist es kein wunder das sie zurückschlagen … und unser frigorist ist der selbe wie ich, ein freiheitsliebender bürger .. und kein verbotsanhänger
    … und was sie sind überlasse ich der fantasie der mitleser …

  26. Erwin Mustermann

    @Nansy: sorry, Sie haben hier mal relativ gut angefangen. Aber dann auch schnell nachgelassen, wie man an Ihren letzten Beiträgen sieht. Dass Sie mir damit auf den Zahn fühlen wollten, dürfte unter Ihrem Niveau liegen.

    @frigorist: klempnerchen, alte A*****nase, um deinen Kommentar hat dich sowieso niemand gebeten.

  27. Nansy

    Ei gucke mal da, wenn man “Erwin Mustermann” näher auf den Zahn fühlt, dann macht er sich aus dem Staub. Das ist ein eher schwaches Bild.

  28. Frigorist

    Wollte sich da ja tatsächlich so ein kleines „Mustermännchen“ zum Missionar aufspielen und seine sich selbst suggestierten vermeintlichen Weisheiten, um ein vielfaches schlimmer als die hartnäckigsten Zeugen Jehovas gebetsmühlenartig hier in diesem Forum an den Mann bringen, wie aus seinen Satz „ ……. Ständige Wiederholungen führen ja offensichtlich nicht zu einem Meinungsumschwung, also tschüss!“ zu lesen ist.
    Dem hört wohl in seiner realen Welt niemand zu, von so was hat die Gesellschaft in seinem Umfeld schon nach 5 Minuten die Schnauze gestrichen voll.
    So eine Person sollte sich doch tatsächlich als Bauchredner ausbilden lassen, dann kann er mit sich selbst reden und so seinen Schmarrn los werden. Der glaubt nämlich tatsächlich den Müll den er da verzapft, selber.

  29. Erwin Mustermann

    @Nansy und (vor allem: fasti) da die Ernstlichkeit allmählich flöten geht: es ist so ziemlich alles zu demThema gesagt. Ständige Wiederholungen führen ja offensichtlich nicht zu einem Meinungsumschwung, also tschüss!

  30. Frigorist

    @ Bernhard,
    den Garagenversuch habe ich mit Sicherheit nicht wegen Dir „wiederholt“, sondern um mir ein eigenes Wissen zu schaffen. Was man nicht sich selbst bewiesen hat, muss man anderen Personen deren Behauptungen glauben, weil man es halt nicht anders weiss.
    Wie CO2 – Warnanlagen in Gaststätten mit Fassbierausschank unter gewissen Umständen ein gesetzl. Muss ist, gibt es auch andere Messgeräte welche auf bestimmte auffindbare Stoffe zugeschnitten sind und reagieren, diese zu lokalisieren und zu protokollieren.
    Derartige Messgeräte sind auf dem Markt noch nicht erhältlich, da sie bisher nur als Laborgeräte Anwendung finden.
    Es gibt „fast“ nichts, was es nicht gibt und nur weil so manche Person von der Existenz derartiger Messgeräte kein Wissen und keinerlei Ahnung hat, gibt es diese Geräte trotzdem und sind für bestimmte Versuchsreihen im Einsatz.
    Ich habe z.B. Lecksuchgeräte im Einsatz welche undichte Stellen (Leckagen) in einem Kältekreislauf lokalisieren, die sogar auf Nikotinpassivrauch reagieren, wenn eine gewisse Konzentration vorhanden bzw. überschritten wird.
    Natürlich ist in diesem meinen erfahrenen Fall eine Zweckentfremdung gegeben der ich insofern ausweiche, indem ich bei meiner Arbeit mit Kältemittelleckagen aufzufinden, eben nicht rauche.
    Was die dementsprechend geeigneten Luftreinigungsgeräte betrifft (Lüftungsanlagen ist der total falsche Ausdruck), ist von Seiten der bayerischen Staatsregierung mit Sicherheit das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es ist nicht aller Tage Abend, was dieses Thema betrifft und der bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Söder, hat bestimmt immer noch die so genannte Inovationsklausel im Auge.
    Lüftungsanlagen, fachlich richtig ausgedrückt Luftreinigungsgeräte waren bisher aus gesetzlicher Sicht noch gar kein Thema, da die Inovationsklausel rechtlich noch gar nicht zum Tragen gekommen ist.

    Gesetze werden beschlossen, entweder von den Abgeordneten als Volksvertreter oder wie jetzt erlebt durch den Volksentscheid von einem kleinen Teil des Volkes selbst und Gesetze werden verworfen, um- oder abgeändert wenn festgestellt wird, man war einem Irrtum unterlegen. Dies hatte die Vergangenheit schon oftmals gezeigt.
    Warten wir es ab, es wird bestimmt noch einige Zeit dauern bis „man“ erkannt hat, welche Auswirkungen zu erwarten bzw. durch dieses unsinnige Gesetz gegeben sind.
    Ein vollkommen ausreichender Nichtraucherschutz hat bisher schon bestanden (ich will jetzt nicht die hundertfach diskutierten Begründungen wieder aufwärmen) und durch die Ergänzungen mit dementsprechenden Möglichkeiten sieht die Zukunft der „Raucherwelt“ in absehbarer Zeit, zumindest mittelfristig gesehen, bald wieder anders aus.
    Die 2% – Partei ÖDP hat auf Grund der Faulheit der Raucher und der Interesselosigkeit vieler Wirte ihren Erfolg gehabt und konnte so auf sich aufmerksam machen und diesen eine gewisse Zeit auskosten.
    Wäre ihnen der Erfolg schon damals bei dem Thema Mobilsendefunkmasten gelungen wobei sie kläglich versagt hatten, sähe die heutige Situation auch anders aus. Aber es gibt eben bedeutend mehr an Handybesitzer als Raucher und wenn man schon von Sucht spricht, würde ich die Handybenutzung und somit – benutzer mit ihrer Mitteilungssucht (durch Sprache und Simsen) anderen gegenüber hier unbedingt mit einschliessen.
    Es ist ja unbedingt schon ein Statussymbol für Jedermann/frau ein Handy zu besitzen und möglichst alle 5 Minuten zu benutzen, vom kleinsten Kindesalter ab bis hin ins hohe Alter.

    Wirte welche das Ergebnis des Volksentscheides begrüsst haben gibt es viele, hauptsächlich vor allem solche Wirte welche sich durch die Raucherkneipen in Bezug Wettbewerbsgleichheit benachteiligt sahen.
    Nach dem Motto „wenn nirgends mehr in Lokalen geraucht werden darf, habe ich als Nichtraucherwirt (über 75 qm Gastraum ohne Zweitraummöglichkeit) auch meine Kneipe wieder mit Gästen etwas belebter“.
    Der Konkurrenzkampf unter den Gastronomiebetreibern ist oftmals ausgeprägter als sich so mancher von Euch vorstellen kann.
    Und Ihr könnt Euch sicher sein dass ich weiss von was ich rede. Ich komme schon beruflich mit mehr Gastronomiebetrieben und somit Wirten in Berührung, als so mancher überhaupt Kneipen zu sehen bekommen hat. Und genau aus diesem Grund kenne ich die Situation und die Probleme so mancher Wirte mit dem Thema Rauchen in Lokalen verhältnismässig gut.

    Wie man sieht, kann man auch ohne die üppigen Zitate des Vorgängers wiederholend in seinem eigenen Schriftsatz zu integrieren, seine eigenen Erfahrungen und Meinungen äussern und braucht mit Doppeltlesen von den Sätzen des Vorgängers nicht die Leser langweiligen.
    Aber Zitate geben eben nun mal dem eigenen Kommentar eine gewisse Fülle! …… stimmts?

    Und Thomas (fasti) Du hast ein wahres Wort gesprochen, aber über solche Leute wie diesem oberlehrervorspielenden Irren rege ich mich schon gar nicht mehr auf und derartige Personen sind mir keine Silbe mehr wert. Es gibt zu viele von solchen mit Gehirnmangel belasteten Menschen, mit welchen die Gesellschaft bestraft wird/ist.
    Warum nur bezeichnet man die sich selbst nennenden fanatischen militanten Antis von „pro-rauchfrei“ überall nur „pro-hirnfrei“? Den Beweis liefert doch der von dieser Chaotentruppe Entsprungene. Bestimmt können die ihn in ihrem Forum nicht mehr ertragen und haben ihn ins Forum „Rauchernews“ abgeschoben. Ich bin überzeugt, deren Oberguru Sigi Ermer will damit dem Werner Niedermeier eins ans Schienbein schlagen und hat somit noch dazu so einen Scheissequasler weniger in seinen Reihen. Auch die Antis sind nun mal Menschen und können auch nicht alles ertragen, zumindest so was „Krasses“ nicht.

  31. fasti

    lieber H. Mustermann .. gehen Sie nach hause und spielen sie mit ihrem hund, vergessen sie dabei aber nicht das schnitzel

    solch ein fanatischer ****kopf wie sie ist mir seit langem nicht mehr untergekommen ..
    ihre aussagen treffen überall zu .. denken sie .. andere meinungen gelten nicht, selbst wenn sie der wahrheit entsprechen und sogar von ihren pharmalobbyisten und von ihren ödpfreunden gesehen werden, die diese aber bewusst verschweigen, den nur wer weiß das er im unrecht ist sucht heil im lügen und betrügen .. sie sind mehr als ein armes würstchen . sie sind ein fanatiker und das ist mit das schlimmste ..
    eigentlich wollt i noch mehr sagen .. aber dann is ma mei zeit doch zu wertvoll für so an

  32. Nansy

    @ Mustermann:
    Nun, da Sie ein gutes Pils oder einen guten Wein schätzen, wird es Sie interessieren, dass die Puritaner und Prohibitionisten schon an diesem Problem arbeiten. In den Papieren der WHO zur Alkoholprävention taucht neuerdings der Nonsensbegriff “Passivtrinken” auf, analog zum so erfolgreichen “Passivrauch”. Sally Casswell von der Massey University in Auckland, New Zealand, die bei der Ausarbeitung des WHO Papiers zur Alkoholprävention geholfen hat, sagte, daß die Konzentration auf das Passiv-Trinken der Schlüssel für die Akzeptanz der Öffentlichkeit bezüglich eines strengen Alkoholgesetzes ist.
    Und im British Medical Journal war schon zu lesen, dass Partikel im Alkohol”dampf” die Mitmenschen in hohem Mase gefährden sollen und daß auf dieser Basis Alkohol in Pubs verboten werden soll.
    Begründung: A cigarette emits roughly a half milligram of active Class A carcinogens with the most significant in terms of weight being benzene at 3/10ths of a milligram. A standard martini releases roughly one full gram of the Class A carcinogen ethyl alcohol into the air in the space of an hour: an amount equal to 2,000 cigarettes.
    Sie sehen, der Kampf der Puritaner gegen alles was Freude macht geht weiter und ich hoffe, dass Sie in ein paar Jahren Ihr Pils nicht vor der Kneipe trinken müssen. Übringens, auch wenn ich dass nicht wünsche, aber Ihre Kommentare zu einer solchen Situation würden mich sehr interessieren.

  33. Erwin Mustermann

    @Nansy: Sie neigen zur Vereinfachung. Unabhängig davon, dass in den meisten “Speiselokalen” schon länger nicht mehr geraucht wird, geh ich auch mal gerne eben so auf ein Pils (oder einen Wein) in eine Kneipe… Ansonsten gehört ein schönes Bier oder ein guter Wein schon auch zu einem guten Essen…

  34. Nansy

    @ Mustermann:
    Keine Ahnung ob Sie zum Essen kein Glas Wein trinken, aber man geht doch wohl in erster Linie in ein Restaurant um etwas zu essen und das Glas Wein ist für die Gäste eine eher angenehme Zugabe?

    Eine etwas seltsame und magere Antwort, die Sie sich da ausgedacht haben, wird aber durch das Zitieren fast meines gesamten Postings rein optisch aufgewertet.

  35. Erwin Mustermann

    @Nansy: “Zitat: “Seltsam nur, dass niemand, absolut niemand, den Rauchern verbietet, in Zukunft Lokale zu betreten. Einzig, dass sie dort nicht mehr rauchen dürfen, scheint schon Grund genug für derartige “Kindereien” zu sein.”
    Diese verbalen Verrenkungen setzen mich immer wieder in Erstaunen. Sollte es in Zunkunft verboten werden (erste Schritte auf den Weg dahin wurden schon eingeleitet) Alkohol in Lokalen auszuschenken, handelt es sich warscheinlich auch nur um Kinderreien, wenn Leute solche Lokale meiden. Natürlich kann man sein Essen auch ohne Alkohol einnehmen und natürlich würde es auch rein theoretisch Leute geben, die die Internationale singen, bevor sie etwas serviert bekommen, wenn es denn vom Staat aus ideologischen Gründen so verlangt wird. ” Zitat Ende. Diese verbalen Verrenkungen setzen mich immer wieder in Erstaunen. Ich gehe höchstwahrscheinlich deshalb ins Lokal, weil ich Alkoholisches dort kaufen und konsumieren will. Gehen Raucher auch dorthin, weil sie in erster Linie dort Tabakwaren kaufen und konsumieren wollen, oder ist dort das Rauchen für die Raucher eher angenehme Nebensache?

    @ fasti: hier gilt nur: Diese verbalen Verrenkungen setzen mich immer wieder in Erstaunen. Wenn du sonst nichts beizutragen hast, spiel weiter…

  36. fasti

    E.Mustermann .. sie sind ein Muster an Peinlichkeiten!!
    wie würden sie den reagieren wenn man ihnen etwas verbieten würde?

    achja ich vergass ja sie sind ein gesetzestreuer würger ähm bürger…

    solche aussagen wie von Ihrer seite kommen habe ich schon einmal in geschichtsbüchern gelesen .. was daraus geworden ist sieht man ja ..ein zerrissenes land voll mit blockwarten und denunzianten.

    aber selbst laut schreien wenn ihnen etwas genommen wird

    ich finde Sie einfach nur peinlich und profilierungssüchtig .. wohl daheim nichts zu sagen aber hier den großen maxe spielen

  37. Nansy

    @ Mustermann:
    Zitat: “Seltsam nur, dass niemand, absolut niemand, den Rauchern verbietet, in Zukunft Lokale zu betreten. Einzig, dass sie dort nicht mehr rauchen dürfen, scheint schon Grund genug für derartige “Kindereien” zu sein.”
    Diese verbalen Verrenkungen setzen mich immer wieder in Erstaunen. Sollte es in Zunkunft verboten werden (erste Schritte auf den Weg dahin wurden schon eingeleitet) Alkohol in Lokalen auszuschenken, handelt es sich warscheinlich auch nur um Kinderreien, wenn Leute solche Lokale meiden. Natürlich kann man sein Essen auch ohne Alkohol einnehmen und natürlich würde es auch rein theoretisch Leute geben, die die Internationale singen, bevor sie etwas serviert bekommen, wenn es denn vom Staat aus ideologischen Gründen so verlangt wird.
    Aber ein einigermaßen kritischer Zeitgenosse wird sich wohl fragen, warum er in einem seperaten Raum nicht rauchen darf oder warum er sein Essen ohne ein Glas Wein geniessen soll und dafür auch noch bezahlen soll.
    Entweder man stört sich am Rauch (oder man hält ihn für gesundheitsschädlich), dann trennt man die Gruppen, oder es handelt sich um reine Ideologie, dann kann man vom Gast genauso gut das Absingen der Internationale vor einer Bestellung verlangen.

  38. Erwin Mustermann

    @ Bernhard: “Die Sache mit dem Filter find ich auch zum Schiessen. Ich vermutete schon früher dass Raucher deshalb weniger Aussenluftschadstoffe einatmen.

    Wir können E.M. ja mal einen Filter schenken” ”
    in dem Artikel stehen ganz viele Zahlen – aber da steht nicht, ob und wieviele Schadstoffe ein Nichtraucher einatmet”
    Den Wikipediaartikel hab ich mal gebracht, weil manche offensichtlich nicht mal wissen, warum man in Zigaretten diese albernen Filter verbaut. Richtig ist, dass dort keine Angaben gemacht werden, wieviele Schadstoffe ein Nichtraucher einatmet. Dass er das tut, lässt sich dem Artikel aber schon entnehmen…

  39. Erwin Mustermann

    @ Bernhard “Ebenso sollte verständlich sein, dass es Anwohner vielleicht nicht so witzig finden, wenn sich um 2:00 Uhr nachts 50 Leute unter ihrem Schlafzimmerfenster (leise) unterhalten und Rauchschwaden durch ihr Schlafzimmer ziehen”. Wieso sollten es Anwohner nicht so witzig finden, wenn Rauchschwaden (die sich nach “Nansy” in der “freien” Luft ohnehin verflüchtigen dürften) durch ihr Schlafzimmer ziehen? Erstens wird in hiesigen Raucherkreisen bei derartigen “Belästigungen” Toleranz “gewünscht” und schädlich ist es ohnehin kaum – Stichwort “Passivrauchlüge”, oder?

  40. Bernhard

    @ Erwin Mustermann:

    “so wie es dem Nichtraucher unbenommen bleibt ob er überhaupt in ein (öffentliches) Raucherlokal geht (verbieten kann man´s ihm halt nicht, dann wär die Örtlichkeit nichtöffentlich)”

    Wenn er in ein Raucherlokal geht, sollte er damit rechnen, dass dort geraucht wird.
    Wird dort nicht geraucht, handelt es sich u.U. um ein Nichtraucherlokal.

    Geht ein Raucher in ein Raucherlokal, so darf er dort rauchen und muss sich nicht vor die Tür stellen.
    Geht ein Raucher in ein Nichtraucherlokal, muss er sich vor die Tür stellen.

    Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, wo er sich wohlfühlt.
    Genauso sollte verständlich sein, dass sich manche Leute nicht so wohlfühlen, wenn Sie bei eisigen Temperaturen oder bei Regen vor der Tür stehen müssen.
    Ebenso sollte verständlich sein, dass es Anwohner vielleicht nicht so witzig finden, wenn sich um 2:00 Uhr nachts 50 Leute unter ihrem Schlafzimmerfenster (leise) unterhalten und Rauchschwaden durch ihr Schlafzimmer ziehen.

  41. Erwin Mustermann

    @Bernhard:

    Nun ja, der Raucher bekommt vom Rauch schon mehr ab – sowohl “Aktiv-” als auch “Passiv”Rauch… Den Begriff der “schlauen Wirtelein” hab ich mal bei “Frigorist” entlehnt… Im Übrigen: Schon bei Einführung der ersten Rauchverbote haben Raucher und Wirte Hintertürchen gefunden, das ganze zu hintergehen. Dann hat´s die Regierung aufgeweicht und nun hat das Volk gesprochen (manche haben ja immer noch nicht kapiert, wie hierzulande Demokratie funktioniert) und nun “machen Raucher und Wirte ernst”: die Raucher boykottieren die “bösen” Wirte und diese “müssen” dann schließen. Seltsam nur, dass niemand, absolut niemand, den Rauchern verbietet, in Zukunft Lokale zu betreten. Einzig, dass sie dort nicht mehr rauchen dürfen, scheint schon Grund genug für derartige “Kindereien” zu sein. Wie gesagt, so wie es dem Nichtraucher unbenommen bleibt ob er überhaupt in ein (öffentliches) Raucherlokal geht (verbieten kann man´s ihm halt nicht, dann wär die Örtlichkeit nichtöffentlich), hat jeder Raucher die Möglichkeit, nicht im Lokal zu rauchen… Wenn sich ein Wirt dergestalt von den Rauchern “erpressen” lässt, bleibt ihm wohl keine Wahl, wenn er keine Chance mehr zum Überleben sieht.

