Die Tricks der Antiraucherlobby

Nur noch wenige Lokale erlauben das Rauchen in Bayern

Mit großem Brimborium stellte die Antirauchergruppe “Pro Rauchfrei”, die von vielen Menschen wegen ihrer teilweise nicht nachvollziehbaren Aussagen “Pro Hirnfrei” genannt wird, eine “Studie” vor, die untermauern sollte, dass ein totales Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie unbedingt notwendig sei. “Pro Rauchfrei” ist ein Verein, der als sein Ziel wie folgt beschreibt: “Pro Rauchfrei setzt sich für eine rauchfreie Gesellschaft ein”. Um diese Prohibitionsbestrebungen in die Tat umzusetzen, wird tief in die unterste Schublade der Polemik und Propaganda gegriffen.

Der “Stern” hatte die Gruppe mit folgenden Aussagen zitiert: “Das Recht auf die Inhalation von Brandgasen mit dem Anspruch auf Menschenwürde zu verfechten zeigt einmal mehr, wie toxisch der Rauch auf den Denkapparat wirkt” oder “Raucher dürfen sich nicht auf Freiheit und Rechte oder gar Würde berufen. Diese stehen nur den Nichtrauchern zu”. Würde man bei diesen Zitaten statt “Raucher” eine andere Menschengruppe einsetzen, wären diese Zitate Volksverhetzung in Reinkultur.

Diese Gruppe, die auch die ÖDP in ihrer Forderung, ein totales Rauchverbot in Bayerns Gastronomie zu installieren unterstützt, hat also eine “Studie” erstellt. Eine Studie, die man nur als “dubios” bezeichnen kann. Sgar die Süddeutsche Zeitung zweifelte die Seriosität dieser Studie an. Ein entsprechender Artikel trägt die Überschrift “Vernebelungstaktik” und im Untertitel wird der Begriff “fragwürdige Zahlen” verwendet. Die Studie lief so ab, dass von Studenten und anderen Helfern Wirte von Lokalen angerufen wurden. Man gab sich am Telefon als eine Gruppe mit Rauchern aus und fragte, ob man in dem entsprechenden Lokal rauchen dürfe.

Es wurde allerdings nicht überprüft, ob die Aussage, die man am Telefon bekam, auch  in Wirklichkeit so zutraf. Laut Aussage eines Wirtes, der von den Helfern von “Pro Rauchfrei” angerufen wurde, fragten die Interviewer nicht nach, ob der Gesprächspartner am Telefon wirklich eine Person war, die eine entsprechende Entscheidung treffen konnte. Man hätte also auch die Antwort einer Reinigungskraft für bare Münze nehmen können. Auch die Auswahl der Lokale wurde von der Süddeutschen kritisiert, denn in München wurden nur Lokale in Schwabing befragt, einem Viertel, wo sich aufgrund der vielen kleinen Kneipen auch im Vergleich zum restlichen München überdurchschnittlich viele legale Raucherlokale befinden.

Trotz aller dieser Tricks war das Ergebnis der Studie niederschmetternd für die Antiraucherlobby. 21 Prozent der Wirte gaben demnach an, bei ihrem Lokal handele es sich um ein Raucherlokal. 9 Prozent erklärten, ihr Lokal verfüge über einen Nebenraum, in dem man rauchen dürfe und gerade einmal 4 Prozent meinten, man würde vor Ort dann schon eine Regelung finden, würden also gegen das bayerische Rauchverbot verstoßen.

Selbst wenn man die Zahlen der Antitabakaktivisten als Tatsachen hinnehmen würde, was man aufgrund der Unseriosität der Befragung nicht kann, käme man auf lediglich 34 Prozent Lokale, in denen im Lokal selbst oder aber in einem Nebenraum geraucht werden darf. Selbst diese Zahl wäre völlig ausreichend, um Menschen, die das wollen, vor Tabakrauch zu schützen. Die Studie beweist also, dass ein Totalverbot in Bayerns Gastronomie, wie von der ÖDP gefordert, überhaupt nicht nötig ist. Denn gerade einmal 34 Prozent Lokale, wo angeblich das Rauchen gestattet ist, ist mehr als ausreichend. Denn die Wirklichkeit sieht völlig anders aus. Wenn man in Bayern versucht, ein Raucherlokal zu finden, muss man teilweise sehr lange suchen.

