Rauchverbot in Griechenland gescheitert
Seit dem 1. Juli 2009 gilt in Griechenland ein totales Rauchverbot am öffentlichen Orten. Jetzt musste Gesundheitsministerin Marilia Xenogiannakopoulou einräumen, dass das Rauchverbot nur sechs Monate nach seiner Einführung gescheitert ist.
Doch anstatt den Unsinn eines Rauchverbots einzusehen, will Xenogiannakopoulou das Gesetz noch weiter verschärfen. Lediglich in Krankenhäusern und in einigen öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Rauchverbot eingehalten, ansonsten rauchen die Griechen weiter genüsslich ihre Zigaretten.
Medienberichte geben die Schuld am Scheitern des Rauchverbots den Ministerien. Es sei nie richtig geklärt worden, welche Ausnahmen es gäbe und welche nicht. Auch wüsste man nicht, wie speziell eingerichtete Raucherräume auszusehen hätten. Nicht einmal die immens hohen Geldstrafen schrecken die Griechen davor ab, ihre geliebte Zigaretten zu konsumieren. Die Strafen reichen von 500 Euro für rauchende Menschen bis hin zu 20.000 Euro für Besitzer von Restaurants und Bars, die das Rauchen erlauben.
Griechenland ist das EU-Land mit den meisten Rauchern. Knapp 45 Prozent aller Griechen sollen rauchen, andere Quellen sprechen sogar von 51 Prozent. Das Verblüffende dabei ist, dass wie in Japan, wo die Raucherdichte ebenfalls sehr hoch ist, die Lungenkrebsrate wesentlich niedriger ist als im Rest der Welt, wo weniger geraucht wird.
Rauchen-Bayern sprach mit einem Griechen, der in Deutschland ein griechisches Lokal führt. Der Wirt sagte, die Medienberichte seien alles Ausreden, die Griechen “lassen sich einfach nicht ihre Zigaretten verbieten”. Der Staat “wird sich noch wundern, wozu die griechische Bevölkerung in der Lage ist, wenn man unsinnige Gesetze wie das Rauchverbot gewaltsam einführen will”.
Erst im November 2009 hat die Los Angeles Times eine Liste mit raucherfreundlichen Urlaubsländern veröffentlicht (Rauchernews berichtete). Kein Wunder, dass Griechenland in dieser Liste den ersten Platz einnimmt.
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“Mehr (Tabak-)Steuern” oder “mehr Strafgelder” – das ist hier die Frage…
Die Griechen brauchen DRINGENST Geld. Egal woher. Da wird man gut abwägen, was mehr bringt, Erlaubnis oder Verbot.
Und bitte eins nicht vergessen: Griechenlad hängt derzeit am “goldenen Fädchen” von Brüssel. Durch das Finanzdesaster ist der Einfluss (der Druck, die Manipulierungsmöglichkeit) des Europäischen Parlaments/Rates auf Griechenland nachezu bis ins unermessliche gewachsen. Wer glaubt denn hier im Ernst, dass Europa sich diese Chance entgehen lassen wird?
Ade Raucherurlaubsland – und auch das hätte sehr viel Geld eingespült, Geld, das Griechenland jetzt doch eigentlich soooo nötig hat?
DEN Preis bezahlen WIR!
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