Nach dem Tabak geht es jetzt dem Salz an den Kragen

Salz ist das nächste Produkt auf der Liste des Verbotswahns

Etwa ein Jahr ist es her, dass die EU das sogenannte “Brez’n-Verbot” erlassen wollte. Grund: Zu viel Salz ist ungesund und die gute bayerische Breze enthält Salz im Teig und Salz auf dem Gebäck. Das europäische Brenz’n-Verbot konnte damals ausgebremst werden, aber jetzt kommt aus den USA ein neuer Vorstoß, das Salz zu verbieten. Das berichtete “MyFox New York“.

In New York, dem Staat, der mit den rigiden Rauchverboten den Anfang gemacht hatte, wurde ein Gesetzentwurf präsentiert, der es Restaurants verbieten will, ihre Produkte zu salzen. Wörtlich heißt es in der Gesetzesvorlage: “Kein Besitzer oder Pächter eines Restaurants in diesem Staat darf Salz in jeglicher Form zur Zubereitung von Speisen, die zum Verzehr gedacht sind, benutzen. Eingeschlossen sind alle Mahlzeiten, die innerhalb oder außerhalb des Restaurantgeländes konsumiert werden.” Auch eine Strafe für “Trotzdem-Salzer” hat man sich schon überlegt: 1.000 US-Dollar (etwa 726 Euro) sollen als Bußgeld fällig werden.

New Yorks Wirte wollen sich diesen Unsinn nicht gefallen lassen und gehen auf die Barrikaden. “Jeder Gast soll selbst entscheiden, wie gesund er leben will” sagte Jeff Nathan, Chef des Lokals “Abigael’s” am Brodway. “Restaurants zu regulieren wird sicher nicht das Gesundheitsproblem lösen”, so der Wirt weiter. Nathan hat mit weiteren Wirten eine Initiative ins Leben gerufen mit Namen “My Food is my Choice” (“Mein Essen ist meine Entscheidung”). Der Untertitel der Initiative lautet: “Stoppt die Esspolizei, bevor es zu spät ist”. Die Wirte erkennen sehr gut, dass die Gesundheitsfaschisten niemals aufgeben werden. Nach Zucker, Zigaretten, Fett und Kalorienzählen ist nun das Salz an der Reihe.

Die Wirte bitten die Menschen, eine Petition zu unterzeichnen, die aus drei Punkten besteht:

  • Keine weiteren Gesundheitsrichtlinien die auf falschen Voraussetzungen beruhen.
  • Kein weiterer Bevormundungs-Staat, Panik und Kontrolle
  • Keine weiteren Experimente mit unseren Leben

Amerikanische Gesundheitsorganisationen begrüßen das geplante Salzverbot. Damit könnte man viele Leben retten, schwadronieren die Gesundheitsapostel in die Mikrofone der Journalisten. Wenn Sie denken, New York ist ja weit weg, dann sollten Sie sich daran erinnern, dass in New York auch die Hetze auf rauchende Menschen begonnen hat und dass die EU vor einem Jahr bereits einen entsprechenden Vorstoß mit dem Salz versucht hat. Langsam sollte auch dem letzten denkenden Menschen klar werden, dass der Gesundheitsfaschismus dabei ist, unsere demokratischen Grundlagen aus zu hebeln. Und jeder, der unsinnige Verbote und Vorschriften wie das Rauchverbot gut heißt, unterstützt den Bevormundungs-Staat.

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1 Kommentar

  1. Petra van Dyck

    Hier wird schon das nächste Fass aufgemacht

    Zucker ist so giftig wie Nikotin und Kokain” meldet heute die Presse. Eine Studie der University of California in San Francisco habe dies ergeben. Die Wissenschaftler nennen Zucker Gift und fordern eine ebenso strenge Kontrolle wie für Alkohol und Tabak. Weltweit fallen bis zu 35 Millionen Menschen ihrem Zuckerkonsum indirekt zum Opfer. Und zwar jedes Jahr..
    http://www.herrenzimmer.de/2012/12/21/und-weiter-gehts-2/

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