Pro-Rauchfrei-Umfrage gefälscht?

Fälschen Antiraucherguppen Umfragen?

Pro Rauchfrei e.V. hat vergangene Woche eine Umfrage veröffentlicht, wonach in Bayern in jeder dritten Gaststätte geraucht wird. Fairness für Raucher hat daraufhin Herrn Ermer von Pro Rauchfrei e.V. um Vorlage der gesamten Studie und um detailliertes, nachprüfbares Zahlenmaterial gebeten. Zunächst wurde dies zugesichert, aber die Zusage bis heute nicht eingehalten.

Fairness für Raucher hat in etwa einhundert Anrufen, konzentriert auf die Region 10, versucht die Umfrageergebnisse zu überprüfen und Gaststättenbetreiber/innen zu finden, die sich an eine Befragung erinnern können. Bis heute konnte niemand einen Anruf von Pro Rauchfrei e. V. bestätigen.

Nach eigenen Aussagen (Ermer) basiert die Studie auf eine einzige Frage, die heißt: Darf bei ihnen geraucht werden? Fairness für Raucher meint: Mit nur einer einzigen Frage, Rückschlüsse auf die tatsächlichen Verhältnisse in der bayerischen Gastronomie abzuleiten, ist sehr gewagt und wissenschaftlich völlig indiskutabel. Falsche Ergebnisse sind die Folge und eine falsche Interpretation der Zahlen ist möglicherweise, seitens Pro Rauchfrei, gewollt.

Nach dem derzeit gültigen Bayerischen Gesundheitsschutzgesetz darf nur in getränkegeprägten Gaststätten unter 75 m² und in Nebenräumen geraucht werden. In Diskotheken nur in Nebenräumen ohne Tanzfläche. Jugendliche haben generell keinen Zutritt.

In der Studie wird behauptet, dass in 78 % der Diskotheken und Musikbetriebe geraucht wird. Dem Leser wird damit vermittelt, dass in sämtlichen Räumen das Rauchen erlaubt ist. Fairness für Raucher hat nachgeprüft und festgestellt, dass sich alle befragten Diskotheken- und Tanzlokalbetreiber sehr genau an das Rauchverbot halten und wenn, dann nur in einem ausgewiesenen Nebenraum ohne Tanzfläche das Rauchen gestattet wird, was rechtlich nicht zu beanstanden ist. Gerade die großen Diskotheken im Raum Passau wurden anfangs mehrmals von selbst ernannten Raucherpolizisten angezeigt und können sich keine Gesetzesverstöße mehr leisten.

Weiterhin wird behauptet, dass 34 % der speisegeprägten Gastronomie Raucherlokale sind oder einen Nebenraum haben. Hier werden, seitens Ermer, von Pro Rauchfrei Raucherlokale und Nebenräume in einer Summe genannt. Ein Vergleich kann so nicht geführt werden, weil einerseits in ausgewiesenen Nebenräumen das Rauchen nach dem Gesetz erlaubt ist, andererseits Rauchen in der speisegeprägten Gastronomie verboten ist.

25 % der Cafés sind mit Tabakrauch belastet. Fairness für Raucher stellt fest, dass Cafés überwiegend zur speisegeprägte Gastronomie gerechnet werden und nach dem derzeit gültigen Bayerischen Gesundheitsschutzgesetz das Rauchen verboten ist.

Eine ebenfalls, höchst fragwürdige Studie wurde von der Nichtraucher-Initiative München vor ca. drei Wochen veröffentlicht. Danach kann man in München kein Bier qualmfrei trinken. Genau das Gegenteil ist der Fall. Nachprüfungen von “NEIN beim Volksentscheid” für den Bereich Karlsfeld ergaben teilweise völlig andere Zahlen als die von der Nichtraucher-Initiative München veröffentlichten Ergebnisse.

Fairness für Raucher stellt fest:
- Pro Rauchfrei e.V. hält überprüfbares Zahlenmaterial bewusst zurück oder kann es nicht vorweisen, weil nicht dokumentiert oder eventuell gefälscht wurde.
- Öffentliche Restaurants in Hotels wurden nicht einbezogen.
- Eine Erhebung der Stadt München ergibt, dass mindestens 85 % der Gastronomieflächen rauchfrei sind.
- Nachprüfungen von “Nein beim Volksentscheid” haben die Studie (In München kann man kein Bier qualmfrei trinken) der Nichtraucher-Initiative München klar widerlegt.
- Das derzeit gültige Nichtraucherschutzgesetz ist völlig ausreichend.