Zu erklären ist dieser erneute Versuch, die Menschen hinters Licht zu führen, nur noch damit, dass es keinerlei Argumente mehr für das geforderte Totalverbot in Bayerns Gastronomie gibt. Eine TED-Umfrage des Fernsehsenders “SAT1 live für Bayern” hatte gestern ergeben, dass gerade einmal 25 Prozent der Anrufer für ein totales Rauchverbot in Bayerns Gastronomie sind. 75 Prozent sind mit der derzeitigen Regelung einverstanden! Man versucht also, durch “fragwürdige Zahlen” die Menschen dafür zu benutzen, für ein unsinniges Verbot zu stimmen.

Um so wichtiger ist es, dass so viele wie möglich am 4. Juli zur Wahl geben und den Tricksern die Rote Karte zeigen. Bitte gehen Sie zur Wahl und stimmen Sie mit NEIN.

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11 Kommentare

  1. Frigorist

    Die Zerstörungswut der Antis in Bezug der NEIN – Plakate hat keine Grenzen.
    Heute ein Plakat öffentlich aufgehängt, ist es morgen, spätestens übermorgen wieder weg.
    Auch die ausgelegten Flyers in den Gängen der Gastwirtschaften oder auch auf die Tische verteilt gelegt, sind im Nu weg, jedoch nicht von den Informatonsinteressierten, sondern von den fanatischen militanten Nichtrauchern.
    Diese Leute arbeiten mit allen Mitteln, mit jeglicher kriminellen Energie gegen einen Erfolg der NEINsager.
    Selbst wenn man Wirten eine gewisse Anzahl von Flyers in die Hände drück zum Verteilen an seine Gäste, liegen die dann unbeachtet irgendwo in einer Ecke rum und kommen grossteils nicht in die Hände von Interessierten.
    Selbst wenn man dann telefonisch die Polizei darauf aufmerksam macht, dann heisst es nur immer, „Haben sie Personen beobachtet? ….. Geben sie uns deren Namen! …… Wir brauchen Fakten für eine Anzeige!“
    Die Plakatevandalismus wird von den Antis unbeobachtet in den Nachtstunden begangen und somit sind Zeugen Mangelware. Selbst wenn diese Aktion einige Personen beobachten, ist bei denen eine Interessenslosigkeit vorhanden, diesen Vandalismus von diesen Leuten zur Anzeige zu bringen.
    Und da wird von gewissen Personen über Fairness bei der Abstimmung und im Vorfeld der Abstimmung gesprochen, was soviel wie Trinkwasser in die Donau reingeschüttet ist.
    Diesem Frankendingsbums ist doch so was gerade Recht, der kennt doch den Begriff „Fairness“ gar nicht und man hatte versäumt, ihm das zu erklären.
    Das Gleiche gilt doch auch für seine Mitstreiterchaoten. Man braucht ja nur die Kommentare dieser Antis in der online – Presse beobachten, dann weiss man doch mit wem man es zu tun hat.

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  2. PST

    @ JO –

    1) schauen Sie sich mal die Kommentare auf meinem Blog an – die ich alle (außer echten Beleidigungen) freigeschaltet habe und dann überdenken Sie nochmal den ersten Teil ihres Kommentars. Auf facebook melde ich täglich 3-4 Kommentare von Nichtrauchern, die in den “Raucher”-Gruppen andere beleidigen und lächerlich machen.

    Ob die Raucher oder Nichtraucher garstiger sind – auf jeden Fall geht es so nicht. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.