  42. Bernhard

    @ Erwin Mustermann:

    in dem Artikel stehen ganz viele Zahlen – aber da steht nicht, ob und wieviele Schadstoffe ein Nichtraucher einatmet.
    Wie begründet sich also Deine These, ein Nichtraucher würde mehr Schadstoffe einatmen, als ein Raucher, der Filter-Zigaretten raucht?

    “aber ich hab da noch ein Beispiel. Bei mir gibt´s in der Umgebung ein Lokal, genauer ein Bistro (!), dessen schlaues Wirtelein”

    Welchen Vorteil siehst Du darin, die Berufsbezeichnung in derart abwertender Form zu schreiben?
    Raucherclubs sind seit August 2009 verboten.
    Ist es so verwerflich, dass der Wirt überleben möchte?

    “es ist ja ein Bistro ohne Essverbot”

    Das Essverbot (und auch das Tanzverbot) zeigt doch ganz deutlich, worum es bei dem Verbotswahn in Wirklichkeit geht: um die Ausgrenzung der Raucher.

    Übrigens sind Bistros meist getränkegeprägt, erkennbar daran, dass die Tische nicht eingedeckt sind. Dann kann der Wirt das Rauchen derzeit noch erlauben, sofern das Lokal unter 75m² hat.

    “Per Volksentscheid hat auch niemand die Schließung verlangt, oder hab ich da einen entscheidenden Passus übersehen?”

    ich hoffe doch, dass jeder, der sein Kreuzerl gemacht hat, vorher mit ein paar Wirten gesprochen hat.
    Dann wusste auch jeder, dass “Ja” die Schließung zahlreicher Lokale zur Folge haben wird.

    “ich kenne durchaus Wirte, die diesen Volksentscheid begrüßt haben.”

    Wäre der Wahlkampf fair gewesen und hätte sich die Presse um etwas objektivere Berichterstattung bemüht, wäre der Verbotsentscheid mit einem klaren “Nein” ausgegangen und hätte so den Wirten etwas Rechtssicherheit gegeben.

    @ fasti:

    ja, Wikipedia ist mit Vorsicht zu genießen. Das spielt hier aber keine Rolle, da das um was es ging in dem Artikel gar nicht drin steht.

    @ Frigorist:

    genau diese Lüftungsanlagen sind im derzeit noch geltenden Gesetz enthalten, im neuen nicht mehr.

    Den Garagenversuch hättest Du wegen mir nicht wiederholen brauchen…

    “Dieser Wortlaut hätte auf den Wahlscheinen bzw. Stimmzetteln bei dem Volksentscheid drauf stehen müssen.
    Aber sowas ist ja bei unserem völlig überzüchteten Bürokratismus in Deutschland nicht möglich.”

    Dann wäre der Verbotsentscheid nicht so ausgegangen, wie sich die Fanatiker das gewünscht haben…

  43. Frigorist

    Dieser Wortlaut hätte auf den Wahlscheinen bzw. Stimmzetteln bei dem Volksentscheid drauf stehen müssen.
    Aber sowas ist ja bei unserem völlig überzüchteten Bürokratismus in Deutschland nicht möglich.

    Wenn ich Ja ankreuze, was bedeutet das genau?

    Dann stimmen Sie für ein absolutes Rauchverbot
    – in allen Bier-, Wein- und Festzelten.
    – in getränkegeprägten Gaststätten (so genannten Eckkneipen) mit weniger als 75 Qua¬dratmetern
    Gastfläche ohne abgetrennten Nebenraum.
    – in Nebenräumen von Gaststätten, auch wenn sie von den übrigen Räumen baulich so getrennt
    sind, dass ein ständiger Luftaustausch nicht besteht
    – in Nebenräumen von Diskotheken und anderen Tanzlokalen.

    Wenn ich Nein ankreuze, was bedeutet das dann genau?

    Dann stimmen Sie für die Beibehaltung der jetzigen Regelungen.
    Das heißt also, das Rauchen bleibt erlaubt
    – in Bier- und Weinzelten
    – in Eckkneipen bis 75 qm Gastraumfläche
    – in Nebenräumen von Gaststätten und Diskotheken als Raucherräume ausgezeichnet.

  44. Frigorist

    @ Bernhard
    In Bezug der Atemluftverhältnisse in einem Gastraum eines Lokals ist bei schlechter Qualität Abhilfe zu schaffen indem der Wirt aus Gründen der Rücksichtnahme seinen Gästen gegenüber dagegen dementsprechend etwas unternimmt.
    Es sind heutzutage technische Geräte auf dem Markt welche in einem Raucherraum bessere Luftverhältnisse (zusätzlich den speziellen Luftfiltern eine Ionisierungskomponente ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ionisation ) gegeben) garantieren zum Vergleich, wie sie in einem Nichtraucherraum vorherrschen.
    Derartige Geräte sind z.B. vom TÜV – Rheinlandpfalz in einer intensiven und langzeitlichen Versuchsreihe getestet bzw. überprüft und als hervorragend bezeichnet worden. Das heisst also, diese vom TÜV zertifizierten Geräte sind vollkommen für einen qualitativ guten Nichtraucherschutz geeignet und lassen somit keine Wünsche offen.

    Natürlich kann man derartige Geräte von vorne herein ablehnen und in der eigenen Unwissenheit über derartige technische Einrichtungen seine Nase rümpfen, wenn man seine Bevormundung gegenüber den Rauchern voll im Auge behalten will.
    Auf diese Art verfährt eine Frau Dr. Martina Pötschke – Langer und ihre Kollegen/innen vom DKFZ – Heidelberg, welche im Gleichschritt mit den fanatischen militanten Nichtrauchern es sich zur Aufgabe gemacht haben, ein rauchfreies (raucherfreies) Deutschland zu (er)schaffen.
    Und dafür ist diesen Personen jedes Mittel recht!
    Es ist nur äusserst verwunderlich, dass von dem einstmals so berühmten und als äusserst zuverlässig propagiertem Garagenversuch heutzutage keine Silbe mehr davon die Rede und somit nichts mehr zu hören ist.
    Bekannterweise gibt es Wissenschaftler welche oftmals vollkommen gegensätzlicher Meinung über dasselbe Thema sind. Wir als Laien haben es verdammt schwer uns ein Bild über die Richtigkeit der gegensätzlichen Behauptungen zu machen.
    Es war für mich nicht schwierig den Garagenversuch nachzutesten indem ich meine Garage mit einem verhältnismässig gut dichtenden Eingangstor peinlichst sauber mit einem Hochdruckreiniger in einen dementsprechend reinlichen Zustand brachte.
    Mein Auto welches ich ebenfalls im möglichst pingelig gereinigtem Zustand für diese Versuchsreihe für diesen Versuch zur Verfügung stellte und in die Garage eingebrachte, ist selbstverständlich mit einem Katylisator ausgerüstet.
    Mit einer Hochleistungsvakuumpumpe (welche ich als Werkzeug in der Kälte- und Klimatechnik beruflich anwende) behandelte ich den Garagenraum nochmals mit über einen OP – Filter (wie üblicherweise bei Klimaanlagen in OP – Räumen in Anwendung gebracht) zugeführter gereinigter Aussenluft.
    Dann stellte ich den Versuch wie ehemals vom DKFZ beschrieben nach indem in dem Garagenraum 5 Zigaretten geraucht wurden, dann der Raum vollständig abgesaugt und die Abluft wiederum über einen OP – Filter geführt wurde.
    Dieser Vorgang wurde dann mit dem exakt gleichen Zeitaufwand mit meinem Auto in Standgasfunktion auf die gleiche Weise wiederholt.
    Jetzt stelle ich die Frage, bei welcher der beiden Versuchsarten der hoch qualifizierte OP – Filter (Bakterien und Keime hemmender Ausführung) durch die mit der Vakuumpumpe jeweils abgesaugten Raumluft optisch stärker belastet war.
    Das DKFZ behauptet die Belastung mit dem Rauchen sei stärker und ich habe selbst erlebt, die Abgase durch das Auto waren um ein Erhebliches intensiver gegeben.
    Jetzt muss man aber noch zusätzlich bedenken, dass die Autoabgase durch den eigenen Luftfilter sich im Motorraum des KFZ sich befindend, schon einen grossen Teil der durch die Auspuffgase belasteten Raumluft selbst gefiltert hatte, was natürlich völlig unbeachtet bei der Messung in diesem KFZ – Luftfilter verblieb und nicht in der OP – Filtermatte in Erscheinung trat.
    Auf diese Art und Weise kann man ein Lügengebilde von einem DKFZ widerlegen und das Institut spielend dazu bringen, einen Garagenversuch nicht mehr zu erwähnen.
    Ich habe Frau Dr. Martina Pötschke – Langer gebeten mir den Link aufzuzeigen (nachdem ich ihn sonderbarerweise nicht mehr im Internet gefunden hatte) und sie schickte mir eine 76 –seitige Broschüre zu, in der jedoch von dem Thema „Garagenversuch“ kein Wort mehr vorzufinden ist.
    Das gibt doch irgendwie zu denken …… oder?
    Ich habe auch schon zu hören bekommen, dass die Angabe der Anzahl der giftigen Stoffe im Tabak ursprünglich mit 4 000 angegeben, dann nachträglich mit dem Hinweis revidiert wurde, die Sekretärin hatte sich um 2 Nullen vertippt.
    Was soll man davon halten und wie misstrauisch darf/soll man über gewisse Angaben sein, wenn man selbst wie es bei mir der Fall war dahinter kommt, hier wird mit falschen Fakten (gelinde ausgedrückt) „gemogelt“.
    Dass das Rauchen nicht gesundheitsfördernd ist, wissen wir Raucher/innen alle.
    Dass auch der Passivrauch für Asthmatiker nicht unbedingt „das Gelbe vom Ei“ ist, ist ebenfalls verständlich.
    Ob aber der Passivrauch allgemein und im Normalfall die gesundheitsschädlichen Auswirkungen hat in Anbetracht dessen, dass der menschliche Organismus körpereigene Abwehrstoffe produziert welche den Körper schützen, wie Jedermann/frau weiss, möchte ich mal zumindest dahingestellt lassen, ja ich zweifle dies unbedingt an.
    Wie ich schon erwähnte, „man“ will Deutschland rauchfrei ….. raucherfrei gestalten und mit Bayern versucht man den Anfang zu machen. Da steht einer Bevormundung der Raucher von Seiten fanatischer militanter Nichtraucher nichts im Wege.
    Und dies ist nur der Anfang von dem, was zukünftig noch alles in dieser Hinsicht als Verbotspolitik zu erwarten ist. Dann aber sind beim nächsten Mal in einer anderen Art der praktizierten Verbotsdiktatur auch die Nichtraucher mit eingeschlossen und verspüren es am eigenen Leib, was Sache ist.

  45. Erwin Mustermann

    @fasti: “ich weis schon warum ich wikipedia nur die hälfte glaube und von der auch nur das was war ist. es gibt andere und bessere seiten um sich zu informieren”
    50 % ist ja auch schon viel.
    Ob die anderen besser sind, weil sie die Wahrheit gepachtet haben, wage ich zu bezweifeln. Aber, um Wiederholungen zu vermeiden, verweise ich hier auf meine Diskussion mit dem Herrn Niedermeier…

  46. fasti

    H.Mustermann, wie bekannt ist, kann man wikipedia recht schön manipulieren, da jeder angemeldete user dort einträge verfassen kann, dieser “service” wird sehr gerne von Fanatikern wie H-B, S.F, M., S.E., P-l. und weiteren konsorten benützt, und sobald jemand gegen ihre weltanschauung etwas schreibt, wird sofort front dagegen gemacht.
    ich weis schon warum ich wikipedia nur die hälfte glaube und von der auch nur das was war ist. es gibt andere und bessere seiten um sich zu informieren.

  47. Erwin Mustermann

    @ Bernhard: es ist zwar müßig, weiter zu diskutieren, aber ich hab da noch ein Beispiel. Bei mir gibt´s in der Umgebung ein Lokal, genauer ein Bistro (!), dessen schlaues Wirtelein nach Einführung des ersten Rauchverbots auf die geniale Lösung kam, am Tresen einen Rauchclub einzurichten. Die übrigen Räumlichkeiten, wo auch gegessen wird und gegessen werden soll (es ist ja ein Bistro ohne Essverbot) sind durch keinerlei Abgrenzungen in Form von Türen von diesem “Raucherclub” abgegrenzt. Der Phantasie so mancher schlauer Wirtelein scheint also keine Grenzen gesetzt gewesen zu sein. Per Volksentscheid hat auch niemand die Schließung verlangt, oder hab ich da einen entscheidenden Passus übersehen? Im Gegenteil, ich kenne durchaus Wirte, die diesen Volksentscheid begrüßt haben. Und diese Wirte machen auch noch einen toleranten, vernünftigen Eindruck…

  48. Erwin Mustermann

    Obwohl Wikipedia in Raucherkreisen wahrscheinlich auch “Lügipedia” heißt, wie Wikipedia von anderen extremen Kreisen auch tituliert wird: ein Zitat (in Auszügen) zum dortigen Thema “Tabakrauch”: …Vom im Tabak enthaltenen Nikotin verbrennen übrigens 30-35 % in der Glutzone, 40 % in den Nebenstromrauch und 25-30 % in den ungefilterten Hauptstromrauch. Von diesen verbleiben bei filterlosen Zigaretten 30 % – absolut gesehen also 8-9 % – im Tabakstummel, bei Filterzigaretten 40-70 % (absolut: 12-20 %). Insgesamt gelangen also 14-20 % des Nikotins vom Tabak in die Mundhöhle des Rauchers (bei Filterzigaretten 5-12 %), wovon beim Lungenzug 90% resorbiert werden, beim „Paffen“ im Mundraum jedoch nur 5 %. Der Hauptstromrauch einer filterlosen Zigarette enthält dann aber immer noch 1,0-2,3 mg Nikotin (sowie z. B. 10-23 mg Kohlenmonoxid, ferner rund 1 mg Ethanal, 100 – 1000 Mikrogramm Essigsäure, 100-600 Mikrogramm Stickoxide, 400-500 Mikrogramm Blausäure (Cyanwasserstoff), 20-50 Mikrogramm Benzol, jeweils 60-100 Mikrogramm Acrolein und Phenol sowie 70-100 Mikrogramm Formaldehyd). Das heißt, dass von den durchschnittlich 0,86 mg Nikotin pro Zigarette (Wert von 1990; in 1961 enthielt jede Zigarette noch durchschnittlich 1,44 mg Nikotin) 0,043-0,103 mg in den Mundraum und – beim Inhalieren „auf Lunge“ – in den Körper gelangen (tödliche Nikotinmenge: ca. 50 mg).

    Schon wenige Sekunden nach der Nikotinaufnahme (durch Inhalation und Resorption) sinkt die Körpertemperatur – mit Flüssigkristallen in den Fingern messbar – daher merklich ab. Etwa alle 2 Stunden wird die Hälfte der aufgenommenen Nikotinmenge vom Körper wieder abgebaut (zu so genannten Metaboliten). Diese zweistündige Halbwertzeit des Nikotins bestimmt den Suchtcharakter des Tabakkonsums mit… Da der Nebenstromrauch ungefiltert in die Umgebungsluft z. B. am Arbeitsplatz gelangt, wurde 1985 ein Kapitel „Passivrauchen“ in Abschnitt IIIB der MAK-Liste aufgenommen (vgl. oben unter MAK-Werte). Neben der tumorbildenden Wirkung von Tabakrauch ist eine erhöhte Anfälligkeit von Aktiv- und Passivrauchern gegen Herzinfarkte, Koronarerkrankungen und Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) sowie gegen Rachenraum-, Magen- und Darmerkrankungen (Letztere hauptsächlich bewirkt durch Nikotin und Kohlenmonoxid) und Bronchienerkrankungen („Raucherhusten“) nachweisbar….”
    Soweit Wikipedia. Der Vorteil von Wikipedia ist, dass jeder, dem diese “Meinungsmache” nicht passt, den Artikel ändern kann. Also dann, frisch ans Werk ;-)

  49. Bernhard

    @ Wolfgang:

    ich habe mir die Verfassungsbeschwerde durchgelesen – und könnte mir vorstellen, dass da ein vernünftiger Kompromiss rauskommt…

    Allerdings wird es dann für Lokale wie z.B. das Namenlos schon zu spät sein.

    > Die Sache mit dem Filter find ich auch zum Schiessen. Ich vermutete schon früher dass Raucher deshalb weniger Aussenluftschadstoffe einatmen. ;-)

    Wir können E.M. ja mal einen Filter schenken…

    @ Erwin Mustermann:

    > “Nein, stimmt nicht ganz: eine ganze Menge von Rauchern in meinem Bekanntenkreis hat offenbar wenig Probleme mit der bislang geltenden Regelung” Das bedeutet, dass diese toleranten Raucher im Lokal das Rauchen bleiben lassen oder zum Rauchen raus gehen. In ein ausschließliches Raucherlokal haben wir uns gemeinsam schon lange nicht mehr “verirrt”.

    Na also, wo ist dann das Problem?
    Euch stehen fast 90 % aller Lokale zur Verfügung.
    Ob in den verbleibenden geraucht wird, oder ob diese schließen müssen, könnte dann doch egal sein.
    Warum also per Volksentscheid eine Schließung fordern?

    Übrigens hat das Namenlos Luftreiniger, mit denen die Luft sauberer ist, als in einem Lokal, in dem nicht geraucht wird, das aber keine Luftreiniger hat.

    Da könnt Ihr dann ja mal hingehen, wenn es ab 1. August nicht mehr existiert. Dann ist es auch rauchfrei…

  50. Wolfgang

    @Bernard
    “Was gäbe es also für einen Grund, nach dem Gesetzgeber zu schreien?”

    Der Idealfall wäre wohl nach einem Kompromis zu suchen der für beide Parteien annehmabar ist.. Es gibt aber Menschen die nur schwer oder garnicht kompromisfähig sind und deshalb gerne den Staat in Anspruch nehmen. Für diese muss also ein Gesetz her.

    Wenn Bürgerbegehren die Menschen in Schwarz -Weiss aufteilen, dann ist der Sinn selbiger verfehlt, denke ich.