Gerne argumentiert Herr Frankenberger als Sprecher des Aktionsbündnisses Volksentscheid Nichtraucherschutz mit der einfachen Überprüfbarkeit eines totalen Rauchverbots in der bayerischen Gastronomie. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass Bayerns Bürger dümmer sind als der Rest der Republik, weil sie sich drei Sachen nicht merken können: Raucherkneipe unter 75 m², Rauchernebenräume und Bierzelte! Das Gegenteil ist der Fall wie die aktuelle PISA-Studie festgestellt hat.

Fairness für Raucher meint: Totale Verbote, egal in welchem Zusammenhang sind oftmals übertrieben und meist unnötig. Totalverbote stiften sozialen Unfrieden und spalten die Bevölkerung. Die bayerische Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist mit der jetzigen Regelung sehr zufrieden.

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13 Kommentare

  1. Yvonne Mueller

    Ich kann den o. g. Kommentaren nur Recht geben! Im übrigen möchte ich anmerken, dass bei der Wahl aus meinem Bekanntenkreis sehr viele Menschen (ich auch) überhaupt keinen Stimmzettel bekommen haben. Das reicht vom Bodensee bis nach Niederbayern. Jeder erwachsene Mensch kann doch selbst entscheiden, welches Lokal er frequentieren will. Die Wirte sollten die freie Wahl haben, ob sie in ihrer Wirtschaft Raucher oder Nichtraucher sitzen haben will. Was wird uns da denn vorgeschrieben? Und vor allem, was kommt als nächstes? Wir müssen uns auf jeden Fall gegen dieses offensichtlich gefälschtes Wahlergebnis zur Wehr setzen!! Die kleinen Kneipiers gehen zu Grunde, da die Leute lieber ihr Feierabendbierchen daheim trinken, wenn sie nicht mehr rauchen dürfen. Und nach meiner Erfahrung sitzen in diesen Lokalen abend keine Familien mit Kleinkinder. Ich bin der Meinung, dass das Rauchen zu den ältesten Genussmittel der Menscheit gehört. Diesen Entscheid können wir auf keinen Fall auf uns sitzen lassen!

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  2. Werner R. Niedermeier

    @Thom.: Es gibt keine “hunderte von anderen Studien”. Die allermeisten “Studien” sind sogenannte “Metastudien”, die sich die gewünschten Zahlen aus der EPA-Studie herauspicken, die ein Gericht in den USA bereits als “gefälscht” beurteilt hat. Vielleicht sollten Sie sich einfach einmal diese Studien genauer ansehen und nicht nur die Zusammenfassung.

    Mit einem haben Sie Recht: Man kann sich nicht in der Mitte treffen. Entweder man ist für die Ausgrenzung Andersdenkender und für ein Totalverbot in der Gastronomie, oder man ist dafür, Andersdenkenden ihren Freiraum zu lassen. Entweder man ist dafür, dass man Betreiber von Shisha-Bars, Pfeifen- und Zigarrenlounges enteigent und arbeitslos macht, oder man ist dagegen. Entweder man ist dafür, dass man die Lügen der WHO verbreitet, oder man bildet sich seien eigene Meinung. Da gibt es keine “Mitte”. Totalitarismus und Selbstbestimmungen sind nun mal nicht kompatibel.

    Ich persönlich nehme mir die Zeit, “NEIN zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie” zu schreiben. Wenn andere das nicht tun, müssen Sie sich an die Betreffenden wenden.

    Was die sogenannten “negativen Folgen des Rauchens” betrifft: Ich frage mich schon, wo die früher waren, als überall geraucht wurde, außer dort, wo es wegen Feuergefahr verboten war. Sicher gab es vereinzelt Menschen, die Probleme hatten, das waren aber Einzelne. Heute ist es “in”, wenn man in der Ferne jemand rauchen sieht, den sterbenden Schwan zu geben und hüstelnd zu Boden zu sinken.

    Jeder, der rauchfrei ausgehen will, kann das mittlerweile völlig problemlos tun. Es gibt keinen Grund, ein Totalverbot in der Gastronomie zu fordern. Niemand hat das Recht, aufgrund der eigenen Befindlichkeit alle anderen zu unterdrücken. Das macht Demokratie aus. In einer Demokratie muss Raum für Andersdenkende sein.