    2) wenn der Initiator der Nichtraucherinitiative keine Zahlen nennen kann, spricht das nicht unbedingt für ihn

    3) bei allem “Zugequalmt” werden – können Sie mir ein Argument sagen, warum nach der Idee des Volksentscheides mein Zigarrenclub – in dem ich seit Jahren Stammgast bin und in dem sich Zigarrenraucher zum Zigarrenrauchen treffen – plötzlich illegal ist? Fühlen Sie, Jo, sich dadurch belästigt und zugequalmt, wenn wir im ersten Stock am Hauptmarkt im Casa del Habano unsere Zigarren rauchen? Ehrliche Antwort …?

    PST

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  3. PST

    Nachdem ich auf meinem Raucherkultur-Blog Fotos von meinem Auto mit “NEIN”-Plakaten drauf veröffentlicht habe, hat mir gleich ein freundlicher Nichtraucher geschrieben, er würde die Plakate in seiner Wohnanlage persönlich entfernen und Anzeige gegen mich erstatten :-) Keine Ahnung, wovon der Herr spricht. Offensichtlich kann man seine Sinne auch ohne Nikotin benebeln.

    Wäre schön, wenn sich der nette Zeitgenosse trauen würde tatsächlich Anzeige zu erstatten – da hätten wir wieder eine schöne Geschichte für die Presse.

    PST

    PS: Selbstverständlich habe ich außer MEIN EIGENES AUTO nichts weiter plakatiert und habe keine Ahnung, von welcher Wohnanlage die Rede ist.

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  4. Werner R. Niedermeier

    Der fanatische, undemokratische Teil der Ja-Sager überklebt und zerstört unsere Plakate. Wenn jemand im Großraum München so etwas beobachtet, bitte mir mit genauer Adresse mitteilen.

    Heiße Debatte. Wie denken Sie? Thumb up 9 Thumb down 5 (+4) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  5. Frigorist

    @ jo ….. zu meinem vorausgegangenen Eintrag hier auf dieser Seite möchte ich nicht versäumen noch eine Erklärung bzw. Erläuterung zu dem vorletzten Satz zu bringen.
    Vor längerer vergangener Zeit hatte ein Lujasogi oder war es ein Hui-Buh den äusserst perversen Schriftsatz im Forum „pro – Rauchfrei“ von sich gegeben, worauf die beiden „Häuptlinge“ oder auch als „Gurus“ zu bezeichnen, Alex Napolitano und Sigi Ermer, keinerlei Beanstandungen und Zurechtweisungen tätigten.
    Der äusserst perverse Wortlaut bzw. zwei davon lauteten folgendermassen.
    „Gott sei Dank sterben die Raucher früher, aber es dauert mir immer noch viel zu lange!
    Raucher beeilt euch mit euerem Sterben, denn wenn ich mich dann um euere Weiber kümmern muss, bin ich nicht erfreut, wenn mir die zu alt sind!“
    Eine Weitere Äusserung von Einem der Beiden mit der sich die betreffende Person stolz hervor hob, war folgendermassen:
    „Vor einem Kino habe ich einem jungen Weib die „Fluppe“ aus ihrer „Fresse“ geschlagen!“
    Wenn solche Sätze in aller Öffentlichkeit geäussert nicht extrem pervers sind, dann weiss ich nimmer was ansonsten unter pervers zu verstehen ist.
    Dies sind eben die typisch extrem krankhaft fanatischen militanten Nichtraucher in ihrem gewohnten Element ihrer asozialen Art und Weise sich so zu benehmen.

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  6. Frigorist

    @ jo
    Zitat aus Deinem Eintrag hier auf dieser Seite (Geschrieben am 19. Juni 2010 um 03:36):
    [ ……………… ]
    Die individuelle Freiheit jeder einzelnen Person in Bayern findet da ein Ende, wo sie anderen schadet.
    [ ………………] Und wenn man mich fragt ist meine Gesundheit definitiv betroffen wenn ich mich einen Abend lang zuqualmen lassen muss.
    [ …………….. ]
    Klar kann man jetzt sagen, hey es zwingt dich niemand in eine Raucherkneipe zu gehen.
    Aber es zwingt euch auch niemand zu rauchen.
    Zitat Ende!