    Die Sache mit dem Filter find ich auch zum Schiessen. Ich vermutete schon früher dass Raucher deshalb weniger Aussenluftschadstoffe einatmen. ;-)

    *Als Passiv-Hitzegeschädigter fordere ich…. *

  51. Erwin Mustermann

    Ergänzung zu “Nein, stimmt nicht ganz: eine ganze Menge von Rauchern in meinem Bekanntenkreis hat offenbar wenig Probleme mit der bislang geltenden Regelung” Das bedeutet, dass diese toleranten Raucher im Lokal das Rauchen bleiben lassen oder zum Rauchen raus gehen. In ein ausschließliches Raucherlokal haben wir uns gemeinsam schon lange nicht mehr “verirrt”.

  52. Erwin Mustermann

    @Bernhard: “Wenn in einem Lokal die Luft zu schlecht ist, sollte man jedem halbwegs denkfähigen Menschen zutrauen können, dass er dann ein anderes wählt.” Warum sollte ich auch ein öffentlich zugängliches Lokal wechseln? Genauso gut kann der Raucher im Lokal das rauchen bleiben lassen oder daheim bleiben und dort rauchen…
    Weshalb sich die Frage stellt, wer sich wessen Interessen unterzuordnen hat. Und die ganze Diskussion lehrt, dass man damit offenbar zu keinem Ergebnis gelangt, da jeder auf seinem Standpunkt beharrt. Nein, stimmt nicht ganz: eine ganze Menge von Rauchern in meinem Bekanntenkreis hat offenbar wenig Probleme mit der bislang geltenden Regelung.

  53. Bernhard

    Da hat WordPress etwas verschluckt, daher nochmal:

    @ Erwin Mustermann:

    > denken Sie mal darüber nach, dass dem Raucher oft genug der Zigarettenfilter “hilft”

    *ROFL*

    Der Filter ist kein Aktivkohlefilter, filtert also nicht nennenswert Schadstoffe aus…

    > Da sind auch welche dabei, wo die Lüftungsanlagen ausgeschaltet sind oder überhaupt nicht vorhanden bzw. nicht funktionierend.

    Luft in einem Raum, in dem sich Menschen aufhalten, enthält auch dann eine Vielzahl von Schadstoffen, wenn in diesem Raum nicht geraucht wird.
    Wenn in einem Lokal die Luft zu schlecht ist, sollte man jedem halbwegs denkfähigen Menschen zutrauen können, dass er dann ein anderes wählt.

    Was gäbe es also für einen Grund, nach dem Gesetzgeber zu schreien?

  54. Bernhard

    @ Erwin Mustermann:

    > denken Sie mal darüber nach, dass dem Raucher oft genug der Zigarettenfilter “hilft” Da sind auch welche dabei, wo die Lüftungsanlagen ausgeschaltet sind oder überhaupt nicht vorhanden bzw. nicht funktionierend. <

    Luft in einem Raum, in dem sich Menschen aufhalten, enthält auch dann eine Vielzahl von Schadstoffen, wenn in diesem Raum nicht geraucht wird.
    Wenn in einem Lokal die Luft zu schlecht ist, sollte man jedem halbwegs denkfähigen Menschen zutrauen können, dass er dann ein anderes wählt.

    Was gäbe es also für einen Grund, nach dem Gesetzgeber zu schreien?

  55. Erwin Mustermann

    @Nansy: “Das es einen gewaltigen Unterschied gibt, zwischen dem direkt eingezogenem Rauch und dem angeblichen Passivrauch (Verdünnung in der Umgebungsluft bis zum “geht nicht mehr”) muss man doch nicht mehr erklären? ” Dann denken Sie mal darüber nach, dass dem Raucher oft genug der Zigarettenfilter “hilft” und der Passivrauch wohl auch nur im Biergarten bis zum “geht nicht mehr” verdünnt ist. Zugegebenermaßen hat man heutzutagen in Restaurants kaum mehr Passivrauch in der Luft, in rauchgeschwängerten Kneipen dürfte die “Belastung” um ein Vielfaches höher liegen. Ich kenne die unterschiedlichsten Lokale. Da sind auch welche dabei, wo die Lüftungsanlagen ausgeschaltet sind oder überhaupt nicht vorhanden bzw. nicht funktionierend. Gelüftet wird da oft genug auch nicht in der Intensität, wie es vielleicht erforderlich wäre. Sie müssen schon ein bisschen differenzieren…

  56. Nansy

    @ Hui-Buh:
    Wegen des Ausdrucks Spinner musste ich doch mal in Wikipedia nachenlesen, was ein Hui-Buh ist: “Ritter Balduin befindet sich im Jahr 1399 auf Schloss Burgeck, und versucht dort seinen Geldbeutel durch Glücksspiel aufzubessern. Als sein Gegenspieler Adolar bemerkt, dass Balduin falschspielt, wird Balduin plötzlich von einem Blitz getroffen – er wird zum Gespenst Hui Buh.”

    Hui-Buh ist dann wohl ein Schlußgespenst, das falschspielt?

  57. Nichtraucher Oll

    @niedermeier sie haben bis jetzt noch nicht einmal einen vernünftigen Nachweis von Ihren Behauptungen erbracht, ich schon, den haben Sie ja leider gelöscht. Auch sind Ihre Behauptungen nicht nachvollziehbar oder glaubwürdig, sie machen sich ja noch nicht mal die Mühe, nachzuweisen, dass eine Kerze giftiger ist als wie eine Zigarette, verkünden dass aber hier. Ebenso erkennen Sie nicht den Volksentscheid an, ein Entscheid wo alle wählen konnten. Wo sind denn alle Ihre Raucher bei der Wahl gewesen?? Da man mit Ihnen leider nicht vernünftig diskutieren kann, ziehe ich es vor, es zukünftig zu vermeiden, Ihre Seite weiterhin zu besuchen. Nun können Sie ungestört gegen das Nichtrauchen wettern so viel sie wollen.

  58. Werner R. Niedermeier

    @Mustermann, Antiraucher lügen auch sehr häufig. Aber mittlerweile sollten Sie den Unterschied zwischen Antirauchern und Nichtrauchern kennen. Und nochmal: Ich habe niemals behauptet, dass “Meldungen seitens der Nichtraucher gelogen sind”.

    @Nichtraucher Oll: Sind Sie mir nicht böse, dass ich keine Lust habe, für Sie kostenlose Recherchearbeit zu erbringen. Im Gegensatz zu Ihnen ist es mir völlig egal was andere glauben oder nicht. Wenn Sie am Thema interessiert sind, können Sie selbst durchaus eine Suchmaschine Ihrer Wahl nutzen und Antworten finden. Was das Lüften betrifft, kann ich mich nur wiederholen: Die Dosis macht das Gift. Oder leugnen Sie diese anerkannte Tatsache auch? Wenn Sie der Meinung sind, Tabakrauch stinkt, dann weichen Sie dem aus. Niemand zwingt Sie in Raucherlokale. Ich kann den Kaffeegeruch nicht ab. Also muss ich mich damit arrangieren. Ich käme aber nie auf die Idee, Studien zu fälschen um Passivkaffee zu “begründen” und ein Kaffeeverbot zu fordern.

  59. spitzbub

    Mit diesem Hebel wäre es den strenggläubigen Moslems in Bayern problemlos möglich die Scharia einzuführen.

  60. Wolfgang

    @Nichtraucher Oll: Der Satz…
    “Dadurch, dass wir also mehr &&&&& als wie ##### sind ist es nur recht und billig, den Willen derjenigen zu respektieren, die in der Überzahl sind”
    …. scheint mir aber sehr bedenklich zu sein.
    Da würden mir jetzt viele &&&&& und ##### einfallen.
    Ich glaube das würde dir garnicht gefallen. ;-)

  61. Erwin Mustermann

    Zé do Rock, unter dessen Vorfahren sich deutsche, litauische und russische Einwanderer befinden, wuchs in Brasilien auf. Nach dem Abitur übte er eine Reihe von Jobs aus und machte eine musikalische und schauspielerische Ausbildung. In den Siebziger- und Achtzigerjahren unternahm er mit seiner Frau ausgedehnte Reisen, die ihn in alle Erdteile führten. Er ließ sich schließlich in München nieder, wo er eine Karriere als Kabarettist und Autor startete. Seine Bücher sind in “Ultradoitsh”, “Wunschdeutsch”, “Siegfriedisch” und “Kauderdeutsch” verfasst, satirisch verfremdeten Spielarten des Deutschen und der deutschen Orthografie. 2004 begann er mit der Produktion seines Filmes Schroeder liegt in Brasilien, der am 12. Mai 2009 im Münchner Maxim-Kino uraufgeführt wurde.
    Auszeichnungen [Bearbeiten]

    Zé do Rock erhielt u.a. 1996 ein Stipendium der Landeshauptstadt München, 2001 den Satirepreis “Pfefferbeißer” und das “Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz für Literatur”, 2006 den Ernst-Hoferichter-Preis und 2010 den Schwabinger Kunstpreis.

    Soweit Wikipedia. Was ihn nun zu einem ausgemachten Experten zum Thema Passivrauch macht, weiß ich nicht. Er hat sich augenscheinlich ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Aber das haben wohl andere Forscher auch. Wie gesagt. die Forschung zu diesem Thema ist reichlich umstritten.

  62. Erwin Mustermann

    @Niedermeier:
    “ch habe niemals “grundsätzlich behauptet”, dass “Meldungen seitens der Nichtraucher gelogen sind”. Also bitte unterstellen Sie mir nicht so einen Unsinn.” Zum Thema “Wahlkampf wird immer unfairer haben Sie sich immerhin zu der Frage “Warum müssen Antiraucher eigentlich immer lügen?” verstiegen…

  63. Nichtraucher Oll

    jede Kerze erzeugt mehr Feinstaub und Gifte als wie eine Zigarette?? Das halte ich nicht nur für ein Gerücht, sondern schlicht für falsch, aber vieleicht haben Sie ja einen geeigneten Nachweis über diese These? Natürlich kann man einen geschlossenen Raum auch lüften, aber welchen Sinn bringt dass, wenn weiter geraucht wird? Waren Sie schon mal in einer Kneipe in der geraucht wurde? War in der Kneipe trotz lüften eine nur halbwegs gute Luft (und damit meine ich nicht den Tabakgestank). Ich sags ihnen gleich vorweg, kann nicht sein.

  64. Werner R. Niedermeier

    Zitat: “die Dosis macht das Gift richtig. Und wie hoch schätzen sie die Dosis in einem geschlossenen Rauch ein, in dem geraucht wird?”

    Sie meinen nicht “Rauch”, sondern “Raum”, oder? Wenn in diesem Raum nicht gelüftet wird, wirds irgendwann problematisch, je nach Größe des Raumes. Allerdings erzeugt jede Kerze mehr Feinstaub und Gifte wie Zigaretten. Ich kenne allerdings kein Lokal, welches nicht die Möglichkeit hätte, zu lüften.

  65. Werner R. Niedermeier

    @Nichtraucher Oll: Ob Tabakrauch stinkt oder nicht, ist eine rein subjektive Ansicht. Und ob er giftig ist oder nicht, ist objektiv. Wie ich schon erwähnte: Die Dosis macht das Gift. Das KVR hat niemals gesagt, dass 90 Prozent aller Kneipen rauchfrei sind, sondern 90 Prozent aller gastronomischen Betriebe. Es hat dabei alle gastronomischen Betriebe gezählt, und nicht wie die Antiraucherlobby “Pro Rauchfrei” nur die passenden, wie nur eine in München-Altstadt und nur zwei in München-Haidhausen.

    Ihr dummes Tabakmafia-Gequatsche ist nichts weiter als billigste Polemik. Abgesehen davon, dass ich es als ziemlich hetzerisch empfinde, einen legalen Industriezweig als “Mafia” zu bezeichnen, hat die Tabakindustrie doch überhaupt keinen Grund, sich um solchen Unsinn wie totale Rauchverbote in der Gastronomie zu kümmern. Die sehen sich ihre Verkaufzahlen in Irland an, die seit dem dortigen totalen Rauchverbot in das Gastronomie gestiegen sind, die sehen sich ihre Zahlen in Italien an, wo die Zahlen gleich geblieben sind – warum sollten die irgendwas unternehmen? Die verdienen ihr Geld, egal ob mit oder ohne Rauchverbote. Ich empfinde es als widerlich, dass Sie auf Inhalte eines Lobbyisten (Jazbinsek) verlinken, aber gleichzeitig andere Lobbys brandmarken. Entweder Sie sind gegen Lobbyismus, dann aber gegen alle Lobbyisten, oder dieses “Argument” zählt nicht.

    Es ist eben nicht “recht und billig”, dass in einer Demokratie “Mehrheiten” und seien es auch nur die, die wählen gehen, Minderheiten zu 100 Prozent ausgrenzen. Das Wesen der Demokratie besteht unter anderem darin, Minderheitenschutz zu leben. Und nochmal: Wenn siech die Leute schon in Shsiha-Bars oder Zigarren-Lounges zurückziehen, so gibt es keinen Grund, dies zu verbieten. Auch nicht mit dem Argument der “Volksgesundheit”, die Frankenberger bei einem Interview gebracht hat.

  66. Nichtraucher Oll

    die Dosis macht das Gift richtig. Und wie hoch schätzen sie die Dosis in einem geschlossenen Rauch ein, in dem geraucht wird?

  67. Werner R. Niedermeier

    Mustermann, die Dosis macht das Gift. Das reltative Risiko (wir hatten das schon mal!) dafür, wegen Passivrauch an Krebs zu erkranken, liebt unterhalb der seriösen Nachweisgrenze. Wenn Sie einen Liter Wasser trinken passiert Ihnen nichts. Wenn man Ihnen 50 Liter Wasser einflößt, sterben Sie. Wenn Sie eine Schlaftablette essen, passiert Ihnen nichts. Wenn Sie 50 essen, können Sie daran sterben.

    Es geht bei der Passivrauchproblematik aber nicht um Meinungen, sondern es sollte um Tatsachen gehen, wenn die WHO und ihre Schergen dies schon als Argument dafür bringen, Verbote zu installieren. Ich zitieren einmal Sir George Godber, britischer WHO-Delegierter und Anti-Rauch-Aktivist, 1975 : “Es wäre zentral, eine Atmosphäre zu schaffen, in der aktive Raucher so wahrgenommen werden, dass sie denen um sie herum schweren Schaden zufügen, besonders ihren Familien und allen Kindern, wenn diese unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt werden.”

    Sie sollten sich einmal den Text des mehrfach preisgekrönten Künstlers Zé do Rock durchlesen, der zwar lang ist, das Thema Passivrauch aber sehr gut analysiert: http://www.nein-beim-volksentscheid.de/studien/

  68. Nichtraucher Oll

    tschuldigung, mein Kommentar wurde in abgeänderter Form zweimal gedruckt, sollte aber kein Spam darstellen. Laut Fehlermeldung war der erste nur zu lang

  69. Nichtraucher Oll

    es gibt ja auch nicht passiv Kleidung tragen, es gibt ebensowenig passiv essen usw. aber passivrauchen. Der Dampf den die Zigarette durch das Verbrennen erzeugt, stinkt und ist giftig. Das ist der Unterschied. Im übrigen verwenden Sie das ‘Wort Lüge sehr häufig, nicht nur bei meinen Kommentaren.

  70. Nichtraucher Oll

    es gibt ja auch nicht passiv Kleidung tragen, es gibt ebensowenig passiv essen usw. aber passivrauchen. Der Dampf den die Zigarette durch das Verbrennen erzeugt, stinkt und ist giftig. Das ist der Unterschied. Die Statistik wurde nur geschönt durch die von mir genannten Betriebe, es wurde aber dem Volk vorgegaukelt, dass die Kneipen zu 90% rauchfrei sind. Es ist nur eine Frage der Auslegung, gelle? Glücklicherweise ist das Volk klüger und hat sich nicht von der Tabakmafia kaufen lassen, es wurde 61% für das Nichtraucherschutzgesetz ausgesprochen. Dadurch, dass wir also mehr Nichtraucher als wie Raucher sind ist es nur recht und billig, den Willen denjenigen zu respektieren, die in der Überzahl sind und die Raucher sind es nunmahl nicht.

  71. Werner R. Niedermeier

    Was ich wirklich hasse, ist dieses pausenlose Lügen und diese immer wiederkehrenden dummen Behauptungen. Ich habe niemals “grundsätzlich behauptet”, dass “Meldungen seitens der Nichtraucher gelogen sind”. Also bitte unterstellen Sie mir nicht so einen Unsinn.

    Das KVR hat alle Betriebe, die eine Gaststättenerlaubnis haben, in der Statistik aufgeführt. Der Verbotsentscheid betraf ja nicht nur kleine Kneipen, sonder _alle Betriebe die eine Gaststättenerlaubnis haben_. Wo ist da bitte eine Unwahrheit?

    Ihr Verständnis von “Freiheit” in allen Ehren. Ich habe ein anderes. Für mich hat es nichts mit Freiheit zu tun, wenn man Menschen, die sich in Shisha-Bars oder Zigarrenlounges zurückziehen und dort niemanden stören, dies verbietet. Für mich hat es nichts mit “Freiheit” zu tun, wenn irgendwelche Gutmenschen ihren Lebensstil anderen aufzwingen. Das unterscheidet Demokratien übrigens von Staaten wie z.B. China. Dort versteht der Staat auch unter Freiheit, seine Bürger vor allem Möglichen zu “schützen”.

    Eines der dümmsten “Argumente” fanatischer Antiraucher ist ,dass ja niemand mit der Zigarette im Mund geboren ist. Niemand ist mit Kleidern geboren, trotzdem haben wir welche an. Niemand ist mit dem Hass auf Andersdenkende geboren worden, trotzdem verbreiten militante Anitraucher diesen.

  72. Nichtraucher Oll

    [Link entfernt.
    1) Hier wird nicht auf Seiten verlinkt, die gegen deutsche Gesetze verstoßen.
    2) Hier dulde ich keine Werbung für Antiraucherlobbyisten. Die Red.]

    und damit sie mir nicht unterstellen, dass ich auch lüge, sehen sie bitte mal den Link.

  73. Nichtraucher Oll

    Werner R. Niermeier. “Der Gesundheitsfaschismus hebelt die persönliche Freiheit aus. Und das auf Grund von einer Lüge”.

    Sie lehnen sich schon sehr weit aus dem Fenster und behaupten grundsätzlich, dass alle Meldungen seitens der Nichtraucher gelogen sind. Ich frage Sie, wer verbreitet denn Unwahrheiten, wenn bei Statistiken über Lokale wo angeblich nich geraucht wird, auch Altenheime, Tankstellen usw. aufgeführt sind. Das musste eine Mitarbeiterin im KVR peinlichst zugeben. Darüber hinaus erzähle ich ihnen mal, was ich unter Freiheit verstehe: wenn ich in eine Kneipe oder Bar gehen kann und nicht den Gestank und das Gift der Raucher einatmen muss, dass bedeutet Freiheit. Zigaretten schränken ein und dafür haben sich 61% ausgesprochen. Niemand ist mit Zigarette im Mund geboren, somit sollte Nichtrauchen selbstverständlich sein und nicht das Rauchen.

