Mitinitiatoren des Verbotsentscheids fordern Rauchverbot im Freibad
Die Mitinitiatoren des Verbotsentscheides der ÖDP, die Grünen, zeigen deutlich, dass es, sollten die Verbotsbefürworter den Verbotsentscheid am 4. Juli gewinnen, weitergehen wird. So forderte der Germeringer Grünen-Stadtrat Dieter Belschner, aus “ökologischen, ökonomischen und gesundheitlichen Gründen” auf dem gesamten Gelände des örtlichen Freibades das Rauchen zu verbieten. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung.
Mit der Grünen-typischen Übertreibung behauptete Belschner, die Liegewiese sei “ein Aschenbecher”. Deshalb sei die Gesundheit von Familien und Kindern gefährdet. Weiter kümmerte sich der Grünen-Politiker um die Zeiteinteilung des Freibadpersonals. Wertvolle Zeit gehe dem Personal verloren, weil es täglich die Kippen entsorgen müsse. Belschner verstieg sich dann zu dem Pamphlet, “Rauchen an diesem Ort des Sports und der Gesundheit steht im Widerspruch zu den Zielen der Einrichtung”.
Willy Rösner, Betriebsleiter des Germeringer Freibades meinte zwar, dass ein Rauchverbot im Freibad machbar sei, er betonte aber, dass das für 6.000 Gäste ausgelegte Areal nur mit massivem Zeitaufwand zu kontrollieren sei. Rösner relativierte auch die “Aschenbecher”-Aussage des Verbotspolitikers. Es sei zwar richtig, dass etwa ein Drittel der Badegäste ihren Abfall nicht ordentlich entsorgen würden, allerdings handle es sich nicht nur um Zigarettenkippen, sondern auch um andere Abfälle wie zum Beispiel Kronkorken.
Allerdings, so Rösner, gab es bisher kaum Beschwerden der Badegäste wegen Müll oder gar wegen rauchender Menschen. “Als ich vor 30 Jahren im Freibad anfing, war die Müllmenge noch viermal so groß wie heute”, so der Betriebsleiter gegenüber der Süddeutschen. Er will den Verbotsentscheid abwarten, denn das Ergebnis könnte ein Gradmesser für ein mögliches Rauchverbot im Freibad sein.
Damit ist eine weitere Lüge der Ja-Sager entlarvt, nämlich die Lüge, es gehe beim Verbotsentscheid am 4. Juli nur um ein totales Rauchverbot in Bayerns Gastronomie. Wie die Mitinitiatoren des Verbotsentscheides, die Grünen, eindrucksvoll bestätigten, ist ein totales Rauchverbot in der Gastronomie erst der Anfang. Pläne für ein Rauchverbot im Freien liegen bereits in der Schublade oder werden klar jetzt schon gefordert. Um so wichtiger ist es, am 4. Juli mit NEIN zu stimmen, wenn man in Zukunft nicht auch im Freien ein Rauchverbot haben will.
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das rauchverbot nimmt bald AUSMASE an wie vor 50 jahren es wird eine richtige hatz auf raucher gemacht
Herr Belschner ist 1. Vorsitzender des Vereins Germeringer gegen Fluglärm e.V.
Das ist ein sinnvolles Engagement, bei dem er auf die Unterstützung aller angewiesen ist.
Da sollte er sich gut überlegen, ob es sinnvoll ist, gleichzeitig die grundlose Ausgrenzung bestimmter Menschen zu fordern!
Auf der einen Seite wehrt er sich zu Recht gegen die Klüngelei des Flughafenbetreibers EDMO und der Bayerischen Staatsregierung, auf der anderen ist er sich nicht zu schade, sich vor den Karren der Pharma-Lobby spannen zu lassen.
Da passt was nicht zusammen!
Da SPD und Grüne sich so sehr für den Verbotswahn einsetzen, wurde Anfang 2008 mindestens eine SPD-Bürgermeisterin nicht wieder gewählt, die sich sehr im Kampf gegen den Flughafenausbau engagiert hatte…