Rauchverbotsgegner rüsten für die heiße Phase

Zwei LKWs voll mit Material wurden von "Bayern sagt Nein" bereitgestellt.

Die Gegner des totalen Rauchverbots in der bayerischen Gastronomie sind gut für die heiße Phase des Wahlkampfes gerüstet. Auf einem Informationstag in Regensburg informierte das Aktionsbündnis “Bayern sagt NEIN!” über das, was in den nächsten Wochen geplant ist.

Zuerst erklärte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Franz Bergmüller, um was es beim Volksentscheid, den er zu Recht Verbotsentscheid nennt, geht. Er entlarvte die Propaganda der ÖDP und ihrer Mitläufer und wies darauf hin, wie wichtig es ist, am 4. Juli zur Wahl zu gehen und mit “NEIN” zu stimmen.

Eine Sprecherin der Agentur “Goldener Hirsch” stellte die Kampagne vor, die in der jetzt beginnenden heißen Phase des Wahlkampfs anlaufen wird. Neben weiteren Informationsveranstaltungen will man bayernweit Plakate kleben, Flyer, T-Shirts, Feuerzeuge, Poster und vieles mehr verteilen. Dabei ist man auch auf ehrenamtliche Helfer angewiesen, die neben dem Kleben von Plakaten hauptsächlich die Menschen informieren sollen.

Man ist sich einig, dass viele Menschen noch gar nicht wissen, um was es bei dem Verbotsentscheid der ÖDP wirklich geht. Viele Menschen sind auf die Propaganda der Splitterpartei hereingefallen und glauben, dass es beim Volksentscheid darum gehe, dass man überall wieder rauchen dürfe. Diese Propagandalüge der ÖDP gilt es zu entlarven, denn Tatsache ist, dass es beim Verbotsentscheid nicht darum geht, ob wieder überall geraucht wird, sondern darum, ob das bayerische Rauchverbot so bleibt wie es derzeit ist, oder ob es ein totales Rauchverbot in Bayerns Gastronomie geben soll. Eine Vielzahl ehrenamtlicher Unterstützer deckten sich mit Material ein und in den nächsten Tagen wird mit der Verteilung begonnen.

Auch die beiden privaten Initiativen gegen den Verbotsentscheid, “NEIN beim Volksentscheid” und “Fairness für Raucher” sind für die nächsten Wochen gerüstet. Auch hier setzt man auf Aufklärung gegen die ÖDP-Propaganda. Insbesondere geht es um folgende Punkte:

Raucherlobby: Eine häufig verwendete Lüge, die insbesondere von den Grünen verbreitet wird, ist die Aussage, dass jeder, der nicht für den Verbotsentscheid ist, ein Tabaklobbyist sei. Theresa Schopper bezeichnete die Kämpfer gegen den Verbotsentscheid gar als “Vasallen der Tabaklobby” (Rauchernews berichtete). Tatsache ist, dass der Deutsche Zigarettenverband das Bündnis “Bayern sagt NEIN!” mit etwa einem Viertel des Etats des Bündnisses unterstützt. Daraus zu konstruieren, dass jeder, der den Verbotswahn der ÖDP nicht mitmacht, ein “Vasall der Tabaklobby” sei, ist an Boshaftigkeit und Irreführung wohl kaum zu überbieten.

David gegen Goliath: Die ÖDP stellt sich gerne als “David” hin, der gegen “Goliath” kämpfen muss. Auch das ist eine dreiste Lüge. Die ÖDP hat nach eigenen Angaben etwa 500.000 Euro für das Volksbegehren ausgegeben, und für den Volksentscheid haben sie angeblich 110.000 Euro zur Verfügung. Das Aktionsbündnis gibt seine “Kriegskasse” mit 615.000 Euro an. Bei einem Unterschied von 5.000 Euro oder 0,8 Prozent von einem Kampf “David gegen Goliath zu sprechen” kann man nur als grobe Irreführung bezeichnen. Der wirkliche “David” ist “NEIN beim Volksentscheid” und “Fairness für Raucher”, die mit je etwa 1.000 Euro, gesammelt von privaten Kleinstspendern, auskommen müssen.