  74. Nansy

    @ Mustermann:
    Ich bitte Sie, das ist aber jetzt unter Ihrem Niveau! Das es einen gewaltigen Unterschied gibt, zwischen dem direkt eingezogenem Rauch und dem angeblichen Passivrauch (Verdünnung in der Umgebungsluft bis zum “geht nicht mehr”) muss man doch nicht mehr erklären? Sonst können Sie ihr Kaminfeuer vergessen und sollten auch Kirchen und Grillplätze meiden.
    Die Frage ob Raucher sich selbst schaden, ist in diesem Zusammenhang unerheblich. Zwangsfürsorge ist kein gesellschaftlich anzustrebendes Ziel. Sonst kommen Sie vom Höckschen aufs Stöckchen.

  75. Erwin Mustermann

    @ Nansy: Herr Miersch schreibt u.a. in dem verlinkten Kommentar: “…Tabakrauch gehört zu den Giftstoffen, deren Krebs erzeugende Wirkung zweifelsfrei belegt ist. Auch wenn über die Gefahr des Passiv-Rauchens unter Wissenschaftlern heftig gestritten ist wird. So ist doch klar erwiesen, dass Raucher sich selbst schaden…”

    Da mag sich doch dann jeder selber eine Meinung bilden, warum Tabakrauch für den Raucher schädlich sein soll (vor allem bei Filterzigaretten) und für den Passivraucher aber nicht. Ich muss der WHO, dem DKFZ und ähnlichen Einrichtungen nichts glauben. ich habe mir trotzdem meine Meinung gebildet und zwar, als mir die Zahl von 3301 Toten noch gar nicht bekannt war…

  76. Nansy

    @ Mustermann:
    “…dass man Minderheiten ihr Vergnügen lässt, wenn es keinem anderen schadet.” Wo ist der Widerspruch? Wenn Raucher in getrennten Lokalen oder getrennten Räumen sitzen, schaden sie keinem anderen. Schon oft diskutiert und eigentlich ganz logisch. Es sei denn, Nichtraucher bekämen Magengeschwüre alleine schon von dem Wissen, dass irgendwo anders Raucher ungestört zusammensitzen.
    Noch eine Anmerkung zur WHO, ich wage zu bezweifeln, dass man diesem seltsamen Verein (halb Sekte, halb abhängig von der Pharmaindustrie) irgendetwas glauben kann. Ob bei der Schweinegrippe, ob beim angeblichen Übergewicht der Bevölkerung, ob beim Alkohol oder beim Rauchen, die WHO will die Menschheit bekehren, und sei es mit falschen Zahlen oder Behauptungen. Zwang ist dabei im Konzept eingeschlossen.

  77. Erwin Mustermann

    Niedermeier; Sie werfen mit Ihren Antworten mehr Fragen auf, als dass Sie welche beantworten. Woraus um alles in der Welt glauben Sie denn nun schon wieder, schließen zu können, dass Sie “das” von mir unterscheidet? Ich dachte eigentlich, ich hätte zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht irgendwelche so genannten Fakten ungeprüft übernehme…
    Ich finde übrigens den Kommentar, auf den “nansy” verlinkt, hat, sehr treffend. Von der Überschrift mal abgesehen (weil der Kommentator nicht darauf eingeht, worin er genau die Gefahr sieht) gibt es aber zwei mir nicht ganz logisch erscheinenden Stellen: zum einen stimmt die zum Ausdruck gebrachte Blankovollmacht des Staates im vorliegenden Fall so nicht ganz, weil beim Volksentscheid der Staat erst aufgrund der Entscheidung der Bürger überhaupt in den Zwang kommt, ein Gesetz beschließen zu müssen. Zum anderen, dass “zur Freiheit auch gehört, dass man Minderheiten ihr Vergnügen lässt, wenn es keinem anderen schadet.” Ich denke durchaus, dass es vielen Nichtrauchern eben darum gegangen ist, “dass es anderen schadet”. Dass die Raucher das anders sehen, ist verständlich. Darum gehe ich auch nicht mehr darauf ein. Die von Ihnen und Ihresgleichen gern zitiert Passivrauchlüge mögen Sie so vertreten, die u.a. von der WHO vorgestellten Forschungsergebnisse sind ja auch ziemlich umstritten. Man sollte sich daher tatsächlich nicht an der ominösen Zahl “3301″ aufhängen. Dass am Passivrauch andererseits gar niemand zu schaden kommt, wage ich auch zu bezweifeln. Aber da Sie u.a. auch hier stur Ihren Standpunkt vertreten, brauchen wir darüber auch nicht weiter zu diskutieren.

  78. Werner R. Niedermeier

    Mustermann, und das genau unterscheidet mich von Ihnen. Ich prüfe nach. Ich glaube nicht den Werbeschriften der WHO, nur weil sie so schön bunt sind. Ich frage nach, ich recherchiere. Und deshalb bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Passivrauchlüge und die damit erzeugte Paranoia eben eine Lüge ist.

    Der Gesundheitsfaschismus hebelt die persönliche Freiheit aus. Und das auf Grund von einer Lüge.

    Ich habe mich früher immer gefragt, wie eigentlich totalitäre Staaten entstehen konnten bzw. sich teilweise recht lange halten konnten. Wenn ich den durch die WHO und ihre Lügen aufgehetzten Antirauchermob sehe, weiß ich, wie das funktioniert. Und zwar nicht nur beim Thema Rauchen, das funktioniert auch bei Minaretten, bei Burkas und bei was weiß ich nicht noch allem. Das ist das Erschreckende daran.

  79. Nansy

    Zum Thema empfehle ich eine guten Kommentar in der Welt mit dem Titel: “Rauchverbot – ein gefährlicher Sieg der Minderheit”
    siehe: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8315398/Rauchverbot-ein-gefaehrlicher-Sieg-der-Minderheit.html

  80. zuschnell

    ich persönlich bin der meinung das es bei dem VE nicht mit legalen mitteln zugegangen sein kann, den sieht man sich die zahlen in den grenznahen wahlgebieten an, muss man sich fragen ob das so stimmen kann, den bei einem scheitern (so wie geschehen) würden viele gäste in die nachbarländer abwandern, dies war schon vor 2 jahren so der fall, warum sollten dann gerade in diesen gebieten die wähler/innen auf so auf ein verbot aus sein?

    was mich auch ein wenig irritiert ist, das in einigen wahlbezirken die wahlscheine verschwunden sein sollen, um danach als “ja” stimmen wieder aufzutauchen! dies ist allerdings nur ein gerücht, aber warum soll gerade an diesem gerücht etwas falsch sein?

    wie erwartet ist die frage groß wie es zu diesem ergebniss gekommen sein kann, den viele mit denen ich gesprochen habe, wählten nein als lösung, andere sprachen davon das der wahlschein schlecht lesbar, und somit irreführend gewesen sein kann für wähler die sich mit der materie nicht auseinandergesetzt hatten, dies waren vorallem ältere wähler, die keinen zugang zu den “neuen” medien pflegen. hier wäre dann die politik gefordert gewesen, dem gegner auch eine werbefreiheit zuzukommen lassen wie der ödp!!

    ich zweifle jedenfalls die demokratische rechtmässigkeit dieser wahl des VE an, und wer weiss wieviele mündige wähler dies noch tun.

  81. Blaudunst

    @ Wolfgang
    Ich gehöre jetzt zu den Zweiten… und würde sofort eine Mindestwahlbeteiligung von 50% stellen. Wenn nicht mal 50% des Volkes etwas will, dann ist es eigentlich kein “Volksentscheid”.

  82. Wolfgang

    @Blaudunst
    Die Ersten denken schon über eine Senkung von 10 auf 5% für ein Volksbegehren nach.
    Die Zweiten denken allerdings in diesem Fall über eine Hürde durch eine Mindestwahlbeteiligung nach.

  83. Blaudunst

    @ Paul
    “1. Wird es über solch abstrusen Dinge keinen Volksentscheid geben, da dort schon das Volksbegehren nicht erfolgreich ist.
    2. Sollte Regel 1 außer Kraft treten, wird es eine hohe Beteiligung geben. Dafür gibt es genug Menschen mit ausreichend Verstand.”

    Das haben wir auch so gedacht, in beiden Fällen… Es war aber nicht so!

    ” (Und die angesprochenen Dinge sind NICHT mal im entfernesten mit dem aktuellen Entscheid vergleichbar. Egal für wie sinnvoll dies hier betrachtet wird.)”

    Ah so, warum nicht??? Weil die Leute, denen man überhaupt keinen Platz in der Öffentlichkeit gönnen will, Raucher heißen? Weil man den Rauchern jede Ungerechtigkeit antun kann? So haben uns in jedem Fall seit Monaten unsere Medien gelernt… Raucher sind Untermenschen, was?

    Soll ich Ihnen was sagen?
    Wenn ein Jahr lang in allen Medien berichtet wird, wie schädlich die “Dicken” sind (Mehrkosten in Gesudheitssystem, und, und.. es muß ja nicht stimmen!) und man sie als (Eß-) Süchtlinchge oder Fress-Abhängige dauerhaft bezeichnet, dann kriegen Sie problemlos 10% für ein Volksbegehren! Beim Volksentscheid wird es schon etwas schwieriger, weil nach WHO-Maßstäben deutlich über 50% der Bevölkerung übergewichtig ist. (also keine Minderheit).
    Aber vielleicht passiert es wie jetzt, die Hälfte der Übergewichtigen gehen nicht zur Wahl und die, die nicht direkt betroffen sind, auch nicht…
    Da können wieder 37% alleine entscheiden und 22% davon sind schlank und Gesundheitfanatiker. Wo sehen Sie das Problem?

    Für die zweite Abstrusität (Ausländer dürfen nicht ihre Muttersprache in der Öffentlichkeit benutzen) brauchen Sie nicht mal die Medien (da sorgen schon die Neo- und alte Nazis dafür…), höchstens noch ein wenig auf die deutsche “Leitkultur” zu pocken und Sie kriegen die 10% bestimmt auch . Da könnte hoffentlich noch ein Gericht Rettungsarbeit leisten, damit das gar nicht zugelassen wird, sonst bin ich mich wirklich nicht so sicher…

    Die dritte “Abstrusität” (Handys dürfen nicht in der Öffentlichkeit benutzt werden) kommt nicht von mir, sondern von der Partei, die das Verbotsentscheid gegen die Raucher auch erfolgreich durchgesetzt hat.
    Die haben schon Erfahrung damit und irgendwelche alte Leute, die Handys als fremd und störend empfinden, finden sie auch. Man muß nur ein wenig Propaganda dazu machen,und den Leuten sagen, wie “enorm gesundheitsschädlich” die Handys sind, das kann die ÖDP aber recht gut!

    Wetten, dass es funktioniert?

    Hallo, aufwachen, so was kann man mit allen Menschen machen, nicht nur mit den Rachern!
    Es sind nur jetzt gerade die Raucher betroffen.

    Die Geschichte ist aber uralt und schon tausend mal passiert…

  84. Wolfgang

    @Tatsachenmann: jetzt beruhig dich mal wieder.

  85. Erwin Mustermann

    Herr Niedermeier, um die Diskussion zum Abschluss zu bringen: Sie scheinen sich über die Meinungsbildungsprozesse von Menschen völlig im Unklaren zu sein. Würde ich alles, was mir als Tatsache und/oder Wahrheit von interessierter Seite „angeboten“ wird unkritisch aneignen, hätte ich wahrscheinlich 1000 sinnlose Versicherungen an der Backe und wäre in zig obskuren Vereinigungen und Sekten. Wäre alles wahr, was uns Wählern von Politikern als Wahrheit verkauft wird, würde Deutschland und dessen Volk wirtschaftlich goldenen (wenn nicht gar diamantenen) Zeiten entgegensehen, egal welche Partei(en) regieren. Und die Realität? Wie ist das bei Ihnen als Tatsachen-Fetischist? Was glauben Sie alles, was Ihnen als Tatsache/Wahrheit untergejubelt wird? Zu den von Ihnen behaupteten „Tatsachen“ bringen Sie in aller Regel ja nicht einmal nachprüfbare Nachweise… Soll heißen: Sie haben die „Tatsachen“ und wenn´s jemand genauer wissen will, soll er doch selber nachforschen. Und wenn er dann was findet, was diesen „Tatsachen“ wiederspricht?

  86. Erwin Mustermann

    Muss noch ergänzen, dass sich der Passus “Leider ist es halt keine Tatsache.” nicht auf den Niedermeier´schen Beitrag ” Es ist eine Tatsache, dass es beim Verbotsentscheid um eine Beibehaltung des bisherigen Rauchverbots oder um ein totales Raucherverbot in der Gastronomie ging.” bezieht… Nicht dass hier noch (weitere) Mißverständnisse entstehen…

  87. Erwin Mustermann

    Leider ist es halt keine Tatsache. Alles was auf dieser Homepage von Ihnen und Ihren Gefolgsleuten behauptet wird, sind Tatsachen… Die Gegenseite behauptet auch Tatsachen. Und nun? Ich war persönlich nicht dabei, also kann doch sowohl der eine als auch der Andere sogenannte “Tatsachen” in den Raum stellen. Dass Sie es als gegeben ansehen, nur Ihre Seite hat die Wahrheit gepachtet, ist lediglich Ausdruck Ihrer Parteilichkeit – was ist daran nicht zu verstehen?? “Und es ist eine Tatsache, dass die ÖDP wider besseres Wissen verbreitet hat, wenn man mit NEIN stimmen würde, würde “fast überall wieder geraucht werden”. Wie schon erwähnt, finden derartige Gespräche tagtäglich statt. Jeder, der von Politik etwas mehr Ahnung hat als ein “Stimmvieh”, weiß das.” Au weia! Ich hab den Verdacht, der/die einzigen die hier auf faszinierende Weise rumeiern, sind Raucher. Woher nehmen Sie bloß die Erkenntnis, ich wüsste nicht, dass sogenannte Lobbyisten schon vor entscheidenden Debatten in der Politik die “Richtung” abzustecken “versuchen”? Sie betreiben hier Kaffeesatzleserei vom Feinsten, also nicht von sich auf andere schließen. Oder wollen Sie partout nix verstehen??

  88. Werner R. Niedermeier

    “Mustermann”, es ist faszinierend, wie Sie herumeiern. Es ist eine Tatsache, dass die bayerische Landesregierung völlig klar gesagt hat, dass sie nicht plant, das bestehende Gesetz zu ändern. Es ist eine Tatsache, dass es beim Verbotsentscheid um eine Beibehaltung des bisherigen Rauchverbots oder um ein totales Raucherverbot in der Gastronomie ging. Ich habe auf meinem Stimmzettel keine Ankreuzmöglichkeit “Lockerung” gefunden.

    Und es ist eine Tatsache, dass die ÖDP wider besseres Wissen verbreitet hat, wenn man mit NEIN stimmen würde, würde “fast überall wieder geraucht werden”. Wie schon erwähnt, finden derartige Gespräche tagtäglich statt. Jeder, der von Politik etwas mehr Ahnung hat als ein “Stimmvieh”, weiß das.

    Es geht hier nicht um “hätte” oder “hätten die anderen gemacht” oder was weiß ich für Verschwörungstheorien. Es geht um ganz klare Tatsachen. Und das sollte doch auch einem “Stimmvieh”, wie Sie sich selbst bezeichnen, einleuchten.

    Noch einmal die Frage: Was ist daran unverständlich? Was begründet an diesen Tatsachen Ihre Verschwörungstheorien? Ihr Kaffeesatzlesen?

  89. Erwin Mustermann

    @fasti: sorry, keine Zeit für Lakaien, ich sprech grad mit dem Chef ;-)

  90. fasti

    willkommen Herr Blockwart Mustermann

  91. Erwin Mustermann

    Niedermeier “ich sage, was ich denke. Da ich niemandem außer meinem Gewissen verpflichtet bin, kann ich mir diesen Luxus leisten”. Und wenn jemand lügt, wird er von mir als “Lügner” bezeichnet.”. Und diese Freiheit nehm ich mir auch einfach mal so raus. Wenn´s nicht passt, können Sie ja einen Volksentscheid initiieren. “Und wer behauptet, bei einem “NEIN” würde “fast überall wieder geraucht werden” ist ein Lügner. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?” Das ist ja wohl kein Verständnisproblem sondern ausschließlich eine Frage der Sichtweise. Hätte nämlich Frankenberger & Co. ebenfalls ein solches Gespräch geführt und ein ähnliches Gesprächsprotokoll wäre an die Öffentlichkeit geraten, mit dem Inhalt die Gesprächspartner hätten sich (vertraulich) auf eine Verschärfung der geltenden Verbotslage “geeinigt”, wäre das mit ziemlicher Sicherheit von der Raucherfraktion zu ihren Gunsten ausgeschlachtet worden. Wie gesagt, ich bin bloß “Stimmvieh” und ich kann mir, ebenso wie bei den politischen Parteien die Argumente anschauen und überlegen, was ich glauben will und was nicht. Ist wie in der Werbung: das kann, muss aber nicht alles stimmen, was mir als wahr einzubleuen versucht wird. Wissen tut man´s erst, wenn man das Produkt gekauft hat, bzw. die Wahl/Abstimmung entschieden ist. Bei Ihnen ist das scheinbar anders…

  92. Werner R. Niedermeier

    Mustermann, ich bin kein Versicherungsvertreter und ich sage, was ich denke. Da ich niemandem außer meinem Gewissen verpflichtet bin, kann ich mir diesen Luxus leisten. Und wenn jemand lügt, wird er von mir als “Lügner” bezeichnet. Und wer behauptet, bei einem “NEIN” würde “fast überall wieder geraucht werden” ist ein Lügner. Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?

  93. Erwin Mustermann

    Sorry, Niedermeier, aber Sie agieren wie ein sehr ungeschickter Versicherungsvertreter , der seinem potentiellen Kunden direkt auf´s Gesicht zusagt, er sei ein Volltrottel und er müsse unbedingt von der xy-Versicherung zu ihm wechseln, obwohl´s dem Kunden keinerlei Vorteil bringt… Wer die besseren Argumente hat, darüber müssen Sie leider schon die befinden lassen, die letztlich ihre Stimme abzugeben haben. Wie gesagt, Sie sind ebenso parteiisch wie Ihre Gegenseite. “Lüge” scheint im Übrigen Ihr Lieblingswort zu sein, immerhin unterstellen Sie es (fast) allen hier, die hier keine Beiträge “Pro-Rauchen” hinterlassen.

  94. Werner R. Niedermeier

    Mustermann, Sie lügen schon wieder. Ich habe niemals behauptet, dass “alle Nichtraucher” irgend etwas sind. Im Gegenteil. Ich trenne sehr genau zwischen Menschen, die nicht rauchen, und fanatischen Antirauchern. Menschen, die nicht rauchen sind nicht vom Glauben an die Passivrauchlüge und dem Hass auf rauchende Menschen besessen. fanatische Antiraucher schon.

