Hexenjagd auf Raucher wird immer fanatischer

In Seattles Parks gilt Sicherheitsabstand für Raucher

Die Paranoia, die militante Antiraucher vor rauchenden Menschen haben, wird immer absurder. Und Amerika, das Land der Ängsteschürer, spielt wieder einmal Vorreiter. Jetzt hat Tim Gallagher, der Chef der Parkverwaltung von Seattle, ein neues Gesetz erlassen, was in den Parks der Stadt gilt: Man darf sich ab dem 1. April 2010 nur noch dann eine Zigarette anzünden, wenn sich im Umkreis von 25 Fuss (etwa 8 Meter) keine Nichtraucher aufhalten.

Galagher wollte ursprünglich ein totales Rauchverbot in den Grünanlagen verhängen. Allerdings musste er sich dem Druck der Vernunft beugen. Einwohner von Seattle wie auch lokale Medien ließen sich diesen Irrsinn nicht gefallen, so dass der Antitabaklobbyist diesen Plan fallen lassen musste.

Gallagher scheint nicht nur in Sachen Rauchverbot völlig an der Realität vorbei zu handeln. Mehr als 30 Verbote hat er bereits für “seine” 430 Parks erlassen. So ist ihm nicht nur das Rauchen von Zigaretten ein Dorn im Auge, sondern auch das Kauen von Nikotinkaugummis oder das Konsumieren von Kautabak.

Seattle hat allerdings, wie die meisten Städte Amerikas, kaum mehr Geld. So herrscht zum Beispiel in der Parkverwaltung Kurzarbeit. Dies führt dazu, dass der Unterhalt der Parks nur eingeschränkt durchgeführt werden kann. Vielleicht sollte der Chef der Parkverwaltung etwas weniger Zeit damit verbringen, unsinnige Gesetze zu erlassen und sich statt dessen mehr um die Pflege und Instandhaltung der Gärten und Parks kümmern.


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