Gouverneur bremst Antiraucher-Wahnsinn

Gouverneur Arnold Schwarzenegger greift selbst gerne einmal zu einer Zigarre

Arnold Schwerzenegger, der Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, hat der immer weitergehenden Verbotswut militanter Antiraucher einen Riegel vorgeschoben. Das berichtete der San Francisco Chronicle in seiner Onlineausgabe. Der Gouverneur hatte sein Veto gegen ein geplantes Gesetz eingelegt, welches grundsätzlich das Rauchen in Parks und an Stränden verbieten wollte. Schwarzenegger begründete sein Handeln damit, dass das Gesetz ein “unzulässiger Eingriff in das Privatleben der Menschen” sei. Man müsse endlich damit aufhören, dass sich der Staat in alle Belange der Bürger einmische, so der ehemalige Schauspieler.

Kalifornien hat das strengste Rauchverbot der USA. Rauchen ist dort in der Gastronomie, sowie in Autos, in denen Kinder mitfahren, verboten. Schwarzenegger wies darauf hin, dass das Verschmutzen von Stränden bereits verboten sei und dass seiner Meinung nach ein Rauchverbot die Strandverschmutzung nicht verringern würde. Er erklärte sich aber bereit, die Strafen für Verschmutzungen in der Natur zu erhöhen.

Senatorin Jenny Oropeza ist eine Antitabakaktivistin von der Demokratischen Partei. Sie hatte das geplante Gesetz eingebracht und beschwerte sich, dass Schwarzeneggers Veto im “absoluten Gegensatz” zu Gesetzen stehe, die bereits in “mehr als 100 Städten und Gemeinden” eingeführt seien. Oropeza erklärte, dass ein Rauchverbot im Freien die Waldbrände verhindern würde, den Schmutz eliminiere sowie die Menschen vor Passivrauch schütze.

Mit dem Veto des Republikaners Schwarzenegger ist ein staatenweites Rauchverbot im Freien (Rauchernews berichtete) erst einmal vom Tisch. Allerdings haben die Kommunen die Möglichkeit, eigene Rauchverbote zu installieren, was in einigen Orten auch massiv umgesetzt wird. So ist im 23.000-Einwohner-Städtchen Calabasas zum Beispiel das Rauchen grundsätzlich überall verboten. Es gibt nur noch vereinzelt speziell markierte “Raucherecken” an einigen Straßen.


2 Kommentare

  1. Blaudunst

    Wieder ein kleines Licht im dem Dunkel der Prohibition in Amerika.Aber es wird leider wahrscheinch noch eine Weile dauern, bis die Dunkelheit dort ganz verschwindet und dieses grosse, schöne Land wieder das wird, was es einmal war (das Land der “grenzenlosen Möglichkeiten” und das Symbol der Freiheit).
    Bei uns heißt es noch (bis 4 Juli in jedem Fall) “Freistaat Bayern”. Wir dürfen sogar selber entscheiden, ob wir uns von den Antitabak- und sonstigen Fanatikern und Gesundheitslobbyisten die Freiheit und den Spaß am Leben wegnehmen lassen wollen.
    Stimmen wir doch alle für Freiheit und Toleranz, für “Leben und leben lassen”, mit NEIN gegen dem Verbotswahn.

  2. Werner R. Niedermeier

    An Amerika sieht man sehr gut, was die Antiraucherlobby will: Die komplette Tabakprohibition. Zuerst verbieten sie das Rauchen in den Lokalen. Dann in Atbeitsplätzen. Dann im Umkreis von Lokalen und Arbeitsplätzen. Dann in Autos. Dann in Wohnungen. Dann im Freien. Darum: wehret den Anfängen! Verhindert die Gängelung der Tabakkontrolle/WHO. Stimmt am 4. Juli 2010 in Bayern gegen das totale Rauchverbot in der Gastronomie. Noch haben wir es in der Hand, den Antiraucher-Irrsinn zu stoppen.

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