    Was die Lüge des Gesprächs zwischen Vertretern des VEBWK und der Landesregierung betrifft: Jeden Tag sprechen zig Leute mit Vertretern der Landesregierung, um ihre Wünsche und Ideen einzubringen. Es ist völlig absurd und dämlich anzunehmen, dass aus jedem dieser Gespräche ein Gesetz wird. Und dieses Gespräch mit dem VEBWK war nichts weiter als ein Gespräch. Die Landesregierung hat mir auf Anfrage bestätigt, dass bei einem “NEIN” keinerlei Lockerungen geplant sind. Das Ganze ist nichts weiter als eine der vielen Lügen der ÖDP und ihrer Mitläufer, mit denen sie letztendlich den Verbotsentscheid auch gewonnen haben.

    Und “Mustermann”, noch etwas: Ich verwehre mich entschieden dagegen, mit der Lügenpropaganda der ÖDP in einen Topf geworfen zu werden. Denn ich lüge nicht, da ich im Gegensatz zur ÖDP Argumente habe. Es ist in der Tat so, dass ich Fanatismus und Verbotswahn ablehne. Ich lehne es genauso ab, dass Minderheiten die Möglichkeit zu ihrer Entfaltung genommen werden. Das hat nicht nur mit den totalen Rauchverboten in der Gastronomie zu tun, das gilt auch für viele andere Dinge.

    Es gibt keinen Grund, den Menschen ihre Shisha-Bars und Zigarrenlounges zu verbieten. Das ist Totalitarismus pur und einer demokratischen Gesellschaft unwürdig. Ähnlich sehe ich das Minarettverbot in der Schweiz oder das Burkaverbot in Frankreich. Auch wenn mich weder Minarette noch Burkas interessieren, so ist es meiner Meinung nach ein Unding, einer Minderheit den Mehrheitswillen aufzuzwingen, wie das die ÖDP getan hat und plant weiter zu tun. Dagegen kämpfe ich, denn ich hasse Totalitarismus.

  95. Frigorist

    Die Quittung des Ergebnisses des Volksentscheides folgt auf dem Fuss!
    Der erhöhte Gästeschwund und sowie die verminderte Verweildauer der Gäste wird sich für die meisten Gastronomiebetriebe spätestens in den Monaten der kalten Jahreszeit zeigen und dementsprechend auswirken.
    Die einstmals so gemütlichen Dorfwirtschaften werden sich in einem schnelleren Masse wie bisher reduzieren. Die Schattenwirtschaft im Gastronomiegewerbe, vor allem aus der Sicht der Jugendlichen, wird enorm zunehmen. Die Vereinsamung rauchender Alleinstehender, vor allem der etwas älteren Generation, wird zunehmen.
    Betrachten wir das Ganze doch einmal so:
    In den Dorfwirtschaften wird/wurde an jedem zweiten Tisch Karten gespielt, Raucher und Nichtraucher im friedlichsten Einvernehmen mit- und nebeneinander. Bisher wurde der Spielrhythmus lediglich durch den Gang zur Toilette unterbrochen und jetzt kommen die Spielpausen auf Grund des Rauchens vor der Türe hinzu, welche sich bedeutend häufiger zeigen im Gegensatz des Toilettengangs jedes Einzelnen. Der Gesprächsfluss bei den Unterhaltungen an den Stammtischen ist immer wieder dementsprechend störend unterbrochen.
    Auf einen Nenner gebracht, die ganze Gemütlichkeit in den Dorfwirtschaften und nicht nur da, ist beim Teufel.
    In den städtischen Gastronomiebetrieben macht sich der zu erwartende Gästeschwund und die kürzere Verweildauer der noch verbliebenen Gäste auf eine andere Art bemerkbar, aber die Situation wird verstärkt eintreten.
    Und die lächerliche Ankündigung der Fanatiker die Gästelücken welche durch die ausbleibenden Raucher frei werden zu füllen, ist und bleibt eine Utopie.
    Angekündigte und bereits schon erfolgte Personalreduzierungen sind ein Kennzeichen für der eingetretenen und noch verstärkt der zu erwartenden Situation.
    Die Geschichte wird den nachkommenden Generationen aufzeigen, im zweiten Jahrzehnt des ersten Jahrhunderts vom dritten Jahrtausend hatte den Untergang der bayerischen Gemütlichkeit eingeläutet und das Gastronomiegewerbe den Garaus bereitet.
    Und er werden auch die Gründe dafür nicht verborgen bleiben.

  96. Frigorist

    @ Mustermännchen ….. ich muss mich vor niemanden rechtfertigen und dir gegenüber schon gleich gar nicht. Mir wird nachgesagt, dass ich ein sehr humorvoller Mensch bin und ich bin in der Gesellschaft immer ein sehr gern gesehener Gast.
    Wenn aber jemand mir auf meine Zehen tritt, dies nur versucht und der Meinung ist, er könnte provokativ drauf stehen bleiben und mir sogar noch frech ins Gesicht lachen, da wiege ich 7 Zentner.
    Und „verbale Ausfälle“ ergeben sich bei mir nur Leuten gegenüber, welche es auf Grund ihres Verhaltens rausfordern und vor allem auch denen gegenüber, die ich nicht mag.
    Eine von dir vorgeschlagene „Behandlung“ meinerseits sehe ich schon wieder als Einmischung in die Belange anderer, wobei eben derartige untragbare Eigenschaften die Lebensweise solcher Personen wie du, beinhalten.
    Ich fühle mich in bester geistiger und körperlicher Verfassung, über die du neidvoll reagieren kannst, Missgunst und Neid ist nun mal das grösste Übel auf der Welt.
    Normal bin ich ja ein äusserst höflicher Mensch und dies zeigt sich ja schon darin, dass ich mit einer Person wie dir einige Sätze der Erläuterung verschwendete, was sich aber ab sofort ändert. Du bist mir keine weitere Silbe mehr wert.
    Ich mog hoit koane fanatischn und militantn Nichtraucha, de san mia ah Greul!

  97. Erwin Mustermann

    @Niedermeier: “Sie hat behauptet, dass bei einem “NEIN” in “fast allen Lokalen wieder geraucht” würde” Heureka, ich hab die Aussage gefunden (ist mir doch glatt entgangen…). Insofern hat sich meine Frage erledigt. Aber warum ist die Behauptung gelogen? So ganz abwegig scheint mir die Befürchtung nach diesem ominösen Gesprächsprotokoll vom 16. September 2009 ( Einigung der Vertreter des bayerischen Umweltministeriums mit Repräsentanten des „Vereins zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur”) nicht zu sein…

  98. Erwin Mustermann

    @Niedermeier: ein allerletztes Mal noch ,-) “Gelogen hat die ÖDP. Sie hat behauptet, dass bei einem “NEIN” in “fast allen Lokalen wieder geraucht” würde. Darum ging es aber beim Verbotsentscheid nicht.” Wann (und in welchem Zusammenhang) hat die ÖDP das behauptet? Und warum sollte sie, wenn´s für den Verbotsentscheid eh nicht von Bedeutung war? Das Problem bei Ihnen ist: Sie sind ebenso parteiisch wie die ÖDP und “kämpfen” letztlich mit den selben Mitteln. Im Unterschied dazu bin ich bloß “Stimmvieh” und kann mir daher aussuchen, wer m. E. die besseren Argumente vorgibt zu haben und wer mir sympathischer ist. Und im Gegensatz zu Ihnen, der ja als Interessenvertreter fungiert und von daher ja eine bestimmte Richtung vorgibt, kann ich mich offensichtlich viel unbefangener mit verschiedenen Informationen und Informationsquellen auseinandersetzen…

  99. Erwin Mustermann

    @Niedermeier: eigentlich wollte ich mich hier wirklich nicht mehr äußern. Aber da Sie auch mich direkt angesprochen haben…

    Ich sehe schon, dass Sie schlicht und ergreifend nicht differenzieren können und wollen. Von daher treffen mancher der Attribute, die Sie der Gegenseite nicht zugestehen bzw. die Sie hier nicht dulden (wie Sie mir früher schon mal erklärt haben), durchaus auf Sie zu. Was auch Sie in aller Regel gegenüber Andersdenkenden betreiben, ist nichts anderes als Polemik, Stigmatisierung, Verleumdung. Warum? ALLE Nichtraucher sind militant. ALLE Nichtraucher lügen, ALLE Nichtraucher hängen totalitären Ideen an, ALLE Nichtraucher sind fanatisch. Typisch für Sie ist auch, dass Sie das Instrument von Volksbegehren/Volksentscheiden, nachdem sie nicht in Ihrem Sinne ausfallen, prompt in Frage stellen. Und wo wäre meine Argumentation unsinnig, “ich stimme für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie, vernichten dadurch Arbeitsplätze und will erzählen, dass es mir nicht um Shisha-Bars etc. geht. Wenn dem so wäre, dürften Sie einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie nicht zustimmen. Differenzieren Sie doch einfach mal und schmeissen Sie nicht alle Nichtraucher in einen Topf, die alle so böse sind, in Sishabars zu gehen um den noch böseren Rauchern den Spaß zu vermiesen.
    Sie schreiben “Auch sonst gibt es m.E. in einer Demokratie keine Rechtfertigung, die eigenen Befindlichkeiten auf alle anderen Menschen zu übertragen. Das “Argument” mit dem einzigen Lokal, in das Sie nicht hineinwollen weil dort geraucht wird, ist genausop hirnrissig. Denn wenn das Lokal zu hat, kommen Sie auch nicht rein. ” Offensichtlich haben sie fundamentale Prinzipien der Demokratie nicht erkannt.. Und klar, wenn das Lokal zu hat, komm ich auch nicht rein. Und wo ist das Problem? Scheinen Sie nicht zu verstehen bzw. verstehen zu wollen, obwohl ich´s doch erklärt hab.

    Wie gesagt: die Entscheidung ist gefallen, die Raucher sind nicht damit einverstanden, nachkarteln bringt nix, ausser dass demnächst wahrscheinlich noch irgendwelche Verschwörungstheorien ala “Dolchstoßlegende” kommen. Daher: Tschüss!

  100. Werner R. Niedermeier

    @Nichtraucher Oll: Es ist faszinierend, wie Sie und Ihresgleichen versuchen, die Menschen für dumm zu verkaufen. Gelogen hat die ÖDP. Sie hat behauptet, dass bei einem “NEIN” in “fast allen Lokalen wieder geraucht” würde. Darum ging es aber beim Verbotsentscheid nicht. Ihr Fanatismus in allen Ehren, aber warum lügen Sie? Ich kann es Ihnen sagen: Weil Sie keinerlei Argumente für diese Ausgrenzungs- und Hasskampagne haben. Denn wenn Sie welche hätten, bräuchten Sie nicht zu lügen.

  101. Nichtraucher Oll

    durch gezielte Fehlinformationen seitens der Tabaklobby wurden viele Nichtraucher dazu gebracht, mit nein zu stimmen. Trotzdem waren es dann 61% für die Nichtraucher. Was bedeutet das? Es gibt deutlich mehr Nichtraucher als Raucher und somit ist es nur fair, dass wir Nichtraucher diesen Entscheid gewonnen haben. Wenn ich mir aber ihre ganzen Kommentare hier durchlese, stelle ich nur fest, dass die Raucher einfach nur schlechte Verlierer sind und glücklicherweise mit Ihrer Hetzkampagne nicht angekommen sind.

  102. spitzbub

    Schoasln (furzen) in Nichtraucherlokalen ist nicht verboten, da “bio”.
    Leute rächt euch, indem ihr Antiraucher-Lokale aufsucht und vorher möglichst viel Bohnen, Linsen, Zwiebeln, Sauerkraut usw. esst.

  103. Frigorist

    Von 9.362.326 Wahlberechtigten
    haben gerade mal 1.375.948 mit *Nein* gestimmt,
    dagegen aber 2.149.010 mit *Ja*.

    Nach den oben ausgegangenen Zahlen, genannt von „Simmerl“, ergeben sich (wenn ich richtig gerechnet habe) nachfolgende Zahlenwerte:

    Gehen wir davon aus, dass es in Bayern 30% der Bevölkerung als Raucher gibt und hätten alle Raucher mit *Nein* gestimmt, dann wären das 2.808.697 Stimmen gewesen.

    Bei mindestens aber 25% der Bevölkerung als Raucher gerechnet und die hätten alle mit *Nein* gestimmt, dann wären das immerhin noch 2.340.581 Stimmen gewesen.

    Anders gerechnet:
    Von der Zahl der Wahlberechtigten aus gesehen haben die Wähler demnach 22,95% mit *Ja* und 14,69% mit *Nein* gestimmt.

    Das wären nach meiner Rechnung 37,64% oder 3.524.958 Stimmen der wahlberechtigten Bevölkerung entsprechend, welche überhaupt abgestimmt haben.

    Ich hoffe, ich habe nach einem langen Arbeitstag meine Sinne noch einigermassen beieinander und habe richtig gerechnet.

    Jetzt wäre es sehr interessant in Erfahrung zu bringen, wie viele von den *Nein* – Stimmen Raucher und Nichtraucher waren, denn wie man im Vorfeld immer wieder hörte, war mit einem grossen Anteil der *Nein* – Stimmen von toleranten und moderaten Nichtrauchern zu rechnen.

    Also ist demnach unbedingt anzunehmen, dass der Wählerstimmenanteil der Raucher selbst, UNTER ALLER SAU war.

    Man sollte niemanden etwas Böses wünschen und auch nicht einmal, dass er im Winter friert. Aber ich vergönne den Rauchern, welche zu faul und zu bequem waren am 4. Juli zu wählen, dass ihnen beim Rauchen vor der Wirtshaustüre draussen, ihnen ihre „biologische Wasserleitung“ einfriert.

  104. 2.149.010 JA-Stimmen
    1.375.948 NEIN-Stimmen
    9.362.326 Wahlberechtigte

    @ Karim: Ich muß dir widersprechen, denn wie du meinst, hätten die JA-Sager, wenn sie ihr Potential ausgeschöpft hätten, viermal soviel Stimmen erhalten. 2.149.010 * 4 macht 8.596.040. Nach deiner Rechnung fielen für uns gerade mal noch 766.286 Stimmen ab.

    Darum geht es aber nicht. Gerade die Raucher, als angegriffene Gruppe um deren Zukunft es ging, hätten fast zu 100 % zur Wahl gehen müssen, was sie aber leider nicht taten. Für die vielen Wahlenthaltungen der Nichtraucher habe ich sogar Verständnis, da es bei den Meisten so gut wie um nichts ging. Allerdings mußte ich feststellen, um so höher die Wahlbeteiligung in den Gemeinden lag, um so besser wurde für uns das Ergebnis.

    Ich bleibe dabei, der Volksentscheid wäre locker gewonnen worden, wenn die große Mehrheit der Raucher zur Abstimmung gegangen wäre. Leider müssen sich die vielen Leute, die sich vorbildlich engagiert haben und Werbung für unsere Sache gemacht haben, von diesen faulen und lustlosen Rauchern “verarscht” vorkommen.

  105. Andy Bull

    Das hätte ich nicht gedacht, aber das Ergebnis ist eindeutig und wenig schmeichelhaft für beide Seiten: DUMMHEIT siegt über FAULHEIT, so einfach lässt sich das zusammenfassen.

  106. Erwin Mustermann

    Da die Abstimmung ja gelaufen ist, betrachte ich für mich die Angelegenheit (zumindest vorläufig)mal als erledigt. Ich denke, ein “nachkarteln” bringt wenig. Auf sinnlose Diskussionen (vorallem unterhalb der Gürtellinie, gell, frigorist) will ich mich daher nicht weiter einlassen. So long, ich bin dann mal weg.

  107. Erwin Mustermann

    @ Wolfgang: Stimmt. Und auf dieses Zitat in Gänsefüsschen aus dem Hauptartikel bezieht sich meine Anmerkung der möglichen Fehlinterpretation. Den Rest hab ich auch nicht angezweifelt….

    @ frigorist: mich (und wahrscheinlich sonst auch niemanden) interessieren deine Rechtfertigungsversuche für deine (hoffentlich nur) verbalen Ausfälle nicht. Lass dich einfach mal behandeln, sonst seh ich schwarz für dich..

  108. Wolfgang

    @Mustermann
    sorry, aber da hast du mich irgendwie falsch gelesen. Ich versuchs mal ganz einfach zu erklären.
    1. “..haben sich…” ist aus dem Leitartikel zitiert (Deshalb in Gänsefüßchen)
    2. Die *wertfreie* Berechnung.
    Eine Wertung meinerseits bezog sich wenn, dann ausschließlich auf den Begriff “Mehrheit”. Ganz unabhängig vom Zigarettenkonsum.

    * *ich lüge immer* *

  109. Frigorist

    Muss natürlich in meinem letzten Eintrag „Fluppe“ heissen. Es war in erster Linie ein Tippfehler und zweitens bin ich diese „ordinäre“ Ausdrucksweise für die Bezeichnung einer Zigarette nicht gewohnt und ist auch nicht in meinem allgemeinen Wortschatz.
    Ich bezeichne ja auch nicht die nächste x-beliebige Frau als Hure!
    Mittlerweile weiss ich natürlich, was eine „Fluppe“ als Bezeichnug einer Zigarette von den Antis benutzt, ist.

  110. fasti

    herr mustermann
    tut mir leid das ich dies falsch geschrieben hatte ich meinte ja den bayerischen landtag mit seinen MDL ..

  111. Frigorist

    Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?
    Es ist schon bezeichnend für die gegenseitige Gehässigkeit der fanatischen militanten Nichtraucher und der Raucher, welcher auch ich verfallen bin auf Grund der Art und Weise, wie sich die fanatischen, militanten Nichtraucher grossteils benehmen.
    Erinnernd an eine Begebenheit in dem Forum „pro-rauchrei“ (ich verbeisse mir bewusst den gerechtfertigten Ausdruck „pro-hirnfrei) in Erfahrung gebracht, habe ich immer noch eine gewisse Aussage in meinem Hinterkopf:
    Von einem Lujasogi oder Hui-Buh sinngemäss geschrieben:
    „Gott sei Dank sterben die Raucher früher, aber es dauert mir immer noch zu lange!“

    Bei der Wiederholung des Satzes in einer anderen Situation kam dann noch der Zusatz hinzu:
    „Raucher beeilt euch mit dem Sterben, damit mir euere Weiber die ich dann zu betreuen habe (um die ich mich dann kümmern muss) nicht zu alt werden!“

    Ein weiterer Eintrag im Forum von „pro-rauchrei“ und von einer der der gleichen Person war die „stolze“ Schilderung einer angeblichen Begebenheit:
    „Als ich von einem Kino vorbei ging sah ich ein junges Weib vor dem Kino rauchend stehen, der ich sogleich die „Fuppe“ aus ihrer „Fresse“ geschlagen habe!“

    Und derartige von vielen Beispielen hat mich zu Recht zu einem Hasser von fanatischen, militanten Nichtrauchern gemacht.
    Dies macht sich bei mir nicht nur im Internet sondern selbstverständlich auch in der Realität besonders bemerkbar, was mir dann in so manch einer dieser Situationen den Zwang bereitet, mich „dementsprechend“ gegenüber diesen Personen zu benehmen.

