Stoppt den Sexismus der Anti-Raucher!

Christoph Lövenich vom Netzwerk Rauchen kritisiert die Frauenfeindlichkeit der WHO

Das Netzwerk Rauchen fordert zum “Weltnichtrauchertag”: Stoppt den Sexismus der Anti-Raucher! Es kritisiert dabei die Aktivitäten der WHO zum “Weltnichtrauchertag” als frauenfeindlich. Die internationale Kampagne widmet sich dieses Jahr der Geschlechterfrage und führt ein rosafarbenes Logo mit der Aufschrift “Rauchen ist hässlich”. Weiblicher Tabakkonsum soll nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation besonders bekämpft werden.

“Anti-Raucher wollen auch heute noch Frauen weniger zugestehen als Männern”, so Christoph Lövenich vom Netzwerk Rauchen, “sie haben rauchende Frauen immer schon mehr unterdrücken wollen als männliche Raucher”. Dies gelte seit Jahrhunderten, und in Deutschland spreche die Tabakbekämpfung im Dritten Reiche Bände: Unter Hitler wurden Frauen Tabakrationen gestrichen, zum Teil wurden sie fürs öffentlichen Rauchen aus Organisationen ausgeschlossen. Anderswo in der Welt finde man nach wie vor Gesellschaften, in denen der Tabakgenuss von Frauen besonders verpönt ist.

Lövenich: “Die Anti-Raucher sind geschlechterpolitisch nie aus dem Mittelalter herausgekommen.” Im Nationalsozialismus mussten meist vermeintliche Gefährdungen durch das Rauchen in der Schwangerschaft als Propaganda herhalten, da sei das WHO-Tabakkontrollzentrum am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit seinen aktuellen Argumenten nicht weiter. Der Heidelberger Einrichtung wirft das Netzwerk Rauchen vor, dass es aus Anlass des “Weltnichtrauchertages” außerdem Falschbehauptungen über eine angebliche Schädlichkeit von Tabakrauch in der Umgebung von Kindernverbreite.

Zweck des Vereins “Netzwerk Rauchen” ist es, durch geeignete Maßnahmen darüber zuwachen, dass grundlegende  Werte wie das Recht auf Menschenwürde, auf die Selbstbestimmung des eigenen Lebensstils und die Handlungsfreiheit nicht fragwürdigen politischen, insbesondere gesundheitspolitischen Zielen und Methoden geopfert werden. Netzwerk Rauchen ist eine  Organisation zur Unterstützung von Menschenrechten und – insbesondere, aber nicht ausschließlich – eine Vertretung derer, die von ihrem Leben die Freiheit erwarten zu rauchen, zu essen, zu trinken und allgemein Entscheidungen der persönlichen Lebensführung ohne Restriktionenc und staatliche Beeinflussung treffen zu können.

Das Netzwerk Rauchen will insbesondere sicherstellen, dass der Umgang mit Tabakrauch im Lichte korrekter, sachlicher und glaubwürdiger Informationen erfolgt – und dafür sorgen, dass aus volksgesundheitlichen Ansprüchen keine Diskriminierung und Herabwürdigung der Raucherinnen und Raucher erwächst.

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1 Kommentar

  1. Wenn man bedenkt, daß heutzutage diese ganzen dritte-Reich-Parabeln wie “Passivrauch ist schädlich” von Fritz Lickint, der erfolgreich in jenen Zeiten operierte, u.d.g. nicht hinterfragt wieder salonfähig geworden sind, wundert mich in der Richtung nichts mehr.
    Ich hoffe und wünsche mir nur, daß aus diesem unseligen dritten Reich nicht ein viertes Reich unter geänderten Bedingungen, aber mit derselben Ideologie ersteht. Das Volk scheint manipulierbar zu sein, wie Anno dazumal – und diese vermeintlichen Feministinnen scheinen nicht einmal zu erkennen, daß sie in der sog. ‘schönen neuen Welt’ genau dem patriarchalen Ideal entsprechen, welches sie zu bekämpfen gedachten. Schon lange hält sich mein Mitleid für diese sog. ‘Erdbefreierinnen’, die Konzessionen an die heutige Männergesellschaft nicht nur bewilligen, sondern nahezu zelebrieren, in Grenzen. Die wurden noch nicht genug ‘geschlagen.’
    Meine Kampfansage diesem faschistischem öko-braunem Gedankengut der Grünen und der ÖDP sei Euch gewiß.
    Grüßlis, von Muna :)

    Beliebt. Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 48 Thumb down 11 (+37) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.

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