Lüftungsanlagen: Auf ihrer Webseite schreibt die ÖDP, “Die Installation einer Belüftungsanlage [...] stellt keinen wirksamen Schutz der Nichtraucher dar”. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der TÜV Rheinland hatte in einer umfassenden Studie festgestellt, dass die Luft in einem Raucherlokal mit entsprechenden Lüftungsanlagen nicht nur weitaus besser ist als vor der Tür des Lokales, sondern auch weitaus besser als in einem Nichtraucherlokal ohne entsprechende Belüftung (Rauchernews berichtete).

Man war sich in Regensburg einig, dass die Mehrheit der Bayern den Verbotsentscheid der ÖDP nicht mittragen will. Es kommt nun darauf an, möglichst viele Menschen aufzuklären und zu mobilisieren, am 4. Juli zur Wahl zu gehen und mit NEIN zu stimmen.

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5 Kommentare

  1. Frigorist

    Im Gleichschritt mit noch anderen Vereinigungen und politischen Parteien welche für die Freiheit und Toleranz des bayerischen Volkes kämpfen, ist vor allem auch die Bayernpartei beispielhaft mit ihren Parteiführern, Mitgliedern und Sympathisanten ganz vorne mit dabei.
    Dies zeigte sich wieder deutlich bei der Großkundgebungsveranstaltung der Bayernpartei am 27. Juni im Bräustüberl in Wolnzach, wobei die Redner sich für die Freiheit und Toleranz in Bayern besonders stark machten. Der Generalsekretär der Bayernpartei Hubert Dorn hielt wie auch der Kreisvorsitzende des Kreises Pfaffenhofen a.d. Ilm, sowie der stellvertretende Kreisvorsitzende und ein beispielhafter Franke Uwe Hartmann in der Bayernpartei (nicht zu verwechseln mit der sprichwörtlich gefaulten Pflaume des „noch“ Pfaffenhofener Kreisparteikassiers Josef Hartmann aus Ingolstadt), einer der Landesvorsitzenden der BP, jeweils eine flammende und begeisternde Rede zu dem Thema der in Bayern versuchten eklatanten Bevormundung der Gäste an den bayerischen Wirtshausstammtischen sowie der Entmündigung der entsprechenden Gastwirte in Bayern.
    Die Zuhörer in dieser Veranstaltung von Wolnzach und Umgebung sowie auch die vielen von weit hergekommen Gäste erlebten mit einer grossen Begeisterung die mit feurigen Sätzen mitreissenden geführten Ansprachen.
    Ich bin voll überzeugt, dass alle anwesenden Gäste am 4. Juli beim Volksentscheid mit vollster Überzeugung mit einem NEIN gegen die Verbotspolitik einer ÖDP und gegen deren diktatorischen Bevormundungs- und Entmündigungspraktiken stimmen.
    Jedermann/frau welche sich einigermassen mit den Verbotspraktiken dieser Rattenfängerpartei ÖDP näher befassen haben erkannt, wohin die Reise für die bayerische Bevölkerung geht, wenn diese Chaoten Oberwasser bekämen.
    Ähnlich wie zu damaliger Zeit der Rattenfänger von Hammeln versucht heutzutage die ÖDP mit ihrem Frankenfelder das Rattengefolge der Ja – Befürworter möglichst vermehrt in einen Verbotshinterhalt zu locken und somit das bayerische Volk zu verdummen.
    Nur wird diesen das Vorhaben nicht gelingen, den Ratten sind in Bayern hauptsächlich in den untergründigen Kanälen anzutreffen und nicht in den Wohnungen, Gasthäusern und auf den Strassen Bayerns.
    Die Bevölkerung Bayerns ist überwiegend für die Freiheit und Toleranz eingestellt und gibt sich nicht für die Bevormundungstaktik einer ÖDP und deren Konsorten her.
    Mögen meine Worte in Gottes Ohr und deren der Bevölkerung Bayerns angekommen sein!

