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Antiraucher stiftet Jugendlichen zum Verstoß gegen Gesetz an

Antiraucher provoziert Straftaten in Tabakgeschäften wie diesem

Der Antiraucher Johannes Spatz, der schon häufiger durch seine zum Teil völlig einseitige Sichtweise und über jeden vernünftigen Menschenverstand hinausgehende Aktionen negativ aufgefallen ist, hat einen neuen Bock geschossen. Er stiftete einen Jugendlichen dazu, an, Zigaretten zu kaufen. Wohl wissend, dass er den Jugendlichen damit zu einem Gesetzesverstoß animiert.Wie Spatz in einer Pressemitteilung bekannt gab, schickte er einen 17-Jährigen zum Zigarettenkaufen. Er wollte damit beweisen, dass es für Jugendliche unter 18 Jahren auch nach der Verschärfung des Jugendschutzgesetzes möglich ist, Zigaretten käuflich zu erwerben und gleichzeitig einen Grund konstruieren, um nach der Verschärfung von Verboten zu schreien. So fordert Spatz eine drastische Verschärfung des Jugendschutzgesetzes was Tabak betrifft. Zwar sieht das Gesetz bereits jetzt Strafen bis zu 50.000 Euro vor, für Spatz ist das aber noch lange nicht genug. Er fordert, dass die entsprechenden Verkaufsstellen geschlossen werden müssen und er will den Verkauf von Tabakprodukten nur noch durch lizensierte Verkaufsstellen erlauben lassen. Dann könnte man, so der Traum des Antirauchers, einfach dem Shop die Lizenz entziehen.

Der Junge wurde in der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain losgeschickt, um das Gesetz zu brechen. Angeblich soll er in 14 von 16 Verkaufsstellen Zigaretten erhalten haben. Zwar hat der Jugendliche laut Spatz die ausdrückliche Erlaubnis seiner Eltern für diesen Gesetzesverstoß erhalten und selbstverständlich wird der Junge, den Spatz “Felix” nennt, als “Nichtraucher” und “entschiedener Gegner des Zigarettenverkaufs an Jugendliche” bezeichnet. Trotzdem sollte man hinterfragen, warum militante Antiraucher ungestraft Jugendliche zu Gesetzesbrechern machen dürfen.

Spatz treibt mit seiner Aktion nicht nur Jugendliche in illegales Handeln. Er stellt sich damit auch gegen die meisten Innenminister und sogar gegen den “Deutschen Kinderschutzbund”. Dieser hatte die Idee, Jugendliche als Testkäufer einzusetzen, als “Lumperei” bezeichnet. Wörtlich sagte Heinz Hilgers, Präsident des Bundes: “Wir sollten den Jugendlichen Offenheit beibringen und nicht Hinterhältigkeit”.

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: “Ich sehe das sehr skeptisch. In Berlin gibt es bisher keine Testkäufe. Und das wird auch so bleiben. Man würde Kinder zu Spitzeln machen. Und das ist meiner Auffassung nach mit der Menschenwürde nicht zu vereinbaren”. Nun, dass Menschenwürde im Sprachschatz militanter Antiraucher eine eher untergeordnete Rolle spielt, ist ja nichts Neues.

Rein rechtlich bewegt sich Spatz auf sehr dünnem Eis. Laut Hilgers Aussage ist es nicht zulässig, eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit zu provozieren und diese dann zu bestrafen. Insofern dürften die Anzeigen von Spatz, die dieser angekündigt hat, auch ins Leere laufen.

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