    Die individuelle Freiheit und nicht nur in Bayern wird von den Rauchern und Raucherinnen in keinster Weise einem Nichtraucher und einer Nichtraucherin genommen.
    Und damit beantworte ich auch gleich den letzten Satz Deines Eintrags:
    Ganz viele Gastronomiebetriebe haben die Zweiraumregelung, d.h., es steht ein Gastraum für die rauchenden Gäste und der andere Gastraum für die nichtrauchenden Gäste zur Verfügung.
    Ähnlich ist es mit den Toiletten in den Gasthäusern, nämlich einer Herrentoilette und einer Damentoilette.
    Ich schätze Dich einigermassen als vernünftigen Menschen ein dem es als Mann nicht einfallen würde, in eine Damentoilette zu gehen um dort Deine Notdurft zu erledigen.
    Warum geht dann dasselbe nicht in den unterschiedlich zugedachten Gasträumen?
    Als Nichtraucher wie ich aus Deinem Eintrag erkenne stelle ich Dir die Frage, was willst Du mit Deinem Aufenthalt in einem Rauchergastraum, nachdem ja für Dich und Deinesgleichen ein Nichtrauchergastraum zur Verfügung steht?
    Ich gehe doch auch nicht in ein Löwengehege wenn ich damit rechnen muss, dass der darin sich aufhaltende Löwe mich tötet. Oder müssen dem Löwen die Zähne gezogen werden, nur weil Du dessen Käfig betreten und nicht getötet werden willst?
    Sicherlich nicht!
    Und nun setze gedanklich die für Dich tödlichen Zähne des Löwen gleich mit dem für Dich „tödlichen“ Passivrauch!
    Also gehst Du vernünftigerweise in keinen Rauchergastraum rein, um nicht durch den bösen, bösen Passivrauch getötet zu werden und schon hat sich die ganze Sache.
    Ein Landwirt als Viehhalter geht in die Stallungen seiner Tiere rein obwohl es da drinnen geruchsmässig nicht unbedingt zum Besten steht. Dir dagegen ist dieser, nennen wir es mal Gestank, zuwider und nicht bekömmlich. Der Viehhalter ist es gewohnt in dieser „belasteten“ Luft zu arbeiten und Dir kommt vielleicht das Kotzen, da Du mit dem Geruch nicht vertraut bist. Also gehst Du vernünftigerweise in keinen Kuh- oder Schweinestall sowie auch Rauchergastraum rein, um Dich nicht diesem Geruch aussetzen zu müssen.
    So einfach ist das, nur mit dem Rauchen und somit den Rauchern gibt es da anscheinend Probleme.
    Aber was für die Stallungen der Tiere gilt, ist auch auf die Raucherkneipen umzumünzen, zumindest für Dich und Deinesgleichen.
    Übrigens, ich gehe ja auch nicht in die Ställe von diesen Tieren rein, weil ich erstens da drinnen nichts verloren und somit auch nichts zu suchen habe und zweitens, weil es mir da zu stark stinkt. Stellt Dir nur mal vor, ich bin diesen Geruch auch nicht gewohnt. Ich könnte natürlich jetzt hergehen und gegenüber dem Landwirt beanspruchen, seine Tiere zu verbieten einen Gestank zu verbreiten oder sie zumindest aus der Stallung zu entfernen und den Raum gut durchzulüften, um mir einen Zutritt zu ermöglichen.

    Ihr fanatischen militanten Nichtraucher seid schon ein besonders ekelhaftes Volk und mir wird die nächsten 100 Jahre nicht klar werden, wie man nur so sein kann. Es ist nur gut, dass es von Euerer Sorte nicht so allzu viele davon gibt.
    Der grösste Teil der Nichtraucher und Nichtraucherinnen sind Gott sei Dank tolerante und moderate Personen, welche ein friedliches Miteinander mit den Rauchern und Raucherinnen bevorzugen.
    Jetzt könnte ich boshaft wie ein Lujasogi oder wars ein Hui-Buh (?) von der Chaotentruppe pro-rauchfrei (warum wird nur diese Terrorgruppe immer wieder „pro-hirnfrei“ genannt …. tz tz tz?) den Spruch von mir geben:
    „Gott sein Dank müssen die fanatischen und militanten Nichtraucher und Nichtraucherinnen auch sterben, aber es dauert mir eben viel zu lange!“
    Dabei ist es gar nicht 100%tig sicher dass diese Leute ohne Hirn rumlaufen, sie wenden es nur nicht an, würde jetzt ich da behaupten.

