Bavaria in Trauer

(Bildmontage: FFR) Fairness für Raucher will die Bavaria verhüllen

Die Interessengemeinschaft Fairness für Raucher (FFR) setzt ein erstes Zeichen im Kampf gegen das totale Rauchverbot in der Gastronomie und hat bei der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung einen Antrag auf Verhüllung der Bavaria (siehe Bildmontage) gestellt. Die Bavaria in Trauer soll allen bayerischen Bürgern zeigen, dass jedes Verbot auch mit einem Verlust an Freiheitsrechten verbunden ist.

Beim Volksentscheid am 04. Juli haben die Bayern die Wahl zwischen einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie oder der jetzigen gesetzlichen Regelung. Diese hat dazu geführt, dass 85 % aller Gaststätten bereits rauchfrei sind. Nur noch in 15 % der Betriebe darf geraucht werden.

Deshalb wurde beim Freistaat Bayern und bei der Stadt München ein Antrag zur Verhüllung der Bavaria in der Zeit vom 20. Juni bis 04. Juli, dem Tag des Volksentscheides gestellt (der entsprechende Antrag liegt Rauchernews vor). Für die IG „Fairness für Raucher“ verkörpert die Bavaria am Rande der Münchner Theresienwiese die Freiheit schlechthin und gleichzeitig ein Stück bayerisches Lebensgefühl, so wie es alljährlich beim Oktoberfest in die ganze Welt hinausgetragen wird.

Die ÖDP, die Grünen und die SPD wollen dem bayerischen Bürger ein weiteres unsinniges Verbot aufzwingen. Ein totales Rauchverbot in der Gastronomie ist völlig überflüssig, es vernichtet Arbeitsplätze und viele Wirte werden in den Ruin getrieben.

Die jetzige gesetzliche Regelung ist vollkommen ausreichend. Bereits jetzt sind mindestens 85 % aller Gaststätten in Bayern rauchfrei. Die restlichen 15 % sind als Raucherlokal von außen gut erkennbar, für Jugendliche nicht zugänglich und niemand wird gezwungen so ein Lokal zu betreten.

Der Pressesprecher von Fairness für Raucher, Heinrich Kohlhuber sagte: „Beim Volksentscheid am 04. Juli geht es nicht nur um ein totales Rauchverbot, sondern primär um den Verlust von Freiheitsrechten. Denn nach dem Rauchverbot kommt ein totales Alkoholverbot und danach geht es dem Schweinebraten an den Kragen. Jeder mündige, bayerische Bürger sollte selber entscheiden dürfen, welche Gewohnheiten ihm lieb sind und wie er sein Leben leben will“.

Fairness für Raucher wurde von zwölf Freunden gegründet. Gemeinsam wollen sie gegen ein totales Rauchverbot in der Gastronomie und gegen den zunehmenden Verbotsstaat Bayern kämpfen.

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5 Kommentare

  1. Frigorist

    Wenn Plakate wie auf der Seite „www.bayern-sagt-nein.de” im Facebook mit dem Slogan „NEIN zum Nichtraucherschutz“ in Erscheinung treten, können wir Raucher uns den Arsch aufreissen und befinden uns in Sachen eines zu erwartenden Erfolges gegen das totale Rauchverbot in den Gastronomiebetrieben nach den derzeitigen gesetzlichen Kriterien beibehalten, trotzdem auf verlorenem Boden.

    http://www.facebook.com/pages/Bayern-Sagt-Nein/106265879394144

    http://www.facebook.com/photo.php?pid=1266074&o=all&op=1&view=all&subj=106265879394144&aid=-1&id

    Zuerst als ich dies sah glaubte ich, einem „Trojanapferd“ der Antis „zum Opfer gefallen“ zu sein.
    Nachdem ich entrüstet meine haarsträubende Entdeckung den dafür Verantwortlichen übermittelt habe, ist die bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne Konsequenzen geblieben.

    Nachfolgende Nachricht in einer PDF – Datei habe ich sofort an presse@bayern-sagt-nein.de gesendet, jedoch bis zur Zeit ohne jegliche Reaktion beobachten zu können:

    Hier die Kopie des Bildes bzw. Plakates!
    (Dann nachfolgender Wortlaut:)

    Nein zum Nichtraucherschutz ???
    Wem ist dieser Blödsinn von einem „Plakat“ eingefallen?
    Es geht nicht um ein „NEIN“ zum Nichtraucherschutz, sondern um die Verhinderung eines totalen Rauchverbotes in Gastronomiebetrieben!
    Es geht um die Verhinderung der Bevormundung von Gastwirten, in ihren Gastronomiebetrieben
    nach den derzeitig gültigen Gesetzen im Gasträumen unter 75 m2 und bei der Möglichkeit von zwei Räumen einen Raum davon für die Raucher und Raucherinnen zu bestimmen.
    Es geht um die Verhinderung der Entmündigung der Raucher und Raucherinnen in Gaststätten, in für zum Rauchen vorgesehenen Gasträumen dem Genuß des Rauchens in aller Gemütlichkeit nachgehen zu können.

    Damit ist ein ausreichender Nichtraucherschutz gegeben !

    Mit dieser oben aufgezeigten Plakatierung (gesichtet http://www.facebook.com/pages/Bayern-Sagt-Nein/106265879394144 ) werden moderate und tolerante Nichtraucher abgeschreckt und zur Unterzeichnung beim Volksentscheid für das absolute Rauchverbot motiviert.

    NEIN zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie!
    NEIN zur Zerstörung der bayerischen Gemütlichkeit
    an den Stammtischen!
    NEIN zur Bevormundung der bayerischen Gastwirte!
    NEIN zur Entmündigung der Raucher und Raucherinnen!

    Wo sind „vernünftige und wirkungsvolle“ Werbeplakate und Flyers einzusehen und für uns als
    Werber zu bestellen?
    Und vernichtet so schnell wie möglich diese vollkommen unsinnigen, saublöden Plakate wie oben aufgezeigt! Wenn Euch nichts Besseres einfällt, dann können wir ja gleich aufhören und einpacken!


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  2. mattzer

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  3. Werner R. Niedermeier

    Genauso wie es Tabakhypochonder gibt, gibt es sicher auch Schweinsbratenhypochonder oder Bierhypochonder, die sich von Ihrem Bier und Ihrem Schweinsbraten belästigt fühlen könnten. Wenn man wegen jedem Hypochonder totale Verbote installieren würde, müssten wir in keimfreien Behältern hausen.

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  5. Blaudunst

    Das ist eine sehr gute Idee! Zusätzlich sollte man alle “Freistaat Bayern” Schilder in Schwarz umhüllen und ein großes, schwarzes Fragezeichen drauf stellen!
    Für “Ostblock-Kenner”:
    Freiheit ist nicht die Diktatur der Nichtraucher-Klasse!
    Für alle:
    Eine Demokratie, die einem Drittel ihrer erwachsenen Bevölkerung das Recht sich in der Öffentlichkeit wohl zu fühlen grundsätzlich abspricht, ist keine Demokratie mehr, sondern eine “Demokratur”.

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