Promi-Anwalt unterstützt Wirte gegen das Rauchverbot

Manfred Ainedter kämpft gegen übertriebene Bevormundung

Manfred Ainedter (siehe Bild), österreichischer Promianwalt, will gegen die unsinnigen Rauchverbote vorgehen.  Zu diesem Zweck wurde die Initiative “Rauchfrei(heit)” gegründet. Der Untertitel der Webseite lautet: “Dialog statt Verbot”. Ainedter begründet sein Engagement gegenüber der “Kronen-Zeitung” wie folgt: “Das Rauchverbot in Lokalen ist völlig unsinnig. Am liebsten hätten wir gar keines. Aber nun, wo es da ist, arbeiten wir daran, dass es nicht noch weiter verschärft wird”.

Ainedter weiter: “Geraucht wird doch so oder so. Und wenn etwas verboten wird, dann erhöht sich nur der Reiz, es auszuprobieren. Ich selbst habe mit 16 Jahren angefangen. Auf dem Internat”. Zwar liegt der Stundensatz des Anwalts normalerweise bei etwa 360 Euro, die Gastronomen in Österreich erhalten seinen Beistand allerdings kostenlos. “Es kann einfach nicht angehen, dass der Staat bis in die letzten Lebensbereiche mit hineinregiert. Irgendwann dürfen wir nicht einmal mehr Schweinsbraten essen”, so die Begründung des Anwalts, warum er aus dem Rauchverbot keinen Profit schlagen will.

Seinen Posten im Vorstand der Krebshilfe hat Ainedter mittlerweile zurückgelegt. Ist doch die Krebshilfe eine der Organisationen, die am Rockzipfel der WHO das unsinnige Rauchverbot vorantreibt. Auch die bekannten Anfeindungen militanter Antiraucher und bezahlter Trolle im Internet stören ihn nicht. Er sei Anwalt geworden, weil er gerne helfe und außerdem sei ihm die Intoleranz und staatliche Regulierungswut ein Dorn im Auge.

Rauchfrei(heit) wird von bekannten Persönlichkeiten wie dem Karikaturisten Manfred Deix, dem ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dem Moderator Alex Krause, der Schauspielerin Brigitte Karner, der Sängerin Stefanie Werger und vielen anderen unterstützt.

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