Kein Rauchverbot auf Bahnsteigen
Der Schweizer Antiraucher und ehemalige Zürcher EVP-Nationalrat Ruedi Aeschbacher wollte ein Rauchverbot auf den Bahnsteigen einführen und ist mit seinem Vorstoß gescheitert. Der Schweizer Bundesrat lehnte einen entsprechenden Antrag ab. Auch ein generelles Rauchverbot in den Bahnhöfen wurde abgelehnt. Dies berichtete die Zeitung “Zürcher Unterländer“.
Aeschbacher begründete sein Ansinnen damit, dass einige Bahnhöfe ja bereits rauchfrei seien, ebenso wie die Züge der Schweizer Bundesbahn. Also könne man ja auch gleich das Rauchen grundsätzlich auf den Bahnsteigen verbieten, so der Antiraucher.
Der Bundesrat begründete seine Entscheidung einerseits damit, dass er rechtlich gar keine Befugnis habe, das Rauchen in Bahnhöfen grundsätzlich zu verbieten, und außerdem gehe ein derartiges Verbot über das schweizerische Rauchverbot hinaus.
Andererseits habe die SBB bereits ein weitreichendes Rauchverbot erlassen, welches “pragmatisch” sei, in dem man das Rauchen in geschlossenen Räumen verbiete, es aber im Freien – und die meisten Bahnsteige befinden sich nun einmal im Freien – nicht unnötig einschränke.
Der Vorstoß Aeschbachers zeigt erneut, dass Antiraucher niemals Ruhe geben werden, bis sie das Rauchen ausgerottet haben. Umso wichtiger ist es, sich gegen diese steigende Bevormundung zur Wehr zu setzen.
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Wenn sich Sebastian Frankenberger & Konsorten am 4. Juli in Bayern durchsetzen können, wird sich die Hetze gegen die Raucher verschärft fortsetzen. Auch in Bayern gibt es sehr viele Fanatiker, wie der Schweizer Antiraucher Ruedi Aeschbacher (Aschenbecher). Ausserdem, wäre ein Sieg für das “Totale Rauchverbot” in Bayern ein verhängnisvolles Signal an die anderen deutschen Bundesländer (Dominoeffekt).
Ein Rauchverbot in Biergärten, Abschaffung der Raucherinseln in Betrieben, Rauchverbot an Badeseen, Qualmverbot in Wohnungen (einschließlich Terrassen und Balkone) und Vieles mehr, werden danach von radikalen Antis mit Sicherheit gefordert. Der Verbotswahn könnte auf die Promillegrenze, Salzstreuer, das Holzkohlegrillen, Lebensmitteln usw. (im Ausland schon vereinzelt gefordert) übergreifen und ausweiten. Zum Vergleich, die Mehrwertsteuer wurde auch mit 10 % eingeführt und ist jetzt bei 19 % angelangt, mit der Tendenz nach oben.
Die 13,9 % der Unterschreiber/innen (auch einige Raucher waren darunter) beim Volksbegehren, sollten sich ernsthaft fragen, ob die obengenannten Realitäten in ihren Sinne sind. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Wähler/innen (Dank Medienverdummung) über das Thema Volksentscheid schlecht informiert. Ich höre von vielen Nichtrauchern, aber auch von einzelnen Rauchern oft, mir ist das Ganze “wurscht”, aber ich werde mit “JA” stimmen, mit dem Hintergedanken die Raucher und Wirte zu ärgern.
Unsere Antwort kann nur heißen: Kämpfen, überzeugen, um Stimmen werben und zur Wahl zu gehen. Wertvolle Wählerstimmen dürfen wir auf gar keinen Fall S. Frankenberger, seinen Ökokriegern und ihren Vasallen überlassen.
Ein klares “NEIN” beim Volksentscheid muß drin sein, ansonsten ist wiederum ein großes Stück Freiheit in Bayern für immer verloren.