  112. @Mustermann, Sie merken hoffentlich, wie unsinnig Ihre “Argumentation” ist. Sie stimmen für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie, vernichten dadurch Arbeitsplätze und wollen erzählen, dass es Ihnen nicht um Shisha-Bars etc. geht. Wenn dem so wäre, dürften Sie einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie nicht zustimmen.

    Auch sonst gibt es m.E. in einer Demokratie keine Rechtfertigung, die eigenen Befindlichkeiten auf alle anderen Menschen zu übertragen. Das “Argument” mit dem einzigen Lokal, in das Sie nicht hineinwollen weil dort geraucht wird, ist genausop hirnrissig. Denn wenn das Lokal zu hat, kommen Sie auch nicht rein. Ok, Sie haben die perverse Befriedigung, anderen den Spaß zu zerstören und Existenzen zu vernichten. Aber dieser “Spaß” ist der widerliche Spiegel des Totalitarismus.

  113. Erwin Mustermann

    @fasti: “…sollte der senat bayerns zu der auffassung kommen, das die prozedur und fragestellung nicht gelungen war (was sie ja auch nicht war) dann kann sie einen wahlwiederholungstermin ansetzen!…”

    Zur Klarstellung: der Bayerische Senat wurde bereit 1999 abgeschafft. Pikanterweise auch durch einen durch die ÖDP initierten Volksentscheid namens “Schlanker Staat ohne Senat”. Ob die bereits damals eine evtl. Überprüfung eines noch eventuelleren Rauchverbots-Volksentscheids verhindern wollten? Da müssten doch sofort Verschwörungstheorien nach Rauchermanier entstehen ;-)

  114. Erwin Mustermann

    @Wolfgang

    “…haben sich 61 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten für ..” So beginnt dein Beitrag.

    Und? Waren es 61 % der bayerischen Wahlberechtigten? Oder waren es 61 % der (gültigen) abgegebenen Stimmen (der bayerischen Wahlberechtigten) die für ein schärferes “Rauchverbot” gestimmt haben? Es wäre natürlich ein noch schönerer Sieg der Vernunft gewesen, wären es 61 % aller Wahlberechtigten gewesen, die für den Verbotsentscheid gestimmt hätten. Fatal an Deiner obigen, stark reduzierten Aussage ist jedoch, dass der latente Eindruck entstehen könnte, die nach überwiegender Ansicht der hiesigen fanatischen Raucher angeblich mit “Lug und Trug agierende Nichtraucherbande” berufe sich auf eine “absolute” Mehrheit in Bayern…

  115. Wolfgang

    @Mustermann: sollte ich mich verrechnet haben ?

  116. Paul

    “- Ist das wirklich eine gute Regelung, dass keine Mindesbeteiligung (z. B. 50%) vorgeschrieben ist?
    Jetzt könnten durchaus 3-4 Hansl z. B. bestimmen, dass die Übergewichtigen nicht mehr in der Gaststätten essen dürfen, dass die Ausländer in der Öffentlichkeit ihre eigene Sprache nicht mehr sprechen dürfen, dass man Handys nur in der eigenen Wonung benutzen darf, usw.”

    Ist es wirklich sinnvoll Schwachfug ernsthaft disktutieren zu wollen?
    Man soll ja niemals nie sagen und in D. haben sich die Leute schon für arg merkwürdige Dinge begeistern lassen, aber
    1. Wird es über solch abstrusen Dinge keinen Volksentscheid geben, da dort schon das Volksbegehren nicht erfolgreich ist.
    2. Sollte Regel 1 außer Kraft treten, wird es eine hohe Beteiligung geben. Dafür gibt es genug Menschen mit ausreichend Verstand. (Und die angesprochenen Dinge sind NICHT mal im entfernesten mit dem aktuellen Entscheid vergleichbar. Egal für wie sinnvoll dies hier betrachtet wird.)

    Es bleibt festzuhalten, dass Demokratie generell Minderheiten unterdrückt, nicht nur die direkte.
    Es ist in meinen Augen jedoch falsch, sich darüber zu beschweren, NACHEM einem das Ergbnis persönlich nicht gefällt.

  117. Erwin Mustermann

    @Niedermeier: “Ich frage mich, was einen Menschen daran stört, dass sich andere Menschen freiwillig in Shisha-Bars oder Zigarrenlounges treffen.” Damit habe ich, ebenso wie die meisten Nichtraucher, kein Problem. Das können die Raucher gerne tun. Nicht tun sollten sie das in sonstigen öffentlichen Lokalen, wo auch andere Menschen verkehren. Und die kann man halt manchmal nicht einfach aussperren. Auf dem flachen Land gab es früher in jedem Dorf einige Gaststätten. Im Laufe der Zeit haben sich diese (auch ohne Rauchverbote!!) soweit veringert, dass man Glück haben muss, vor Ort überhaupt noch ein Lokal zu haben. Wenn das dann noch ein ausgewiesenes Raucherlokal ist, kann der Nichtraucher wohl getrost zu hause bleiben oder sich in die nächste Stadt (mit dem Auto!) begeben und alkholfreie Getränke zu sich zu nehmen (damit belästigt man noch nicht seine Mitmenschen, solange man nicht besoffen ist), ohne seinen Führerschein zu riskieren. Gut, wer in der Stadt wohnt, hat´s leichter…

    @frigorist: leider hast du die Aufgabenstellung mal wieder nicht kapiert. Es ist halt nicht damit getan, gedankenlos in Hurra-Manier irgendwelchen Gurus hinterherzulaufen. Vielleicht solltest du dich mehr mit Kinderrätseln beschäftigen, wenn dich das mental nicht überfordert. Ich habe keine Lust, mich auf dem Niveau von geistigen Tieffliegern weiter zu unterhalten, schon gar nicht, wenn diese weder über Anstand noch Manieren verfügen. Lies dir einfach mal die ersten Zeilen des obigen “Artikel”s des Homepagebetreibers durch. Vielleicht findest du ja das Detail, was den “Kommentator” Wolfgang zu dessen fehlerbehafteter Stellungnahme veranlasst hat, die wiederum andere Leser in Manier der “Stillen Post” vielleicht gerne weiter ausschlachten… Dein Gerülpse ala “Die Antis haben am Wahlsonntag, um zu ihrem sicheren Erfolg zu kommen, mit ihren fanatischen „Kampfgeschwadern“ die Alten- bzw. Seniorenheime zeitweise entvölkert und die Insassen mit Rollstühlen ins Wahllokal gekarrt….” ist sowas von daneben, dass du meine Vermutung, du hast eine dissoziale Persönlichkeitsstörung wohl durchaus berechtigt ist.

  118. fasti

    bei uns geht jetzt die diskussion los, was ist falsch gelaufen!
    1 die gegenseite durfte nicht so werben wie die anderen, was darauf zurückschliessen lässt das man eine direkte demokratie vielleicht vermeiden möchte. den wer hat bei der festsetzung des gesetzes daran gedacht, das es eine übergreifende organisation geben könnte die als gegenseite gelten kann
    2 viele die nicht genau hingesehen haben, lasen den wahlschein vielleicht falsch, und sie dachten sie stimmen bei ja für das bestehende verbot und bei nein für das neue (formulierung irreführend)
    3 durch gezielt gesetztes wahlfalschdatum ist das interesse gesunken, den im derzeitigen fußballfieber mit den partys ist das interesse gering, ein weitaus besseres datum wäre gewesen in der kalten jahreszeit, da man die folgen eher spürt.

    jetzt haben wir den “dreck im schachterl” und müsen das beste daraus machen, sehen was gibt es zu tun damit einige lernen das demokratie auch anders sein kann als sie es sich erdenkt haben (obwohl unsere politik es täglich vormacht) es könnte ja einen zivilen ungehorsam geben von seiten der gastronomie (sand sie raucher? nein! guad nachand gehens dahin wo sie bedient werden) so könnten die raucherlokale einig schulterschluß beweisen.

    aber was ich schon im vorfeld einmal angedeutet hatte tritt nun ein, die ödp fordert aufgrund des ergebnisses in bayern ein bundesweites rauchverbot!!

    sollte der senat bayerns zu der auffassung kommen, das die prozedur und fragestellung nicht gelungen war (was sie ja auch nicht war) dann kann sie einen wahlwiederholungstermin ansetzen!

    wie gesagt man muss einmal sehen was passiert, und dann richtig reagieren.

  119. Blaudunst

    Ich war eigentlich immer für direkte Demokratie, aber die letzten 2 Volksentscheide (Schweiz und jetzt Bayern) haben mich sehr nachdenklich gestimmt…
    Es stellen sich für mich grundsätzlich 2 Fragen:
    - Soll es wirklich erlaubt sein (per Grudngesetz) dass die Mehrheit über massive Nachteile, Freiheitsbeschränkungen und totale Ausgrenzung einer Minderheit per Volksentscheid abstimmen kann?
    - Ist das wirklich eine gute Regelung, dass keine Mindesbeteiligung (z. B. 50%) vorgeschrieben ist?
    Jetzt könnten durchaus 3-4 Hansl z. B. bestimmen, dass die Übergewichtigen nicht mehr in der Gaststätten essen dürfen, dass die Ausländer in der Öffentlichkeit ihre eigene Sprache nicht mehr sprechen dürfen, dass man Handys nur in der eigenen Wonung benutzen darf, usw.
    Mit welcher Begründung? Ah, mit irgendwelcher, egal… Hauptsache, man schafft es, die Pseudo-Begründung gut durch die Medien zu schleusen…

    Nein, nach diesem Ergebnis finde ich das alles nicht mehr unmöglich!

    Direkte Demokratie mag richtig sein, sie muß aber anscheinend erst gelernt werden…
    Wenn (bei 37% Wahlbeteiligung) ca 22% der Wahlberechtigten (also eine Minderheit) für die totale Ausgrenzung einer anderen Minderheit (ca 30% , Raucher) stimmt und die ausgegrenzzte Minderheit sich (freiwillig!) nur zu ca 10 % an die Entscheidung beteiligt und dehalb verliert. dann verstehe ich Demokratie nicht mehr so ganz, es tut mir leid… Auch für den vorherigen verknoteten Satz, aber genau so “verknotet” kommt mir diese ganze Geschichte vor.

    Demokkratie funktioniert nur, wen man sich informiert, beteiligt, eine eigene Meinung hat und diese auch vertritt.

    In diesem Fall wäre das auch nicht so schwer gewesen, liebe Raucher, die nicht für nötig gehalten haben, ganz anonym und gefahrlos,ein Kreuzchen beim NEIN zu machen! Es wird für lange Zeit keine Gelegenheit mehr dafür geben!
    Den Sieg hätten wir problemlos, wenn alle Raucher mit NEIN abgestimmt hätten! Aber ein Teil von Euch interessiert sich anscheinend nicht für die eigene Freiheit…

    Ich bin sauer auf Euch, “Nichtwähler-Raucher”! Andere haben sehr viel Zeit, Geld und Mühe investiert, um auch Eure Rechte zu verteidigen und Ihr habt nicht mal das Wahl-Lokal finden können!

    Der Schaden, der durch Ihr “Nichtwählen” entstanden ist, ist enorm: Für Euch, für uns, für die Wirte, für das Ansehen Bayerns (“Leben und leben lassen” ist nur noch eine Lachnummer!) und für die Raucher in anderen Bundesländern, wo die Antiraucher-Fanatiker jetzt meinen, das Selbe durchsetzen zu können.

    Bei aller Raucher-Solidarität (die wir in Zukunft sehr nötig haben werden), das musste einmal gesagt werden!

  120. Karim

    Haha Klaus….klasse!

    nach diesem Kommentar weiss ich echt nicht, ob du ein durchgeknallter Rauchverächter oder einer bist, der auf ironische Weise versucht einen vermutlichen Irrtum der Verbotler aufzudecken.

    @simmerl
    ich weiss nicht ganz was du für ein Problem mit der Mobilisierungsrate hast… Hätten die Antis ihre angebliche Nichtraucherkundschft erreicht hätten sie ca… 4x soviele stimmen haben müssen wie sie bekommen haben Die Mobilisierung der Raucher, Wirte & Co war da verhältnismäßig viel besser als die der Gegenseite. Natürlich wäre es toll gewesen wenn die Nichtwähler in großer zahl zu uns gelaufen wären und ich kann die “Enthaltung” auch verstehen. Diese Leute sind halt Nichtraucher oder Menschen die alle heiligen Zeiten zu gegebenen Anlass eine rauchen wollen. Ich finde es schon gut, dass diese immerhin nicht mit Ja gestimmt haben.

    Oh Mann, würds die KA-Batzn von der ÖDP und Frankenbrunnen nicht geben…. hätt ich vll längst das Rauchen aufgehört. toller Erfolg Jungs!Da hab ich zuviel über Adi und den Stähhlernen gelesen um irgendwas zu tun was ihr Befürwortet.

    Ein solcher Volksentscheid, was gerne als Aushängeschild direkter Demokratie herhält ist zwar sicher besser als der Politikerclique. ABER echte Demokratie ist in Wirklichkeit natürlich wesentlich kleinteiliger. Und wird von jedermann täglich praktiziert. Angenommen in einer Kneipe 100% der Besucher rauchen, die Laufkundschaft die rein will raucht zufälligerweise auch zu 100 % der Wirt, der Koch und die 2 Bedienungen auch noch! Super! -auch wenns vll. theoretisch ist wären die Leute innerhalb dieser Gaststätte dafür, rauchen zu dürfen. Egal wie eine Abstimmung innerhalb dieses Gastronomiebetriebes ausginge per Gesetz dürfte da nicht geraucht werden… das ist nicht Demokratie in Reinkultur, das ist ein Diktat!

    -Mal sehen zu welchen Resultat dieser Blödsinn letztlich führt.

  121. Roodee

    “Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen”

    Schnipp

    Einen Kommentar möchte ich in diesem Zusammenhang noch zu lesen geben:
    Vor 21 Jahren habe ich während der “Diktatur des Volkes”, wie man es damals nannte, in Thüringen für mehr individuelle Rechte mit gekämpft. Wir waren damals geschlossen der Meinung, dass das Maß dieser Bevormundung voll ist und wir endlich wie Erwachsene leben wollen – unser Leben selbstbestimmt leben wollen.

    Schnipp

    Schau ich mir an, was heute daraus geworden ist, muß ich sagen, dass wir, wenn es so weiter geht bald wieder ähnliche Verhältnisse haben werden, obwohl ich dazusagen muß, dass sich die damalige DDR-Führung an solche Themen nie herangewagt hat. Eine so große Volksseele gegen sich aufzubringen, ist sehr gewagt. Das war nicht nur damals so, das ist es auch heute noch. Da kann man auch nicht mit Tricks wie “beim Oktoberfest wollen wir’s noch mal gestatten” darüber hinwegtäuschen, dass man schlichtweg machtgeilerweise über das Leben anderer bestimmen möchte. Es rächt sich ein solcher Vorgang immer, wenn auch nicht gleich.

    Dass eine funktionierende Gesellschaft Grenzen braucht, Gesetze benötigt – oder einfach gesagt – Regeln des Miteinanders, ist – denke ich – jedem klar. Wenn dies aber ausufert in eine derartige Bevormundung, dann ist das Leben da, wo man sich befindet, wohl nicht mehr lebenswert. Dann sollte man auch bereit sein, sich zu wehren oder notfalls seine 7 Sachen zu packen.

    Es geht in diesem Streit schon lange nicht mehr nur darum, ob man sich in einer Gaststätte eine Zigarette anzünden darf, während en Anderer dies nicht tut. Raucher dürfen schon lange nicht mehr in öffentlichen Gebäuden oder Verkehrsmitteln rauchen. OK – das haben alle Raucher akzeptiert. Nein es geht um Profilierungssucht und finanzielle Interessen. Das desolate Gesundheitssystem muß irgendwie erklären, wo denn die Milliarden hingehen – da kann der Raucher immer gut herhalten. Dass auf eine solche – einmal angezettelte – Disskusion auch kleine Politiker aufspringen, um sich ins Gerede zu bringen, ist klar…

    Die Frage ist, wie man mit dieser Situation momentan und in Zukunft umgeht. Meiner Meinung nach läßt sich diese Situation wirklich nur für alle Seiten zufriedenstellend klären, wenn sich Raucherclubs bilden. Nicht aus Frust heraus, sondern einfach aus der Einsicht heraus, dass für Raucher der öffentliche Bereich mehr und mehr zur Tabuzone werden wird. Würden diese Clubs dann (ähnlich der EC-Karte) einen Beitrag erheben und Clubkarten ausgeben, würde ich mich z.B. sehr um eine solche Karte bemühen. Wenn man sich in die Ecke stellen lässt, hat man verloren, also muß der Schritt nach vorne gemacht werden und es müssen Nichtraucherfreie Zonen geschaffen werden, wenn es denn die Nichtraucher so wollen. Mit “die Nichtraucher” meine ich natürlich nicht alle Nichtraucher, da ich genug Leute kenne, die nicht rauchen aber akzeptieren, dass ich rauche. Die sich trotzdem mit mir unterhalten, sich trotzdem mit mit gemensam an einen Tisch setzen, um mit mir ein Bier zu trinken. Verallgemeinern will ich nicht. Aber es scheint ja doch eine Masse Menschen zu geben, die es sehr abstoßend finden, wenn geraucht wird. Allerdings kommen die dann auch meistens mit ihrem Ekel klar, wenn sie sich sommers in den Aussenbereich der Gaststätte – also in den Raucherbereich – setzen.

    Ich bin vom Grunde her für ein wohlwollendes Miteinander. In diesem Sinne, Kopf hoch.

  122. Jetzt steht es endgültig fest: RAUCHER SIND DRAUSSENSEITER. Sie stehen vor der Tür und zeigen Zug um Zug, dass Raucher Ausgegrenzte sind – das beste Abschreckbild für junge Nochnicht-Rauchjer!

  123. Frigorist

    @ erwin mustermann ….. du bist ganz einfach ein kleiner dummer Bub und das ist keine Beleidigung, denn ich beweise dir, dass es zutrifft.

    Zitat aus deinem Eintrag hier vom 05. Juli:

    [ …………….. …..] Vielleicht wird dann klar, wie hierzulande Demokratie funktioniert. Auch wenn das den Fanatikern hier nicht gefällt. Dass es 61 % der bayerischen Wahlberechtigten waren, behaupten auch nur fanatische Raucher..

    Zitat Ende!

