Spanien verschiebt Verschärfung des Rauchverbots
Die massiven Proteste der Wirte scheinen in Spanien Erfolg zu zeigen. Wie verschiedene Medien berichten, verschiebt die Madrider Regierung die für das erste Halbjahr 2010 vorgesehene Verschärfung des Rauchverbots.
Ministerpräsident Zapatero wollte den Gesetzentwurf zu einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie eigentlich im Februar ins Parlament einbringen. Jetzt wurde das Vorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben. Die regierenden Sozialisten begründeten dies damit, dass jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt sei und dass in der Bevölkerung der notwendige Konsens für ein derartiges Totalverbot in der Gastronomie fehle.
Lediglich die Lobbyisten der Antitabakorganisation wollen so bald als möglich die Verschärfung des Rauchverbots erzwingen. Die spanische Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez zum Beispiel hofft, dass die Verschärfung nun eben im zweiten Halbjahr durchgepaukt werden kann.
In Spanien gilt derzeit ein relativ moderates Rauchverbot. So herrscht zwar an Arbeitsplätzen, in Zügen und auf Bahnhöfen ein generelles Rauchverbot, für Gaststätten gilt aber die Regel, dass die Wirte selbst entscheiden, ob sie in ihren Lokalen rauchen lassen oder nicht. Lediglich Lokale, die größer sind als 100 Quadratmeter, müssen Raucher- und Nichtraucherzonen räumlich voneinander trennen.
Angeblich darf man in 89 Prozent der etwa 350.000 Spanischen Lokale rauchen, 11 Prozent sind als reine Nichtraucherlokale ausgewiesen. Das ist ein Prozentsatz, der auch ungefähr das Bedürfnis der Gesamtbevölkerung widerspiegelt und man ist in Spanien bisher sehr gut damit zurecht gekommen. Wenn nur die militanten Antiraucherlobbyisten nicht wären, die aus diesen 11 Prozent am liebsten 100 Prozent machen wollen, auch wenn absolut kein Bedarf für einen derartigen Unsinn vorhanden ist.
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Die Spaniische Regierung hat eben andere Probleme als sich um so einen Schmarrn zu kümmern.
Zudem ist die oben beschriebene Lösung für Raucher und für Nichtraucher akzetabel.
Der Wirt sollte auch bei uns entscheiden können. Dann würde sich ganz schnell eine Lösung anbieten. Meist die von denen der Wirt den meisten Umsatz, und den Erhalt seines Lokals bestimmt, einnimmt.
Was regen sich die Antis denn auf? Die haben in Lokalen ab 100 qm den Nichtraucherbereich und somit ihren Nichtraucherschutz. Diese Lösung würde bei uns jeder Raucher akzeptieren.
Es werden immer mehr, die einsehen, was für ein bodenloser Unsinn diese Rauchverbote sind. Prohibitionen haben sich noch nie lange gehalten.
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