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  7. Werner R. Niedermeier

    @Jo: Ich habe noch nie jemand die Menschenwürde abgesprochen, wie Pro Rauchfrei das z.B. bei rauchenden Menschen tut. Und üblere Polemik und abartigeren Hass gibt es doch kaum, als solche Dinge zu verbreiten.

    Die Schädlichkeit des Passivrauches ist genau so ein Unsinn wie der vor einigen Jahrzehnten gängige Glaube, Onanieren würde blind machen und das Rückenmark schwinden lassen.

    Der Unterschied ist aber, dass man mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie Arbeitsplätze vernichtet. Wenn Sie wegen Ihrer Befindlichkeit nicht in 100 Prozent der Lokale gehen wollen, sondern nur in 80 Prozent oder von mir aus knapp 70 Prozent, wenn man der sogenannten “Studie” von Pro Rauchfrei glauben darf, kostet das keine Arbeitsplätze.

    Wenn der sogenannte “Passivrauch” schädlich wäre, gäbe es nicht die vielen Gerichte, die allesamt entsprechende Klagen abgewiesen oder negativ entschieden haben. Gerichte richten normalerweise nicht nach Glauben, sondern nach Tatsachen. Und Tatsache ist nun einmal, dass Passivrauch gegenüber Dritten keine Körperverletzung darstellt.