    61% der sich an der Wahl beteiligten Wähler haben mit einem ja gestimmt.
    Diese % – Zahl ergibt sich aus der Anzahl der 37,7% aktiven Wähler vom 04. Juli 2010.
    Die Zahl der berechtigten Wähler über 18 Jahre mit einer deutschen Staatsbürgerschaft betrifft 100%.
    Das heisst also, 62,3% der möglichen berechtigten bayerischen Wähler sind nicht zur Wahlurne gegangen und haben auch die Briefwahl nicht genutzt.
    Trotz der derzeitigen Wahlmüdigkeit in Bayern sowie in Deutschland haben meines Wissen bei politischen Wahlen trotz Politik- und Politikerverdrossenheit noch nie so wenige Bürger ihr Wahlrecht wahrgenommen und sind der Bürgerpflicht, also ihrer Wahlpflicht nicht nachgekommen.
    Ich gebe dafür dem Grossteil der Wirte die Schuld welche aus reinem Egoismus (ich kann doch an einem Sonntag meine Kneipe nicht im Stich lassen) und vor allem auch den Rauchern die Schuld welche sich die Meinung machten, wenn ich nicht zur Wahl gehe kommt es auf meine Stimme nicht drauf an, die anderen Raucher werden das schon erledigen und der Freiheit zur Selbstbestimmung der Raucher zu ihrem Recht und Sieg verhelfen.
    Also kann man die Dummheit so mancher Wirte, gepaart mit ihrer Gleichgültigkeit und auch die der überwiegenden Zahl der Raucher nicht mit dem Begriff Demokratie in Verbindung bringen.
    62,3% der Wähler haben sich aus Bequemlichkeit, Faulheit und Gleichgültigkeit ihrer Aufgabe als der Bürgerpflicht nicht gestellt und sich mit ihrer Stimme enthalten.
    Und von diesen 62,3% Nichtwähler die sich aus Bequemlichkeit, Faulheit und Gleichgültigkeit mit ihrer Stimmenthaltung so reagiert haben, war die überwiegende Zahl die der Raucher.
    Die fanatischen militanten Nichtraucher haben ihre Wählerklientel mit Bananen (von den Bäumen runter und von den Büschen vor geholt) oder weiss der Teufel mit was und zur Wahlurne getrieben. Darüber kannst du dir sicher sein, wie mit dem Amen in der Kirche.
    Und das hat wirklich nicht viel mit Demokratie zu tun, obwohl die Wählerabstimmungsmehrheit natürlich geltend war.

  124. Werner R. Niedermeier

    @”Mustermann”: Ich frage mich wirklich, wie man Tatsachen so ausblenden kann. Es ist eben in einem Wohngebiet nicht möglich, dass die Leute vor das Lokal gehen. Selbst wenn sie sich leise unterhalten, was nach einigen Gläsern Alkohol kaum mehr realistisch ist, stören sie die Anwohner. Es gibt Anzeigen und der Wirt ist der Dumme.

    Ich frage mich, was einen Menschen daran stört, dass sich andere Menschen freiwillig in Shisha-Bars oder Zigarrenlounges treffen.

    Totalitarismus ist immer falsch. Und er erzeugt Wut und Gegendruck. Auch wenns manchmal etwas länger dauert, irgendwann haben die Menschen diese unsinnige Bevormundung einfach satt.

  125. Erwin Mustermann

    @frigorist

    ich hab mir ja vorgenommen, auf deinen geistigen dünnsch… nicht mehr einzugehen und sachlich hast du ja zur Diskussion nix beizutragen. Schade.
    Von deinem selbst erhobenen Anspruch, ein anständiger Raucher zu sein, bist du jedenfalls meilenweit entfernt. Es erkennt jeder Laie, dass dein Verhalten pathologische Züge trägt. So was nennt man auch Wahrnehmungsverschiebung und dissoziale Persönlichkeitsstörung. In diesem Sinne: leb weiter in deiner Traumwelt und verschone uns anständige Nichtraucher!

  126. 2149010 JA-Stimmen
    1375948 NEIN-Stimmen

    Wenn man davon ausgeht, daß es in Bayern ca. 2,5 Mio wahlberechtigte Raucher/innen gibt und wir nur 1375948 NEIN-Stimmen erzielt haben, ist das sehr depremierent für die engagierten Mitstreiter des “NEINS”. Ich gehe einmal davon aus, daß 475948 Stimmen von toleranten Nichtrauchern kamen und gerade mal 900000 Stimmen von den Rauchern. Das heißt, 1,6 Mio von 2,5 Mio Rauchern um deren Arsch es hauptsächlich ging, waren nicht bei der Wahl aus Faulheit, Bequemlichkeit, Dummheit und Sturheit.

    Diesen 1,6 Mio Raucher/innen geschieht es geradzu Recht, wenn sie im Winter bei 20 Grad minus vor die Tür zum Qualmen müssen. Fußball und Badewetter waren wichtiger, als eigene Persönlichkeitsrechte zu verteidigen. Anscheinend mag es dieser Personenkreis, wenn er von der Wiege bis zur Bahre gepampert wird. Wer in der Demokratie schläft, wird in der Diktatur aufwachen.

    Mir tun nur die 900000 anständigen Raucher, sowie die toleranten Nichtraucher leid, die aus Überzeugung mit “NEIN” gestimmt haben. Die vielen freiwilligen Helfer, die Flyer, Poster usw. verteilt und Plakate aufgehängt haben, haben es nicht verdient von diesen “Haubentauchern” im Stich gelassen zu werden.

    Der Volksentscheid wäre locker gewonnen worden, wenn die Mehrzahl unserer Klientel auch zur Wahl gegangen wäre. Ich glaube kaum, daß sich in nächster Zeit NEIN beim Volksentscheid!, Fairness für Raucher oder Bayern sagt NEIN! und viele Andere mehr für diese “Warmduscher” so richtig ins Zeug legen werden.

  127. Meine Vermutung das Volksentscheide undemokratisch sind, sofern sie Minderheitenrechte betreffen, ist durch diese Seite bestätigt worden:

    http://www.oeko-net.de/kommune/kommune03-02/dtiefenb.htm

    Gefährden Volksentscheide Minderheitenrechte?

    ” Barbara Gamble (1997) hat in einem Artikel für das American Journal of Political Science die Ergebnisse von Volksentscheiden zwischen 1959 und 1993 in verschiedenen Bundesstaaten der USA ausgewertet. Es gab insgesamt 74 Volksentscheide, bei denen Minderheitenrechte tangiert wurden. Gambles Ergebnisse klingen auf den ersten Blick tatsächlich beunruhigend. Von den 74 Initiativen hatten alle bis auf 6 (somit 92 %) das Ziel, Minderheitenrechte einzuschränken. Hiervon waren 78 Prozent erfolgreich. Von den 6 Initiativen, die Minderheitenrechte ausweiten wollten, war nur eine erfolgreich. ”

    Ich habe auch vorhin ein Intervie des Initiators dieses Verbots gesehen, von diesem Frankenberg.

    Nach meinem Eindruck ist er ein ganz gerissender demagogisch agierender Jungpolitiker..

    Uns geht es hier um die Rechte von Rauchern und Nichtrauchern.
    Hr. Frankenberg macht daraus in seinem Sieges-Interview, die Rechte von Kindern und Familien die gegen die böse und allmächtge Tabaklobby verteidigt werden müßten…
    Ein ganz ganz miese Nummer. Ganz dreckige Masche und das noch nach seinem Sieg.

  128. Frigorist

    @ Klaus …. was geht dich mein (unser) Blutdruck an?
    Mir ist doch auch dein Blutdruck scheissegal!
    Typisch diese Antis, sie wollen sich immer um andere Leute kümmern, sich bei denen in Sachen einmischen welche sie einen feuchten Dreck angehen.
    Natürlich ist die Erde keine Scheibe, ebenso wenig wie du unter akzeptierende Menschen einzuordnen bist. Geh doch zu den pro-hirnfrei-Chaoten wo du hin gehörst und lass da deinen geistigen Dünnschiss ab. Kein Mensch will dich hier lesen und der Forenbetreiber hat vollkommen Recht wenn er deinen Müll an Äusserungen löscht und uns vor dieser Zumutung schützt, so was von einem Irrsinn zu lesen.
    Und @ Erwin Mustermann, dessen kannst du dir gewiss sein, ich werde mich fleissig im zivilen Ungehorsam üben und meine Sinnesgenossen dazu auffordern, dies mir gleich zu tun.
    Ich kann mir da unbedingt einen Wettstreit untereinander vorstellen, wer den Anderen übertrifft.
    Und eines will ich dir auf den Weg mitgeben, es ist noch lange nicht aller Tage Abend.

    Normalerweise schreibe ich bei einer schriftlichen Anrede wie „dich, dir, dein usw.“ den Anfang des Wortes mit einem Grossbuchstaben aus Achtung vor dem Angesprochenen, aber bei so was wie euch beide, ist mir dies unmöglich.
    Denn wer mit seinem krankhaften Drang zur Selbstbestätigung versucht vollkommen sinnlos Existenzen von Gastronomiebetreibern finanziell zu gefährden und teilweise sogar zu zerstören, ist für mich kein Mensch und den rechne ich zu den Primaten, welche die Evolution total übersehen hat.

  129. erwin mustermann

    “Der Fanatismus militanter Antiraucher hat gesiegt. Bei einer Wahlbeteiligung von gerade einmal 37,7 Prozent haben sich 61 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten für ein Kneipensterben sowie die Störung der Nachtruhe von Anwohnern in Kneipenvierteln und Verbotswahn entschieden.”

    So einfach ist also die Stimmungsmache nach Rauchermanier…

    @ Wolfgang: einfach mal die bisherigen Beiträge lesen, warum das so ist. Vielleicht wird dann klar, wie hierzulande Demokratie funktioniert. Auch wenn das den Fanatikern hier nicht gefällt. Dass es 61 % der bayerischen Wahlberechtigten waren, behaupten auch nur fanatische Raucher..

  130. Wolfgang

    “…haben sich 61 Prozent der bayerischen Wahlberechtigten für ..”
    Wenn ich das richtig sehe, gibt es ca. 9,4 Mio Wahlberechtigte in Bayern. Bei einer Wahlbeteiligung von 37,7% haben also ca. 3,5 Mio gewählt. Davon haben mit JA gestimmt 61% also 2,2 Mio.
    Und das sind etwa 23% aller Wahlberechtigten
    Und was liest man ? Die Mehrheit hat sich….

  131. Roodee

    Es ist ja eine spannende Dissussion hier im Gange. Ich – Thüringer Raucher – habe aus den Nachrichten erfahren, was in Bayern gerade für eine Hexenjagd abgeht. OK, hab ich mir gesagt, wenn sich die Bayern so bevormunden lassen wollen, soll’n sie machen, kann ich halt erst mal nicht mehr hinfahren. In der gleichen Nachricht wurde ich dann allerdings darüber unterrichtet, dass die Hexenjäger im Größenwahn nun versuchen ihr “Ergebnis” auch auf andere Länder übertragen zu wollen. Versucht’s bloß nicht! Ehrlich!

    Weiterhin möchte ich mich den Worten von Frigorist anschließen. Teile und herrsche – ein uraltes Prinzip hat wieder gut funktioniert. Eine kleine Gruppe von Fanatikern hat die Gesellschaft, die bisher immer gut miteinander auskam, aufeinander gehetzt und alle machen mit.
    Sehen wir Raucher die Entscheidung der was bei 30% Beteiligten positiv und ziehen unsere Konsequenzen. Gründen wir Clubs. Dann können wir auch unter uns sein. Evtl. entwickelt sich daraus sogar eine kleine Parallelgesellschaft, die mehr zu bieten hat, als nur noch rumnörgeln über alles Mögliche. Vielleicht liegt hierin die Chance zu einem kleinen Häufchen Eingeschworener das sich kennt und akzeptiert wie es ist und das die notorischen Nörgler eben einfach außen vor läßt.
    Was die Kneiper betrift – natürlich haben sie das Nachsehen aus dieser Entscheidung. Allerdings haben sie die Möglichkeit ihr Geschäft so zu gestalten, dass sie dabei nicht umkommen. Oder sie müssen sich halt wirklich einen neuen Job suchen, wenn der bisher ausgeübte nun verboten wird.
    In diesem Sinne – Kopf hoch!

  132. Klaus

    Fanatismus und Intoleranz siegt über Augenmaß und Menschlichkeit.

    Kann ich nur zustimmen, deswegen werden hier ja auch alle kritischen Beiträge sofort vom Forenblockwart wegzensiert.

    @Frigorist: Die Erde ist eine Scheibe!

    @Tanja: Jeder Wahlberechtigte hat eine Wahlbenachrichtigung bekommen. Ob er sie gelesen hat, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    @Sisha: Unterdrückt jetzt eine Minderheit die Mehrheit oder eine Mehrheit die Minderheit? Oder hättte die Mehrheit, anstatt minderheitlich zur Wahlurne zu gehen, vielleicht mehrheitlich wählen sollen. Oder hat die Minderheit jetzt mehrheitlich die Mehrheit gemindert? Ich verstehe Deine Argumente leider nicht. Was gibt es demokratischeres als einen Volksentscheid?

    Cheers und immer an den Blutdruck denken
    Cohiba-Klaus

  133. Frigorist

    Dem Artikel von Werner möchte ich noch folgendes hinzu setzen:
    Die Antis haben am Wahlsonntag, um zu ihrem sicheren Erfolg zu kommen, mit ihren fanatischen „Kampfgeschwadern“ die Alten- bzw. Seniorenheime zeitweise entvölkert und die Insassen mit Rollstühlen ins Wahllokal gekarrt.
    Die alten Leute waren natürlich froh, dass sich kurzzeitig jemand um sie kümmert und sie das Seniorenheim bei dem schönen Wetter verlassen konnten.
    Um was es ging bei dieser „Exkursion“ wurde von den alten Leuten als völlig zeitrangig gesehen, man wird ihnen schon rechtzeitig sagen und sie aufklären, was sie zu tun haben.
    Und darüber könnt ihr euch sicher sein, das haben die Antis mit Bravur erledigt.
    Was mit der Beeinflussung bei der Briefwahl in dieser Hinsicht von Statten ging, möchte ich mir erst gar nicht ausmalen.
    Das war mit Sicherheit nicht die einzige Masche die Demokratie gewisser Wähler zu vergewaltigen, in dieser Hinsicht haben diese Antis eine unerschöpfliche Fantasie, wie auch schon beim Volksbegehren gezeigt wurde.
    Wir Raucher und Raucherinnen sind nun mal viel zu anständig und kommen gar nicht auf die Gedanken, mit einem derartigen Machwerk zu arbeiten.
    Es ist ja allseits bekannt, „Demokratie kann man biegen wie man sie benötigt“.
    Da ist uns Bürgern die Politik um so einiges Voraus und die ÖDP mit ihren Vasallen wie „Die Grünen“ und auch die SPD sind in dieser Hinsicht mit allen Wassern gewaschen.

  134. Frigorist

    Leute, wir sind noch lange nicht auf der „Verliererstrasse“!
    So wie ich das sehe ist in dem Gesetzesvorschlag der Antis der Satz zu lesen: „Rauchverbot in allen öffentlich zugänglichen Gaststätten“.
    Das hatten wir doch schon mal und diese Sch….. hatte uns doch damals der Schüttelschorsch eingebrockt. Dann gab es die schlauen Wirtelein welche ihre Kneipen zu Clubs, so genannte Raucherclubs, umfunktionierten und dann gings wieder weiter mit dem beanstandungslosen Rauchen.
    Und was ist jetzt zu dieser damaligen Zeit zurück gesehen anders?
    Raucherclubs haben einen privaten Charakter und sind für den Zugang der Öffentlichkeit verschlossen. Lediglich echte Mitglieder des Clubs können als „Gäste“ in diesen Clubs gesehen werden und dies nun auch wieder zukünftig.
    Die Clublösung hatte nur deshalb keine Funktion mehr, da die Abänderung des Nichtraucherschutzgesetzes zu Gunsten der Raucher mit der 75 m2 Gastraumflächen- und der Zweiraumregelung – Lösung eine Möglichkeit geschaffen hatte und die Raucherclubs überflüssig machten.
    Es ist doch einleuchtend:
    Wenn ich mir in mein Wohnzimmer 100 Gäste einlade, vorausgesetzt die Raumgrösse ermöglicht mir das und ich diese meine Gäste bewirte, hat dies unbedingt einen privaten Charakter und geht niemanden etwas an. Keine Behörde wie Ordnungsamt und Polizei kann dies mir verbieten.
    Und in einem Raucherclub ist es nichts anderes.
    Der Raucherclub mit seinen Räumlichkeiten bietet ja auch einer gewissen privaten Gesellschaft, was die Clubmitglieder auch sind, ein zeitliches Wohnzimmer für deren geselligen Zusammenkünfte.
    Es sind nur geladene Gäste anwesend, welche auf Grund ihrer Mitgliedschaft zu jeder Öffnungszeit eingeladen sind und somit der “private Charakter”.
    Also, wo liegt nun da das Problem?
    Ein Raucherclub braucht nicht einmal, wie allseits bekannt ist, getränkeorientiert sein.
    Die einzige Auflage ist die Kennzeichnung von aussen einsehbar „ZUTRITT NUR FÜR CLUBMITGLIEDER!“ und der Hinweis „IN DIESEN RÄUMEN WIRD GERAUCHT!“ und eventuell „MITGLIEDSCHAFT UND SOMIT ZUTRITT FÜR JUGENDLICHE UNTER 18 JAHRE NICHT MÖGLICH!“
    Also auf geht’s Leute und lasst nicht euere Köpfe hängen.
    Ab 01. August schiessen die Raucherclubs wieder wie Pilze aus dem Boden und es gibt keine Belästigung mehr von Seiten der Antis.
    Somit ist der Schuss für die Antis nach hinten los gegangen!
    Es darf doch für gewisse Leute kein grosses Problem sein sich bei kompetenten Fachleuten wie Rechtsanwälte darüber zur Sicherheit nochmals zu erkundigen und sich den Startschuss zur Machbarkeit geben bzw. bestätigen zu lassen.

  135. Erwin Mustermann

    Raucher sind wie Kinder, denen man das Spielzeug wegnimmt. Ca. 60 % der Stimmberechtigten, die nicht zur Abstimmung gegangen sind, lassen mich hoffen, dass es nicht zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommt. Die Nichtraucher dürften mit dem erreichten Ergebnis zufrieden sein. Ob und inwieweit sie im restlichen Bundesgebiet ebenfalls was derartiges versuchen und damit erfolgreich sind, wird sich zeigen. Die fanatischen und militanten Raucher sind natürlich nicht zufrieden und werden deshalb auf absehbare Zeit dagegen stänkern und das Verbot zu hintertreiben suchen. Darin sehe ich derzeit die einzige Gefahr. So long, ich bin dann mal weg ;-)

  136. Tanja

    Nicht jedes Thema ist f… Mehr anzeigenür einen Volksentscheid geeignet. Es braucht nur ein paar entschlossene Agitoren, die viel Zeit haben, wahrscheinlich Hartz-Empfänger und genug Ausdauer, um jedes Mütterchen, was noch nie in einer Kneipe war, zu mobilisieren und schon hat man eine Mehrheit. Volksentscheide gehen fast immer zu Lasten einer Minderheit. Ich will nichts vergleichen, aber das Volk ist eine Schafsherde, alle folgen dem Anführer, das hat uns die Geschichte schon gezeigt.
    Wieso wurde denn jede kneipe zum raucherclub? weil die mehrheit der nichtraucher das angebot nicht anders genutzt hat wie vorher.Ein Wirt denkt wirtschaftlich.Wäre es anders gewesen wäre ein Volksentscheid gar nicht von nöten gewesen weil jeder Unternehmer sich auf nichtraucher spezialisiert hätte um gewinn zu erwirtschaften.Glaubt jemand denn wirklich es geht hier echt um die Gesundheit? wie bereits erwähnt würde Gesundheit hier wirklich im Vordergrund stehen wäre der Verkauf von Tabak schon längst unter dem BTM.+

    Amerikanische Verhältnisse,dem eifern wir im vollen Maße nach , die Mittelschicht verschwindet ja auch und wie es scheint kann man außer motzen nichts dagegen tun.Eine zweiklassen Gesellschaft die sich nicht nur in Raucher und Nichtraucher teilt.