    Was die “Sachlichkeit” betrifft: Beim Volksbegehren gab es so gut wie keine Gegenbewegung zur ÖDP. Und trotzdem wurde da bereits gelogen und betrogen. Bereits da wurde behauptet, wenn man nicht unterschreibe, würde “ab morgen wieder überall geraucht”. Mir selbst hat ein Rathauslotse der ÖDP dies gesagt, verbunden damit, dass es ja nur darum gehe, der CSU eins auszuwischen. Frankenberger selbst hat damals wie heute herumposaunt, dass es in Italien ja auch so gut klappen würde. In Italien gibt es 1) eine Ausnahmeregelung und 2) klappt es zwar in einigen Teilen, in vielen anderen aber nicht. Außerdem kann man Italien nicht mit Deutschland vergleichen, denn in Italien kann man fast das ganze Jahr draußen sitzen, in Deutschland sind das nur wenige Tage.

    Aber einverstanden, lassen wir es dabei: Sie wollen ein Totalverbot in der Gastronomie, ich will Bereiche für Andersdenkende erhalten. Und selbst wenn die Passivrauchlüge wahr wäre, wäre das für mich kein Grund, den Menschen die paar Raucherkneipen auch noch wegzunehmen und damit dafür zu sorgen, dass sie daheim mehr rauchen, dass sich Trauben auf den Gehwegen bilden, dass die Nachbarn in ihrer Ruhe gestört werden und dass viele Kneipen schließen müssen.

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  3. Thom.

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  4. Werner R. Niedermeier

    @Thom.: Hier verschwinden nicht “viele nicht passende Kommentare”. Wenn wo steht “Hidden due to low comment rating”, dann hat dieser Kommentar so viele negative Bemerkungen, dass er für den Durchschnittsleser unzumutbar ist. Wer sich den Kommentar trotzdem antun will, der klickt einfach auf “Click here to see”. Und schon ist der Kommentar da.

    Ansonsten bin ich hier verantwortlich, was auf dieser Seite verbreitet wird. Das erstreckt sich auch auf Kommentare. Da ich schon einmal eine Klage am Hals hatte wegen eines Kommentars, veröffentliche ich keine Kommentare mehr, die nach meinem Verständnis gegen geltendes Recht verstoßen. Dazu gehören Links auf Seiten, die gegen deutsches Recht verstoßen wie z.B. Urheberschutzverletzungen.

    Werbeschriften der WHO und ihrer Mitläufer veröffentliche ich hier grundsätzlich nicht, denn warum sollte ich einer Organisation, die durch undemokratische Aktionen und Lügen aufgefallen ist, kostenlosen Raum für deren Werbung zur Verfügung stellen? Es gibt genug Seiten, die das tun. Ich kann das aber mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.

    Was die Aufkleber an Zigarettenautomaten betrifft: Da müssen Sie sich an das Aktionsbündnis “Bayern sagt Nein” wenden. Ich habe mit den Aufklebern auf Zigarettenautomaten nichts zu tun. Wobei der Inhalt für das Verbotsbegehren selbst vielleicht etwas übertreibt. Wenn man sich aber bestimmte Regionen in den USA ansieht, herrscht dort ein totales Rauchverbot, sogar in der Wohnung und im Freien. Insofern ist es durchaus legitim, darauf hinzuweisen, denn auch dort fing es mit einem Verbot in der Gastronomie an, verbunden mit den Behauptungen, dass mehr nicht geplant sei. Was, wie man heute sieht, eine klare Lüge ist.

    Die Zahlen des KVR gelten für die gesamte Gastronomie, nicht nur für Restaurants. Diese Auskunft habe ich vom KVR bekommen. Und wenn Sie die Zahlen ansehen, sollten sogar Sie sehen, dass es so viele Restaurants in München gar nicht gibt..

    Die Ja-Sager “argumentieren” mit klaren Lügen und Verallgemeinerungen. Die Aussage auf der Webseite der Ja-Sager: “Wenn der Volksentscheid mit NEIN ausgeht, wird bald überall wieder geraucht” ist eine klare Lüge. Die Aussage von Theresa Schopper, dass alle, die nicht für den Verbotsentscheid sind, “Vasallen der Tabaklobby sind” ist eine klare Lüge. Die Aussage, dass durch ein totales Rauchverbot in der Gastronomie Gleichheit für alle herrscht, ist eine klare Lüge. Denn Betriebe mit Außengastronomie werden klar bevorzugt. Und jetzt bin ich noch nicht einmal auf die Hauptlüge der Ja-Sager, die Passivrauchlüge, eingegangen.