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  8. Frigorist

    Stellenweise muss ich dem Simmerl Recht geben und anderweitig liegt er mit seiner Ansicht nicht immer unbedingt richtig.
    >>> „Unser größter Feind ist nicht die Unkenntnis der Leute, sondern die vielfache Wahlenthaltung.“
    Die Kenntnis, dass am 4. Juli ein Volksentscheid statt findet und um was es tatsächlich geht, ist in der bayerischen Bevölkerung immer noch nicht so richtig angekommen.
    Dies gilt für einen Teil bei den Rauchern und Raucherinnen und noch vermehrter bei den Nichtrauchern und Nichtraucherinnen. Die Presse hält sich grossteils (noch) mit diesem Thema zu stark zurück in ihrer Berichterstattung und wenn nicht, dann sind eher die Sympathien mit dem Hinweis auf die gesundheitlichen Belange für ein Rauchverbot zu erkennen.
    Zudem zeigt sich in den unterrichteten Kreisen bei den Nichtrauchern und Nichtraucherinnen zu wenig Interesse, weder mit einem NEIN noch mit einem Ja ihre eigene persönliche Entscheidung zu treffen. Sie finden das Thema viel zu unwichtig um sich auf die Rathäuser und in die Abstimmungslokale zu bewegen und um mit ihrer Stimme beizutragen, die Entmündigung der rauchenden Bevölkerung und die Bevormundung der betreffenden Gastwirte zu unterbinden.
    Nachdem die Abstimmung am 4. Juli sich nicht mit politische Entscheidungen befasst, wobei selbst in dieser Sache in der Vergangenheit immer mehr Stimmenthaltungen zu beobachten waren, ist bei dem Thema Rauchen und Rauchverbot eine verhälnismässig geringe Wahlbeteiligung zu erwarten.
    Vielfach ist auch zu beobachten, dass eine Diskussion über das Thema Rauchen und Rauchverbot vielen Leuten auf die Nerven geht und man bekommt in diesem Fall meistens die abwehrende Antwort: „Wir haben zur Zeit wichtigere Dinge in Deutschland zu behandeln als das unwichtige Rauchverbot!“
    Oftmals ist auch zu erkennen, dass die Leute falsch informiert und der Meinung sind, es geht bei der Volksabstimmung bei einem NEIN oder Ja um eine Aufweichung des derzeitigen Nichtraucherschutzes und bei einem NEIN darf dann wieder überall geraucht werden.
    Es muss auf Grund dessen der Bevölkerung Bayerns intensiv klar gemacht werden, dass das derzeitige Nichtraucherschutzgesetz voll den Zweck des Nichtraucherschutzes erfüllt und lediglich von einigen Fanatikern ein totales Rauchverbot und dies überall, angestrebt wird.
    Eine Telefonbefragung des DFG oder von sonst irgendeiner Institution ist sowieso irrelevant, da als Ergebnis bei solchen Tätigkeiten ja immer schon davor das Ergebnis festgelegt ist und somit nur dem Interesse des Auftragsgebers dieser Befragung dient, damit lediglich die Bevölkerung zu beeinflussen versucht wird.
    Kommentare z.B. im Gästebuch des VEBWKs zu schreiben ist Trinkwasser in die Donau geschüttet, da der Betreuer und selbst ernannte Kommentator Josef Hartmann alias „Thusnelda Wadlbeisser“ in seiner selbst überschätzenden Art und Weise keine Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern eines Rauchverbotes zulässt. Krasse und beleidigende Einträge nicht zu berücksichtigen ist vollkommen richtig, aber sachlich geführte Diskussionsbeiträge welche mit stichhaltigen Argumenten die Bevormundung der Raucher und Raucherinnen sowie die Entmündigung der betroffenen Wirte hervorhebt, die Lügen und falschen Behauptungen der Antis aufdeckt und diese mit Berichtigungen von Tatsachen niedergeschmettert werden könnten, sieht dieser sich selbsternannte „Gott des VEBWK – Gästebuches“ als nicht erforderlich. Wichtiger sind ihm seine oftmals getätigten läppischen Selbstkommentare mit denen er zu „glänzen“ versucht. Er sieht alle anderen Raucherforen als Konkurrenz zum Gästebuch des VEBWKs und boykotiert dann Kommentatoren mit sachgemässen Einträgen „zur Strafe“, wenn sie sich schon mal in anderen Foren betätigt haben. An einem Strick ziehen und dies in dieselbe Richtung, ist ihm dabei mit seinem gezeigten arroganten Benehmen völlig egal. Das Ergebnis seiner Verhaltensweise zeigt sich auch in der immer weniger werdenden Beachtung des Gästebuches des VEBWKs, sowohl mit Lesern und hauptsächlich auch mit Kommentatoren.
    Dies ist zwar ein ziemlich unbedeutendes Nebenthema, aber ich möchte damit aufzeigen, wenn sich schon in den eigenen Reihen auf Grund persönlicher Querelen Gleichgesinnten gegenüber kein Ziehen an demselben Strick in eine gemeinsame Richtung ergibt, wie soll dann in der Masse der bayerischen Bevölkerung ein Verständnis für die Raucher und Raucherinnen sowie für die betroffenen Wirte zustande kommen?
    Typisch für diesen Möchtegern ……. dieser Kommentar zu diesem folgenden VEBWK – Gästebucheintrag:

    15.06.10
    Franz Berwein schreibt:
    Mein Enkel hat mich drauf gebracht
    Schämt euch !
    Wir haben Deutschland aufgebaut und jetzt soll ich im 15qm Zimmer keine Zigarillo beim Kartenspiel mehr rauchen dürfen.Früher war ich im Wirtshaus gockt.
    Schämt euch!
    [ ……………… ]

    Kommentar: Ich jedenfallst schäme mich nicht.
    Was die Bayern nicht gebacken kriegen machen die Oberschwaben und die Hanoveraner.

    Wie sich dieser „Emigrant“ aus Baden – Württemberg (Oberschwaben), der sich selbst in Bayern noch nicht einer gesittenden Umgangsform unterzogen hat, laufend von einem Fettnäpfchen ins andere tritt (sein Verhalten des Bräustüberlwirtes als Herbergswirt der Bayernpartei in Wolnzach gemäss und auch gegenüber dem Kreisvorsitzenden) aufführt bzw. benimmt, ist unter „aller Sau“.