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  2. Frigorist

    Ich bin ein Gegner des totalen Rauchverbots da ich ein Raucher bin und am Stammtisch in meiner Stammkneipe neben einem Bier zu trinken auch mal eine Zigarette rauchen will.
    Ich bin aber keinesfalls ein Vasall der Tabaklobby und auch sehe ich keine Raucherlobby welche meine Entscheidung beeinflusst.
    Ich rauche auch nicht deshalb weil andere rauchen, sondern weil ich einen Genuss dabei finde ab und zu eine Zigarette zu rauchen.
    Wenn ich dann immer wieder von den militanten Nichtrauchern zu hören und zu lesen bekomme dass ich ja „nur“ rauche weil ich angeblich süchtig danach bin zu rauchen, dann ringt mir dies lediglich ein müdes Lächeln ab.
    Ich bin eine Zigarette zu rauchen nicht mehr und nicht weniger darnach süchtig, wie ich auch süchtig oder nicht süchtig bin nach Feierabend zweimal in der Woche am Stammtisch in meiner Stammkneipe ein Bier oder zwei oder drei in der gemütlichen Gesellschaft von meinen Freunden und Bekannten zu trinken.
    Ich bin eine Zigarette zu rauchen nicht mehr und nicht weniger darnach süchtig, wie ich auch süchtig oder nicht süchtig bin, jeden Morgen beim Frühstück Kaffee zu trinken und z.B. nicht Tee.
    So könnte ich viele meiner üblichen Gewohnheiten aufzählen, welche ich nach Möglichkeit nicht missen möchte. Und so möchte ich das Rauchen nicht als eine Sucht, sondern als eine meiner Gewohnheiten bezeichnen, welche ich ausübe, weil ich einen Genuss dabei empfinde.
    Dies kann sich natürlich ein Nichtraucher nicht vorstellen und sich auch nicht hineindenken und somit auch nicht nachempfinden, dass für einen Raucher zur Gemütlichkeit und bei so manchen anderen Situationen dazu gehört, mal eine Zigarette zu rauchen.
    Wie viele Leute gibt es, welche man fast nie ohne Kaugummi kauend antrifft oder welche zum Frühstück Kaffee anstatt etwas anderes trinken, an Stelle dieses und jenes gewohnheitsgemäss irgend etwas anderes machen, als ich?
    Und so gibt es eben Leute welche nicht rauchen und wiederum Leute, welche eben nun mal rauchen.
    Nur würde mir niemals in den Sinn kommen und im Traum einfallen, Leute welche ihren Gewohnheiten nachgehen welche nicht meine Gewohnheiten sind, dafür zu verdammen.
    Der Gipfel der Lächerlichkeit ist ja, dass in den vergangenen Jahrzehnten in die ich zurück denke, über das Rauchen von einigen gewissen Nichtrauchern kein derartiges Kasperltheater vollzogen wurde, wie es zur Zeit der Fall ist.
    Auch vergleiche ich dies mit den Zeiten der finsteren Vergangenheit unserer deutschen Geschichte, in der eine deutsche Volksgruppe als eine andere Rasse angesehen wurde und man die verfolgte, nur weil ein so genannter „Führer“ dies so gewünscht, ja sogar befohlen hatte.
    Diese deutsche Volksgruppe hatte man Jahrzehnte und Jahrhunderte zuvor ja gar nicht als „andere Bürger“ gesehen oder bemerkt. Erst als sie von einem (erstmals kleinen) „politischen Haufen“ welche diese Volksgruppe als Menschen zweiter Klasse eingestuft und dies dem übrigen deutschen Volk so suggestiert hatte, waren diese auf einmal nicht mehr „arisch“.
    Und wenn sich dies, wie es auf Grund der Hasskampagnen einer Gruppe von fanatischen, militanten Nichtrauchern zeigt in nächster Zeit weiterhin so einpendelt wie es jetzt der Fall ist, werden wir Raucher und Raucherinnen noch als asozial abgestempelt.
    Darum und ganz genau deshalb müssen wir alles in unserer Möglichkeit stehende in die Wege leiten, um diesem Wahnsinn einer Einschränkung unserer Freiheit am 4. Juli beim Volksentscheid durch ein NEIN ein Ende zu bereiten.

