Militante Antiraucher machen auch vor Kunst nicht halt

Bild 1: Das Originalbild von Michael Schmidt

Nachdem militante Antiraucher immer häufiger Plakate der Verbotsgegner zerstören, machen sie mittlerweile auch vor Kunstwerken nicht mehr halt.  In München findet derzeit eine Ausstellung des Künstlers Michael Schmidt statt. Schmidt fotografiert ausschließlich analog und in Schwarz-Weiß, wobei ihm ein besonders breites Spektrum an Grautönen wichtig ist: “Grau ist meine Farbe. Es gibt ja tausend Abstufungen von Grau. Schwarz und Weiß sind bei mir immer das dunkelste Grau und das hellste Grau”, so der Künstler.

Für eine Ausstellung im Münchner Haus der Kunst wird mit einem Bild des Fotografen geworben, das eine junge Frau zeigt, die eine Zigarette raucht (Bild 1). Militante Antiraucher haben nun den Bereich mit der Zigarette abgerissen (Bild 2). Hier zieht die Ausrede der Ja-Sager nicht, dass “betrunkene Vandalen” für die Zerstörung von Plakaten verantwortlich seien. Hier wurde ganz gezielt nur der Bereich mit der Zigarette zerstört.

Bild 2: Das geschändete Bild. Der Teil mit der Zigarette wurde abgerissen.

Damit zeigen militante Antiraucher, dass es ihnen in keinem Fall nur um einen wie auch immer gearteten Schutz in der Gastronomie geht, sondern um die Verbannung der Zigarette aus der Welt. Wer selbst vor Kunst nicht halt macht, um seinen Hass auf den Tabak zu befriedigen, der ist, das wissen wir aus der Geschichte, auch zu weit übleren Taten fähig.

Es ist nicht das erste Mal, dass militante Antiraucher Geschichtsfälschung oder Kunstzensur betrieben haben. Im Februar 2009 wurde in Brackenheim, der Geburtsstadt des ersten deutschen Bundespräsidenten, Theodor Heuss, eine Statue zu Ehren des Politikers aufgestellt. Sie zeigte Heuss, wie man ihn fast immer sah: Mit einer Zigarre. Heinz Grünewald, 1. stellvertretender Vorsitzender vom “Aktionskreis Stuttgarter Nichtraucher” forderte damals: “Die Zigarre muss weg! Ein Denkmal sollte eine verdiente Persönlichkeit als Vorbild darstellen und nicht als jemanden, der mit Tabak seine Gesundheit gefährdet hat” (Rauchernews berichtete).

Noch schlimmer ist die Kunstfälschung in Frankreich. Plakate, die für eine Ausstellung des französischen Meisterkomiker Jacques Tati hinwiesen, wurden retuschiert. Statt der Pfeife, dem Markenzeichen der Kunstfigur “Mon Oncle”, kopierte man ein Windrad in das Plakat (Rauchernews berichtete). Jacques Tati ist aber nicht der einzige, den die Zensurkeule der Antitabaklobby traf. Auch ein Plakat des Sängers und Chansoniers Serge Gainsbourg durfte nicht aufgehängt werden, weil es den Künstler rauchend zeigte (Rauchernews berichtete).

In den USA fordern militante Antirauchergruppen, Filme, die rauchende Menschen zeigen, vorerst nur ab 21 Jahren freizugeben und im Laufe der Zeit die Szenen, in denen geraucht wird, zu entfernen.

Militanten Antirauchern geht es nicht nur um ein Totalverbot in der Gastronomie. Militante Antiraucher wollen die “rauchfreie Gesellschaft”, auch zum Preis von Zensur und Geschichtsfälschung. Um so wichtiger ist es, diesen Leuten am 4. Juli die Rote Karte zu zeigen. Stimmen Sie mit NEIN, um den Verbotsbefürwortern nicht die Möglichkeit zu geben, weitere Antiraucherphantasien in die Tat umzusetzen.

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3 Kommentare

  1. Wo kommen wir denn bitte hin wenn ein Wirt und Gastronom in seinen eigenen vier Wänden nichts mehr zu sagen hat???
    Öffentliches Lokal hin oder her…Ich habe einen Friseursalon (auch öffentlich) Wer bitte will mir ein Verbot aussprechen…WER ???
    Gruß
    klaus meyer
    Köln
    DER Meyer


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