    Und nun wieder zu einem wichtigen Thema, zu Simmerl:
    Zitat:
    Ich appeliere an Alle, schreibt Kommentare, kämpft, überzeugt, sorgt für möglichst viele NEIN-Stimmen und laßt mit eurerem Eifer bis zum 4. Juli nicht nach. Am 4. Juli müssen wir siegen und dann “schick`ma die Verbotskasperl hoam”.

    Da gebe ich ihm (dem Simmerl) meine vollste Zustimmung und somit vollkommen Recht! Wir müssen uns noch mehr anstrengen und uns nicht mit einem für uns erfolgreichen Ergebnis der Abstimmung in Sicherheit wiegen. Der Kampf ist erst zu Ende, wenn die Wahllokale geschlossen haben.
    Beteiligt Euch auch in den Kommentarfelder der online – Presse und vor allem mit Leserbriefen in den regionalen Zeitungen und bringt damit die Wahrheit ans Licht zum Gegensatz der Lügen und Unwahrheiten der Antis.
    Macht der bayerischen Bevölkerung klar, dass das gegebene Nichtraucherschutzgesetz vollkommen ausreicht zum Schutz der Gesundheit der nichtrauchenden Bürger und das von den Antis angestrebte totale Rauchverbot äusserst unmenschlich ist.

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  9. Blaudunst

    Leider wissen die meisten Leute nicht, was für ein aggressives, verlogenes und volksverhezendes Verein das Pro…frei ist.
    Die Presse weißt das wahrscheinlich schon, berichtet aber nach “Sponsorenlage”…
    Man sollte vielleicht so eine Sammlung Beleidigungen und irre Aussagen von ProH…frei tatsächlich verbreiten, auch den Zeitungen schicken.

    Die Anzahl der Lokale (R oder NR) ist eigentlich weniger relevant, es kommt auf die angebotene Fläche an: Die R-Kneipen können max. 75 m² haben, manche sind deutlich kleiner. Das heißt, eine große, rauchfreie Gaststätte bietet mehr Platz als 4-5 Raucherkneipen.

    Schade, dass ein erheblicher Teil unserer “freien” Presse so fest in den Handen der Gesundheitslobby ist..

    Um so mehr, NEIN am 4. Juli!

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  10. jo

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  11. Die Anti-Raucherlobby versucht es vor dem Volksentscheid wieder, wie beim Volksbegehren mit allen möglichen Tricks und Lügen und die meisten Zeitungen springen voll auf dem Zug dieser “Rattenfänger” auf.

    Dieses Mal wird das aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht klappen. Wie ich aus vielen Gesprächen mit den Leuten erfahren konnte, sind die Meisten (ob Raucher oder Nichtraucher) gegen eine Verschärfung des Rauchverbotes. Leider können wir viele der Sympathien für unsere Sache nicht für ein “NEIN” beim Volksentscheid verbuchen, da schlichtweg die Leute von der “Raucherdebatte” die Schnauze voll haben und nicht zur Wahl gehen. Unser größter Feind ist nicht die Unkenntnis der Leute, sondern die vielfache Wahlenthaltung.

    Die Kommentatoren von Rauchernews und anderen Raucherforen melden sich in letzter Zeit merkwürdig wenig zu Wort. Sie werden doch wohl nicht von der Telefonbefragung des DFG (große Mehrheit für JA-Stimmen) und der Werbung der Nichtraucherfraktion geschockt und eingeschüchtert sein? Dem gegenüber steht eine optimistische TED-Umfrage des SAT 1 live für Bayern mit 75 % zu 25 % für die Beibehaltung des jetzigen Nichtraucherschutzes.

    Ich appeliere an Alle, schreibt Kommentare, kämpft, überzeugt, sorgt für möglichst viele NEIN-Stimmen und laßt mit eurerem Eifer bis zum 4. Juli nicht nach. Am 4. Juli müssen wir siegen und dann “schick`ma die Verbotskasperl hoam”.

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