    Wenn viele Leute meinen, ihre Kinder in ein Bierzelt schleppen zu müssen, so ist das deren Entscheidung. Sie können ihre Kinder ja auch in die Kalbskuchl schleppen, einem komplett rauchfreien Bierzelt. Klar. Wer an die Passivrauchlüge glaubt, kann nicht mehr logisch denken. Er sieht ausschließlich den Tabak als die Ursache alles Bösen an. Da man über Glauben nicht diskutieren kann, sollte man es an dieser Stelle auch belassen. Einem Scientologen kann man nicht klar machen, dass es keine Thetanen gibt. Einem Gläubigen an die Passivrauchlüge kann man genauso wenig klarmachen, dass die Passivrauchlüge nichts weiter als eine Erfindung der WHO ist.

    Nur eines: Ich habe mich seit Jahren durch zig Studien gewühlt. Allein die Tatsache, dass die Wissenschaft in der Passivrauch-Frage so gespalten ist, sollte jeden sachlich argumentierenden Menschen zum Nachdenken bringen. Sogar Gerichte haben Studien der WHO bzw. von ihr bezahlten “Wissenschaftlern” als fehlerhaft bezeichnet. Sogar die Antiraucherlobby selbst hat zugegeben, in Sachen Passivrauch zu lügen. Als Grund gab man an, dass man “wegen der guten Sache” lügen müsse, weil die Menschen zu dumm seien, die Wahrheit zu verstehen. Lesen Sie das Blog des Antiraucheraktivisten Dr. Michael Siegel, dort ist das genau dokumentiert.

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  5. Thom.

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  6. Die Umfrage von Pro Rauchfrei soll zwar angeblich repräsentativ sein. Fakt ist aber, dass die “Umfrage” mit fingierten Gästeanrufen durchgeführt wurde, also gar nicht als Umfrage zu erkennen war. Das ist nach wissenschaftlichen Maßstäben nicht akzeptabel und vor allem höchst unseriös!

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  7. Naja, man kann´s ja mal probieren. Hat ja mit den Passivrauchtoten auch gut funktioniert. Einfach mal 3.301 Tote in den Raum geschmissen, auf die sich heute jede Oma beruft, die sich beim Taubenfüttern im Park durch ne Kippe belästigt fühlt. Die Presse wird es schon nicht überprüfen und von der sogenannten Tabaklobby gibt es ja ohnehin nie Pressemitteilungen, schließlich ist man ja schon unbeliebt genug, hat in USA Millionen Dollar an Schadensersatzforderungen abdrücken müssen und will es sich nicht gänzlich mit der Politik verscherzen :

    Hier noch mal Auszüge aus dem Brief von Prof. Dr. Grieshaber (dem Leiter der Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gaststätten) an Prof. Dr. Keil vom deutschen Krebsforschungsinstitus, den “Erfindern” der 3.301 Passivrauchtoten. Vielleicht gibt´s da draussen einen Journalisten dem das Umschreiben von dpa Meldungen zu dümmlich ist und mal Lust hat auf ne richtig heiße Story über Manipulation der öffentlichen Meinung durch Schaffung wissenschaftlicher “Fakten” und Erkenntnisse. Uralter Hut eigentlich der aber immer zieht. Um in den Irak einmarschieren zu dürfen mußte Georgi Boy man auch erst mal mobile Giftlabore “nachweisen”…