  137. Erwin Mustermann

    “bleibt nur noch das Argument, das eine Minderheit bei einem Volksentscheid nicht gewinnen kann.
    Der Im Grundgesetz verankerte Schutz von Minderheiten ist ausgehebelt.” Nicht unbedingt, da die “Gegenseite” ja die Möglichkeit hat, mit den besseren Argumenten die “Mehrheit” zu überzeugen und damit zu einer Mehrheit zu kommen (läuft im Land-/Bundestag ja auch so, deshalb die ganzen Debatten dort). Das war ja hier wohl auch die Absicht der Raucherfraktion. Von den von der Raucherfraktion vorgebrachten “besseren” Argumenten waren die Leute wohl nicht zu überzeugen. Aber es ist müßig, darüber zu spekulieren, weshalb die Raucherfraktion gescheitert ist.

  138. Tanja

    Und unser 3parteienhaus hatte keine Wahlbenachrichtigung bekommen , noch telefonisch auskunft wo wir gestern unsere Stimme abgeben konnten.
    Wenn es einen richtigen Weg gäbe dann wäre es Zigaretten wie alle anderen Drogen zu behandelen.Der Staat schafft das Angebot um dann die süchtigen zu maßregeln und eine Bevölkerung zu spalten.Wieso gibt es keine Bewegung in richtung verbot von Tabakwaren?Dafür setzt sich niemand ein! Wenn es eine Wahl die übers Internet abgestimmt werden kann gegeben hätte , sähe das Ergebnis auch noch mal anders aus.Ganz bestimmt

  139. Ok, es gab also Wahlbenachrichtigungskarten.

    bleibt nur noch das Argument, das eine Minderheit bei einem Volksentscheid nicht gewinnen kann.
    Der Im Grundgesetz verankerte Schutz von Minderheiten ist ausgehebelt.

    Daher kommt es durch Volksentscheide zu seltsamen Ergebnissen wie z.B. vor kurzem in der Schweiz das Minarett-Verbot, hier kochte wohl auch das natürliche Volksempfinden…

  140. Erwin Mustermann

    “bei den vorgenannten Wahlen bekommt jeder Wahlberechtigte eine Wahl-Benachrichtigungs-Karte,.

    So etwas gab es ja wohl nicht bei einem Volksentscheid.

    Hier wusste nur der Beschied der von der jeweiligen Initiative genügend mobilisiert wurde. Eine Minderheit hat somit NIE ein echte Chance. Gegen die Grüne Partei eh nicht.
    Die Parteien finanzieren ja mit unseren Steuergeldern Wahlkampf und das ist ja nichts anderes als Werbung für eigene Interessen.”

    Au weia… Natürlich bekommt man für den Volksentscheid eine “Wahlbenachrichtigungskarte”. Wir haben jedenfalls welche bekommen. Und es standen grade keine anderen Wahlen an. Musste also für die Abstimmung sein…

  141. Christian

    Es gibt weiterhin genug Zündstoff zum Theme Rauchen/Nichtraucherschutz. Die verschiedenen Meinungen treffen auch weiterhin aufeinander: an der Bushaltestelle, im Park, auf der Straße, der Nachbar im Hausflur. Soll das in einer ewigen Streiterrei enden?
    Ein Raucher kann nun mal mehrere Nichtraucher gleichzeitig störren. Dadurch fällt er natürlich viel öfter auf, als umgekehrt.
    Übrigens lassen sich Rauchverbote gar nicht so einfach umsetzen. Bei uns auf Arbeit sind die meisten Flure und auch einige Büros verqualmt. Mehr als eine gelegentliche Ermahnung muss man nicht befürchten. Was will man auch machen.

  142. Mit der Begründung kann man eben NICHT jede gewählte Landes- und Bundesregierung in Frage stellen, WEIL:
    bei den vorgenannten Wahlen bekommt jeder Wahlberechtigte eine Wahl-Benachrichtigungs-Karte,.

    So etwas gab es ja wohl nicht bei einem Volksentscheid.

    Hier wusste nur der Beschied der von der jeweiligen Initiative genügend mobilisiert wurde. Eine Minderheit hat somit NIE ein echte Chance. Gegen die Grüne Partei eh nicht.
    Die Parteien finanzieren ja mit unseren Steuergeldern Wahlkampf und das ist ja nichts anderes als Werbung für eigene Interessen.

  143. Erwin Mustermann

    @ sisha: Ganz einfach… Jeder der “mitentscheiden” will, kann zur Abstimmung gehen. Wer nicht hingeht, aber eine Meinung hat, zeigt, dass er desinteressiert ist, und braucht sich hinterher nicht zu wundern, wenn das Ergebnis nicht in seinem Sinne ausfällt. Das ist halt die Krux an den sinkenden Wahl-/Abstimmungsbeteiligungen: es mag sein, dass die (Protest-)Nichtwähler in der Mehrheit sind, die Richtung geben trotzdem die vor, die zur Wahl gegangen sind. Das scheint verfassungsrechtlich auch so gewollt, sonst hätten wir, wie in manch anderen Ländern keine Wahlfreiheit, sondern eine Wahlpflicht (die Pflicht zur Wahl/Abstimmung zu gehen).
    Mit der Begründung kannst Du im Übrigen natürlich bei den derzeitigen Wahlbeteiligungen von mittlerweile weit unter 70 % auch jede gewählte Landes- und Bundesregierung in Frage stellen. Ist ja ganz einfach: so gelten neue Hartz-IV-Regelungen, Steuererhöhungen, Kriegseinsätze im Ausland und andere Unliebsamkeiten für das Volk nicht mehr, denn eine Legitimierung hat die jeweilige Regierung mangels Wahlbeteiligung für mich eh nicht…

    Anarchie statt Diktatur oder doch lieber Demokratie, wo jeder selber schuld ist, wenn er nicht zur Wahl/Abstimmung geht??

  144. Die Grünen haben als einzige Partei ihre Wähler mobilisiert, die Grünen waren für das neue Gesetz, überhaupt sind die Grünen immer ganz vorn, wenn es um neue Verbote jeglicher Art geht, sie schiesen oft weit über ihre meist hehren Ziele hinaus.. Die anderen Parteien haben GAR NICHTS gemacht.
    Von Demokratie kann also keinen Rede sein, wenn es nur den Befürwortern eines Volksentscheides gelingt seine eigenen Wähler zu mobilisieren.

  145. Erwin Mustermann

    @ tanja:
    Will die Raucherfraktion den sogenannten militanten Nichtrauchern zur Strafe jetzt mit neuen Volksbegehren kommen oder wie darf ich das verstehen? Da lehn ich mich jetzt mal ganz ruhig zurück und harre der Dinge, die da kommen.

    Ansonsten: Nehmen Sie´s doch sportlich. Fairness war schließlich was, was sich die Raucherfraktion groß auf die Fahnen geschrieben hat…

  146. Erwin Mustermann

    @ Niedermeier: sicherlich war es nicht Thema des Verbotsentscheides, dass das Konzept rauchfreier Lokale grundsätzlich nicht funktionieren würde. Aber es war für die Raucher-Fraktion die Existenzangst der Wirte ein gerne gebrauchtes Argument gegen ein absolutes Rauchverbot. Ein Argument allerdings, welches sich dadurch ad absurdum führen lässt, wenn die gleiche Seite gleichzeitig damit argumentiert, dass die meisten Lokale ja ohnehin rauchfrei seien.
    Ob diese Lokale jetzt schließen müssen, bleibt abzuwarten. Vielleicht fällt den Kreativen unter den Wirten ja noch was ein, womit sie neue Gäste gewinnen können…

  147. Tanja

    Spielen sie Fußball, Handball? Fahren sie Ski? Grillen sie gerne oder trinken ab und an ein Gläschen Wein oder Bier?

    Na dann tut es mir aber sehr leid, Ihnen Mitteilen zu müssen, dass neue Volksentscheide schon auf dem Weg sind:

    Skifahren, Fußball und Handball verursachen den Krankenkassen Millionenschäden. Damit die Beiträge für alle, die sich nicht so riskant und unvernünftig verhalten, nicht weiter steigen, müssen Verletzungen in solchen Sportarten jetzt selbst bezahlt (oder privatversichert) werden.
    Grillen wird, bis auf wenige speziell ausgewiesene Flächen, verboten, da die schädliche Rauchentwicklung Nachbarn und andere Mitmenschen belästigt und darüber hinaus gesundheitsschädlich ist. Langfristig wird angestrebt, aufgrund des Krebsrisikos durch gegrillte Speisen (vgl. Acrylamid) das Grillen über das Emissionsschutzgesetz europaweit generell zu verbieten.
    Was Alkoholische getränke anbelangt, wird der Konsum dieser Drogen nur noch in dein eigenen Räumen erlaubt bleiben, da ein Verbot des Konsums in der Öffentlichkeit nicht nur den dem Schutze der Jugend dient. Auch die Gewaltprävention spielt eine entscheidende Rolle, da Gewalt und Alkohol meist in Kombination auftreten.

    Na dann, ein schönes Leben noch.

  148. Erwin Mustermann

    @ tanja: die genauen bzw. richtigen Zahlen kenne ich nicht, stammen u. a. aber von dieser Homepage. Siehe z. B.
    http://www.rauchernews.de/news/2010/06/24/pro-rauchfrei-umfrage-gefaelscht/ und sollen als Argument dafür dienen, weshalb bei der Vielzahl vorhandener rauchfreier Lokale ein absolutes Rauchverbot überflüssig ist. Wie gesagt, wenn es soviele rauchfreie Lokale gibt, stellt sich die Frage, was diese Wirte treiben, um sich wirtschaftlich über Wasser zu halten. Alle Wirte, die die Existenzangst umtreibt, machen demnach wohl was falsch, und nach der “Pro-Rauchen-Lobby” sind das seltsamerweise wohl die allermeisten.

  149. Werner R. Niedermeier

    @Mustermann: Niemand hat jemals behauptet, dass das Konzept rauchfreier Lokale grundsätzlich nicht funktionieren würde. Das war auch nicht Thema des Verbotsentscheides. Thema war und ist, dass Fanatiker es geschafft haben, durch Lügen und einen Hass-Wahlkampf die eigenen Befindlichkeiten auf 100 Prozent aller gastronomischen Einrichtungen zu übertragen.

    Das Ganze führt zu der Frage, wie sinnvoll Volksentscheide sind. Nicht erst seit dem Minarett-Verbot in der Schweiz wissen wir, dass Fanatiker, ausgestattet mit viel Geld, Menschen mit Lügen manipulieren können und dadurch ein Grundprinzip der Demokratie, nämlich Räume für Andersdenkende zu lassen, mit den Füßen treten.

    Wer Befindlichkeiten gegen den Tabak hat, wollte Kneipen in denen geraucht wurde, nicht betreten. Jetzt kann er diese Kneipen nicht mehr betreten, denn sie müssen schließen.

    Es wird spannend werden, wenn die Menschen, die nicht zur Wahl gegangen sind oder sich durch die Lügen der ÖDP haben fangen lassen erkennen, was sie da angerichtet haben. Wenn man sich die gehässigen Kommentare militanter Antiraucher ansieht, erkennt man, dass die Spaltung der Bevölkerung erst richtig beginnt. Das Ergebnis dieses Verbotsentscheides ist ein Schlag ins Gesicht aller toleranter Demokraten. Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

  150. Tanja

    @Mustermann

    Wenn dem so wäre vorallem die 95 % wage ich zu bezweifeln , hätte es für mich ja kaum einen Ort gegeben wo ich meiner Sucht mit einem schönem Bier und in netter Gesellschaft hätte nachgehen können und wäre auch ein Volksentscheid ja gar nicht von nöten gewesen.Denn dann wäre es wirklich radikaler Fanatismus dem Raucher die 5% Lokale auch noch weg zu nehmen.Die Lokale wo es bereits EXTRA zum schutz der Nichtraucher nur einen abgetrennten Raucherraum gab..

  151. Erwin Mustermann

    “Laut billigsten marktwirtschaftlichen Prinzipien müsste es doch landauf-landab zahllose Nichtraucherlokale geben, wenn es der Mehrheit der Bevölkerung danach giert rauchfrei in die Kneipe gehen zu können. Komischerweise müssten die Mehrheit der Kneipen rauchfrei sein, wenn man den Volksentscheid als repräsentativ nehmen will”

    Angeblich sollen ja (je nach Statistik ;-) ) zwischen vorsichtigen 50 bis nahezu 95 % der Lokale “komplett” rauchfrei sein. Wie die Wirte das bisher überlebt haben? Oder stimmen die Zahlen letztlich doch nicht?

  152. Tanja

    Laut billigsten marktwirtschaftlichen Prinzipien müsste es doch landauf-landab zahllose Nichtraucherlokale geben, wenn es der Mehrheit der Bevölkerung danach giert rauchfrei in die Kneipe gehen zu können. Komischerweise müssten die Mehrheit der Kneipen rauchfrei sein, wenn man den Volksentscheid als repräsentativ nehmen will. Aber anscheinend war es bis jetzt nicht schlimm genug, um die Raucherkneipen zu meiden. Stattdessen ist man weiter dorthin gegangen – und jetzt nutzt man die Chance den Rauchern eins auszuwischen und auf dem juristischen Weg sich zu rächen.
    Wieso haben die armen Nichtraucher denn ihre Marktmacht nicht ausgenutzt – Wirte würden, wenn so viele Bürger rauchfreie Kneipen wollen sich doch schon aus Umsatzgründen dieser Mehrheit fügen. Es ist schon interessant, dass die rauchfreien Kneipen in meiner Heimat allesamt aus mangelnder Kundenresonanz immer zeitiger schließen (eine hat erst Anfang des Jahres wieder eine Stunde eher zu), während alle Raucherlokale lange geöffnet haben.
    Ich bin nicht für deine Gesundheit verantwortlich
    Sondern das bist du selber. Wenn dich Raucher stören, geh nicht hin. Du könntest auch in ein Haiverseuchtes Becken hüpfen, nur weil du schwimmen willst. Willste jetzt den Haien verbieten, dort zu jagen? Es ist und bleibt ne Frechheit. Raucher werden diskriminiert und es wird immer schlimmer.

  153. Hr. Mustermann: Bei jeder Wahlbeteiligung kommt es darauf an wie stark die jeweiligen Parteien ihre Anhänger mobilisieren konnten.
    Hier war es sicher so das von Seite der Tabak Vertreibenden Branche es überhaupt keine Anstrengungen gab, zumindest nicht in unserem Umfeld.

  154. Tanja

    Wenn wir schon so weit sind können wir doch direkt auch ein Alkoholverbot einführen die Zahlen wieviele durch Alkohol am Steuer zu tode kommen sind bestimmt auch nicht ohne , oder die ganzen Familien die durch Alkohlismus zerstört werden und auch die Kassen die Merhausgaben haben deswegen.

  155. Erwin Mustermann

    Schwachsinn. Die Mehrheit der Bevölkerung ist nun mal Nichtraucher. Dass die dann bei einer Abstimmung für die Raucherinteressen stimmen, ist wohl eher weniger zu erwarten. Für ein Volksbegehren und einen Bürgerentscheid wiederum finde ich die Abstimmungsbeteiligung von ca. 38 % gar nicht mal so schlecht, andere Bürgerbegehren hatten wesentlich weniger Beteiligung…

  156. Ein bitterer Tag für unsere Freiheit. Toleranz und Augenmass haben die Gesellschaft verlassen.
    Leider war die vielbeschworene Tabaklobby nicht präsent, es gab sie nicht.
    Nicht einmal wir von http://www.shisha.de haben auch nur ein einziges email erhalten, nicht von privat, nicht von Geschäftlich und auch nicht von irgendeiner Initiative. Raucher scheinen Einzelkämpfer zu sein. Eine Tabak Lobby gibt es nicht.
    Die Verbotsfantiker und ihr aufgehetzter Wahlmob werden sicher auch die schärferen Gesetze auf den Weg bringen, die nötig sein werden, um die neu kriminalisierte Gesellschaftsteile zu bestrafen die sich sicher nicht immer an größtenteils sinnlose Verboten halten werden.
    Viel Spass mit dem Rauchverbot wünsche ich auch den Anwohnern von Gaststätten und Diskotheken, die Polizei die das durchsetzen muß.
    Sicher fallen dem Mob dann auch gleich ganz neue oder auch alte Bestrafungsformen ein.

  157. Tanja

    Wahlbeteiligung lag nur bei 32 % kein Wunder , ich durfte schon nicht wählen(wohne zu kurz in bayern) , meine Frau bekam nie einen Wahlzettel und es gab Online keine Info wo man wählen konnte und am Telefon gab ich auf nachdem ich eine dritte Nummer bekam für eine information auf.Mal sehen ob die Nichtraucher nun den gastronomischen Verlust auffangen ,… denn wenn sich Nichtraucher rentieren würde hätte es seid eh und jeh mehr nichtraucherlokale gegeben aber mit einem Wasser und Tee oder mal alle 4 Wochen ein Bierchen zahlt sich noch keine ganze Pacht.!Ich bleibe zumindest nun daheim oder fahre nach nrw wenn ich ausgehe.Wenn das Rauchen so gesundheitschädlich ist sollte es wie alle anderen Rauschmittel zum BTM dazugefügt werden , aber Zigaretten verkaufen , Angebot schaffen und die Möglichkeit zur Sucht geben und dann gängelen ,verspotten und verhetzt werden das kann es nicht sein.

  158. schlechter Verlierer

    o.k., 2/3 aller Wahlberechtigten hat das Thema nicht interessiert, es gibt nach wie vor 15% Prohibotionisten in Bayern und weniger als jeder dritter Raucher steht hinter seiner Angewohnheit/Leidenschaft.

    Jetzt fängt das Spiel von vorne an: Ist die dilletantische Metastudie wirklich ausreichend für eine Gesetzesvorlage gewesen? Ist das zwischenzeitliche Verbot der Vereine/Clubs/geschlossene Gesellschaft/private Veranstaltung wirklich mit dem geltenden Versammlungsrecht vereinbar?
    Wahrscheinlich wird der Geldhahn den Prohibitionisten jetzt eh zugedreht, wo das Ziel erreicht ist, oder?

  159. Wolfgang

    Nur gut dass ich nicht an Schossgespenster glaube ;-)

  160. Nansy

    Zumal an falschspielende Schlossgespenster!

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