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  3. Blaudunst

    Ich finde auch wichtig, dass alle Raucher zum Volksentscheid gehen! Ich habe leider schon ein paar gefunden, die nicht wussten, dass der Volksentscheid kommt und was da abgestimmt wird. Grauenhaft aber wahr…
    Alle meine rauchende Freunde haben schon eine Mail von mir mit den 3 Links zu den “NEIN”-Initiativen bekommen.
    Als “Geburtstagsgeschenk” habe ich mir von ein paar Nichtrauchern einen “Nein” auch schon gewünscht :-) Hoffentlich halten sie ihr Wort.

    Heiße Debatte. Wie denken Sie? Thumb up 10 Thumb down 6 (+4) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  4. Kaspar Hauser

    Das ist doch ein Witz wenn diese Kasperlköpf ihre Diktatorverhalten durchsetzen.
    Gute Nacht Bayern.
    Arsch hoch ALLE gehts hin und jeder nimmt 10 Freind mit.
    Kaspar

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  5. Frigorist

    Die Info – Veranstaltung von BAYERN sagt NEIN in Regensburg bei der ich selbstverständlich auch anwesend war hat durch den Vortrag von Franz Bergmüller gezeigt, dass sich WAS tut in Sachen Kampf gegen das absolute Rauchverbot in den gewissen Gaststätten.
    Der Bericht über den Einsatz lässt unbedingt eine grosse Zuversicht verzeichnen, bis zum 4. Juli, dem Tag des Volksentscheides Bayerns Bevölkerung von der Notwendigkeit eines NEIN zum Rauchverbot in Bayern zu überzeugen.
    Wir müssen die Bevölkerung der Wahrheit gemäss aufklären, dass die Raucherinnen und Raucher einen wirkungsvollen Nichtraucherschutz voll im Auge haben und wir müssen insbesondere dabei vermerken, wir wollen keinerlei Spaltung der Gesellschaft herbei führen.
    Wir als Raucherinnen und Raucher begeben uns bei einem Aufenthalt in einem Nichtrauchergastraum selbstverständlich zum Rauchen raus vor die Türe.
    Sind wir Gast in einer gemütlichen Runde eines der verhältnismässig noch wenigen vorhandenen Gasträume welche weiterhin zum Rauchen ausgewiesen sind, ist uns selbstverständlich jede/r moderate und tolerante Nichtraucher/in nach wie vor wie bisher herzlichst willkommen, welche wie bisher keinen Anstoss an ihrem rauchenden Tischnachbarn genommen haben.
    Dies müssen wir den nichtrauchenden Bürgern in Bayern in einem netten und überzeugenden Gespräch rüber bringen und sie von unserer Lauterkeit eben vertrauensvoll überzeugen.
    Dabei ist natürlich nicht zu vermeiden, unbedingt die Lügen und verbrecherische Angstmache der Antis aufzudecken und deren haarsträubenden Unwahrheiten beim Namen zu nennen.
    Die Antis haben uns beim Volksbegehren reichlich gezeigt mit welchen betrügerischen Argumenten gegenüber den Unwissenden sie arbeiten.
    Dies darf ihnen bei der Volksentscheidung nicht mehr gelingen und um eben dies zu vermeiden, müssen wir reichlich überzeugende Aufklärungsarbeit leisten.
    Dazu ist JEDER gefordert, der weiterhin auf eine gemütliche Gesellschaft in den betreffenden Gaststätten einen Wert legen.
    Nehmt Euch die Zeit dazu und setzt Euere Energie dafür ein, der zu erwartende Erfolg ist unsere Belohnung!
    Und verlasst Euch nicht darauf, „die Anderen werden es schon machen“!
    Wir sind alle gefordert, jeder Einzelne von uns auf seine Art und Weise und nach seinen gegebenen Möglichkeiten.
    Und die Möglichkeiten hat jeder von uns, es muss nur noch das nötige Interesse „dazugemischt“ werden, wie es bei der Zubereitung eines Kuchens oder beim Metzger bei der Zubereitung der Wüste eine Selbstverständlichkeit ist, denn ohne dieses Zumischen gelingt das Werk nicht.
    Also packens wir´s an …………… ALLE von uns!

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