    Es ist bezeichnend für die Vorgehensweise des Kollaborationszentrums, dass zunächst die
    3.300 Passivrauch-Toten von dieser Seite benannt und in die politische Willensbildung
    eingebracht werden, nun aber eine Diskussion über diese Berechnung „aus ethischen
    Gründen“ abgelehnt wird.
    Wir stellen nicht die Frage: „Sind es wirklich 3.300 Tote?“, sondern:
    • Wie ordnen Sie die benannten Todesfälle der Ursache Passivrauch zu?
    • Wurden Kofaktoren (z.B. weitere Erkrankungen) berücksichtigt und methodisch
    kontrolliert, wenn ja, auf der Grundlage welcher Daten?
    • Die passivrauchbedingte Sterblichkeit in der Altersgruppe 85 und älter soll laut
    dieser Studie bei Frauen um den Faktor 2,6 (bei Schlaganfall) und 2,2 (bei
    Koronarer Herzkrankheit) höher liegen als bei den Männern. Bezieht man nun die
    Sterbefälle auf die Bevölkerung und errechnet damit eine altersgruppenspezifische
    Sterberate, so ergibt sich eine völlig andere Relation, nämlich nahezu 1:1. Das
    heißt, dass die Sterblichkeit bei beiden Diagnosegruppen zwischen den
    Geschlechtern nur einen geringen bzw. keinen Unterschied aufweist. Wie sind
    solche Artefakte und deren falsche Interpretationen in den öffentlichen
    Diskussionen zu erklären?
    • Im Band 5 der „Roten Reihe“ wird bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine relativ
    schnelle Herstellung des alten Gefäßzustandes beschrieben. Wie passen diese
    Ergebnisse zu den größtenteils über 75 Jahre alten (zumeist weiblichen?)
    Passivrauch-Toten, deren Tod durch Passivrauch mit Latenzzeiten der
    Erkrankungen begründet wird?
    Zusammenfassend bitten wir Herrn Prof. Keil, den Verfasser der Studie, noch einmal,
    Transparenz in seine Berechnungen durch Offenlegung der Basis-Daten und der
    Rechenvorgänge herzustellen. Dies ist umso bedeutsamer, da diese Zahl für die politischen
    Entscheidungen massive Wirkung hatte. Wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, ob
    diese Zahlen begründet sind oder ob es sich hier um einen mathematisch-statistischen
    Irrtum handelt, der letztendlich mit Passivrauch-Toten überhaupt nicht in Verbindung
    gebracht werden kann. Wenn wir hierfür keine befriedigende Antworten bekommen können,
    wirft sich die Frage auf, inwieweit das zugrundeliegende Modell überhaupt eine
    nachvollziehbare Beziehung zu Passivrauch-Toten herstellen lässt.
    Die detaillierten Fragen an Prof. Keil werden in Kürze auf unserer Internetseite
    (www.bgn.de) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
    Auch die Diskussion um methodisch korrekte Vorgehensweisen bei Metaanalysen steht
    noch aus.

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  8. Stefan

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  9. Blaudunst

    Das ProRauchfrei gezielt falsche Infos verbreitet wäre nichts neues.
    Die Realität sieht aber ganz anders aus. Ab und zu eine kleine, volle Raucherkneipe, sonst alles rauchfrei. In Umland von München gibt es Gemeinden, wo gar keine R-Kneipe oder überhaupt keine Kneipe zu finden ist…
    Den Verbotsaktivisten geht es eigentlich nur um die Diskriminierung, Diffamieung und Ausgrenzung der Raucher. Das ist, was sie wirklich erreichen wollen.
    NEIN beim Volksentscheid!

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  10. Stefan

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  11. Werner R. Niedermeier

    Da die Antiraucherlobby anscheinend Lügen benötigt, um die Leute für ein Ja zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie und teilweise anderswo zu bringen, sehe ich dem 4. Juli positiv entgegen. Hätte die Antiraucherlobby Argumente, bräuchte sie keine Lügen.

    Die KVR-Zahlen gelten für alle gastronomischen Betriebe. Und ich vertraue den Zahlen einer öffentlichen Stelle mehr als denen einer Lobbyvereinigung, die sich als Vereinsziel die “tabakfreie Gesellschaft” gegeben hat. Und wie der Bericht zeigt, scheint da doch massiv getrickst worden zu sein.

    Dass es auch ohne Zwang geht, beweist seit zwei Jahren die Kalbskuchl, die seit dieser Zeit ein total rauchfreies Wies’n-Zelt ist. Was die Kinder betrifft: Ich bin mit meinen Kindern niemals in ein Bierzelt gegangen (und gehe auch mit meiner 9-jährigen Enkelin dort nicht rein). Der Lärm dort und die vielen Besoffenen sind in meinen Augen nicht der geeignete Ort für Kinder. Meine Kinder hatten auch nie den Wunsch, in diese Zelte zu gehen, sondern die wollte Karusell fahren oder was zum Naschen.

    Da ich kein Totalitarist bin, schreibe ich niemandem vor, wie er seine Kinder zu erziehen hat. Für mich haben Kinder in Bierzelten nichts verloren. Dazu brauche ich aber kein Gesetz, schon gar kein totales, das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

    Nur schwache Menschen oder Totalitaristen brauchen einen starken Staat und für jeden Mist ein Gesetz.

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  12. Thom.

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